Hier pünktlich das neue Kapitel!
Bisher 10 Views! 1 mehr, yay! Und auch noch aus Deutschland, da bin ich gespannt, wer das war..xD
Nun viel Spaß mit dem Kapitel!
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Im Salvatore Anwesen ging Lysander zur Castiels Kerkertür und sah hinein. Castiel, der auf einer Pritsche lag, tastete geschwächt nach seinem Ring, der fehlte. "Wo ist mein Ring?" fragte er schwach. "Den wirst du nicht mehr brauchen." Castiel stöhnte. "Wie lange bin ich schon hier?" "3 Tage." "Was hast du vor?" "Wenn in der alten Welt ein Vampir drohte, durch sein Verhalten die gesamte Rasse zu entlarven oder ihr zu schaden, hatte er sich dafür zu verantworten. Man bemühte sich, ihn umzuziehen, statt ihn zu bestrafen." "Du weißt, was passiert, wenn ich... kein Blut trinke." "Du wirst schwächer und schwächer. Und schließlich wirst du dich weder bewegen noch sprechen können. Innerhalb einer Woche wird deine Haut austrocknen und du mumifizierst. Ein lebender Leichnam. Unfähig, jemanden zu verletzen. Nie wieder."
"Also wirst du mich jetzt einfach hier im Keller eingesperrt lassen? Für immer?" "Ich hab dir genug Eisenkraut injiziert um dich mattzusetzen. Sobald dein Kreislauf zum Stillstand kommt, bringe ich dich in die Familiengruft und in 50 Jahren sehen wir weiter." "Ich bin stärker, als du denkst." "Das warst du schon immer. Aber du bist nicht stärker als das Eisenkraut. Und das wissen wir beide auch. Tut mir leid. Es hätte nicht soweit kommen müssen." Und Lysander ging fort und ließ den geschwächten, aufstöhnenden Castiel zurück.
Jessica wachte auf und nahm ihr Tagebuch vom Nachttisch. Sie überlegte, was sie schreiben könnte, doch dann legte sie es wieder beiseite. Sie ging ins Bad und traf dort überraschend auf Amber, die sich die Zähne putzte. Verwirrt blieb Jessica in der Tür stehen und starrte sie an. "Tut mir leid, ich bin gleich fertig." "Schon OK, lass dir Zeit." meinte Jessica und ging rückwärts wieder aus dem Bad.
Amber kam grinsend zurück in Kentins Zimmer. "Ich schätze mal, du bekommst Ärger." sagte sie und legte sich wieder zu ihm ins Bett. "Was hast du angestellt?" "Jessica hat mich gesehen." "Ich bin ein drogennehmender Krimineller. Ein Mädchen im Bett zählt dabei nicht ins Gewicht." Amber grinste und küsste ihn.
Jessica kam in die Küche, in der Iris saß. "Iris." Sie deutete nach oben. "Hast du mitgekriegt, was da oben abläuft?" "Mh-hm." "Und du hast nichts einzuwenden?" "Ich finde, er könnte geschickter dabei sein. Und sich wenigstens Mühe geben sie hier rein- und rauszuschmuggeln." Jessica holte sich eine Schüssel und machte sich Müsli. "Oh, nur dass dus weißt, ich bin zum Abendessen nicht da." "Du wirst es also tatsächlich tun, du gehst mit Logan aus." grinste Jessica. "Ich werde aufkreuzen und ihn quälen, ja genau." Sie lachte. "Und, hast du was von Lysander gehört?" "Nicht, seit er vor 3 Tagen diese vage Nachricht hinterlassen hat." Sie ahmte Lysanders Stimme nach. "Hi, Jessica, ich muss was erledigen. Ich erklärs dir in ein paar Tagen." Iris grinste. "Hast du ihn nicht angerufen?" "Nein. Werd ich auch nicht." "Und das ist alles OK für dich?" Genervt stellte Jessica die Milch ab. "Das alles ist überhaupt nicht OK für mich. Aber ich werde deswegen auch nicht heulen. Weißt du, heute morgen wollte ich Tagebuch schreiben und dann dachte ich: Was soll ich schreiben? Echt, ich werde keins dieser jämmerlichen Mädchen sein, dessen Welt sich wegen irgendeines Typen aufhört zu drehen." Sie aß einen Löffel von dem Müsli. "Na dann." meinte Iris verblüfft. "Ich komm schon klar." sagte sie und ging mitsamt der Schüssel aus der Küche.
Lysander redete mit Dimitri und hatte seine Schultasche um. "Er ist bei Bewusstsein. Er ist schwach, aber man sollte den Keller besser meiden. Es ist Castiel, er könnte trotz allem noch gefährlich sein." "Äh, du gehst in die Schule?" fragte Dimitri verwirrt. "Ich bin hier um mein Leben wiederzufinden. Dem will ich mich wieder zuwenden und Jessica, falls sie noch mit mir spricht." "Warum hast du sie nicht angerufen?" "Was hätte ich tun sollen? Ihr noch ne Lüge auftischen? Ich hasse es, sie anzulügen. Ich bin schlecht darin. Sie denkt bereits, ich verberge etwas." "Welche Wahl hast du? Du bist zurückgekommen um ein möglichst normales Leben zu leben. Du wusstest, das würde mit dazugehören."
Lysander richtete seine Tasche und verließ den Raum.
"Ich erinnere mich an die Party. Castiel tauchte hinter mir auf und hat meinen Nacken geküsst oder in meinen Nacken gebissen." sagte Rosalya, die vor ihrem Spiegel saß. Auf ihrem Bett lag Kim und hielt eine Kerze in der Hand, die sie anstarrte. "Dann bin ich umgekippt. Mir kommt es so vor, als hätte ich seitdem Erinnerungslücken. Das ist echt komisch... Vielleicht hab ich mich von ihm beißen lassen." Kim sah sie an. "Warum solltest du das tun?" Rosalya stieß die Luft aus und überschminkte den letzten Rest der Wunde an ihrem Hals. "Okay, können wir das Thema lassen? Ja? Ich will einfach nicht über Castiel reden. Ich will über nichts, was das angeht reden, ich will nur das alles wieder normal wird." Kim starrte weiterhin die Kerze an. "Was machst du da mit der Kerze?" "Äh...Nichts." Kim legte die Kerze weg. "Was ist das?" fragte sie und hob den Bernsteinkristall hoch. "Das hat Castiel mir gegeben. Oder er wollte es mir geben.. ich weiß nur, dass es jetzt mir gehört." "Das Ding ist hässlich." "Dann nimm deine dreckigen Hände weg!" sagte Rosalya, riss es Kim aus den Fingern und hängte es auf Ihren Garderobenständer neben dem Fenster.
