Lysander war auf einem Sessel beim Lesen zuhause eingenickt, wachte aber auf, als sein Buch runter fiel. Er hob es auf und legte es auf ein Tischchen. Dann stand er auf und wollte in sein Bett gehen. Doch er hörte eine Stimme. „Lys..." Misstrauisch sah er sich um. Niemand war im Wohnzimmer. Er ging langsam weiter. Plötzlich hörte er Lärm, als ein Fenster geöffnet wurde und die Gardinen wehten im Wind. Doch niemand war dort. Lysander ging zum Fenster und schloss es. Ein Schatten huschte hinter seinem Rücken vorbei. Plötzlich hörte er Lärm von oben, Gepolter. Er lief in den Flur und sah nach oben. „Castiel?" Plötzlich kamen die Geräusche von hinten und er drehte sich um. Erneut huschte ein Schatten an ihm vorbei. Nochmal, doch diesmal schubste er ihn auf den Boden, schemenhaft war eine blonde Frau zu erkennen. Sie drehte ihn auf den Rücken und fauchte ihn mit ausgefahrenen Fangzähnen an, ihre blauen Augen waren rot umrandet. „Lexi?" Ihre Zähne verschwanden, sie grinste. „Hi." Sie half ihm hoch. „Was machst du hier?" „Wie kannst du so eine Frage stellen?" Lysander lachte und umarmte sie. „Ich hab dich vermisst." Sie lösten die Umarmung und Lexi lächelte. „Alles Gute zum Geburtstag."

Lexi und Lysander redeten bis zum Morgen. Sie saß auf seinem Bett, er lag daneben und kitzelte sie. „Nein, hör auf, nicht! Hör auf!" lachte sie und hielt seine Hände fest. „Ich weiß es nicht, OK? Wenn auf mich einer mit Holzpatronen geschossen hätte, hätts mich schon mit unter 60 erwischt. Und wieso jagt ein Reporter eigentlich Vampire?" „Keine Ahnung. Ich weiß nicht, wie er von uns weiß. Außer ihm wissen vielleicht noch andere Bescheid, hey, tu mir einen Gefallen, solange du hier bist, sei bitte vorsichtig." Lexi stöhnte genervt und Lysander setzte sich auf. „Ich bleib doch nicht. Ich will übers Wochende nach New York." Sie stand auf. „Bon Jovi, Madison Square Garden!" Lysander hob die Faust in die Luft. „Wanted Dead Or Alive. Das ist unser Lied. Das wird der Wahnsinn." „Hey. Glaubst du, dass er sich noch an uns erinnern würde? Das war doch n ziemlich irres Wochenende." „Wir können seinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen.." Lysander grinste und zog seine Schuhe an. „Komm mit, wir gehen zusammen! Was hält dich überhaupt noch hier?" „Hab ich dir gesagt. Ihr Name ist Jessica." Lexi hielt Debrahs Bild in der Hand und wandte sich Lysander zu. „Na, hoffen wir, sie ist besser, als die Letzte in die du sooo verknallt warst." neckte sie ihn. „Du hast Debrah nicht mal gekannt." sagte Lysander, stand auf und nahm ihr das Bild weg. „Sonst hatte ich ihr auch in den Arsch getreten, der kleinen Schlampe. Wo wir grad dabei sind: Wo ist Castiel?" fragte sie nervös. „Der macht grade jemandem das Leben zur Hölle." „Aha." „Hey, kommst du hier klar? Allein? Ich hab noch was zu erledigen." „Naja, ist ja nicht so, als könnte ich einfach mal raus. Und du und Castiel seid die Einzigen mit diesen hübschen kleinen Tageslicht-Ringen..." Ihr kam eine Idee und sie hob ihre Hand. „Ich hab nen Stimmungsring von '74. Tauschen wir?" Lysander drückte ihre Hand wieder runter. „Das funktioniert so nicht und du weißt es." „Ach...ja." seufzte sie. „Hey Lexi, ich freu mich wirklich, dass du gekommen bist." „Ok. Was machen wir zu deinem Geburtstag?" Lysander seufzte. „Man wird nicht jeden Tag 162 Jahre alt." grinste sie. „Muss das sein?" Lexi nickte grinsend. „Oh ja."

Sheriff Crystal Forbes befragte Kentin wegen Ambers Verschwinden in ihrem Büro. „Was hat Amber gesagt, wo sie hin will?" „Das hat sie nicht gesagt." „Hat sie ihrem Bruder gesagt, wo sie hin will?" „Nein, darüber hat sie gar nichts zu mir gesagt. Sie hat Kentin gebeten, mir zu sagen, dass sie weg geht." sagte Nathaniel. „Gibt es irgendjemanden, den ich fragen könnte, was ihr passiert ist, bevor sie die Stadt verlassen hat?" „Lysander Salvatore vielleicht. Er hat bei uns geklingelt, aber sie wollte nicht mit ihm reden." „Was wollte er denn bei euch?" „Ich wollte ihr helfen. Jessica hat sich Sorgen gemacht um ihren Bruder und er war mit Amber zusammen, die ein Drogenproblem hatte und da wollte ich helfen." antwortete Lysander. „Du hast dich also eingemischt, weil Jessica dich darum gebeten hat." „Ich hab Lysander um Hilfe gebeten, ich dachte, indem er Amber hilft, hilft er gleichzeitig meinem Bruder." sagte Jessica. „Wie hat sie sich verhalten in den letzten Tagen, bevor sie gegangen ist?" „Mal so, mal so. Sehr sprunghaft, als würde sie von einer Megaparty kommen, oder so." sagte Nathaniel. „Irgendwelche Anzeichen von Aggressionen oder Gewalttätigkeit?" „Nein, nicht das ich wüsste." sagte Kentin. „Nein." sagte Jessica, Lysander ebenfalls. „Und du glaubst, Amber hat wirklich die Stadt verlassen?" fragte Crystal. Ein „Ja." von Nathaniel, Jessica und Lysander. „Ich vermisse sie, aber...ich glaube, es ist so am Besten." ergänzte Kentin.

