Hier schon das neue Kapitel!

LG

Ronjale55

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Jessica saß auf ihrem Bett und schrieb Tagebuch. 'Liebes Tagebuch, ich bin nicht gläubig. Menschen werden geboren, werden alt und dann sterben sie. Das ist die Welt in der wir leben.'
Sie ging zum Spiegel und sah hinein. 'Das ist nicht möglich. Ich glaube nicht an so was, das kann nicht sein! Aber wie kann ich leugnen, was direkt vor meinen Augen geschieht?' Sie fuhr sich durch die Haare.
'Jemand, der nie älter wird.'
Die Orginalgästeliste.
'Der sich nie verletzt'
Lysanders verheilte Hand.
Jessica sah ihre Hand an. 'Jemand, der sich auf unerklärliche Weise verändert.'
Die Fensterspiegelung, Lysanders Augen veränderten sich.
Jessica sah in den Spiegel.
'Mädchen werden gebissen.'
Jessica, die Rosalya den Schal vom Hals schiebt und die Wunde entdeckt. Amber, die aus dem Wald getragen wird, „Wir brauchen Hilfe!"
'Blutentleerte Körper...'
Jessica erkannte die Wahrheit und schnappte sich ihre Autoschlüssel von der Kommode. Dann sprang sie in ihr Auto und fuhr zum Salvatore Anwesen.

Lysander holte einen Pflock aus einem Kästchen und stürmte los. Jessica kam gerade dort an und zögerte nervös zu klopfen. Dann öffnete Lysander die Tür.

Und es war 1864. Lysander trat in einem elegantem Anzug aus seinem Haus und beobachtete die Ankunft von jemandem in einer Kutsche. Zuerst trat eine Zofe heraus, danach eine junger Frau mit lockigen Haaren in einem gelbgestreiften Kleid und passenden Hut. Sie sah aus wie Jessica. Debrah Pierce. Sie sah Lysander und musterte ihn neugierig. Lysander lief die Verandatreppe hinunter um sie zu begrüßen. „Sie müssen Miss Pierce sein." sagte Lysander, bot ihr die Hand an und verbeugte sich. „Bitte, nennen Sie mich Debrah." knickste sie lächelnd und ergriff seine Hand.
(AU: Ihr entscheidet, ob es jetzt 2 Jessicas oder 2 Debrahs sind, je nachdem, wen ihr hübscher findet. XD)

Lysander traf auf Jessica. „Was bist du?!" Er starrte sie nur an. „Was?! Nun sag schon!" Lysander nickte leicht. „Du weißt es..." „Nein! Keine Ahnung." „Doch, du weißt es, sonst wärst du nicht hier." „Das ist völlig unmöglich, undenkbar!" schüttelte Jessica fassungslos den Kopf. Lysander legte den Pflock weg und Jessica zuckte ängstlich zurück. „Alles, was du weißt und alles woran du glaubst, wird sich ändern. Bist du dafür bereit?" „Was bist du?!" Lysander schluckte mit Tränen in den Augen. „Ich bin ein Vampir." Jessica starrte ihn fassungslos an. „Ich hätte nicht kommen sollen." „Nein! Bitte!" Jessica wich zurück, als Lysander auf sie zuging um sie aufzuhalten. „Nein! Nein!" „Bitte..." Jessica lief zu ihrem Auto, doch Lysander versperrte ihr den Weg. Jessica drehte sich entsetzt zurück. „Wie hast du das gemacht?!" „Bitte, hab keine Angst vor mir!" Jessica wollte an ihm vorbeigehen, doch er versperrte ihr den Weg. „Lass mich gehen!" Lysander wollte sie festhalten um sie zu beruhigen. „Jessica, es gibt Dinge, die du erfahren und verstehen musst!" „Lass mich gehen!" Jessica drängte sich an ihm vorbei. „Jessica, bitte!" Sie stieg ins Auto und fuhr los. Lysander sah ihr traurig nach.

Jessica stürzte nach Hause und ins Bad. Sie fuhr sich durch die Haare und versuchte sich zu beruhigen. Dann schaute sie in Kentins Zimmer, um zu sehen ob es ihm gut ging. Er hörte Musik und es ging ihm gut. Jessica lief in ihr Zimmer und fuhr sich durch die Haare. Sie setzte sich aufs Bett, zog die Schuhe aus, legte sich kurz hin und sprang nervös wieder auf. Sie lief zu ihrem geöffnetem Fenster und wieder zurück. Dann zog sie ihre Jacke aus und warf sie erschrocken aufs Bett, als sie sah, dass Lysander im Zimmer vor dem Fenster stand. „Jessica!" Sie rannte zur Tür und wollte raus, doch Lysander hielt sie zu. Jessica blieb verängstigt an die Tür gelehnt stehen und fing an zu schluchzen. „Ich würde dich nie verletzen. Du bist bei mir sicher." „Was ist mit den Tierangriffen?" Jessica drehte sich zu ihm um. „Den Menschen, die getötet wurden?" „Nicht doch, das war Castiel." „Castiel?" „Ja. Ich trinke kein Menschenblut, weil ich so nicht überleben will, aber Castiel schon. Ich versprech dir, ich erklär dir alles, aber ich flehe dich an, Jessica: Erzähl keiner Menschenseele davon." „Wie kannst du das von mir verlangen?!" „Weil das Wissen darum höchst gefährlich ist! Aus so vielen Gründen! Du kannst mich hassen, aber ich brauche dringend dein Vetrauen." „Geh jetzt.. geh bitte, geh weg... wenn du mich nicht verletzten willst, dann geh!" weinte sie. „Das hab ich nie gewollt." Lysander ließ die Tür los und trat zurück. Jessica drehte sich um und öffnete sie. Sie spürte einen Luftzug und drehte sich um, Lysander war weg. Sie lief zum Fenster und verschloss es fest. Dann sank sie erschöpft auf die Fensterbank.

