Arthur sitzt auf Merlins Bett. Er sieht zu ihm hinunter und lächelt. Der Zauberer wacht auf, als der König seinen Kopf streichelt. "Merlin! Ich dachte schon, du willst den ganzen Tag verschlafen. Wie geht es dir?" Merlin sieht zu seinem Herrn auf: "Ich bin müde. Ich fühle mich entsetzlich erschöpft...wie geht es Gwaine? Ist er..?" Er setzt sich auf und sieht in Arthurs Augen. Der König lächelt und Merlin fällt ein Stein vom Herzen: "Es geht ihm gut. Du hast ihn gerettet." Merlin lässt sich rückwärts aufs Bett fallen: "Gott sei Dank." Dann fügt er leise hinzu: "Aber jetzt wissen sie, wer ich bin." Sein König schüttelt den Kopf: "Das macht nichts. Königin Annis und Lord Ryan haben versporchen unser Geheimnis zu wahren. Sie werden es niemandem erzählen." Merlin setzt sich erneut auf: "Unser Geheimnis? Heißt das, Ihr nehmt mich trotzdem mit nach Hause?" Der König lacht lauthals: "Merlin. Ich habe den ganzen Weg hierher doch nur deswegen gemacht. Das war doch der Grund für diese Reise. ich werde dich nach Hause bringen, das habe ich jemandem versprochen. Und die Tatsache, dass du nunmal bist, wer du bist, wird daran nichts ändern." Er legt seinem Diener seine Hand auf die Schulter: "Ruh dich noch aus. Der Arzt wird nachher nochmal nach dir sehen." Merlin legt sich wieder hin und schließt die Augen. Arthur erhebt sich und verlässt das Zimmer.

Lord Ryan wechselt die Vrebände, als Merlin erneut erwacht. Merlin öffnet die Augen: "Ihr." Der Artz nickt: "Zum letzten Mal. Deine Wunde heilen jetzt gut ab. Sie sehen schon viel besser aus. Morgen bist du wieder auf den Beinen." Und mit Traurigkeit in seiner Stimme fügt er hinzu: "Aber diese Narben werden dich immer an mich erinnern." Der Zauberer antwortet: "Gebt mir doch bitte beim nächsten Mal einfach ein Andenken mit." Er lächelt. Eine einzelne Träne läuft dem Arzt über das Gesicht: "Danke Merlin." Er beendet seine Werk und sieht auf seinen neuen Freund herab: "Merlin, da gibt es etwas, dass ich dich fragen möchte. Warum hast du deine Magie nicht gegen mich eingesetzt? Ich bin sicher, das du mich mit Leichtigkeit hättest töten können. Wieso hast du es nicht getan?" Merlin setzt sich auf und sieht ihm in die Augen. Er sieht ihm in die Augen, nicht als Sklave sondern als ebenbürtig: "Magie erfordert eine besondere Verantwortung. Wenn du mächtiger bist, als alle um dich herum,must du immer zweimal über die Verwendung nachdenken." Er hält kurz inne, dann fährt er fort: "Auf dem Markt waren viel zu viele Leute. Ich hätte es nie lebend geschafft, da weg zu kommen. Ich hätte es nie lebend aus der Stadt geschafft. Oder ich hätte Unbeteiligte verletzt oder getötet. Und nicht zuletzt, hätte ich nie nach Camelot zurückkehren können. Ich wäre ein Problem für die diplomatischen Beziehungen beiden Königreiche gewesen."

Lord Ryan nickt: "Das verstehe ich. Aber als ich dich weggesperrt habe, als ich dich in den dunklen Raum sperren ließ, da gab es kein Publikum." Merlin lächelt: "Aber da war mein Leben auch nicht in Gefahr. Das wäre Mord gewesen. Und ich bin kein Mörder. Ich kann zaubern, aber deswegen bin ich kein Monster." Jetzt lächelt auch Lord Ryan: "Nein, das bist du nicht. Du bist ein fürchterlich sturer Diener deines Königs. Du bist deinen Königs Diener." Merlin sieht zu Boden, als er wieder aufsieht, lächelt er den Arzt an: "Er ist es wert, das ich mein Leben gebe,um ihm zu dienen." Lord Ryan nickt: "Ruh dich aus. Schlafe noch ein bißchen." Er steht auf und verlässt nachdenklich das Zimmer.