Hey hier ist das neue Kapi! Freu mich auf mehr Views! XD

Viel Spaß mit dem Kapitel

LG

Ronjale55

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Am nächsten Morgen wachte Rosalya auf und setzte sich erschrocken auf, da sie sich erinnerte, was passiert war. Sie sah im Spiegel gegenüber von ihrem Bett, dass ihr Hals verletzt war. Neben ihr lag ruhig Castiel und schlief. Langsam stand sie auf und versuchte sich aus dem Zimmer zu schleichen. Sie schaute immer wieder zurück zum Bett, um sicher zu gehen, dass Castiel auch noch dort lag. Sie kam an der Tür an, drehte den Türknauf, warf einen letzten Blick zurück... Doch er lag nicht mehr im Bett. „Guten Morgen." sagte er trügerisch sanft und stand direkt vor ihr, als sie sich zu seiner Stimme umdrehte. Verängstigt wich sie zurück. „Nein!" keuchte sie. „Bitte! Lass mich!" Sie stieß gegen die Lampe auf dem Nachtisch. „Tu das nicht." sagte Castiel und hob warnend den Zeigefinger, doch sie ergriff die Lampe trotzdem und schlug sie ihm ins Gesicht, was ihn aber nicht verletzte oder bewusstlos schlug. Rosalya kletterte über das Bett auf die andere Seite und griff sich irgendein Kästchen, um es nach ihm zu werfen. „Ah,ah,ah,ah!" rief Castiel und wich mit Leichtigkeit dem Kästchen aus. Nun wollte Rosalya zur Tür rennen, doch Castiel packte sie und schubste sie zurück aufs Bett. Sie warf das blutgetränkte Kissen nach ihm. „Lass mich in Ruhe! Geh weg!" rief sie in Panik. „Das hier könnte auch völlig anders laufen." lächelte Castiel. Doch dann sah er das Blut auf dem Kissen und roch daran. Sein Gesicht veränderte sich wieder, er entblößte seine Reißzähne, warf das Kissen beiseite und stürzte sich erneut auf Rosalya.

Auf dem Schulhof stiegen Jessica und Kim aus Kims Auto. „Ich versteh dich nicht." meinte Jessica. „Hör mal, ich habe nicht gesagt, du sollst ihn nicht treffen, ich sage nur geh's langsam an." „Du hast mir gesagt ich soll mich ranhalten." wunderte sich Jessica. „Und jetzt sag ich geh's langsam an." grinste Kim. „Woher der Sinneswandel?" fragte Jessica. „Ist kein Sinneswandel. Du bist das erste Mal in deiner Highschool-Karriere Single, tob dich erst mal aus. „Oho, ja das ist ja auch genau mein Ding." lachte Jessica. „Sag schon, was verschweigst du mir?" „Sei nicht albern!" „Kim!" rief Jessica und hielt sie am Arm fest. „Was?" „Spucks aus!" „Ich hatte ein schlechtes Gefühl, als ich ihn... aus Versehen berührt hab." Jessica lächelte ungläubig. „Ist das alles?" Kim wollte trotzig weitergehen, doch Jessica packte sie am Arm. „Kim!" „Es war ziemlich übel!" „Machst du jetzt wieder einen auf Hexenvoodoo oder so?" lachte Jessica. „Weißt du was, ich mach mir Sorgen." antwortete Kim. „Ich mach mir Sorgen wegen des neuen Freundes meiner allerbesten Freundin!" Jessica legte ihre Hände auf Kims Schultern. „Und genau dafür liebe ich dich, ehrlich. Aber mir geht's gut.", sie lächelte „Das war ein hartes Jahr, aber langsam habe ich das Gefühl, dass langsam wieder die Normalität einkehrt. Und das ist vor allem Lysanders Verdienst."

Kentin saß am hinteren Schuleingang, mit einem Joint in der Hand und hörte Musik. Amber kam auf ihn zu. „Ich bin cool. Ich hab für Samstag zwei Karten für die Posers ergattert. Sie spielen im Red." sagte sie. „Schön für dich und Dakota." entgegnete Kentin. „Komm schon, sei nicht so." Sie ergriff ihn am Arm. „Ich will da mit dir hingehen." lächelte sie. „Was, wenn alle Welt erfährt, dass du einen Kifferfreak vögelst? Moment, das weiß ja schon jeder!" antwortete er wütend. „Ja, aber so ist das ja jetzt nicht mehr, also...können wir zusammen abhängen. Als Freunde." „Ich will bloß wissen, warn's die Drogen, warst du… warst du mit mir bloß im Bett wegen der Drogen?" „Leck mich." „Nein, wenn's n andren Grund gab, bitte. Ich bin wirklich ganz Ohr." Amber setzte zu einer Antwort an, aber blieb dann doch still. Kentin stand auf und ging weg.

Lysander traf auf Jessica und Kim. „Morgen Jessica." Er sah zu Kim. „Morgen Kim." „Hey, ich äh... muss sehen wo Rosalya steckt, sie geht nicht ans Telefon, also... bis dann Leute." Sie ging mit gesenktem Blick weg. „Kim, warte!" rief Jessica ihr hinterher. Lysander sah ihr kurz hinterher und wandte sich dann wieder zu Jessica. „Anscheinend mag sie mich nicht besonders." Jessica seufzte. „Sie kennt dich nicht. Sie ist meine beste Freundin, sie ist um mich besorgt. Sie wird dich kennenlernen und dann wird sie dich mögen."
„Sieh mal", sagte Dakota, der mit Nathaniel, der mit einem anderen einen Football hin und her warf, abhing und deutete zu Lysander und Jessica. "Da ist Jessica und ihr frischgebackener Freund. Ich frag mich, was die beiden machen. Gehen spazieren, spazieren, spazieren... jep, genau in den Sonnenuntergang." grinste er. Nathaniel warf einen Blick zu ihnen. „Du Arsch." Dakota grinste. „Und du stehst nur doof rum und glotzt wie n Gartentroll." „Zwerg!"
„Ich hab ne Idee!" rief Jessica. „Hast du heute Abend Zeit?" Lysander überlegte kurz. „Ja." antwortete er. „Perfekt. Essen, bei mir zuhause, acht Uhr. Wir beide und Kim. Ihr lernt euch besser kennen und dann sieht sie, was für ein toller Typ du bist. Mission erfüllt." lächelte sie.
Nathaniel sah wieder herüber. „Was bitte soll ich machen, Dakota? Sie hat sich entschieden." Dake nahm seinen Rucksack ab. „Zeig ihr, dass sie einen Fehler macht." Er schnappte sich den Football. „Was hast du vor?" fragte Nathaniel, als Dakota ausholte. „Dakota, nicht! Dake!" Er warf den Football mit voller Kraft in Richtung Lysander. Lysander drehte sich blitzschnell um und fing ihn auf. Jessica war überrascht und lächelte. Lysander warf den Ball zurück und Dakota hatte Mühe, ihn nicht wieder fallen zu lassen, da es ein ziemlich starker Wurf gewesen war. Die Mädels, die es sahen, waren überrascht. Jessica lachte laut auf und die Schulglocke ertönte.

