„Hahaha." Eden hing vor lachend über dem Tisch und schlug sich grölend auf die Oberschenkel. „Dasis wirklich... also...haha." June grinste breit und schenkte der offensichtlich schon ziemlich betrunkenen Piratin neu ein. „Menno, June! Nich so weeenick..." Von einem kleinen Schluckauf unterbrochen, runzelte die junge Frau angestrengt ihre Stirn und hielt die Luft an, um diesen wieder los zu werden. „Also nun meine Damen... ihre Karten bitte." Ein gutaussehender, schwarzhaariger Schurke legte mit einem charmanten Grinsen seine Karten offen auf den Tisch und nahm einen kräftigen Schluck aus seiner Rumflasche. „Ho~?" June betrachtete über den Rand ihrer Karten hinweg amüsiert, wie er sich zufrieden zurücklehnte, bevor sie ihre ebenfalls Aufdeckte. „Tut mir leid mein Lieber. Full House. Tja, Pech gehabt." June zuckte grinsend mit den Schultern, ehe sie sich über den Tisch beugte um den Einsatz, zwei Sakeflaschen und mehrere Hundert Berry, zu sich hinüberzuziehen, wobei sie ihrem Spielpartner einen großzügigen Einblick in ihr Dekolleté gewährte. „Momomeeent." Eden hatte sich, ganz rot im Gesicht, offensichtlich wieder dazu entschlossen zu Atmen und wackelte nun mit dem Zeigefinger vielsagend vor der Nase der Kopfgeldjägerin herum. "Das ist a a~alles meiniges." Mühsam legte sie eine Karte nach der anderen auf den abgenutzten Tisch. „Royal Flu..Fulu..." "Flush?" Half ihr June lachend auf die Sprünge. Eden nickte eifrig. „Geeenau. Ein Royal Fulsch. Sag ich doch. Also, meins." Die Zungenspitze in den Mundwinkel geklemmt, schmiss sie sich halb auf den Tisch, und baggerte ihren Gewinn zu sich, wobei sie einen abwägenden Seitenblick zwischen June und dem Sake hin und her warf, ehe sie ihr frech die Zunge herausstreckte. „Du bekommst davon ga~ar nix ab." June grinste die junge Piratin vielsagend an. „Das werden wir ja sehen."
Zwei Stunden und knapp zweitausend gewonnene Berry später schwankten die beiden Frauen singend, jede eine Sakeflasche in der Hand, durch die heruntergekommenen Gassen des Hafenviertels. „Samma Ju~une. Wieso haddunich den schnuckeligen Typen da... den da den ich mein da... du hassihn nich mitgenommen." Eden wedelte schmollend mit ihrer Flasche vor dem Gesicht der Kopfgeldjägerin herum. „Weiler nix besonderes war." June nahm kichernd einen Schluck Sake. „Der hat nichma mehr einen hochgekriegt." „Naaaaein?" Eden kicherte beschwipst und zwinkerte ihrer Freundin zu. „Du Schlingingel du. Haddu mawieder nich die Finger bei dir lassen können, du. Du bist ein se~ehr böses Mädchen. Ganz doll!" June prostete der Piratin, die sich inzwischen bei ihr eingehakt hatte grinsend zu. „Auf die bösen Mädchen." „Auf u~uns!" Eden knallte ihre Flasche mit so viel Schwung gegen Junes, das beide mit einem lauten klirren zerbrachen. „Oh." Blinzend starrte sie auf den Scherbenhaufen zu ihren Füßen, ehe sie vorsichtig darum herum trippelte. „Jetzt is der Sake futsch. Scha~ade. Aber ich habbja noch was." Grinsend zog sie die gewonnenen Flaschen aus der Tasche und schmiss sie June zu, die Mühe hatte, beim Fangen nicht mit ihren Highheels umzuknicken. „Hoppla." Sie kicherte in sich hinein, während sie versuchte, ihm Rückwärtsgehen die Flasche zu öffnen. "Ha, endlich. Auf ein neues, Kameradin!" „Jawoll!" Eden riss ihren Arm so schwungvoll nach oben, dass sie das Gleichgewicht verlor und mit dem Hintern auf den unebenen Pflastersteinen landete. „Au~a." Schmollend schlug sie mit der anderen Hand auf das Steinpflaster. „Böser Boden. Geh sterben!" June betrachtete das Spektakel mit Tränen in den Augen, während sie sich vor Lachen den Bauch hielt und dabei die Hälfte ihres Sakes verschüttete. „Sterben...Boooden. Jawohl!" Grölend hüpfte sie auf und ab, bis einer ihrer Absätze abkrachte und sie mit erhobenen Beinen auf dem Rücken landete. „Och neee." Kichernd blieb sie liegen wie sie war und setzte die Flasche an ihre Lippen, um sie auf einen Zug leer zu trinken.
