Wie konnten sie nur?
Dumbledore saß hinter seinem Schreibtisch und schaute auf seine stellvertretende Direktorin, die wie eine wütende Katze in seinem Büro hin und her schritt.
„ Minerva, meine Liebe ihr geht es bestimmt gut!" sprach Albus in einem sanften aber bestimmten Ton.
Minerva konnte nicht glauben was sie da hörte. Sie stellte sich vor seinen Schreibtisch, die Hände in die Hüfte gestemmt und schrie los: „ Ihr geht es garantiert nicht gut, es ist Weihnachten und das arme Mädchen wurde von ihren eigenen Eltern verstoßen. Dazu kommt, dass wir keine Ahnung haben wo sie steckt! Merlin, wenn ich nur daran denke was ihr zustoßen könnte!"
Albus war aufgestanden und eilig an Minervas Seite getreten um sie in die Arme zu schließen.
„ Wir werden sie finden, das Ministerium hat schon Leute ausgesendet. Und wir dürfen nicht vergessen, dass Hermine ein kluges Mädchen ist." Sagte er in einem ruhigen Ton.
„Sollten wir nicht Mr. Potter und Weasley informieren, immerhin sind sie ihre besten Freunde?" fragte Minerva schluchzend.
Doch Albus schüttelte den Kopf und reichte ihr ein großes weißes Taschentuch.
„ Nein ich denke, dass sollten wir lassen. Aber wir sollten Helena und Severus informieren."
„ Aber wieso?" fragte sie wieder.
„ Das wirst du schon noch herausfinden meine Liebe!"
Warum zum Teufel musste dieser Mann immer in Rätseln sprechen.
Minerva seuftzte und setzte sich wieder.
„ Theresa, wären sie so freundlich den Hauselfen in Snape- Mannor bescheid zu sagen, dass Severus und Helena so schnell es geht herkommen sollen."
Albus hatte sich an ein Bild der ehemaligen Schuldirektoren, die an der Wand hingen gewand, von denen er wusste, dass Severus und Helena es auch in ihrem Haus hängen hatten.
Nur so waren sie in den Freien zu erreichen. Die nett aussehend alte Frau nickte freundlich und schon war sie verschwunden.
Helena und Severus schliefen tief und fest. Eve lag zwischen ihnen und hatte sich fest an ihre Mommy gekuschelt. Severus hatte seinen Arm fest um die Beiden geschlungen und sein Gesicht lag in Helenas Halsbeuge vergraben.
Es war die Nacht vor Weihnachten und die Familie genoss die Ruhe der Ferien.
Knall!
„ Verflucht noch mal was…!" fluchte Severus lauthals. Der Knall hatte ihn unsanft geweckt und so saß er kerzengerade im Bett. Sein Herz schlug wie wild und mit einer Hand suchte er seinen Zauberstab.
„ Severus was ist denn?" nuschelte Helena ins Kissen
„Daddy, Mommy?"
Auch wenn Severus nicht wusste was in ihr Haus eingedrungen war, musste er schmunzeln. Es war aber auch zu erstaunlich, wie tief seine zwei Frauen schlafen konnten.
„Ich weiß es nicht!" knurrte er.
„Master, Madam? Dipsy soll sie wecken! Mister Dumbledore sagen, es seien ganz wichtig!"
Seine Hauselfe!
Mitten in der Nacht!
Helena hatte Licht gemacht und saß nun aufrecht im Bett.
„ Was will er denn von uns?" fragte sie ängstlich. Sie hatte eine Ahnung, doch betete, dass es nicht so war.
„ Dipsy weiß es nicht Madam, aber die alte Direktorin im Bild sagen es sei wichtig!"
„ Wir kommen sofort!" sagte sie entschieden und stand auf. Auch Severus stand auf, zog sich schnell eine schwarze Jeans und einen für ihn untypischen cremfarbenen Pullover an.
Dipsy war so schnell verschwunden, wie sie gekommen war und die Familie war wieder alleine im Schlafzimmer.
„ Was glaubst du will der Alte jetzt schon wieder von uns?" fragte Severus genervt, schnappte sich Eve, die sich immer noch müde die Augen rieb und hexte ihr Socken und einen roten langen und warmen Mantel an.
