Hey, hier schon das nä Kapi!

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Jessica wachte auf und hörte ein Poltern. Erschrocken setzte sie sich in ihrem Bett auf und schnappte nach Luft. Sie stieg aus dem Bett und ging aus dem Zimmer, um nachzusehen. "Hallo?" Sie sah die Treppe hinunter, dort war ein Lichtschein auf dem Boden. „Kentin?" Plötzlich wurde der Lichtschein durch einen vorbeihuschenden Schatten verdeckt. Jessica lief die Treppe hinunter und ins Wohnzimmer. "Hallo?" fragte sie erneut. Sie wollte das Licht an machen, doch es klappte nicht. Plötzlich ertönte eine Stimme aus dem Fernseher, der mysteriöserweise lief. "Ich bin Logan Fell, live aus Mystic Falls." Verwirrt lief Jessica zum Fernseher. Dort liefen Nachrichten. "Mit einer Eilmeldung über einen weiteren tödlichen Tierangriff. Die Bestie, die die Bewohner hier terrorisiert, hat wieder zugeschlagen und ein weiteres Opfer gefordert. Eine Schülerin der örtlichen Highschool Jessica Gilbert." Nun erschien ein Bild von Jessica auf dem Bildschirm, darauf stand tot aufgefunden. Jessica wurde noch verwirrter. "Die Polizei geht davon aus, dass die forensischen Untersuchungen bestätigen werden, dass es sich um dasselbe Tier handelt, dass auch für die übrigen..." "Du weißt, was als Nächstes kommt." ertönte eine Stimme. Jessica drehte sich erschrocken um, da stand Castiel im Türrahmen. Jessica rannte verängstigt zur Haustür und riss sie auf, doch Castiel stand davor. Sie schrie auf und schlug sie wieder zu. Jessica drehte sich um, doch blieb panisch stehen, da Castiel schon wieder im Raum stand. Sie hielt sich den Kopf, fuhr sich durch die Haare, verbarg ihr Gesicht und fing an zu schluchzen. Doch als sie wieder hin sah, war er weg. Sie trat vorsichtig einige Schritte vorwärts, da kam Castiel von der Seite und biss ihr in den Hals. Jessica schrie auf und Lysander wachte auf.

Es war nur ein Traum gewesen. Castiel saß an einem Schachbrett. "Schlecht geträumt? In deinen Kopf zu kommen, war wirklich kinderleicht." Er schnalzte mit der Zunge. "Du brauchst dringend Menschenblut, vielleicht ein ganzes Footballerteam. Footballanspielung. Zu früh?" Lysander raste mit Vampirgeschwindigkeit zu einem Tischchen auf dem ein Brieföffner lag, schnappte ihn sich und warf ihn auf Castiel. Er traf ihn in den Bauch. Er zuckte nicht mal zusammen, sondern stand nur genervt auf und zog ihn wieder raus. "Schön. Ich habs verdient. Ich wollte dich eigentlich nur wissen lassen, der Schuldige ist geschnappt worden. Sie haben das Tier, das Coach Faraize und die andern umgebracht hat." ,,Wovon sprichst du?" "Ist ein Puma gewesen, ein ziemlich großer. Hat heute nen Jäger angefallen. Kommt überall in den Nachrichten. 'Tödliche Bestie gefangen. Aufatmen in Mystic Falls" sagte er mit verstellter Stimme. "Warum verwischst du die Spuren?" Castiel grinste. "Ich hab vor, n bisschen zu bleiben. Ich amüsier mich hier köstlich mit dir und Jessica." "Du kommst nicht mehr an sie ran." "Vielleicht komm ich nicht mehr in ihre Gedanken. Das muss ich vielleicht auch nicht. Ob dus glaubst oder nicht, Lysander, manche Mädchen muss ich nicht manipulieren. Manche finden mich unwiderstehlich. Gutes Aussehen, meinen Stil, meinen Charme und meine stoische Fähigkeit Taylor Swift zu hören." Er war näher an Lysander herangetreten und rammte ihm nun den Öffner in die Seite. Lysander ächzte und ging in die Knie. "Das ist ein John-Vervatos-Shirt!" sagte Castiel und sah sich das Loch in seinem schwarzem Shirt an. "Scheißaktion, Mann." Sauer ließ er den ächzenden Lysander zurück, der es endlich schaffte den Öffner herauszuziehen. Er hob sein Shirt und sah zu wie der Schnitt spurlos verheilte.
Lysander trug nun ein dunkelblaues Hemd, schrieb Tagebuch und sah die Nachrichten. Der Sheriff Crystal Forbes redete mit Logan Fell. "Richtig. Ein über 3,5m großer Puma hat heute früh einen Jäger angegriffen und wurde daraufhin erschossen. Der Zustand des Jägers ist stabil."
'Das wahre Tier ist immer noch da draußen und wartet auf mich. Dass ich zurück schlage und ihn aufhalte. Aber wie soll ich ein Monster stoppen, ohne selbst eins zu werden?'

,,Somit ist das Tier das in Mystic Falls sein Unwesen getrieben hat, tot." erzählte Logan in den Nachrichten, die Iris auch sah. ,,Mistkerl, blöder Sack." sagte sie, eine Tasse in der Hand. Jessica kam in die Küche und sah sie verwundert an. ,,Mit wem redest du?" fragte sie verwirrt. ,,Na ihm." sagte Iris und deutete zum Fernseher. ,,Dem Nachrichtentypen, auch bekannt als Logan Arschloch Fell. Ich hab so meine Gründe gehabt aus Mystic Falls wegzuziehen." Jessica lachte auf. ,,Ach, niemals. Du und Logan Fell?" grinste sie. ,,Er ist süß." Jessica setzte sich an den Küchentisch. "Er ist nicht süß. Gar nichts ist süß an dem Typen." Iris schaltete den Fernseher aus. "Was machst du da?" "Den Schmuck poliern. Ich war gestern am Bankschließfach. Mom hatte ihn Mrs. Lockwood für die Ausstellung versprochen. Der Gründerrat wollte ihn gern dafür haben." Iris nahm einen Ring vom Tisch. "Ist das Großmutter Beths Ehering?" "Es war ursprünglich Ururgroßmutter Marys Ehering." Kentin kam dazu, hob etwas davon auf und sagte: "Wieviel mag das ganze Zeug wohl wert sein auf eBay?" Jessica riss es ihm wieder aus der Hand. "Wirst du nie erfahrn." "Das gehörte Mom und Dad. Das kannst du nicht einfach so hergeben." "Man nennt so was Leihgabe. Ich geb gar nichts einfach so her." Kentin öffnete den Kühlschrank und es klingelte an der Tür. Jessica stand auf und öffnete. Lysander stand davor und lächelte:"Hi." Jessica zog ihn in den Flur, schloss die Tür, schaute, dass niemand von der Küche sie sehen konnte und küsste Lysander dann. "Hi." sagte sie dann.