Jessica lief mit Lysander über den Flur. „Der Wurf war irre. Du hast gar nicht erzählt, dass du Footballer bist." „War ich früher mal, ist lange her." „Bewirb dich doch für das Schulteam." „Nein, das lass ich lieber." Sie kamen an Jessicas Spind an. „Also magst du Football nicht?" „Doch ich liebe Football, ist ein toller Sport. Aber ich fürchte, so wie die Dinge hier liegen, mag Football mich nicht." Jessica öffnete ihren Spind und sah ihn verwirrt an. „Du hast doch Dakota gesehen. Und wir wissen beide wie es Nathaniel geht." „Sie kennen dich nicht. Für sie bist du ein mysteriöser Eigenbrötler." Jessica zog ihre Jeans-Jacke aus und stopfte sie in den Spind. „Such dir ein paar Freunde, geh in ne AG." „Sagt das Mädchen, das immer allein auf den Friedhof geht und Tagebuch schreibt." Jessica lächelte. „Hey. Jetzt komm schon! Ich bin nicht bloß... ein trübseliges Etwas. Es gibt ne ganz andere Jessica, die du noch kennenlernen musst. Die hat viele Interessen, will was erleben." lächelte sie. „Freu mich drauf sie kennenzulernen. Treff ich sie bald?" fragt er neckisch. Es klingelte zum Unterricht „Ja." sagte Jessica und schloss ihren Spind. „Sie arbeitet dran."

Im Geschichtsunterricht zeichnete Kim verschiedene Zahlen andauernd auf ihren Block, 8, 17 und 22. Mr Faraize fragte währenddessen: „Der 2. Weltkrieg endete wann? Hat irgendjemand irgendeine Ahnung? Miss Huan?" Sie zuckte mit den Achseln. „1945." antwortete Faraize. Jessica beugte sich zu Lysander und flüsterte: „Psst, zu deiner Info: Unsere Team ist ätzend, die können dich brauchen." „Pearl Harbor." redete Mr Faraize weiter. „Kann nicht." flüsterte Lysander zurück. Nathaniel belauschte es. „Ich bin Eigenbrötler." Jessica lächelte. „Keiner? Miss Gilbert?" fragte Mr Faraize. Jessica drehte sich um. „Hm?" „Pearl Harbor." „Ähm.." „7. Dezember 1941." antwortete Lysander. Jessica lehnte sich erleichtert in ihren Stuhl zurück und lächelte ihn an. „Danke, Miss Gilbert!" rief Mr Faraize spöttisch. Leises Gelächter der Klasse. „Gern geschehen." entgegnete Lysander. „Freut mich. Der Fall der Berliner Mauer." „1989. Ich bin gut mit Daten, Sir." sagte Lysander. „Ach ja? Wie gut? Ich brauch nur das Jahr." Lysander nickte.
„Several Rights Act. "
„1964."
„Ermordung John F. Kennedys. "
„1963."
„ Martin Luther King."
„'68."
„Lincoln."
„1865."
„Die Schlacht von Gettysburg."
„1863."
„Korea Krieg."
„Von 1950 bis '53."
„Ha! Der ging nur bis '52! Hahaha!" Die Schüler kicherten.
„Ähm...nein Sir, es war wirklich '53." Lysander nickte zur Bekräftigung. „Nachschlagen, sofort! Na macht schon, schnell!"
Ein Mitschüler fand die Info in seinem Smartphone „Es war 19...53!" Gelächter und Beifall für Lysander brachen aus, auch Jessica klatschte lächelnd. Es klingelte und Jessica und Lysander verließen gemeinsam den Raum.
„Woher wusste du das alles?" fragte Jessica ihn immer noch lächelnd. „Jahrelanges Kreuzworträtsel lösen. Ist ein Eigenbrötler-Ding."

Dakota und Nathaniel waren beim Football Training.„Verdammt!" fluchte Dakota, da er den Pass verbockt hatte. Nathaniel ermutigte die anderen. „Super, super!" und klatschte sich mit einem ab. „Mr. Lockwood! Gibt es irgendetwas worin Sie gut sind? Geschichte ist es wohl nicht und Sie haben es auch nicht drauf, die Bälle richtig zu werfen!" rief Mr. Faraize. „Ja, Coach." sagte Dakota sauer. „Nochmal, los!" rief Mr Faraize. Lysander saß auf der Tribüne, sah zu und spielte an seinem Tageslicht-Ring rum. Auf der anderen Seite wärmten sich die Cheerleader und Kim, die zwei geflochtene Zöpfe hatte, fürs Cheerleading auf. Jessica kam zu ihnen, in ihrer dunkelroten Cheerleader-Uniform und mit hohem Pferdeschwanz und räusperte sich. Kim sah auf und sah sie. „Oh mein Gott, du hier?!" freute sich Kim und umarmte sie. „Ich kann nicht bis in alle Ewigkeit rumtrauern. Du kannst nur zur Realität zurückfinden, wenn du normale Dinge machst." Sie fing an sich aufzuwärmen. „Oh, und du kommst heute zum Essen." „Ach." „Mh-hm. Nur du, ich und Lysander." Kim sah sie entsetzt und genervt an. „Ich bitte dich, ihm eine Chance zu geben." Sie stöhnte auf. „Heute ist ungünstig." Jessica legte ungläubig den Kopf schief. „Hm. Hast du Rosa gesehen, sie antwortet auf keinen meiner SMS." „Jetzt wechsel nicht das Thema, Kim Bennett! Du kommst heute Abend." „Na schön. Ich komme." „Gut." lächelte Jessica zufrieden.

„Die Vorspiele für die Mannschaft haben schon im Frühjahr stattgefunden." sagte Mr Faraize zu Lysander. „Da...da war ich noch nicht hier, Sir." sagte er. „Tja, dann sind Sie auch nicht dabei, so einfach ist das." „Mr. Faraize, ich weiß, Sie und ich hatten nicht den besten Start und äh... ich möchte mich dafür entschuldigen. Ich war früher schon im Football Team, meistens als Wide Receiver und ich bin gut." "Ich frag lieber nicht wer '71 den Superbowl gewonnen hat." „'71..." Faraize warf ihm einen Blick zu. „Verzeihung, ich hab schon verstanden, Sir." „Ich will nur sehen, wie Sie vermöbelt werden. Ziehen Sie sich um." Lysander zögerte. „Los jetzt, vielleicht überleg ichs mir noch!" rief Mr. Faraize und Lysander rannte los. „Macht weiter!" rief er. Dakota und Nathaniel standen wieder zusammen. „Zuerst meine Freundin, jetzt mein Team..." sagte Nathaniel kopfschüttelnd. „Alter, das ist ne super Chance. Football ist ein Kontaktsport. Da kann man sich schnell verletzen..." grinste Dake und zog sich seinen Helm über. „Wuu!" Er klatschte sich mit Nathaniel ab.