Helena hatte sich inzwischen eine enge, weiße Trainingshose, die sie oft in der Wohnung trug und eine hellblaue Kapuzenjacke. Severus hasste diese Klamotten, die sie gerne ihre Haussachen nannte, doch er musste zugeben, dass sie darin trotz alledem super aussah.
„ Ich weiß es nicht, aber ich habe die Befürchtung dass es um Hermine geht."
Severus hob eine Augenbraue und ein fragender Ausdruck lag auf ihrem Gesicht.
„ Nenn es weibliche Intuition!" sagte sie und lächelte gequält. Sie zog sich Schuhe und Mantel an und nahm Severus dann Eve ab, die schon fast wieder eingeschlafen war. Sie hätte sie gerne im Bett gelassen, doch schließlich konnte sie ihre Tochter nicht alleine in dem riesigen Haus lassen.
Severus hatte sich Schuhe und Winterumhang angezogen und so schnell sie konnten apparierten sie nach Hogwarts und eilten über die Ländereien des Schlosses.
„Albus was ist los? Was ist passiert?" fragte Helena sobald sie in seinem Büro angekommen waren. Die Tür war noch nicht mal ganz ins Schloss gefallen.
Albus saß wie immer hinter seinem Schreibtisch und deutete den Neuankömmlingen an sich zu setzten.
„ Albus können wir Eve irgendwo hinlegen?"
Suchend nach einem Schlafplatzähnlichen Ort in dem Büro des Schulleiters, drehte Severus sich um. Auf halbem Weg hatte er Helena Eve wieder abgenommen, denn nach einiger Zeit hatte seine Tochter die lästige Angewohnheit schwer zu werden. Sie war schließlich auch nicht mehr in dem Alter, in dem man sie jede Minute tragen musste.
„ Ja natürlich, warte meine Junge!" sagte der weißhaarige Zauberer und schwang seinen Zauberstab. Im Nu stand in einer Ecke des Raumes ein kleines, gemütlich aussehendes Bettchen, genau auf Eves Größe abgestimmt. Severus legte die Kleine ins Bett und deckte sie fürsorglich zu.
„ Also Albus was ist denn jetzt? Was ist passiert?" fragte Helena zum wiederholten Male.
Albus atmete tief ein, legte die fingerspitzen aneinander und schaute besorgt zu Minerva, die sich in eine Ecke des Raumes zurückgezogen hatte.
„ Es geht um Hermine. Sie ist verschwunden!" klärte er sie auf.
Helenas Augen weiteten sich geschockt und ihre Hand umklammerte Severus Arm krampfhaft.
„ Was soll das heißen sie ist verschwunden? Wo ist sie? Wo ist meine Schwester?" sie hatte so viele Fragen in ihrem Kopf.
Minerva stieß einen spitzten Schrei aus, doch keiner im Raum beachtete sie in diesem Moment.
Severus löste sanft Helenas Hand von seinem Arm, der mittlerweile sehr schmerzte und nahm ihre Hand schützend in seine.
„ Wir wissen es nicht! Ihre Eltern, eure Eltern.." ein verächtliches Schnauben ließ ihn kurz unterbrechen. „… haben mir heute Nacht einen Brief zukommen lassen, ich denke, dass du ihn selber lesen solltest."
Er übergab Helena vorsichtig einen dünnen Brief.
Sie löste ihre Hand aus Severus Griff und nahm den Brief mit zitternden Fingern.
Während sie ließ weiteten sich ihre Augen immer mehr und ihre Gesichtszüge wurden immer finsterer.
Sehr geehrter Mr. Dumbledore
Meine Frau und ich schaffen es einfach nicht! Wir können keine Hexe großziehe.
Wir möchten sie bitten für Hermine zu sorge, denn seit sie auf ihre Schule geht
Ist sie nicht mehr die selbe! Wir haben es versucht, doch es geht einfach nicht.
Wir haben ihr gesagt, dass sie nicht mehr bei uns leben kann, doch sie wurde wütend und
Ist weggelaufen. Mitten in der Nacht! Wir bitten sie, sorgen sie für Hermine, sobald sie sie gefunden haben. Denn wir schaffen es nicht mehr, denn sie ist nicht mehr unsere Tochter!