Sie waren in Jessicas Zimmer auf ihrem Bett und machten rum. Jessica lag auf dem Bett und Lysander über ihr. Gegenüber vom Bett war ein Spiegel und Lysander bemerkte, dass seine Augen sich veränderten. Er hörte auf, drehte sich von ihr weg und setzte sich wieder hin. Jessica lächelte, richtete sich halb auf und fragte: "Alles OK?" Lysander schloss mehrmals die Augen, um sich wieder unter Kontrolle zu bekommen und antwortete, während seine Augen wieder normal wurden: "Alles bestens. Entschuldige." "Vielleicht besser, wir drücken auf Pause." Lysander drehte sich wieder zu ihr um und lächelte. "Ja, du hast glaub ich recht, dass wurde ein kleines bisschen..." "Ja." "Ja." Sie lachten kurz auf, dann stand er auf. "Wie siehst du eigentlich in einem Anzug aus?" fragte Jessica. Lysander setzte sich auf den Fensterplatz und antwortete: "Ich könnte einen auftreiben." "Wie wär's dann mit morgen? Begleitest du mich auf das Gründerfest?" lächelte Jessica. "Das gibt's noch?" "Warst du schon mal da?" lachte sie verwundert. "Nein, die Salvatores werden da nicht eingeladen, nicht mehr." "Es gibt eine Kulturerbe-Ausstellung. Ein Projekt, das meiner Mom viel bedeutet hat. Sie war aktiv im Gründerrat und es war ihr Lieblingsfest. Ich weiß, es klingt langweilig, aber..." "Es wäre mir eine Ehre, Sie zu begleiten, Miss Gilbert." unterbrach Lysander sie. "Die Freude ist ganz meinerseits, Mister Salvatore." antwortete Jessica lächelnd.

Rosalya probierte verschiedene Kleider bei sich zuhause an, während Castiel auf ihrem Bett lag und Biss zur Mittagsstunde las. Gerade trug sie ein gelbes. "Nicht Gelb, ist der Neid. Das Blaue." sagte Castiel ohne aufzusehen. "Das mag ich aber nicht." sagte Rosalya, sich wieder zum Spiegel umdrehend. "Ich aber. Und wenn ich dich begleiten soll..." Rosalya drehte sich halb wieder zu ihm um. "Du kannst mich nicht begleiten. Meine Mutter wird auch dort sein. Sie ist furchtbar stolze Waffenbesitzerin." "Zu verhindern, dass man das Fest absagt, war nicht leicht. Es ist wichtig für mich, dorthin zu gehen." Rosalya wandte sich lächelnd wieder zu ihm und Castiel manipulierten sie. Ihre Pupillen und seine Pupillen weiteten sich und wurden wieder normal, während er sagte: "Rosalya, bitte." Rosalya sah ihn wie in Trance an und sagte dann: "Du solltest mich auf das Gründerfest begleiten." "Nicht, wenn du dieses Kleid trägst." Und schon zog sie das Kleid aus und ging zum Kleiderschrank. "Was ist so toll an dieser Bella? Edward ist ein Waschlappen." sagte er. "Lies erstmal den ersten Teil, sonst macht das alles keinen Sinn." Rosalya zog sich ein weißes Kleid an. "Ich vermisse Anne Rice. Die hatte es drauf." sagte Castiel. "Eigentlich musst du doch funkeln." "Muss ich nicht, ich lebe in der Welt, in der Vampire im Sonnenlicht sterben." "Aber du gehst in die Sonne." Castiel hob seine Hand mit dem Lapislazuli-Ring und wackelte mit den Fingern. "Ich hab einen Ring, der beschützt mich. Lange Geschichte." Rosa besah sich die Bissabdrücke auf ihrem Rücken. "Machen die Bisse mich auch zum Vampir?" Castiel klappte das Buch halb zu. "Ist viel komplizierter. Erst musst du von meinem Blut trinken, sterben, dann irgendnen Menschen ausssaugen. Ist n ziemlicher Aufwand. Was hier drinsteht, ist alles falsch." Er zog Rosalya aufs Bett, die näher gekommen war. Sie lachte und Castiel küsste sie. "Du kannst wirklich süß sein, wenn du willst, Castiel." "Ja, ich kann süß sein." Er strich ihr übers Haar. "Tötest du mich?" fragte sie ängstlich. "Mh-hm. Aber nicht jetzt." "Wieso nicht?" "Weil du für mich noch etwas tun musst." "Ich tu alles." lächelte Rosalya. "Hast du's drauf, dein Näschen in fremde Angelegenheiten zu stecken?" "Darin bin ich gut." grinste sie. "Mh." Er küsste sie erneut.

Im Mystic Falls Grill saß Dakota mit seinen Eltern. "Was wird jetzt diese Saison? Werdet ihr aufgeben? Sucht ihr einen neuen Coach?" fragte Richard Lockwood, der Bürgermeister. "Keine Ahnung, Dad. Im Moment wird sich wohl niemand dafür interessieren." "Richard, das Gründerfest. Nicht ablenken." ermahnte Carol Lockwood. Amber kam zu ihnen in Kellnerinnen Uniform. "Ist bei Ihnen alles in Ordnung?" fragte sie lächelnd, mit einer Wasserkanne in der Hand. "Ja, alles bestens, Schätzchen." antwortete Richard. Dakota sah sie nicht an. Amber bemerkte es und hob sauer Dakotas Glas auf und füllte es nach. "Möchtest du vielleicht noch irgendwas?" sprach sie ihn nun direkt an, doch er sah sie immer noch nicht an, als er antwortete: "Nein, nicht nötig, danke." "Nur die Rechnung, Süße." sagte Richard. Amber reichte sie ihm. "Bitte Bürgermeister Lockwood." "Danke." Wütend stapfte Amber weg.

In den Grill kamen gerade auch Kim und Rosalya. "Du gehst mit Castiel auf das Gründerfest? Was ist mit mir?" "Geh mit Jessica." sagte Rosalya schulterzuckend. "Die geht mit Lysander." Sie setzen sich an einen Tisch. "Ok. Dann geh eben allein." "Hey, danke. Was sagt deine Mom dazu? Ist sie nicht ausgeflippt?" "Und warum sollte sie ausflippen?" "Er ist älter, sexy und gefährlich." sagte Kim besorgt. "Oh, älter, sexy und gefährlich? Was wird das? Ein bisschen Hexengezwitscher?" "Keine Hexenwitze, ok? Dieses Mr-Faraize-Prophezeiungsding sitzt mir in den Knochen." "Ok.. und weißt du, Castiel ist nicht gefährlich. Er hat nur..große Probleme mit seinem Bruder. Ein ganz gewaltiges, tiefschürfendes Drama." "Weiter." sagte Kim neugierig. "Ich darf darüber eigentlich nicht reden." "Rosalya Forbes, etwas für dich zu behalten, ist nicht deine Stärke." "Okay, aber sag es ja nicht Jessica." "Nein." Kim grinste.