„Samma du... Eddy... Lebsu noch?", fragte die Kopfgeldjägerin nach einer Weile als sie nichts mehr von ihrer Freundin gehört hatte. „Weis nich..." kam es ziemlich leise. „Der doofe Boden jedenfalls schon." Jetzt klang es ziemlich weinerlich. „Ich hasse ihn!" June rappelte sich mühsam auf und krabbelte zu der schluchzenden Piratin. „Nana du...dasis der hässliche Boden nich Wert. Es gibt zwei Dinge über die man nicht heult." June tätschelte ihrem Gegenüber tröstend die Wange, während sie drei Finger in die Höhe hielt. „Und das sind Männer und verschütteter Sake." Die Schwarzhaarige nickte eifrig zur Bestätigung. „Und wasis mit Bö...Böden?" kam es verzweifelt, während sich Eden geräuschvoll die Nase schnäuzte. „Ah...ja, die auch. Ganz besonders die. Und...Schuhe. Kaputte Lie...Lieblingsschuhe." June schniefte und wischte sich eine Träne aus den Augen während sie sich aus dem lädierten Schuhwerk schälte. „Wir sind doch starke Mädchen. Die weinen nicht." Eden schüttelte schniefen den Kopf. „Ganz niemals gar nicht." „Ganz niemals gar nicht." June lächelte die Piratin aufmunternd an, die sich inzwischen wieder beruhigt hatte und hinter vorgehaltener Hand wieder anfing zu kichern. „Der Boden isso hässlich. Guck mal da~." Eden zeigte auf einen Fleck zwischen sich und der Wand. „Da werd ich ihn jetzt bestra..." Eden beugte sich würgend zur Seite und erbrach sich auf die eben bezeichnete Stelle. „So." Zufrieden wischte sie sich über den Mund. „Das hadda jetzt davon!" Eden erhob mit gespielt ernster Miene den Zeigefinger. „Du kannsdich mit je~edem anlegen. Aber mit mir nich mein Freund. Oh nein!" Mühsam rappelte sie sich auf und versuchte mit ausgestreckten Armen ihre Balance zu finden. „Wieso mudder so wackeln, Verdammnochma!" Sie starrte mit gerunzelter Stirn auf ihre Füße, als June sich ebenfalls erhob und sich bei ihr einhackte. „Ich bin müde. Ich will schla~afen." June gähnte ausgiebig, während sie die schwankende Piratin hinter sich herzog. „Un wassis midden Sake?" Fragend hielt Eden ihre noch halbvolle Flasche in die Höhe ehe sie diese Stirnrunzelnd umdrehte, sodass sich der Inhalt mit einem leisen Plätschern auf den Boden ergoss. „Dassieht abba lustich aus." Eden kicherte in sich hinein, während sie die schmale Spur betrachtete, die sich hinter ihnen her zog.
Gefährlich schwankend gelangten schließlich beide Frauen zu dem Gasthaus, in welchem sie ihr Zimmer hatten. Dieses lag direkt am Hafen und bot einen wunderschönen Ausblick auf die ankommenden und ablegenden Schiffe.