Sie ist eine Hexe und gehört nun nicht mehr zu uns!
Hochachtungsvoll
Georg und Debra Granger
Rasend vor Wut schleuderte sie den Brief von sich und verbarg ihren Kopf in den Händen.
„ Helena, Liebling was steht in dem Brief?" drang eine sanfte und mitfühlende Stimme an ihr Ohr.
Severus erschrak als er ihr Gesicht sah. Seine Helena, die immer so voller Energie war, sah nun müde und unendlich traurig aus. Eine einzelne Träne bahnte sich ihren Weg über ihre Wange.
„ Sie haben sie verstoßen Severus! Sie haben sie als ihre Tochter verstoßen, genauso wie sie es mit mir getan haben." Schluchzte sie und ihr trauriger Blick wanderte zu ihrer eigenen Tochter, die friedlich schlief und an ihrem Daumen nuckelte: „ Wie kann man seine eigenes Kind nicht mehr um sich haben wollen? Wie kann man sein Kind nicht mehr lieben?"
Severus war aus seinem Stuhl aufgesprungen und hatte sich vor ihre Knien gehockt. Er umschloss ihre klammen und zitternden Hände und suchte bestimmt ihren Blick.
„ Helena sieh mich an, bitte! Sie lieben Hermine und dich!" raunte er ihr sanft zu.
„ Und warum gaben sie mich dann zur Adoption frei und ließen Hermine einfach so weglaufen, nachdem sie sie auch nicht mehr wollten?"
Sie stürzte sich in seine Arme und vergrub ihr Gesicht in seiner Schulter.
Er nahm sie in seine starken Arme und wiegte sie, wie er es auch mit Eve machte, wenn sie weinte, hin und her.
„ Viele Männer und Frauen suchen bereits nach ihr und haben den Auftrag sie sofort hier her zu bringen, sobald sie sie gefunden haben." Sagte Albus. Er hatte sich in seinem Sessel zurückgelehnt und schaute das Liebespaar an.
„ Und was ist wenn sie sie nicht finden?" Helena hatte sich wieder aufgerichtet und Severus wischte ihr die übrig gebliebenen Tränen sanft und mit einem aufmunternden Lächeln von den Wangen.
„ Sie werden Hermine schon finden, mein Schatz! Glaube mir sie werden sie finden!"
Helena schaute ihren Liebsten aus geröteten Augen und nickte zaghaft.
Stunden vergingen in denen Helena immer wieder aufsprang und nervös und angespannt durch das Büro schritt. Sie musste doch irgendwo sein. Hermine war gerade mal 11 Jahre alt und wo konnte ein 11 jähriges Kind schon bleiben. Sie musste etwas tun, irgendetwas!
Abrupt blieb sie stehen und schaute entschlossen in die müde Runde. Sie wusste nun was sie machen konnte oder sogar machen musste. Es war drei Uhr morgens und alle waren ziemlich geschlaucht, die einzige die immer noch friedlich schlief, war Eve.
„ Ich werde zu ihnen gehen!" sagte sie überschwänglich, doch Severus bemerkte den leicht wütenden Unterton in ihrer Stimme.
„ Wo willst du hingehen, Helena?" fragte Minerva sie.
Severus sah in das Gesicht deiner Freundin und gab ihr die Antwort: „ Sie will zu ihren Eltern, Minerva!"
Helena schnaubte wieder verächtlich. „ Sie waren noch nie meine Eltern, allerhöchstens meine Erzeuger. Doch sie waren… sind … was auch immer Eltern für Hermine und das 11 Jahre lang. Ich will von ihnen persönlich hören, wieso sie es getan haben und das gleich zweimal!" schloss sie ärgerlich.
„ Ich begleite dich!"
Ein einfacher Satz aus seinem Mund und Helena wusste Severus würde für sie alles aufgeben, einfach alles.
„ Dann lass uns jetzt los! Albus können wir Eve hier weiter schlafen lassen?"
Albus nickte und lächelte ihr aufmunternd zu.
„ Helena du willst die Grangers mitten in der Nacht aufsuchen?" fragte Minerva wieder und wieder bekam sie ihre Antwort von Severus.
„ Sie haben ihre zwei Töchter von sich gestoßen, ich denke da kann man sie auch mal wecken."