In der Schule lief Rosalya am nächsten Morgen durch den Flur und verteilte Flyer. "Das sexy Schaumautowaschen ist morgen. Das Footballteam und die Band haben zugesagt. Naja, nicht die ganze Band. Nur die, die es sich erlauben können einen Bikini anzuziehen. Ich will es provokativ sexy. Ich meine, das ist ne Spendenaktion, verdammt." erläuterte Rosalya ihren Plan den Mädchen, die ihr halfen. Jessica und Kim beobachteten sie. "Einfach unglaublich." "Als wäre nichts passiert." sagte Jessica. "Sie verschließt die Augen vor der Wahrheit." meinte Kim. Jessica sah wieder zu Rosalya, die mit ein paar anderen Mädels lachte. Lysander trat von hinten an sie heran. "Hey." sagte er. Jessica wandte sich um und sah ihn abwartend an. "Hey, ähm.. also ich muss jetzt... irgendwo anders sein." machte Kim sich aus dem Staub, damit die zwei sich aussprechen konnten. "Tut mir echt leid, dass ich nicht angerufen habe." brach Lysander das Schweigen. Jessica lächelte spöttisch. "Keine Sorge. Ich leb noch." sagte sie schnippisch. "Ich musste mich um Castiel kümmern." sagte Lysander. "Und hast du..dich um ihn gekümmert?" "Ja, ja." "4 Tage lang?" fragte sie sauer. "Du hast jedes Recht wütend auf mich zu sein, aber darf ich dir das alles erklären, bitte?" "Sicher." seufzte Jessica. "Wann?" "Ich muss nach dem Unterricht nach Hause, aber im Grill so gegen 4?" fragte er. "OK." "Danke." Rosalya kam zu ihnen. "Lysander, wo ist Castiel? Echt, der muss sich bei mir noch schwer entschuldigen." lächelte Rosalya. "Er ist weg, Rosalya." sagte Lysander. "Und wann kommt er wieder zurück?" "Er kommt nicht zurück. Tut mir leid." sagte Lysander und ging zum Unterricht. Jessica tätschelte tröstend Rosalyas Schulter. "Das ist gut so, Rosa." "Ich weiß, ja." nickte sie zögernd.
Im Grill spielte Nathaniel Billard und Jessica kam gerade an. "Hey Nathaniel, hast du Lysander gesehen?" "Nein, hab ich nicht." Jessica ging ein paar Schritte weiter."Aber wenn du Zeit totschlagen willst," fuhr Nathaniel fort."Lass uns spielen." Jessica kam zu ihm zurück, sah zum Billardtisch und lächelte zögernd. "Komm schon, das haben wir ewig nicht gemacht. Ich lass dich auch gewinnen." lockte Nathaniel grinsend. Jessica grinste zurück.
Im Salvatore Anwesen war Dimitri in dem Raum oberhalb der Kellertreppe und hörte Castiel husten. Langsam ging er hinunter und näherte sich der Tür. "Ich bin voll mit Eisenkraut." warnte er Castiel. "Ich tu es seit 16 Jahren in meinen Kaffee. Mein Blut würde deinen Zustand nur noch verschlimmern. Castiel?" "Dann war das Eisenkraut also von dir. Schön für dich. Schön für dich." murmelte er schwach. Dimitri trat näher an die Tür heran. "Blut ist also doch nicht dicker als Wasser, huh?" sagte Castiel. "Wir sind keine Familie." sagte Dimitri. Castiel hustete. "Allenfalls eine, die völlig zerrüttet ist." Castiel drehte den Kopf und sah ihn an. "Deinetwegen hab ich auf eine lebende, atmende und liebende Familie verzichtet." fuhr Dimitri fort. "Kann ich dich vielleicht dazu überreden mir einen Hasen oder so zu bringen? Lysanders Diät würde mir im Moment völlig ausreichen." "Du weißt, dass ich das nicht tun kann." Castiel schloss die Augen. "Du hast gewonnen, Dimitri. Ich werde zugrunde gehn. Du bist wie dein Großvater. Der konnte Besuch von mir auch nicht leiden." "Du besuchst nicht, Castiel. Du kommst unangekündigt. Erinnerst mich, dass dies nicht mein Haus ist, dass du mir nur erlaubst, hier zu leben. Erlaubst überhaupt zu leben." "Der Rasen musste gemäht werden." Dimitri schnaubte und Castiel grinste leicht. "Ich komme um Lebewohl zu sagen, Castiel." Dimitri drehte sich um, um zu gehen und Castiel öffnete die Augen. Er schoss zur Tür und packte durch das Gitter Dimitri an der Kehle und drückte ihn rücklings gegen die Tür. Dimitri röchelte. "Mach die Tür auf, Dimitri!" drohte Castiel. Lysander tauchte auf, packte Castiels Arm und zwang ihn Dimitri los zulassen. Er fiel nach Luft ringend auf den Boden. Lysander bog Castiels Arm um und schubste ihn zurück, sodass er auf den Boden fiel und bäuchlings liegen blieb. Dann half Lysander dem hustendem Dimitri auf die Beine. Lysander drehte sich noch einmal zu Castiel. "Mach nur weiter so, Castiel. Je mehr Energie du verschwendest, desto schneller hast du ausgespielt!" Er ging.