„Ehrlich, wo ist Rosalya?" fragte Kim erneut, als sie und Jessica eine kleine Pause machten und Jessica etwas trank. „Keine Ahnung." sagte Jessica und setzte die Flasche ab. „Das passt nicht zu ihr." „Ein letzter Versuch." sagte Kim und griff zum Handy. Da fuhr ein blaues Auto auf den Hof. „Äh.." Jessica deutete zum Auto. „Oh mein Gott!" rief Kim. Castiel saß am Steuer, Rosalya auf dem Beifahrersitz. Castiel beugte sich zu ihr rüber und küsste sie. „Das muss dieser mysteriöse Typ sein." „Das ist kein mysteriöser Typ." sagte Jessica und stand auf. „Das ist Castiel Salvatore." „Salvatore? Wie Lysander?" fragte Kim, ebenfalls aufstehend. Rosalya stieg aus dem Auto und Castiel warf Jessica über den Rand seiner coolen Sonnenbrille einen Blick zu. Rosalya lief zwischen Jessica und Kim durch, einen neuen coolen Schal um den Hals. „Mir gehört der andere Bruder, hoffe das macht dir nichts." Jessica und Kim starrten sie nur sprachlos an. „Tut mir leid, dass ich zu spät bin, ich war... beschäftigt. Okay, fangen wir mit dem Training an. Was meint ihr?" Castiel warf Jessica einen weiteren Blick zu und lächelte, bevor er mit dem Auto wegfuhr.

Sie fingen mit dem Training an. Doch schnell war klar, dass Jessica nicht mehr in Form war. Sie hielt beim Tanzen nicht mit und kam aus dem Takt. Schließlich riss Rosalya der Geduldsfaden. „Jessica, Schätzchen. Schau heute doch einfach nur zu, ja?" lächelte sie und Jessica seufzte und zog sich in den Hintergrund zurück.

Sie ging zum Rand des Spielfeldes und sah, dass Lysander in roter Football-Uniform zu den anderen rannte. Sie beobachtete, wie sie spielten. Lysander stellte sich ziemlich gut an. Jessica musste lächeln. Schließlich schaffte er ein super Tor und wurde von den anderen abgeklatscht. Dakota beobachtete es missmutig. Jessica lächelte und warf einen Blick zurück zu den Cheerleadern.

Dakota und Nathaniel standen zusammen. „Ich sags nicht gern, aber der hat was drauf." sagte Nathaniel. „Ich find, der braucht ne Abreibung. Er ist kaum 5 Minuten auf dem Platz und tut schon so als ob er ihm gehört und er alles kann. Pass mir einfach den Ball zu, ich mach den Rest." sagte Dakota. Lysander hörte es mit seinem Vampirgehör.

Beim nächsten Anpfiff tat Nathaniel wie besprochen und passte Dakota den Ball zu, der Lysander einen Bodycheck verpasste. Zum Glück brach er sich nur einen Finger und war nicht schlimmer verletzt. „Willkommen im Team, Kumpel!" sagte Dakota hämisch, als er sich zu ihm beugte und ihm nicht aufhalf. Mr Faraize war nicht sonderlich besorgt. „Und überleben Sie's?" war sein einziger Kommentar. „Ja." keuchte Lysander und setzte sich auf. „Sie hören auf für heute." sagte Faraize. Nathaniel lief zu Lysander und half ihm auf. „Hey Mann." „Schon ok." „Ja." sagte Nathaniel und lief weg. „Nicht schlecht! Da war schon jede Menge Gutes dran, Jungs!" sagte Mr Faraize.

Lysander zog seine Handschuhe aus und sah auf seinen kleinen Finger, der gebrochen war. Er richtete ihn und er verheilte. Schließlich zog er sich um und machte sich auf den Heimweg.

Er zog sich gerade ein neues T-Shirt an, als er Castiel in seinem Zimmer bemerkte, am Schreibtisch in Lysanders Stuhl zurückgelehnt, die Füße auf dem Tisch und Lysanders Tagebuch in der Hand.
„Wie war das Probetraining?" fragte Castiel. „Bist du im Team?" grinste er. Lysander schwieg. „Ganz schön Emerson mäßig, ich meine wie du deine Seele preisgibst.." Lysander tauchte mit Vampirgeschwindigkeit vor ihm auf. „…mit so viel-" Lysander entriss Castiel sein Tagebuch. „Adjektiven." beendete er lächelnd den Satz. Lysander schloss sein Tagebuch und Castiel lachte. „Was willst du hier?" fragte Lysander. Castiel setzte sich auf und nahm die Füße vom Tisch. „Ich muss mich bei dir entschuldigen. Ich hab... nachgedacht, ich bin in mich gegangen und… ich finde, wir sollten noch mal neu anfangen." Er war todernst. „Lassen wir die Vergangenheit hinter uns." Er stand auf und ging zu Lysander. „Du bist mein kleiner Bruder. Und wenn du ein... normales, ein menschliches Leben führen willst, dann wünsch ich dir das. Vielleicht schaff ich das ja auch." Lysander starrte ihn nur an. „Vielleicht wird aus mir ja eine nicht-lebende lebendige Person. Vielleicht gibt's für uns beide Hoffnung." Erst lächelte er nur, doch dann brach er in Gelächter aus. Er ging an Lysander vorbei und klopfte ihm auf die Schulter. „Du weißt schon, dass es nicht so sein muss, Castiel." „Klar weiß ich das." Er schnappte sich eine Schreibfeder vom Schreibtisch und spielte damit herum. „Vorhin hab ich Jessica gesehen, GZ, das bedeutet ganz zufällig. Sie hatte Cheerleader Training. Sie sah so was von flott aus, in dieser Cheerleader Uniform...sie…" Er grinste, als er Lysanders Gesicht sah. „Entspann dich, ich war nicht mal in ihrer Nähe. Hab meine eigene Cheerleaderin. Uh, da fällt mir ein…" Er schaute auf seine nicht vorhandene Armbanduhr. „Ich muss los, ein Date, hab schwitzige Hände." Er rieb seine Hände und pustete hinein. „Wünsch mir Glück!" grinste er und lief rückwärts raus.

Kim und Jessica waren bei Jessica zuhause und bereiteten das Essen vor.
„Erklär du's mir: Gestern Abend hab ich ferngesehen, dann gab's die Werbepause und ich dachte, ich wette jetzt kommt die Telefonwerbung. Und was kam? Der Junge und das Mädchen mit der Bank. Er fliegt nach Paris, er fliegt zurück, sie schießen ein Foto." Jessica hatte eine Form aus dem Kühlschrank geholt und stellte sie auf die Theke. Nun lachte sie. „Ich bitte dich! Diese Werbung läuft doch ununterbrochen." „Wenn schon. Dann eben das: Mich verfolgen heute ein paar Zahlen. Immer dieselben. Ich seh sie vor mir, drei Zahlen: 8, 14 und 22. Wie verrückt ist das denn?" Jessica wandte sich mit ernstem Gesichtsausdruck zu ihr. „Vielleicht sollten wirs mit Lotto versuchen." sagte sie, dann lachte sie los. Kim starrte sie nicht belustigt an. „Was sagt denn deine Großmutter dazu?" „Die fängt immer nur mit diesem Hexen-Ding an. Ich will aber keine Hexe sein, du etwa?" „Auf keinen Fall!" Jessica kippte die Nudeln aus der Form in eine Schüssel. „Auch wenn du's in ne nette Schüssel tust, fällt niemand drauf rein." lachte Kim. „Okay, Servierlöffel, wo sind die Servierlöffel?" fragte Jessica und fing an sie zu suchen. „Mittlere Schublade, da links!" sagte Kim und deutete auf eine Schublade. Jessica ging hin und zog sie auf. Tatsächlich lagen dort die Servierlöffel. Sie war überrascht und holte sie raus. „Okay… klar, du warst in dieser Küche ja auch schon tausendmal." lächelte sie. „Das wird's sein." sagte Kim. Da klingelte es an der Tür und Jessica legte die Servierlöffel weg. „Okay, da ist er. Werd bloß nicht nervös, sei einfach so wie du bist." Sie lachte und ging zur Tür. Kim blieb in der Küche. „Geburtstagskerzen." sagte sie und öffnete eine Schublade. Tatsächlich lagen dort die Geburtstagkerzen. Sie schüttelte den Kopf und schnaubte ungläubig.