Helena nickte nur, lächelte einmal in die Runde, nahm Severus bei der Hand und zog ihn hinter sich her.
Albus hatte den Beiden mit einem sanften Lächeln nachgeschaut und war dann aufgestanden und trat an Eves kleines Bettchen.
Aufmerksam schaute er auf das kleine schlafende Wesen.
„ Du kannst stolz sein auf deine Eltern, mein kleiner Engel."
Damit strich er ihr sachte eine Haarsträhne aus dem Gesicht und wandte sichwieder seinem Schreibtisch und Minerva zu.
Eine Stunde später standen Severus und Helena nebeneinander vor dem ihnen so bekannten Gebäude am Rande von London. Es war finster und ein rauer Wind wehte durch ihre Haare.
Helena zog ihren langen Stoffmantel fester um sich. Sie und Severus hatten sich in den Kerkern, wo noch einige ihrer Sachen hingen, umgezogen. Helena trug nun eine ihrer legendären Lederhosen und einen schwarzen Rollkragenpullover. Severus hatte seine Sachen anbehalten. Ihr war bitterkalt und der Entschluss ihre Erzeuger zu stellen, wich immer weiter von ihr.
Severus schien dies zu bemerken und legte ihr einen Arm um die Schultern.
„ Willst du das immer noch tun?" fragte er sie leise und zog sie immer fester an sich.
„ JA! Jetzt oder nie!" wieder voller Entschluss nahm sie seine Hand und marschierte auf den Eingang zu.
Severus bewunderte sie. Dieser Tatendrang und diese Entschlossenheit die sie immer an den Tag legte waren nur zwei von den vielen Eigenschaften an ihr, die er so sehr an ihr liebte.
Und würde immer an ihrer Seite sein um sie zu unterstützen.
Ihr Finger glitt zu dem Knopf und sie klingelte.
Immer wieder drückte sie die Klingel und nach endlosen Minuten wie ihr es erschien, hörte sie es im inneren des Hauses poltern und fluchen.
Die Tür wurde aufgerissen und ein wütend aussehender Mann mit angerautem Haar erschien im Eingang.
„ Was soll das? Haben sie eigentlich eine Ahnung wie spät es ist? Und wer zum Teufel sind sie überhaupt?" brüllte Georg Granger die zwei nächtlichen Besucher an. Hinter ihm erschien in einem blauen Morgenmantel eine braunhaarige und verstörte Frau.
Irgendwie kam dem Ehepaar die Frau ihnen bekannt vor, doch keiner von ihnen konnte einordnen woher sie sie kannten.
„ Es ist doch gar nicht so lange her, dass ihr mich das letzte Mal gesehen habt. Ich glaube das ist jetzt ungefähr 6 Jahre her." Sagte sie so nüchtern wie sie nur konnte. Doch in ihr brodelte es. Es herrschte beinahe ein Sturm in ihr.
Severus konnte genau sehen wie sich die Erleuchtung auf den beiden Gesichtern breit machte, und musste sich ein hämisches Grinsen stark verkneifen.
Wie aus einem Mund reifen beide: „ Helena!"
„ 100 Punkte und eine Reise nach China." Ihre Stimme triefte geradezu vor Sarkasmus und Severus wurde wieder einmal bewusst, dass er nicht nur Einfluss auf Eve zu haben schien.
„Was willst du hier?" fragte Georg sie unfreundlich.
„ Wie wäre es wenn mein Lebensgefährte und ich reinkommen… und dann mache ich euch die Hölle heiß!" den letzten Teil hatte sie nur geflüstert, während sie sich schon an den Grangers vorbeigedrückt hatte, doch Severus hatte es genau gehört und grinste vor sich hin.
Oh ja, so wie er Helena kannte, taten ihm diese Leute jetzt schon leid.
Die zwei setzten sich in die Küche und Helena nahm ihren Zauberstab zur Hand, machte Licht und beschwor Tee für sich und Severus hervor.
„ In meinem Haus gibt es keine Zauberei!" schimpfte Debra wobei sie das Wort Zauberei ausspie als sei es eine schreckliche Beleidigung.
„ Das ist mir doch so was von egal ihr Zwei!" schnauzte Helena zurück und bedachte sie mit einem giftigem Blick.