Dakota lief Amber hinterher. "Und, was kaufst du für mich?" Amber seufzte. "Ein paar Manieren. Oh, deine Eltern sind weg, dann können wir uns ja wieder näherkommen." zickte sie. Kentin saß an der Bar und beobachtete wie Amber hinter den Tresen ging und den Durchgang vor Dakota verschloss. "Was zum Teufel soll das heißen?" "Du behandelst mich wie Dreck, ich hab die Nase voll!" "Du bist kein Dreck." "Ach, und wer wird dich zum Gründerfest begleiten?" Dakota lächelte. "Amber Powers, willst du mit mir zum Gründerfest gehen?" Sie fing an zu lächeln. "Nein. Das wird dämlich und lahm." Kentin trank aus seinem Drink. "Stimmt. Aber wenn du mitkommst wirds nicht so dämlich und lahm." Dakota grinste und ging weg. Lächelnd machte Amber sich wieder an die Arbeit. "Dass du ihn bitten musstest, ist dir schon aufgefallen, oder? Glaubst du etwa, wenn du dich wie eine seriöse junge Dame anziehst, wird er dich auch so behandeln?" meldete Kentin sich zu Wort. "Leck mich, Kentin!" "Du weißt, du triffst die falsche Entscheidung und machst es trotzdem. Traurig." Amber schnaubte und wandte sich ab.

Bei Salvatore.
Dimitri lief durch den Flur und sah Castiel im Wohnzimmer auf einem Sofa in einem Buch lesen. Er hielt inne. "Ich wusste nicht, dass du hier bist." "Ich stöber in Lysanders Hausaufgaben. Mann, dieses Land ist in den letzen 100 Jahren ganz schön niveaulos geworden. Was will er nur auf der Highschool? Ich kapier's nicht. In den 70ern war er in der Ivy League. Harvard, das versteh ich. Ach, obwohl, nein, das auch nicht. Mach schon, spuck's aus. Sag, was du sagen willst." Dimitri tat es. "Warum bist du hier, Castiel?" Castiel sah vom Buch auf und grinste. "Ich will mit dir Zeit verbringen. Familie ist wichtig." "Ich kenne dich, Castiel. Du hast immer einen Grund. Also was ist es diesmal? Spucks endlich aus." Erst lag Castiel noch total entspannt auf dem Sofa, doch dann raste er zu Dimitri, hob ihn hoch und packte ihn an der Kehle. "Du bist nicht in der Position, mich auszufragen." sagte er todernst. Dimitri keuchte. "Tut mir leid, wenn ich dich verärgert hab." röchelte er. Castiel grinste. "Du hast mich nicht verärgert." "Was ist hier los?!" Lysander war angekommen. Castiel ließ Dimitri los und wandte sich zu Lysander. "Wir machen einen Familienabend, Lysander, verbringen etwas Zeit miteinander." Er ging aus dem Raum und Dimitri richtete sich keuchend auf einem Stuhl auf. "Alles OK?" fragte Lysander und wollte ihm helfen, doch er wehrte es ab. "Nein! Überhaupt nicht. Gar nichts ist OK! Wie viele müssen noch sterben, bis du das einsiehst?!" "Schon klar, Dimitri, und ob ich's einsehe." "Dann unternimm doch endlich was!" "Das kann ich nicht, Dimitri. Ich kanns nicht. Dazu müsste ich Menschenblut trinken, dann hätte ich die Kraft Castiel aufzuhalten. Aber das tu ich nicht." Dimitri stand auf. "Du weißt, Eisenkraut würde ihn schwächen, wenn er es einnimmt." Lysander nickte. "Dann gewinnst du die Oberhand." "Aber das wächst hier nicht mehr seit 1864. Castiel hat dafür gesorgt. Ich hatte nur einen Rest für Jessica." Dimitri sah sich um. "Was?" Er bedeutete Lysander mitzukommen. Im Keller in einem Raum, den man super als Verließ verwenden könnte, war ganz viel von dieser lilanen Eisenkrautpflanze. "Du hast es angebaut." "Es wurde von Generation zu Generation weitergegeben." Lysander sah ihn an. "Wenn man mit Vampiren verwandt ist, ist Blut nicht dicker als Wasser." sagte Dimitri müde lächelnd "Castiel würde mich umbringen, wenn er wüsste, was ich hier habe." "Wieso zeigst du's mir? Warum?" "Weil ich dir vertraue. Und ohne Eisenkraut kannst du ihn nicht stoppen."

Bei Gilberts klingelte es an der Tür und Kentin öffnete. Als er sah, dass Dake davor stand, wollte er sie sofort wieder schließen. Doch Dakota stoppte es. "Ich komm für meine Mom. Soll ne Schatulle abholen." Jessica kam mit besagter Schatulle. "Hier ist sie." sagte sie. "Bitte, sei vorsichtig." sagte sie noch, als sie sie über gab. "Ja, du Sack, sei vorsichtig." "Hey." Jessica sah von einem zum anderem. "Nicht jetzt, Leute OK? Bitte." "Was? Er ist der blöde Penner." sagte Dake. "Wer ist hier der Penner?" "Dakota, du gehst jetzt wohl besser. Sag deiner Mom, wir sehen uns auf der Feier." Jessica lächelte zum Abschied und ging wieder ins Haus. Kentin wollte die Tür schließen, doch Dakota hielt sie wieder auf. "Hey. Würds was ändern, wenn ich sage, dass ich Amber echt mag?" "Nicht mal, wenns ernst gemeint wär." sagte Kentin und schloss die Tür.

Kim saß bei Jessica und ging mit ihr Parfüm durch. "Zarte Blume oder böse Füchsin?" fragte sie. "Ist schwierig. Können wirs mixen?" fragte Jessica. Kim lachte. "Du machst dich ja richtig schick für dein Date. Du wirkst echt glückich.." "Ich bin glücklich. Das wird ein toller Abend. Das soll dich nicht davon abhalten mir das zu sagen, was du mir sagen willst, seit du das Haus betreten hast." „Ich will dir den Tag nicht versaun. Ich sags dir morgen." Jessica nahm Kim die Parfümflaschen aus der Hand. „Kim! Raus damit." „Okay. Aber du darfst es nicht weitererzählen, Rosalya bringt mich um, wenn Castiel erfährt, dass sie geplaudert hat." Kim seufzte. „Offenbar hat Lysander eine recht interessante Vorgeschichte." „Aha." „Weißt du, was mit seiner Ex-Freundin Debrah war?" „Sie war wohl mit beiden zusammen, das haben sie noch nicht geklärt." „Ja. Beide wollten was von ihr. Aber sie hat sich für Castiel entschieden. Das hat Lysander wahnsinnig gemacht, er hat alles versucht um einen Keil zwischen sie zu treiben. Hat ne Menge Lügen erzählt, hat Debrah manipuliert. Und am Ende hatte er Erfolg. Und sie hat sich von Castiel getrennt." „Also, das klingt verdammt nach einer Version der Geschichte, nämlich nach Castiels." sagte Jessica sauer. „Ich wollts dir nur sagen." sagte Kim schulterzuckend. „Wie auch immer, seine früheren Beziehungen gehen mich überhaupt nichts an." „Außer er ist ein eiskalter manipulativer Lügner..Dann geht's dich was an." „Lysander ist nichts von alledem!" „Ja? Woher weißt du das?" Jessica setzte an, doch hielt inne und dachte nach.

