Hier das erste der 2 Kapis, erst heute, tut mir leid!

Bisher

15 Zugriffe, naja! Hoffe echt auf ein Review.. Pls!

LG

Ronjale55

SDSDSDSDSDSDSD

Mystic Falls, 1864
Eine Kutsche, die von einem Pferd gezogen wurde fuhr langsam eine dunkle Straße entlang. Sie hielt an, da einige Meter entfernt eine Person auf dem Boden lag und eine andere Person ihren Kopf auf dem Schoß hatte. Debrah stand auf und lief panisch zum Kutscher. ,,Bitte! Bitte helfen Sie uns! Bitte, mein Mann, er ist verletzt, bitte helfen Sie ihm!" Der Kutscher stieg ab und lief zu der Person auf dem Boden. Und ein Mann in der Kutsche stieg aus. ,,Was machen Sie denn hier draußen mitten in der Nacht, das ist gefährlich!" ,,Ja. Ja, Sir. Es ist gefährlich!" zischte Debrah mit entblößten Reißzähnen und blutroten Augen, griff den Mann an und tötete ihn. Der Kutscher sah zurück, da das Pferd ängstlich wieherte, doch sie waren verschwunden. Er stand auf und wollte wegrennen, doch Debrah verstellte ihm den Weg und tötete ihn ebenfalls. Mit blutverschmierten Mund wandte sie sich grinsend zu Castiel, der auf dem Boden lag und sich auf richtete. ,,Und so macht man das." ,,Was passiert mit den Leichen?" ,,Wir schaffen sie in den Wald und die anderen Tiere kümmern sich dann um das Übrige. Bist du sicher, dass du dafür bereit bist?" Er nickte und lächelte. ,,Ich bin bereit. Verwandel mich." ,,Wenn die Zeit gekommen ist. Küss mich!" Castiel zog ein Taschentuch hervor um das Blut abzuwischen, doch Debrah drückte seine Hand weg und grinste. ,,Du solltest kosten." Sie lehnte sich zu ihm, doch er zögerte. ,,Tut mir leid." ,,Braucht es nicht...Bald kannst du gar nicht mehr genug davon bekommen." lächelte sie und Castiel küsste sie.

Jessica und Lysander lagen zusammengekuschelt halbnackt in seinem Bett und wachten auf. ,,Guten Morgen." murmelte Jessica und er küsste ihr Ohr. ,,Daran könnte ich mich gewöhnen." seufzte Lysander zufrieden. ,,Raus aus den Federn, ihr Schlafmützen!" grinste Castiel, der auf dem Fußende des Bettes saß. ,,Castiel! " rief Jessica geschockt und zog sich die Decke bis zum Kinn. ,,Was soll das?" fragte Lysander. ,,Bitte!" ,,Oh, jetzt habt euch bloß nicht so." ,,Im Ernst, verschwinde!" sagte Lysander. ,,Wenn ich was sehe, was ich noch nie gesehen hab, werf ich n Dollar danach. Jetzt hört mal zu: Wir haben wichtige Dinge zu besprechen, klar?" ,,Und das muss gerade jetzt sein?" fragte Jessica genervt. ,,Wir haben ne Menge zu tun. Jetzt wo wir alle...Freunde sind und auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten." grinste er. Dann stand er auf. ,,Also...um die Gruft zu öffnen, müssen wir das Tagebuch finden, um an das Grimoire zu kommen und den Zauber aufzuheben. Der Reihe nach, da du Jessica, eine Gilbert bist, suchst du nach dem Tagebuch." ,,Seit wann helf ich dir denn bitte?!" Seufzend ließ Lysander sich in die Kissen zurücksinken. ,,Naja, Lysander hilft und du hast dich in Lysanders Bett einquartiert, ergo..." Jessica seufzte. ,,Du musst nichts tun, was du nicht tun willst." sagte Lysander. ,,Ich suche heute danach." sagte Jessica und zog sich die Decke über den Kopf. ,,Gut." ,,Woher wissen wir, dass dieses Tagebuch uns verrät, wo das Grimoire ist? Sollen wir uns wirklich auf diesen Vampir verlassen? Er kam mir ziemlich dämlich vor." sagte Lysander. ,,Hast du nen besseren Vorschlag?" Jessica richtete sich wieder auf. ,,Sag mal, was genau ist eigentlich ein Grimoire?" fragte sie. ,,Eine Art...Hexenkochbuch." sagte Castiel. ,,Jeder Zauber, den eine Hexe ausgesprochen hat, ist einzigartig, deshalb dokumentiert jede Hexe ihre Arbeit." erklärte Lysander. ,,Genau. Kochbuch." grinste Castiel. (AU: XD liebe es, so lustig! XD) ,,Was ist mit unserem unbekanntem Vampir? Dieser dämliche Typ hat offenbar nicht allein gearbeitet, also...wer auch immer es ist, weiß wer wir sind. " sagte Lysander. ,,Und dieser Nachteil gefällt mir gar nicht, also..." Castiel klatschte in die Hände. ,,Hopp, hopp!" Er lief rückwärts zur Zimmertür. ,,Wisst ihr, ich mag diese Sache mit der Teamarbeit im flotten Dreier, hat irgendwie was abgedreht es an sich." Er lachte. ,,Versaut es nicht..." sang er, bevor er die Treppe runterlief. ,,Er hat doch nicht..." fing Jessica an, doch Lysander legte seinen Finger auf die Lippen und deutete auf sein Ohr. ,,Stimmt, ja, OK." Lysander küsste ihre Hand. ,,Also dann." Er wollte aufstehen, doch Jessica zog ihn zurück. ,,Äh, nein. Komm her." Sie küsste ihn. ,,Wir sollten nicht..." ,,Ssh..." machte Jessica grinsend und küsste ihn erneut. Lachend zog sie die Decke über ihre Köpfe.

Lachend spielten Castiel und Debrah unter der Bettdecke. Er kitzelte sie. ,,Was machst du da? Hör auf damit." lachte Debrah. ,,Bring mich dazu." lächelte Castiel. Debrah drückte ihn auf den Rücken, setzte sich auf ihn und fauchte ihn mit ausgefahrenen Reißzähnen an. Doch er sah sie nur an und strich ihr über die Wange. Sie grinste. Es klopfte an der Tür und Debrahs Gesicht wurde wieder normal. ,,Ja?" Emily trat ein. ,,Entschuldigen Sie, Miss Debrah. Miss Pearl möchte Sie sprechen." Debrah seufzte. ,,Ich komme gleich runter, bitte sie doch zu warten. Danke, Emily." lächelte sie, den Blick wieder auf Castiel gerichtet. Emily lächelte und ging wieder. ,,Oh, der Spaß ist vorbei." schmollte Debrah. ,,Oh, nein." Debrah grinste und Castiel zog ihren Kopf zu einem Kuss runter.
Später kam Debrah in einem lila Kleid die Treppe runter. Pearl stand unten mit Emily. ,,Schön, dich zu sehen, Pearl." lächelte sie. ,,Vielleicht könnten wir uns draußen unterhalten." sagte sie ernst. ,,Emily, würdest du bitte Mister Salvatore sagen, dass ich weggegangen bin?" ,,Welchem denn?" ,,Beiden." lächelte sie. Emily nickte und ging los.