Lysander wartete nach der Befragung vor dem Polizeirevier auf Jessica. Nathaniel kam raus und ging wortlos an ihm vorbei. „Ich wollte ihr nur helfen, Nathaniel! Das ist alles." rief Lysander ihm hinterher. Jessica kam mit Kentin und Iris hinaus. Sie sah Lysander. „Ich komm gleich nach, geht schon mal vor." „Ok." Sie ging zu Lysander. „Alles in Ordnung?" fragte er. „Ich glaube nicht, dass Sheriff Forbes irgendetwas ahnt. Kentin kann sich an überhaupt nichts erinnern, er weiß nur noch das, was Castiel ihm gesagt hat." „Ich danke dir." „Ich...kann das nicht, Lysander. Jedes Mal, wenn ich Nathaniel oder Kentin ansehe, muss ich daran denken, dass Amber nie wieder zurückkommen wird. Und sie werden nie erfahren warum. Um dich herum werden Menschen verletzt und getötet und ich... das ist zu viel für mich." „Lass uns woanders hingehen und darüber reden." „Nein. Lysander, halt dich bitte von mir fern." Jessica ging an ihm vorbei und lief nach Hause.

Lexi lag auf Lysanders Bett und schlief. Sie drehte sich zur anderen Seite, öffnete die Augen und dort lag Castiel. „Buh." machte er. Genervt setzte Lexi sich halb auf. „Hallo Lexi." grinste Castiel. „Welch eine unerwartete Überraschung." „Unerwartete Überraschung? Da geht wohl der falsche Bruder noch mal auf die Highschool." „Wie lange bleibst du?" „Nur zu Lysanders Geburtstag." „Oh. Du bist gar nicht den weiten Weg gekommen um mich zu sehen?" Lexi lachte auf. „Ja genau, Castiel, nach einem Jahrhundert ist mir endlich klar, dass der Tod mir nichts bedeutet ohne dich. Machs mir." flüsterte sie neckisch und setzte sich grinsend hin. „Oh...warum bist du so gemein zu mir?" „Bist du dir schon mal begegnet? Du bist kein sehr netter Mensch." „Weil ich ein Vampir bin!" „Aber du hast nur das Schlechte davon." Castiel lehnte sich zu ihr und berührte ihr Knie. „Zeig mir, wie man gut ist.." Doch Lexi packte ihn an der Kehle, drehte ihn herum und drückte ihn drohend aufs Bett. „Ich bin älter und das bedeutet stärker." „Tut mir leid." röchelte Castiel. „Vermassel mir ja nicht meine Zeit mit Lysander, sonst werd ich dir wehtun." Sie beugte sich zu seinem Ohr und flüsterte: „Und du weißt, dass ich das kann." „Ja." Sie ließ ihn los und ging aus dem Raum.

Kim war bei ihrer Großmutter und packte ihre Sachen in eine Tasche. „Du gehst wieder?" fragte Sheila. „Dad hats nicht gern, wenn ich so lange hier bin." „Weil du ihm fehlst oder weil er kein Vertrauen zu mir hat?" Kim wandte sich ihr zu. „Das Problem mit deinem Vater ist, dass er keine Fantasie hat. Er glaubt, dass ich dir den Kopf mit meinem Hexen Spuk vollstopfe." „Da hat er recht." lächelte Kim. „Er hat immer Recht." Kim lachte. „Das ist sein anderes Problem." Kim hob den Bernsteinkristall hoch. „Ähm, die musst du tragen." „Ich muss sie Rosalya zurückgeben, sie gehört mir nicht." „Doch, sie hat deiner Vorfahrin gehört und jetzt ist es deine." „Emily war auch deine Vorfahrin, warum trägst du sie nicht?" „Sie hat nicht mich gefunden, sondern dich. Sie hat dich beschützt. Ein Hexen Talisman ist ein mächtiges Instrument. Den darfst du niemanden zurückgeben." „Ok." Kim zog die Kette an und seufzte. „Wenn er wenigstens hübsch wäre." Sie ließ sie unter ihrem Top verschwinden.

Jessica saß deprimiert auf dem Sofa und Iris ließ sich dazu plumpsen. „Du badest in Selbstmitleid." sagte Iris. „Du auch." „Mein Selbstmitleid ist berechtigt. Man hat mich abserviert." „Ja, Logan ist ein Dreckskerl." seufzte Jessica. „Du hast keine 'Ich-verlasse-die-Stadt. Bis-dann' Abfuhr E-Mail gekriegt. So wie ich." „Könnt ihr da drüben mal leise sein?" rief Kentin, der am Küchentisch saß. Iris richtete sich auf und sah zu ihm. „Wieso, was machst du denn?" „Hausaufgaben." Verwirrt richtete Jessica sich auch auf und sah ihn an. „Seit wann machst du Hausaufgaben?" „Ich muss das hier fertig machen, ich hinke hinterher und morgen hab ich einen Test, also..." „Was hältst du davon? Ein Alien?" fragte Jessica Iris. „So was wie ein Replikant." sagte Iris. Genervt sah Kentin auf. „Er kann euch hören."