Lysander hielt ein Whiskeyglas in der Hand und setzte sich an den Tisch mit dem Schachbrett, als Castiel herein kam. „Trägt man bei sowas immer noch Krawatten?" fragte er und ging zum Spiegel um sie anzuprobieren. „Wieso gehst du dahin?" fragte Lysander. „Ist doch nur konsequent, wir waren auch beim aller ersten Mal dabei, weißt du noch?" „Zuviel Aufmerksamkeit auf uns zu lenken wär ein Fehler." Castiel sah ihn im Spiegel an. „Dann geh doch nicht hin. Ich werd Jessica die Zeit vetreiben.." Er lächelte boshaft. Lysander nahm einen Schluck aus seinem Glas. „Mein Gott, ich mach dich zum Säufer!" „Ich werd dich offensichtlich nicht los. Was soll ich also anderes tun, als mein Leben zu leben?" Castiel seufzte. „Anfangen mein Leben zu leben. Siehst du, daraus resultiert dein ewiger Kampf." Er drehte sich zu Lysander um. „Du bist tot. Akzeptiers." Er deutete zum Whiskey. „Ist der gut?"

In Jessicas Badezimmer machten sie und Kim sich fertig. Stylten und schminkten sich, benutzen das Parfüm und so weiter. Das Haustelefon von Jessica klingelte, es lag auf ihrem Bett. Jessica ging ran. „Hallo? Oh, hi Mrs. Lockwood. Was? Unmöglich. Sind Sie sicher? Weil sie drin war. Ich werd nachsehen. Mh-hm. Dann werd ich sie Ihnen bringen. Ok, wiederhörn." Jessica legte auf und ging an Kim vorbei zu Kentins Zimmer. „Was ist los?" fragte Kim. Jessica öffnete Kentins Zimmertür, in dem er mit Kopfhörern vor dem PC saß. Sie schlug ihm die Hörer vom Kopf. „Ah! Gott, was ist jetzt wieder?" „Sag mir sofort, wo die Uhr ist." „Wa-wa-was für ne Uhr?" fragte Kentin, während er sich die Kopfhörer herunterhedderte. „Die, die du aus Moms Schatulle rausgenommen hast. Mrs Lockwood hat mich gerade angerufen, völlig außer sich. Sie steht auf der Liste, Ken, sie kann sie nicht finden und denkt jetzt sie hat sie verloren!" „Vielleicht hat sie das, vielleicht.. vielleicht hat Dakota sie." „Fang gar nicht erst so an, Kentin, du hast sie genommen! Wenn ich ins Netz gehe, finde ich sie dann bei ebay? Bezahlst du dein Dope damit?" „Du kannst mich mal!" Kentin stand auf und holte die Uhr aus einem Versteck, hinter seiner Stereoanlage auf dem Regal hervor. „Ich würd sie nie verkaufen, klar?" „Wieso nimmst du sie dann?" „Weil ich sie mal bekommen sollte! Dad hat gesagt, sie gehört dem erstgeborenen Sohn. Sie gehörte seinem Vater und was jetzt?" Er drückte Jessica die Uhr in die Hand. „Und er wollte sie dir geben.." Kentin setzte sich wieder auf den Stuhl. „Ja." „Ken, sie gehört dir noch, OK? Mom hat sie Mrs. Lockwood zugesagt, was soll ich da machen?" „Nimm sie einfach und hau ab." sagte Kentin und zog die Kopfhörer über. Jessica sah auf die Uhr in ihrer Hand..

Bei Salvatore
„Ist cool nicht alt zu werden." Castiel war nun in einem schicken Anzug. „Ach, ich bin gern der ewig junge Hengst." „Ja, ein 150-jähriger Teenager zu sein, ist für mich das Paradies auf Erden." Lysander prostete ihm zu und lächelte. Castiel grinste und zog sich das Loganett an. „Du bist gut drauf, Lysander." Lysander trank aus seinem Glas. „Ich sollte mir darauf einen Drink genehmigen." sagte Castiel, holte sich ein Glas und ging zum Tisch, auf dem der Whiskey stand. Auf dem Tisch lag auch das Bild von Debrah. Castiel hob es auf. „1864. Du und Debrah wart das perfekte Paar. Es war die Hölle euch tanzen zu sehen." „Unser beider Glück war kurzlebig, wie du wohl weißt." „Hab's nicht vergessen. Ich hab das Fest verlassen und auf sie gewartet. Ich war im Haus, als du dich von ihr verabschiedet hast." Castiel öffnete die Flasche. „Du warst ja so ein Gentleman, hast sie bloß auf die Wange geküsst." Er schenkte sich Whiskey ein. „Aber was sie wirklich wollte, war..." Er stellte die Flasche ab und Lysander drehte sich zu ihm um. „Tja.. da scheint sich wohl die Geschichte zu wiederholen, hä?" Castiel zwinkerte und setze das Glas an, doch ließ es zu Boden laufen. „Ich bewundere deine Bemühungen. Dir einen Drink einzuschenken um anschließend in die Flasche Eisenkraut zu tun." Er lächelte und Lysander sah zu Boden. „Ich bin keine besoffene Tussi, so schnell knockst du mich nicht aus. Aber ich komm mir schon ein bisschen benutzt vor. Dabei hätts nett werden können." Er stieß die Luft aus. „Muss ich wohl wütend aufs Fest gehen. Wer weiß, was ich dann tue." Castiel verließ den Raum.

Auf dem riesigen Grundstück der Lockwoods, es gab sogar einen See mit Schwänen, fand das Gründerfest statt. Schon viele Gäste waren da. Carol und Richard Lockwood begrüßten die Gäste vor dem Eingang, an dem sich schon eine Schlange bildete.
„Herzlich willkommen, kommen Sie doch herein." „Schön, Sie zu sehen. Danke." „Hallo, schön dass Sie hier sind." „Hallo, Bürgermeister Lockwood." „Danke fürs Kommen." „Hi." „Freut mich Sie zu sehen." Dakota stand gelangweilt in einem hellblauen Anzug daneben. Er sah Amber in einem gelben Kleid in der Schlange stehen. Er setzte sich in Bewegung, was seine Mutter bemerkte.
Dakota kam bei Amber an. „Hey." „Hi." Amber lächelte und umarmte ihn. „Äh.. gehen wir da lang." sagte Dakota und lotste sie in die andere Richtung. „Wieso?" „Äh.. die Schlange ist zu lang. Wir können hinten rumgehen. Komm, das Fest ist hinten." Carol beobachtete, wie er Amber in die andere Richtung zog.

Lysander kam die Treppe herunter und traf auf Dimitri. „Das war sein Lieblingswhiskey. Tut mir leid, ich dachte es klappt." sagte Dimitri. „Ich hab nicht damit gerechnet." sagte Lysander. „Du hast gewusst, dass es nicht klappt?" „Ich hab mein Ziel erreicht. Er wiegt sich in Sicherheit und glaubt nicht, dass ich's wieder versuche." Dimitri hob ein kleines Glasfläschen hoch. „Das ist doppelt so viel, wie im Whiskey war." sagte er. Es war flüssiges Eisenkraut. Lysander nahm es und ging ebenfalls im Anzug.

