Bisher nur 9 Views.. Mhm, ich hoff alte Fans von der deutschen FF Seite kommen noch, das wär toll! XD
Hier das nächste Kapitel. Ich lad mal ungefähr die Hälfte hoch, mal schauen, ob ich dann mehr Rückmeldung bekomm ^^

LG

Ronjale55

SDSDSDSDSDSDSD

Ein Pärchen zeltete im Wald. Nebel wallte zu ihrem Zelt. Sie machten im Zelt rum.
„Hey, hast du das gehört?" fragte die Frau. „Was gehört?" fragte ihr Freund zurück. „Es hat gedonnert." antwortete sie. „Es donnert nicht." erwiderte er und küsste sie wieder, doch sie hielt ihn zurück. „Sicher nicht? Wenn es regnet, sieht man nämlich nicht den Kometen." „Es regnet schon nicht." versicherte er ihr. „Hör mal, ich... hab 'ne Kleinigkeit für dich. Es ist im Auto, nicht weggehen, hm?" Sie schüttelte verneinend den Kopf. Er klaute noch schnell einige Küsse, bevor er das Zelt verließ, was sie zum Lachen brachte. „Nicht nass werden!" warnte sie. „Es wird nicht regnen!" Er verließ das Zelt und schloss den Eingang. Sie lag im Zelt und wartete. Kurz darauf hörte sie ein Tröpfeln. Sie lachte. „Ich wusste es!" Sie stand auf und verließ das Zelt mit einer Taschenlampe. „Ich hab dir doch gesagt, es wird regnen!" Doch als sie im Wald stand, merkte sie, dass es gar nicht regnete. Sie drehte sich um und sah Blut auf dem Zelt. Es lief sogar schon runter und tropfte von oben runter. Sie hob langsam den Kopf und die Taschenlampe... Dort hing ihr Freund tot im Nadelbaum, seine Kehle zerfetzt, von der das Blut stammte. „Ahh!Ahh!" schrie sie und rannte los zu ihrem Auto. Als sie dort ankam, ließ sie die Taschenlampe fallen und zerrte an der versperrten Autotür. „Geh auf!" Sie schlug gegen das Autofenster. „Nein! Bitte!" Plötzlich ertönte der Türöffner. Sie drehte sich um, doch da war niemand. Sie sah nach oben und eine schwarzhaarige Gestalt fiel auf sie herab...

Jessica lag mit offenen Augen in ihrem Bett, gleichzeitig wachte auch Lysander auf. 'Liebes Tagebuch', fing Jessica an 'heute Morgen ist etwas anders. Es ist etwas passiert. Das kann ich spüren. Fühlen.' Lysander setzte sich in seinem Bett auf. 'Ich bin wach' schrieb er in sein Tagebuch. 'zum ersten Mal seit langer, langer Zeit fühl ich mich absolut und unbestreitbar hellwach.' Er stand aus dem Bett auf, ebenso Jessica aus ihrem Bett. 'Ausnahmsweise bedaure ich den Tag nicht schon, bevor er begonnen hat.' fuhr sie fort. 'Ich heiße den Tag willkommen.' ergänzte Lysander. ' Weil ich weiß...' Jessica und Lysander gleichzeitig. 'ich werde sie wiedersehen' fuhr Lysander fort. 'Ich werde ihn wiedersehen' Jessica ebenso. Nun saß sie auf ihrem Fensterplatz und schrieb in ihr Tagebuch. ' Zum ersten Mal seit langer Zeit.. geht es mir gut.'
Jessica nahm ihre Schultasche und eine Jacke und lief aus dem Zimmer, als Iris ihr entgegenkam. „Seh' ich erwachsen aus? Irgendwie.. elterlich respektvoll?" Sie trug ein bequemes lila Kleid, ihre Haare waren gelockt und offen. Jessica musterte sie. „Kommt drauf an wo du hingehst." meinte sie. „ Zur Sprechstunde bei Kentins ganzen Lehrern." antwortete Iris, während sie zum Spiegel im Flur ging. „Haare hochstecken oder offen?" Sie hob ihre Haare hoch. „Sexy Stewardess." kommentierte Jessica. Iris ließ die Haare fallen. „Versoffene Hausfrau." „Dann wohl hochstecken." Jessica lachte. „Du bist ja heut gut drauf." sagte Iris. „Mir geht's irgendwie auch gut. Kommt selten genug vor, also werd' ich's genießen. Auf Wolken schweben, frei sein wie ein Vogel, lauter so n Kram." Sie lief zu Kentins Zimmer rüber und hielt Ausschau. „Wo ist Kentin?" „Ach, der ist schon 'ne Weile weg. Er besorgt wohl Holz, um einen Vogelkäfig fertig zu bauen." Jessica verzog verwirrt das Gesicht. „Es existiert gar kein Vogelkäfig, oder?" Jessica schüttelte den Kopf. „Nein." „Ja.."

Kentin war im Krankenhaus, um Amber zu besuchen. Sie schlief und er lehnte am Türrahmen. Plötzlich kam eine Krankenschwester. „Du darfst hier noch nicht rein. Die Besuchszeit fängt erst um 9 an." sagte sie. „Ich wollte nur… Wie geht's ihr?" fragte er. Die Krankenschwester seufzte. „Sie hat sehr viel Blut verloren." „Ja, aber.. sie wird doch wieder gesund?" fragte Kentin besorgt. „Sie braucht viel Ruhe, also komm später wieder. Na komm." sagte die Schwester und schob ihn sanft aus dem Raum.

Wieder im Geschichtsunterricht.
„Der Komet wurde ursprünglich vor fast 5 Jahrhunderten entdeckt und war in Mystic Falls zuletzt vor 145 Jahren zu sehen." erzählte Mr. Faraize. Lysander und Jessica sahen sich die ganze Zeit über lächelnd an. „Und dieser Komet wird morgen während der Feier, nach Einbruch der Dunkelheit am besten sichtbar sein." Nun bemerkte er Jessica und Lysander. „Stören wir Sie vielleicht, Mr. Salvatore?" Jessica und Lysander sahen erschrocken hoch. „Miss Gilbert?" Jessica schüttelte den Kopf.

