Heiligabend
Als Helena und Severus mit den Kartons unter dem Armen das Büro des Direktors betraten, wäre Helena beinahe die Kiste aus den Händen geglitten.
Auf einem der Stühle saß Hermine müde, schmutzig, verweint und hatte Eve auf dem Schoß.
„ Hermine! Gott sei dank!" rief Helena aus und auch Severus atmete nun freier.
Hermine hatte sich bei diesem freudigen Ausruf erschrocken und schaute nun verlegen zu ihren zwei Professoren.
„ Ja ich…ich… bin es und es tut mir… leid, dass ich ihnen allen solchen… Kummer bereitet habe." Stotterte sie.
Doch Helena wollte keine Entschuldigungen hören, nicht von ihr!
Stattdessen drückte sie Severus die Kiste vor die Brust, welche er gerade noch zu fassen bekam und ging vor Hermine auf die Knie.
„ Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, ganz sicher nicht Kleines. Ich bin so froh das du wieder gesund und munter da bist!" sagte sie freundlich und liebevoll.
Sie strich ihrer Tochter, die immer noch auf Hermines Schoß saß kurz über den Kopf und hob sie dann von ihrem Schoß runter, bevor sie Hermine in eine herzliche und feste Umarmung zog.
Alle beobachteten diese Szene gerührt und freuten sich für Helena und auch für Hermine, auch wenn diese noch gar nicht wusste was überhaupt los war
Erst Severus konnte Hermine vor dem Erstickungstod bewahren, als er Helena sanft von ihr weg zog.
„ Liebling sie bekommt keine Luft mehr!" sagte er neutral.
Helena ließ von Hermine ab und betrachtete ihre Schwester zärtlich.
„ Stimmt tut mir leid Kleines. Jetzt wo du wieder sicher bei mir bist!" schluchzte sie mittlerweile wieder. Doch dieses Mal waren es keine ängstlichen Tränen sondern Freundestränen.
Hermine hingegen schaute ziemlich verwirrt zwischen ihrem Schulleiter und ihrem Zaubertrankprofessor hin und her.
Was war hier los?
Doch Severus nickte jedoch mit einem Lächeln zu Helena.
Seit wann konnte ihr Lehrer denn lächeln?
Hermine war total verwirrt und es schien nicht besser zu werden.
„ Professor ich versteh das nicht so ganz!" fragte Hermine ihre Professorin, die immer noch lächelnd und weinend vor ihr hockte.
Helena nickte verstehend und setzte sich ebenfalls auf einen der Stühle. Eve, die nicht von der Seite ihrer Mutter gewichen war, zog sie auf ihren Schoß.
Sanft schaute sie auf ihre beiden Mädchen, für die sie ab heute sorgen sollte und wollte. Doch erst einmal musste die Eine erfahren, dass es in Zukunft so sein würde.
Noch ein letzter hilfesuchender Blick auf ihren Liebsten, der ihr wieder aufmunternd zunickte.
„ Also Hermine! Merlin wo fang ich bloß an? Ok mein Geburtsame lautete Helena Parker. Quinn hießen mit Nachnamen meine Adoptiveltern." fing sie an. „ Meine leiblichen Eltern waren noch sehr jung, als ich zur Welt kam. Sie erst 16 und er 20. Soweit ich weiß wollten sie mich eigentlich großziehen, doch dann erfuhren sie am Tag meiner Geburt, dass ich eine Hexe bin. So wurde es bei allen Muggelgeborenen gemacht. Da gaben sie mich innerhalb der nächsten Sekunde weg." Sprach sie weiter und auf Hermines Gesicht zog sich ein trauriger Schatten. Sie konnte es immer noch nicht verstehen wie ihre eigenen Eltern ihr so etwas antun konnten, nur weil sie eine Hexe war. Doch scheinbar war sie nicht die Einzige, der so etwas geschah.
Helena schaute Hermine aufmerksam an und vergewisserte sich dass ihr soweit gut ging, bevor sie weiter erzählte: „ Auch wenn uns beiden das Gleiche geschehen ist, kann ich mir nur schwer vorstellen wie du dich jetzt fühlst, denn ich konnte noch nicht einmal richtig sehen, als sie mich weggaben, doch du hast 11 Jahre lang mit ihnen verbracht."
Hermine schaute auf und in ihren Augen glitzerten Tränen.
„ Haben sie sich deshalb so um mich gesorgt, weil sie das Gleiche durchgemacht haben wie ich?" fragte sie schüchtern.
