11. Kapitel
Blind vor Tränen
Sie hatte ihren nackten Körper in eine Decke gehüllt und schaute still aus dem Fenster.
Als er sich im Schlaf bewegte und leise murmelte, schaute sie zu ihm herüber. Tränen standen in ihren Augen. Worauf hatte sie sich nur eingelassen? Was hatte sie sich dabei gedacht, als sie sich diesem Mann hingegeben hatte?
Paul lag auf dem Rücken und schnarchte laut. Seine Decke war verrutscht und gab den Blick auf seine Lenden frei. Ginny erschauderte, als sie sah, wie er sich im Schlaf in den Schritt fasste und sich genüsslich die Eier kraulte. Das Gefühl von Ekel überfiel sie und sie zog die Decke enger um sich, wandte den Blick ab.
Nachdem er bekommen hatte, was er wollte, hatte er sie behandelt, als wäre sie sein Eigentum. Er hatte sie vorgeführt wie eine Zuchtstute. Als es die ersten Male passierte, da dachte Ginny bei sich, dass er einfach nur überarbeitet war. Er zwang sie zu nichts, nein, das war es nicht, er war auch nicht brutal, aber er schien von einem Moment auf den anderen all seine Fürsorge und Aufmerksamkeit ihr gegenüber verloren zu haben.
Im Bett nahm er sie grob und hastig, und dass nicht nur einmal. Es schien, als würde er sich nur für den Moment befriedigen wollen. Er ging nicht auf sie ein, ihre Vorlieben waren ihm völlig gleichgültig. Nach dem Sex drehte er sich um und schlief augenblicklich ein.
Ginny hatte den Kopf an die kühle Fensterscheibe gelehnt, Tränen liefen ihr über das Gesicht. „Oh, Harry. Was habe ich nur getan?", schluchzte sie leise, darauf bedacht Paul nicht zu wecken.
Im St. Mungos lachte man über sie. Wieder eine, die auf die Schmeicheleien des jungen Heilers herein gefallen war. Einige ihrer Kolleginnen mieden sie ganz offen und hatten nur noch Verachtung für sie übrig, andere warfen ihr mitleidige Blicke zu. Nur Carla, eine freundliche junge Heilerin hatte offen mit ihr gesprochen. Auch sie war schwach geworden, bei den Komplimenten des attraktiven Frauenschwarms und ist mit ihm ausgegangen. Sie hatte Ginny gewarnt, doch diese hatte gelacht und behauptet, dass es zwischen ihr und Paul anders sei. Sie hatte es sogar Liebe genannt.
Ginny schämte sich, sie hätte auf Carlas Worte hören sollen. Doch, wenn man überall nur auf Missgunst trifft, die eigene Familie gegen diese Verbindung sprach, dann wurde man trotzig und das Letzte was einem in den Sinn käme, wäre es auf gut gemeinte Ratschläge zu hören.
Leise sammelte Ginny ihre Kleider zusammen und schlich ins Badezimmer. Hastig zog sie sich an, nahm ihre Schuhe in die Hand und verließ die Wohnung.
Ratlos schaute sie die Straße entlang. Wo sollte sie nun hingehen? Plötzlich fühlte sie sich sehr einsam. All diejenigen, die ihr lieb und teuer waren, hatte sie vor den Kopf gestoßen und nun würde sie reumütig zurück kriechen.
Mit hängenden Schultern, schluchzend, ging sie die Straße entlang.
OooO
Am anderen Ende Londons diskutierte Harry mit einigen finster aussehenden Typen.
Im Tropfenden Kessel war es zu einer Auseinandersetzung gekommen, die schließlich in einem brutalen Duell geendet hat. Der Wirt des Pubs hatte in seiner Verzweiflung um die Hilfe der Auroren gebeten. Harry war mit seinem Kollegen Shaklebolt und dem jungen Auroren-Anwärter Ryan der Bitte um Hilfe nachgekommen. Nun stand Harry mit zwei betrunkenen Zauberern auf der Straße vor dem Tropfenden Kessel und versuchte die Gemüter ein wenig zu beruhigen. Einer der Streithähne hatte ins St. Mungo eingeliefert werden müssen. Seine Freunde waren aufgebracht und wollten ihren Freund rächen.