Pearl und Debrah verließen das Haus und liefen über den Rasen. ,,Wie lange gedenkst du, bei den Salvatores zu wohnen? Die Leute reden, Debrah. Und das du...mit beiden Brüdern ein Verhältnis hast, vereinfacht die Situation nicht." ,,Die Salvatores waren so freundlich mich aufzunehmen und so weit man hier weiß, bin ich ein armes Waisenmädchen aus Atlanta, das ihre Familie im Feuer verloren hat." ,,Ohne Zweifel von dir entfacht." grinste Pearl und Debrah lachte. ,,Schätzchen, sei bitte vorsichtig!" rief Pearl zu ihrer Tochter, die zu einem Pferd lief. ,,Honoria Fell ist gestern in die Apotheke gekommen...Mit einer Kiste von diesem Elixier." Sie zog ein Fläschchen aus einem Beutel. ,,Sie hat darum gebeten, es zu einem günstigen Preis zu verkaufen." ,,Ich kann dir nicht folgen." ,,Probier's aus." Debrah nahm das Fläschchen, öffnete es, roch daran, schüttete etwas auf ihre Hand, doch es verbrannte ihre Hand wie Säure. ,,Ah! Was zum Teufel...?!" ,,Eisenkraut." ,,Warum gibts hier...? Sie wissen es." ,,Sie wollen uns finden und werden immer durchtriebener." ,,Städter voll mit Eisenkraut, eine überaus unangenehme Sache." ,,Es wäre vielleicht Zeit für uns weiterzuziehen." sagte Pearl. ,,Nein. Mir gefällt es hier. Ich habe kein Interesse von hier wegzugehen." Pearls Tochter kam angelaufen. ,,Können wir gehen, Mama?" Es war Li. Debrah wandte sich lächelnd zu ihr. ,,Stimmt etwas nicht?" fragte Li.

Li saß auf einem Bett in einem abgedunkelten Apartement und sprach Kentin auf die Mailbox. ,,Hey, ich bins schon wieder, Li. Aufdringliche Tussi und Kickerchampion." lachte sie. ,,Ähm...ich bin nachher im Grill, wenn du..." Ben kam aus dem Badezimmer in ein Handtuch gehüllt und trocknete sich mit einem anderen die Haare ab. ,,..Lust auf ne Revanche hast, oder so." Sie legte auf. ,,Wen hast du angerufen?" fragte Ben. ,,Kentin Gilbert." ,,Du stehst doch nicht auf den Typ, oder?" ,,Ich brauch ihn für etwas, find dich damit ab." Ben ging zum Vorhang, der das Sonnenlicht draußen hielt und zog den Vorhang leicht zur Seite, doch seine Finger wurden verbrannt und er zog sie schnell zurück. ,,Au! Verdammt!" ,,Alter, du...solltest das lieber lassen." grinste Li. ,,Ich weiß, ich vergess das immer wieder." ,,Ist neu für dich. Du lernst es schon noch." Ben sah ein Buch auf dem Bett liegen und griff danach. ,,Hey, ist das das Gilbert Tagebuch?" Er setzte sich aufs Bett. ,,Sieht das wie das Gilbert Tagebuch aus?" ,,Naja, es ist alt und modrig, woher soll ich denn wissen, wo da der Unterschied ist?" lachte Ben. ,,Ich weiß nicht, ich hab gedacht, dass du vielleicht ein bisschen mehr aufpassen würdest, seit wir uns kennengelernt haben." sagte Li und stand auf. ,,Weißt du, du brauchst nicht so herablassend zu sein, ich bin nicht dämlich." Li ging zum Kühlschrank, holte eine Flasche Blut heraus und brachte sie Ben. ,,Hier. Trink. Ich will nicht, dass es dich in der Nähe der Hexe juckt. Sie kann Schwäche spüren." Ben nahm einen Schluck. ,,Mhm..wann können wir wieder jagen gehen? Ich will frisches Blut, das schmeckt alt." ,,Wenn erst mal die Gruft geöffnet ist, kannst du töten, wen du willst. Aber jetzt konzentrier dich auf Kim, während ich versuche, das Tagebuch von Kentins Lehrer zu holen." ,,Wieso hast du mich ausgewählt?" ,,Ich hab jemand gebraucht, der für mich Augen und Ohren sein kann. N Barkeeper in ner Kleinstadt ist perfekt." ,,Schon, aber es gibt doch noch haufenweise andere Barkeeper. Warum ich?" ,,Du warst sehr traurig, Ben. Du wusstest nicht, was du willst. Du hast mich gebraucht."

Jessica und Lysander saßen in Iris' Küche und Jessica sah einen Karton durch. ,,Meinst du, Castiel glaubt uns wirklich, dass wir ihm beide helfen wollen?" fragte Jessica. ,,Wahrscheinlich weiß Castiel nicht, was er glauben soll. Vertrauen ist nicht etwas, dass ihm unbedingt leicht fällt." Jessica blätterte in einem alten Fotoalbum. ,,Weißt du, ich glaube, dass Castiel der Meinung ist, alles was er getan hat, jeder Mord, den er begangen hat, wäre aus Liebe gewesen. Es ist..verdreht, aber... irgendwie traurig." sagte Jessica nachdenklich. ,,Es gibt andere Möglichkeiten zu bekommen, was man will. Dazu muss man keine Menschen umbringen. Castiel nimmt keine Rücksicht auf Menschenleben. Er genießt es, anderen Schmerz zuzufügen. In den letzten 145 Jahren hat er jedes einzelne Mal, wenn ich etwas unvorsichtiger war und er in mein Leben gelassen habe, etwas getan, dass mich das wieder bereuen ließ. Diesen Fehler mache ich nicht mehr." ,,Und was glaubst du, was geschieht...wenn die Gruft geöffnet wird und Castiel Debrah wieder hat?" ,,Ich glaube, egal was Castiel verspricht, es werden sehr viele Menschen sterben." Geschockt zog Jessica die Luft ein. Sie holte ein Foto aus der Kiste. Lysander trat zu ihr. ,,Das ist Jonathan Gilbert." Ein bärtiger Mann. ,,Was ist das?" Jessica öffnete eine kleine Truhe, darin lagen kleine Maulkörbe. Kentin kam rein. ,,Was macht ihr denn hier?" lächelte er. ,,Äh..." Jessica schloss schnell die Truhe und legte sie zurück. ,,Hey, wir ähm...sehen uns n paar Sachen an. Ganz sentimental. Dad hatte so n altes Familientagebuch, ich dachte, ich hols mal wieder raus." ,,Jonathan Gilberts Tagebuch?" fragte Kentin und setzte sich auf die Anrichte. ,,Ja, was weißt du denn darüber?" ,,Das war das Thema meiner Hausarbeit. " Lysander horchte auf. ,,Achso. Und wo ist es jetzt?" fragte Jessica. ,,Ich habs Mr. Saltzman gegeben, er wollte es lesen." Jessica sah zu Lysander.