Die Schulglocke ertönte und Jessica und Lysander liefen durch den Flur. „Ich hab's dabei." sagte Lysander, während er ein Buch aus seiner Tasche zog. „Hier, siehst du?" Er reichte ihr das Buch. „Sturmhöhe von Ellis Bell" las Jessica vor. „Ich versteh nicht, wieso sie nicht ihren richtigen Namen benutzt hat." „Naja, alle Bronte Schwestern hatten Künstlernamen, das war damals so. Schriftstellerinnen waren damals nicht anerkannt." erklärte Lysander. „Woher hast du das Buch?" fragte Jessica. „Eh… es ist ein Erbstück. Meiner Familie." antwortete Lysander. „Ah.." „Ich hab viele Bücher. Hier." Er hielt ihr das Buch wieder hin. „Behalt's." „Oh nein, ich.. aber lesen würd ich's gern noch mal." Sie lächelten sich an. „Ich verspreche ich geb's dir wieder." lächelte sie. „Ok." Er lächelte zurück.

Rosalya und Kim liefen auch durch einen der Schulflure. „Bist du nun ein Medium oder eine Hellseherin? Ich find das verwirrend." fragte Rosalya. „Also, laut meiner Großmutter bin ich 'ne Hexe. Meine Vorfahren waren voll coole Salem Hexen oder so was. Grams hat versucht, mir alles zu erklären, aber sie war zu betrunken, irgendwann hab ich abgeschaltet." „Mhhm." „Verrückte Familie, ja. Aber Hexen, wohl kaum." „Zauber mir doch Name und Nummer von dem Typen von gestern Abend her." grinste Rosalya. „Den ich nie gesehen habe!" grinste Kim zurück. „Nur du! Du hättest ihn danach fragen können." „Ich weiß nicht, ich war betrunken." Sie lachten.

Kentin stürmte aus der Schule auf den Pausenhof und zu Dake, der mit ein paar Mädels, die an seinen Lippen hingen, abhing. „Hey, Dake! Tut mir leid, dich zu stören, ich wollt nur wissen wie es Amber geht! Ihr steht euch doch so nahe! Ge- Geht's ihr gut?!" „Ihr geht's gut." antwortete Dake sauer. „Jetzt zieh Leine." „Wie schlimm ist es? Weißt du, was sie angegriffen hat, wird sie wieder ganz gesund? War sie froh, dass du bei ihr warst, welche Zimmernummer hat sie?" bohrte Kentin weiter. „Ich verpass dir nen Arschtritt." drohte Dake. Kentin trat näher an ihn ran. „Das sagst du immer wieder, wann tust du's endlich mal, huh? Denn ich wär für jetzt, hier, sofort!" Er schubste ihn. Dake stolperte überrascht zurück. „Verpiss dich, Gilbert! Ist meine letzte Warnung!" „Nein, du Arsch, das ist meine letzte Warnung! Ich hab's satt wie du mit Amber spielst, wenn du ihr noch einmal wehtust, dann bring ich dich um, darauf kannst du Gift nehmen!" Und er verschwand. „Verdammt." grinste Dake. „Das war ja 'ne echte Morddrohung. Hast du das gehört?" fragte er ein blondes Mädchen, das nickte.

Nathaniel lief mit Jessica über den Hof. „Sie behalten sie über Nacht da, wegen des Infektionsrisikos, aber sie soll morgen entlassen werden." erzählte Nathaniel. „Das klingt doch gut." meinte Jessica. „Ja." „Weiß eurer Mom schon davon?" „Sie hat's auf der Mailbox. Sie ist mit ihrem Freund auf Virgina Beach, also… mal sehen, wie lange es dauert bis sie nach Hause kommt."
Lysander saß auf einer der Picknick-Tische und lauschte. "Amber hat wirklich Glück gehabt." sagte Jessica. "Allerdings. Jetzt die Sache mit den vermissten Campern.." "Hat sie eigentlich gesagt, was für ein Tier sie angegriffen hat?" "Sie hat gesagt, es war ein Vampir." Lysander horchte auf. "Was?!" fragte Jessica lachend. "Ja, sie ist kurz aufgewacht, hat Vampir gemurmelt und wieder das Bewusstsein verloren." bestätigte Nathaniel. "Wow, das ist schräg." lachte Jessica. "Schätze, sie war betrunken." Nun sah er Lysander auf der Bank sitzen. "Was läuft eigentlich zwischen dir und dem Neuen?" Jessica sah zu ihm rüber und sah ihn von hinten. Sie seufzte. "Nathaniel, das Letzte was ich will, ist dich zu verletzen." "Ich geh mal lieber wieder ins Krankenhaus." wich Nathaniel aus. "Wenn Amber aufwacht, möchte ich da sein und ich will wissen was eigentlich passiert ist." Er ging weg. Jessica drehte sich zu dem Tisch auf dem Lysander gesessen hatte, doch er war verschwunden...

Iris war im Klassenzimmer von Kentin und hatte ihre Sprechstunde bei Mr. Faraize. "Als Kentins Lehrer mache ich mir Sorgen. Heute ist der dritte Schultag und er hat bereits 6 Stunden geschwänzt." sagte Mr. Faraize. "Mr. Faraize... Kentin und Jessica haben Mutter und Vater verloren." sagte Iris. "Vor 4 Monaten, ein großer Verlust. Autounfall. Wickery Bridge, wenn ich mich richtig entsinne. Sie sind also mit der Mutter verwandt? Sind...die kleine Schwester?" fragte er spöttisch. "Jüngere Schwester." verbesserte Iris. "Richtig." "Ja" bestätigte sie. Sie kratzte sich am Nacken. "6 Stunden, sind Sie sicher? Ich meine, das ist schwer vorstellbar." "Nicht wenn man auf Drogen ist." stellte Mr. Faraize klar. "Das ist sein Versuch der Bewältigung, Miss Summers. Alle Anzeichen sind da: Er ist übellaunig, auf Streit aus, reserviert, verkatert." Iris musste das erst mal verdauen. "Sind noch anderen Verwandte vorhanden?" fragte Mr. Faraize. "Die Vormundschaft hab ich allein!" sagte Iris zickig. "Aha. Gibt's 'ne Alternative?" fragte er grinsend. Iris wurde sauer. "Worauf wollen Sie hier eigentlich hinaus?!" "Ist eine unmögliche Aufgabe, nicht wahr? Zwei Teenies großzuziehen?" fragte er grinsend. Iris lachte kurz auf. "Es ist oft hart aber... Nein. Ist es nicht!" "Falsche Antwort! Es ist eine ganz und gar unmögliche Aufgabe und nicht nur das, Sie kriegen es leider überhaupt nicht hin!" Iris keuchte ungläubig auf.