Die Türklinke bereits im Griff bemerkte June, dass ihre Freundin nicht mehr an ihrer Seite war, sondern… irgendwo anders.
„Eddy?" lallte die Kopfgeldjägerin fragend und wollte sich umdrehen, was jedoch nicht ganz nach Plan funktionierte. Sich einmal um die eigene Achse drehend, fand sich June wieder aus Sichthöhe mit der Holztür. „Hoo - hoplla", kicherte sie und machte einen erneuten Versuch. Nach zwei weiteren Anläufen klappte es schließlich auch und die Schwarzhaarige hatte einen guten Blick auf die Hafenpromenade. Nun ja, es wäre ein schöner Ausblick gewesen, wenn die Welt denn mal aufgehört hätte sich zu drehen.
Allerdings fand sie schließlich mit viel Mühe und Not die junge Piratin, welche genau an der Hafenkante stand und sehnsüchtig auf die Schiffe blickte.
„Eddy…kommsu?" Die Gefragte deutete in der ganzen Masse aus Holzplanken auf genau ein Gebilde und kicherte.
„Da da…..Da..da…Meins!"
Am nächsten Morgen
Von hellen Sonnenstrahlen geweckt, welche sich ihren Weg durch die durchlöcherten Vorhänge bahnten, gähnte Eden ausgiebig und hielt sich anschließen den dröhnenden Kopf. Zu viel Alkohol gestern.
Mit geschlossenen Augen tastete sie nach ihrem Nachttisch, in welchem June angeblich einige Schmerztabletten deponiert hatte. Für Notfälle oder ganz, ganz schlimme PMS.
Entscheidend, dass die Schlagzeug-Band in ihrem Schädel definitiv ein Notfall war, fingerte sie ungeschickt die Schublade der hölzernen Mini- Kommode auf und ertaste ein kleines Päckchen, in dem sich hoffentlich die gewünschten Tabletten befanden.
Die bitter schmeckenden Pillen ohne Wasser schluckend, streckte sich die junge Piratin noch einmal lang in dem warmen, kuscheligen Bett und wartete darauf, dass die Medikamente wirkten. Jetzt weiß ich wie Opa sich die ganze Zeit fühlt. Kein Wunder, dass der den komischen Geschmack mit Alkohol betäubt.
Eine gute halbe Stunde später, war Eden soweit in der Lage endlich die Augenlider zu heben, ohne dass der strahlende Sonnenschein einen übelsten Brechreiz verursachte. Ächzend setzte sich die junge Frau auf und sah auf ein halbes Frühstück und eine leere Sakeflasche. Ein Schaudern durchfuhr ihren Körper, beim Anblick des Essens, vor allem aber beim Anblick des Sakes. Junnnnnne!, weinte Eden innerlich und wuchtete ihren zierlichen Körper aus dem Bett in Richtung Bad. Eine Dusche! Eine Dusche und der Tag wurde besser!
Frisch gewaschen und mit deutlich bessere Laune kam die junge Frau, nur mit einem Handtuch bekleidet, aus dem Bad und stellte sich vor den Kleiderschrank, den sie sich nach langer Diskussion mit der Kopfgeldjägerin teilen durfte. Die Schranktüre öffnend, widmete Eden sich der Suche nach einem Tagesoutfit, wobei ihre Blicke schließlich an einem roten Trägerkleide hängen blieben. Ein kleines Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie das Kleid in die Hand nahm und den dünnen Stoff durch ihre Finger gleiten ließ. Auf der Moby Dick hätte sie so etwas nie tragen können. Marco war ja schon die Decke hoch gegangen, wenn sie eine dreiviertel Hose getragen hatte. Geschweige denn, dass sie dort jemals einen Rock besessen hatte.