Im Grill
"Und dann steht da Amber im Bad, völlig unbeeindruckt, als wär's keine große Sache, dass sie miteinander rummachen." erzählte Jessica und versenkte eine Kugel. "Okay, mal ganz ehrlich. Dein Bruder und meine Schwester, das ist voll schräg." sagte Nathaniel. "Ja." Jessicas Handy vibrierte. Sie sah drauf. "Wie spät ist er dran?" fragte Nathaniel. "Gleich eine Stunde. Ist aber schon OK. Damit meine ich, dass ich mit dir nicht über Probleme mit Jungs rede." sagte Jessica und versemmelte den nächsten Stoß. Sie und Nathaniel tauschten die Plätze. "Gut. Ist ja nicht so, als wären wir mal die besten Freunde gewesen oder so." grinste er. "OK. Also schön. Was hältst du von Lysander? Ist er in Ordnung?" "Wieso, was hat er getan?" "Nichts, überhaupt nichts. Er ist nur immer so ein Geheimniskrämer. Da ist irgendwas, was ich nicht wissen soll, was meine Neugier nur umso mehr weckt." "Und was?" grinste Nathaniel. "Dass er ein Serienkiller ist und ein Clownskostüm im Kofferraum versteckt?" "Nein, natürlich nicht. Was wissen wir schon über ihn, so richtig?" "Er ist ein Riesen-Footballer. Ein bisschen ein Einzelgänger. Und so sehr ich es auch hasse, das zu sagen: Er ist vermutlich ein netter Kerl." "Du denkst also, dass ich ein bisschen paranoid bin?" "Du solltest mit ihm reden." "Mit wem reden?" ertönte Lysanders Stimme. Nathaniel drehte sich um und Jessica sah auf. "Tut mir echt leid, dass ich mich verspätet habe." entschuldigte Lysander sich. "Was ist passiert?" fragte Jessica. "Ich bin aufgehalten worden." "Ist alles in Ordnung?" "Da war was mit meinem Onkel." "Und da könntest du nicht anrufen und mir sagen, dass du dich verspätest?!" "Okay..amüsiert euch schön." Nathaniel klopfte Jessica auf die Schulter und verschwand. "Echt, tut mir leid. Es war unumgänglich." "Was war unumgänglich?" Lysander schwieg und sah zu Boden. Jessica lachte ungläubig auf. "OK." Sie wollte gehen. "Nein, Jessica, bitte!" Jessica drehte sich wieder zu ihm um. "Nein, Lysander, hey, merkst du das nicht? Jede Frage beantwortest du mit einer vagen Pseudoantwort. Was ist so schrecklich, dass du Angst hast es mir zu sagen?" "Ich kenne Sie." sagte ein alter Mann und starrte Lysander an. Erschrocken sahen Jessica und Lysander zu ihm. Der Mann musterte ihn. "Mein Gott..." "Ähm..Entschuldigung?" sagte Lysander. "Ich kenne Sie." wiederholte der Mann. "Wie ist das möglich?" "Ich glaube, Sie verwechseln mich, Sir." "Sie sind nicht einen Tag gealtert." Verwirrt sah Jessica zu Lysander. "Tut mir leid, entschuldigen Sie bitte." Lysander wandte sich zu Jessica. "Kann ich dich nach Hause bringen? Dann können wir reden." Er lief voraus, Jessica verwirrt hinterher. "Ist das in Ordnung?" "Warte, was war das gerade?" fragte sie. "Ich weiß es nicht..nichts." "Achso, nichts also. Ich muss los, Lysander." Und sie ließ ihn stehen, da sie schon wieder keine richtige Antwort bekommen hatte. Lysander sah zurück zu dem alten Mann, der ihn immer noch ansah.
Jessica schrieb nun Tagebuch. 'Ich hab es versucht. Ich hätte wahnsinnig gern alles geklärt. Aber meine innere Stimme rät mir vorsichtig zu sein. Was du nicht weißt, kann dich verletzen.'
Logan war im Grill und traf auf Sheriff Forbes, die in Uniform an der Bar lehnte. "Guten Abend, Sheriff." Logan lehnte sich auf eine Stuhllehne neben ihr und fragte: "Irgendwas?" "Wir haben die gesamte Westseite des Sees durchsucht, alle Höhlen bei den Wasserfällen waren sauber, keine Anzeichen dafür, dass sie bewohnt sind." "Dann sind sie in der Stadt." meinte Logan. "Wir haben alle leerstehenden Gebäude und Lagerhallen abgeklappert." "Dann muss es ein Privathaus sein." "Das ist noch schwerer ausfindig zu machen. Diese Kreaturen sind clever. Die wissen, wie sie unentdeckt bleiben." "Also jemand, der nur nachts raus kommt wird irgendwann mal auffallen." "Was ist mit der Uhr?" "Ich arbeite dran." "Ich kenne die Gilberts. Die Uhr wurde den Männern in der Familie weitergereicht. Fang bei Kentin an." "Hey, Logan." ertönte Iris' Stimme und Logan lief ihr entgegen. "Du bist also tatsächlich gekommen." lächelte er. "Du hast eine Stunde. Nutze sie." Logan grinste.
Jessica lag mit einem Kuscheltier deprimiert auf ihrem Bett, als Kentin sich an den Türrahmen lehnte. "Alles OK?" fragte er. "Ist Amber da drinnen?" fragte Jessica zurück. "Antworte nicht auf ne Frage mit ner Gegenfrage. Schon möglich." antwortete Kentin grinsend. "Was ist denn mit dir los?" "Ich fühl mich elend." antwortete Jessica. "Naja, du solltest vielleicht mal was essen." lächelte Kentin. Jessica fing auch an zu lächeln und rappelte sich hoch.
Als sie die Treppe hinunter ging, hörte sie Besteck klimpern. Verwirrt runzelte sie die Stirn. "Iris? Iris?" Doch in der Küche stand Lysander. "Lysander? Was machst du hier?" "Essen." antwortete er und schnitt Mozzarella in Scheiben. "Kentin hat mir verraten, dass Hühnchen mit Parmesan dein Lieblingsessen ist und ich bin zufällig ein guter Koch." Jessica trat näher und sagte: "Ich weiß echt nicht, was du dir davon versprichst." "Du wolltest mich kennenlernen, richtig?" Jessica nickte. "Ich finde, wenn du mich abservierst, solltest du wenigstens wissen, wen du abweist. Fangen wir also bei Debrah an." Jessica wollte ihn stoppen. "Lysander..." "Sie war das schönste Mädchen, das ich je gesehen habe. Sie hatte eine wunderschöne Haut. Und sie hatte dieses Lachen. Es war irgendwie albern. Ihr Lachen brachte dich zum Lachen. Und sie war so witzig, sie wusste, wie man sich amüsiert. Aber Debrah war auch sehr ungeduldig und anspruchsvoll und selbstsüchtig und impulsiv. Dann kam Castiel. Er behauptete, dass er zuerst mit ihr zusammen war. Ich weiß andererseits, ich hab ein paar Dinge getan, auf die ich nicht stolz bin. Am meisten bereue ich, dass ich es nicht mehr klarstellen konnte, bevor sie starb. Ich vermisse sie, aber ich bin nicht mehr gelähmt durch ihren Verlust."