Jessica machte sich auch fertig. Sie war geschminkt, trug ein rotoranges Kleid, das glänzte, überprüfte ein letztes Mal ihre Haare, die hinten schön zusammengefasst waren, und seuftze. Ihre Halskette, die Lysander ihr geschenkt hatte, trug sie ebenfalls. Sie sah, dass die Uhr auf der Badtheke lag und nahm sie. Die Uhr war golden, zum Aufklappen und man konnte sie an eine Kette hängen. Sie ging zu Kentins Zimmer und legte ihm die Uhr hin. Dann ging sie wortlos wieder raus. Kentin nahm die Uhr, sah sie an und hielt sie in der Faust fest.

Bei Lockwoods kamen Castiel und Rosalya an. Rosalya trug nun ein weißes Kleid mit einer schicken Logane mit Löchern und einem passendem Schal. Carol begrüßte sie. „Rosalya, du siehst toll aus." Sie küsste sie auf die Wangen. „Danke, Mrs. Lockwood. Äh..das hier ist mein Freund Castiel Salvatore." stellte Rosalya Castiel vor. „Oh, dann kommt mal rein." sprach Carol unbewusst die Einladung aus und Castiel konnte eintreten. Er tat es und sagte: „Schön, Sie kennenzulernen. Ich freue mich schon ziemlich lange auf dieses Fest." „Dann viel Spaß." sagte Carol und ging fort um jemand anderen zu begrüßen. Castiel hielt Rosalya seinen Arm hin, sie hakte sich ein und er sagte: „Lass uns was trinken." Rosalya sah ihre Mutter in Uniform weiter entfernt stehen. Sie drehte Crystal den Rücken zu, wandte sich zu Castiel und sagte: „Warte hier." Dann ging sie zu ihrer Mutter. „Wirklich? Nicht mal hier kannst du deine Uniform ablegen?" „Ich arbeite, Schatz." „Mhm." „Wen schleust du gerade an mir vorbei?" „Nicht wichtig." „Ist ein bisschen zu alt für dich." „Oh, sonst würdest du ihn akzeptieren. Naja, wer's glaubt."
Lysander und Jessica kamen auch an, Arm in Arm. Jessica lächelte und winkte, als sie Mr. Lockwood sah. „Hi Bürgermeister Lockwood." „Hey, Leute, kommt rein." sagte Richard und sprach die Einladung für Lysander aus. „Danke." sagte er. „Viel Spaß." sagte Richard und ging zu anderen Gästen.

„Wo ist dein Vater?" fragte Crystal seufzend. „Memphis." antwortete Rosalya. „Gut." „Mit Stephen." ergänzte Rosalya und ging weg. Lysander flüsterte Jessica etwas ins Ohr, was sie lächeln ließ und küsste sie darauf hin auf die Wange. Castiel beobachtete es.

Es war inzwischen dunkel und Jessica und Lysander waren nun in einem Ausstellungsraum in dem alte Pistolen und aller möglicher anderer alter Kram ausgestellt wurden. Jessica schaute auf die Eheringe von ihren Eltern, die auch hier ausgestellt waren. Lysander bemerkte es. „Deine Eltern?" fragte er. Jessica nickte und seufzte. „Hier liegt einiges an Geschichte rum." Sie ging weiter und Lysander griff nach ihrer Hand und sie liefen Hand in Hand weiter. Iris war auch auf dem Gründerfest und griff nach einem Champagnerglas. Sie trank einen Schluck. „Iris." Logan Fells Stimme ertönte und sie blieb ertappt stehen. Sie seufzte und drehte sich um. Da stand er tatsächlich, in einem weißen Anzug. Sie selbst trug ein goldenes Kleid. „Hallo, Logan." sagte sie so unfreundlich wie möglich. „Wie schön dich zu sehen." sagte Logan, kam auf sie zu und wollte sie auf die Wange küssen, doch sie wich zurück. „Ich dachte mir schon, ich würde dich hier treffen." „Du hast es gewusst." „Befürchtet." „Aber insgeheim gehofft." „Und jetzt, wo ich dich gesehen hab..." sagte Iris und drehte sich um und wollte gehen, doch Logan hielt sie am Arm fest. „Hey, nicht so voreilig. Ich kenn dich, du hast noch mehr Beleidigungen auf Lager, stimmt's?" grinste er. „Du kriegst ne Glatze." „Nein, krieg ich nicht." sagte Logan, was auch stimmte. „Gehen wir mal essen?" „Nein." „Du hast dich nicht verändert." lächelte Logan. „Oh, doch, das hab ich. Ich bin jetzt fieser." Damit ließ sie ihn stehen.

„Die Gründerfamilien von Mystic Falls, Virginia, heißen Sie willkommen zur Gründerratseröffnungsfeier." las Jessica von einem alten Dokument vor. „Wow, sieh mal, die Orginalgästeliste. All die bekannten Namen.." Lysander kam alamiert dazu. „Sheriff William Forbes, Bürgermeister Benjamin Lockwood." Sie lachte kurz auf. "Steht da.. Castiel Salvatore?" Tatsächlich. „Und... Lysander Salvatore?" Lysander sah zu Boden. „Die ursprünglichen Salvatore-Brüder." ertönte Castiels Stimme und rettete Lysander aus der Zwickmühle. Er kam mit Rosalya herbei. „Unsere Vorfahren. War 'ne tragische Geschichte." „Langweilen wir sie nicht mit Familiengeschichten." sagte Lysander. „Das ist nicht langweilig, Lysander. Ich würd gern mehr über deine Familie erfahrn." lächelte Jessica. Castiel lächelte Lysander triumphierend an. „Ich finds öde. Ich will tanzen und Castiel tanzt einfach nicht mit mir." „Mm-mm." verneinte Castiel. „Leihst du mir deinen Freund?" fragte Rosalya Jessica." „Oh, äh.." „Ich tanze eigentlich nicht." sagte Lysander. „Klar tut er das. Das müsst ihr mal sehen. Walzer, Jitterbug, Moonwalk, er kann alles." lächelte Castiel. „Du hast doch bestimmt nichts dagegen." sagte Rosalya. Jessica stieß die Luft aus und lächelte. „Hängt von Lysander ab." „Entschuldige, aber ein Nein akzeptier ich nicht als Antwort." sagte Rosalya und zog Lysander an der Hand mit sich und aus dem Raum. Jessica und Castiel sahen ihnen hinterher und er lächelte zufrieden.

„Ich wollt mich noch bei dir entschuldigen." sagte Castiel zu Jessica, während sie irgendwelche Sachen anschauten. „Ich war neulich wirklich ein absolut Weltklassearschloch. Als ich dich küssen wollte, dafür gibt's keine Entschuldigung. Mein Therapeut sagt, ich würde es ausleben, Lysander zu bestrafen." Jessica lächelte verwirrt. „Wofür?" „Ist alles Vergangenheit. Lassen wir sie ruhen. Belassen wir es bei der Tatsache, dass die Männer in der Familie Salvatore geschlagen sind mit Geschwisterrivalität." nickte er. „Und alles begann mit den ursprünglichen Salvatore-Brüdern."