Castiel ernährte sich vom letzten der Junkies vom Friedhof und ließ sie fallen, als sie leer war. Dann zog er die Leiche ins Feuer, das auf dem Friedhof brannte. Er nahm eine Wodkaflasche, die auf einem Tischchen herum stand und fing an an die anderen Leichen damit zu übergießen. Währenddessen zog er ein Handy von einem der Toten heraus und wählte Lysanders Nummer. Er nahm einen Schluck aus der Flasche, dann meldete Lysander sich, der vor Jessicas Haus stand. „Hallo?" „Ich will meinen Ring!" „Wo bist du?" „Ich bin im Stakehaus. Ich hab mir das Buffet gegönnt. Wo ist mein Ring?!" „Ich hab ihn nicht. Was hast du getan?" Castiel zündete nun mit einer Fackel die Leichen an, die er bisher übergossen hatte. „Nein. Was hast du getan! Du hast mich eingesperrt und ausgehungert. Also, was immer ich getan habe, wen auch immer ich ausgesaugt hab, geht auf deine Kappe!" „Du wirst unvorsichtig. An wie viele Tier Angriffe wird man hier noch glauben, huh?" „Ich bin Meister im Spurenverwischen, Lysander. Wo ist mein Ring?!" „Ich hab ihn Dimitri zur Aufbewahrung gegeben." Castiel erstarrte. „Wie dumm, dass du ihn umgebracht hast." „Ah...wär fast drauf rein gefallen." grinste Castiel. „Wo ist er?!" „Ich hol ihn dir wieder zurück, aber ich brauch Zeit." „Was, musst du ihn dir aus Rom schicken lassen, wo ist er?! Ich will meinen Ring, Lysander, oder mein nächstes Opfer heißt Jessica." „Ich wünsch dir bereits den Tod, gib mir keinen Grund das wahrzumachen." „Gib du mir keinen weiteren Grund dich zu zerfetzen!" „Wann willst du das machen, bevor oder nachdem du deinen Ring wieder hast?" Castiel hielt kurz verwirrt inne, dann sagte er genervt: „Schaff ihn her!" und legte auf. Dann schnappte er sich wieder die Flasche und ging zu Amber, die weiter entfernt lag. Doch als er anfing sie zu übergießen, rührte sie sich und fing an zu husten. Castiel warf die Flasche beiseite und ging bei ihr in die Hocke. „Du willst einfach nicht sterben, stimmts?" grinste er.

Jessica lag im Bett und versuchte zu schlafen, ihr Fenster war immer noch zu. Lysander wachte vor ihrem Haus.

Am nächsten Morgen wollte Jessica Tagebuch schreiben, aber es ging nicht. Dann ging sie ins Bad, machte sich einen Pferdeschwanz und putzte die Zähne. Jedoch verließ sie mit offenen Haaren das Haus um jemanden zu treffen.

„Du hast gesagt, du willst mir alles erklären, deshalb wollt ich dich treffen." Sie saß mit Lysander vorm Grill. „Wenn man Vampire googelt stößt man auf eine Welt der Fiktion. Was ist die Realität?" „Ich kann dir alles sagen, was du wissen willst."
„Du isst Knoblauch."
„Ja."
„Und irgendwie ist Sonnenlicht kein Problem."
Eine Kellnerin kam herbei. „So. Hier sind eure Getränke." „Danke." Als die Kellnerin weg war antwortete Lysander. „Wir haben Ringe, die uns beschützen." Er hob seine Hand mit dem Lapislazuli-Ring hoch.
„Kruzifixe?"
„Dekorativ."
„Weihwasser?"
„Trinkbar."
„Spiegel?"
„Mythos."
„Und du tötest nicht um zu überleben?"
„Mich hält Tierblut am Leben, was mich nicht so stark macht wie Castiel. Er kann unglaublich mächtig sein." „Trotzdem lässt du zu, dass er mit Rosalya rummacht!" „Castiel zu zwingen, etwas nicht zu tun ist viel gefährlicher, glaub mir." „Aber er hat sie verletzt!" „Er brauchte Menschenblut. Er hat ihr mit einer Art Hypnose die Erinnerung daran genommen von ihm gebissen worden zu sein. Sie weiß nicht, was ihr widerfahren ist. Hätte er sie töten wollen, hätte er's getan." „Und deshalb ist das Ganze OK?!" „Nein! Nichts von alledem ist OK, Jessica. Das weiß ich." Jessica seufzte und sah zu Boden. Lysander lehnte sich zurück in seinen Stuhl. „Gibt es noch andere, außer dir und Castiel?" „Nicht in Mystic Falls. Nicht mehr." „Nicht mehr?" „Es gab mal eine Zeit, da wurde sich diese Stadt der Existenz der Vampire bewusst, was für niemanden ein gutes Ende nahm. Deshalb darfst du niemandem davon erzählen!" „Das kann ich nicht versprechen." „Jessica..." Lysander beugte sich wieder vor. „Gib mir noch diesen Tag. Ich...ähm.. werde dir jede deiner Fragen beantworten und danach kannst du selbst entscheiden, was du mit diesem Wissen anfangen willst, OK? Das bleibt dir überlassen." Jessica nickte.

Sheriff Crystal Forbes und Logan waren mit ein paar Deputys am Friedhof und untersuchten die Leichen. Logan drückte sich ein Tuch vors Gesicht wegen dem Gestank. „Das ist ein bestialischer Gestank!" „Er hat versucht seine Spuren zu verwischen." sagte Crystal. „Bist du sicher?" „Ja. Man verbrennt eine Leiche nur um die Todesursache zu verbergen und hier liegen keine Patronenhülsen." „Weißt du, wer die Opfer sind?" „Es muss ein Gebissabgleich durchgeführt werden." „Was soll ich berichten?" Crystal seufzte. „Drogendeal schiefgelaufen?" Logan sah sie skeptisch an. „Ist nicht allzu weit her geholt." „Ich hab die Gilbert Uhr." „Gut." Ein Deputy kam zu ihnen und hielt Crystal eine Tasche hin. „Das hab ich 10 Meter entfernt im Gebüsch gefunden." Crystal öffnete sie und fand Ambers Ausweis in ihrem Geldbeutel. „Amber Donovan." „Kennst du sie?" „Ich war mit ihrer Mutter auf der Highschool." „Glaubst du, sie ist einer von denen?" „Ich hoffe nicht.."