Armin saß im abgedunkelten Klassenzimmer und las im Tagebuch. 'Ich habe mich heut Abend mit Benjamin und Hans-Ludwig getroffen. Ihre Augen waren voller Skepsis, als ich ihnen den Kompass zeigte.'

,,Was denn, und mit diesem Ding solln wir sie aufspüren können?" fragte Hans-Ludwig und deutete auf den Vampirkompass. ,,Was ist das? Zauberei?" fragte Benjamin. ,,Ich hab über die Idee mit der Kirche nachgedacht. Ich glaube, es könnte funktionieren." sagte Hans-Ludwig. Eine Tür öffnete sich und Lysander kam herein. ,,Verzeih mir, Vater, ich wusste nicht, dass du Gäste hast." sagte er und blieb stehen. ,,Wir sind gleich fertig, mein Junge." sagte Hans-Ludwig Salvatore. ,,Ich komm später wieder, verzeihen Sie bitte. Mr. Gilbert, Mr. Lockwood" Er ging und schloss die Tür hinter sich. Die Männer sahen zu Hans-Ludwig. ,,Hast du sie eingeweiht?" ,,Noch nicht." ,,Wir brauchen jeden Mann dafür!" rief Jonathan. ,,Ich sags ihnen noch. Ihr könnt auf meine Jungs zählen."

Armin kopierte die Seiten aus dem Tagebuch, klemmte das Tagebuch unter den Arm und sperrte die Seiten in seinen Spind. Li betrat die Schule und lief einen Flur entlang. Armin ging mit dem Tagebuch zurück ins Klassenzimmer und warf es auf seinen Schreibtisch. Dann setzte er sich wieder, nahm einen Block und wollte etwas schreiben, als ein Schatten an der Tür draußen vorbei huschte und er Schritte hörte. ,,Hallo?" rief er. Keine Antwort. Er stand auf und ging auf den Flur. ,,Hallo?" Li versteckte sich hinter der Ecke einer Spindreihe und Armin sah sich um. ,,Ist da jemand?" Er ging einige Schritte den Flur runter, nicht in Lis Richtung und Li raste ins Klassenzimmer. Armin drehte um, lief zum Spind, holte seine Tasche heraus und daraus eine modifizierte Shotgun, die Pfähle schießen konnte. Er lud sie und ging zurück. Neben der Klassenzimmertür ging er in Deckung, trat ein, zielte und schoss. Doch Lysander fing den Pfahl, bevor er ihn treffen konnte. Sie starrten sich an.

Schnell steckte Armin einen weiteren Pfahl in den Lauf und wich zurück, doch Lysander stand im Türeingang und versperrte ihm den Weg. ,,Das war ein Fehler." Er entriss ihm die Waffe und stieß ihn zu Boden, dass er gegen einige Stühle fiel und sie verschob. Er rappelte sich hektisch an einem Tisch wieder hoch. ,,Setzen Sie sich." sagte Lysander und deutete nachdrücklich auf einen Stuhl. Verwirrt gehorchte Armin. Lysander hob die Shotgun auf. ,,Wie funktioniert das? Mit Luftdruck? Selbst hergestellt? Wer sind Sie?" Er trat näher zu ihm. ,,Ich werde Ihnen nichts tun. Es sei denn, Sie versuchen das wieder." Er hielt ihm die Shotgun hin, welche er langsam ergriff. Lysander setzte sich im Schneidersitz auf ein Pult. ,,Also...wer sind Sie?" ,,Ich bin ein Lehrer." ,,Müssen wir das auf die harte Tour machen?" ,,Ich bin auch Historiker. Und während meiner Recherchen über Virginia, hab ich ein paar Entdeckungen gemacht, was diese Stadt angeht." ,,Und jetzt tauchen Sie auf wie Van Hellsing." grinste Lysander. ,,Kommen Sie, sagen Sie mir die Wahrheit." ,,Meine Frau war Parapsychologie. Sie hat ihr Leben lang paranormale Aktivitäten in dieser Gegend erforscht. Ihre Arbeit hat mich hergeführt." ,,Wo ist Ihre Frau?" ,,Tot. Ein Vampir hat sie getötet." ,,Wo ist das Gilbert-Tagebuch?" ,,Was wollen Sie damit?" ,,Wo ist es?" ,,Auf meinem Schreibtisch." ,,Da ist es nicht. " Armin sah hin. ,,Es war eben noch da."

Li hatte es, saß zuhause, las darin und Ben saß vor dem Fernseher und zog seine Schuhe an. ,,Was gefunden?" fragte er. ,,Noch nicht. Nur eine Menge Quatsch. Heh, manche Leute sollten einfach kein Tagebuch schreiben." Ben stand auf und trat zu ihr. ,,Ich dachte, dieser Gilbert war n kluger Kopf." ,,Hast du nicht n Date?" ,,Ja, wünsch mir Glück." beugte er sich zu ihr um sie zu küssen, doch sie blockte ab. Sie las weiter und er verschwand. 'Ich hab sie heute wiedergesehen. Die schönste Frau in der Stadt. Mit einem ebenso schönen Namen: Pearl.'

Pearl stand mit Debrah in ihrer Apotheke. ,,Hast du noch einmal über meine Worte nachgedacht?" ,,Wir gehen bald, Pearl, ich verspreche es. Zuerst will ich mich noch um ein paar Dinge kümmern." ,,Du willst sie beide verwandeln, hab ich recht?" fragte Pearl entsetzt. Debrah lächelte vielsagend. ,,Debrah, bitte! Nimm dich in Acht!" ,,Keinem von uns geschieht etwas, das verspreche ich. Mr. Gilbert kommt! Schnell, deine Wangen!" Sie kniff hinein, damit sie rosig wirkten. ,,Perfekt rosig." lächelte Debrah. ,,Miss Pearl, dürfte ich Sie...einen Moment sprechen?" fragte Jonathan mit höflich abgenommenen Hut. ,,Ja, Mr. Gilbert. " lächelte Pearl und trat zu ihm. ,,Ich warte immer noch darauf, dass Sie mir den Kometen am Himmel erklären." Jonathan lächelte und ließ ihr beim Verlassen des Gebäudes den Vortritt. Li und Emily standen zusammen und Debrah wandte sich an Li. ,,Deine Mutter hat einen Verehrer." lächelte Debrah. Emily lächelte und tätschelte Lis Schulter, welche lächelnd mit den Schultern zuckte.
Hans-Ludwig lief mit seinen Söhnen in der Nähe der Apotheke herum. ,,Da ihr Nachkommen der Gründerfamilien seid, wollen sie wissen, ob sie auf euch zählen können." sagte Hans-Ludwig. ,,Natürlich können sie das. Zweifeln sie daran?" fragte Lysander. ,,Ich bin nicht sicher, ob dein Bruder Castiel versteht, welche Bedeutung diese Pflicht hat." ,,Castiel hat die Konföderierten aus Prinzip verlassen. Es war seine Entscheidung und die sollte respektiert werden." sagte Lysander. ,,Es fällt mir schwer, vor einem Deserteur Respekt zu haben." ,,Ich hab nie um deinen Respekt gebeten." meldete Castiel sich zu Wort. ,,Umso besser, Castiel. Denn ich kann nichts als Enttäuschung empfinden." Verletzt und wütend funkelte Castiel ihn an. ,,Du hast gesagt, das es in der Stadt ein Problem gibt." wechselte Lysander schnell das Thema. ,,Es gab zu viele Tote. Es wird Zeit das wir uns wehren und diese Mörder aufhalten." ,,Wen? Was denn für Mörder?" fragte Lysander. ,,Wir leben unter Dämonen. " ,,Warum so geheimnisvoll, Vater? Warum sagst du nicht das Wort?" fragte Castiel herausfordernd. ,,Vampire." sagte Hans-Ludwig ernst. ,,Es gibt sie. Und sie leben mitten unter uns. Aber wir haben einen Plan, wie wir sie töten können. Und ihr werdet uns helfen." Langsam nickte Lysander.

