Disclaimer: Naruto gehört nicht mir, sonst gäbe es viel mehr SasuSaku Szenen und viel mehr Kakashi,Neji bzw. Sasuke Großaufnahmen...und Shikamaru würde noch öfter "wie lästig" sagen und...-

A/N: Erst einmal nochmal großes THX für die Reviews und dann noch ein Sorry wegen der Verspätung, aber mein Word und FFnet mögen sich i-wie nicht.°

Zum Kapitel: Nya, ihr werdet es vllt nicht so ganz raffen, ich finde es ein wenig verquer,aber ich werde versuchen, diese konfuse Situation einfach auszugleichen und die Story sinnvoll weiterzuschreiben.- Und nun viel Spaß!

Kapitel 3

Blutgetränkte Lilien

„Nun kommt schon! Los!", feuerte ein völlig von Adrenalin

eingenommener Naruto sein Team an. „Naruto! Trag mich!", meinte

Sakura, mehr um ihren energiegeladenen Freund zu beschäftigen als sich

selbst eine Pause zu genehmigen. „Hai! Üben wir für die Hochzeit, mein

Engel!" Bei diesem Satz durchfuhr entweder der Schock oder eine

sekundenlange Ohnmacht Kakashi, der mitsamt seinem

Lieblingsschmöker den nächsten Ast verfehlte und mit dem Gesicht

voran den Fußboden küsste. „Sensei!!!", kreischten die Auslöser dieses

Szenarios und rüttelten ihren Meister, welcher etwas von: „Er hat ihr

einen Antrag...ich werde alt...Sakura gehört mir...", murmelte und durch

eine zielsicher gesetzte Ohrfeige von Sakura sowohl von Nasenbluten als

auch von der Ohnmacht kuriert war. Sasuke und Miyu sahen einander

grienend an und nickten sich zu, bevor sie ihren Baumsprung fortsetzten.

Währenddessen schwirrten in Sakuras Kopf mehrere Gedanken:

Ist das abartig! Mein Sensei stellt sich komische Dinge vor. MIT MIR!

Die Ohrfeige geschieht ihm recht. Ich mag Miyu irgendwie... sie ist

Sasuke so ähnlich... und sie sieht so hübsch aus! Die beiden wären

solch ein hübsches Paar... ich sollte irgendetwas machen, oder? Ist

doch quasi meine Pflicht, so offensichtlich, wie das ist! Außerdem hat

sie es geschafft, bei Sasuke das Eis zu brechen. Was das wohl noch

wird? Ihre Überlegungen werden jäh unterbrochen, weil Naruto

krächzend verkündet, sie hätten ihr Ziel erreicht. Miyu stand neben

Sasuke: „Natürlich sind wir da. So oft, wie er „Wann sind wir da"

gefragt hat, musste die Stadt doch schon aus Mitleid zehn Kilometer

näher rücken, um uns zu erlösen..." Sasuke grinste amüsiert. Glaub mir,

du gewöhnst dich an alles.

Sie hüpften vom letzten Baum und durchschritten in einigem Abstand zu

ihrem Sensei das Tor der Stadt, die versteckt zwischen den Feldern liegt.

„Sind Sie Hatake Kakashi?", erkundigte sich ein Ninja. „Ja, warum?"

„Ah, brillant. Ich sollte hier auf Ihr Erscheinen warten und werde sie nun

zu ihrer Herberge führen." Sasuke war gelangweilt und grummelte

innerlich, als ihm auffiel, dass Miyu vor ihm fast dasselbe tat. Sie

knirschte leise mit den Zähnen und hatte die Arme vor der Brust

verschränkt. Sasuke lächelte ganz kurz, er freute sich nahezu, dass

jemand das gleiche fühlte. Miyu war genervt. Will jetzt Essen haben.

Und ein Bad. Und einen Lagebericht. Grr, das ist ja wohl nicht zuviel

verlangt...

„Hier sind wir! Die beste Herberge der Stadt!" „Ich hab HUNGER!",

krakeelte Naruto und sein Magen knurrte, um das alles zu dramatisieren.