Castiel war zuhause und versuchte erneut Lysander zu erreichen. „Wo bist du, Lysander?! Ich bin im Haus gefangen, mir wird richtig langweilig..." Er wich einem Fleck Sonnenlicht auf dem Teppich aus. „Und ich werde ungeduldig! Nur stehe ich weder auf Langeweile, noch auf Ungeduld!" Er goss sich einen Drink ein. „Bring mir meinen Ring!" Er legte wütend auf. „Verdammt!" Amber lag bewusstlos auf einer Couch, ein Handtuch auf der blutenden Wunde am Hals. „Besudel die Couch nicht mit Blut, bitte!" Castiel ging zu ihr, setzte sich ihr gegenüber und nahm das Handtuch von der Wunde, die noch sehr schlimm aussah. „Dich hab ich ordentlich erwischt, hm?" Er legte das Handtuch wieder auf die Wunde und seufzte. „Also mit Spaß wird das heute nichts." Er trank sein Glas auf ex, dachte kurz nach und stand dann auf. „Das werd ich noch bitter bereuen." Er stand nun hinter der Couch, biss sich in sein Handgelenk und drückte es Amber an den Mund. „Okay...okay..." Amber stöhnte auf und wehrte sich schwach. „Trink. Trink! Schön trinken.." Schließlich kam sie auf den Geschmack und hielt seinen Arm fest. „Nicht tropfen. Na also, geht doch. Braves Mädchen." Er stützte sein Kinn auf Ambers Kopf ab.

Jessica fuhr nach Lysanders Anweisungen in den Wald. „Halt hier an." sagte er und stieg aus. Ruinen waren im Wald verstreut. „Was machen wir hier?" fragte Jessica, noch halb im Auto. „Ich will dir etwas zeigen." Jessica stieg nun auch aus. „Mitten im Nirgendwo?" „Früher war das kein Nirgendwo. Das war mein Zuhause." Sie trat nun näher zu ihm und sah sich um. „Das sieht so..." „Alt aus? Das sind diese Ruinen auch." „Warte. Wie lange warst du...?" „Ich bin 17 Jahre alt. Seit 1864." „Oh mein Gott..." entfuhr es Jessica. „Du hast gesagt, du willst es wissen. Ich werd dir nichts mehr verheimlichen. Ein halbes Jahrhundert vor dem Bau der Pension war das mein Elternhaus. Castiel und ich wurden beide hier geboren. Die Salvatore Brüder. Beste Freunde."

Lysander und Castiel kamen lachend aus dem großen, eleganten weißen Haus gerannt, beide in bequemen Hemden mit Hosenträgern. Castiel trug einen Hut auf seinen leicht gelockten schwarzen Haaren und hatte einen Football in der Hand. „Warte! Wo hast du das Spiel gelernt?" „Beim Militär in Atlanta. Einer der Offiziere hat es in Harvard auf geschnappt. Fang!" Er warf ihm den Ball zu und stürzte dann spielerisch knurrend auf Lysander zu und wollte ihm den Ball wegnehmen, doch Lysander wich aus. „Warte, warte, warte... wie sind die Regeln?" „Wer braucht Regeln?" ertönte Debrahs Stimme, die nun aus dem Haus trat, in einem lavendelfarbenen Kleid, gefolgt von einer Dienerin, die ein Tablett mit Tee trug. Castiel sah, genauso wie Lysander, lächelnd zu Debrah. „Was dagegen, wenn ich mitspiele?" „Naja, Sie könnten sich verletzen." lächelte Lysander, den Football noch immer in der Hand und trat auf sie zu. „Mein Bruder spielt gern hart." Debrah kicherte. „Irgendwie glaube ich, Sie spielen noch härter." Abgelenkt durch ihren Blick, konnte Lysander nicht verhindern, dass Debrah sich den Football schnappte und lachend losrannte. Castiel beobachtete es lächelnd, dann trat er zu Lysander. „Was stehst du hier so rum? Dieses Mädchen will eindeutig erobert werden. Wenn du es nicht tust, dann mach ichs!" Und er lief Debrah hinterher, dicht gefolgt von Lysander.

„Dann hast du Debrah 1864 kennengelernt? Castiel hat so getan, als wär's..." „Castiel hat versucht dir einzureden, dass ich noch immer ein gebrochenes Herz hab. Er hat gesehen, dass ich mit dir glücklich war und das wollte er zerstören." „Und alles nur, weil ihr dieselbe Frau geliebt habt und zwar vor..äh.. 145 Jahren?" „Sie war nicht irgendein Mädchen."

Debrah und Lysander spielten im kleinem Gartenlabyrinth Fangen. Debrah kam als Erste an einer Statue an. „Ich hab gewonnen, was ist mein Preis?" „Was hätten Sie denn gern?" ertönte Castiels Stimme, der in grauer Soldatenuniform am Rand saß. „Wurde deine Freistellung verlängert?" fragte Lysander überrascht. „Ich amüsier mich lieber, als wieder in die Schlacht zu ziehen." grinste Castiel. „Dein Engagement für die Konföderierten ist unglaublich!" lachte Lysander und sie umarmten sich. „Tja, das fügt sich ja ganz wundervoll für mich." lächelte Debrah. „Wieso das, Miss Debrah?" fragte Castiel. „Jetzt habe ich Sie beide zu meiner Unterhaltung hier. Also zuallererst, da brauche ich jemanden, der mich zum Gründerball begleitet." „Es wäre mir eine Ehre." „Mit Vergnügen." sagten beide gleichzeitig und Castiel nahm seine Mütze ab und verbeugte sich schwungvoll. Debrah lachte. „Die gescheiten und freundlichen Salvatore-Brüder wollen mir beide zu Hilfe eilen.. Wie soll ich mich nur je entscheiden?" Damit ließ sie sie stehen.