Lysander kam ins Krankenhaus um sich um das Amber-Problem zu kümmern. Er sah wie Nathaniel im Flur auftauchte und versteckte sich schnell, bevor er ihn sehen konnte. Nathaniel ging in Ambers Zimmer, aber sie lag nicht in ihrem Bett. Er drehte sich um und da stand Amber wie in Trance. "Woah! Amber? Amber, hey. Amber, hey ich bin's, Nathaniel. Hey, was ist los?" Er berührte sie an den Armen und sie flippte aus. Sie fing an herumzuschreien und um sich zuschlagen. "Nein! Nein! Nein!" Nathaniel versuchte sie festzuhalten und zu beruhigen "Hey, Amber! Jetzt beruhig dich doch!" aber er scheiterte, also rannte er aus dem Zimmer. "Schwester!"
Als Lysander das sah, rannte er mit Vampirgeschwindigkeit in Ambers Zimmer und manipulierte sie. "Du wurdest von einem Tier angegriffen. Es kam aus der Dunkelheit. Dann wurdest du ohnmächtig. Das ist alles, was du weißt." "Alles was ich weiß." wiederholte Amber. "Du wurdest von einem Tier angegriffen. Dann wurdest du ohnmächtig. Das ist alles was du weißt." "Alles was ich weiß." wiederholte Amber und schlief ein. Lysander verschwand aus dem Raum und Nathaniel fand eine Schwester. "Schnell, meine Schwester!" Sie rannten zurück. Doch Amber lag ruhig im Bett und schlief. "Es scheint alles in Ordnung zu sein." stellte die Schwester fest.

Nathaniel sah sich um und bemerkte Lysander, der weglief. Er verfolgte ihn misstrauisch. Lysander bemerkte es. In einem Raum, in dem Blut abgenommen wurde, fingen seine Augen an sich wieder zu verändern, doch als Nathaniel den Raum betrat, war Lysander verschwunden. Er riss einen Vorhang beiseite, der ein Fenster enthüllte, doch das war viel zu hoch für einen Menschen, um dort raus zu springen. Nathaniel sah sich verwirrt um.

Kim, Jessica und Rosalya saßen vor dem Grill, frühstückten und falteten Flyer für die Feier des Kometen. "Also, Grams sagt, der Komet sei ein Zeichen für drohendes Unheil. Als er das letzte Mal in Mystic Falls zu sehen war, gab es viele Tote, durch all das Blut entstand ein Nährboden für übernatürliche Kräfte." erzählte Kim. "Mhm." machte Rosalya. "Klar, dann hast du ihr noch einen Schnaps eingegossen und sie hat dir was über Aliens erzählt." meinte Rosalya spöttisch zu Kim. "Also, was dann?" fragte sie Jessica. "Nichts weiter." antwortete Jessica. "Du und Lysander habt die ganze Nacht geredet? Es gab keinen schnulzigen ersten Kuss oder Tuchfühlung auf irgendeine andere Art und Weise?" fragte Rosalya skeptisch. "Nein. Soweit kams nicht." antwortete Jessica. "Etwa noch nicht mal ein Händedruck?!" Sie warf ungläubig die Hände in die Luft. "Ich meine, Jessica, wir sind deine Freundinnen. Also teil mit uns deine Schmuddelein." Jessica zuckte mit den Schultern. "Wir haben nur stundenlang geredet." "Gut, nennen wir es Blockade. Los, ab ins Bett mit ihm!" Kim und Jessica sahen sie ungläubig an. "Es ist doch ganz einfach: Mädchen mag Junge und Junge Mädchen. Sex." grinste Rosalya. "Wie tiefgründig." meinte Kim verächtlich. "Mhm." machte Rosalya. Doch Jessica stand plötzlich auf. "Wo gehst du hin?" fragte Kim überrascht. "Rosalya hat Recht. Es ist einfach. Wenn ich hier noch lange sitze, rede ich mir vielleicht selber noch das aus, was ich mir für dem heutigen Tag fest vorgenommen habe." Sie lächelte und ging.

Kentin kam in die Küche und Iris sprach ihn an. "Ich hab uns was zu essen mitgebracht." Kentin nahm seine Jacke von der Stuhllehne. "Tachos. Ich hatte Lust auf Guacamole." sagte Iris. "Nein, ich will nichts. Danke." sagte er und wollte weggehen. "Iss trotzdem was. Das ist ein Trick. Ich will mit dir reden." Kentin stöhnte und ging weiter. "Hey, du! Herkommen! Setzen!" rief Iris im Befehlston. Kentin drehte sich um und kam zu Iris an die Theke und setzte sich. "Damals an der High-School, im ersten Jahr, konnte ich haufenweise Nachos essen. Mit extra Käse. Hatte immer Heißhunger darauf wenn ich stoned war." Kentin grinste verblüfft. "Du kiffst, echt?" fragte er überrascht. "Früher, ja." nickte Iris. "Es war einmal. Aber klar, ich fands toll, mir war alles recht um einen Kick in mein Leben zu bringen. Der Realität zu entfliehen." Iris machte sich die Tachos zurecht. "Hat geklappt. Für ne Weile. Hat sich irgendwann erledigt." Sie drehte sich um, um etwas aus dem Kühlschrank zu holen und redete weiter. "Das heißt nicht, dass ich nicht Bock hätte, wieder einen drauf zu machen, aber mit der Doktorarbeit im Nacken, und den zunehmend breiteren Hüften.." Erst dann bemerkte sie, dass Kentin ihren Plan durchschaut hatte und abgehauen war.

Amber stocherte im Krankenhausessen rum, während Nathaniel auf dem Stuhl neben ihr schlief. Schließlich bewarf sie ihn mit dem Trinkbehälter und weckte ihn so auf. "Was?" fragte Nathaniel schlaftrunken. Amber lachte."Endlich bist du wach." Nathaniel richtete sich in seinem Stuhl auf. "Hey. Wie gehts dir?" fragte er. Amber nickte. "Du siehst besser aus. Ich meine, du hast mich mit deinem Geschrei ziemlich erschreckt, ich hab mir echt Sorgen gemacht." Sie verzog verwirrt das Gesicht. "Warte, wovon sprichst du?" "Du weißt es nicht mehr?" hakte Nathaniel nach. Amber zuckte mit den Schultern. "Mir gehts gut." "Schön, schön.. Der Arzt sagt, du darfst morgen nach Hause." Amber lachte. "Was hat dich angegriffen, Amber?" fragte Nathaniel. Sie dachte nach. "Ist ein Tier gewesen..Was sonst hätte es sein können?" Kentin kam ins Zimmer. "Hey, geht's dir besser?" fragte er. "Es geht mir gut." sagte Amber. Nathaniel grinste wissend. "Ich.. werd... ich hol mir mal einen Kaffee." Er stand auf. "Hey Kentin." Nathaniel verließ den Raum. "Warum bist du hier?" fragte Amber genervt. "Na, ich wollte wissen wie's dir geht." antwortete er. "Hast du gesehen, wie Nathaniel geguckt hat? Er hat Verdacht geschöpft! Ich will nicht, dass die Leute das mit uns rausfinden, Kentin." "Davon solltest du dich verabschieden." meinte Kentin. "Dake scheint sich endlich für mich zu interessieren!" meinte Amber hoffnungsvoll. "Davon solltest du dich auch verabschieden. Ich meine, siehst du Mister Besorgt irgendwo?" Kentin beugte sich Richtung Boden und rief unter das Bett: " Dake, steckst du da unten?" Amber lachte. "Nein." sagte Kentin. "Ich finds nicht cool, wenn es alle Welt weiß, ok? Ich bin älter als du, und Jessica und Nathaniel würden ausrasten." meinte Amber. "Es schöpft keiner Verdacht." versicherte Kentin. "Warum sollte ich nicht nach dir sehen, ich meine, immerhin habe ich dich gefunden!" "Du warst das?" fragte Amber verwundert. "Ja, ich hab dich aus dem Wald getragen.." Amber lächelte. "Danke." "Hab ich gern gemacht." Er lächelte zurück.