„Kommt erst einmal mit, ich muss euch eure Zimmer zeigen...", orderte

der Ninja an. „Gnn..", ertönte es von einer missgestimmten Miyu. Mach

schnell. Ich will ein verdammtes Einzelzimmer. Wenn ich es teilen soll,

überlebt das derjenige nur, wenn er mich nicht nervt. Das Team wurde

zu einem Platz hinter dem Haupthaus geführt, wo eine Art

Ferienhäuschen stand. „Mann, ich habe Hunger! Wie lange dauert das

denn noch?!", quakte Naruto, dessen Magen immer noch knurrte.

„Hrmhrm.. hier ist eure Unterkunft..", er deutete auf das Haus hinter

ihm, „es hat zwei Wohnungen und na ja, es war nicht meine Idee,

aber...also, die Wohnung 1 teilen sich: Haruno, Sakura und Uzumaki,

Naruto und Wohnung 2: Amamiya, Miyu und Uchiha, Sasuke...", dem

Mann war anzusehen, dass es ihm ehrlich leid tat. Naruto und Sakura

freuten sich einfach nur und rissen dem Ninja den Schlüssel für ihre

Wohnung aus der Hand, während sich Miyus und Sasukes Augen verengt

hatten. „Wessen Idee war das?", zischte Miyu mit einer Stimme, dass es

einem bei jeder Silbe angst und bange wurde. Der Ninja umfasste den

Schlüssel krampfhaft: „Es war d- die Idee eu – eures Senseis.. er duldet

keine Widerrede... er ist kurz nach diesem Befehl verschwunden..."

Sasuke nahm den Schlüssel für die Wohnung dennoch und murmelte:

„Hatake Kakashi, du bist so was von tot." Miyu starrte finster in

Richtung Haus.

Sasuke öffnete vorsichtig die Tür. Als diese offen war, strahlten ihnen

eine moderne Einrichtung und ein herrlicher Ausblick vom Balkon

zynisch entgegen( die beiden hatten die obere Wohnung). „Grr...",

kommentierte Miyu die Situation. „Hn.", stimmte Sasuke zu. Miyu

schaute sich erst einmal um, Sasuke direkt hinter sich. „Hier müsste das

Schlafzimmer sein...", sie öffnete die Tür, „Er ist so was von TOT!",

knurrte sie dann. Sasuke dachte das selbe. Vor den beiden stand ein

großes, weiß bezogenes Doppelbett. Kopfschüttelnd verließ sie das

Zimmer und ging in die Küche. „Nein, wie wundervoll.", hörte der

Uchiha – Erbe kurz darauf ihre vor Sarkasmus triefende Stimme. „Was?"

„Wir haben den Rest des Tages frei.", stellte seine Partnerin fest. „Ah.",

erwiderte ihr Gegenüber. Miyu betrat kurz das Badezimmer, verschloss

es hinter sich und trat, mit einem Handtuch umwickelt, wieder hinaus.

„Ich gehe zur heißen Quelle, kommst du mit?" Sasukes Reaktion

erschrak ihn selbst ein wenig: „Ja, warte kurz." Miyu schaffte es nicht,

ihre Röte zu verbergen.

Auf dem Weg zur Quelle dachte Sasuke nach: Warum hat Kakashi das

getan? Ich meine, ich soll mit Miyu eine Wohnung und ein Bett

teilen?! Ich mag Miyu ja- DU BIST VOLL VERKNALLT!- Nein? Was

war das denn? DEIN GEWISSEN. Dann lass mich in Ruhe, wie sonst

auch! Bitte, danke. Aber sie ist so verdammt he- Pfui, böser Gedanke.

Miyu grinste. Sasuke war aus irgendeinem Grund knallrot im Gesicht.