„Sie hat sich für mich entschieden. Ich hab sie auf den Ball in die ursprüngliche Lockwood-Villa begleitet." „Das erste Gründerfest." Lysander nickte. „Wo du dich auf der Steintafel eingetragen hast." „Es war mir gleichgültig, dass ich etwas bekommen hatte, was mein Bruder wollte. Es hat mich nicht mal gekümmert, ob's ihn verletzt. Ich wusste nur, dass...ich sie begehrte." „Dann war er wütend auf dich." stellte Jessica fest und setzte sich auf eine Steinbank. „Das ist das Problem bei Castiel. Er wird nicht wütend. Er rechnet einfach ab."

In der Salvatore-Pension hatte Amber geduscht und kam die Treppe herunter. Sie fuhr sich mit einem Handtuch über die Haare. „Ah. Die Dusche hat echt gut getan." Sie besah sich im Spiegel ihren Hals und merkte, dass die Wunde verheilt war. „Was hast du mir gegeben?" Sie drehte sich zu Castiel um, der am Türrahmen lehnte „Etwas Blut, du bist voll drauf abgefahrn." „Echt?" Castiel nickte und Amber trat näher zu ihm. „Moment, ich bin durcheinander, wie kommen wir hierher?" Castiel manipulierte sie. „Wir haben uns im Wald getroffen, du warst betrunken. Ich hab dich angegriffen, deine Freunde getötet und dich hergebracht. Ich hab dir Blut gegeben, du fandest es köstlich und jetzt machen wir Party bis die Sonne untergeht." Amber grinste. „Okay. Aber krieg ich zuerst noch einen Schluck?" Nun fing Castiel an zu grinsen. „Das Blut war so gut." „Nur wenn ich auch darf." Sofort streckte Amber ihm ihr Handgelenk hin. Castiel biss in seins, dann in Ambers. Amber keuchte kurz vor Schmerz auf, dann trank sie aus Castiels Handgelenk.

„Was Castiel will, bekommt er für gewöhnlich auch. Nur damals wusste ich das noch nicht, aber es stellte sich heraus, das in jener Nacht Debrah auch mit ihm zusammen war." „Dann hat er...sie also dir weggenommen, nicht umgekehrt." „Es wurde offenbar, dass sie keinem von uns gehörte."

In Debrahs Zimmer machten Debrah und Lysander wild rum. Lysander war oben ohne. „Lysander..." „Ich werde dich für immer lieben." lächelte er. „Das ist eine sehr lange Zeit, für immer, weißt du das?" „Nicht lang genug." Debrah verlor die Kontrolle, zeigte ihr Vampirgesicht und biss ihn. Am nächsten Morgen half ihre Zofe ihr beim Anziehen des Korsetts und Lysander wachte auf. Erschrocken setzte er sich auf und hielt sich die Wunde am Hals. „Guten Morgen." lächelte Debrah. „Verlass bitte das Zimmer." sagte sie zur Zofe, die gehorchte. „Du bist aufgebracht." „Dein Gesicht war... wie das eines Dämons." „Aber du hast keine Angst." sagte Debrah und kam auf ihn zu. Lysander wich auf dem Bett zurück. „Lass mich in Ruhe! Geh weg!" „Das ändert nichts an deinen Gefühlen zu mir. Du wirst niemanden davon erzählen." manipulierte Debrah ihn. „Ich..." Debrah legte ihm einen Finger auf die Lippen. „Wir werden ganz genau so weitermachen, wie bisher." „Ja, das machen wir." wiederholte Lysander verträumt lächelnd. Debrah grinste und lachte auf. „Du hast keine Ahnung von der Zukunft, die ich für uns geplant habe, Lysander. Für dich, mich und Castiel." Sie lachte erneut glücklich. „Keine Regeln."

„Sie konnte meine Gedanken beeinflussen. Sie hat uns beide gezwungen, das Geheimnis vor dem jeweils anderen zu wahren. Sie wollte, dass wir alle zusammen bleiben. Für immer." Entsetzt keuchte Jessica auf und sah zur Seite. „Das hat so nicht geklappt, aber..." Lysander holte Castiels Ring aus einem Versteck am Boden. „..es scheint, dass Castiel und ich nicht voneinander los kommen können. Ob wir wollen oder nicht." „Ist das Castiels Ring?!" Er nickte. „Nur muss ich ihn ihm wieder zurückgeben." „Nein! Tu das nicht, Lysander, halt ihn weiter versteckt!" „Jessica, dann wird er auf eine Weise losschlagen, von der er weiß, dass sie mich verletzen wird." „Und was heißt das genau?" „Indem er dich verletzt." Geschockt sah Jessica ihn an.

Bürgermeister Lockwood holte etwas aus einem Versteck unter den Dielen bei sich zuhause. Sheriff Crystal war auch da. „Wir arbeiten daran, Bürgermeister Lockwood" sagte sie. „Hat man die Leichen schon identifiziert?" fragte Richard. „Allesamt Einheimische, notorische Junkies." Richard öffnete den Safe, der im Kästchen versteckt war. „Ich nehme an, das macht es den Leuten weniger schwer die Geschichte zu schlucken." Er seufzte. „Und Amber Donovan?" „Sie ist nicht unter den Toten." „Wo zum Teufel ist sie?" „Tut mir leid, dass ich zu spät komm." entschuldigte sich Carl, der nun dazu kam. Der Bürgermeister holte ein schönes Kästchen aus dem Safe und stellte es auf den Boden. „Haben Sie die Uhr?" Logan nickte, holte sie hervor und reichte sie ihm aufgeklappt. Richard entfernte das Glas und die herausnehmbare Uhr, dann holte er etwas aus dem schönem Kästchen, einen Kompass. Diesen setzte er in die Uhr. Dann stand er auf. „Fertig." „Ist das alles?" fragte Logan skeptisch. „Ja. Das ist alles." Logan nahm den Kompass.