Schließlich saßen sie alle zusammen am Tisch und aßen.
Jessica durchbrach die Stille. „Hat Faraize es dir vorhin schwer gemacht?" fragte sie Lysander „Nun ja, ich bin jetzt im Team, also irgendwas hat ihn überzeugt." lächelte er. Jessica lachte kurz auf. „Kim, du hättest ihn heute sehen sollen, Dakota hat einen Ball direkt auf ihn geworfen und…" „Ja." unterbrach Kim sie. „Schon gehört." Jessica trank etwas aus ihrem Weinglas. Schließlich sagte sie wieder etwas. „Erzähl Lysander doch etwas von deiner Familie." „Ähm, geschieden. Keine Mum, wohn bei meinem Dad." Lysander nickte. „Nein, das mit den Hexen!" Lysander sah Jessica an. „Kim hat unter ihren Vorfahren ein paar Hexen. Ist ziemlich cool." Sie starrte Kim eindringlich an und betonte den letzten Satz. „Als cool würde ich das nicht bezeichnen." Jessica sah sie vorwurfsvoll an. „Ist auf alle Fälle interessant", sagte Lysander. „Ich kenn mich zwar nicht so gut aus, aber ich weiß es gibt keltische Druiden, die im 19. Jahrhundert hier eingewandert sind." „Meine Familie kommt aus Salem." „Wirklich?" hakte Lysander nach. Kim nickte und lächelte zur Bestätigung verlegen. „Die Hexen von Salem?" „Ja." bestätigte sie. Lysander sah wieder zu Jessica. „Das ist ziemlich cool." Jessica lächelte. „Wirklich? Wieso?" fragte Kim und zuckte mit den Schultern. „Die Hexen von Salem," erklärte Lysander, „sind heldenhafte Beispiele für Individualismus und Nonkonformismus." Kim lächelte. „Das sind sie." Plötzlich klingelte es nochmals an der Tür. „Komisch, wer ist das wohl?" fragte Jessica verwirrt und stand auf.

Sie ging zur Tür und öffnete sie. Rosalya stand davor mit Castiel. „Überraschung!" rief sie. Sie hielt einen Kuchen in der Hand. „Kim sagte, sie wär zum Essen da, hier kommt das Dessert." Sie hob den Kuchen hoch. „Oh." lachte Jessica überrascht. „Ich hoffe, wir stören nicht." meldete Castiel sich lächelnd zu Wort. Rosa trat ein und gab Jessica den Kuchen. Lysander kam an die Tür und sah Castiel. „Was machst du hier?" fragte er angespannt. „Darauf warten, dass Jessica mich hereinbittet." antwortete Castiel und trat näher an die Türschwelle heran. „Oh, ja, natür-" setzte Jessica an, doch Lysander unterbrach sie. „Nein, er kann nicht… ähm… Das geht nicht." Er sah von Jessica zu Castiel und wieder zurück. „Er kann nicht bleiben." Er sah seinen Bruder wieder an. „Komm rein, worauf wartest du?" sagte Rosalya ungeduldig. „Eigentlich wollten wir… gerade gehen." sagte Lysander „Ist schon ok." sagte Jess lächelnd. „Komm rein." Und Castiel trat lächelnd ein…

Jessica sah Lysander verständnislos an. „Dein Zuhause gefällt mir, Jessica." sagte Castiel. „Danke." Castiel lächelte. Lysander beobachtete es resigniert.

Sie waren fertig mit dem Nachtisch und saßen im Wohnzimmer zusammen. „Also das Mr Faraize dich ins Team gelassen hat, ist unglaublich!" lachte Rosalya. "Dakota muss echt kochen." Jessica und Lysander saßen nebeneinander, sie hielt eine Tasse in der Hand. "Aber, schön für dich. Nichts wie ran." „Genau das sag ich auch immer, man muss sich reinhängen! Darf nicht nur warten bis irgendwas passiert, man muss es sich holen." sagte Castiel und beobachtete Lysander dabei aufmerksam. „Für Jessica ist es heute nicht so gut gelaufen, naja du warst eben nicht im Sommercamp. Gott, wie willst du je die ganzen Figuren lernen…" sagte Rosalya. „Ich trainier mit ihr.", verteidigte Kim Jessica. „Das kriegt sie hin." Rosalya murmelte weiter vor sich hin. „Ein Platz ganz hinten wäre wohl das Beste…" Jessica warf ihr einen genervten Blick zu. „Also, du wirkst auf mich gar nicht wie ein Cheerleader-Typ, Jessica." sagte Castiel. Jessica lächelte und nahm einen Schluck aus der Tasse. „Nur weil ihre Eltern gestorben sind.", plauderte Rosalya. „Glaub mir, sie macht gerade ne heftige Depriphase durch. Sie war früher nämlich wesentlich witziger." lachte sie. Kim starrte sie vorwurfsvoll an, was sie endlich bemerkte und einlenkte. „Und das sag ich mit all meiner Feinfühligkeit…" endete sie. „Tut mir leid, Jessica. Ich weiß, was es heißt, wenn man seine beiden Eltern verliert. Und du musst wissen, Lysander und ich haben fast jeden Menschen sterben sehen, der uns etwas bedeutet hat." „Nicht nötig, jetzt darüber zu reden, Castiel." unterbrach Lysander. „Du hast ja recht, Lys, tut mir leid, ich… Dich an sie zu erinnern, war das Letzte was ich wollte." Er verzog entschuldigend den Mund.

Im Grill war Amber wieder bei ihrer Arbeit als Kellnerin und wurde von Dakota begrapscht. Sie lachte „Finger weg, ja? Ich arbeite." Nathaniel spielte Billard und Kentin saß in einer Ecke, beobachtete die zwei und betrank sich. Nathaniel kam zu ihm „Sie ist meine Schwester und ich liebe sie, aber manchmal macht sie es einem echt schwer." „Ich finds ziemlich einfach." entgegnete Kentin und stand auf und ging weg. Er lief in Dakota rein, der ihn absichtlich mit der Schulter anrempelte. Wütend drehte Kentin sich zu ihm um. Er sah zu Amber, die in der Nähe war. „Ja, schon klar, du rempelst mich an, um ihr zu imponieren, wirklich toll!" Dakota sah ebenfalls zu Amber. „Ich muss ihr nicht imponiern. Ich hab gewonnen." Wütend schubste Kentin ihn zurück. „Jetzt bist du tot!" sagte Dakota wütend. „Bin ich? Ich würde sagen, ich warte darauf, dass du dich mal traust!" Wütend wollte Dakota sich auf ihn stürzen, aber Nathaniel hielt ihn fest. „Dakota! Nicht!" Amber beobachtete es geschockt. Dake zeigte mit dem Finger auf Kentin. „Wenn ich dich nochmal treffe, Gilbert!" „Nein, wenn ich dich noch mal treffe!" sagte Kentin und ging weg. Nathaniel ließ Dakota los und wandte sich zu Amber. „Was tust du nur, Am?" Dann ging er auch.