Schnell die dazu passenden Unterwäsche herausgesucht, zog Eden sich das sommerliche Kleid an und genoss, das zarte Flattern des Stoffes auf ihrer Haut. Die Schuhfrage jedoch stellte die junge Piratin vor ein kleines Problem. Sie hatte keine passenden Schuhe für dieses Kleid. Muuuuuuuuuuuuuuuuuh. Aber man könnte ja…..
Die drohenden Konsequenzen ignorierend, warf sie eine Blick auf Junes Seite und tatsächlich. Dort standen ein paar rote Sandaletten, welche perfekt zum Rot des Kleides passten. Einen schnellen Blick über ihre Schulter werfend, schnappte die Piratin sich die Schuhe und probierte diese an. Sie passten. Nur.. zögernd schaute sie auf das teure Schuhwerk. - Ach was solls, wird schon nicht so schlimm werden. Glücklich hüpfte Eden durchs Zimmer, ehe sie jenes verließ und ihren Morgen ohne Junes Training genoss. Und außerdem, war da noch die dunkle Erinnerung an ein Schiff!
Mit diesen Gedanken schlenderte die junge Frau am Hafen entlang, auf der Such nach ebendiesem Schiff. Resigniert seufzte sie und bemerkte, dass sie mittlerweile in einem weniger belebten Teil des Hafens angekommen war, wo die etwas heruntergekommenen Schiff und Boote zu finden waren. Und da lag es. Ihr Schiff.
Eden fiel die Kinnlade runter, als sie das Seegefährt erblickte. Die definitiv schönsten Segel, die die junge Frau je gesehen hatte.
„Ich glaub ich bin verliebt", hauchte sie, als sie sich ihrem Traumschiff, das nüchtern eine noch größere Anziehungskraft auf sie auswirkte, näherte. Von nahem sah es sogar noch besser aus. Sanft ließ sie ihre Fingerspitzen über die Außenplanken gleiten und versank in Tagträumen. „Hey Kleine", wurde sie wieder in die Realität zurück geholt. Vor ihr stand ein junger Mann, mit braunen Locken und einem schiefen Grinsen im Gesicht, „gefällt dir was du siehst?" Öh versucht der gerade mit mir zu flirten?, dachte Eden, die es noch nicht wirklich gewohnt war, die Aufmerksamkeiten des männlichen Geschlechtes zu bekommen. Aber dennoch geriet sie in Versuchung, ein paar ihrer neuerworbenen Fähigkeiten anzuwenden. Sie fuhr sich langsam mit den Fingern durchs Haar, während sie ihren Blick mit einem schelmischen Funkeln langsam über den jungen Mann vor ihr gleiten ließ. „Nun...", setzte sie kokett an und erntete dafür ein schallendes Lachen. „Ich meinte das Schiff, junge Dame", kicherte ihr Gegenüber und zwinkerte ihr zu, „an was hast du denn gedacht?" „Jedenfalls nicht das, was du denkst dass ich gedacht habe", gab die Lilahaarige schnippisch zurück, wurde dennoch leicht rot um die Nase. „Ja klar", gab dieser zurück und ließ seinen Blick über ihren Körper wandern.
„Ist das deins?" fragte die junge Frau, um von der peinlichen Situation abzulenken. „Jap", sagte der Gefragte und streckte stolz seine Brust raus, „das ist meine Lady, grad erst fertig geworden." „Interessant", murmelte die Piratin und wandte erneut ihren Blick zum Schiff. „Und wo ist die Crew?" „"Muss mir noch eine besorgen und dann geht's ab ins Abenteuer", kam die stolze Erwiderung des Mannes, „Verstehst du etwa was von Schiffen, Kleine?"