Amber und Castiel machten Party, es lief Enjoy the Silence von Anberlin, sie tanzten rum und betranken sich. „Ich hab Dake so satt! So satt!" Sie drehte sich vor einem Fenster, an dem die Sonne ein wenig herein schien. „Ich wusste von Anfang an, dass ich für ihn nur ein Stück Scheiße war, aber ich dachte, wenn er mich besser kennenlernt, dass er dann mehr in mir sehen würde. Aber nein... Und Kentin andererseits, der hat immer zu viel in mir gesehen." Amber ließ sich auf den Boden fallen und räkelte sich in der Sonne. „Kentin, huh? Jessicas Bruder." meldete Castiel sich zu Wort. „Ja. Ja!" Amber sprang auf und lief zu ihm. „Als Jessica mit meinem Bruder zusammen war, da hing Kentin auch oft mit ihnen ab und er verknallte sich in mich und..." Castiel trank aus einer Whiskeyflasche. „Hey! Und warum hast du keine Freundin? Du bist doch total cool und so scharf..." „Ich weiß." „Hast du keinen Bock dich zu verlieben?" Castiel wich einem Fleck Sonnenlicht aus. „Ich war verliebt. Es war schmerzhaft, völlig sinnlos..." Er schnappte sich Amber und tanzte mit ihr. „Und überbewertet." Sie sprangen durch den Raum. „Außer, wenn dem nicht so ist." „Schluss mit dem Gequatsche, lass uns tanzen!" Und sie tanzten. Gingen richtig ab. Castiel nahm sogar noch etwas Anlauf und sprang mit Vampirkraft vor das Geländer des oberen Stockwerks und tanzte da noch ein bisschen weiter.

Schließlich tanzten sie die Treppe hoch, bis in Lysanders Zimmer, wo Castiel "rein zufällig" ein paar Bücher aus dem Regal schmiss um unauffällig nach seinem Ring zu suchen. Amber sprang lachend auf dem Bett rum und warf mit Kissen. Castiel tanzte schön um die Sonnenlichtflecken rum, bis er zum Fenster kam, wo er sich ein wenig verbrannte, wegen des kleinen Spalt im Vorhang. Auf dem Tisch davor lag Debrahs Bild halb im Schatten. Er nahm es und betrachtete es leicht bedrückt.

Dann tanzten sie langsam zusammen in der Mitte des Zimmers und Amber heulte sich bei ihm über ihr Leben aus. „Meine Mom war fast immer mit Pete in Virginia Beach. Er ist LKW-Fahrer. Naja und an meinen Dad kann ich mich nicht erinnern, dass soll er angeblich aber auch nicht wert sein." Castiel strich ihr tröstend über den Kopf und den Rücken. „Dein Leben ist so...mitleiderregend." „Ja? Ich mein, ich bin echt die Angearschte, Nathaniel hat es so einfach, er ist und bleibt der Goldjunge, ich mein, er bekommt n Football-Stipendium und heiratet Jessica und kriegt einen Rasenmäher und superhübsche Kinder und wenn ich an meine Zukunft denke, geh ich absolut leer aus." „Du bist am Ende." sagte Castiel und hielt ihren Kopf. „Stimmt..." „Du hast nicht die kleinste Spur von Selbstwertgefühl." „Nein." schüttelte sie weinend den Kopf. „Nicht die geringste..." Castiel legte seinen Kopf an ihre Stirn und seufzte. „Ich glaub, ich weiß, was dir hilft." „Was denn?" Er strich Amber nochmals über den Kopf, sah sie eindringlich an und sagte: „Der Tod." Damit brach er ihr urplötzlich das Genick. Sie fiel zu Boden und Castiel seufzte genervt, rückte sein Hemd zurecht, das offen stand und seine Muskeln sehen ließ und stieg dann über Ambers toten Körper...

Amber war immer noch tot und Castiel versuchte die Sonne auszuhalten. Doch es verbrannte die Haut seiner Hand und tat weh. Er zog die Hand zurück und versuchte es erneut, wieder nichts. Amber wachte auf. „Was ist passiert? Wir haben getanzt... und dann..." „Hab ich dich getötet." „Was?!" „Du bist tot." „Ich bin tot." wiederholte Amber ungläubig. „Jaja. Du hast mein Blut getrunken, ich hab dich umgebracht und du musst dich jetzt von Blut ernähren um den Prozess zu vervollständigen." Amber stand mit schmerzenden Gliedern auf. „Du bist völlig zu..." Sie nahm ihre Jacke. „Du willst da ganz bestimmt nicht allein raus.." Amber ging trotzdem weiter, bis Castiel vor sie raste und ihr den Weg verstellte. „Ich sag dir, du wirst tiiierisch abdrehen." „Okay, es war toll, aber ich will jetzt einfach nach Hause..." „Du wirst nach Blut lechzen, und bis du welches kriegst, stehst du völlig neben dir, du musst vorsichtig sein." warnte er sie. Amber stieß ihn zurück. „Ach, komm schon, beweg dich..." Grinsend ließ er sie vorbei. „Siehst du, du fällst völlig auseinander." „Und ich werd jetzt nach Hause gehen." „Okay.. schön, ich warn dich ja nur. Andererseits, weißt du was? Du solltest wirklich gehen. Und wenn ich du wäre, würde ich bei deinem Freund Kentin vorbei schauen." grinste er. „Ja, was auch immer. Ciau." Sie ging die Treppe hinunter. „Bestell Jessica n schönen Gruß. Und wenn du Lysander siehst, er soll mich anrufen!" rief er ihr hinterher, bevor er sich grinsend umwandte.