Jessica räumte gerade das Geschirr auf, als Castiel hinein kam. „Ich hab noch eins." Er zeigte ein Weinglas. "Danke." sagte Jessica lächelnd und wollte es ihm abnehmen, aber sie bekam es nicht richtig zu fassen und es rutschte ihr aus der Hand. Blitzschnell fing Castiel es wieder auf. Jessica lachte. „Gut gefangen!" Sie nahm es ihm ab. „Ich find dich nett." sagte er und deutete auf sie. „Du kannst lachen. Und du bringst Lysander zum Lächeln, das hab ich bei ihm schon sehr, sehr lange nicht mehr gesehen." Jessica hielt im Aufräumen inne und überwand sich zu fragen: „Vorhin… meintest du da Debrah?" Sie wollte den Teller in die Spülmaschine stellen, doch Castiel nahm ihn ihr ab und bejahte. „Mh-mh." „Wie ist sie denn gestorben?" fragte Jessica. „Durch n Feuer. Tragisches…Feuer." antwortete er. „Erst kürzlich?" „Kommt mir vor, als wär's gestern." lächelte Castiel. „Wie war sie?" „Sie war wunderschön, hatte große Ähnlichkeit mit dir. Sie war auch ganz schön kompliziert und selbstsüchtig und manchmal nicht sehr nett, aber sehr sexy und verführerisch." „Wer ist zuerst mit ihr zusammen gewesen?" fragte Jessica und reichte ihm einen Teller. Castiel grinste und nahm den Teller. „Gut geschlussfolgert. Frag Lysander. Aber seine Antwort wird eine andere sein, als meine." Er schloss die Spülmaschine und Jessica lächelte. Sie ging zur Theke und legte Geschirrhandtücher zusammen. Castiel trat neben sie. „Ich würde das Cheerleadern lassen." Er setzte sich auf den Barhocker und half ihr. „Wieso sagst du das?" fragte sie. „Ich hab dich beim Training gesehen. Miserabel." „Du warst da?" „Uh-huh." Jessica holte tief Luft. „Früher fand ich's toll. Wirklich. Dieses Jahr ist alles anders. Alles, was wichtig war, ist es jetzt nicht mehr." „Lass es sausen! Hör auf und Problem gelöst. Ta-daa!" lächelte er. „Aber es kann wieder wichtig werden." meinte Jessica. „Vielleicht. Aber das kommt mir unrealistisch vor." sagte Castiel und grinste. „Tut mir leid." sagte Jessica plötzlich. Castiel runzelte verwirrt die Stirn. „Das mit Debrah. Du hast sie auch verloren." erklärte sie. Sie schauten sich an. Plötzlich kam Kim rein. „Hey!" rief sie lächelnd. „Könnt ihr Hilfe brauchen?" Jessica lächelte und winkte mit den Geschirrtüchern in der Hand. „Klar, wieso nicht." antwortete Castiel.

Nun war Lysander alleine mit Rosalya im Wohnzimmer. „Nathaniel bemüht sich, aber es ist schwer, was er grad durchmacht. Du musst das verstehen, für beide war's die erste Beziehung. Sie kennen sich noch aus dem Sandkasten." Sie lachte und Lysander musste lächeln. „Das ist ein sehr schöner Schal." sagte Lysander und deutete auf Rosalyas gelben Schal. Rosalya schaute darauf. „Mhm, danke ist neu!" „Dürfte ich ihn mal sehen?" fragte er und setzte sich näher zu ihr. „Ich meine, würdest du ihn kurz abnehmen, geht das?" „Nein, das geht nicht." sagte sie. „Wieso nicht? Alles OK?" Rosalya blinzelte. „Ähm…Ich weiß nur, ich kann ihn…ich kann ihn nicht abnehmen." „Worüber redet ihr zwei Hübschen denn?" durchbrach Castiels Stimme die merkwürdige Atmosphäre. Er setzte sich auf die Sessellehne. „Wir haben gerade über ihren Schal gesprochen." antwortete Lysander. „Hm. Hey, weißt du was, Jessica und Kim machen gerade den Abwasch, willst du ihnen nicht helfen?" Rosalya sah ihn ungläubig an. „Seh ich vielleicht nach Abwaschen aus?" fragte sie spöttisch. Dann wandte sie sich wieder zu Lysander und grinste. „Für mich." lächelte Castiel und versuchte es auf die nette Tour. „Mhm... ich fürchte, nein." Castiel wurde sauer und starrte Rosalya in die Augen. Seine Pupillen weiteten sich und zogen sich wieder zusammen, als er sie manipulierte. „Du wirst jetzt nachsehen, ob Jessica Hilfe braucht." Rosalya sagte dann plötzlich: „Äh, weißt du was? Ich werd jetzt nachsehen, ob Jessica Hilfe braucht." Sie lächelte Castiel an, er lächelte zurück und sagte: „Gut." Sie stand auf und ging in die Küche. „Das sind Menschen, Castiel! Sie ist keine Puppe. Sie ist nicht nur zu deinem Vergnügen da, damit du, wenn's dir grad passt, ihr Blut saugen kannst." „Natürlich ist sie das. Das sind sie alle! Aus ihnen wird, was immer ich will. Sie stehen mir zur Verfügung." Er grinste spöttisch. „Okay, du hattest deinen Spaß. Du hast Rosalya in den Fängen und mich und Jessica gehörig genervt. Es wird Zeit, dass du verschwindest." „Ist kein Problem. Ich bin ja, " Er setzte sich in den Sessel. „hereingebeten worden. Also komm ich morgen wieder und die Nacht darauf. Und dann mach ich mit deiner kleinen Cheerleaderin was mir gefällt. Weil so was nämlich völlig normal für mich ist." Die letzten Worte flüsterte er und klopfte Lysander auf die Schulter. Lysander hatte ihn die ganze Zeit verzweifelt angestarrt.