Lysander und Rosalya tanzten langsam auf der Tanzfläche. „Castiel wollte, dass du mit mir tanzt. Nicht wahr?" „Warum sollte er das wollen?" fragte sie zurück. Ein Kellner verteilte Champanger in der Nähe. „Möchtest du ein Glas?" fragte Lysander und holte zwei. „Danke." sagte er zu dem Kellner. „Warne mich, wenn meine Mom kommt." sagte Rosalya verschmitzt. „Hm." Lysander lächelte und sie stießen miteinander an. Sie trank einen Schluck und lächelte.

Bei Castiel und Jessica.
„Der Name Salvatore genoss praktisch königliches Ansehen. Bis zum Krieg, es gab hier eine Schlacht." „Am Willow Creek, ich weiß." „Richtig." sagte Castiel überrascht. „Das hatten wir im Geschichtsunterricht. Konföderierte Soldaten hatten auf Zivilisten in einer Kirche gefeuert." fuhr Jessica fort. „Was die Geschichtsbücher auslassen, war, dass niemand, der getötet wurde, zufällig da drin war." sagte Castiel und ging dann an Jessica vorbei und wandte sich ihr wieder zu. „Man hielt sie für Sympathisanten der Union und ein paar Gründer auf Konföderiertenseite wollten sie bei lebendigem Leibe verbrennen sehen." Er stand nun wieder vor dem Dokument der Orginalgästeliste. „Lysander und Castiel hatten jemanden, den sie liebten, in der Kirche. Sie wollten die Person retten und wurden erschossen. Einfach ermordet." „Wer war in der Kirche? Wen wollten sie retten?" „Na, bestimmt eine Frau. Geht es nicht immer um das Gleiche, um die Liebe?"
Jessica holte Luft. „Tut mir leid, dass diese Sache zwischen euch steht, aber ich will da nicht hineingeraten, Castiel." Er sah zu Boden. „Ich hoffe nur, ihr kriegt das wieder hin." „Das hoff ich auch." sagte Castiel und lächelte leicht. Jessica lächelte zurück.

Dakota saß mit Amber draußen am Rand der Feier. Sie war genervt. „Willst du vielleicht tanzen?" „Was, tanzen? Bestimmt nicht." grinste er. „Du könntest mich vielleicht herumführen, ist ein Superhaus." lächelte Amber. „Klar, wenn man darauf steht, in einem Museum zu leben." „Wohl am Besten ich zieh mich nackt aus und leg vor dem Pastor einen Lapdance hin. Deswegen verstecken wir uns doch den ganzen Abend in irgendeiner Ecke. Du hast Angst, ich tu was Schräges. Hast Angst, was deine Eltern zu einem Mädchen sagen, das aus ärmlichen Verhältnissen kommt." „Was sie denken, interessiert mich nicht."
„Toll, dann lass uns Hallo sagen." zischte Amber, packte ihn an der Hand und zerrte ihn mit sich. „Jetzt reichts aber, Am." „Wir können uns auch in dein Schlafzimmer schleichen. So lange uns bloß keiner sieht, oder?" „Amber, ich schwör dir.." „Was ist los, Dake? Hast du Angst davor, was Mami sagt? Ganz schön erbärmlich." Sie wollte ihn wieder mit sich zerren, doch Dakota riss sich los. „Hör auf." „Dakota." Carol Lockwood kam herbei. „Wir hatten noch nicht die Gelegenheit uns zu begrüßen." lächelte Carol. Amber trat einige Schritte zurück. „Sie sind Amber, richtig? Nathaniels Schwester." „Ja, Ma'am." sagte Amber höflich. „Verzeihen Sie, wenn mein Sohn unhöflich war. Das hat er von seinem Vater. „Schon ok, Mrs. Lockwood. Dakota und ich wollten uns gerade verabschieden." sagte Amber und ging. Dakota sah ihr hinterher. „So etwas passiert, wenn man sich mit dem Abschaum einlässt." flüsterte Carol ihm ins Ohr und ging wieder.

Kim saß alleine an einem Tisch und eine Kerze, die darauf stand, ging aus. Kim schaute auf sie und fixierte sie. Plötzlich ging sie von alleine wieder an. Verwirrt starrte Kim sie an, dann pustete sie sie schnell wieder aus.

Castiel kam mit Jessica zu Lysander und Rosalya. „Was haben wir verpasst?" fragte er. „Wir haben nur geplaudert." sagte Lysander, immer noch sein Champangerglas in der Hand haltend. „Einen Drink, Castiel?" fragte er, ihm das Glas hinhaltend. „Nein, danke. Ich passe." Lysander prostete ihm zu, lächelte und nahm einen Schluck. Jessica sah zwischen ihnen hin und her und wandte sich dann wieder zu Lysander. „Lysander, würdest du gerne noch mal tanzen?" Lysander nickte. „Mit Vergnügen." Er stellte sein kaum berührtes Glas weg und ging mit Jessica auf die Tanzfläche. Rosalya stellte sich neben Castiel, beobachtete die zwei und lächelte. „Sie sehen zusammen echt süß aus." „Nicht reden, bitte." Rosalya hielt den Mund, sah kurz zu ihm und nahm dann einen Schluck.

Iris ging zur Bar. „Nicht schießen, ich hole mir nur was zu trinken." Logan war auch da. „Zu schießen, bedeutet Interesse." „Geheuchelte Gleichgültigkeit. Steh ich drauf." „Ich brauche kein Geplänkel, Logan. Ich will nicht mit dir reden, also lass mich in Ruhe." „Tut mir leid, Iris. Das mit deiner Schwester." „Danke." „Ich war auf der Beerdigung." Iris nickte. „Ich weiß. Du standest hinten." „Naja, ich wollte mich nicht aufdrängen, aber ich wollte für dich da sein. Und als ich gehört habe, du bleibst in Mystic Falls, da dachte ich mir, vielleicht bekomm ich eine zweite Chance. Dass ich's wiedergutmachen kann." Iris sah ihn kurz an, dann sagte sie: „Ihr Name war Monica, stimmt's?" Und sie ließ ihn stehen.