Logan Fell stand am Waldrand und wartete auf Crystal, die in einem Polizeiauto ankam. Sie und ein Deputy stiegen aus. „Stanley hat Stellung bezogen und die anderen Zugriffspunkte sind auch abgedeckt. Ruf ihn oder mich an, wenn das Ding losgeht, nicht das Funkgerät benutzen, nur das Handy." „Alles klar." Crystal reichte Logan eine Pistole. „Du hast 8 Schuss. Denk dran, die Holzkugeln bringen ihn nicht um, verletzten ihn aber stark genug, sodass du ihn pfählen kannst." Sie reichte ihm auch das mit Holzkugeln gefüllte Magazin. „Sicher, dass du das hinkriegst?" Logan setzte das Magazin ein und entsicherte die Pistole. „Klar krieg ich das hin." Er steckte sich die Pistole hinten in den Bund seiner Hose und der Deputy reichte ihm einen Pfahl. „Hast du schon mal einen Vampir gepfählt?" fragte Crystal. „Und selbst?" Logan steckte den Pfahl ein.

Bei Gilbert klingelte es Sturm und Kentin lief die Treppe hinunter um zu öffnen. „Komme!" Er öffnete und Amber drängte sich hinein, mit einer Sonnenbrille auf. „Hey." „Oh, die Sonne bringt mich um, meine Augen brennen wie Feuer." sagte Amber und hielt sich die Augen. Kentin legte seine Hände an ihre Taille. „Wo warst du?" „Alles in Ordnung, alles OK." Sie küsste ihn. Dann sah sie auf seinen Hals und war versucht reinzubeißen, doch hielt sich zurück. „Ist irgendwas passiert?" „Ich hab Hunger. Was hast du zu essen da?" Amber stürmte in die Küche und bugsierte alles Essbare aus dem Kühlschrank. „Bist du high? Amber, es ist mitten am Tag!" „Würdest du bitte nicht so laut reden, mein Schädel dröhnt!" fuhr sie ihn an. „Ich brauche Ruhe!" Sie fing an Essen in sich reinzustopfen.

Lysander und Jessica wollten sich auf den Rückweg machen und Lysander hielt Jessica die Autotür auf. Bevor Jessica einstieg, drehte sie sich zu ihm um. „Die Beeinflussung der Gedanken, die Debrah eingesetzt hat...Hast du das je mit mir gemacht?" „Nein." Lysander deutete auf die Halskette von Jessica. „Diese Halskette enthält eine Pflanze namens Eisenkraut. Es beschützt dich vor Manipulation. Ich wollte dich damit vor Castiels Einfluss schützen. Aber ich wollte dich auch vor mir schützen. Jessica, du darfst diese Halskette niemals ablegen, denn egal, was nach dem heutigen Tag geschieht, egal, wie du zu mir stehen magst, du wirst immer deine eigenen Entscheidungen treffen können." Lysander ging ums Auto und stieg ein.

Kentin öffnete die Haustür und ließ Nathaniel hinein. „Wo ist sie?" „Komm mit." In der Küche saß Amber auf dem Boden und trank eine Dose Limonade, Teller mit Essensresten waren auf dem ganzen Tisch verteilt. „Auf was ist sie?" fragte Nathaniel. „Ich..ich weiß nicht." Nathaniel ging langsam zu Amber und vor ihr in die Hocke. Dann nahm er ihr die Brille ab und sie kniff die Augen zu. „Hey Am, wie gehts dir?" „Nich gut, Nath. Es tut weh." schluchzte Amber. „Ok, wo tuts weh?" Amber fasste sich in den Mund. „Mein Zahnfleisch, mein Kiefer tut weh! Da ist etwas in meinem Zahnfleisch das wehtut." weinte sie. „Hey, versuch..." wollte Nathaniel sie beruhigen und an den Schultern fassen, doch sie blockte ab. „Nein, lass mich einfach in Ruhe!" „Bitte, Am, jetzt komm mal wieder runter. Lass uns nach Hause gehen." „Schalt es ab!" Der TV im Wohnzimmer lief und Amber hörte es. „Was abschalten?" fragte Kentin verwirrt. „Das Gerede, das Gequatsche, stell es einfach ab!" Amber stand auf und stieß Nathaniel und Kentin zur Seite. Sie sah im Wohnzimmer den Fernseher, Logan berichtete. „Hier ist Logan Fell, ich berichte live vom Tatort eines schrecklichen Verbrechens..." Kentin und Nathaniel sahen auch zu und Ken stellte den Ton per Fernbedienung lauter. „..das mich zutiefst erschüttert hat. 3 Leichen wurden gefunden, die offenbar Opfer eines Drogenkriegs rivalisierenden Banden sind. Die Leichen wurden noch nicht identifiziert. Sie wurden heute früh auf dem alten Friedhof von Mystic Falls gefunden." „Da waren wir doch gestern Abend!" erkannte Kentin. „Was ist passiert, Am?" fragte Nathaniel. Sie fing an zu schluchzen. „Von den Tätern gibt es noch keine konkrete Spur. Die Polizei bittet mögliche Zeugen..." „Ich ruf die Bullen an." sagte Nathaniel. „Nein, tu das nicht!" Amber hielt ihn am Arm fest. „Was ist da passiert, nachdem ich gegangen bin, Am?" fragte Kentin. Wütend stieß sie ihn zurück, sodass er hart gegen die Rückenlehne des Sofas flog. Besorgt stürzte Nathaniel zu ihm, doch er wehrte sich genervt. „Ken, alles in Ordnung?" „Ja, bestens! Mir gehts gut!" „Verdammt Am!" Jessica und Lysander, die angekommen waren und den Lärm gehört hatten, kamen ins Zimmer. „Was ist hier los?" fragte Jessica. Lysander sah sich misstrauisch um. „Sie ist völlig durchgeknallt." sagte Nathaniel. Lysander ging zu Amber. „Jessica, geh mal bitte zur Seite." Er berührte Ambers Wange um sie zu beruhigen. „Amber. Sieh mich an. Konzentrier dich. Du wirst wieder gesund. Es wird alles wieder gut." beruhigte er sie. „Hey Leute, bringt sie ins Bett, verdunkelt das Zimmer, sie braucht Ruhe, macht schon, na los!" Nathaniel und Kentin brachten sie in Kentins Zimmer.