Es war inzwischen dunkel, der Sichelmond stand am Himmel und Jessica und Lysander saßen auf ihrem Bett und sie blätterte durch ein Buch für die Hausaufgaben. „War gar nicht so schlimm, ich hatte Spaß." sagte sie. „Mhm, zumindest einer von uns." sagte er. Jessica lächelte. „Komm schon, dein Bruder ist nicht so übel, wie du immer behauptest…" Lysander unterbrach sie, indem er seinen Finger auf ihren Mund legte. Schließlich küssten sie sich und Lysander warf das Buch vom Bett. Sie machten wild rum. Jessica hatte ihr Top ausgezogen und trug noch ihren schwarzen BH, Lysander lag auf dem Bett und zog sich gerade das Hemd über den Kopf, als es nicht mehr Lysander war, sondern Castiel, der sie anlächelte. Jessica schrie auf und wachte heftig atmend auf. Schließlich realisierte sie, dass es nur ein Traum gewesen war. Sie stand auf, holte ihr Glas vom Nachttisch und ging aus dem Zimmer, um sich was zu trinken zu holen. Auf dem Fenstersims des geöffneten Fensters in ihrem Zimmer saß eine Krähe…Castiel hatte den Traum manipuliert…

Am nächsten Morgen kam Jessica aus der Dusche, in ein Handtuch gehüllt und schaute die Cheerleader Uniform an, die auf dem Bett lag. Sie ging zum Spiegel und sah sich an. Vor dem Spiegel stand ein Bild von ihr, das sie in Uniform zeigte, lächelnd.

Lysander schrieb wieder Tagebuch. 'Mein Bruder muss doch noch einen Fetzen Menschlichkeit in sich haben, irgendwo. Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Aber wie mach ich es ihm bewusst? Und wie kann ich sie beschützen?' Er stand auf und ging zu einem Regal. Dort nahm er einen Koffer herunter und in dem Koffer war ein kleines Kästchen, das etwas enthielt, was er herausnahm.

An der Schule waren die Schüler teilweise in Uniform von Cheerleadern und Footballern und freuten sich schon auf das anstehende Spiel der Timberwolfs. Jessica, nicht in Uniform, traf auf Lysander, der in Uniform steckte. „Oh, sieh mal an New Jersey, scharfes Outifit." Lysander lächelte. „Und du, bist du nicht mehr Cheerleader?" „Ich hör auf." Sie verdrehte die Augen. „Ich bin ne Niete." Lysander ergriff ihre Hände. „Hey, du bist doch keine Niete. Du hast einen Verlust erlitten. Das verändert Menschen. Du solltest jetzt nach vorne sehen, einen Neuanfang wagen. OK?" Jessica lächelte wegen seiner ermutigenden Worte und nickte. „Ich hoffe, du denkst jetzt nicht, das ist zu früh oder verrückt, aber…" Er holte das Kästchen aus seiner hinteren Hosentasche. „Ich möchte dir etwas schenken." In dem Kästchen lag eine schöne Halskette, verziert mit Ranken. Jessica nahm es aus dem Kästchen. „Oh mein Gott, das ist wunderschön!" „Das hab ich schon eine halbe Ewigkeit, und noch nie wollte ich es jemanden geben, bis jetzt. Ich würde mich freuen, wenn du es tragen würdest. Für mich. Und… es bringt Glück." Jessica roch am Anhänger. „Ist das Rosenduft?" fragte sie. „Nein, das ist äh… ein Kraut." Jessica lächelte. „Ist schön, hm?" „Wunderschön." Jessica drehte sich um und hielt ihre Haare hoch. Lysander schloss die Kette und sprach weiter: „Und ich eh…wollte dir noch danken, dass du mich überredet hast, ins Team zu gehen." Jessica lächelte ihn an. „Fühlt sich gut an." „Was für ein Paar. Ich schmeiße hin. Du fängst an." „Naja..." lächelte Lysander. „Wir haben noch viel vor uns." Jessica erwiderte das Lächeln. „Das wird schon." sagte er. Dann küssten sie sich. „Bis dann." verabschiedete er sich. Jessica drehte sich lächelnd um und traf auf Rosalya. „Wieso hast du deine Uniform nicht an?" Ihr Lächeln verblasste und sie fing an zu erklären.

Das Lagerfeuer für die Motivationsparty für das Spiel war in vollem Gange und Mr. Faraize hielt eine Rede. „Hey Leute!" Lauter Jubel war die Antwort. „Ist ja gut, ist ja gut. Jetzt seid doch mal kurz ruhig! Okay? Wartet, wartet, wartet, wartet, wartet! Wartet! Sein wir doch mal ehrlich. In der Vergangenheit haben wir andere Teams immer wieder zu uns kommen und uns von ihnen überrollen lassen." Buhrufe waren die Antwort. „ Aber das wird sich ab heute ändern." Lauter Jubel auch von Rosalya. „Wir haben einen neuen großartigen Mann, der uns heute Abend als Wide Receiver unterstützen wird." Dakota warf Lysander einen wütenden Blick zu. „Und ich muss sagen, ich glaube, ich habe nie zuvor einen Spieler gesehen, der ein derartiges Händchen und so viel Talent hat." Mr Faraize deutete auf Lysander. Lauter Jubel für Lysander. „Einen großen Applaus für Lysander Salvatore!" Der Jubel wurde lauter. Dakota beugte sich zu Nathaniel. „Das kotzt mich an. Wie Faraize diesen Kerl hofiert." Und er schob sich durch die Menge weg. „Also, alle Fans, die nur darauf gewartet haben, dass wir endlich mal in der Gewinnerspalte einen Haken machen, will ich nur eins sagen: Die Timberwolfs sind hungrig." Lauter Jubel war die Antwort.

Dakota kam bei Amber an, die ganz hinten stand. „Hey Babe." begrüßte sie ihn. "Was hast du?" „Nichts." antwortete er. „Und die Central High Lions sind das Futter!" setzte Faraize seine Rede fort. Dakota sah Kentin weiter entfernt sich betrinken. „Ist das Kentin?" Amber wollte ihn aufhalten. „Nein, nein, Dake, lass ihn in Ruhe!" Doch Dakota hörte nicht auf sie und lief weiter. „Was geht dich das an?" Er kam bei Kentin an, der aufstand. „Guck nicht so traurig. Wenn ich fertig bin, kannst du sie von mir aus haben." Kentin holte aus und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Sie fingen an sich zu prügeln. Glasflaschen zerbrachen. Lysander hörte den Lärm. „Nicht! Dakota, hör auf!" Amber versuchte dazwischen zu gehen, klappte aber nicht. Lysander setzte sich in Bewegung. „Nein, Dakota! Lass das, du tust ihm weh!" rief Amber. Kentin lag inzwischen auf dem Boden und Dakota schlug immer noch auf ihn ein. „Dakota! Dakota, hör auf!" Kentin hatte kurz die Oberhand gewonnen, aber wurde wieder von ihm überwältigt. „Dakota, hör auf! Dakota nicht!" Lysander kam endlich und packte Dakota. „Hey! Er ist schon am Boden! Das reicht!" Dakota stand auf und schlug Lysander in den Bauch, was ihm aber nichts tat. Kentin hatte während Dakes Verwunderung eine zerbrochene Glasflasche geschnappt und wollte sich auf Dakota stürzen, doch Lysander ging dazwischen und es erwischte ihn stattdessen an der Hand. „Ken, nicht!" rief Jessica, die endlich auch angekommen war. Nathaniel hielt Dakota zurück. „Dakota, hör endlich auf!" „Lass mich!" „Hör auf!" Jessica lief zu Kentin und begutachtete seine Verletzungen. Er blutete aus der Nase und ein bisschen unter dem Auge. „Was soll der Scheiß, Kentin!" Lysander sah auf seine blutige Hand. „Zeig mal her, du blutest ja." Kentin wehrte sich. „Schon gut!" „Klar. Vor allem riechst du gut!" „Lass es einfach, ja?!" Er haute ab. Amber beobachtete wie Nathaniel Dakota wegschaffte, der sich wehrte. „Komm jetzt, Mann! Komm schon." Dann erst bemerkte Jessica Lysanders Hand. „Oh mein Gott, deine Hand." Schnell versteckte Lysander seine Hand hinter dem Rücken. "Nein, nein, nein. Schon ok." Jessica griff trotzdem nach ihr und zog sie hinter seinem Rücken hervor. „Ist es schlimm, ein tiefer Schnitt?" Lysander hielt die Hand zur Faust geballt. Jessica versuchte sie zu öffnen. "Zeig schon her." Endlich öffnete er seine Hand, doch da war kein Blut, kein Schnitt, nur ein heller roter Abdruck, der langsam verblasste. „Da war doch... aber..." stammelte Jessicaverwirrt. „Er hat mich verfehlt. War nicht mein Blut." Er wischte seine Hand an der Jeans ab. „Siehst du? Alles bestens." Lysander zeigte seine Hände. „Nein, nein, nein. Ich habs doch gesehen. In deiner Hand war ein Schnitt.. ich hab-" beharrte Jessica, doch Lysander unterbrach sie. „Schon OK. Es geht mir gut." lächelte er. „Jetzt ist gleich Anstoß, ich seh dich gleich nach dem Spiel." Jessica nickte, immer noch verwundert und Lysander ging an ihr vorbei. Jessica sah ihm hinterher.