Bei Gilberts in der Küche schnitt Castiel Tomaten klein, während Iris auf der Anrichte saß und mit einem Weinglas in der Hand zusah. ,,Mein Vater hat keine meiner Freundinnen bewilligt, was natürlich dazu führte, dass ich sie...noch mehr wollte." grinste Castiel. ,,Wie wars bei Ihnen?" ,,Da gabs schon ein paar Jungs. Logan war nur einer von vielen Losern." ,,Ist er je gefunden worden? Wird er noch vermisst?" fragte Castiel gespielt verwirrt. ,,Er ist nicht vermisst. Er ist auf den Bahamas und pflegt seinen Teint. Der Typ ist unglaublich arrogant. Macht, was ihm in den Sinn kommt." Iris leerte ihr Glas. ,,Er ist ein Fell. Die sind alle hochnäsig." Castiel kicherte und schenkte ihr nach. ,,Hallo, Jessica!" rief Castiel, kurz bevor Jessica um die Ecke kam. ,,Hey, wo warst du denn? Wir kochen Abendessen. " sagte Iris. ,,Ist Lysander bei dir?" fragte Castiel. ,,Er wird bald da sein." Castiel schnitt weiter.

Bei Lysander und Armin.
,,Seit wann wissen Sie über mich Bescheid?" ,,Ich habs erst kürzlich erfahrn. Bei der Begegnung mit Ihrem Bruder. " ,,Sie meinen mit Castiel. " ,,Wer hat wohl meine Frau umgebracht?" ,,Sind Sie sicher, dass es Castiel war?" ,,Ich war Zeuge. " ,,Wenn Sie hier sind um sich zu rächen, dann wird es übel für Sie ausgehen." ,,Ich möchte nur herausfinden, was mit meiner Frau passiert ist." ,,Sagten Sie nicht grade, dass Castiel..." ,,Ja. Ich hab gesehen...wie er aus ihr alles Leben gesaugt hat." ,,Mh.." ,,Er hat mich wohl kommen hören, er ist einfach verschwunden. Und ihr Körper auch. Sie wurde nie gefunden." ,,Castiel darf nie erfahrn, warum Sie hier sind. Er würde Sie ohne Umstände töten." ,,Ich kann allein auf mich aufpassen." Lysander grinste. ,,Nein, können Sie nicht. Ich kann Ihnen helfen. Wenn Sie mich helfen lassen."

Castiel legte Besteck auf den Tisch und lief zur Küche zurück, in der Jessica ein paar Teller trug, um den Tisch zu decken. Er lief mit voller Absicht in sie rein. ,,Oh." Lachend ging Jessica an ihm vorbei. ,,Lass das sein." ,,Ach, was denn?" Sie stellte die Teller auf den Tisch. ,,Das weißt du genau, das war volle Absicht." Castiel rührte die Soße um. ,,Klar, ich hab absichtlich versucht, zum...Spülbecken zu gehen." Jessica schüttelte amüsiert den Kopf. ,,Apropos Lysander: Wo ist er? Er verpasst den Familienabend, den ich übrigens unglaublich genieße." grinste er Jessica an. Er dachte nach. ,,Ist das echt?" fragte er ernst. ,,Ist was echt?" fragte Jessica, während sie Servietten faltete. ,,Dieser wieder erwachte Sinn für...Brüderlichkeit." Er probierte die Soße. Dann sah er zu Jessica. ,,Kann ich ihm vertrauen?" ,,Ja, das kannst du." log Jessica und ging zum Esstisch zurück. Misstrauisch raste er hinter sie und sie drehte sich um. ,,Kann ich ihm vertrauen?" fragte er eindringlich. ,,Ich trag immer noch Eisenkraut, Castiel. Das klappt nicht." ,,Ich manipulieren dich nicht! Ich will nur, dass du mir antwortest. Ehrlich." ,,Natürlich kannst du das." log Jessica erneut und ging an ihm vorbei.

,,Sie können mir vertrauen, Mr. Salvatore. Ich würde niemals betrügen." lachte Debrah beim Kricketspiel mit Hans-Ludwig. ,,Hm..." Debrah lachte. Castiel und Lysander kamen herbei. ,,Ich verliere hier. Schon wieder!" rief Hans-Ludwig zu ihnen hinüber. Debrah knickste lächelnd. ,,Sie ist gut. Man könnte fast glauben, dass sie ihn tatsächlich gern hat." lachte Castiel leise. ,,Vielleicht mag sie ihn wirklich." sagte Lysander. ,,Sie weiß, dass Vater sie umbringen würde, wenn er die Wahrheit wüsste." flüsterte Castiel. ,,Nein, wir reden mit ihm. Wir erklärn ihm unsre Gefühle. Er könnte uns helfen, sie zu beschützen." Castiel trat entsetzt näher zu ihm. ,,Bist du wahnsinnig? Nein! Nein, Vater würde sie eigenhändig pfählen." ,,Das ist nicht wahr, wir können Vater vertrauen..." ,,Nein, nicht in dem Punkt!" Er legte seine Hand auf Lysanders Schulter. ,,Also bitte...versprich mir, dass du ihm nichts sagst!" Lysander sah zu Boden, dann zu Debrah, die sie besorgt beobachtete. ,,Ich verspreche es." Castiel lächelte erleichtert und sah wieder zu Debrah.

,,Es gab Zeiten, da hab ich ihm mehr als jedem anderen vertraut." sagte Castiel, während Jessica ihm beim Kochen half. ,,Vertrauen führt zu Vertrauen. Man muss es sich verdienen." ,,Willst du mich belehren?" fragte er ungläubig. ,,Musst du denn belehrt werden?" ,,Ich will sie nur wieder haben. Das kannst du sicher verstehen." ,,Ich kann verstehen, das du alles für sie tun würdest, ja." sagte Jessica und ging zum Esstisch. Castiel trat hinter sie. ,,Dann...verstehst du ja auch, was ich tun werde, wenn mir jemand in die Quere kommt." flüsterte er ihr ins Ohr.