Helena schüttelte leicht lächelnd den Kopf und legte ihr eine Hand auf den Arm.
„ Nicht nur deswegen Kleines. Meine leiblichen Eltern hießen Debra Parker und Georg Granger." Der Groschen war gefallen! Hermine wurde blass und sie fing an zu zittern.
„ Sie sind meine Schwester?" wimmerte sie heiser und rau.
Helena nickte leicht und versuchte in ihren Augen zu lesen, wie sie darüber dachte, doch Hermine hielt ihren Blick gesenkt.
Einzelne Tropfen fielen auf ihre schmutzige Jeans und Helena fragte sich das erste Mal, seit sie Albus Büro wieder betreten hatten, wo ihre kleine Schwester die ganze Nacht gewesen war.
Helena schaute durch das Turmfenster und sah lächelnd wie die Sonne den neuen Tag begrüßte.
Ihr Blick wanderte wieder zu Hermine, die stille Tränen weinte.
„ Hermine, Kleines sie mich an! Rede mit mir, bitte?"
Doch sie blieb still. Helena schaute verwirrt und ängstlich zu Severus auf, doch er schüttelte den Kopf. Wie sollte er auch schon wissen, was sie machen konnte. Sie war Hermines Schwester!
Eve hatte sich alles still angehört, doch sie hatte kein Wort von dem verstanden, was geredet wurde, umso erstaunter war sie als ihre Mommy sie sanft auf die Wange küsste und sie wieder auf dem Boden absetzte.
Doch sie wurde schnell von ihrem Vater, der sich zu ihr herunter gehockt hatte in die Arme geschlossen und zusammen beobachteten sie was sich zwischen den beiden Schwestern abspielte.
Helena hatte sich vor Hermines Stuhl niedergelassen und hob mit ihrem Zeigefinger sanft Hermines Gesicht an, so dass sie ihr in die Augen sehen konnte.
Helena wollte gerade etwas sagen, doch wurde sie von ihrer Schwester unterbrochen.
„Warum?" fragte sie mit schwacher Stimme. Sie war müde und ausgelaugt.
Helena sah sie erstaunt an und schüttelte den Kopf.
„ Was meinst du?" fragte sie zurück.
Hermines Blick wurde härter und die Stimme fester.
„ Warum hast du dich nie bei uns blicken lassen, wenn du doch scheinbar von mir wusstest!"
Helena hielt geschockt den Atem an und wieder spürte sie diese verdammten Tränen in sich aufsteigen. Sie wollte antworten! Sie wollte ihr alles erklären, doch ehe sie den Mund aufmachte wusste sie, ihre Stimme würde versagen. Die unterdrückten Schluchzer brannten in ihrer Kehle und ihre Hände zitternden.
„ Weil deine Eltern es nicht wollten. Deine Schwester war bei euch, in ihrem fünften Schuljahr." Erklang Severus sanfte Stimme. Eine Stimme, die noch nie ein Schüler, mit Ausnahme von Helena zu hören bekommen hatte.
Dies ließ Hermine auch überrascht den Kopf in die Richtung ihres Zaubertranklehrers wenden.
„ Was…was… meinen sie damit, Sir?" fragte sie überrumpelt. Hermine hatte erwartet, dass man keine ihr Antwort geben würde, doch nun erhielt sie sie ausgerechnet von diesem Mann.
Seine Augen strahlten nicht die gewöhnliche Kälte und Abneigung aus, sondern Sanftheit, Mitgefühl und Hermine glaubte sogar Liebe in ihnen erkennen zu können.
„ Ich meine damit das deine Schwester seit dem sie euren Eltern versprechen musste dich nie wissen zulassen, dass es sie gibt, Höllenqualen durchgemacht hat. Eine Frage: was ist dir das wichtigste, was du besitzt?" fragte er sie.
Severus wusste es schon längst!
Schließlich nannte man ihn nicht um sonst, einen Meister der Legilimentik.
Doch er wollte, dass das Mädchen vor ihm begriff, wie viel sie ihrer Schwester bedeutete.
„ Ich bekomme seit meinem fünften Geburtsteg Geschenke, von denen ich nicht weiß wer sie mir schenkt. Sie lagen immer auf meinem Nachttisch, wenn ich zu Bett ging. Meine Eltern haben es nie mitbekommen, sie haben mich ja auch nie zu Bett gebracht." Erzählte sie ohne Hemmungen, doch ein unendlich trauriger Ausdruck legte sich wieder über ihre Züge.