„Tiki, das ist total wabbelig!" Rosalya beschwerte sich bei einer Cheerleaderin, die ein Poster der Timberwolfs offenbar falsch aufgehängt hatte, oder irgendjemand anderes. „Kannst dus bitte gerade halten? Kann irgendjemand Tiki helfen? Und das bitte sofort?" Kim sah Jessica hinter Rosalya herbeikommen. „Hey. Wo warst du?" fragte sie sie genervt. „Kann ich dich mal was fragen und du gibst mir ne ernsthafte Antwort, so ganz ohne Witz?" fragte Jessica sie überraschend ernst. „Klar, frag." sagte Kim überrascht. „Das miese Gefühl, deine Reaktion, als du Lysander berührt hast..." „Weißt du was, vergiss das einfach. Die kleine Dinner-Party hat mich von ihm überzeugt." lächelte Kim. Jessica schloss ungeduldig die Augen. „Nein Kim, ehrlich. Was war's? Ist es ein Bild gewesen, oder...?" Kim seufzte. „Es war nicht klar wie ein Bild, nicht so wie heute, wo ich immer noch dieselben Zahlen sehe überall, 8,14, 22." „Sondern?" hakte Jessica nach. „Als ich Lysander berührt hab, das war... ein Gefühl. Es hat mich durchzuckt, mir war eiskalt. Und..." sie stockte. „Und was?" „Es war der Tod. Jedenfalls das, was ich mir darunter vorstelle." Jessica starrte sie an.

Schließlich lief sie zu ihrem Auto und betätigte den Autoschlüssel. Sie öffnete den Kofferraum und legte etwas hinein, schlug ihn wieder zu und als sie sich umdrehte stand Castiel direkt vor ihr und bedachte sie mit einem spöttischen schiefen Lächeln. Jessica keuchte auf. „Hast du mich erschreckt, was machst du hier?" Castiel beugte sich zu ihr vor und flüsterte: ,,Ich- ähm... versteck mich vor Rosalya." „Und wieso das?" flüsterte Jessica zurück. „Ich brauch ne Pause." sprach Castiel in normaler Lautstärke weiter. „Sie.. äh.. redet mehr, als ich zuhören kann." Jessica grinste. „Das äh... ist wohl ein Zeichen." „Ach was, sie ist halt noch furchtbar jung." meinte er. „Du bist auch nicht grad viel älter." Castiel grinste. „Das wird auf lange Sicht nirgendwo hinführn. Ich fürchte, sie macht mich verrückt." „Ich weiß, Rosalya nervt vielleicht manchmal, aber wir sind seit der ersten Klasse befreundet und das bedeutet mir ne Menge." verteidigte Jessica sie. „Ich versteh schon, ich wollte dich nicht in Verlegenheit bringen. Das war nicht meine Absicht, Jessica." Jessica runzelte die Stirn. „Doch, das war es. Sonst würdest du wohl kaum alles doppeldeutig meinen, egal was du sagst." Castiel grinste verschmitzt. „Du hast Recht. Ich hab andere Absichten. So wie du." Jessica blinzelte und sah ihn herausfordernd an. „Wirklich?" „Mh-hm. Das seh ich. Du willst mich." „Tsk, wie bitte?" fragte Jessica ungläubig. „Du stehst auf mich. Du fühlst dich zu mir hingezogen." Er fixierte sie. „Du denkst an mich, sogar wenn du nicht an mich denken willst. Ich wette, du hast auch schon von mir geträumt." Jessica erstarrte. „Hab ich Recht? Und hier und jetzt..." er manipulierte sie. „...willst du mich küssen." Er grinste und beugte sich langsam vor, doch Jessica verpasste ihm eine Ohrfeige. „Was soll das?! Keine Ahnung, was für ein Spiel du hier mit Lysander spielen willst", Castiel bewegte testend seinen Kiefer. „aber ich spiel auf keinen Fall mit! Und ich weiß zwar nicht, was damals passiert ist, aber eins möcht ich klar stellen: Ich bin nicht Debrah!" Damit ließ sie Castiel stehen, der immer noch testend seinen Kiefer bewegte und ihn hielt.