Crystal bekam im Revier einen Anruf. „Ja? Schicken Sie ihn rein. Mister Salvatore. Kommen Sie rein. Könnten Sie bitte die Tür zu machen?" Castiel stand mit einem Päckchen in der Hand im Türrahmen. „Klar." sagte er und schloss die Tür. „Mrs. Lockwood hat mir gesagt, dass Ihr Onkel nicht in der Stadt ist." „Ja, stimmt, aber...ich hab mit Dimitri gesprochen. Er hat mich informiert und dann auch gebeten Ihnen dieses Päckchen vorbei zu bringen." Er reichte ihr das Päckchen. Sie nahm es entgegen und öffnete es auf dem Schreibtisch. Darin befand sich Eisenkraut. „Eisenkraut." sagte sie. „Mehr haben wir im Moment nicht, ich hoffe, dass reicht." Crystal seufzte. „Es sind nur wenige Leute. Gründerfamilien... Beamte der Stadt." „Und Ihre Deputies natürlich, oder?" fragte Castiel und setzte sich. „Gibt es schon neue Erkenntnisse?" „Nein, ich fürchte, unsere Fakten sind falsch. Wir dachten immer, dass Vampire nur bei Dunkelheit herauskommen können. Wenn sich das nun geändert hat..." „Ist das denn überhaupt möglich?" grinste Castiel gespielt verwundert. „Wir haben alle anderen Möglichkeiten durchgespielt, wir müssen damit rechnen, dass der Vampir vielleicht auch am Tag herumlaufen kann, direkt vor unserer Nase." „Hm. Und wie gehen Sie jetzt vor?" „Wir nehmen alle ins Visier, die neu in der Stadt sind, seit die Todeswelle begonnen hat. Da gibt es sicher ein, zwei Verdächtige." „Und ich... werd natürlich tun, was ich kann und Ihnen helfen." versicherte Castiel. Crystal nickte und Castiel lächelte.

Kim klopfte an Jessicas Zimmertür und trat ein. „Bist du wach?" Jessica lag in ihrer Decke eingewickelt im Bett. „Nein." sagte sie und zog sich die Decke über den Kopf. Kim kam zu ihr und wollte ihr die Decke wegziehen, doch sie hielt sie fest. „Nein, nein!" Kim gab auf. „Warum hast du nicht zurückgerufen?" „Tut mir leid..." „Willst du für immer da drin bleiben?" „Ja." Kim seufzte. „Mach schon, rutsch rüber." lächelte sie. Jessica gehorchte und Kim schlüpfte zu ihr unter die Bettdecke. „Ich mach mir ernsthaft Sorgen. Was ist los?" „Ich habs satt immer nur nachzudenken, immer zu reden, ich..." „Krieg ich vielleicht die Kurzfassung, damit ich so tun kann, als ob ich dir helfen würde?" „Lysander und ich haben uns getrennt." „Das tut mir schrecklich leid. Geht's dir gut?" Jessica warf ihr einen vielsagenden Blick zu. „Mhm. Stimmt, blöde Frage. Ich weiß schon, ich war mal wieder nicht da, als du mich am meisten gebraucht hast. Scheiß Freundin." „Willst dus wieder gut machen? Lenk mich mit irgendwas ab." Kim grinste. „Du hast mich darum gebeten, nicht vergessen." Sie stand auf und schloss ein Fenster. Dann zog sie ein Kissen aus dem Bezug und ratschte es mit einem Messer vom Nachtisch auf. Sie schüttete die Federn aufs Bett. „He! Eh.." machte Jessica. „Hab Geduld!" grinste Kim. „Okay..." Kim setzte sich ihr gegenüber aufs Bett, die Federn vor sich. „Zuerst musst du schwören, es geheim zu halten." „Das ist ne ganz schlechte Woche für solche Sachen..." „Schwöre. Ich darf dir das eigentlich nicht zeigen." „Ok, ich schwöre." „Also, hier ist kein Fenster offen, oder?" „Richtig." „Es gibt keine Klimaanlage, keinen Ventilator..." „Nein. Was hast du vor?" „Grams hat mir das gezeigt. Es wird dir gefallen. Bist du bereit?" Jessica nickte. Kim sah auf die Federn und hob eine Hand. Eine Feder schwebte nach oben gelenkt, nur durch ihre Hand. Erstaunt sah Jessica zu. Kim ließ Hand und Feder wieder sinken. „Kim, wie ist das möglich?" Kim grinste und hob beide Hände über die Federn. Sie ließ einige schweben und Jessica lachte. Kim ließ die Hände sinken und ließ dann ganz viele Federn nur per Gedankenkraft in der Luft herum schweben. Jessica lachte und sah sich um. Kim lachte ebenfalls. „Es stimmt, Jessica. Alles, was mir Grams gesagt hat. Es ist unmöglich. Und es ist wahr. Ich bin eine Hexe." Jessica lachte. „Ich glaube dir, Kim." Glücklich lachte Kim.

Rosalya lief durch die Straßen und Castiel stellte sich ihr in den Weg und ließ sie nicht vorbei. „Hör zu, Junge aus dem Verließ, ich habs satt dein Sklavenmädchen zu spielen. Du hast mich ernsthaft verletzt und ich will verdammt sein, wenn du denkst, dass -" Castiel manipulierte sie. „Oh mein Gott! Wo hast du bloß gesteckt?" fragte sie erfreut. „Ich freu mich echt, dich zu sehen." „Schon viel besser. Du willst heute Abend im Grill ne Party schmeißen." „Warum machst du das nicht?" „Weil dann Lysander und seine beste Freundin nicht kommen, ich brauche viele Leute, lad alle ein. Es soll voll werden." grinste er. „Und warum mach ich diese Party?" „Weil du mir damit hilfst, das kleine Vampirproblem in der Stadt zu lösen." grinste Castiel. „Und gib mir meinen Kristall wieder." „Aber Kim hat den jetzt!" „Das weiß ich. Du verlangst ihn zurück." Rosalya grinste.