„Ein bisschen", sagte Eden und schmiedete in Gedanken schon Pläne, was sie mit diesem Schiff alles machen könnte. „Magst du es mal von innen sehen?", kam eine erneute Frage. „Klar", antwortete sie neugierig und machte sich auf den Weg aufs Schiff. Der braunhaarige Mann kam hinterher und besah sich ausgiebigst den Po der der jungen Piratin. Lecker, dachte er und leckte sich genüsslich die Lippe. „Sag mal wie heißt du eigentlich?" wurde der Braunhaarige plötzlich gefragt, als er das Deck betrat. „Alex", antwortete er, „und darf ich auch erfahren, wem ich hier gerade mein Schiff zeige?" „Eden", sagte die Lilahaarige grinsend. Galant verbeugte sich Alex vor Eden und küsste ihre Hand. „Willkommen auf der Shining Seastar, meine Dame!"
„Und das hier ist meine Kabine", erklärte Alex und ließ Eden eintreten. Diese sah sich interessiert in dem Raum um. Hmm also dekorativ muss ich hier einiges ändern, dachte die junge Frau und betrachtet den spartanisch eingerichteten Raum kritisch. Viel war nicht zu sehen. Ein Bett, ein Nachttisch, ein Schreibtisch und der dazugehörige Stuhl. An der Wand hing noch eine Seekarte und das war`s. Betont langsam ging sie in der Kabine herum und ließ ihren Blick begeistert umher schweifen. Innerlich plante sie bereits die Umgestaltung und achtet nicht wirklich auf Alex, der im Eingang stand und die junge Frau unaufhörlich anstarrte. Ihm juckte es in den Fingern die Lilahaarige zu berühren und am liebsten noch zu entkleiden. Schließlich gab der braunhaarige Mann dem Drang nach und bewegte sich auf die junge Frau zu, die mittlerweile vor dem Bett stand und sich Gedanken über die Bilder, welche sie aufhänge wollte, machte. Da Frau jedoch Multitasking fähig war, entging ihr die Annäherung ihres Begleiters keineswegs. Mal schauen was das wird, dachte Eden amüsiert und wartete ab, was Alex machen würde.
Dieser hatte sich nun hinter der attraktiven Frau positioniert, seine beiden Hände auf ihre Hüfte gelegt und wartet auf eine Reaktion. Als die Lilahaarige sich nicht gegen seine Berührung wehrte, zog der Braunhaarige die Piratin näher an sich, sodass ihr Rücken an seine Brust stieß. Seinen Mund nahe an ihr Ohr bringend flüsterte er: „Und, hat dir das Schiff gefallen?" Dabei ließ Alex seine rechte Hand in Richtung ihres Bauchnabels wandern, während seine linke Hand von der Hüfte hinab ihren Oberschenkel entlang fuhr, bevor seine Hand unter das Kleid wanderte und es langsam nach oben schob. „Also theoretisch ist es ziemlich eindrucksvoll", sagte Eden und drehte sich mit diesem Worten in seinen Armen um, „aber in der Praxis muss es sich erst noch beweisen." Damit hob sie ihren Kopf an und küsste ihn. Genüsslich erwiderte der Braunhaarige ihren Kuss und ließ sich von der jungen Frau in Richtung Schreibtisch dirigieren. Dort angekommen unterbrach die Lilahaarige das Zungenspiel und drückte den jungen Mann auf den Stuhl, nur um sich sekundenspäter auf seinem Schoß nieder zulassen und begann seinen Hals entlang zu küssen. Alex, der diese Behandlung aus vollen Zügen genoss, ließ seine Hände erneute unter ihr Kleid wandern und umfasste ihren Po. Eden hingegen nahm ihre Hände, die bisher auf den Schultern des Mannes gelegen hatten, und fuhr langsam an seinem Hemd hinunter, das sie schließlich einfach auseinander riss, um sich das lästige Aufknöpfen zu sparen. Ihm die Rest dann abstreifend fuhr sie den Oberkörper von Alex nach, dem dies ein leises Aufstöhnen entlockte. Als die Lilahaarige den Bund seiner Hose erreichte, öffnete sie diese und ließ ihre Hand