Jessica kam bei Lysanders riesigem Anwesen an und klingelte und klopfte an die Tür. Niemand öffnete, doch als sie klopfte, öffnete sich die Tür von allein. Sie war nicht versperrt. Langsam ging Jessica hinein. "Lysander?" rief sie. Sie ging in den Flur und sah dort Lysanders Tasche auf einer Bank liegen. "Lysander?" rief sie erneut. Sie sah sich überwältigt in dem Flur um. Plötzlich knarrte eine Tür und sie wandte sich um. Dort war ein Gang auf den Hinterhof. Langsam ging Jessica dorthin, doch plötzlich flog durch die offene Tür eine Krähe. Jessica erschrak und wandte sich um und direkt hinter ihr stand Castiel, sodass sie genau in ihn hinein stolperte. Er grinste und musterte sie neugierig.

"Tut mir.. leid, dass ich hier so reinplatze, die Tür war.." sie wandte sich zur Tür, doch die war auf einmal zu. "..offen." Sie wandte sich wieder zurück. "Bestimmt bist du Jessica." meinte Castiel. "Ich bin Castiel, Lysanders Bruder." "Einen Bruder hat er nie erwähnt, mit keinem Wort." "Es liegt ihm nun mal nicht zu prahlen." Er streckte einladend die Hand aus. "Bitte, komm rein. Lysander wird sicher jeden Moment hier sein." Sie betraten das riesige Wohnzimmer mitsamt Kamin.

"Wow, das ist euer Wohnzimmer?" fragte Jessica überwältigt lächelnd. "Wohnzimmer, Salon, Sotheby's Aktionshaus," sagte Castiel lächelnd. "Bisschen zu kitschig, wenn du mich fragst. Das er verliebt ist, ist nachvollziehbar." sagte er. Jessica sah ihn fragend an. "Wurde auch Zeit. Ich dachte schon, er kommt über die Letzte nie hinweg. Hat ihn fast zerstört." "Die Letzte?" fragte Jessica nach. "Ja. Debrah. Seine Freundin?" Jessica schüttelte den Kopf. "Oh, ihr habt die peinliche Unterhaltung über Verflossene noch nicht geführt." "Nein." bestätigte Jessica unwohl. "Ups, dann wirds jetzt wohl dazu kommen. Vielleicht wollte er nicht, dass du glaubst, er würde sich über eine Enttäuschung hinwegtrösten." Jessica nickte. "Wie solche Beziehungen enden, weiß man ja." "Du sagst das, als wär jede Beziehung verdammt zu enden." sagte Jessica verwirrt. Castiel zuckte mit den Schultern. "Ich bin Fatalist." Er schaute Jessica weiterhin an. "Hallo Lysander." Jessica wandte sich überrascht um. Lysander stand in der Tür und starrte Castiel wütend an. "Jessica. Ich wusste nicht, dass du kommen wolltest." Sie ging auf Lysander zu. "Ich hätte wohl anrufen sollen, ich.." Castiel unterbrach sie. "Ach was, ich bitte dich, du bist hier immer willkommen, oder Lysander?" Lysander reagierte nicht und starrte ihn nur an. "Ich könnte ein paar Fotoalben hervorkramen. Oder Familienvideos. Aber, ich muss dich warnen: Er war nicht immer so ein Hingucker." "Danke, dass du gekommen bist." sagte Lysander, während er weiterhin Castiel anstarrte. "Schön dich zu sehen." "Ja, ich.. äh.. werd dann mal wieder gehen.." Jessica wandte sich zu Castiel. "War nett, dich kennen zu lernen, Castiel." "Ja, das fand ich auch, Jessica." Er schüttelte ihre Hand und führte sie dann zum Mund und gab ihr einen Handkuss. Er lächelte sie an. Jessica ging zum Ausgang und wollte hinaus, doch Lysander versperrte den Weg. "Lysander? Lysander..?" Jessica versuchte seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Er ging wortlos zur Seite und ließ sie vorbei. Jessica hob überrascht die Augenbrauen und verließ das Haus. Castiel pfiff. "Tolles Mädel. Whew. Sie hat Feuer." Er grinste. "Du hingegen siehst geschafft aus. Hast du dich etwa überanstrengt?" fragte er spöttisch. "Lass mich raten, Krankenhaus. Hab ich recht?" "Jemand musste das wieder hinbiegen." sagte Lysander nur. "Hast dus wenigstens geschafft? Haben die Überzeugungskräfte funktioniert? Wenn man sich nicht richtig ernährt, schafft man diese kleinen Tricks nicht so recht." grinste Castiel. "Wie lange war sie hier?" fragte Lysander. "Hast du etwa Angst? Das wir vielleicht verdammt sind, die Vergangenheit zu wiederholen? Spielst du nicht nur deshalb dieses "Ich-bin-auf-der-Highschool"-Spiel?" grinste Castiel. "Ich spiele gar nichts." sagte Lysander. "Natürlich spielst du. Dich verbindet mit den Menschen nur eins," Er lief näher an Lysander ran "und das weißt du, der Moment in dem du sie," Er hauchte es zu seinem Hals "aufreißt und ihr Blut leckst." "Was spielst du für ein Spiel? Castiel?" fragte Lysander zurück und wandte sich zu ihm. "Mhm.." Er zuckte mit den Schultern. "Wirst du früh genug merken." sagte er grinsend und ging aus dem Raum.

