Ihr erlebt hier und jetzt eine Premiere!! Ganz gegen die Einwände meines Betas habe ich dieses Kapitel nur recht unwesentlich "entschärft". Ich würde mich freuen, wenn ihr mir in Euren Reviews mitteilen könntet ob es zu heftig ist, oder noch im akzeptablen Bereich!! Bella

8. Kapitel

Tausend mal berührt...

Harry saß auf der Fensterbank in seinem Zimmer im Grimmauldplatz und schaute in die aufgehende Sonne. Er hatte in der Nacht kaum geschlafen, seine Gedanken kreisten um Ginny. Immer wieder stellte er sich vor, wie sie in den Armen des anderen lag und ihn leidenschaftlich küsste. Harry fühlte sich so hilflos.

Es klopfte leise an seiner Zimmertür und er drehte sich verwundert um.

„Hermine? Was machst du denn hier? Um diese Uhrzeit?"

„Ich... ach, ich wusste nicht so recht wohin...", sie zuckte mit den Schultern und setzte sich neben Harry auf die Fensterbank.

„Ist irgendetwas passiert?", wollte Harry irritiert wissen.

Hermine schüttelte nur den Kopf und schaute mit starrem Blick aus dem Fenster.

Eine Weile saßen sie schweigend neben einander und hingen ihren Gedanken nach. Als Harry sah, dass Tränen in den Augen seiner besten Freundin aufblitzten, legte er vorsichtig seine Hand auf die ihre.

„Nun sag schon, Mine, was ist los mit Dir?"

„Du... Du hast doch deine eigenen Sorgen, viel größere als ich und ...", Hermine schüttelte den Kopf und rieb sich die Augen.

„Aber ich bin trotz allem dein Freund und wenn es dir schlecht geht, dann bin ich für dich da. Lass uns doch heraus finden, ob deine Sorgen weniger gewichtig sind als meine."

Aufmunternd drückte er ihr Hand.

„Ach, es ist wegen Ron, er will, dass ich mich endlich entscheide...und er hat ja recht, aber ich weiß einfach nicht..."

„Dass du dich entscheidest? Zwischen ihm und Viktor?"

„Ja, aber, dass ist nicht so einfach. Viktor ist...ich meine, wenn wir zusammen sind...er ist so männlich und irgendwie viel erwachsener als Ron. Wir reden soviel, über die wirklich wichtigen Dinge. Ron aber, ja, Ron bringt mich zum Lachen, doch manchmal ist er so kindisch... es hört sich jetzt vielleicht böser an, als ich es meine, aber er wirkt häufig so oberflächlich."

„Ron oberflächlich?"

„Ach Harry, du weißt was ich meine, klar kann man sich auch mit ihm über wirklich ernsthafte Dinge unterhalten, aber... Er führt so ein Lodderleben, er geht nach der Arbeit mit seinen Kollegen regelmäßig in den Pub, trinkt dort Alkohol und scheint sich nie über die Zukunft und das was er aus seinem Leben machen will nachzudenken."

„Ach Minchen.", Harry legte seiner Freundin den Arm um die Schulter und zog sie näher an sich heran. „Wann, wenn nicht jetzt, sollte er denn deiner Meinung nach sein Leben genießen? Jeder von uns kennt auch die andere Seite, das Kämpfen. Wir haben doch für unsere Freiheit gekämpft, Hermine, und jeder von uns hat ein recht darauf sie auf seine Weise zu genießen. Ron möchte jetzt einfach in den Tag hinein leben und sich keine Gedanken um Morgen machen. Das ist doch verständlich, oder?"

„Sicher, Harry, aber du weißt doch..."

„Dass du geregelte Wege liebst?", Harry lachte leise auf und Hermine knuffte ihn in die Seite. „Autsch!"

„Oh, tut mir leid. Habe ich dir weh getan?"

„Nein, nein. Es ist nur... Versuch es doch auch mal, mach etwas Verrücktes. Einfach so, Hermine, ohne über die Konsequenzen nachzudenken."

„Ich soll was?", Hermine hatte sich blitzartig zu Harry umgedreht, ihr Gesicht war jetzt sehr nah an dem seinen. Er lachte leise auf.

„Soll ich dir dabei helfen, Mine?", fragte Harry mit leiser, rauer Stimme.

„Harry, was meinst du dam...", sie verstummte, als sie Harrys Hand spürte, die sich langsam unter den Stoff ihres T-Shirts schob.

„Lass und was verrücktes tun, Mine.", flüsterte er ihr ins Ohr und begann sanft sie am Hals zu küssen.

„Harry, das ist doch...", er brachte sie zum Schweigen, in dem er mit seinem Daumen über ihre Lippen strich. Mit großen Augen starrte Hermine ihren Gegenüber an, fast so, als hätte sie ihn in diesem Augenblick das erste Mal in ihrem Leben zu Gesicht bekommen.

Harry beugte sich vor um Hermine zu küssen. Sie jedoch presste ihre Lippen fest zusammen. Er brummte leise, als er es bemerkte, bedeckte ihren Mund trotzdem mit zarten, kleinen Küssen. Nach einiger Zeit entspannte Hermine sich deutlich, erwiderte jedoch keinen Kuss.