„Jungs, nun reißt euch doch mal zusammen. Wenn ihr so weiter macht, dann werden wir euch für den Rest der Nacht unter Arrest stellen müssen. Das ist doch auch keine Lösung, oder?"
„Wills du uns drohn, oda was?", pöbelte einer der volltrunkenen Kerle und griff nach Harrys Arm. Doch Harry blieb gelassen, grinste breit und zog seinen Zauberstab aus der Tasche.
„Hör zu, Freundchen, so schon mal gar nicht. Mein Kollege hat eure Zauberstäbe konfisziert und wie ihr sehen könnt... ich habe meinen noch. Also überleg dir was du tust."
„Alter, hör mal, das widerliche Schlammblut da hinten hat..."
Harry sprang vor und drückte seinen Gegenüber an die Hauswand.
„So, Schlammblut, ja? Damit hat es sich für euch beide heute Nacht erledigt.", geschickt zielte Harry hinter sich, aus seinem Zauberstab schossen lange Seile, die sich in Windeseile um den Körper des zweiten Übeltäters wanden. „Was haltet ihr von freier Kost und Logis?"
„Mann, komm mal klar, was soll der Scheiß?", knurrte der Kerl, den Harry an die Wand gedrückt in Schacht hielt.
„Das will ich dir erklären. Schlammblut ist die Schlimmste Beschimpfung für einen nicht reinblütigen Zauberer. Viele derer, die dieses Wort in den Mund nehmen, sind auf der Seite der Todesser. Jetzt liegt es an uns Auroren herauszufinden ob ihr auch zu denen gehört."
Wütend brüllte der Finsterling auf und setzte sich gegen Harry zur Wehr, ohne zu zögern schockte Harry ihn und legte auch ihm Fesseln an.
Der junge Jack Ryan kam aus dem Pub und schaute verwirrt von einem zum anderen.
„Aber...Mr. Potter, die Kerlen dort drinnen haben doch das Duell angezettelt. Diese Beiden und ihr Freund sind doch nur zufällig..."
„Stellen sie hier keine wilden Vermutungen auf, Ryan. Wenn ich jemanden festnehme, dann nicht aus Spaß an der Freude!"
Kingsley Shaklebolt trat zu ihnen und grinste. „Na, Harry, wollten die sich mit dir auch duellieren?"
Harry erwiderte das Grinsen seines Kollegen nicht im geringsten. „Nein, Kingsley, ich habe Grund zur Annahme, dass diese Beiden hier auf der dunklen Seite stehen."
Shaklebolt zog erstaunt eine Augenbraue hoch. „Ähm, du willst mir doch nicht weiß machen, dass es sich bei den beiden um Todesser handelt, oder?"
„Er hat einen seiner Kontrahenten ein Schlammblut genannt, des weiteren hat er mehrfach versucht mich anzugreifen. Ich denke das ist Grund genug sie unter Arrest zu stellen."
Der ältere Auror nickte zustimmend. „Ja, du hast recht, der Minister hat angeordnet, jedem geringsten Verdacht nach zu gehen. Komm, bringen wir die beiden ins Bett!"
OooO
Ginny ging durch die windige Nacht. Es war Samstag Abend und in den Straßen Londons tobte das Leben. Musik drang aus den verschiedenen Kneipen. Überall waren junge Leute auf den Straßen unterwegs, zumeist mäßig bis übermäßig angeheitert, sie lachten ausgelassen und erzählten laut.
Nur sie ging allein und verlassen durch die Stadt. Noch immer liefen Tränen über ihr Wangen und sie zitterte wie Espenlaub. „Harry!", wimmerte sie leise. „Harry? Wo bist du?"