Oben in Kentins Zimmer war Amber auch da. "Das war sehr nett, was du für Lysander getan hast, sehr romantisch." sagte sie. "Naja, ich hab mich auch romantisch gefühlt." Amber hielt ein oranges Döschen hoch. "Guck mal, was ich gefunden hab." Sie las vor: "Jessica Gilbert, eine Tablette alle 4 bis 6 Stunden je nach Beschwerden." Kentin stand auf. "Die sind noch von dem Autounfall übrig." Amber hatte einige Tabletten rausgeholt und auf Kentins Schreibtisch gelegt. "Sie wird sie also nicht vermissen." Sie nahm die Uhr hinter der der Gründerrat her war und die auf dem Tisch lag und wollte damit die Tabletten zerkleinern. "Nein, nein, nicht damit. Die ist antik." sagte Kentin und nahm ihr die Uhr ab. Amber nahm sich einen Glaswürfel vom Schreibtisch und zerkleinerte sie damit. Kentin seufzte. "Ich hab das Gefühl, wir sind nur noch auf Droge." "Die Schönheit der freien Entscheidung." lächelte Amber. "Dann lass uns entscheiden, es zu lassen. Wir müssen doch nicht andauernd high sein, oder?" Amber hielt inne. "Ich hoff echt, du bist nicht einer von diesen Typen, die versuchen alles an mir zu ändern, weil wir jetzt zusammen sind." "Nein." "Gut." lächelte Amber und machte weiter.
"Ich les wahnsinnig gern, bin riesiger Fitzgerald-Fan. Der große Gatsby, sein Meisterwerk. Aber ich bin kein Snob, ich mag auch Grisham." erzählte Lysander, während Jessica ihm beim Kochen half. "Ich finde Seinfeld ist die beste amerikanische Fernsehshow der letzten 50 Jahre." Jessica lächelte anerkennend. "Aber I love Lucy ist meine absolute Lieblingsserie. Loving Cup war die beste Folge." Jessica kicherte. "Riesen Scorsese-Fan. Also Taxi Driver zum Beispiel, kann ich mir immer wieder ansehen." "Warte, lass mich helfen." sagte Jessica und schnitt für Lysander die Zwiebeln klein. "Und was die Musik angeht, mag ich alles querbeet. Dylan, Hendrix, Patsy, Willie, oh, Kanye. Und kein Witz, ich steh sogar auf diesen einen Miley-Song." Jessica kicherte. "Ganz ruhig." "Ich sag doch gar nichts. Hey, das ist für das Knoblauchbrot, oder? Knoblauch ess ich eigentlich nicht, außer du isst auch welchen." lächelte Jessica. "Machst du Witze? Ich liebe Knoblauch." sagte Lysander und ging zum Kühlschrank. Jessica schnitt sich in den Finger. "Au! Ah." Es blutete. "Alles OK?" Lysander kam zu ihr. "Ja, ich denke schon." Jessica schnappte sich ein Handtuch und lief zur Spüle. Irgendwie hatte Lysander Blut an seine Hand bekommen und starrte es an, während sich seine Augen veränderten. Jessica, die sich den Schnitt auswusch, konnte es in der Spiegelung des Fensters sehen, da es draußen schon dunkel war. "Dein Gesicht..." Sie drehte sich zu ihm um und er wandte ihr schnell den Rücken zu, da seine Zähne gewachsen waren. "Ja..ich...äh..ich hab was ins Auge gekriegt.." Er fuhr sich mit der Hand über die Augen und versuchte, die Kontrolle zurückzubekommen. "Lysander." Sie legte ihm von hinten eine Hand auf die Schulter, doch er drehte den Kopf weg. "Hey." Sie versuchte es auf der anderen Seite, doch wieder nichts."Lysander." Langsam wurde sein Gesicht wieder normal, Lysander schloss die Augen und atmete aus. Dann drehte er sich, wieder völlig normal aussehend, zu Jessica um. Sie lachte kurz auf. "Anscheinend hat sich meine Paranoia in eine ausgewachsene Halluzination verwandelt." Lysander grinste. "Das macht deinen Charme aus." Jessica fuhr sich verwirrt durch die Haare. Lysander beugte sich vor, um sie zu küssen, aber hielt inne, sodass Jessica schließlich ihn küsste.
Im Salvatore Anwesen versuchte Castiel telepathisch zu Rosalya durchzudringen, da er sie manipuliert hatte und somit noch eine Verbindung da war. "Rosalya ...Rosalya.." Ihm ging es immer schlechter.
Rosalya war zuhause und telefonierte mit Tiki. "Nein, Tiki, nicht den Einteiler nehmen, ich hab ihn an dir gesehen, vertrau mir. Ja, aber wir wollen Strippclub-Atmosphäre." "Rosalya..." versuchte Castiel es weiterhin. Rosalya kicherte. "Ja, vielleicht sollten wir die Autos in Slow-Motion waschen. Nein." Sie ging zu ihrem Laptop und hörte endlich ein von Castiel geisterhaft geflüstertes "Rosalya..". Im Spiegel sah sie, dass Castiel am Vorhang stand. Erschrocken drehte sie sich um, doch er war verschwunden, nur der Vorhang wehte im Wind. "Oh, ähm, nein." Rosalya ging zu ihrem Bett. "Sorry. Also wir sehen uns morgen, Zweiteiler. OK. Bis morgen." Sie legte auf, setzte sich aufs Bett und hörte eine Krähe krächzen. Castiels Krähe saß außen auf dem Fensterbrett. Rosa nahm ein Kissen und verscheuchte die Krähe damit. Ängstlich umklammerte sie dann das Kissen. "Gott.."
Lysander stand vor der Kerkertür und wollte gerade gehen, als Castiel ihn ansprach. "Ich wette, du fühlst dich ziemlich gut, hab ich recht?" "Nicht besonders." gab Lysander zu. "Du hast gewonnen." hauchte Castiel. "Du hast den Bösen gefangen. Nichts kann mehr zwischen dich und Jessica kommen." Er keuchte und sah Lysander an. "Bis auf die Wahrheit. Die Lügen werden dich einholen, Lysander. Solange du dich damit belügst, was du bist."
"Das Schöne daran, dass du da drin bist und ich hier draußen, ist, dass ich einfach weggehen kann." Und Lysander ging weg.
Am nächsten Tag war die Sexy Schaumautowäsche. Am Parkplatz der Mystic Falls Highschool hing ein riesiges Plakat auf dem 'Sexy Schaumautowäsche - Helft Mystic Falls Highschool' stand. Jungs oben ohne und Mädels in Bikinis wuschen gegen Geld Autos. Als Kassierer stand Rosalya in einem pinken Bikini mit zwei geflochtenen Zöpfen an der Kasse und schärfte Jessica ein: "Kein Freundschaftspreis, keine Gratis-Wäsche, kein 'Ich bezahle später'. Wir sind hier nicht die Wohlfahrt." "Nein, sind wir nicht." bestätigte Jessica. Lysander kam zu ihnen. "Hi." sagte er. "Hey." lächelte Jessica und stand auf. Kritisch musterte Rosalya Lysander. "Diese Veranstaltung heißt 'Sexy Schaum' übrigens." sagte sie, grinste und ging weg. "Wurden wir gerade gerügt?" fragte Lysander. "Und verurteilt, ja." "Wow."