Lysander lief mit den anderen Footballern hinten erst mal vom Feld und Nathaniel näherte sich ihm. „Kannst du auftreten?" fragte er. Lysander drehte seine Hände und zeigte sie ihm. „Ja, kein Problem." „Was du da vorhin gemacht hast, war gut für Kentin." „Schon klar, er ist ziemlich verkorkst," winkte Lysander ab. „Er braucht Unterstützung." „Ich weiß. Ich war beim Training ein Arsch." Lysander grinste. „Du hattest ja Gründe." Nathaniel schüttelte den Kopf. „Keine Entschuldigung." Er hielt ihm die Hand hin. Lysander ergriff sie und sie schüttelten sich die Hände. „Viel Glück heute. Wir sind froh, dich zu haben." Damit ging Nathaniel Richtung Umkleide. Plötzlich ertönte hinter Lysander ein Klatschen. Lysander drehte sich um. Dort im Halbdunkel, in der Gasse an der Wand gelehnt, stand Castiel. „Ist das nicht echt nett? Lysander wird Teammitglied und gewinnt einen Freund. Ich mach gleich Ra-Ra! Go Team! Yeah!" spottete er. „Nicht heute Abend. Ich bin mit dir fertig." Lysander drehte sich um und wollte gehen, doch Castiel tauchte vor ihm auf und hielt ihn auf. „Netter Trick mit Jessica. Lass mich raten: Eisenkraut in der Halskette? Ich gebe zu, ich war ein bisschen überrascht. Ist schon ne Weile her, dass jemand meinem Werben widerstanden hat." Lysander nickte. „Wo hast du's her?" fragte er lächelnd. „Ist das wichtig?" wich Lysander aus und ging an ihm vorbei. „Dann verführ' ich sie eben auf die altmodische Art. Ich kann sie aber auch gleich... fressen." Lysander drehte sich um. „Nein. Du wirst ihr nichts tun, Castiel." Castiel verzog überrascht den Mund. „Nicht?" Er beobachtete Lysander. „Weil tief in deinem Innerem... ein Teil von dir... Gefühle für sie hat." Castiel blinzelte. „Ich hatte schon befürchtet, dass nichts Menschliches mehr in dir steckt. Dass du womöglich zu dem Monster geworden bist, das du immer zu sein vorgibst." „Wer gibt was vor?" grinste er. „Dann töte mich." Castiel hob die Augenbrauen. „Also ich..." er verzog das Gesicht, als ob er nachdenken müsste. „Ich bin versucht." „Nein. Bist du nicht. Du hattest Ewigkeiten Zeit das zu tun. Und ich steh hier immer noch, ich lebe und was tust du? Du verfolgst mich. Immer noch, nach 145 Jahren! Debrah ist tot!" Castiel schluckte und starrte ihn an. „Und du hasst mich, weil du sie geliebt hast." Castiel starrte zur Seite. „Und du quälst mich, weil du sie noch immer liebst. Und das, mein Bruder, ist an dir das Menschliche." Plötzlich ertönte Mr. Faraize Stimme. „Salvatore!" Lysander wandte sich um. „Was soll denn das? Wir müssen ein Spiel gewinnen!" Er lief auf sie zu. Castiel legte den Kopf schief. „Wenn das an mir menschlich ist... was ist dann das?" Und er stürzte sich auf Faraize, biss ihm brutal in die Kehle und tötete ihn. Selbst Lysanders Nein-Schrei hielt ihn nicht auf. Blutverschmiert, mit voll ausgefahrenen Reißzähnen, wandte Castiel sich zum entsetzen Lysander. „Irgendwer, irgendwann, irgendwo!"

In der Umkleide ahnten die Footballspieler noch nichts von Mr Faraizes schrecklichem Schicksal. „Faraize wird vermisst." teilte Dakota Nathaniel mit und band sich sein Kopftuch um und rückte seine Uniform zurecht. „Hat wahrscheinlich zu viel Bier getrunken." „Lass mich in Ruhe!" fuhr Nathaniel ihn an. „Ich bin stinksauer auf dich!" „Wo ist das Problem?" fragte Dakota verwundert. „Wo das- Du bist mein Problem, ok!? Du bist n Schläger, wie n 12-jähriger, n verdammter Schläger! Ich habs satt! Was sollte das heute Abend, he? Was soll es beweisen dem neuen Typen eine zu verpassen?" Dakota grinste nur und rückte genervt sein Tuch zurecht. Nun stand Nathaniel auf. „Oder meine Schwester zu vögeln! Oder den Bruder meiner Freundin zu verprügeln." „Deiner Freundin? Wie soll ichs dir sagen, aber sie hat dich abserviert!" Nathaniel packte ihn und schubste ihn wütend gegen die Spinde. Dakota befreite sich aus seinem Griff. „Geht's noch?! Du willst mich schlagen? Ich bin in deinem Team!" „Weißt du, es gibt Grenzen. Selbst für dich." Damit ließ er ihn stehen und lief raus. Draußen fand Nathaniel den toten Körper von Mr Faraize. „Hilfe, hier draußen!"

Wieder war die Tierkontrolleinheit zur Stelle, ebenso wie die Polizei.

Kim war draußen und den Tränen nahe, da sie nun endlich erkannte, was die Zahlen zu bedeuten hatten. An der Wand ihr gegenüber stand eine 8. An dem Kennzeichen eines Polizeiautos die 14 und auf einem Parkplatz, der fast voll von Faraize Blut war, die 22. Sie schluchzte auf. Nathaniel saß auf der Ladefläche eines Pickups und war fertig mit den Nerven.

Dakota kam vorbeigeschlendert und sah ihn, aber ging weiter.

Kentin saß auf dem Boden und kühlte sich seine Verletzung mit einer Bierflasche als Amber zu ihm kam. Sie zog die Bierflasche von seinem Gesicht weg, damit er sie ansah. „Es war nicht nur wegen der Drogen." Damit ging sie wieder. Kentin lachte kurz auf.

Jessica war bei ihrem Auto und Lysander half ihr in ihre Jacke. „Was... was ist das bloß für ein Tier, Lysander und weshalb kommt es aus dem Wald, um hier mitten in der Stadt jemanden anzugreifen?" Sie wandte sich zu ihm um. „Ich weiß es nicht." sagte Lysander und streichelte ihr Gesicht. „Ich weiß es nicht." Jessica hielt eine seiner Hände fest. „Ich war mir sicher, dass du dich geschnitten hast. Ich habs gesehen." „Alles wird gut." sagte Lysander und nahm auch noch ihre andere Hand in seine. „Es wird gut, OK? Uns geht's gut. Darauf kommts an." Er umarmte sie.

Bei sich zuhause schrieb Lysander wieder Tagebuch. 'Ich hatte gedacht, es gäbe Hoffnung. Dass irgendwo tief im Innern, irgendein Teil von Castiel noch menschlich sei. Normal. Aber ich hab mich geirrt. In Castiel steckt nichts Menschliches mehr. Keine Güte. Keine Freundlichkeit. Keine Liebe. Er ist ein Monster, das aufgehalten werden muss.' Jessica lag in ihrem Bett und schlief und Castiel war in ihrem Zimmer, beobachtete sie und strich ihr sanft über die Wange. Jessica rührte sich und wachte auf, doch da war er schon längst verschwunden. Sie legte ihr Tagebuch weg, das noch auf ihrem Bett lag und löschte das Licht, das sie vergessen hatte auszumachen...

SDSDSDSDSDSDSDSDSDSDSDSDS

Totaler Gegensatz zu dem was Lysander geschrieben hat, ne? *-*

Joa, das wars mit dem Kapitel!

Hier wieder die Songs:

Slow Poison von The Bravery

Kim erzählt Jessica, dass sie ein ungutes Gefühl wegen Lysander hat

Blue Day von Darker my Love

Rosalya steigt aus Castiels Auto

Starstrukk von 3OH!3

Beim Cheerleading

Strange Times von The Black Keys

Jessica beobachtet Lysander beim Football

Can't Fight It von Oh Mercy

Kim und Jess bereiten das Essen zu

You're A Wolf von Sea Wolf

Castiel, Lysander, Kim, Jess und Rosa reden im Wohnzimmer

Papillion von The Airborne Toxic Event

Vor dem großen Spiel, Lys und Jess reden darüber, dass sie mit Cheerleading aufgehört hat

Temptation von Moby

Amber sagt Kentin, dass es nicht nur wegen der Drogen war, Lys und Jessica reden über den Angriff, Lysander schreibt in sein Tagebuch, während Castiel Jessica beobachtet

Wieder tolle Songs dabei, huh? XD

LG

Ronjale55