Bei Lexi und Lysander
„Also, diese Jessica... wird sich ganz sicher wieder besinnen. Hattet ihr schon Sex?" „Nein." „Sex funktioniert immer. Du erschütterst ihre Welt einmal mit deinem Vampirsex und sie ist für immer dein." grinste sie. „Ja, aber sieh mal, hier geht es nicht um...Sex oder Zwang oder sonst einen unseren..Tricks. Sie muss selbst mit mir zusammen sein wollen. Zu ihren eigenen Bedingungen." Lexi holte ein Täschchen heraus in dem Blutbeutel lagen und nahm sich einen. „Wow, das klingt ja, wahnsinnig reif und erwachsen." „Dabei werd ich gar nicht älter." grinste Lysander. „Ha-ha." Sie steckte einen Strohhalm in den Blutbeutel und fing an zu trinken. „Auch n Schluck?" „Nein.." Er stand auf. „Danke." „Ganz ruhig. Ich hab niemanden dafür umgebracht. Der Phlebologe, (AU: Spezialist für Erkrankungen der Venen) mit dem ich n paar Mal ausgegangen bin, versorgt mich. Ach, verurteile mich nicht, ja? Ich habs mit der Tierdiät versucht! 3 Wochen hab ichs ausgehalten." Sie ließ den Beutel zurück fallen. „Trotzdem. Wenn ich wieder damit anfangen würde, dann weiß ich nicht..." „Ob du wieder aufhören könntest." ergänzte Lexi seufzend. „Lexi, ich würde dich nie verurteilen." „Ich bin nur neidisch auf deine Selbstbeherrschung. Ich hab keine. Ich hab Spaß am Hedonismus.. Wo wir grad dabei sind...was machen wir heut Abend?" „Witzig, dass du fragst." ertönte Castiels Stimme und er kam zu ihnen ins Wohnzimmer. „Eigentlich hab nicht dich gefragt." sagte Lexi. „Es gibt ne Party. Im Grill. Dir wird sie gefallen. Sitzbänke. Billige Bedienungen. Alle Freunde von Lysander." „Also ich will keine Geburtstagsparty." „Na, die ist nicht für dich, es ist einfach ne Party. Keiner weiß, dass du Geburtstag hast. Rosalya organisiert sie." grinste er. „Castiel, halt dich fern von Rosalya." sagte Lysander. „Wir sind Freunde, alles locker. Es ist wichtig, dass die Stadt uns draußen rumlaufen sieht, wie normale Leute. Mischen wir uns unters Volk." Castiel sah die Blutbeutel. „Ugh. Ich habs lieber bei Körpertemperatur." sagte er und ging. Lexi sah Lysander an. „Gehen wir hin?" Lysander seufzte. „Bitte.."

Wieder bei Kim und Jessica
„Ist doch verrückt, was? Immer haben wir Witze darüber gemacht, dass ich hellsehen kann. Und jetzt bin ich wirklich eine Hexe." Beide lachten. „Du denkst doch nicht, ich bin durchgeknallt, oder?" „Nein, natürlich nicht. Aber irgendwie...versteh ich das nicht, wenn deine Großmutter dich gebeten hat, es für dich zu behalten, warum sagst dus mir dann?" „Du bist meine beste Freundin. Ich kann dir einfach nichts verheimlichen." Jessica fälschte ihr Lächeln.

Lexi kam aus der Dusche, in ein Handtuch gewickelt. „Ich bin fast fertig." sagte sie. „Du findest wirklich, dass wir zu dieser.. Party gehen sollten?" fragte Lysander und stand auf. „Ich verlang ja nicht von dir, dass du Mittags ohne deinen Ring draußen rumläufst. Jetzt mal ernsthaft: Das ist ne Party." „Eine Party, auf die Castiel uns locken will, verstehst du? Da frag ich mich doch warum, ich glaube er führt was im Schilde." „Wen kratzt das? Was kann er schon furchtbares in aller Öffentlichkeit vor so vielen Leuten anstellen?" „Er versteht es ausgezeichnet, sich unauffällig zu verhalten, glaub mir." „Dann wird er sich schon zu benehmen wissen. Komm schon. Ich hab dich an einem Tag im Jahr. Nur ein Tag, an dem du dich nicht...grübelnd in dich selbst zurückziehst." „Das ist mein Geburtstag, klar?" „Das ist mein Tag! Und der Kerl, der mal nackt in den Trevi Brunnen gesprungen ist und sich auf der Fackel der Freiheitsstatue betrunken hat, der Kerl kann auch mal einen Abend lang von seinen Sorgen abschalten und auf eine dämtliche Party gehen." Lysander grinste. „Also...hör auf zu quengeln." Sie schlug ihm leicht auf den Hintern. „Und mach dich fertig." „Na schön."

Jessica fuhr zum Salvatore-Anwesen und klingelte. Lexi rief: „Es ist offen! Herein!" und Jessica trat verwirrt ein. Sie ging ein paar Schritte, bis Lexi, immer noch im Handtuch, herbei kam, sie sah und entsetzt stehen blieb. „Oh mein Gott. Ähm...wie..? Oh..wer..?" „Äh, ich bin Jessica, wer bist du?" „Lexi. Eine Freundin von Lysander." „Ist er da?" „Er ist unter der Dusche. Willst du warten?" „Nein." „Dann sag ich ihm, dass du da warst." lächelte sie. „Ist schon gut." Sich dumm fühlend ging Jessica wieder.

Lysander knöpfte sich gerade ein Hemd zu, als Lexi nach oben gestürmt kam. „Hast du denn völlig den Verstand verloren?!" „Wieso, was meinst du?" Sie lief zum Tisch und hob Debrahs Bild hoch. „Gerade hab ich Jessica kennengelernt! Du musst mir dringend mal was erklären..."

Lexi war in einem schwarzen Kleid, saß auf Lysanders Bett und schminkte sich. Lysander lief im Raum hin und her. „Du hast einen gravierenden emotionalen Knacks weg." sagte Lexi. „Nein, das ist nicht so, wie du denkst, sie ist nicht...Debrah." „Dann sind sie verwandt. Sie könnten nämlich Zwillinge sein." „Keine Ahnung." „Keine Ahnung? Du hast nichts raus gefunden?" Lysander zuckte mit den Schultern. „Nein, vielleicht will ichs gar nicht wissen. Ich will...keine Verbindung zwischen Jessica und Debrah herstellen." Lexi warf ihm einen vielsagenden Blick zu. „Also gut, ja. Ja, die Ähnlichkeit hat mich..zu ihr hingezogen, aber das wars auch. Debrah und Jessica sind sich äußerlich vielleicht sehr ähnlich, aber im Innern sind sie völlig verschieden." „Oh, dann ist Jessica also kein totales Miststück, huh?" Lysander lächelte. „Nein. Nein, Jessica ist...Jessica ist warmherzig und sie ist...sie ist freundlich und sie ist einfühlsam und sie ist selbstlos... und es ist echt. Und...wenn ich mit ihr zusammen bin, dann...dann vergesse ich völlig, was ich bin." „Du meine Güte. Du liebst sie ja." „Ja. Ja, stimmt." lächelte er. „Wow."