Dann ging er und setzte sich neben Kentin aufs Sofa, der an der Xbox ein Autorennen spielte und machte mit. ,,Du hast gesagt, dass du so was noch nie gespielt hast. " ,,Na, wie du siehst, lerne ich schnell. Schnelle Reflexe." Kentins Handy klingelte, er zog es hervor, drückte den Anruf weg und warf es beiseite. ,,Wen drückst du da weg?" fragte Castiel. ,,Das war nur Li. Sie kann ziemlich...beharrlich sein." ,,Ist sie scharf?" ,,Ja...Ja, aber sie ist irgendwie komisch." ,,Phew, scharf sticht komisch, Vertrau mir." Kentin lachte.

,,Er ist wahnsinnig scharf ." flüsterte Iris, die bei Jessica in der Küche stand. ,,Shh!" machte Jessica, doch natürlich hörte Castiel es und grinste. ,,Er ist ein Arsch." flüsterte Jessica. Castiel verdrehte die Augen. „Was willst du mit dem ganzen Zeug?" fragte Iris. „Ich dachte, da drin wäre vielleicht was, über meine leiblichen Eltern." Sie packte die Sachen zurück und schloss den Karton. „Hast du es Kentin gesagt?" „Das mach ich, wenn die...Zeit dafür gekommen ist." Es klingelte an der Tür. „Das ist Lysander!" rief Jessica und Castiel sprang auf und lief zur Tür. „Alter..." war Kentin enttäuscht. Jessica öffnete die Tür, Castiel stand hinter ihr. Verwirrt sah Lysander zu ihm. „Und?" lächelte Castiel.

Ben und Kim saßen zusammen im Grill und tranken etwas. „Gibs zu, ich kann nicht singen." „Nein, du warst toll." „Ach, komm schon, ich hab doch.. den Metallica-Song total versaut.." Kim lachte. „Also, erster Fehler: Metallica-Karaoke." „Naja, ich hab mich wenigstens bemüht." „Das Mädchen mit den Tattoos hat dich angehimmelt." „Nächstes Mal kriegst du von mir einen Pearl-Jam-Song zu hören." „Nächstes Mal?" „Ja." lächelte Ben. Kim lächelte glücklich. „Und, äh...was haben deine Freundinnen heute vor?" „Sie machen alle ihr eigenes Ding, Rosalya besucht ihren Vater, Jessica ist bei ihrem Freund." „Jessica ... Gilbert, richtig?" „Ja." „Ja, ich erinner mich. Ihr zwei sitzt oft hier." „Ja, sie ist meine beste Freundin." „Tja, meine Freunde sind alle weggezogen, um zu studieren und ich nicht, deswegen haben wir irgendwie...den Kontakt verloren." „Ja...Jessica und ich sind verbunden. Für alle Ewigkeit." lächelte Kim. „Was anderes kann ich mir gar nicht vorstellen.." „Mhm...So eng, huh?" „Sie ist meine...Schwester, ich würde sterben für sie." Ben lächelte und nahm einen Schluck Kaffee.

Castiel lief mit Lysander und Jessica aufgewühlt über die Veranda von Jessicas Haus. „Wer hat es genommen?!" „Das weiß ich nicht." „Weißt du was, dieser Lehrer da, irgendwas stimmt nicht mit dem.." „Nein, der weiß gar nichts, jemand ist vor mir daran gekommen." schützte Lysander Armin. „Wer wusste, dass es dort war?!" fragte Castiel sauer. Lysander sah durch das Fenster zu Kentin, Castiel folgte seinem Blick. „Nein!" war Jessica dagegen, als Castiel loslief. „Castiel, lass ihn da raus!" „Wieso? Was ist schon dabei?" „Castiel!"
Er lief zu Kentin, der noch auf dem Sofa saß, dicht gefolgt von Lysander und Jessica . „Also..." Er setzte sich auf die Lehne des Sofas. „Wie ich gehört hab, hast du ein echt cooles Tagebuch von früher gefunden. Wem hast du es noch gezeigt?" „Huh?" „Stell keine Fragen, spucks aus." „Du machst wohl Witze." lachte Kentin ungläubig. „Kentin, hast du außer Mr. Saltzman noch jemanden von diesem Tagebuch erzählt?" fragte Jessica . „Wieso sind alle nur so besessen von diesem Ding?" fragte er. „Wem hast du noch davon erzählt?" hakte Jessica nach. „Mhm..nur dieser Li." „Der scharfen, komischen?" fragte Castiel. „Ja." nickte Kentin. „Moment, wer ist Li?" fragte Lysander. „Das...will ich ja grade rausfinden!" sagte Castiel. „Woher kennst du sie?" Jessicas Handy klingelte und Jessica lief hin. „Ich..kenn sie eben. Sie will sich heute Abend mit mir im Grill treffen." „Perfekt!" rief Castiel. „Ich fahre, komm schon!" „Äh, ok..." Überrumpelt stand Kentin auf und folgte ihm.

Jessica lief mit ihrem Handy die Treppe hoch um in Ruhe zu telefonieren.
„Hey, ich bin allein. Ich will Einzelheiten hörn, ich platze vor Neugier!" Kim war dran und lachte. Sie stand einige Meter entfernt, doch Ben hörte zu. „Es läuft super, er ist der perfekte Gentleman." „Gentleman, huh?" „Oh, ich weiß, langweilig, huh? Am liebsten würde ich sofort über ihn herfallen." „Warum machst dus dann nicht?" „Na, ich bin ein Angsthase!" Jessica lachte. „Du bist eine mächtige Hexengöttin, komm schon. Nutze den Tag, Sabrina!" Kim lachte. „Okay, ich simse dir die Einzelheiten später." „Das will ich dir auch raten." lächelte Jessica und legte auf. Lysander kam zu ihr. „Wo ist Castiel?" fragte sie. „Er ist gegangen um zu sehen, was es mit Kentins Freundin Li auf sich hat." „Gehst du nicht mit ihm? Wenn er das Tagebuch vor uns hat, dann..." „Das macht nichts." lächelte Lysander und präsentierte einen Ordner. „Was ist das?" „Eine Kopie davon." „Woher hast du die?" „Mr. Saltzman hat das Tagebuch kopiert und war so freundlich, es mir zu überlassen." „Tatsächlich?" „Nicht ganz, aber..hier ist es."

Li kam lächelnd in den Grill und lachte, als sie Kentin sah, der am Tischkicker lehnte. Sie trat zu ihm. „Du kannst einfach nicht ohne mich auskommen, huh?" „Naja, ich vermisse irgendwie meine tägliche Dosis süße, aufdringliche Tussi." „Oh, witzig." lachte Li und Castiel beobachtete sie von einem Tisch aus. „Spielen wir." sagte Kentin. Castiel erkannte sie und war geschockt.