Lysander trat zu Jessica, als sie weg waren. „Weißt du, was mit ihr los ist?" „Ja." „Und was?" Lysander seufzte. „Sie verwandelt sich." „Sie verwandelt sich in was?!" „In einen Vampir." „Was?" keuchte Jessica entsetzt. „Castiel muss sich ihrer bemächtigt haben, ganz frisch. Sie hat die Verwandlung noch nicht komplett vollzogen." „Und wie..wie, wie macht sie das?" „Sie muss jetzt Menschenblut trinken." Entsetzt starrte Jessica ihn an. „Und was, wenn sies nicht tut?" „Stirbt sie."

Nach dieser Neuigkeit lief Jessica aufgewühlt hin und her. „Ihr bleiben noch ein paar Stunden." „Sie ist jetzt mit den beiden da oben..!" „Ist OK, sie weiß noch nicht was mit ihr vorgeht." „Und wann wird sie es wissen?" „Im Moment erinnert sie sich an gar nichts. Ein Teil von ihr ist immer noch Mensch." Jessica fuhr sich aufgewühlt durch die Haare. „Aber mit dem Fortschreiten der Verwandlung kommen die Erinnerungen zurück und dann wird sie wissen, dass sie die Entscheidung treffen muss." „Dieselbe Entscheidung, die du getroffen hast?" fragte sie vorwurfsvoll und fing an Ambers Chaos in der Küche aufzuräumen.

Kentin saß am Bett bei Amber, die in die Decke eingewickelt war. Er strich ihr mit einem Handtuch übers Gesicht. „Tut mir leid, ich mach so viel Ärger." „Ah. Hey, du musst...dich nur ausschlafen, OK?" sagte er und küsste ihre Stirn. Dann wollte er gehen, doch Amber hielt ihn am Arm fest. Er setzte sich wieder und Amber heulte sich an seiner Schulter aus. Nathaniel beobachtete es vom Flur aus und ließ sie allein. Amber küsste leicht Kentins Hals und war wieder in Versuchung. „Nein!" Sie stieß ihn zur Seite aufs Bett, sprang auf und stürmte raus. Nathaniel sah sie die Treppe runterlaufen. „Am?" Sie hielt nicht an, sondern lief zur Haustür hinaus. „Am!" Nathaniel lief ihr hinterher, Jessica, die es von der Küche aus gesehen hatte, ebenfalls, doch als Nathaniel draußen ankam, war Amber spurlos verschwunden. Lysander folgte Jessica und Kentin kam die Treppe hinunter und raus zu ihnen. „Sie war ganz ruhig und dann... ist sie plötzlich ausgerastet." erklärte Ken. „Ich geh sie suchen, ruft mich an, wenn ihr was hört!" Nathaniel stürzte zu seinem Jeep. „Ich kann sie aufspüren." sagte Lysander leise zu Jessica. „Geh!"

Es dämmerte und dann wurde es schon dunkel. Logan war im Wald mit dem Vampir-Kompass. Dieser fing an auszuschlagen und Logan rief Crystal über das Handy an. „Ja?" Crystal war mit Taschenlampen und dem Deputy ebenfalls im Wald, an einer anderen Stelle. „Ich glaub, ich hab hier was. Es zeigt auf den alten Friedhof." „Wir kommen."

Jessica räumte weiter die Küche auf und Kentin half ihr halbherzig dabei. „Ich finde, wir sollten Nathaniel mal anrufen." sagte er. „Er meldet sich, wenn er sie gefunden hat." „Ja, aber was sollen wir denn jetzt tun?" „Wir warten. Wir sollen einfach nur warten." „Ich weiß nicht, was mit ihr nicht stimmt." Jessica seufzte. „Sie kommt wieder zu sich. Alles wird gut." Es klingelte und Jessica und Kentin liefen aufgeregt zur Tür. Jessica öffnete, doch wollte sie gleich wieder zuschlagen, als sie sah, dass Castiel davor stand. Doch Castiel hielt sie auf und drückte die Tür auf. „Kentin, geh nach oben, na los!" Verwirrt gehorchte ihr Bruder. „Du hast ja Angst vor mir." stellte Castiel fest. „Ich werd mal etwas vorpreschen und raten: Lysander hat endlich ein Geständnis abgelegt." grinste er. „Hör auf und bleib weg von mir!" zischte Jessica. „Hey, hey, hey. Kein Grund grantig zu werden. Ich such bloß Lysander.. Darf ich reinkommen? Ach, warte. Klar darf ich. Ich wurde ja eingeladen." grinste er und trat ein. Jessica wich zurück. Castiel schloss die Tür. „Wir können gleich auf den Punkt kommen: Ich werd dich jetzt nicht töten. Es würde meine Pläne durcheinander bringen. Also... wo ist Lysander?!" „Er ist draußen und sucht nach Amber!" „Sieh mich nicht mit diesen vorwurfsvollen kleinen Augen an." Er trat näher zu ihr und sie wich zurück, soweit es ging, doch dann kam die Wand. „Die Kleine wird mir noch für alles dankbar sein." Er fixierte Jessica. „Warst du Debrah dankbar?" „Hm." Castiel drehte sich um und ging ein paar Schritte zurück. „Hast wohl die ganze Lebensgeschichte gehört, hm?" „Genug jedenfalls." „Oh, das bezweifle ich..." Er ging Richtung Tür. „Sag meinem Bruder, dass ich ihn suche." Er grinste ihr noch kurz zu, dann trat er aus dem Haus. „Oh." Er streckte denn Kopf durch den Spalt der Tür zurück. „N Tipp für die Zukunft: Sei vorsichtig, wen du in dein Haus einlädst." sagte er grinsend und verschwand.