Im Grill war die Party in vollem Gange und Rosalya grinste zufrieden über ihr Werk. Sie sah Castiel an der Bar sitzen und lief zu ihm. „Ist doch ne hammergeile Party, was?" grinste sie. „Schön, dass du daran gedacht hast." lächelte er verschmitzt. „Und, hast du Spaß hier?" „Hast du meinen Kristall?" „Nein." „Dann hab ich auch keinen Spaß hier." Er sah zum Eingang und bemerkte, dass Lexi ankam. Castiel stand auf, ließ Rosalya stehen und lief zu Lexi. „Wo ist mein Bruder?" „Er hat gesagt, dass wir uns hier treffen." „Möchtest du einen..." Lexi ging an ihm vorbei.

Jessica öffnete ihre Haustür und Lysander stand davor. „Hey." „Oh. Was machst du denn hier?" „Ahm..Lexi hat gesagt, du wärst vorbeigekommen und warst wohl verärgert." „Richtig. Das Mädchen, das aus der Dusche kam." „Dusche?" „Mh-hm..." „Oh! Nein. Nein. Nein, nein, nein. So ist das nicht, sie ist nicht gerade ein Mädchen. Lexi ist... sie ist 350 Jahre alt." „Du meinst, sie ist ein..?" „Und sie ist meine älteste Freundin, nichts romantisches, noch nie." „Oh. Na gut, aber.. Sie hat mich so komisch angeblickt, das war unheimlich." Sie trat ein paar Schritte in den Flur zurück und Lysander kam ein paar Schritte hinein. „Naja, ich hab viel von dir erzählt. Und da kams ihr wohl so vor, als würde sie dich kennen." fand er eine Erklärung. Jessica nickte. „Warum wolltest du zu mir?" „Ich äh, es war ein Fehler." Lysander trat näher zu ihr. „Jessica, rede mit mir." „Ich kann nicht. Lysander, ich kann nicht, und dass ist das Problem. Ich behalte all diese Geheimnisse für mich, kann es nicht mal meiner besten Freundin sagen. Weißt du, wie schwer das ist?" Lysander nickte. „Eigentlich will ich dringend mit jemandem reden, aber der Einzige mit dem ich reden kann, bist du und..." „Ich möchte, das du weißt, dass ich, egal was kommt, immer für dich da sein werde. Du kannst mit mir über alles reden. OK?" Sie nickte. „Danke, das du vorbeigekommen bist." „Ja." Lysander wandte sich zum Gehen, doch drehte sich auf der Veranda nochmal um. „Hey, soll ich dich heute Abend zum Grill mitnehmen?" „Gehst du etwa zu Rosalyas Party?" fragte Jessica belustigt. „Lexi schleppt mich dorthin. Und...heute ist mein Geburtstag." „Wirklich? Na dann, ähm, alles Gute zum Geburtstag." lächelte Jessica und trat wieder näher zur Tür. „Danke." „Eigentlich, ähm..hatte ich vor, heute zu Hause zu bleiben." „Ok. Dann wünsch ich dir...eine gute Nacht." sagte Lysander und ging. Jessica schloss nachdenklich die Tür.

Im Grill lotste Rosalya Kim von ein paar Mädels weg. „Kim, hey! Ich hab dich überall gesucht." Sie zog sie ein bisschen abseits. „Es tut mir echt total leid, denn geschenkt ist geschenkt und ich dürfte das eigentlich gar nicht von dir verlangen, aber...ich hätte gerne meinen Kristall wieder." „Du kannst ihn doch nicht ausstehen." „Aber...dann hab ich ihn an dir gesehen und gemerkt, wie toll er eigentlich aussieht und ich hab mindestens 3 Outfits zu denen er passen würde, also..." „Ich kann ihn dir auf keinen Fall zurückgeben." „O..kay..ähm, also eigentlich wollte ich dir das überhaupt nicht sagen, aber...ich bin deine Freundin. Wenn du ihn unhast...dann..macht dich das fett. So. Jetzt ist es raus, aber ich bin eben dein Freundin, also, wenn du..." „Tut mir leid, Rosalya, ich kann nicht." „Was meinst du mit ,Ich kann nicht'?! Kim, er gehört mir!" „Hast du nicht gesagt, er gehört Castiel?" „Stimmt ja auch." „Dann ist es Castiel, der ihn in Wahrheit wieder haben will." „Nein. Eh...vielleicht...es ist.." Rosalya griff nach dem Kristall und bekam einen Schlag und zog die Hand zurück. „Au! Hast du was aus Polyester an?" „Wolltest du ihn mir gerade vom Hals reißen?!" fragte Kim entrüstet. „Was ist denn bloß mit dir los?" Sie ließ sie stehen.

Lysander kam im Grill an und sah Nathaniel. Er lief ihm hinterher. „Nathaniel!" Er blieb stehen und drehte sich seufzend zu ihm um. „Kann ich dir was sagen? Bitte? Ich hab nur versucht, Amber zu helfen. Ich hab so was auch mal durchgemacht. Früher. Tut mir wirklich leid." „Das muss es nicht. Ist nicht das erste Mal, dass sie abgehauen ist. Amber ist eben genauso wie ihre Mutter. Verlass ist auf keinen von beiden. Danke für die Mühe." sagte er und ging.

Rosalya suchte nach Castiel. „Wo ist er?" ertönte seine Stimme und er stand hinter ihr. „Kim gibt ihn mir nicht wieder." „Dann reiß ihn ihr vom Hals!" „Das hab ich ja versucht und dafür nen Schlag abgekriegt." „Verdammt! Wie kommt das? Ich will diesen Kristall!" „Gott. Warum bist du nur so? Ich bin so nett zu dir und ich würde alles tun. Es ist doch bloß eine dämliche Kette." Sie spielte an seiner Jacke herum. „Nein." Er hielt ihre Arme fest. „Du bist hier das Einzige, das dämlich ist. Und oberflächlich. Und nutzlos." Damit ließ er sie verletzt zurück. (AU: So fies...die Arme..)