Li saß auf der Veranda der Apotheke ihrer Mutter, es regnete, Emily saß neben ihr. Pearl war bei Debrah und Castiel im Innern. „Der Sheriff war vorhin hier. Er hat große Mengen des Eisenkraut-Elixiers gekauft." sagte Pearl. „Hat er wieder Annähreungsversuche gemacht?" grinste Debrah. „Macht er die nicht immer?" lächelte Pearl zurück. „Sie spart sich für Jonathan Gilbert auf." sagte Debrah zu Castiel. „Da ist nichts mehr aufzusparen, das wissen wir." sagte Pearl lächelnd und Debrah lachte. „Wie könnt ihr bloß so ruhig sein?! Sie kommen euch Tag für Tag näher!" war Castiel besorgt. „Wir sind die ehrenwerten Damen von Mystic Falls, dank Emily können wir auch im Tageslicht auf die Straße. Niemand wird uns je verdächtigen." sagte Debrah. „Es sei denn, ein Mensch verrät uns." sagte Pearl und fixierte Castiel. „Eher sterbe ich!" „Und schon bald..wirst du das auch." hauchte Debrah und küsste ihn. „Da kommt Mrs. Fell." sagte Li und sie sahen auf. Sie kam rein und Pearl umarmte sie. „Danke Lian." Sie lächelte.

Castiel sah geschockt zu, wie Li lachend mit Kentin Tischkicker spielte.

Jessica und Lysander saßen bei Jessica im Zimmer und sahen die Tagebuchseiten durch. „Hier hab ich was gefunden, dass sich auf Emily bezieht." sagte Jessica und las vor: „Familie Fell war der Meinung, dass ich und nicht sie, das Zauberbuch der Hexe aufbewahren sollte, aber ich fürchtete, sie würde mich aus dem Jenseits heimsuchen. Sie mokierten sich darüber, aber dann hat Hans-Ludwig Salvatore...Ist das dein Vater?" „Ja." Er nahm ihr die Seiten ab und las weiter. „Dann hat Hans-Ludwig Salvatore...mir die Angst genommen. Er sagte mir, er würde das Geheimnis des Zauberbuches behüten. Er sagte, er würde es...mit ins Grab nehmen." Er dachte nach.

Hans-Ludwig saß im Wohnzimmer und schrieb Tagebuch, als Lysander eintrat. Schnell legte er es weg. „Oh, Lysander. Was verschafft mir das Vergnügen?" „Hab ich dich beim Schreiben gestört?" „Das sind..nur die törichten Grübeleien eines geplagten Geistes." lächelte Hans-Ludwig. „Eines großen Geistes." sagte Lysander. Hans-Ludwig nickte. „Dennoch...die wahren Geheimnisse nehme ich mit." „In dein Grab." ergänzte Lysander lächelnd. „Und es wird wohl gefüllt sein." lächelte er. Lysander erwiderte das Lächeln und Hans-Ludwig bedeutete ihm Platz zu nehmen. Er setzte sich auf den anderen Sessel. „Nun, da wir von einem geplagten Geist sprechen, was beschäftigt deinen?" „Ich habe Bedenken, was dein Vorhaben... mit den Vampiren angeht." „Inwiefern?" „Wir gehen..von der...Vermutung aus, das alle Vampire...wirklich so böse sind, wie beschrieben, aber was, wenn das nun nicht wahr ist?" „Kannst du einen Beweis für das Gegenteil erbringen?Kennst du persönlich Vampire?" „Nein. Nein, natürlich nicht." lächelte Lysander. „Aber müssen wir das, was andere sagen, für bare Münze nehmen?Du hast es uns anders gelehrt, Vater.." Hans-Ludwig stand auf. „Lysander...diese Kreaturen kommen aus dem dunkelstem Abgrund der Hölle.." Er ging zum Whiskeytisch und goss sich und Lysander etwas ein . „Sie besitzen die Fähigkeit, dich zu manipulieren, deinen Geist zu verführen. Sie töten wahllos und sie müssen vernichtet werden." Er reichte seinem Sohn ein Glas. „Und jene, die an ihrer Seite stehen, die damit Schande über ihre Familie bringen, werden auch vernichtet." Er hielt ihm das Glas zum Anstoßen hin und er stieß an und trank.

„Ich weiß, wo es ist." sagte Lysander.

Li kam nach Hause und trat ein, da wartete Castiel schon hinter der Tür, packte sie an der Kehle und drückte sie gegen die Wand. Doch sie packte ihn auch an der Kehle und drückte ebenfalls zu. Sie waren aber gleichstark... „Okay, ich lass los." röchelte Castiel und ließ los. Li ebenfalls und sie atmeten auf. „Verdammt...ganz schön stark, für so n kleines Ding.." sagte Castiel. „Hast ja lange gebraucht, um mich zu finden." sagte Li.

Jessica und Lysander waren auf dem Friedhof bei Hans-Ludwig Salvatores Grab. „Warum wurde euer Vater nicht in der Familiengruft beerdigt?" fragte Jessica . Lysander hielt eine Fackel. „Die ist erst weit nach seinem Tod gebaut worden." „Und du glaubst, das Grimoire ist da drin bei ihm?" „Ich bin ziemlich sicher." Er hob zwei Schaufeln auf. „Gut..." Sie hielt eine Taschenlampe. „Jessica ...ich kann das allein machen." „Ich hab versprochen, dass ich dir auf jeden Fall helfe." „Ich weiß, und ich bin dir dankbar dafür, aber..." „Diese Stadt ist meine Heimat, Lysander. Meine Freunde und meine Familie sind hier. Du bist hier. Ich will genauso wenig wie du, dass diese Gruft geöffnet wird." Lysander nickte und reichte ihr eine Schaufel. Er stieß die Luft aus. „Es tut mir leid, dass du das tun musst.." sagte Jessica . Lysander erinnerte sich zurück.