Doch scheinbar hatte sie das Bedürfnis weiter zu sprechen: „ Zu meinem 11. bekam ich eine wunderschöne Spieluhr geschenkt, sie ist Alles für mich, auch wenn ich nicht verstehen kann wieso. Ich meine ich weiß ja nicht einmal von wem sie kommt, doch sie bedeutet mir sehr viel!" schloss sie.
Bei ihren Worten hatte Helena erstaunt aufgesehen.
Severus lächelte Hermine offen und ehrlich an, wieder etwas was sie überraschte.
„ Diese Geschenke kamen von deiner Schwester! Weißt du jetzt was ich damit meinte?"
Hermine schaute zu Helena.
Und ganz langsam und unsicher legte sich ein strahlendes Lächeln auf ihre Lippen.
„ Die Geschenke kamen von dir und die Briefe auch?" fragte sie sie offen.
Helena nickte verunsichert, doch sie lächelte zurück.
„ Ja! Ich hatte zwar den beiden versprochen, nicht mit dir in persönlichen Kontakt zu treten, doch das schloss Geschenke und Briefe meiner Meinung nach nicht mit ein!" ihr Lächeln verwandelte sich in ein schelmisches Grinsen.
Und ehe sich Helena versah befand sie sich in einer stürmischen Umarmung ihrer kleinen Schwester. Sie schaute verunsichert zu ihrem Freund, doch als dieser ihr Mut machend zulächelte erwiderte Helena die Umarmung nur zu gerne.
Glücklich sie endlich bei sich zu haben drückte sie Hermine fest an sich und wollte sie am besten gar nicht mehr los lassen.
„Das wünsche ich mir schon so lange! Ich hab dich lieb, kleine Schwester!" flüsterte sie tränenschwer dicht an Hermines Ohr.
„Und ich hab dich auch lieb, große Schwester!" flüsterte diese zurück.
Sie hatte eine Schwester!
Und dazu noch eine verdammt Tolle!
Den Beiden erschien es wie eine Ewigkeit, als eine Stimme sie dazu brachte sich voneinander zu trennen.
„ So ich denke ihr wollt lieber weiterreden, wenn ihr euch ein wenig ausgeruht habt. Also würde ich sagen, wir lösen diese Runde auf und machen dass wir in die Betten kommen. Cih wünsche euch frohe Weihnachten und wir sehen uns dann zum Schulanfang wieder." Sagte Albus beschwingt und Helena und Hermine hätten schwören können das seien Augen ebenfalls verräterisch feucht glänzten.
Auch Minerva, die sich aus dem ganzen Gespräch diskret Herausgehalten hatte schniefte leise vor sich hin.
Die kleine Familie nickte einstimmig und machte sich, nachdem sich alle verabschiedet und bedankt hatten, auf den Weg nach Hause. Hermine hatte ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, als sie die langen dunklen Gänge, Richtung Ausgang entlang gingen.
„ Wo gehen wir denn überhaupt hin?" fragte sie kleinlaut.
Helena hatte einen Arm um ihre Schwester gelegt und drückte sie fester an sich.
„ Nun ja wir haben Heiligabend und wir gehen nach Hause. Es ist von nun an, wenn du möchtest, auch dein zu Hause. Außerdem könnte ich mir denken, dass du Harry und Ron noch nicht alles erzählen möchtest, denn sie würden dich garantiert fragen, weshalb du wieder zurück in Hogwarts bist. Aber wenn du willst kannst du natürlich auch hier bleiben?" fragte Helena vorsichtig.
Eigentlich wollte sie Hermine nicht so schnell wieder hergeben, doch sie könnte es verstehen, denn für sie muss das alles noch konfuser sein als für sie.
Doch Hermine schüttelte energisch den Kopf und strahlte.
„ Nein ich will mit zu euch, wenn das auch wirklich in Ordnung ist?"
Hermines Blick wanderte zu Severus und schaute beunruhigt auf seinen Rücken.
„Du gehörst zu meiner Familie und da ist es ja wohl selbstverständlich, dass du bei uns wohnen wirst, jetzt wo wir für dich verantwortlich sind." knurrte Severus plötzlich und Hermine fing wieder an zu strahlen.
Sie fragte sich wie es wohl ab sofort sein würde?
Mit Helena, Snape und Eve unter einem Dach!
Doch Hermine hatte das Gefühl, dass ihr Leben von diesem Tag an endlich voller Liebe und Familieglück sein würde.