Lexi und Lysander waren auf der Tanzfläche und nur Lexi tanzte richtig. Sie lachte. „Also ein bisschen solltest du deine Füße schon bewegen." „Ich bin eigentlich nicht daran interessiert, mich hier zum Idioten zu machen." sagte Lysander. „Komm schon. Ganz so schlecht bist du nicht." lachte Lexi. „Tu mir einen Gefallen, sag mir, wenn du Castiel mit seiner Handykamera siehst." „Klar." „Ja." Lexi lachte und zog ihn mit sich.

Castiel verließ den Grill und hörte wie ein Pärchen sich in eine dunkle Gasse schlich, um ungestört rumzumachen. Er folgte ihnen unbemerkt.
Plötzlich hörte das Mädchen etwas. „Hast du auch was gehört?" „Nein, da ist nichts, hier kommt niemand runter." Castiel tauchte auf, tötete brutal den Jungen und manipulierte das Mädchen.

Lysander und Lexi spielten Billiard. Und Lysander hatte Spaß, was Jessica, die doch gekommen war, beobachten konnte. Castiel trat in ihr Blickfeld, sah kurz zu Lexi und Lysander und kam dann zu Jessica. „Lysander lächelt. Alarmiert die Medien." sagte er. „Du hast ihm nicht viel Grund zum Glücklichsein gegeben." „Nein, da hast du Recht. Armer Lysander. In alle Ewigkeit schikaniert von seinem verkommenen Bruder." Er seufzte. „Ist es nicht anstrengend, immer so rechtschaffend zu sein?" „In Gegenwart von Psychopathen fällt es einem leicht." Castiel griff sich ans Herz. „Autsch, das hat die Gefühle des Psychopathen verletzt." Jessica drehte sich zu ihm um. „Was hast du mit meinem Bruder angestellt?" „Die Frage ist etwas...vage formuliert." „Als du das mit der Erinnerung von Kentin gemacht hast. An Amber. Was hast du noch mit ihm gemacht?" Castiel trat näher zu ihr. „Du hast mich gebeten seine Erinnerung an Vampirzähne und" Er machte Knurrgeräusche. „und all das Böse zu nehmen. Du wolltest, dass ich ihm sein Leid nehme." „Aber er verhält sich ganz anders. Er scheint mit allem zurechtzukommen. Das ist fast schon beängstigend. Ich meine, er lernt, er nimmt keine Drogen, er trinkt nicht. Hast du wirklich nichts anderes mit ihm gemacht?" „Jessica. Ich habe sein Leid von ihm genommen."

Kim traf auf die niedergeschlagene Rosalya. „Rosalya!" „Ich rede nicht mit dir." „Nein, lass es mich bitte erklärn!" „Was gibts da zu erklären, Kim? Du hast bekommen, was du wolltest. Und zwar etwas, was dir noch nicht mal gehört, nebenbei bemerkt. Und mich nennt man eine oberflächliche, nutzlose Platzverschwendung." „Wer hat dich so genannt?" „Na, wer denn wohl?" „Du weißt, dass das nicht stimmt. Lass dich von ihm nicht so behandeln." „Ja, weil mich meine beste Freundin so gut behandelt." sagte Rosalya, schüttelte den Kopf und ließ Kim stehen.

Ein Polizeiwagen fuhr langsam am Grill vorbei und hörte den leisen Hilferuf des Mädchens. Der Deputy stieg aus, ging in die Gasse und fand die Leiche des Jungen. Er rief über sein Funkgerät Verstärkung.

Lexi ging zur Bar. „Ich hätte gern 2 Tequila." Sie sah Jessica weiter weg stehen und sagte: „Mach drei draus." „Zuerst brauch ich n Ausweis." sagte der Barkeeper. „Brauchst du nicht." manipulierte Lexi ihn. „Das macht dann..." „Nichts." manipulierte Lexi erneut. „Geht aufs Haus." Lexi grinste. „Danke." Sie nahm die Drinks und ging zu Jessica.
„Ah, die berühmte Jessica." „Handtuch-Mädchen." „Man hat mich schon schlimmer genannt." Sie reichte ihr einen Tequila. „Hier." Sie stellten sich an einen Stehtisch. „Ich wusste gar nicht, dass ihr trinken könnt." „Oh doch. Hilft, die Gelüste im Zaum zu halten. Sorgt aber für viele versoffene Vampire." scherzte Lexi. Jessica grinste. „Ich hab Lysander noch nie betrunken gesehen. Er ist irgendwie immer so..." „Verspannt?" „Ja." nickte Jessica. „Tja." „Aber nicht mit dir." „Das ist eine der Vorteile, wenn man jemand seit über 100 Jahren kennt, da ist es leicht, man selbst zu sein." „Ja, mit mir kann er nicht er selbst sein." „Ja, noch nicht. Der erste Schritt war, dass er's dir gesagt hat. Der Rest wird mit der Zeit kommen." „Du scheinst dir aber sehr sicher zu sein." „Weißt du, meine große Liebe war ein Mensch. Er hat das durchgemacht, was...du wohl grade durch machst. Leugnung, Wut und so weiter. Aber zu guter Letzt hat die Liebe über alles gesiegt." lächelte sie ihr zu. Dann deutete sie auf Jessicas kaum angeführten Tequila. „Trinkst du das noch?" „Oh. Nimms ruhig." Lexi trank es auf Ex. Jessica lächelte. „Ich hab Angst." gab sie dann zu. „Aber du bist hier. Weil du nämlich verrückt nach ihm bist. Kann ich verstehen. Klar, ich meine: Was kann man an ihm nicht lieben? Hey, nimm es als Rat von jemanden, der in der Welt rumgekommen ist: Wenn es echt ist, kannst du nicht weggelaufen." Lexi trank den letzten Tequila und Jessica lachte. „Hey Lexi. Ich hab mich gefreut, dich kennenzulernen." Lexi lächelte und ging zu Lysander zum Billiardtisch.
„Tja, ich hab deinen leider getrunken. Sorry." Lysander sah sie lächelnd an und sagte: „Danke." „Du solltest doch nicht zuhören! Mir war eben so danach." Er sah zu Jessica.