Er lag oben ohne auf Debrah Bett, die im Unterkleid am Spiegel saß und den Bernsteinkristall in der Hand hielt. „Was ist das?" fragte er. „Ein Geschenk." „Von Castiel?" „Von Emily, wenn dus wissen willst." Sie legte ihn weg. „Und wann hörst du endlich auf, dir wegen Castiel Gedanken zu machen?" „Ich möchte dich ganz für mich haben." Debrah lachte und zog sich einen Morgenmantel über. „Genauso wie Castiel, aber ich bin es, die hier bestimmen darf." „Ja?Und warum?" lächelte Lysander. „Weil ich verwöhnt bin..." sagte Debrah verführerisch und trat näher zu ihm. „Ja, das bist du." „Und selbstsüchtig..." Sie stieß ihn zurück aufs Bett. „Mhm..." Sie setzte sich auf ihn. „Und, weil ich das tun kann..." Er küsste seinen Bauch hoch. „Und das..." Sie küsste seine Brust. „Und das." Sie biss ihm in die Schulter. Plötzlich stöhnte sie und wich zurück. „Was ist?" „Eisenkraut!" stöhnte sie und brach zusammen. „Was?" Sie keuchte und fiel vom Bett. „Debrah!" Er stürzte zu ihr. „Debrah!" Hans-Ludwig stürmte herein. Entsetzt sah Lysander ihn an. „Geh und hol den Sheriff. Sag ihm, dass wir einen Vampir haben." „Was? Nein!" „Tu, was ich dir sage, Junge. Nichts von dem, was du für sie empfindest, ist echt! Sie ist ein Vampir, Lysander, ein Monster! Ich hab dir Eisenkraut gegeben, damit du sie entlarvst." „Woher wusstest du das?!" „Dein Mitgefühl für deren Zwangslage. Ich hab meine Söhne nicht zu Schwächlingen erzogen." Er warf ihm sein Hemd zu. „Den Sheriff, sofort! Geh schon! Beeil dich!" Er sah noch entsetzt zu Debrah, doch gehorchte. „Sofort, Junge!" Er lief raus und zog sich das Hemd an.

Und Jessica und Lysander fingen an zu graben.

Bei Castiel und Li.
Li legte ihre Tasche auf den Tisch und lehnte sich an ihn. „Wie lange bist du schon hier?" „Ich bin gegen Viertel nach Komet angekommen. Hab dir zugesehen, wie du jede Möglichkeit, die Gruft zu öffnen, vermasselt hast." „Woher wusstest du von dem Zauber?" „Ich hab damals nicht viel gesagt. Dafür hab ich jedes Wort gehört." grinste sie. „Wenn du schon die ganze Zeit hier warst, warum sind wir uns dann erst jetzt über den Weg gelaufen?" fragte er und trat zu ihr. „Ich ziehe es vor, anderen die Schmutzarbeit zu überlassen." sagte Li und ging an ihm vorbei. „Wie Logan Fell?! Ach ja, übrigens vielen Dank dafür. Der kleine Mistkerl hat auf mich geschossen!" Li grinste. „Logan war ein Idiot." „Mh-hm." „Wir haben ihm Blut gegeben, als er den Schlächter gespielt hat, mit diesem Kompass. Ich brauchte sein Tagebuch und konnte ihn nicht sterben lassen." „Was wolltest du damit?" „Ich dachte, darin steht, wo sich das Hexenzauberbuch befindet. Aber ich lag falsch. Laut ihrem Tagebuch, gab Honoria es Jonathan Gilbert. Und laut dem hier..." Sie holte das Tagebuch aus ihrer Tasche. „Hat der es deinem Vater gegeben." lächelte Li. „Und jetzt hilfst du mir, es zu finden." „Wieso sollte ich dir helfen?" „Weil wir beide die Gruft öffnen wollen." Sie sahen sich an und Li gab Castiel das Tagebuch. „Mhm..." Er schloss es und steckte es ein. „Bedaure... ich arbeite allein." Er verschwand.

Ben ging lächelnd zu Kim, die sich ihre Jacke anzog. „So, die Rechnung ist bezahlt, damit gehör ich ganz dir. Was willst du machen?" „Das hier." lächelte sie und küsste ihn. Doch sie spürte etwas und zuckte zurück. „Hey, was ist los?" „Gar nichts...entschuldige...ich hätte bis zum Ende des Abends warten sollen um das zu tun." „Mir hats nichts ausgemacht." lächelte er. Kim lachte. „Ich fang an müde zu werden." „Willst du gehen?" „Ich wollte sagen, trinken wir noch einen Kaffee, holen uns einen Koffeinkick und... ich weiß nicht, machen irgendwas Verrücktes." lächelte sie. „Zum Beispiel?" „Was du willst." lächelte sie. Er zuckte mit den Schultern. „Ok." „Ich geh schnell auf die Toilette." Sie zog sich die Jacke aus. „Okay." „Gut." Sie lief Richtung Toilette, doch als sie sah, das er nicht mehr zusah, lief sie schnell in die andere Richtung, sich umsehend. Doch er wartete schon auf sie, packte sie mit Vampirgesicht und zerrte sie weg.

Jessica und Lysander waren immer noch beim Graben, es war inzwischen dunkel geworden. Lysander stand im Grab und Jessica leuchtete ihm. Lächelnd sah er zu. Lysander sah auf. „Was?" „Nicht viele Mädchen können von sich sagen, sie haben das getan." lächelte sie. Lysander wollte weitergraben und die Schaufel traf auf etwas Hartes. Schnell legte er es frei. Es war der Sarg. Langsam öffnete er ihn. „Ist es da drin?" fragte Jessica . Das Skelett seines Vaters hatte es im Arm. Lysander zog es aus seinem knöchernem Griff. Dann schloss er schnell den Deckel wieder und kletterte aus dem Loch. Er kniete sich hin und öffnete das Buch und Jessica trat zu ihm. Er blätterte etwas herum. „Na sieh mal einer an!" ertönte Castiels Stimme und sie fuhren erschrocken herum. Er stand einige Meter hinter ihnen und Jessica stand auf. „Ist ja interessant, wie die Dinge sich entwickeln." sagte er sauer.

Lysander sprang auf und stellte sich zwischen Jessica und Castiel. „Du wirst sie nicht wieder zurückholen." stellte Lysander klar. „Tut mir leid." „Ja, mir auch. Das ich auch nur eine Sekunde lang dachte, ich könnte dir vertrauen!" Lysander lachte spöttisch auf. „Du bist gar nicht fähig, zu vertrauen! Das du hier bist, bedeutet, dass du das Tagebuch gelesen hast und vorhattest, die Gruft allein zu öffnen." „Natürlich wollte ich sie allein öffnen, weil nämlich der Einzige, auf den ich hier zählen kann, ich bin! Dafür hast du vor vielen Jahren gesorgt, Lysander. Aber du..." Er sah zu Jessica und trat einige Schritte vor. „Du hast mich getäuscht." Sie sah zu Boden. „Und was machen wir jetzt?" fragte Castiel. „Denn wenn du das Buch zerstörst, werd ich ihr das Herz aus der Brust reißen!" „Du wirst sie nicht töten." schüttelte Lysander den Kopf. Herausfordernd zog Castiel die Augenbrauen hoch und raste zu Jessica rüber. Er packte sie von hinten und hielt sie fest. „Ich kann noch was besseres!" Er biss sich ins Handgelenk und zwang Jessica davon zu trinken. Sie wehrte sich, hatte aber keine Chance. „Gib mir das Buch, Lysander!" Entsetzt sah Lysander zu. „Oder ich brech ihr das Genick! Und dann haben wir...wieder eine Vampirfreundin." „Lass sie zuerst los." Er ließ sein Handgelenk sinken. „Das Buch!" „Ich gebe dir das Buch erst, wenn sie hier direkt neben mir steht." sagte Lysander mit Tränen in den Augen. „Das Problem ist nur, ich vetrau dir nicht mehr, dass dus mir gibst!" „Du hast grad dafür gesorgt, dass ich keine Wahl habe." nickte Lysander. Castiel zögerte, dann nickte er. „Okay.." sagte Lysander und hielt ihm das Tagebuch hin. Er warf es auf den Boden und Castiel sah zu Jessica, streifte leicht mit seinen Lippen ihr Haar und ließ sie dann sanft los. Erschüttert und weinend ging sie langsam zu Lysander, der die Hand nach ihr ausstreckte. Sie kam bei ihm an und er schloss sie in seine Arme und ging nach einem letzten verurteilenden Blick zu Castiel mit ihr weg. Castiel hob das Grimoire auf und starrte in die Fackel. Er erinnerte sich.