"Tut mir leid, aber ich glaube, du wirst das hier ausziehen müssen." sagte Jessica und zupfte an Lysanders T-Shirt. "Ah..nur wenn du den Anfang machst." Jessica grinste. "Okay..." sie stülpte sich die Jacke über den Kopf, doch sie bekam es nicht sexy hin, da sie fest hing und Lysander ihr noch helfen musste. "Sorry, das war so was von unsexy." Sie trug über ihrem schwarz-lila Bikini ein schickes weißes Top. "Find ich nicht." sagte Lysander und küsste sie.
Nathaniel beobachtete es.
„Nein, kein gequältes Schmachten bitte." sagte Kim, die in einem braunen Bikini mit Nathaniel, der ein schwarzes ärmeloses Hemd trug, ein Auto wusch. „Ich bin nur am Beobachten." sagte Nathaniel. „Mhm." Ein rotes Auo kam gerade an. „Oh, Tiki! Der gehört dir!" rief Kim. „Ich bekomm immer die voll hässlichen ab, hm?" sagte Tiki. „Nur um das klarzustellen, dein Auto ist ein schäbiger Schrotthaufen." machte Tiki nun den Fahrer fertig. „Ich meine, wir können es waschen, aber es ist und bleibt ein Schrotthaufen." „Jetzt hör auf, rumzustänkern." mischte Kim sich ein. „Oh, rumstänkern tut der Typ mit seiner Schrottkiste." machte Tiki weiter. Besagter Typ warf wütend seine Autoschlüssel auf den Fahrersitz und zog ab. Tiki steckte einen Schlauch in einen Eimer voll Seifenwasser und Kim konzentrierte sich wütend auf den Schlauch. Plötzlich wurde Tiki total nass gespritzt, da der Schlauch außer Kontrolle war. „Oh, verdammt!" rief Tiki. Kim grinste zufrieden. Nathaniel rannte rüber um Tiki zu helfen und Kim erschrak. „Was zum Teufel..?" Der Schlauch ging aus. „Nass und wild, Tiki." lachte Nathaniel und reichte ihr ein Handtuch.
Logan berichtete über die Autowäsche und Iris lehnte an seinem Wagen und sah zu. „Der gesamte Erlös kommt dem Sportunterricht der Schule zugute, die den tragischen Tod ihres Football Coachs Tom Faraize noch nicht überwunden hat. Die Einwohner von Mystic Falls kommen zusammen, um ihm posthum die Ehre zu erweisen. Und Schnitt." sagte Logan, reichte dem Kameramann sein Mikro und ging zu Iris. „Stilvoll." sagte sie. „Vielen Dank." „Aber du.. nimmst schon noch die Mädels in den Bikinis auf?" „Oh, 53% der Fernsehzuschauer sehen die Nachrichten ohne Ton." Iris lachte. „Danke für das Essen, ich fand's sehr schön." lächelte sie. „Erinnerst du dich an das letzte Mal, als wir auf einem Schulparkplatz waren?" fragte er. „Tut mir leid. Nicht die Bohne." „Wirklich?" „Nada." „Hm.." „Besonders nicht an Sex in einem Minivan." sagte Iris und grinste. „Das war ein toller Tag." lächelte Logan. „Was?" lachte Iris.
Jessica und Lysander wuschen gemeinsam ein Auto, Lysander trug immer noch sein T-Shirt aber keine Jacke mehr. Jessica sah auf seinen Ring. „Dein Ring ist voller Seifenschaum." „Oh, das macht nichts." „Mir ist aufgefallen, dass Castiel auch so einen Ring trägt. Hat es was damit auf sich?" „Ja, das ist...äh, unser Familienwappen." „Hm.." Jessica kam zu Lysander und nahm seine Hand, um den Ring genauer zu betrachten. „Was ist das für ein Stein?" „Das ist ein Lapislazuli." „Oh, den solltest du wirklich abnehmen. Ich kann ihn in meine Tasche tun." lächelte Jessica. „Nein, das ist in Ordnung, wirklich. Aber danke." „Ok. Ich hole ein paar Handtücher." „Gut."
Jessica ging zu Rosalya an die Kasse. Rosalya trug nun eine blaue Jacke über ihrem Bikini. „Hey, wir haben keine Handtücher und kein Polierzeug mehr." sagte Jessica. „Ich hole Nachschub. Pass auf das Geld auf." sagte Rosalya und ging los. Auf einem Gerüst saß Castiels Krähe...
Rosalya lief durch den halbdunklen Flur der Schule und zu einer Tür, die aber abgesperrt war. Dann hörte sie ein Zischen. (AU: Typisches Vampirgeräusch, wenn sie ihre Geschwindigkeit nutzen) Sie sah sich um. Als sie sich umdrehte, stand der geschwächte Castiel direkt vor ihr. „Rosalya..hilf mir..." Seine Stimme war wieder ein geisterhaftes Flüstern. „Rosalya.." Rosalya rannte davon und Castiel war nicht mehr zu sehen, nur zu hören. „Hilf mir...Hilf mir..."
Jessica kümmerte sich um die Kasse. „Das wären 20$." „Okay." sagte der alte Mann vom Grill. Jessica erkannte ihn. „Ich hab Sie gestern gesehen. Sie haben mit einem Freund von mir gesprochen, im Grill." „Oh, wissen Sie, ich dachte es wäre jemand, den ich kenne." „Lysander Salvatore." „Nein, das kann nicht sein. Da hab ich mir nur etwas eingebildet." „Wo glauben Sie, haben Sie ihn schon mal gesehen?" hakte Jessica nach. „Als ich hierher zog, hab ich in der Salvatore Pension gewohnt. Lysander war auf der Durchreise um seinen Onkel zu besuchen. Jedenfalls wusste keiner, dass er überhaupt da war, bis zu dem Angriff." „Angriff?" „Sein Onkel wurde getötet. Er wurde von einem Tier in den Wäldern zerfleischt." Verwirrt fing Jessica an zu lächeln. „Sein Onkel Dimitri?" „Mm-mm. Joseph." „Tut mir leid, Sir, ich glaube, ich kenne diese Geschichte gar nicht."„Oh, wie sollten Sie auch, ich meine, das ist vor vielen Jahren passiert." Tiki kam zu ihnen. „Grandpa, du musst gehen. Mom will, dass du nach Hause kommst. OK?" „Ja." Tiki wandte sich zu Jessica. "Er ist dir nicht auf den Wecker gegangen, oder? Er ist n kleines Alzheimerchen." lächelte sie. „Äh, nein, er war sehr lieb." Jessica stand auf und ging dem Mann hinterher. „Hey, Sir, entschuldigen Sie, sind Sie sicher, dass der Mann, den Sie gesehen haben, den Sie kennengelernt haben, Lysander Salvatore hieß?" „Ja. Ich erinnere mich an seinen Ring und an seinen Bruder." "Castiel?" "Ja. Lysander und Castiel Salvatore." "Wann war das genau?" "Es war Anfang Juni 1953. Ja, Juni 1953."