Lysander und Jessica tanzten und Jessica lächelte glücklich. „Ich hoffe, Castiel hat dich nicht allzu verrückt gemacht." sagte Lysander entschuldigend. „Nein, er hat sich sogar ausgesprochen gut benommen. Er hat sich bei mir entschuldigt und mir erklärt, wieso er ist, wie er ist." Lysander sah sie verwirrt an. „Das alles bloß an Debrah liegt." „Hmm." „Erzähl mir von ihr. Was ist passiert?" „Nichts, worüber ich reden will." wich Lysander aus. „Das verstehe ich. Du sollst nur wissen, das dus erzählen kannst. Ich meine, ich hab dir doch mein ganzes Drama aufgebürdet und jetzt bist du dran." Lysander nickte. „Ja. Ähm. Danke." „Die Wahrheit ist, Lysander, ich weiß kaum etwas über dich und würd mich wirklich freuen, wenn du dich ein bisschen mehr öffnest." „Castiel hat irgendwas gesagt. Er liebt es Spielchen zu spielen und Ärger zu machen, Jessica." „Hier geht's nicht um Castiel, hier geht's um mich. Ich würd dich gern kennenlernen. Hör zu: Du bist der mysteriöse Kerl und das mag ich. Aber mit dem Mysteriösen kommen Geheimnisse. Und die Sache mit Debrah..." „ Nein. Lass es. Ich will nicht darüber sprechen." „Dann erzähl etwas anderes von dir. Ganz egal was. Sonst bin ich darauf angewiesen, was andere Menschen so alles über dich berichten." „Siehst du nicht, was Castiel bereits getan hat? Er versucht zu erreichen, dass du dich gegen mich wendest." Ungläubig keuchte Jessica auf. „Und ich fürchte, es funktioniert." Damit ließ sie ihn stehen und ging von der Tanzfläche. Castiel sah es und beobachete Lysander.

Jessica saß mit Kim auf einem Sofa und Kim entschuldigte sich. „Das ist meine Schuld, ich hab Zweifel gesät, ich bin ein Zweifelsäer." „Es ist nicht deine Schuld. Es ist.. ich fühl mich fürchterlich, weil ich mich nicht einmischen wollte. Und was tue ich? Ich mische mich ein. Ich war so hochnäsig." Carol kam zu ihnen. „Jessica, Schätzchen, da bist du ja." Sie setzte sich auf einen Stuhl gegenüber. „In der Sammlung fehlt nach wie vor die Uhr." Jessica zog scharf die Luft ein. „Oh, äh.. tut mir leid, Mrs. Lockwood, ich konnte sie nicht finden." log sie. „Ich schätze, sie steckt noch irgendwo zwischen den Sachen meiner Eltern." „Verstehe." lächelte Carol. „Bitte sag mir, wenn du sie findest." „Ok." Jessica lächelte zurück.

Castiel ging die Treppe hoch und Rosalya sah ihn. „Wo bist du gewesen?" Sie lächelte und stand noch auf der Treppe. Castiel seuftze, hakte sie bei sich ein und zog sie mit sich. „Ich hab dich gesucht." log er. Er ging in einen Raum hinein. „Dein Bruder hat kaum mit mir getanzt, gerade mal fünf Minuten." „Ok, stell dich genau, da hin." Er stellte sie mit dem Blick zur offenen Tür, während er anfing etwas im Zimmer zu suchen. Er holte ein Kästchen hervor, darin war ein Bernsteinkristall versteckt. Rosalya kam zu ihm. „Ähm.. das darf man aber nicht anfassen. Was ist das?" „Ein wirklich wichtiger Kristall." Castiel steckte ihn sich ein. „Äh, aber woher wusstest du, wo er ist?" Castiel räumte das Kästchen wieder weg. „Weil ich ihn dahin getan hab." „Wann?" „Vor langer, langer Zeit, aber heute hol ich ihn mir wieder, dank deiner Hilfe." „Wofür ist er?" Castiel packte sie am Arm und ging wieder aus dem Raum. „Geht dich nichts an." „Du kannst ihn doch nicht stehlen." „Ich stehl ihn nicht, er gehört mir. Komm mit!" „Aber.." Er zog sie mit sich.

Logan ging zur Bar und Iris beobachtete es. „Wodka Tonic." sagte er. Er sah, dass sie ihn gesehen hatte und kam nach kurzem Überlegen doch zu ihr. „Ich weiß, das wird vermutlich Rückschlag Nr. 3, aber ich hoffe du erkennst es, als das was es ist." „Und was ist es?" „Hartnäckigkeit, Katzbuckeln, Engagement. Such dir was aus." „Deinetwegen bin ich aus der Stadt geflohen. Geflohen!" „Ich war jung und dumm, aber jetzt, inzwischen ist das Leben, naja, ernst geworden. Du weißt das ja wohl am Besten." „Einfach mal ganz hypothetisch. Wie willst du das nur je wieder gutmachen, Logan?" „Oh, katzbuckeln natürlich, eine Zusammenfassung der letzten paar Jahre, wo ich in mich gegangen bin. Käsefritten." Iris fing an zu grinsen. "Klar, was sonst." lachte sie. „Ich kenne meine Zuschauer." Sie lächelten sich an. „Wir können essen gehen. Ruf mich an." sagte Iris, dann ging sie weg.

Carol sprach mit einem Kellner. „Wenn Sie sich umsehen, was fehlt? Sehen Sie Flammen? Die Kerzen, warum brennen die Kerzen nicht?" Kim stand im Raum an die Wand gelehnt und sah zu. „Es gibt in der Küche Streichhölzer." Sie ging an Kim vorbei, die ihr verächtlich hinterher sah. „Miststück." Dann konzentrierte Kim sich wieder auf eine nicht entflammte Kerze, doch sie entzündtete sich nicht. Sie gab auf und drehte ihr den Rücken zu, da entzündete sie sich. Kim ging einige Schirtte, dann bemerkte sie, dass sogar die Kerze neben ihr brannte. Sie hatte alle Kerzen entzündet.

Jessica war auf der Toilette und traf auf Rosalya. „Hey." „Hey." „Wie läuft es so mit Lysander?" fragte Rosalya. Jessica seufzte. „Toll, echt toll." sagte sie mit falscher Begeisterung und überprüfte ihr Make-Up. „Wirklich? Mein Radar ist wohl kaputt, denn ich empfange ganz ganz andere Vibes." Rosalya zog sich ihren Lipgloss nach und beugte sich näher zum Spiegel.
Jessica sah auf Rosalyas Hals, der durch den Schal verdeckt wurde und bemerkte etwas. „Was ist das?" Sie wollte den Schal hochheben, doch Rosalya wehrte es ab. „Hör auf." Dann hob Jessica doch den Schal hoch und sah die Bisswunde. „Rosalya, was ist da passiert?" „Gar nichts, ok?" „Das ist nicht gar nichts! Hat jemand dir wehgetan?" „Nein, es ist wirklich nichts. Es ist nur.. meine Mom würde mich umbringen." Jessica sah durch die Löcher von Rosalyas Jacke und zog sie ihr von der Schulter. Dort prangte auch eine Bisswunde. Rosalya wehrte sich und zog sie sich wieder über die Schulter. „Hat Castiel dich so verletzt?" „Nein, er.. er.. natürlich nicht!" Jessica wollte nochmal nachsehen, doch Rosalya hatte genug. „Lass mich einfach in Ruhe,ok, Jessica?! Gott!" Sie schnappte sich ihre Tasche und stürmte aus dem Bad. Entsetzt und verwirrt blieb Jessica zurück.

Jessica lief die Stufen vor dem Eingang des Lockwood Hauses runter und direkt zu Castiel, der draußen stand. Sie stieß ihn zurück. „Du hast anscheinend wirklich ein ernsthaftes Problem! Halt dich von Rosalya fern oder ich gehe direkt zu ihrer Mutter, die ist hier Sheriff!" drohte Jessica. „Kapiert? Halt dich von ihr fern!" Damit ließ sie ihn stehen. Castiel sah ihr nach, drehte sich zurück, verengte die Augen und lief los.