Harry sah auf, ein Blitzen erreichte seine Augen, als er sah, dass Hermine ihre Augen geschlossen hielt und leicht die Lippen öffnete, als würde sie seinen Mund sehnsüchtig erwarten.

Er zog ihre Hand hinauf zu seinem Mund, küsste jeden einzelnen ihrer schlanken Finger und die Handfläche. Er spürte unter seiner Hand, wie Hermines Puls schneller wurde und küsste die kleine, pulsierende Stelle an ihrem Handgelenk. Sanft streichelte er mit der anderen Hand über ihre Taille, als Hermine plötzlich die Augen öffnete und zurückwich.

„Harry, wir dürfen das nicht tun!"

Harry grinste, in ihm wuchs das Verlangen und er wollte nicht kampflos aufgeben. Er wollte sie spüren, schmecken. Er wollte, dass sie sich ihm hingab, er wollte spüren, wie sich ihr Körper an den Seinen schmiegte.

„Wir dürfen alles, meine Schöne.", antwortete Harry leise lächelnd und griff wieder nach ihrer Hand. Langsam, bereit ihre Hand loszulassen, wenn es ihr doch zu weit gehen würde, führte er ihre Hand an seinen Körper und legte sie auf seinen Schritt. Dann beugte er sich vor und strich ihr sanft über die Wange. „Spürst du es, Hermine? Wir könnten dich brauchen..."

Eine zarte Röte stieg in ihre Wangen, doch ihre Hand lag nach wie vor auf dem Jeansstoff seiner Hose.

Harry ließ seine Hand hinab gleiten, er strich in kleinen Kreisen über ihr Dekolletee, abwärts auf ihr Brüste zu. Er beobachtete wie sich ihres Brust hob und senkte, spürte ihr Herz hart gegen seine Hand schlagen. Er war sich dem sanften Druck ihrer Hand an seiner Erektion sehr bewusst und genoss das Gefühl. Zärtlich strich er über Hermines Brüste, zeichnete achten mit seiner Hand.

Hermine erschauderte, ein leichtes Kribbeln setzte in ihrem Unterleib ein und breitete sich in ihrem Körper aus. Sie folgte mit dem Blick ihrer Hand, die nach wie vor ruhig in Harrys Schritt lag. Fasziniert betrachtete sie die harte Beule in seiner Hose. Langsam, ganz sachte, begann sie ihre Finger zu bewegen, ihn zu ertasten.

Harry ließ seine Hand auf Hermines Brust ruhen und senkte den Blick. Lächelnd beobachtete er ihre Hand, die mit sanftem Druck über seine Erektion glitt, als würde sie erfahren wollen, wie groß sein bestes Stück war. Als sie anfing, ihn mit kräftigeren Bewegungen zu massieren, legte er den Kopf in den Nacken und stöhnte genüsslich auf.

Als ihre Hände alles erforscht hatten, was es durch den Stoff der Hose zu entdecken gab, öffnete Hermine mit der zweiten Hand Knopf und Reißverschluss, ohne dabei aufzuhören ihn an der empfindlichen Stelle zu massieren. Vorsichtig schob sie ihre Hand in seine Hose und ließ sie dort ruhig liegen. Jetzt trennte sie nur noch der dünne Stoff seiner Boxershorts.

Harrys Herz begann zu rasen, am liebsten hätte er sie auf der Stelle hart und begierig genommen, doch er wollte sich beherrschen, den Moment hinauszögern. Er legte eine Hand an ihren Hinterkopf und zog sie zu sich. Leidenschaftlich küsste er sie auf ihren Mund, begierig wurde seiner Zunge Einlass gewährt. Ihre Zungen tanzten miteinander, erforschten sich gegenseitig, schmeckten sich und zogen sich zurück. Unterdessen griff Harry wieder nach ihrer Brust, knetete sie immer fordernder. Sein Atem ging stoßweise, sein Herz raste.

Hermines Hand in seiner Hose passte sich dem Kneten an ihrer Brust an, immer härter fasste sie zu und genoss sein Stöhnen. Vorsichtig tastete sie sich am Schaft seines Schwanzes hinab und spürte seine Hoden zwischen ihren Finger. Vorsichtig massierte sie auch diese, woraufhin er aufhörte sie zu küssen und seinen Kopf an ihre Schulter sinken ließ.

„Oh Mine, ist das geil...", raunte er atemlos, bevor er aufsprang und auch Hermine auf die Füße zog. Er schlang die Arme um sie, küsste sie erneut leidenschaftlich und schob sie in Richtung Bett. In einer einzigen fließenden Bewegung zog er ihr das T-Shirt aus und betrachtete ihre Brüste.

„Sie sind so groß, Hermine. So wunderschön."

Hermine schob seine Hose über seinen Hintern und fuhr mit ihren Fingerspritzen am Bund seiner Boxershorts entlang. Sie spürte wie sich unter dieser Berührung Harrys Bauchmuskeln zusammenzogen und lächelte. Sie beugte sich ein wenig vor und biss ihm zart und fordernd zugleich durch das T-Shirt in eine Brustwarze, woraufhin er leise aufschrie. Dann befreite sie Harrys Schwanz aus der engen Hose und strich mit sanften Bewegungen an ihm entlang.