„Ich frage nur noch einmal, was wollt ihr hier?"
Helena ignorierte Georg gekonnt und lächelte mit falscher Freundlichkeit in die Runde.
„ Darf ich euch meinen Freund vorstellen. Severus Snape! Er ist übrigens auch der Vater eurer Enkelin, aber das wisst ihr ja. Schließlich habe euch das ja geschrieben. Schatz, dass sind meine Erzeuger, die mich weggegeben haben, weil sie zu feige waren sich ihrer besonderen Verantwortung zu stellen."
Sie lächelte vergnügt, doch Severus konnte deutlich den Schmerz in ihren Augen erkennen.
Debra und Georg Granger schauten sich an, doch es waren keine Emotionen in ihren Gesichtern zu sehen.
„ Aber lassen wir das, ich will wissen was ihr Hermine gesagt habt und wo sie stecken könnte. Sie ist verschwunden, doch das scheint euch ja einen ziemlichen Scheißdreck zu scheren."
Sie war aufgestanden und das Lächeln war aus ihrem Gesicht verschwunden. An dessen Stelle trat nun wieder blinde Wut.
Georg wurde nun auch wütend. Was dachte sie sich eigentlich? Es war ihre Sache gewesen, wie sie mit Hermine umgingen und wie nicht.
„ Wir haben sie vor die Wahl gestellt. Entweder wir oder die Zauberei! Sie entschied sich für die Zauberei. Meinte sie könne sich nicht gegen ihre Bestimmung im Leben stellen.
Wir haben ihr gesagt, sie könne hier bleiben, bis jemand von eures Gleichen kommt um sie abzuholen, doch sie packte ihre Sachen und ist abgehauen." Erzählte er was vor vielen Stunden passiert war.
Helena hatte sich vor ihnen aufgebaut und funkelte sie wütend an.
„UND IHR HABT SIE EINFACH GEHEN LASSEN? UND IHR SCHIMPF EUCH IHRE ELTERN." Schrie sie und fuchtelte wild mit ihren Armen. Severus war aufgesprungen und hatte sich dicht hinter sie gestellt. Beruhigend umfasste er ihre Oberarme und zog sie sanft wieder auf den Stuhl.
Während Helena wieder saß und versuchte sich wieder zu beruhigen, hatte sich Severus vor die Grangers gestellt und redete auf sie ein.
„ Ich würde sagen sie berichten uns wo Hermine sein könnte, zeigen uns ihr Zimmer, damit wir die restlichen Sachen mitnehmen können und dann gehen wir wieder. Helena ist intelligent genug um sich von nun an zurückzuhalten, schließlich liegt diese Unterhaltung mit ihnen weit unter ihrem Niveau, wobei ich mich ernsthaft frage wie ihre beiden Töchter zu so einer hohen Intelligenz gekommen sind, bei so impertinenten und geistesarmen Erzeugern."
Helena hatte überrascht aufgeschaut und in ihren Augen glänzten die Tränen der Liebe.
Severus war sonst kein Mensch der sich einmischte und zu soviel Text hinreißen ließ, doch für sie würde er einfach alles tun und scheinbar auch für Hermine.
Die Grangers wussten nicht was sie tun sollten. Sie waren hin und her gerissen zwischen Wut und Angst, denn der Mann vor ihnen war bedrohlich. Scheinbar würde er für Helena und ihre Familie sogar töten, also entschlossen sie lieber zu kooperieren und ihnen zu sagen was sie wussten.
Nach nicht einmal einer Stunde verließen Helen und Severus zufrieden das Granger- Haus. Georg und Debra konnten ihnen zwar nicht sagen, wo Hermine sich aufhalten könnten, doch wenigstens hatten sie nun ihre ganze Zimmereinrichtung bei sich.
Helena hatte ihnen klargemacht, dass sie sich von dem heutigen Tag an niemals wieder bei Hermine melden sollten, des sei denn Hermine wollte es.
Und zusammen Hand in Hand, jeder mit einem Karton voll mit Hermines magisch verkleinerten Sachen unter dem Arm, apparierten sie zurück nach Hogwarts, wo man sie schon auf sehnlichste erwartete.
TBC!
Liebe Euch!