Verwirrt sah Jessica ihn an. Dann verabschiedete sie sich von ihm und sah zu Lysander, der mit einem anderem Jungen am Auto weiter gewaschen hatte. Er sah Jessica, entschuldigte sich und ging zu ihr. "Rosalya hat dich endlich gehen lassen, hä?" Jessica fuhr sich verwirrt durch die Haare. "Ähm, ich weiß gar nicht, wo sie hin ist... Sie hat mich sitzen lassen." grinste sie. „Sind hier noch andere Salvatore in Mystic Falls?" „Mein Onkel Dimitri." „Und sonst, keine weiteren?" „Nein, die haben sich alle verteilt." „Mm.." „Wieso?" „Ich versuch nur mehr über dich zu erfahren." lächelte Jessica.
Amber führte Kentin durch den Wald. „Wohin bringst du mich?" fragte er. „Wir können uns nicht immer in deinem Zimmer verstecken." lachte Amber. "Willkommen auf meiner anderen Lieblingspartylocation." "Der Friedhof?" "Yo, Am!" "Was geht ab, Jared?" lachte sie. "Machst du nen Babysitter, Donovan?" fragte Tony, ein anderer Kumpel. "Das ist Kentin, der ist in Ordnung." "Rauch einen." sagte Jared und hielt Amber einen Joint hin. "Danke." Amber nahm einen Zug und blies Kentin den Rauch in den Mund.
Iris saß am Schulhof auf einer Bank, Jessica sah sie. "Dein Auto ist schon seit einer Stunde fertig." Iris stand auf. "Und warum meinst du mir das sagen zu müssen?" Logan kam hinter einem Van hervor. "Hi, Jessica, richtig?" Er reichte ihr die Hand."Ich hab dich mal getroffen als du 9 warst." "Oh." "Dein emotionales Alter, als wir zusammen waren." sagte Iris. "Autsch. Und ich dachte, wir machen Fortschritte." "Steht er hoch genug in deinem Ansehen, dass ich ihn um einen Gefallen bitten darf?" fragte Jessica Iris. "Wenn ich ihr einen Gefallen tue, steig ich dann in deinem Ansehen?" fragte Logan Iris. "Oh. Nur ein sehr widerwilliges Ja, was beide Fragen angeht." seufzte Iris. "Gut. Warte, eine Bedingung. Abendessen, heute, bei dir." Jessica lächelte Iris zustimmend an. "In Ordnung. Du kriegst aber nur Reste." "OK." Logan wandte sich zu Jessica. "Was brauchst du?" "Hast du Zugang zu alten Reportagen, sagen wir aus den 50ern?" "Ja, im Sender. Zwischen Archiv und Internet haben wir so ziemlich alles." "Geht um ein Referat, ist überfällig. Es wäre also lebenswichtig." log Jessica. "Ich wollte jetzt in den Sender, gehen wir." Jessica wandte sich zu Iris. "Wenn irgendjemand fragt, du weißt nicht, wo ich bin. Rosalya soll nicht wissen, dass ich gegangen bin." Jessica schnappte sich ihre Tasche und warf einen letzten Blick zu Lysander, der fleißig weiterarbeitete. Dann machte sie sich auf den Weg.
Rosalya war in Trance beim Salvatore Anwesen angekommen, herbeigeführt durch Castiel. "Rosalya...Hilf mir." Auf dem Rasen saß die Krähe. Rosalya überprüfte die Fenster und eins ließ sich öffnen. Sie trat ins Haus. Sie lief stur den Flur geradeaus, bis sie wieder ein Flüstern hörte. "Rosalya..." Dann wandte sie sich zur Kellertür. Rosa stieg die Treppe hinunter. "Castiel?" Sie lief langsam zum Verließ. "Castiel?" Nun sah sie ihn durch die Gittestäbe des Fensters der Tür. "Oh mein Gott! Was ist los?! Woher wusste ich, dass du hier bist?" "Weil ich es wollte." Langsam und schmerzerfüllt richtete Castiel sich auf. "Ich wollte es sehr, sehr dringend." Er stützte sich an der Wand ab und stolperte zur Tür. "Lass mich hier raus, bitte." Rosalya wollte schon gehorchen, da hielt sie inne. "Du hast mich gebissen." "Das hat dir gefallen, schon vergessen?" Rosalya schüttelte verwirrt den Kopf. "Warum erinnere ich mich an die selben Dinge, aber auf verschiedene Weise?" "Ich bestimme, an was du dich erinnerst und wie. Und jetzt, da das Eisenkraut aus deinem Organismus raus ist, wirst du dich nicht erinnern, was du als nächstes tun wirst." "Was werde ich als nächstes tun?" "Du wirst diese Tür öffnen." Sie schaute auf den Riegel. "Du öffnest jetzt diese Tür." Rosalya griff nach dem Riegel. "Nein!" Dimitri tauchte auf und schubste Rosalya beiseite. Leider war der Riegel schon gelockert und Castiel rüttelte an der Tür. Lange würde Dimitri ihm nicht standhalten. "Raus hier, na los! Lauf!" rief er Rosalya zu, die losrannte. Castiel schaffte es die Tür zu öffnen, schubste Dimitri zu Boden und brach ihm das Genick. Dann rannte er Rosalya hinterher. Auf der Treppe hatte er sie fast eingeholt, packte sie am Fuß, doch sie trat nach ihm und er ließ sie los. Auf dem Flur rutschte Castiel auf dem Läufer aus, was Rosalya genug Zeit ließ zur Haustür zu verschwinden. Als sie die Tür öffnete, traf direktes Sonnenlicht Castiel, was seine Haut verbrennen ließ. Er schrie auf und drehte sich weg. Langsam verheilten die Verbrennungen und er sah wütend der flüchtenden Rosalya hinterher.
