Kapitel 8
-JOANN-
Joann merkte wie sie langsam wach wurde, das Bett in dem sie lag, war ihr fremd, es war zu weich und zu lang. Die Betten im Tempel waren alle spartanisch gehalten. Als sie sich umdrehte spürte sie einen warmen Körper der sich an sie schmiegte. Schnell schlug sie die Augen auf und schaute sich um. Sie lag in der Kabine auf der Raven. Langsam drehte sie den Kopf nach links und schaute in schöne grüne Augen.
"Guten Morgen", sagte Jazisa leise und drückte ihr einen Kuss auf die Wange.
Joann wusste nicht was sie sagen sollte, sie erinnert sich gut an die Ereignisse des letzten Abends. Sie wusste auch, das sie sich so sicher gewesen war, was sie wollte. Auch wenn sie es nicht bereute, wusste sie nicht was weiter passieren würde, also antwortete sie in ihrem normalen Jeditonfall.
"Guten Morgen".
"Du klingst so... so...", Jazisa suchte offenbar nach den richtigen Worten, "so Jediig", sagte sie schließlich.
Joann konnte nicht anders als in ein lache auszubrechen. Im selben Moment prustete auch Jazisa los. Das Lachen brachte ihre beiden Körper auf so lustvolle Weise zusammen, das das Gespräch vorerst beendet war.
Als sie endlich aufstanden, war es bereits früher Vormittag, aber Joann hatte heute keine Unterrichtsstunden im Tempel zugeteilt bekommen. Sie setzte sich immer noch nackt an en Bertrand und wartet darauf, das sich die Schmugglerin neben sie setzte.
"Was machen wir jetzt?", fragte sie.
"Ich weis es nicht, aber egal was, ich will nicht, das du diese Nacht bereust", antwortete sie und legte eine Arm um ihre Schulter.
"Keine Angst, das werde ich nicht", antwortete sie schnell, vielleicht zu schnell, denn sie konnte sehen, wie Jazisa eine Augenbraue hoch zog.
"Nein, werde ich nicht. Ich wäre nicht der erste Jedi, der in einer Beziehung lebt", sagte sie und konnte ihr lächeln nicht unterdrücken, als sie sah, wie sich das Gesicht der Schmugglerin aufhellte und vor Freude zu sprühen begann.
"Du bist gerne willkommen hier auf Coruscant zu bleiben, solange du willst", fügte sie hinzu und hoffte inständig, dass sie das Angebot annehmen würde.
Jazisa lächelte sie an.
"Es tut mir leid, aber mich zieht es zurück in den Äußeren Rand", entgegnete ihr die Schmugglerin.
Insgeheim, hatte sie die Antwort schon gekannt, es war ein Teil ihres Wesens sich in den Weltraum zu stürzen und dort ihr Unwesen zu treiben.
"Ich weis", sagte sie schließlich. Es überraschte sie wie sehr sich ihre Gefühlslage verändert hatte, sie fühlte sich trotz der Starken Gefühle für Jazisa im Gleichgewischt und konnte ohne Probleme auf die Macht zugreifen, obwohl sie sich in direkter Gegenwart der Schmugglerin aufhielt. Sie lächelte leicht und stand auf.
Als sie einige Stunden später die abfliegende Raven beobachtete, fühlte sie sich ruhig und im Gleichgewicht, sie wusste, dass sie die Schmugglerin schon bald wieder sehen würde.
ENDE
A/N:
So, das ging jetzt alles schneller als erwartet. Da mir das Universum, wie gesagt sehr viel Spaß gemacht hat, werde ich aus dieser Geschichte vielleicht eine Serie machen.
Rückmeldungen und Kritiken sind gerne willkommen. Ich hoffe, ihr hattet Spaß am Lesen.
Grüße aus Skandinavien Ca110. :)