Sheriff Forbes war bei dem toten Jungen angekommen. „Das darf nicht bekannt werden." „Das ist nicht alles." sagte der Deputy und leuchtete nach hinten an die Wand. Dort kauerte das verängstigte Mädchen. Crystal ging zu ihr. „Hey. Hast du gesehen, was das war?" Das Mädchen nickte. „Sag mir alles, was du weißt."

Lysander bereitete die Kugeln für eine weitere Runde vor, als Jessica dazukam und sich grinsend seinen Queue schnappte, der am Billiardtisch lehnte. „Hi." grinste sie. „Hey. Du bist gekommen." sagte Lysander erfreut. „Na, ich verpasse doch nicht deinen hundert-sonst-wie-vielten Geburtstag." lachte sie.

Nathaniel redete mit einem Jungen über Amber auf einer Sitzbank, als Rosalya betrunken angetorkelt kam und auf den Platz neben sie fiel. „Oh, hey!" „Ich bin auf...ich bin abgerutscht, ausgerutscht bin ich." sagte Rosalya betrunken. „Abgefüllt, hm?" grinste Nathaniel. „Naja, ein sehr netter, aber nicht sehr hübscher Barmann war heute sehr freundlich zu mir. Im Gegensatz zum Rest des gesamten Universums. Sind das gewellte Pommes?" Nathaniel grinste. „Kaffee für das betrunkene Mädchen." sagte er zu dem Jungen, der aufstand um Kaffee zu holen. „Miese Nacht, huh?" fragte er dann. „Mieser geht's nicht. Bin ich oberflächlich?" Nathaniel lachte. „Ist das ne Fangfrage?" „Ich will das überhaupt nicht sein. Ich will tiefgründig sein. Ich will am liebsten ganz abgrundtief sein." „Hm. Nimms mir nicht krumm, aber Tiefgang ist nicht deine Stärke." Sie seufzte. „Ja, es stimmt. Ich bin oberflächlich. Nein, noch schlimmer, ich bin flach. Ich bin ein Planschbecken." Sie fing an zu schluchzen und Nathaniel musste kichern. „Du bist kein Planschbecken. Du bist kein Planschbecken." „Kann ich nicht einfach nach Hause?" „Ja." „Ok?" „Na los. Ich bring dich." Rosalya stand auf und fiel fast wieder zurück, doch Nathaniel stützte sie. „Hey, geht schon. Alles in Ordnung, bleib stehen, bleib stehen." Er hob sie hoch und trug sie raus.
Draußen war alles voller Polizei und Crystal lief besorgt zu Rosalya. „Was ist passiert? Alles in Ordnung?" „Ist dir doch egal." murmelte Rosalya. „Ist sie betrunken?!" „Sternhagelvoll." grinste Rosalya. „Sie schenken euch Alkohol aus?" „Äh, ich werd sie nach Hause bringen, es liegt auf meinem Weg, ich hab nichts getrunken." Crystal nickte. „Das wäre nett von dir, Nathaniel. Danke. Wir werden uns später unterhalten." „Mhm. Kanns kaum erwarten." sagte Rosalya. Nathaniel lief weiter und Crystal wandte sich an zwei Deputys. „Sonst verlässt keiner die Bar."

Lexi kam mit zwei Drinks zu Castiel, der an der Bar lehnte. „So. Damit will ich dich bestechen. Antworte mir auf eine Frage: Was willst du wirklich hier in Mystic Falls?" „Hast du den Krokant probiert? Hat schon Preise gewonnen." „Lass den Scheiß, Castiel." Er leerte sein Glas. „Also gut. Ich habe einen teuflischen Masterplan." „Wie lautet der?" „Wenn ich dir das sagen würde, dann wär er nicht besonders teuflisch, oder?"

Crystal kam mit dem Mädchen und Deputys herein. „Ok. Sieh dich um. Sag mir ob du jemanden siehst." Das Mädchen deutete zu Lexi. Crystal schob das Mädchen raus und bedeutete zwei ihrer Leute mitzukommen. Lysander bemerkte, das etwas vor sich ging und er und Jessica beobachteten es misstrauisch. Crystal kam bei Lexi und Castiel an und spritzte Lexi Eisenkraut. Sie stöhnte und war geschwächt. Castiel stand gespielt verwundert auf. „Was machen Sie da?!" „Danke für das Eisenkraut. Und jetzt entschuldigen Sie mich." Crystal ging, gefolgt von ihren Deputys, die die geschwächte Lexi aus dem Grill bugsierten. „Oh mein Gott." sagte Lysander. „Was..was ist da los?" fragte Jessica. Lysander lief, gefolgt von Jessica zum Ausgang, der jedoch von Deputys versperrt wurde. Sie drehten um und rannten zum Hinterausgang.

Crystal und die Deputys waren mit Lexi auf dem Parkplatz angekommen, als Lexi ihre Kräfte zurückerhielt und mit ausgefahrenen Fangzähnen die Deputys wegschleuderte. Crystal zog ihre Pistole und schoss, doch Lexi lief weiter auf sie zu. Auch nach dem zweiten, dritten und vierten Schuss. Plötzlich tauchte Castiel auf und pfählte Lexi.

Jessica und Lysander kamen weiter entfernt an und als Jessica aufkeuchte, packte Lysander sie, drückte sich mit ihr gegen eine Wand und hielt ihr den Mund zu. „Oh mein Gott..." murmelte er entsetzt.
„Wieso?" keuchte Lexi. „Gehört alles zu meinem Plan." flüsterte Castiel und trieb den Pfahl endgültig durch ihr Herz.
Entsetzt beobachteten Jessica und Lysander es.
Lexi fiel tot zu Boden und Castiel wandte sich Crystal zu, die die Pistole sinken ließ. „Alles in Ordnung?" fragte er besorgt und lief zu ihr. „Ich danke Ihnen." Castiel nickte. Crystal sah zur toten Lexi. „Schnell in den Wagen damit." „Ja." Lysander und Nikki beobachteten es weiterhin.