Kim lehnte gelangweilt an einem Auto, als Tiki zu ihr kam. "Putzdienst." sagte sie und hielt ihr einen Besen hin. "Was?" "Wir müssen das Pflaster säubern." "Hier werden Autos gewaschen, das Pflaster ist definitiv sauber." "Aber nicht trocken." "Und warum sollte ich das tun?" "Rosalya ist verschwunden, jetzt bin ich hier verantwortlich." lächelte Tiki überheblich und reichte ihr den Besen. "Na toll." Sie seufzte und starrte frustriert auf eine Wasserfläche am Boden. Sie fing an zu zischen und zu dampfen. Plötzlich fing die Pfütze Feuer und die gesamte Wasserfläche nach und nach auch, so wie Benzin. Konzentriert starrte Kim weiterhin darauf. Das Feuer gelangte bis zu einem Auto das nun anfing zu brennen. Das erschreckte die umstehenden Leute. "Ruft die Feuerwehr!"
Lysander kam zu Kim und schüttelte sie an den Schultern. "Kim! Kim!" Kim erwachte aus der Trance und die Flammen verschwanden. "Hey!" Kim drehte sich zu Lysander um. "Was ist passiert?" fragte sie verwirrt. "Du warst in einer Art Trance.." Kim sah zum rauchendem Auto. "Hab ich das getan?" fragte sie entsetzt. "Ich fürchte schon, ja." "Niemand sonst hat das gesehen, oder?" fragte Kim ängstlich. Lysander schüttelte den Kopf. "Nein? Sag es keinem, ja? Bitte." Er nickte leicht und sie rannte davon.
Jessica und Logan waren beim Sender angekommen. "Wir haben letztes Jahr unser gesamtes Archiv digitalisiert." erläuterte Logan. "Du kannst alle alten Beiträge einfach auf den Schirm ziehen. Nach was genau suchst du?" "Nach einem Vorfall von 1953, falls der überhaupt je passiert ist." Logans Handy klingelte. "In der alten Salvatore-Pension." fuhr Jessica fort. "Entschuldige, eine Sekunde." Logan ging ran. "Ja? Feuer? Gut, ich bin sofort da." Er legte auf. "Ich muss weg. Es gibt also echte Nachrichten aus dieser Stadt zu entdecken?" grinste er. "Benutze Schlagwörter um die Datenbank zu durchsuchen. Die Navigation ist einfach. Und Brady aus der Technik kann dir bei allem was du brauchst helfen." "Ok." lächelte Jessica. "Alles klar?" Logan wollte schon gehen, drehte sich aber nochmal um. "Oh. Hey, kannst du bei Iris ein gutes Wort für mich einlegen?" Jessica fing an zu lächeln. "Geht in Ordnung." "Sehr schön. Viel Glück." Damit verließ Logan den Raum.
Kentin und Amber waren immer noch auf dem Friedhof, Amber lag auf ihm.
Kentin lachte kurz auf. "Was?" fragte Amber. "Ich bin bekifft auf einem Friedhof." Amber grinste. "Das macht denen nichts aus, die sind tot. Weißt du was? Ich werd noch einen drauflegen." Amber richtete sich auf und Kentin bekam von einem von Ambers Kumpeln ne Bierflasche. "Hey Tony!" rief Amber und warf ihm ein Döschen zu. "Oh schick." grinste Tony. "Pillchen von Amber. Ha!" Das Mädchen mit rot gefärbten Haaren neben ihm, nahm das orangene Döschen. "Oh danke Jessica Gilbert. Wer immer du bist." Entsetzt starrte Kentin Amber an. "Du hast die einfach mitgehen lassen?!" "Die nimmt die sowieso nicht..." Kentin stand auf. "Aber sie merkt, wenn sie weg sind, das ist nicht witzig." Er schnappte sich die Pillen. "Das ist doch keine große Sache, Cookie." "Doch, irgendwie schon, Am!"
"Verdammt, Alter." sagte Tony. "Amber hat die Party Polizei her geschleppt." Er und die anderen lachten. "Halt die Klappe, Tony!" Wütend stand Amber auf. Sie lief Kentin hinterher. "Tut mir leid, ich wollte dich nicht verärgern." "Was machen wir auch Party auf dem Friedhof mit einem Haufen Versager?" "Das sind meine Freunde." "Das sind total überflüssige Provinzarschgeigen." Amber blieb wütend stehen. "Ach ja? Und was bin ich dann?" Kentin drehte sich zu ihr um und blieb auch stehen. "Du bist anders, Am." "Nein, du bist anders! Ein Junge aus ner Nobelhütte, der völlig abdreht, weil seine Eltern gestorben sind. Aber du wirst darüber hinwegkommen. Du wirst dich zusammenreißen, weitergehen und irgendwann deinen Kindern von deiner dunklen Phase erzählen, die du mal durchgemacht hast! Und ich werde immer noch hier sein, im Grill bedienen, mich zudröhnen und auf dem Friedhof mit überflüssigen Provinzarschgeigen abhängen." "Hey..." Nun tat es ihm leid. "Geh nach Hause, Kentin! Wenn ich mich beschissen fühlen will, geh ich einfach zurück zu Dake." Verletzt und sauer ging Amber zu ihren Kumpels zurück.
An der Highschool waren die Feuerwehr und Logan mit seinem Kamerateam angekommen. Lysander lief zu Nathaniel, der den Boden schrubbte. "Hey, hast du Jessica gesehen?" fragte er. Nathaniel sah auf und sagte: "Nein, schon ne ganze Weile nicht." "Ist sie nach Hause gegangen?" "Ich hab keine Ahnung." "Danke." Lysander wandte sich zum Gehen. "Hey!" Lysander drehte sich wieder zurück. "Ja?" "Ich sag das nicht dir zuliebe, sondern ihretwegen. Weißt du, ihr ist Vertrauen sehr wichtig. Je mehr Geheimnisse du vor ihr hast, je mehr du zurück hältst, desto mehr wird sie alles raus finden wollen." sagte Nathaniel und schrubbte weiter.
Im Computer gab Jessica Joseph Salvatore + Tierangriff ein. Es gab nur einen Treffer, ein Schwarzweiß-Video. [style type="italic"]"Hier ist Franklin [/style][style type="italic"]Sprat [/style][style type="italic"]live von der [/style][style type="italic"]Salvatore[/style][style type="italic"] Pension, wo ein brutaler Tierangriff in einer Tragödie endete. Hey, sie bringen die Leiche raus, versuch näher ranzukommen." [/style]Die bedeckte Leiche wurde gezeigt und Jessica runzelte verwirrt die Stirn. [style type="italic"]"Ist das der Neffe?" Eine verschwommene, langsam größer werdende Nahaufnahme von...[/style][style type="italic"]Lysander[/style][style type="italic"].[/style][style type="italic"][/style]
Er war es eindeutig. Geschockt starrte Jessica auf den Bildschirm.