Bei Gilberts.
"Er hat ne Enttäuschung hinter sich und üble familiäre Probleme" schüttete Jessica Iris ihr Herz aus, während sie sich Essen machte. "Na, wenigstens ist es ne Exfreundin. Also, ein Vaterkomplex oder Fremdgehen, das ist richtig schlimm. Oder Probleme mit Drogen." Die Haustüre öffnete sich und Kentin kam herein. "Kentin!" rief Iris, doch er stürmte sofort die Treppe hoch. Iris lief ihm nach. "Kentin, wo warst du?!" Kentin seufzte. "Noch mehr Kiffergeschichten?" fragte er stoned. "Alles klar, Iris, du warst mal cool und das ist," er hob einen Daumen "cool." Er ging weiter. "Oh nein, nein, nein, nein!" Iris warf den Apfel nach ihm, den sie die ganze Zeit in der Hand hatte. "Au! Wa-Wa-Warum hast du das gemacht?!" fragte er. "Pass auf: Hör auf zu schwänzen oder du hast Hausarrest, keine Diskussion!" rief Iris wütend. "Wow, elterliche Autorität." Kentin hob grinsend erneut den Daumen "Gefällt mir." Und er ging weiter. Iris zog die Stirn kraus.

Amber hatte Albträume im Krankenhaus und wachte auf. Sie sah, das Nathaniel auf seinem Sessel schlief und ging aufs Klo. Als sie sich die Hände wusch, stand hinter ihr im Spiegel plötzlich die Gestalt von Castiel, doch als sie sich umdrehte, war er verschwunden. Sie atmete erleichtert auf und ging zu Nathaniels Sessel. "Nathaniel.." Sie lehnte sich zu ihm und berührte ihn am Arm "Nathaniel?" Doch plötzlich richtete er sich auf und es war nicht mehr Nathaniel, sondern Castiel mit Vampirgesicht. Amber wachte keuchend auf und Nathaniel war gar nicht auf dem Sessel. Es war nur ein Traum...

Kim und Jessica verteilten Flyer für die Nacht des Kometen. Rosalya war auch da und redete mit irgendwelchen Passanten, um sie neugierig zu machen. "Heute Nacht, die Nacht des Kometen! Wollen Sie ein Programm?" fragte Kim. "Er hat nicht angerufen?" fragte sie dann Jessica. "Oder gesimst." ergänzte sie. "Naja, wir haben bisher so n Zeug nicht gemacht, du weißt schon, simsen und so." "Das ist ein wichtiger Meilenstein in jeder Beziehung." sagte Kim. "Ist es auch." stimmte Jessica zu. Sie lachten. "Das Timing war sowieso schlecht." meinte Jessica. "Wann ist es schon mal gut?" fragte Kim. "Ich bin noch nicht so weit, Kim." "Wer ist das schon?" "Also, ich habs auf jeden Fall versucht!" "Und das wars jetzt?" Kim sah sie prüfend an. "Was meinst du?" Jessica begutachtete eingehend den Flyer in ihrer Hand. "Ich hör von dir nur Gründe, warum du nicht kannst." meinte Kim kopfschüttelnd. Jessica nickte.

Rosalya stand etwas weiter weg und sah plötzlich Castiel auf der anderen Straßenseite. Sie grinste und fing an, auf ihn zu zugehen, doch plötzlich war er verschwunden...

Im Salvatore Anwesen
"Warum ist Castiel hier? Warum ist er nach Hause gekommen?" fragte Dimitri Lysander. "Weil ich hier bin." antwortete Lysander, während er sein Hemd zuknöpfte. "Er will mir das Leben zur Hölle machen, darauf steht er." "Er bringt uns in Gefahr. Was, wenn das Mädchen redet, das im Krankenhaus liegt?" Lysander schüttelte den Kopf. "Wird sie nicht. Hab ich geregelt." "Bist du sicher?" hakte Dimitri nach. Lysander atmete laut aus. "Ich bin nicht sicher, Dimitri. Ich weiß nicht, ob's funktioniert hat." Er zog sich seine Lederjacke drüber. "Ich bin nicht so stark wie Castiel." "Was, wenn's nicht funktioniert hat?" fragte Dimitri. "Keine Ahnung. Ich kümmer mich darum." sagte Lysander und wollte gehen. "Ist sie das wert?" Lysander wandte sich um. "Onkel Lysander? Das Mädchen, wegen dem du nach Hause gekommen bist?" Lysander antwortete nicht und verließ den Raum.

Im Grill
Kentin begegnete Amber im Grill. "Amber, was machst du denn hier?" "Ich streite mich mit Robert um meine Schichten," Dake beobachtete das Gespräch vom Billardtisch aus. "Ich dachte, wenn man von einem wilden Tier angegriffen wurde, hat man ein paar freie Tage verdient." "Wie gehts dir denn?" fragte er. Sie seufzte "Oh, es tut echt weh.." "Der Arzt hat dir doch was mitgegeben, oder?" fragte Kentin. "Kinderkram. Nichts, wo ein 'O' drin ist." meinte Amber lächelnd. Beide lachten. "Die haben was geschnallt, glaub ich." Kentin holte ein paar Pillen hervor und gab sie ihr "Hier. Knall dich weg, ich mein's wörtlich." Dake beobachtete sie immer noch. "Danke, Kentin." sagte Amber und schluckte eine der Pillen. "Guckst du dir eigentlich... später den Kometen an?" fragte Kentin. "Hat ich zwar nicht geplant, aber ich lass mich überreden." Sie lächelte. Kentin lächelte zurück. "Treffen wir uns gleich draußen." sagte Amber. "Hey, Amber." ertönte plötzlich Dakes Stimme. "Wie gehts dir?" "Als ob dich das interessiert." ließ Amber ihn abblitzen und ging weg. Kentin kicherte. "Was glotz'n so, Gilbert?" Kentin ging immer noch grinsend weg.