Eine Horde junger Männer kam ihr entgegen, zwei von ihnen stützten einen sturzbetrunkenen Freund, der schräg ein Lied grölte. Als sie auf gleicher Höhe mit Ginny waren, sprach einer der Männer sie an.
„Ginny?", rief eine ihr vertraute Stimme. Sie wandte sich um und strich sich die Haare aus dem Gesicht. Erst jetzt erkannte sie einige der alkoholisierten Männer. Es waren Neville und sein Freund Michael, die den betrunkenen Ron hielten. Sein Kopf ruhte auf seiner Brust, er hatte die Augen geschlossen.
„Ach du liebe Zeit? Was habt ihr denn mit meinem Bruder angestellt?", ungläubig betrachtete sie Ron.
„Das is dein Bruder?", fragte Michael dümmlich, augenscheinlich nicht viel weniger betrunken als Ron.
„Er lässt sich im Moment ein wenig gehen...", wisperte Neville, dem die Begegnung mit Ginny unangenehm zu sein schien. „Was machst du ganz allein hier, Ginny?"
„Ich...ach, ich gehe nur ein wenig spazieren, nichts weiter."
„Bei dem Wetter? Du solltest nicht..."
„Schinny?", ertönte nun Rons Stimme. „Wenn du Arry suchs, mit dem redn wir nich mehr. Wenn nämlich einer seinm besten Freund das Mächen weg nimmt..."
„Ron, was redest du da?"
„Halt den Mund, verdammt.", raunte Neville und stieß Ron in die Rippen.
„Ne, Neville, sie s meine Schwester un sie soll schon wissen, was ihr Freund...pardon...Ex-Freund so treibt... Der treibs nämmich mit..."
„Sei still!", zischte Neville und versuchte Ron weiter zu ziehen.
„Was, Ron? Was ist mit meinem Ex-Freund? Du meinst Harry, oder nicht?"
„Na, wen dn sons? Der Harry, der machs nämmich mit der Mine, weiß du. Richtich geilen Sex machen die..."
„Verdammt, Ron, muss das sein?", Neville verlor unter Rons Gewicht ein wenig das Gleichgewicht, als er sich zu Ginny umdrehen wollte.
Aus Ginnys Gesicht war alle Farbe gewichen. Sie taumelte einige Schritte zurück.
Dann drehte sie sich um und lief los. Harry und Hermine. Innerhalb von Sekunden war ihre Welt aus den Fugen geraten. Verworrene Bilder von Harry und ihrer besten Freundin Hermine jagten ihr durch den Kopf. Sie hörte, wie Neville ihren Namen rief, doch sie rannte nur weiter, blind vor Tränen rannte sie durch die belebten Straßen. Sie lief um eine Hausecke, prallte mit jemandem zusammen, konnte im Augenwinkel erkennen, wie jemand hinfiel, doch sie rannte weiter, ohne sich zu entschuldigen. Wollte nur noch fliehen, vor den Bildern in ihrem Kopf weglaufen, vor dem sich ausbreitendem Schmerz in ihrer Brust.
Es hatte angefangen zu regnen, die bunten Reklametafeln verschwammen vor ihren Augen. Wieder wurde sie angerempelt, sie geriet ins Taumeln, stolperte den Bürgersteig hinunter. Dann, laut quietschende Autoreifen, schrille, rufende Stimmen, das Gefühl, als fiele sie einen Abhang hinunter, ein dumpfer Aufprall, hektische Schritte, Schmerzen und dann die erlösende Stille. Ein bekanntes Gesicht. Neville. Dann nur noch Dunkelheit.
OooO
Harry nahm seine Brille ab und rieb sich müde die Augen. Nachdem er die beiden Trunkenbolde in ihre Zelle gesperrt hatte, musste er noch einen Bericht für seinen Vorgesetzten schreiben. Nun lehnte er müde in seinem Stuhl und beobachtete eine Motte, die an der Fensterscheibe entlag surrte. Es war weit nach Mitternacht Ihm fielen die Augen zu und sein Kopf sank auf seine Brust, er schnarchte leise.