Süß. NEIN! Das darf ich nicht... er ist nur mein Partner. Ein verdammt

gut aussehender Partner...sei ruhig, innere Stimme! Sasuke musste

unwillkürlich lächeln. Miyu hatte ihn kurz angegrinst und war Sekunden

später dunkelrot im Gesicht. „Da.", sagte sie und legte ihr Handtuch an

den Rand des Sees. Zum Glück stand sie mit dem Rücken zu ihm, sonst

hätte sie gesehen, dass er gerade schweres Nasenbluten hatte. Es sollte

verboten sein, so gut auszusehen...AHA! Klappe, Gewissen. Ach, aber

das Nasenbluten ist auch nur zufälligerweise beim Anblick dieser

Bikini – Schönheit entstanden? Nein. Du hast Recht.. ich mag sie, also

na ja... oh, wie niedlich! Sasuke wird erwachsen! Sasuke lief knallrot

an, sowohl aus Scham als auch vor Wut. Miyu war schon längst in der

heißen Quelle. „Was für ein Anblick...", seufzte Miyu. „Hn?" „Komm

rein, dann siehst du es, Sasuke – kun." Er tat wie geheißen. Seine Augen

weiteten sich. „Ich liebe Lilien...", sie war vollkommen entzückt. Von

der Quelle aus konnte man auf ein Blumenfeld von Lilien sehen, die eine

unnatürliche Rotfärbung aufwiesen. „Blutgetränkte Lilien...",erwähnte

Sasuke. „Hm?" „Sie heißen so." „Ein passender Name." Sie rückte ein

Stück näher an Sasuke, der innerlich deswegen ein Feuerwerk der

Emotionen durchlebte. „Stört es dich, wenn wir gleich noch ein paar

davon pflücken?" „Warum?" „Hn.", antwortete Miyu. „Hier.", Sasuke

griff hinter sich und reichte ihr einen Strauß. „Woher hast du die denn

jetzt?",

Miyus Augen weiteten sich erstaunt. „Hinter uns." Sie drehte sich um

und sah in ein weiteres Feld dieser wunderschönen Blumen. Sie stieg aus

dem Wasser, trocknete sich ab und pflückte ein riesengroßes Büschel.

„Gehen?", erkundigte sich Sasuke. „Hai.", sie vergrub ihr Gesicht in den

zarten Blumen.

„Willst du...soll ich...Sasuke – kun?", Miyu stammelte ein wenig. Sasuke

war im Badezimmer, duschte und zog sich wieder normale Sachen an,

während die bereits wieder frisch gemachte Miyu, vor der Tür stand und

versuchte, ihn nach dem Abendessen zu fragen. Sie hörte, wie sich die

Türe öffnete und trat instinktiv ein paar Meter zurück. Sie hatte sogar die

Augen verschlossen, aber bekam auf einmal einen Wassertropfen ins

Gesicht. Sie schlug die Augen auf und blickte in onyxfarbene. Sasuke

stand ein wenig gebeugt vor ihr, die Haare noch nass und mit nacktem

Oberkörper. „Was ist?", er sah sie irritiert an, denn ihr Gesicht hatte

gerade große Ähnlichkeit mit einer Tomate. „Du...bist...", sie versuchte,

nicht noch verlegener zu werden. „Hn.", er streifte sich sein Hemd über.

„Besser?", er grinste frech und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht.

„Ne-Ja. Ähm...möchtest du... etwas essen?" Er konnte nicht anders als

rot zu werden. Verdammt, sie ist süß. „Ja. Sollen wir... essen geh-." „Ich

habe Tomaten – Reisbällchen gemacht...", sie war leicht verlegen, „Ich

wusste nicht, ob du das magst, aber ich mag das und wollte fragen, ob

ich dir was anderes kochen soll..." Sie blickte unsicher ihren Kameraden

an, der in kindischer Manier vor ihr stand und einen bettelnden Blick

aufgesetzt hatte. „Hier.", sie lächelte und gab ihm ein Reisbällchen.

„Arigatou, Miyu – chan." Er aß so voller Freude, dass er nicht mitbekam,

dass Miyu ihn zum Tisch gebracht hatte. Sie griff sich noch ein

Reisbällchen und begann es, immer wieder ein wenig abbrechend, zu

essen. „Miyu?", Sasuke blickte vollkommen vergnügt zu ihr hinüber,

„Du hast Reis am Kinn." Die junge Kunoichi errötete und hob ihre Hand

zum Kinn, als sie Sasukes Hand spürte, die ihr den Reis entfernte und ihn

aß. „Sas – Sasuke – kun?", Miyu war irritiert. „Hast du noch mehr...?",

er hatte große, flehende Augen und Miyu gab ihm seufzend den letzten

Reisball. „Da, bitte." „Nein..." „Wieso denn nicht?" „Du hast viel

weniger als ich gehabt. Iss du den letzten..." „Ich kann mir doch noch

mehr machen..." „Du hast schon zwölf gemacht. Ich hatte fast das

Dreifache von dir! Du- hmm..", Miyu hatte Sasuke soeben ein Stück

gefüttert. Nun biss sie selbst ein wenig ab und fütterte danach wieder

Sasuke. „Hey...hmm...", schon wieder. Als sie den Reisball komplett

geteilt hatten, konnte Sasuke endlich wieder sprechen. „Warum hast du

mich gefüttert...?" „Warum bist du rot geworden?" Beide wurden rot

und Miyu kicherte nervös. „Ich hab deinen sehnsüchtigen Blick nicht

verkraftet...", sie spielte mit ihren Fingern. „Ich mag...also, du warst

irgendwie niedlich..." Sasukes Gewissen jubelte.