Draußen war die Feier für den Kometen schon im Gange. Viele hatten Kerzen mit Gläsern in der Hand, damit das Wachs nicht auf die Hände tropfte und zündeten sie sich gegenseitig an.
Kim und Jessica trafen Rosalya. "Hey, ich hab hier ne Kerze für dich!" grinste Rosalya und reichte Kim eine Kerze. "Danke." sagte sie lächelnd und hakte sich bei ihr ein. Jessica traf auf Nathaniel, der schon eine angezündete Kerze hatte. "Hey." "Hey." Er zündete ihre Kerze an. "Danke." sagte Jessica. "Gern geschehen." Jessica drehte sich um, um eine andere Kerze anzuzünden, sie sah auf und es war Lysander. "Danke. Hi." "Hi." sagte sie überrascht. Sie schauten beide zum Kometen hoch. "Da ist ja der Komet." sagte Lysander. "Reist seit Jahrtausenden durch den Weltraum, ganz allein." Jess lächelte. "Ja, Kim sagt, er sei der Vorbote alles Bösen." "Er ist nur ein Ball aus Schnee und Eis." versicherte Lysander. "Gefangen in einer Laufbahn, der er nicht entkommen kann. Und einmal, alle 145 Jahre schafft er's nach Hause. Was gestern passiert ist, tut mir echt leid. Ich... ehm... ich war nicht ich selbst." Jessica lachte kurz auf. "Du verbringst ne Menge Zeit damit, dich zu entschuldigen." "Ich muss mich auch für ne Menge entschuldigen. Das gestern hatte mit dir nichts zu tun, ok?" versicherte Lysander. "Du hast nicht erzählt, dass du einen Bruder hast." "Wir steh'n uns nicht nahe. Ist...ehm.. Ist kompliziert." Jessica lachte erneut kurz auf. "Ist es immer." Sie starrte ihre Kerze an. "Er hat mir was erzählt. Von Debrah." "Was hat er gesagt?" "Das sie dir das Herz gebrochen hat." Lysander schluckte. "Das war vor langer Zeit." Jessica schüttelte den Kopf. "Jemanden zu verlieren hinterlässt Wunden, weil du merkst wie tief du verletzt werden kannst." Lysander trat vor sie um ihr genau ins Gesicht zu sehen. "Jessica." "Ich kapiers ja, Lysander. Schon ok. Du hast ja keine Ahnung, wie sehr ich's verstehe, ich.. Komplizierter Bruder. Treffer. Komplizierte Ex. Treffer. Zu kompliziert, um sich auf jemanden Neues einzulassen. Volltreffer. Schon OK. Wir haben uns getroffen und haben geredet und es war wunderbar. Jetzt sind wir wieder in der Realität gelandet. Also.." Sie pustete ihre Kerze aus und ging weg.

Castiel saß im Grill bei einem Drink und Amber bemerkte ihn. "Dich kenn ich irgendwo her!" rief sie. Castiel wandte sich zu ihr. "Das ist bedauerlich." sagte er nur. "Ehm.. ich.. ich weiß zwar nicht woher, aber... dein Gesicht!" Sie ging langsam auf ihn zu. "Eh.." Sie lachte kurz auf. "Es tut mir leid.. Entschuldige." Sie ging ins Klo und sah sich im Spiegel an und atmete tief durch. Dann nahm sie die andere Pille, die Kentin ihr gegeben hatte und schluckte sie mit Wasser aus der Leitung runter. Als sie sich wieder aufrichtete, stand Castiel hinter ihr und stürzte sich auf sie. Sie schrie auf.

Im Grill lief Kentin zu Rosalya, Dake, Nathaniel, Kim und Jessica. "Hey, hat jemand Amber gesehen?" fragte er. "Du bist doch ihr Stalker, sag dus uns!" höhnte Dake. "Ich find sie nirgendwo!" rief Kentin. "Such dir ne andere mit der du Party machst, tut mir leid Pillen-Verticker, sie hat dich wohl abserviert." sagte Dake gehässig. Jessica, die neben ihm saß, verzog verwirrt das Gesicht. "Wieso Pillenverticker?" fragte sie. "Frag ihn." nickte Dake zu Kentin. "Du willst das jetzt durchziehen, von mir aus." entgegnete Kentin. "Du dealst?!" rief Jessica entsetzt. "Sie wirds nie mit dir machen." spottete Dake. "Das hat sie schon!" schoss Kentin zurück. "Und zwar immer und immer wieder!" "Ja, klar!" sagte Dake sarkastisch. "Also, du hast mit Amber Donovan geschlafen? Ich meine, Amber Donovan war mit dir im Bett?" fragte Rosalya ungläubig Kentin. "Niemals!" meinte Dake. "Und ich musste sie nicht mal dazu zwingen!" rief Kentin wütend. "Was meint er damit, Dake?" fragte Nathaniel drohend. "Nichts, ignorier ihn, er ist ein Blödmann." sagte Dake. "Wisst ihr was? Ich will, dass ihr jetzt alle mal die Klappe haltet und meine Schwester sucht!" "Ich check das Mädchenklo." meinte Kim. "Ich such sie draußen." sagte Nathaniel. "Ich komm mit, ok?" fragte Kentin. "Oh! Nein, nein, nein!" Jessica griff ihn am Arm. "Du kommst mit mir mit! Also, sag schon, was treibst du, du dealst?!" "So'n Quatsch, ich deale nicht!" empörte sich Kentin. "Ich hab die Nase voll von deinen taffen Liebesgeschichten, an denen wohl kaum was dran ist!" rief Jessica. "Du und Iris, mir reichts mit euch beiden!" sagte Kentin wütend. "Wir können aufhören, wenn du willst. Wir können dich zur Therapie schicken, dann musst du dich damit auseinandersetzen, oder ne Selbsthilfegruppe, da darfst du dann ein paar Fremden erzählen, warum du dein Leben wegschmeißt! Oder du wendest dich an mich." "Ich entscheid mich für nichts davon." sagte Kentin und ging.