Rosalya lag auf ihrem Bett und ihre Mom kam rein. "Ich hab dich gar nicht beim Autowaschen gesehen." sagte Liz. "Ich bin früh gegangen." "Ist alles in Ordnung, Schatz, willst du über irgendwas reden? Geht es um Jungs?" "Mom." Rosalya sah sie an. "Wenn ich über Jungs reden will, ruf ich Dad an, der ist wenigstens mit einem zusammen." Liz keuchte ungläubig auf und verließ den Raum.
Lysander fand zuhause auf dem Flur Castiels Krähe leer getrunken auf dem Boden. "Dimitri!" Er rannte zum Verließ, sah, dass Castiel weg war und fand den toten Dimitri. "Nein! Oh nein, Dimitri!"
Jessica war nun zuhause und schrieb Tagebuch. 'Liebes Tagebuch, ich bin nicht gläubig. Menschen werden geboren, werden alt und dann sterben sie. Das ist die Welt in der wir leben.'
Der Bernsteinkristall warf durch das Mondlicht ein Pentagramm auf Rosalyas Bettdecke, die darunter schlief.
'Da gibt es keine Magie, keine Mystik, keine Unsterblichkeit. Nichts, was sich über rationales Denken hinwegsetzen könnte.'
Kim stand weinend vor der Tür ihrer Großmutter. "Ich weiß nicht, was mit mir los ist, Grams." "Ich weiß, Liebes." Sie nahm sie in den Arm. "Oh, Grams!"
Iris brachte Wein zum Sofa, doch Logan war verschwunden. Sie sah sich suchend um. "Logan?" Dieser war in Kentins Zimmer und suchte die Uhr. "Logan?!" rief Iris die Treppe hoch. Logan fand die Uhr.
'Die Menschen sollten das sein, was sie wirklich sind und nicht lügen oder ihr wahres Ich verstecken.'
Logan ging aus Kentins Zimmer und lief in ihn hinein. "Was machst du denn hier, huh?" fragte Kentin misstrauisch. "Oh..hey, Mann. Ich suche bloß das Bad." log Logan.
Lysander hielt Dimitris toten Körper im Arm.
Jessica ging zu ihrem Spiegel und sah hinein. 'Das ist nicht möglich. Ich glaube nicht an so was, das kann nicht sein! Aber wie kann ich leugnen, was direkt vor meinen Augen geschieht?' Sie fuhr sich durch die Haare.
'Jemand, der nie älter wird.'
[style type="italic"]Die Orginalgästeliste. Das Video. Der alte Mann, der sagte: „1953."[/style][style type="italic"][/style]
'Der sich nie verletzt'
[style type="italic"]"Oh mein Gott, deine Hand, ist es schlimm, ein tiefer Schnitt?" [/style][style type="italic"]Lysander[/style][style type="italic"]s verheilte Hand.[/style][style type="italic"][/style]
Jessica sah ihre Hand an. 'Jemand, der sich auf unerklärliche Weise verändert.'
[style type="italic"]"Hey, alles in Ordnung? Deine Augen..."[/style][style type="italic"][/style]
Jessica sah in den Spiegel.
[style type="italic"]Die Fensterspiegelung. "Dein Gesicht..."[/style][style type="italic"][/style]
'Mädchen werden gebissen.'
[style type="italic"]"[/style][style type="italic"]Rosalya[/style][style type="italic"], was ist da passiert?!" "Gar nichts!"[/style][style type="italic"][/style]
'Blutentleerte Körper...'
[style type="italic"]Amber[/style][style type="italic"], die verletzt im Wald aufwacht.[/style][style type="italic"][/style]
[style type="italic"]"Hat sie eigentlich gesagt was für ein Tier sie angegriffen hat?" "Sie hat gesagt es war ein Vampir."[/style][style type="italic"][/style]
Entsetzt starrte Jessica in den Spiegel und erkannte endlich die Wahrheit.
Auf dem Friedhof hingen immer noch Amber und ihre Freunde rum und betranken sich. "Noch was, Amber?" "Nein, ich hab genug." seufzte sie. Das Lied Beauty oft the Dark von Mads Langer lief auf dem Friedhof von dem Autoradio aus. Das Lied brach ab. "Wer macht die Musik wieder an?" fragte Tony. "Ich nicht." "Ich nicht. Haha, Amber!" lachend deutete das rothaarige Mädchen auf sie. Genervt stand sie auf und ging zum Auto. Sie schaltete das Lied wieder an und lehnte sich wieder aus dem Auto und sah einen dunkelhaarigen Mann am Kofferraum lehnen, er konnte sich kaum auf den Beinen halten und hustete. "Hey Mann, alles in Ordnung?" fragte Amber. "Komm her." flüsterte der Mann. "Komm näher. Komm.." "Oh, warte, du siehst nicht gut aus..." "Komm näher ich muss dir.." er hustete. "Etwas sagen." Amber trat näher und der Mann verlor den Halt und kippte um, Amber fing ihn auf. "Woah, woah, woah, ich hab dich. Alles OK." Es war Castiel. Er strich ihr das Haar vom Hals und biss sie. Er hielt ihr den Mund zu, da sie anfing zu schreien und sich zu wehren. Langsam ließ ihre Gegenwehr nach. Castiel lehnte den Kopf zurück um zu genießen, das er endlich wieder Blut hatte, dann trank er weiter. Langsam rutschten Ambers Finger vom Rand des Autos.
Zuhause lief Lysander wütend zu einem Kästchen und holte einen Pflock heraus. Dann stürmte er zur Tür, riss sie auf und erstarrte, weil Jessica davor stand. "Was bist du?!"
SDSDSDSDSDSDSDSDSD
Ba - ba- baaam! XD ja spannend spannend! XD
Bis bald zum nä Kapi!
Hier die Songs:
Wait it Out von Imogen Help
Jess liegt im Bett und findet Amber im Bad
When A Heart Breaks (Mix) von S.O Stereo
Nath redet mit Jess im Grill, Lys kommt endlich an
Be There von Howie Day
Amber und Ken reden in seinem Zimmer, Lys und Jess reden in der Küche, sie schneidet sich in den Finger
Don't trust me von 3OH!3
Die Autowäsche beginnt
Save the Lies von Gabriella Cilmi
Jess und Lysander reden über seine Familiengeschichte während des Autowaschens
Boom von Anjulie
Kim setzt ein Auto in Brand
Beauty of the Dark von Mads Langer
Rosa und ihre Mutter können nicht reden, Lys findet den toten Dimitri, Jess erkennt, dass Lysander ein Vampir ist
Joa, das wars ^^ Freu mich auf Zugriffe, etc!
LG
Ronjale55