Lysander stand am See, aus dem eine Fontäne spritzte.
Jessica kam zu ihm. „Es tut mir leid," entschuldigte sie sich. „ich nehme alles zurück. Du hast absolut recht mit Castiel." „Was hat er getan?" „Die arme Rosalya, hat lauter blaue Flecken überall und Bisswunden. Und irgendwie hat er sie total durcheinandergebracht. Das ist für dich.." Lysander nickte nur. „keine Überraschung." stellte Jessica verwundert fest. „Ich..äh.. ich werd's regeln." sagte Lysander. „Es regeln? Lysander, du musst ihn einsperren lassen!" „Jessica, bitte.. ich.. ich erwarte nicht, dass du's verstehst." „Ich verstehe gar nichts, Lysander. Kannst du mich nicht endlich mal aufklären?!" „Hör zu, es gibt Dinge von denen du nichts weißt. OK? Dinge, die ich dir gern sagen würde, aber das kann ich nicht. Und ich werds vielleicht niemals schaffen. Ich kann dich nur bitten: Vertrau mir." „Vertrauen entsteht nicht einfach so. Vertrauen verdient man sich." Lysander sah wie Castiel Rosalya die Treppe hinunter zerrte, offenbar stritten sie. „Ich muss jetzt gehen..Es tut mir leid." Lysander ging an ihr vorbei und Castiel hinterher.

Kentin saß im Wohnzimmer vor seiner Xbox und zockte. Es klingelte an der Haustür und er öffnete. Amber stand davor. „Ähh.. du siehst unglaublich aus." sagte Kentin überwältigt. „Was machst du hier?" „Ich hab gedacht, es wär wohl am besten, ich treff heut noch ne falsche Entscheidung." Kentin fing an zu lächeln. „Ich hab noch 17 Minuten." Amber trat ein und küsste ihn. Sie lächelten sich an, dann knutschten sie weiter.

Castiel lief mit Rosalya über den Rasen vom Lockwood Grundstück. Rosalya weinte. „Nicht.." Castiel packte sie an den Oberarmen und hielt sie fest. „Sie hat es hochgezogen und ich bin nervös geworden. Aber ich hab nichts gesagt, ich schwörs dir, ehrlich nicht! Ich hab nur gesagt, dass du mir nichts tun wolltest." Castiel ließ sie langsam los und legte seine Hand auf ihre Schulter. Er lief hinter sie und küsste ihren Hinterkopf. „Du machst mich verrückt, weißt du das?" Er küsste ihr Ohr. „Schon ok, ich vergebe dir." „Ich hab nichts gesagt." „Sch,sch,sch,sch,sch,sch." Er umfasste ihre Taille und küsste erneut ihr Ohr. „Ist ja gut. Dummerweise.." er küsste ihren Hals. „ hab ich dich jetzt.." er küsste ihre Schulter. „sowas von satt." Er biss ihr in den Hals, mit der Absicht sie zu töten. Er ließ sie langsam auf den Rasen runter, doch plötzlich ließ er von ihr ab und klappte zusammen. „Was zum Teufel...?" Lysander kam herbei. „Ich wusste, ich kann dir nichts in den Drink tun. Also hab ichs ihr reingetan." Castiel sah ihn an und ächzte geschwächt. Er drehte sich auf den Rücken und Lysander überprüfte, ob Rosalya noch lebte. Als Rosalya aufwachte, waren sie verschwunden. Sie richtete sich langsam und verwirrt auf und fand den Bernsteinkristall auf dem Boden liegend. Schnell steckte sie ihn in ihre Handtasche und stand auf. Jessica sah sie und lief zu ihr. „Rosalya? Da bist du ja, ich hab dich schon überall gesucht." Rosalya fing an zu schluchzen. „Geht's dir gut?" „Ja, bestens.." sagte sie panisch und tastete nach ihrem Hals. „Was ist passiert?" fragte Jessica. „Es geht mir gut." „Nein, du zitterst, Rosa, sag mir, was passiert ist." „Es geht mir gut.." „Rosalya, komm her, komm her." Sie umarmte sie und Rosalya weinte sich bei ihr aus.

'Ich hab getan, was ich tun musste um Jessica zu beschützen.' schrieb Lysander in sein Tagebuch. Währenddessen warf er Castiel ins Verließ, das gefüllt war mit Eisenkraut und verschloss die Tür. 'Um alle zu beschützen. Ja, Castiel, die Schlagzeile lautete: Tödliche Bestie gefangen. Aufatmen in Mystic Falls.' Dimitri stand neben der Verließtür und ging zusammen mit Lysander nach oben.

Bürgermeister Lockwood ging in einen Raum in dem schon mehrere Leute warteten, unter anderem Sheriff Forbes und Carol. „Danke, dass Sie noch nicht gegangen sind." sagte Richard. „Und, haben Sie die Gilbert Uhr?" fragte Crystal. „Sie hat vorhin behauptet, sie wär zwischen den Sachen ihrer Eltern." sagte Carol. Logan Fell setzte sich hin. „Ich kann sie holen." Crystal nickte. „Gut. Wir brauchen sie." Richard sah sie an. „Sind Sie sicher?" „Bei 5 blutleeren Körpern? Da bin ich mir sicher." sagte sie. „Sie sind wieder da." sagte Logan.

SDSDSDSDSDSDSD

Bam, Bam, Bam! XD Hoffe, es hat euch gefallen, hier wieder die Songs:

Opposite Direction von Union of Knives

Damon und Rosa in ihrem Schlafzimmer, reden über das Gründerfest und Vampire

I'm a Lady von Santigold (feat. Trouble Andrew)

Amber bedient Dake und seine Familie im Grill

I'm not Over von Caroline Liar

Kim und Jess machen sich für das Fest fertig

Shadows of Ourselves von Thievery Corporation (Französisch XD)

Castiel und Rosa kommen beim Gründerfest an, Rosalya redet mit ihrer Mom, Lys und Jessica kommen auch an

Back in Time von VV Brown

Lys und Jess sehen sich die gespendeten Dinge an

Fallout von Sofi Bonde

Rosa und Lysander reden, Castiel und Jessica reden über die Schlacht am Willow Creek

Wild Place von Glass Pear

Dake und Amber streiten, Kim zündet eine Kerze an

All We Are von Matt Nathanson

Lys und Jess tanzen auf dem Fest, Iris bittet Logan, sie in Ruhe zu lassen, er drückt ihr sein Beileid aus, wegen ihrer Schwester

Brightest Hour von The Submarines

Kim und Jessica reden, Carol fragt nach der Uhr, Castiel stielt den Kristall, Logan bittet Iris um eine weitere Chance, Bonnie hat alle Kerzen im Zimmer angezündet

Believer von Viva Volce

Amber und Kentin küssen sich, Castiel bringt Rosa fast um

Vor allem Back in Time, I'm not Over, I'm a Lady und Believer feier ich sehr :3 Freu mich auf Reviews ^^

LG

Ronjale55