„Mr. Potter? Mr. Potter?", hörte er jemanden rufen, doch konnte sich nicht dazu durchringen die Augen zu öffnen. Jemand schüttelte ihn vorsichtig. Gähnend richtete er sich auf und griff nach seiner Brille.
„Ryan.", stellte er fest. „Kann man hier denn nicht mal fünf Minuten die Augen zu machen, ohne, das sie sofort neben einem stehen?"
„Entschuldigen sie bitte, Mr. Potter, aber das St. Mungos hat grad eine Eule geschickt. Der verletzte Zauberer, sie wissen schon, der..."
„Ja, Ryan, ich weiß wen sie meinen!", unterbrach Harry den jungen Auroren barsch. „Kommen sie auf den Punkt!"
„Der Heiler meinte, dass er sofort entlassen werden könnte und lässt fragen, ob es notwendig ist ihn zu vernehmen und da sie doch seine ..."
„Ja, Jack, gut mitgedacht.", Harry erhob sich und klopfte seinem jungen Kollegen auf die Schulter.
Mit müden Bewegungen warf er sich seinen Umhang über die Schultern und verließ sein Büro. Als er grade apparieren wollte, rief Kingsley Shaklebolt nach ihm.
„Harry? Warte einen Augenblick, ich muss mit dir sprechen."
Missmutig humpelte Harry den Weg zurück, sein Knie bereitete ihm immer noch Schmerzen und bei jedem Schritt fühlte er sich an den Verrat an seinem besten Freund erinnert. Er lehnte sich in den Türrahmen von Kingsleys Büro.
„Harry, einige deiner Kollegen beschweren sich über dein unfreundliches Verhalten ihnen gegenüber.", als Harry ihn unterbrechen wollte, hob Shaklebolt abwehrend die Hand. „Ich weiß, dass du im Moment einigen Ärger hast, aber das hat nichts mit der Arbeit zu tun. Versuch deine schlechte Laune abzulegen, bevor du das Büro betrittst. Hier herrschte immer ein relativ freundliches Miteinander und so soll es auch bleiben!"
„Wars das?", wollte Harry wissen und wandte sich zum gehen.
„Harry, ich meine das ernst. Arbeite an dir!"
Achselzuckend verließ er das Büro seines Kollegen und apparierte in die Eingangshalle des Zauberer Krankenhauses. Am Wochenende herrschte hier Hochbetrieb und Harry hoffte nur, dass er Ginny und ihrem neuen Freund (bei dem Wort schnaubte er verächtlich) nicht zufällig in die Arme lief. Er schlenderte hinüber zu der Hexe am Informationstresen, die gelangweilt zu ihm aufsah. Als sie ihn erkannte schien ein Ruck durch ihren Körper zu gehen und sie starrte ihn mit unverhohlenem Erstaunen an.
„Mr. Potter? Mit ihnen hätten wir nicht gerechnet. Aber gut, dass sie da sind, Heiler Diggins befindet sich auf der Station für Verletzungen durch Muggel. Sie wissen doch, wie sie dort hin gelangen?"
„Verletzungen durch Muggel? Warum will Heiler Diggins mich denn sprechen? Gab es Probleme?"
Mitleidig schaute die Hexe ihn an. „Gehen sie nur, Mr. Potter. Diggins wird ihnen sicherlich alles erklären können."
Harry fluchte leise. Was hatten diese Quacksalber denn jetzt wieder verbrochen? Vermutlich hatte sich der dumme Ryan nicht anständig geäußert und die Heiler hatten den Kerl einfach laufen lassen. Was das wieder für Arbeit bedeutete. Dazu noch der Ärger, den es geben würde, wenn sich wieder erwarten herausstellte, dass die Männer tatsächlich einer Bande von Todessern angehörten.