Amber saß schluchzend im Wald beim Friedhof und Lysander fand sie. „Amber?" Erst erschrak sie, doch dann erkannte sie ihn. „Langsam erinnere ich mich wieder. Was er ist, was er gesagt hat. Ich erinnere mich auch wieder an dich, auf dem Dach, wie du im Krankenhaus warst, alles kommt wieder." „Es tut mir so leid. Castiel hatte kein Recht dir das anzutun." Amber schluchzte. „Er hat gesagt, dass ich Blut trinken muss. Und was passiert, wenn ich das nicht mache?" „Du verlierst schnell an Kraft. Und dann.. wird alles... vorbei sein." „Ich werd also sterben." schluchzte sie. „Hey..." Lysander ging bei ihr in die Hocke und versuchte sie zu trösten. „Ich will das alles nicht..." „Ich weiß. Ich weiß ja. Du kommst wieder in Ordnung. Ich kann dir helfen, Amber." „Ist es besser? Ist es besser, wird es mir besser gehen?" Lysander antwortete nicht und sah zu Boden. Amber schluchzte erneut und weinte wieder. „Ich will nach Hause. Bringst du mich bitte nach Hause?" Er nickte und stand auf. „Ok. OK." Er streckte ihr die Hand hin, doch dann ertönte ein Schuss und Lysander hatte eine blutende Wunde in der Brust. Er brach zusammen. Ihm gegenüber stand Logan ein Stück entfernt, die Pistole im Anschlag. Entsetzt stand Amber langsam auf und Lysander rollte sich voller Schmerzen auf den Rücken. Logan trat näher und zielte weiterhin auf ihn. Dann warf er die Pistole zur Seite und holte den Pflock hervor. Logan kniete sich zu Lysander runter. Entsetzt starrte er ihn an. Logan holte aus, Amber schrie „Nein!" und Castiel tauchte auf, biss Logan in den Hals und tötete ihn. Dann kniete er sich zu Lysander und pulte ihm schmerzhaft die Holzkugel heraus. Amber sah zu Logan und seinem blutenden Hals. „Eine Holzkugel. Sie wissen es." Castiel wischte sich Logans Blut vom Mund. „Aber wenn dich einer tötet, dann werd ich das sein. Meinen Ring!" Lysander holte ihn aus der Hosentasche und gab ihn ihm. Er steckte ihn zufrieden grinsend an und achtete nicht auf Amber, die sich von Logan ernährte. „Nein, nein, Amber!" schrie Lysander. Doch es war zu spät. Mit blutverschmierten Mund richtete sie sich wieder auf und wischte darüber. „Es tut mir leid..." Sie stand auf und rannte weg. „Ups." machte Castiel. Er stand auf und sah den Vampirkompass zugeklappt auf dem Waldboden liegen. Er hob ihn auf und steckte ihn ein.

Crystal kam mit ihrem Deputy viel zu spät an und entdeckte den toten Logan. „Oh Gott. Die Uhr. Finden Sie die Uhr!"

Jessica saß auf der Veranda auf einer Bank und stand auf, als Lysander kam. „Du blutest!" „Das macht nichts, ist nicht so schlimm. Mir gehts gut." Entsetzt sah Jessica ihn an. „Ich konnte sie nicht aufhalten. Ich habs versucht." „Was hat das zu bedeuten?" „Sie hat Blut getrunken. Dann hab ich sie verloren." „Oh mein Gott...!" „Ich kümmere mich darum. Ich werd sie finden und dann zeig ich ihr, dass sie wie ich leben kann, dass sie niemanden verletzten muss. Jessica, das versprech ich dir!" „Was soll ich meinem Bruder sagen und und und... Nathaniel?" „Wir erfinden eine Geschichte." „Du meinst wohl, wir erfinden eine Lüge!" „Das tut mir so...unendlich leid." „Du hast dir gewünscht, dass ich dir einen Tag Zeit gebe. Das hab ich getan. Ich glaube dir, dass du mich niemals verletzten würdest." Lysander sah sie mit Tränen in den Augen an, da er schon ahnte, was kommen würde. „Und ich versprech dir dein Geheimnis zu bewahren, aber... ich kann nicht mit dir zusammen sein, Lysander... Tut mir leid, ich.. kann es nicht." Sie ließ ihn stehen und ging ins Haus. Sie blieb an die Haustür gelehnt stehen, fing lauthals an zu weinen und rutschte an ihr herunter...

SDSDSDSDSDSDSDSDSD

Aww..traurig..Ich hoff, es hat euch gefallen!

Aber hier die Songs!

Stood Up von A Fine Frenzy

Lysander und Jessica reden vor dem Grill

The Weight of The World von Editors

Castiel gibt Amber sein Blut zu trinken

Fader von The Temper Trap

Amber ist fertig mit duschen und redet mit Castiel

Enjoy the Silence von Anberlin

Castiel und Amber feiern und tanzen

21 Guns von Green Day

In Lysanders Zimmer heult sich Amber bei Castiel aus

Down von Jason Walker

Jessica macht mit Lysander Schluss

Joa, echt tolle Songs wieder dabei ^^

Bis bald!

LG

Ronjale55