Männer sammelten sich mit Fackeln und machten sich auf die Jagd nach den Vampiren. „Passt auf, dass ihr beide zusammen bleibt! Durchsucht auch das Waldstück da drüben!" rief einer. „Heute Nacht kriegen wir sie!" „Gott ist mit uns!" „Los Männer!" Jonathan Gilbert führte sie mit seinem Kompass an.
Hans-Ludwig sah zu wie zwei Männer Debrah einen kleinen Maulkorb anlegten und sie aufhoben, als Castiel verzweifelt rein gestürzt kam. „Nein! Ihr dürft sie nicht wegbringen!" schrie er, doch sein Vater drückte ihn gegen die Wand und hielt ihn fest. „Weißt du, was sie mit dir machen, wenn du als Vampirfreund gebrandmarkt wirst?!" Castiel wehrte sich und wollte Debrah nach. „Du wirst mit ihnen zusammen getötet!" rief Hans-Ludwig. „Dann sollen sie mich doch töten!" rief Castiel.

Castiel verschwand mit dem Tagebuch.

Lysander stand im Türrahmen im Bad und stellte sicher, dass es Jessica gut ging, die Kopfschmerztabletten suchte, aber nicht fand. „Ach...das Aspirin muss unten sein." sagte sie und hielt sich den Kopf. „Muss mein Kopf so wehtun?" „Nein, das wird schon wieder. Es war nur eine...winzige Menge Blut. Schon morgen ist es wieder aus deinem Organismus raus." Sie ging stöhnend aus dem Bad und Lysander strich ihr über den Rücken. „Und wie geht's dir?" fragte Jessica . Lysander rieb ihre Arme. „Castiel hatte Recht, das war...das war meine Schuld." Er erinnerte sich zurück.

Debrah wurde von den Männern fortgebracht und Castiel wollte hinterher, doch Lysander hielt ihn auf. „Castiel, Castiel! Bleib hier!" Die Männer sperrten sie in eine eiserne Kutsche, in der auch andere Vampire schon gefangen waren. „Ich helfe dir! Wir holen sie wieder zurück!" Wütend stieß Castiel ihn weg. „Du hilfst mir?! Findest du nicht, du hast schon genug angerichtet?! Du hast versprochen, du sagst es ihm nicht!" „Ich hätte nie gedacht, dass das passieren würde!" Die Kutsche fuhr los. „Du hast das getan!" wich Castiel wütend und enttäuscht zurück. „Das ist deine Schuld!" Er rannte weg.

„Ich habe meinem Vater vertraut. Aber Castiel hat mir vertraut. Das hat mich zerstört." Jessica strich über seine Wange. „Das ist meine Schuld." „Wir haben nichts falsch gemacht." sagte Jessica und hielt sein Gesicht in ihren Händen. „Vergiss das nicht." flüsterte sie. Er nickte. „Ok." Er legte seine Hand auf ihre Schulter und sie griff sich an den schmerzenden Kopf. Er strich über ihre Wangen. „Ich bring dir das Aspirin." „Mhm.." Er küsste ihre Stirn. „Ja." Und lief runter. Jessica legte sich erledigt auf das Bett. Lysander kam nach unten und sah Iris' in der Küche. „Du weißt doch, dass du hier nicht übernachtest." lächelte sie. „Wir wollen nur..noch eine Weile reden, weiter nichts." lächelte Lysander. „Du hast Glück, dass ich dich gern hab. Lasst aber die Tür offen." „Na klar." lächelte Lysander. „Hey, ähm..haben Sie Aspirin?" „Ja." Iris' stand auf um es zu holen und Kentin kam rein. „Oh, hey Lysander." Er sah sich suchend um. „Wo ist sie hin?" „Sie wollte ins Bad." sagte Iris'. „Von wem redet ihr?" fragte Lysander. „Von Kentins Freundin." „Li." sagte Kentin. Lysander erinnerte sich an sie.

Geschockt sah Li zu, wie die Kutsche umher fuhr. Sie stand neben Pearl. „Was ist hier los?" fragte sie. „Hol Emily." sagte Pearl. „Und halte dich versteckt. Ich schaff uns hier raus." Li lief los. Pearl auch, und Lysander sah sie. Pearl lief zu einem Pferd, das angebunden war und wollte es losmachen, als Jonathan sie sah. „Pearl!" „Jonathan." lächelte sie überrascht. „Siehst du das? Die ganze Stadt treibt die Dämonen zusammen." lächelte er. Pearl erstarrte. Jonathans Kompass deutete auf Pearl. Er sah es und erstarrte, sie bemerkte es ebenfalls. „Du?"
Li und Emily waren in der Nähe und Li wollte zu Pearl laufen, doch Emily hielt sie zurück. „Jonathan..bitte!" Pearl wich zurück. „Ich flehe dich an!" „Ich hab hier drüben noch einen!" rief er und Pearl wollte wegrasen, doch eine Pistolenkugel traf sie und sie brach zusammen. „Mutter!" rief Li, doch Emily hielt ihr den Mund zu. „Shh! Shh!"
Lysander sah zu, wie sie Pearl ebenfalls einen Maulkorb anlegten und wegtrugen. „Nein! Nein!" rief sie erstickt. Li weinte. „Shh! Alles wird wieder gut. Du wirst sie wieder sehen. Ich weiß schon, wie ich sie alle beschütze. Ich beschütze sie, ich versprechs dir!" sagte Emily. Lysander sah sich um und sah Li mit Emily.

Schnell rannte Lysander wieder nach oben. „Jessica!" Doch sie war verschwunden und das Fenster stand offen. Li hatte sich sie geschnappt...

SDSDSDSDSD

Soo.. voll die tollen Flashbacks! XD Hoffe, es hat euch gefallen! Hoffe, dass du Castiel jetzt besser verstehst, PantherGirl! ^^

Hier die Songs:

When You're Ready von Kate Earl

Jess kommt nach Hause und trifft auf Castiel, der für Iris kocht

Floating Vibes von Surfer Blood

Ben und Kim reden über Karaoke und Jessica

Goodbye von Elefant

Kim ruft Jessica an

Stellar von Experimental Aircraft

Kim erkennt, dass Ben ein Vampir ist

Nich viel diesmal, aber nicht schlecht ^^

Bis nachher zum nä Kapi!

LG

Ronjale55