Nathaniel war draußen und suchte Amber. Er sah Lysander. "Hey." grüßte er ihn. "Hey." grüßte dieser zurück. "Hast du meine Schwester gesehen?" Lysander schüttelte den Kopf. "Nein, wieso?" "Wir suchen sie, sie ist verschwunden." Lysander nickte. "Ich.. werd mich ein wenig umsehen." Er wandte sich zum Gehen. "Hey! Ich hab dich gestern im Krankenhaus gesehen!" rief Nathaniel. Lysander drehte sich wieder um. "Ach ja?" "Was wolltest du da?" fragte Nathaniel. "Wen besuchen." kam Lysanders kurze Antwort. "Ach wirklich?" hakte Nathaniel nach. "Weißt du was? Jessica und ich, wir beide kennen uns jetzt schon ne Ewigkeit und vielleicht sind wir zurzeit nicht zusammen aber, ich werd' auf sie aufpassen. Werd immer auf sie aufpassen." Lysander nickte und bekam über sein Supergehör mit wo Amber sich befand. "Hör auf so rumzuzappeln!" sagte Castiel. "Nein, nein!" rief Amber mit tränenerstickter Stimme. "Hör auf, du tust mir weh!" "Entschuldige mich." sagte Lysander und ging weg.
Auf dem Rand eines Daches standen Castiel und Amber. "Nein!" schluchzte sie auf. " Ich hab dich!" sagte Castiel. Sie standen mit dem Rücken zur Kante und Castiel hielt Amber am Arm gepackt und zog sie spielerisch Richtung Kante. "Oh. So was! Fall mir ja nicht runter!" Lysander sprang auf das Dach. Castiel hielt Amber den Mund zu. "Nicht übel. Hast du ein paar Häschen gefressen?" "Lass sie gehen." "Shh." er ließ ihren Mund los. "Wirklich? Ok." Er ließ sie fast abstürzen, schubste sie dann aber doch Richtung Lysander. Sie landete auf dem Boden. "Was ist los?" schluchzte sie. "Ich brauch ihren Tod nicht, aber.." Castiel verzog den Mund "...du vielleicht." Er grinste böse. "Was hat dich neulich angegriffen?" fragte er sie. "Ich weiß nicht, ein Tier glaube ich.." schluchzte sie. "Bist du dir da sicher?" fragte Castiel verächtlich. Er beugte sich zu ihr runter. "Denk nach. Denk drüber nach, denk richtig nach!" Amber dachte nach. "Was hat dich angegriffen?" Amber erschrak. "Ein Vampir!" "Wer hat dich angegriffen?!" "Du warst das!" schrie Amber verzweifelt. "Falsch!" "Hör auf." mischte Lysander sich endlich ein. "Lysander." flüsterte Castiel. "Hör auf!" rief Lysander. Amber sah zu Lysander hoch. Castiel half ihr auf die Füße und manipulierte sie. "Lysander Salvatore hat dich angegriffen." "Lysander Salvatore hat mich angegriffen." wiederholte Amber. "Er ist ein Vampir. Ein grausames, mörderisches Monster." "Bitte, Castiel, tu das nicht!" rief Lysander verzweifelt. "Hat wohl nicht so geklappt wie du wolltest. Ich frage mich, wie du es jetzt hinkriegen willst." Castiel riss Amber das Pflaster vom Hals, das ihre Wunde bedeckte und schubste sie Lysander in die Arme. "Deine Lebensweise, Lysander," Er bewarf ihn mit dem Pflaster. "macht dich schwach. Ein paar Vampirzaubertricks, das ist nichts mit der Kraft, die du haben könntest! Und die du jetzt brauchst." grinste er. Lysanders Augen veränderten sich und er atmete tief durch, um sich zu kontrollieren. "Aber du kannst es ändern. Menschliches Blut gibt dir die Kraft." Amber keuchte entsetzt, als Lysander sie auf den Boden schubste. Er stützte sich an den Knien ab, um die Kontrolle zu bewahren. "Du hast 2 Möglichkeiten." erläuterte Castiel. "Du kannst Blut lecken und dafür sorgen, dass sie vergisst, oder du lässt sie laufen und Vampire durch die ganze Stadt brüllen." meinte er leichthin. "Darum geht's dir also." sagte Lysander keuchend. "Du willst mich enttarnen." Castiel verzog wütend den Mund. "Nein! Ich will, dass du wieder weißt, was du bist!" rief er wütend. "Wozu? Damit ich Blut trinke?" Lysander richtete sich wieder auf. "Damit ich töte? Damit ich wieder fühlen kann, dass wir Brüder sind, he?" Castiel starrte ihn nur wütend an. "Von mir aus, lass sie gehen. Lass sie doch rumerzählen, dass wieder Vampire ihr Unwesen in Mystic Falls treiben. Sollen sie mich in Ketten legen, ich würde mir gerne einen Pfahl durchs Herz bohren lassen, dann wär ich zumindest frei von dir." Castiel blinzelte lächelnd. "Für alle Zeiten." Nun lachte Castiel auf. "Ha." Er verzog anerkennend das Gesicht und ging wieder zu Amber. "Wow. Komm her, Schätzchen." Er zog sie wieder auf die Füße. "Nein." schluchzte sie. "Ist ja gut.." tröstete Castiel und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Lysander beobachtete es misstrauisch. Castiel strich ihr über die Haare und stand triumphierend grinsend auf. "Was ist passiert?" fragte Amber verwirrt. Sie schaute abwechselnd von Lysander zu Castiel. "Wo bin ich?" fragte sie. "Gott, ich hab mir die Wunde wieder voll aufgerissen." Sie tastete nach ihr. "Uah." "Alles OK?" frage Lysander. " Das waren n paar krasse Pillen." grinste Amber. "Es geht mir gut." Sie stand auf und ging runter. Castiel seufzte. "Ah, toll wieder Zuhause zu sein. Vielleicht bleib ich ne Weile. Das Kaff kann etwas Trubel gut vertragen, findest du nicht?." sagte er sarkastisch. "Was genau hast du vor, Castiel?" fragte Lysander. "Ach, das kann nur ich wissen, für dich reicht auch.. ein Fragezeichen." grinste Castiel. "Grüß Jessica von mir, ja?" sagte er und ging.

Amber saß im Grill und Nathaniel machte ihr ein neues Pflaster an ihren Hals. "Vorsicht." sagte sie. Lysander kam rein. Nathaniel sah es und kam zu ihm. "Sie sagt, du hast sie orientierungslos gefunden." sagte er zu ihm. Lysander nickte. "Ja." "Also, danke." sagte Nathaniel. Lysander nickte erneut und deutete ein Lächeln an. Rosalya saß mit Kim an einem Tisch und beobachtete, wie Amber so viel Aufmerksamkeit bekam. "Ach ist das mal wieder dramatisch. Da sieht man, wer am Meisten nach Aufmerksamkeit geiert, immer die Junkies." sagte sie verächtlich. "Ja." stimmte Kim zu. Lysander kam zu ihnen. "Entschuldigung. Hi." grüßte er "Hi." grüßte Kim zurück. "Habt ihr vielleicht Jessica gesehen?" fragte Lysander. "Sie ist schon Zuhause." sagte Kim. Er nickte und wollte gehen. "Warte mal, ich gib dir Jessicas Handynummer und ihre Email-Adresse. Simsen ist total ihr Ding." stoppte Kim ihn und schrieb ihm Jessicas Nummer auf einen Zettel. "Und du kannst ihr ruhig erzählen, dass ich das gesagt hab." grinste Kim und gab ihm den Zettel. Doch als sich ihre Hände berührten, spürte Kim etwas, ließ seine Hand sofort los und starrte ihn entsetzt an. "Alles Ok?" fragte Lysander verwirrt. "Was ist dir widerfahren?" fragte Kim. Sie atmete aus. "Das war unhöflich." Sie lachte nervös und stand auf. "Tut mir leid, entschuldige." Kim ging davon. Lysander schaute ihr verwirrt hinterher. "Ja, manchmal flippt sie aus." sagte Rosalya und zuckte mit den Schultern. "So ist sie eben."