hinein gleiten, um sich seinem besten Stück zu widmen. Da haben sich Junes Lektionen wirklich mal gelohnt, dachte die junge Piratin zufrieden, als sie dem Stöhnen ihres Begleiters lauschte. Allerdings wollte Eden auch was von dem Spaß abhaben, sodass sie ihre Bewegungen unterbrach und sich von seinen Beinen erhob. „Was….", wollte Alex sich beschweren, doch die junge Frau legte zärtlich ihren Zeigefinger auf seine Lippen, was den braunhaarigen Mann verstummen ließ. „Du willst doch nicht der einzige sein, der hier ein bisschen Spaß hat, oder?", flüstere Eden heiser und streifte sich die Träger des Kleides von den Schultern, sodass es ihr zu den Hüften hinunter rutschte und den Blick auf die darunter liegenden roten mit Spitze besetzten Büstenhalter freigab. Hart schluckend, konnte Alex seinen Blick nicht von der Schönheit vor ihm abwenden. Diese wandte sich nun der Hose ihres Begleiters zu und zog diese kurzerhand einfach runter. „So was ungezogenes aber auch", hauchte die Piratin, als sie wieder mit gespreizten Beinen, auf dem Schoß des jungen Mannes Platz nahm, „da trägt jemand keine Unterwäsche." Ihn erneut in einen Kuss verwickelnd, griff sich die junge Frau zwischen ihre Beine, zog den Slip beiseite und ließ Alex Glied in ihre feuchte Enge gleiten. „Ahhhhh", stöhnte dieser auf und versenkte seine Hände in den Haaren seiner Partnerin. Kurz verharrte Eden in dieser Stellung, bevor sie begann sich langsam auf und ab zu bewegen. „Hmmmmm", meinte die junge Frau. Gar nicht mal so schlecht. Schneller werdend packte sie die Lehne des Stuhles, um einen festeren Halt zu bekommen. Den Kopf in der Halsbeuge des Mannes vergrabend, biss sie ihn dort. Eine Aktion die den Braunhaarigen nur noch härter machte. Mittlerweile hatte er die Hände aus ihren Haaren gelöst und erneut ihre Hüften umfasst, um tiefer eindringen zu können. Eden brachte ihre Lippen zu seinem Ohrläppchen, um leicht daran zu saugen und flüsterte: „Komm für mich!" Und das tat er. Alex kam. Hart. „Fuck", entfuhr es dem Braunhaarigen, als er ein letztes Mal zustieß und damit auch die Lilahaarige zu ihrem Höhepunkt brachte. Zitternd umarmte er die Piratin und vergrub sein Gesicht in ihren Haaren. „Das war…", setzte er an, doch weiter kam er nicht, da Eden, welche ihm durch die Haare wuschelte, ihm einen Handkantenschlag in die Nackenregion versetzte, der den jungen Mann ins Land der Träume schickte. „…ziemlich unterhaltsam", beendete die junge Frau seinen Satz, stand auf und zog ihr Kleid wieder doch. Nachdem sie den jungen Mann auf den Boden gelegt hatte, verließ sie die Kabine nur um kurze Zeit später mit einem Tau in der Hand zurückzukehren und ihn ausbruchssicher zu fesseln. Ihr Werk betrachtende sagte sie zu sich selbst: „Hehe, mal gespannt was June dazu sagen wird." So verließ sie die Kabine, überlegend wo sie denn auf die Schnelle eine Crew auftreiben könnte. Aber das Wichtigste zu aller erst mal. Die Flagge! Und wie die aussehen sollte, wusste die junge Frau schon genau.
Gegen Abend kehrte June schließlich zurück in ihre Herberge. Zum einen mal war ihr irgendwie langweilig ohne ihren kleinen Schützling und zum zweiten war ihr das Geld für den Sake ausgegangen. Das Zimmer betretend war das erste was ihr auffiel. Stoff! Viel schwarzer Stoff. „Was zur Hölle?"
Und dann sah sie es. Etwas rotes blitzte verräterisch unter den vielen Stoffbahnen auf. „Das kann doch nicht…..? Das sind doch?" Näher tretend, schob sie ein großes Stück Stoff beiseite und erstarrte. Ein Zucken ihrer Augenbrauen verhieß nichts Gutes.