Als alle in dem riesigen Haus angekommen waren, klappte Hermine der Unterkiefer herunter.
Das ganze Haus, in ihren Gedanken war es eher ein Schloss war im griechischem Stiel gehalten. In der großen Eingangshall standen überall Säulen und Amphoren. Sie legte ihren Kopf in den Nacken und staunte nicht schlecht als sie die Decke voller gemalter Engel auf ihren Wolken saßen und die Weinblätter, die allem umrahmten sah.
Der Boden war mit weißem Marmor ausgelegt und ein großer flauschiger, dunkelroter Teppich machte die Halle trotz ihrer Größer gemütlich.
Hinzu kam das überall Weihnachtssterne standen und Kerzen flackerten in ihrem hellen Gold.
„Kommst du Kleines? Oder willst du nicht wissen wo du schläfst?" drang Severus fragende Stimme zu ihr durch.
Jetzt nannte er sie schon Kleines! Man er schien sich schon daran gewöhnt zu haben, dass ich ab sofort zu seiner Familie gehöre.
„Ja ich komme schon!" rief sie ihnen zu, während sie die lange, breite Treppe hinauflief.
Helena hatte sich alles mit einem Lächeln angesehen. Scheinbar würden sich alle schnell an die neue Situation gewöhnen.
Gerade als sie das dachte, fing Eve auf dem Arm ihres Vater an zu zappeln, damit er sie herunter ließ und schon tapste sie auf Hermine zu und nahm sie bei der Hand. Beide strahlten sich an und Eve zog ihre Tante hastig hinter sich her. Helena schaute zu Severus und sah, dass er genauso erstaunt war wie sie. Doch Eve hatte schon lange eine enge Beziehung zu dem goldenen Trio gehabt.
Hermines Blick wanderte immer wieder durch die Zimmer und Flure.
Helena wusste wie sich fühlen musste, sie hatte nicht anders geschaut, als sie dieses Haus zum ersten Mal betreten hatte. Die Großen Räume, die langen Flure und die geschmackvolle Einrichtung waren einfach nur zu bewundern. Doch Hermine sollte sich erst einmal die Küche und die Badezimmer ansehen, dann würde sie nie wieder weg wollen.
Sie lachten sich an und Severus reichte Helena die Hand.
Oben angekommen zog Eve Hermine weiter den langen Flur entlang.
Irgendwann drehte sie sich um und schaute ihre Eltern mit ihren Kulleraugen an.
„Mommy, Daddy welches Zimmer bekommt Tante Mine?" fragte die Kleine.
In den letzten sechs Monaten hatte sich Eves Aussprache sehr verbessert, doch Helena war stark am zweifeln, ob es wirklich so gut war, dass ihre Tochter schon so reif war für ihr Alter.
„Sie kann sich eines von den Gästezimmern aussuchen Baby. Zeig sie ihr doch, mein Liebling!" sagte Helena beschwingt und lächelte ihre zwei kleinen Mädchen an.
Somit drehte sich Eve wieder um und zog Hermine weiter hinter sich her, hinein ins erste Zimmer.
Helena hatte sich noch gar keine Gedanken darüber gemacht wie sie sich Hermine gegenüber verhalten sollte.
Ein tiefer Seufzer entfloh ihrer Kehle und Severus drehte sich mit fragender Miene zu ihr um.
„Was ist Liebling?"
Sie sah sorgenvoll auf Eve und Hermine, die gerade wieder aus einem der vielen Zimmer kamen.
„Wie soll ich… sollen wir mit ihr umgehen. Ich bin ihre Schwester, du im gewisser Weise ihr Schwager, doch gleichzeitig sind wir für sie so verantwortlich wie Mutter und Vater."
Severus wusste was sie meinte und für ihn war es auch nicht leicht, sich mit der ganzen Situation zu recht zu finden, aber er wollte für Hermine da sein genauso wie für seine eigene Tochter.
„ Sei ihre Schwester, doch erzieh sie genauso wie Eve. Sie ist 11 Jahre alt und wird auch manchmal ärger machen, wenn man mal bedenkt mit wem sie Umgang pflegt, und wenn das passiert, dann wird sie genauso zur Rede gestellt wie Eve, ganz einfach!" raunte er ihr zu und lächelte.
„ Stimmt wir bekommen das schon hin! Sind ja auch ein tolles Team!" rief sie aus, schlang ihre Arme um seinen Hals und küsste ihn stürmisch.