Jessica kam die Treppe zu ihrer Etage hoch und hörte, wie in Kentins Zimmer gewerkelt wurde. "Kentin?" fragte sie und ging zur Tür. "Nein, ich bins." sagte Iris. "Die Heuchler-Patrouille." "Was machst du da?" fragte Jessica. Iris seufzte. "Ich bin zum Albtraum mutiert." sagte sie und sah sich um. "Zu ner Autoritätsperson, die die Privatsphäre eines 15-Jährigen verletzt." Sie durchsuchte einen Stiefel von ihm und fand eine Shisha-Pfeife. "Wie ich sehe, sind die Verstecke auch nicht kreativer geworden." sagte sie, hielt den Stiefel hoch und ließ ihn fallen. "Was ist passiert?" fragte Jessica. Iris untersuchte inzwischen Kentins Kommode. "Eurer Arsch von Geschichtslehrer hat mich gestern übel vorgeführt." Jessica setzte sich auf Kentins Bett. "Du wurdest faraized. Kenn ich." Iris fand erneut Stoff. "Entdecken Sie das Unmögliche, Miss Summers." ahmte sie Mr. Faraize nach. "Schon klar, danke! Als ob ich nicht wüsste, dass ich's verbocke!" Jessica seufzte. "Nein, Tante Iris, du verbockst gar nichts." "Doch, das mach ich. Und weißt du wieso? Ich bin nun mal nicht sie. Es wirkte bei ihr immer alles so leicht. Die Highschool, Heiraten, Kinder bekommen. Ich schaff das nicht. Ich tue oder sage die falschen Dinge und dadurch wirds schlimmer und ich bin am Ende dran Schuld." sagte Iris mit Tränen in den Augen. Sie setzte sich auch hin. "Es ist wirklich unmöglich." Iris beugte sich zu ihr vor. "Das alles sagst du nur aus Angst. Du hast Angst und das ist verständlich. Haben wir alle." Jessica verstand plötzlich etwas. "Ich geh nochmal kurz weg." sagte sie und nickte. Iris nickte ebenfalls. "Kommst du ohne mich zurecht?" fragte Jessica. Iris lächelte und nickte.

Kentin kam in den Grill und sah Amber und wollte zu ihr gehen, doch plötzlich kam Dake zu ihr und nahm sie in den Arm und sie küssten sich. Kentin ging traurig wieder.

Rosalya lief über den Parkplatz zu ihrem Auto und hörte plötzlich etwas. Sie blieb stehen und sah sich um, doch da war nichts. Sie hörte nochmal etwas, aber wieder nichts. Sie nahm schnell ihre Schlüssel aus der Tasche, doch vor ihrem Auto fielen sie ihr auf den Boden. Sie bückte sich und hob sie auf. Sie hörte nochmal was und drehte sich um, doch wieder nichts. Sie drehte sich wieder zurück und da stand Castiel direkt vor ihr. Sie keuchte erschrocken auf. "Entschuldige." sagte Castiel grinsend. "Ich wollte dich nicht erschrecken." Rosalya lachte erleichtert. "Nein, ist schon OK. Ich hab gehofft dich wiederzusehen." "Ich weiß." lächelte Castiel. Rosalya lachte. "Ganz schön frech." "Verdammt frech." erwiderte Castiel grinsend.

Jessica war bei Lysanders Haus und klingelte, er öffnete die Tür. "Hey." sagte sie. "Komm doch rein." bot Lysander an. Jessica deutete nach draußen. "Den Kometen sieht man dort." meinte sie und ging voraus. Lysander folgte ihr. "Tut mir leid, dass ich einfach so hier hereinplatze." entschuldigte Jessica sich. "Besonders nach vorhin." "Nein, nein. Ich bin froh, dass, du hier bist. Wie wir auseinander gegangen sind, das war nicht schön." Jessica schüttelte den Kopf. "Die Sache ist die, ich wollte gerade das machen, was ich im Grunde jeden Abend tue, Tagebuch schreiben. Das mache ich, seit mir meine Mom eins geschenkt hab, als ich 10 war. Da werd ich alles los, meine Gefühle, alles landet in dem Buch, das ich hinter einer wirklich potthässlichen Keramiknixe auf dem 2. Regalbrett verstecke." Lysander musste lächeln. "Aber dann ist mir klar geworden, was ich schreiben wollte, sollte ich dir viel lieber persönlich sagen." "Was wolltest du schreiben?" fragte Lysander. "Ich wollte schreiben: Liebes Tagebuch, heute habe ich mir gesagt, ich sollte besser aufgeben. Nichts riskieren. Alles so lassen wie es ist, bloß keine Probleme. Es ist zu früh. Aber meine Gründe sind gar keine Gründe, es sind Ausreden. Ich verstecke mich doch nur vor der Wahrheit und die Wahrheit ist... Ich hab Angst, Lysander. Ich hab Angst, wenn ich mir erlaube glücklich zu sein und sei's auch bloß für einen winzigen Moment, dass dann die Welt zusammenbricht und ich weiß nicht, ob ich das überleben würde." Lysander schluckte. "Willst du wissen, was ich schreiben würde?" Jessica nickte. "Ich hab ein Mädchen getroffen. Wir haben geredet und es war wunderbar. Und dann waren wir auf einmal in der Realität." Jessica grinste. "In dieser Realität. Hier und jetzt." sagte Lysander und sie küssten sich.

Rosalya und Castiel waren schon viel weiter und in ihrem Zimmer auf ihrem Bett. Castiel war oben ohne und Rosalya war nur noch in ihrer blauen Unterwäsche und Castiel küsste Rosalyas Bauch hoch. Plötzlich wurden seine Augen rot und er biss sie brutal in den Hals. Sie schrie laut auf...

SDSDSDSDSDSDSD

Joa, das wars.. xD Ich hoff, ich bekomm mal Reviews oder so ^^

Hier wieder die Songs ^^

Help I'm Alive von Metric

Ein Pärchen zeltet im Wald

Closer to Love von Mat Kearney

Iris und Jessica reden morgens

Hang you from Heavens von The Dead Weather

Kentin konfrontiert Dake über Ambers Erholung

Heavy Cross von Gossip

Kim, Jessica und Rosa essen vor dem Grill

I'm an Animal von Neko Case

Iris konfrontiert Kentin wegen der Schule

I Get Around von Dragonette

Jessica und Kim verteilen Flyer für die Nacht des Kometen

Conducter von We were promised Jetpacks

Kentin und Amber reden im Grill, Dake unterbricht sie

Mud von Peaches

Kentin sagt, dass Amber verschwunden ist

Interloper von Earlimart

Kim gibt Lys Jessicas Handynummer

Gravity von Sara Bareilles

Jessica und Lysander küssen sich zum 1. Mal

Soo, viele tolle Songs ^^

Bis bald!

LG

Ronjale55