„Lass uns schlafen gehen.", Miyu war zwar knallrot, aber sie hatte Recht.

„Ich kann auch auf dem Boden schlafen...", erwog Sasuke. „Nein!", Miyu

kreischte ein wenig. „Ähm...ich meine...es ist okay...du bist ja nicht

Kakashi oder Naruto oder so..." „Ich glaube, du willst mir ein

Kompliment machen.", er grinste, um es ihr leichter zu machen.

„Also...ich gehe mich jetzt mal umziehen...", sie drehte sich um und

rannte ins Bad. Kurze Zeit später trat sie hinaus und lächelte scheu. „Zu

kurz, nicht wahr...?" Obwohl ihre Wellen ihr Gesicht verbargen, wusste

Sasuke, dass sie verlegen war. Er selbst hatte Mühe, seine Hormone im

Zaum zu halten. Miyu trug bloß ein silbernes Babydoll und silberne

Shorts. „Ich gehe auch mal...", der junge Chuunin war sehr froh, eine

kurze Atempause einlegen zu dürfen. Verdammt... sie ist göttlich... Kami

– sama, steh mir bei. Ich bin allein mit ihr... muss heute Nacht ruhig

bleiben... Er sah in den Spiegel. Sein Gesicht war stark gerötet. Als er

aus dem Bad trat, hörte er Miyu mit sich selbst reden: „...nicht in ihn

verliebt...wohl...gutaussehender...erwidert meine Gefühle nicht...muss

Kakashi...schlagen...seine...Idee...gerechte Strafe..." Sasuke grinste. Er

ging langsam in Richtung Schlafzimmer und betrat es. Miyu wurde

wieder rot, als sie Sasuke sah. „Zu kurz?", er lächelte. „Ne- nein. Bloß

ungewohnt..." Er legte sich ins Bett, als ihm etwas auffiel: „Miyu-chan?

Wir haben nur eine Decke..." „Hai. Ich weiß." „Ähm...was jetzt?" Sie

zuckte mit den Schultern. „Ich denke, wir sollten es entweder tolerieren

oder aber Gefühle füreinander entwickeln...", es war eine logische, aber

leichtsinnige Feststellung, denn es waren beide rot geworden.

„Sasuke, ich hab da ein Geräusch gehört...", Miyu rückte näher an

Sasuke, der instinktiv den Arm um sie legte. „Miyu?" „H- hai?" „Ich bin

definitiv für Gefühle füreinander entwickeln...", er hoffte, dass sie es

verstand.

Ja, ich weiß ein bisschen krank und Sasuke ist wohl OOC, aber nun ja... Tomate und Reisbällchen sind starke Waffen...und ihr dachtet doch wohl nicht, dass sich die beiden jetzt schon küssen würden, oder? muhahaha lol XD Das nächste Kapitel folgt bald!

Und nun ein kurze Sonderszene vom Set (die "Ich hab Tomaten-Reisbällchen gemacht"-Stelle:

Sasuke: Sollen wir essen geh-

Miyu: Ich hab Tomaten...

Sasuke: TOMATEN!TOMATEN!TOMATEN!ALLES MEINS!WO?! 0.0

Miyu: Reisbällchen gemacht...Sein Gesichtsausdruck ist krank...Er macht mir Angst.

Sasuke:...Tomate...Reisbällchen...wo...?! o.Ô

Miyu:Sasuke...

Sasuke:Tomate-Reisbällchen...Blut...Miyu...

Miyu:Sasuke?Er ist krank.Er MACHT mir Angst...Hier...Reisball zu Sasuke reicht

Sasuke: greif ess MEHR!

Miyu: ganzes Tablett reicht o.O

Sasuke: alles isst MEHR!

Miyu:schockiert abhau

Sasuke: Mist.Wo ich doch noch so viele Reisbällchen hätte bekommen können...Ich muss meine Taktik ändern...

Special Ende