Es schien ihnen als sei ein ganzes Jahr vergangen, als sie sich durch kindliches Kichern unterbrochen trennten. Sie sahen verlegen, aber immer noch in einander verschlungen auf die beiden Störenfriede.
„Das massen sie öfters und ich finde es lustis sie zu stören!" sagte Eve fröhlich zu Hermine.
Severus bedachte seine Tochter mit einem strengen Blick, doch diese schaute ihn nur grinsend an.
„Deine Tochter, meine Liebe!" murrte er zu seiner Freundin gewandt.
Helena schaute ihre Tochter liebevoll und stolz an.
„Ja voll und ganz, allerdings mit einem ordentlichen Zuschuss Slytherin Gene!" sagte sie keck und grinste nun ebenfalls schelmisch.
„Außerdem bin ich stolz auf meine Eigenarten, die ich an unsere Tochter weitergegeben habe. Und jetzt da Hermine bei uns lebt, solltest du vorsichtig sein, Schatz. Drei Griffendors gegen einen Slytherin."
Hermine kicherte nun auch und Helena war vorsichtshalber auf Abstand gegangen. Severus Gesicht wurde finster, doch aus seinen Augen sprach der Schalk.
„ Nun zum einen ist unsere Tochter noch nicht einmal 3 und damit ist noch lange nicht entschieden in welches Haus sie später einmal kommt. Zum zweiten könnt ihr euch auf was gefasst machen, denn auch wenn es drei gegen einen steht, ist es mit einem Slytherin nicht einfach, vor allem wenn dieser Slytherins Oberhaupt ist." schnarrte er und grinste nun hinterlistig.
Helena grinste und schaute kurz zu Hermine und Eve, bevor sie sich wieder um ihren Geliebten kümmerte.
„Ach mein Schatz, wir lieben dich auch!"
Severus hob gespielt ärgerlich eine Augenbraue.
„Du kleine nervige und ärgerliche Griffendor Göre!" zischte er belustigt.
Helena trat einen Schritt näher an ihn heran und sah im provokativ in die Augen.
„Und du bist ein fieser und sarkastischer Slytherin Sturkopf!" raunte sie ihm zu.
Er nickte finster und anerkennend, umfasste ihre Taille und zog sie dichter zu sich.
„Ich liebe dich!"
Ihre Arme fanden wieder den Weg zu seinem Nacken.
„Und ich liebe dich auch!"
Dann küssten sie sich, während Hermine Eve leise mit sich zog.
„Ja! Hier wird es mir garantiert gefallen!" murmelte sie zu sich selbst.
Eve schaute ihre Tante fragend an.
„Was hast du gesagt Tante Mine?"
Hermine lächelte vor sich hin und zusammen gingen sie in ihr neues Zimmer, welches sie sich ausgesucht hatte. Es hatte einen eigenes Badezimmer und riesige Fenster, auf der Fensterbank konnte man es sich so richtig gemütlich machen, außerdem ware es ein fast runder Raum und Hermine fand es war einfach das beste Zimmer von allen.
Das Badezimmer hatte eine Dusche und eine viel zu große Badewanne.
Beide Zimmer waren, genauso wie der Rest des Hauses wie im alten Griechenland und Hermine fühlte sich einfach wohl.
„Gar nichts Maus! Hilfst du mir mit meinem Zimmer? Ich hab zwar die ganze Nacht nicht geschlafen, bin allerdings schon wieder ganz fit." sagte sie beflügelt.
Die Hauselfen hatten die zwei Kartons schon in ihr Zimmer gebracht und die Gegenstände wieder auf ihre normale Größe gezaubert.
Hermine und Eve machten sich alles einzurichten und nach einer halben Stunde bekamen sie sogar Hilfe von Helena und Severus, die sich mittlerweile von einander trennen konnten.
Es wurde verwandelt, geschwebt, magisch gemalt und verrückt.
Gemeinsam wie eine richtige Familie richteten sie Hermines neues Zimmer so ein wie sie es schon immer haben wollte.
Für sie war es der schönste Heiligabend, den sie jemals hatte.
TBC!
Oh mein Gott, das war das schwerste Kapitel, das ich bisher für diese Story geschrieben habe.
Aber ich hoffe euch gefällt es. Selbst für mich ist es immer noch schwer, mir Severus so vorzustellen, doch ich finde irgendwie passt es zu ihm.
Bitte schreibt mir weiterhin fleißig Reviews.
Liebe Euch!