„Oh, June, du bist schon zurück?" Eden krabbelte mühsam unter einer Stoffecke hervor und schaute die Kopfgeldjägerin fragend von unten an. Augenblicklich wünschte sie sich, sie wäre nie unter der Stoffbahn hervorgekommen. „Ich geh dann mal wieder..." Kleinlaut trat sie den Rückwärtsgang an. „Einen Moment junge Dame." June hatte sich mit einem gefährlichen Lächeln zu ihr hinunter gekniet und hielt ihr ein paar rote Sandaletten vor die Nase. Ein paar Sandaletten, die scheinbar einmal durch den Hafenschlamm gezogen wurden und denen ein oder zwei Strasssteine fehlten. Vielleicht auch ein paar mehr. „Könntest du mir kurz erklären, was das ist?" Eden zuckte innerlich zusammen und antwortete Vorsichtig: „Schuhe?" Junes Lächeln, welches durch die gefährlich blitzenden Augen lüge gestraft wurde, wurde eine Spur breiter. „Ähm... deine Schuhe?", probierte es Eden weiter, während sie langsam unter der Stoffbahn verschwand. „Ähm...Sorry?." Eden machte den Fehler aufzublicken und wurde von dem lodernden Blick der Kopfgeldjägerin quasi erdolcht. Literarisch natürlich, sonst wäre unsere Geschichte ja hier zu Ende. Panisch ihr Ende nahen fühlend, setzte die junge Piratin sich hastig auf und gestikulierte wild, während sie versuchte, sich durch Reden das Leben zu retten.
„Also da war so ein Kater und.. ein Karrenfahrer und... da hab ich... ich musste doch..." Eden schluckte und schaute auf June die sich inzwischen das Kinn auf die Hand gestützt zu ihr herunter gebeugt hatte. „Und...und ich hab nen ganzen Laderaum voll Alkohol!" Eden kniff angespannt die Augen zu und hielt verteidigend beide Hände nach oben. Keine Reaktion. Vorsichtig öffnete sie wieder ein Auge. „Du.. hast was?", fragte June, Neugierde in ihrer Stimme mitschwingend.
„Nen ganzen Laderaum voller Sake?", fragte die junge Piratin vorsichtig und streckte sich aus der geduckten Haltung zu voller Größe. „Ich hab jetzt ein Schiff!", fügte sie stolz hinzu und zeigte auf die langen schwarzen Stoffbahnen.
Erst jetzt fielen June die verpflasterten Finger auf und dass auf den riesigen Stofffetzen etwas Weißes durchschimmerte. „Du hast was?", fragte sie baff und traute ihren Ohren nicht. Die Schuhe waren inzwischen vollkommen vergessen. Wo sollte Eden denn auf einmal ein Schiff herhaben?
„Na weißt du noch gestern? Wo wir so besoffen, das eine gesehen haben?" Dunkel erinnerte sich June daran, dass ihre Freundin träumerisch auf einen Haufen Planken gedeutet hatte, aber…..
„Ich hab`s gekapert!", tat die Piratin kund und sah mit vor Stolz geschwellter Brust die Kopfgeldjägerin an.
„Aha", meinte diese etwas verwirrte und deutete auf die Unordnung in ihrem Zimmer. „Und was ist das?"
„Ehhhh", kicherte Eden verlegen und kratzte sich am Hinterkopf, „Ich hatte bisschen Probleme mit der Flagge. Aber jetzt is sie fertig. Magst mal sehen?"
Ohne eine Antwort abzuwarten, hielt die junge Frau ein rechteckiges Stück Stoff hoch, auf welchem ein Piratenzeichen zu sehen war. Ein grinsender Totenkopf vor zwei gekreuzten Blitzen. „Na?"
„Schön", grinste June, „Und sag mal... wie war das doch gleich nochmal mit dem Sake?"