Mürrisch dreinblickend stapfte Harry die langen Flure entlang, bis er sich vor einer breiten Flügeltür befand, mit der Aufschrift Verletzungen durch Muggel und Muggelartefarkte.
Er schritt eilig durch die Tür hindurch und war um ein Haar mit einer Krankenschwester zusammen gestoßen. Sie schaute ihn besorgt an und legte ihm eine Hand auf den Arm. Harry runzelte verwirrt die Stirn.
„Harry, sie wollen sicher zu Ginny, nicht. Kommen sie, ich bringe sie hin.", begrüßte die Schwester ihn mit leiser Stimme.
„Nein, eigentlich nicht. Ich bin dienstlich hier, Madam McKinley. Ich habe auch nicht viel Zeit.", erwiderte Harry verlegen.
Traurig schaute die rundliche Frau Harry in die Augen. „Harry, ich weiß, dass es Streitigkeiten zwischen ihnen und Ginny gegeben hat, aber es würde ihr sicher gut tun, wenn sie bei ihr wären. Sie schwebt zwar nicht in Lebensgefahr, aber..."
Harry blieb wie angewurzelt stehen, sein Magen krampfte sich zusammen. „Was sagen sie da?", fragte er mit schwacher Stimme.
Die Schwester wurde rot im Gesicht. „Wissen sie denn noch gar nicht, was passiert ist?"
In Harrys Kopf begannen die Gedanken zu rasen, er hörte kaum mehr, was die Schwester da zu ihm sagte. Satzfetzen drangen an sein Ohr, er hörte etwas von einem Unfall mit einem Automobil der Muggel, etwas von einem kaputten Kamin bei den Weasleys, die noch gar nicht benachrichtigt waren, innere Blutungen, Heiler haben alles getan, Zustand stabil.
„Wo ist sie? Bringen sie mich zu ihr!"
Madam McKinley packte Harry am Arm und brachte ihn in einen schwach beleuchteten Raum. Ein einzelnes Bett stand darin. Weiße Tücher umhüllten einen schmalen, zarten Körper. Rote Haare umrahmten ein blasses Gesicht. Die helle Haut glänzte vor Schweiß, um den Mund rum waren gequälte Züge zuerkennen. Ein leises Stöhnen.
„Ginny!", flüsterte Harry atemlos und stolperte zu dem Bett hinüber. Er schlug sich die Hände vor den Mund und schüttelte den Kopf. Kraftlos, mit zitternden Knien ließ er sich auf einen Hocker fallen, der neben dem Bett stand und betrachtete sie einen Moment lang entsetzt.
Er stützte die Ellenbogen auf seine Beine und verbarg seinen Kopf in den Händen. Leise weinte er. Eine halbe Ewigkeit saß er so da, mit den Kopf in den Händen, weinend, ohne aufzuschauen.
Jemand streichelte ihm durch die Haare, eine kraftlose Berührung, als würde er sie sich einbilden. „Harry?", hörte er wie von Fern eine sanfte Stimme. Er blinzelte, wischte sich über die Augen und hob langsam, wie unter großen Qualen, den Kopf.
Ginny hatte die Augen geöffnet und schaute ihn müde an.
„Harry!", wisperte sie noch einmal.
Er griff nach ihrer Hand, die sie nach ihm ausgestreckt hatte und hob sie an seine Lippen. Er sagte nichts, erwiderte nur schweigend ihren Blick.
„Was ist passiert?", ihre Stimme klang so schwach, Harrys Magen zog sich schmerzhaft zusammen.
„Du hattest einen Unfall mit einem Auto, Gin. Nicht sprechen. Ruh dich aus.", er beugte sich vor und küsste sie sanft auf die Stirn. „Schlaf ein wenig, ich bin jetzt hier und passe auf dich auf. Ich bin da, mein Engel, ich lasse dich nicht mehr allein. Nie wieder!"