Später nahm Crystal den Barkeeper fest. „Ich hab alle Ausweise kontrolliert..." „Ganz offensichtlich nicht." Crystals Deputys nahmen ihn mit und Crystal sah Castiel und ging zu ihm. „Sie waren ziemlich geschickt mit dem Pfahl, Castiel." „Ach, das war nurn Reflex. Wahrscheinlich ein Adrenalinrausch." grinste er. „Der Alptraum ist endlich vorbei." „Ja. Da hatten Sie aber Glück mit der Zeugin. Ohne sie hätten Sie den Vampir nie identifizieren können." Crystal nickte. „Großes Glück. Also, nochmal vielen Dank." Castiel lächelte. „Aber gern." Crystal verließ den Grill.

Nathaniel trug Rosalya in ihr Zimmer, schaltete das Licht mit ihrem Fuß an und legte sie ins Bett. Er zog ihr die Schuhe aus. „Na, wird es denn gehen?" „Nein." Er deckte sie zu und setzte sich dann zu ihr. „Hast du auch manchmal das Gefühl, es gibt nicht einen Menschen auf der Welt, der dich lieb hat?" fragte sie. Nathaniel nickte. „Das Leben kann ziemlich hart sein." „Ach, ich wünschte..." „Was?" „Ich wünschte, das Leben wäre...einfach anders." „Ja, das wünschte ich auch." Rosalya schloss die Augen und Nathaniel wollte gehen, doch Rosalya hielt ihn am Arm fest. „Bitte. Lass mich nicht allein." Er grinste und legte sich zu ihr unter die Decke, wo sie sich an ihn kuschelte und einschlief.

Jessica lief einem aufgebrachten Lysander hinterher. „Lysander, Lysander!" Er drehte sich zu ihr. „Er hat sie getötet! Er hat Faraize getötet, er hat Amber verwandelt! Ich muss ihn umbringen!" „Nein, das darfst du nicht tun!" „Warum versuchst du ihn in Schutz zu nehmen?! Jessica, er wird sich niemals ändern, verstehst du denn nicht, er wird sich niemals ändern!" Er lief weiter. „I...ich will ihn auch nicht schützen, du hast keine Ahnung, was das bei dir bewirkt, bitte Lysander!" „Wo ich auch hingehe, folgen mir Schmerz und Tod. Castiel folgt mir! Nie wieder!" Er lief erneut weiter. „Lysander, bitte! Bitte, rede mit mir. Lass mich für dich da sein, rede mit mir." „Nein." Er schluchzte leicht. „Du hattest recht, dich von mir fernzuhalten." Er ging endgültig und Jessica blieb verzweifelt zurück.

Castiel war zuhause und schenkte sich einen Drink ein, als er bemerkte, das Lysander sehr angepisst vor dem Fenster stand. „Ich hab dir gesagt, ich kümmer mich drum." Lysander stürzte sich auf ihn und schlug auf ihn ein. Er schleuderte ihn durch den Raum gegen die Wand und ging erneut auf ihn los und schlug ihm ins Gesicht. Doch Castiel trat ihn von sich weg, stand auf und wollte zurückschlagen. Aber Lysander packte ihn und drückte ihn gegen die Wand. „Komm schon, ich habs auch für dich getan, um sie von uns abzulenken." sagte Castiel. „Du tust niemals etwas für jemanden anders, als dich selbst." zischte Lysander, zog einen Pfahl aus der Hosentasche und rammte ihn ihm in die Brust. Castiel keuchte überrascht und ächzte. „Du hast es verfehlt." „Nein. Du hast mir das Leben gerettet, ich verschone deins, wir sind quitt." Er rammte den Pfahl tiefer rein. „Und jetzt sind wir fertig." Er ging und ließ einen erledigt auf den Boden rutschenden Castiel zurück, der sich schmerzhaft den Pfahl rauszog.

Kim lag im Bett und träumte schlecht. Die Kette trug sie immer noch und der Kristall leuchtete im Mondlicht. Im Traum rannte sie panisch durch einen Wald, fiel hin, rappelte sich wieder auf, was von einer Gestalt beobachtet wurde. Sie drehte sich um und ihre Vorfahrin stand vor ihr. Emily. „Es kommt." sagte sie. Kim wachte mitten im Wald auf einem Friedhof auf...

SDSDSDSDSDSDSDSD

Uhhh Creepy ^-^

Hoffe, es hat euch gefallen

Hier wieder die Songs:

Happy Birthday von The Birthday Massacre

Nachdem Lexi Lysander gratuliert hat

Thinking of You von Pete Yorn

Lexi verlässt die Dusche, sie überzeugt Lysander davon mit ihr zum Grill zu gehen

Feel It In My Bones von Tiësto (feat. Tegan & Sara)

Während der Party im Grill, Rosalya redet mit Castiel über den Kristall

Escape Me von Tiësto (feat. C.C Sheffield)

Rosa will den Kristall von Kim zurück, Lys sagt Nath, dass er Amber nur helfen wollte, Castiel beleidigt Rosa, Lexi und Lys tanzen

Tokyo von Telekinesis

Jessica kommt im Grill an, Lys und Lexi spielen Pool, während Castiel mit Jessica redet

Too Close (Radio Edit) von Mads Langer & Mike Sheridan

Jessica setzt sich an einen Tisch, Lexi bestellt sich Shots

All the World von Fauxliage

Nath und die betrunkene Rosa reden im Grill

Love In Your Head von The Black Box Revelation

Lexi fragt Castiel warum er wirklich wieder in Mystic Falls ist, Sheriff Forbes tritt mit der Zeugin ein

Yet von Switchfood

Nath und Rosa in ihrem Zimmer

Yoo..XD Wieder echt coole Songs!

Bis bald!

LG

Ronjale55