„Auch nicht schlecht, Mr. Potter.", erwiderte sie grinsend und stieß Harry aufs Bett. Er stützte sich auf die Ellenbogen und schaute erwartungsvoll zu ihr herüber.

Hermine ließ sich zwischen seinen Beinen auf die Knie fallen und nahm Harrys Schwanz in eine Hand. Die andere Hand schob sie unter seine kleinen, festen Hoden und hob sie ein wenig an. Harry stöhnte lustvoll auf. Dann senkte sie den Kopf und strich mit der Zunge über seine Bälle, während sie mit der anderen Hand seinen Schwanz bearbeitete. Er keuchte und spannte seine Muskeln an. Vorsichtig biss sie in die empfindliche Haut seiner Kronjuwelen und saugte dann sanft daran.

Harrys Körper glänzte vor Schweiß und sie spürte, wie sein Schwanz langsam anfing zu pulsieren. Sie ließ von ihm ab und zog sich selbst nun die Hose aus. „Du wirst doch wohl auf mich warten!", tadelte sie Harry leise, der mit geschlossenen Augen dalag und versuche, einen vorschnellen Orgasmus zu unterdrücken.

Harry setzte sich auf und streifte sich sein T-Shirt ab. Hermine hatte sich hinter ihn gekniet und küsste seinen muskulösen Rücken. Sie schlang die Hände um ihn herum und ließ sie über seine Brust und seinen Bauch gleiten. Harry hielt ihre Hände fest, bevor sie sein bestes Stück erreichen konnten und küsste sie. Dann drehte er sich zu Hermine um und zog sie in seine Arme. Er strich an ihrer Taille entlang, über ihren flachen Bauch bis hin zu ihrer Scham, sie keuchte leise auf, als er sanft mit einem Finger über ihre Klitoris strich. Er stöhnte lustvoll, als er spürte wie herrlich feucht sie war. Vorsichtig ließ er einen Finger in ihre Scheide gleiten, während er mit seinem Daumen weiterhin ihre empfindlichste Stelle massierte, sie stöhnte, wand sich in seinem Armen und biss ihm in die Schulter.

Hermine griff nach seiner Hand und zog sie weg von ihrer Scham. Bestimmend zog sie Harry über sich und griff hinunter nach seinem Schwanz. Fordernd dirigierte sie ihn vor ihre nasse Höhle und hob das Becken an. Er glitt drängend in sie ein, rhythmisch bewegten sie sich erst langsam, dann immer schneller und härter. Sie keuchten, stöhnten, schrien leise auf, streichelten sich an allen erreichbaren Stellen, küssten sich grob und leidenschaftlich. Hermine kratzte über Harrys Rücken, er biss sie in die Brust.

Sie warf sich ihm entgegen, er spürte, wie sie zu zucken begann, wie sich ihre Muskeln verspannten und keuchte auf, als sie mit einen kehligen, ungewohnten Laut zum Höhepunkt kam. Er stieß zu, immer heftiger, bis er seinen Kopf an ihre Schulter legte und seinen Schritt gegen ihr Becken presste, bis sie spürte, wie er in ihr pulsierte und sich ergoss.

Er blieb auf ihr liegen, schwer atmend, seine Muskeln zuckten und er zitterte am ganzen Körper. Hermine strich ihm über das Haar und streichelte sanft seinen Rücken.

„Harry?", flüsterte sie und schloss die Arme um ihn.

Sein Körper wurde von Schluchzern geschüttelt und er klammerte sich an Hermine, wie ein Ertrinkender.

„Harry? Schscht...alles ist gut."

Er weinte in ihren Armen wie ein Kind und Hermine wusste nichts besseres, als ihn zu halten, ihn zu streicheln und beruhigende Worte zu murmeln.

Er richtete sich auf und schaute sie mit tränennassem Gesicht an.

„Hermine, was haben wir getan? Das hätten wir nicht...Nun habe ich sie für immer verloren. Ich habe Ginny verloren.".

Erneut fing er an zu weinen und Hermine zog ihn in ihre Arme.

„Harry, wir haben nichts verbotenes gemacht. Sie wollte frei sein, um zu einem anderen zu gehen. Sie kann dir keinen Vorwurf machen.", Hermine hangelte sich aus dem Bett heraus und fischte nach ihrem T-Shirt. Langsam schob sie Harry zur Seite und zog sich Unterwäsche und T-Shirt an. Danach kuschelte sie sich an ihren besten Freund und zog die Bettdecke über sie beide.

„Es tut mir so leid, ich hätte dich nicht drängen sollen mit mir... Ich weiß nicht was in mich gefahren ist.", stammelte Harry mit belegter Stimme.

„Schon gut, Harry, ich wollte es doch genauso wie du. Und es war schön, oder nicht?"

„Ja, verdammt, Hermine, es war schön."

Hermine nahm Harrys Hand und wischte ihm die Tränen vom Gesicht.