Hier endlich das neue Kapi!
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15 Zugriffe..immer noch, mäh..
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Ich hoff du schaffst es bis nä WE mal hier reinzulesen, Panth!
LG
Ronjale55
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Ein Wanderer spazierte durch den Wald von Mystic Falls und hielt inne, da er ein Geräusch gehört hatte. Er drehte sich um und da stand der Vampir aus der Gruft hinter ihm. "Ach, Herrje! Hast du mich erschreckt." lachte der Wanderer. Der Vampir trat näher. "Wissen Sie, welcher Tag heute ist?" "Heute ist Samstag." "Und welches Jahr?" "2010. Alles in Ordnung?" "Danke." "Moment. Wie heißt du?" fragte der Wanderer besorgt. "Harper, Sir." "Was machst du hier draußen im Wald?" Er trat näher. "Und was hast du da für Sachen an?" Harper sah an sich herunter, dann wieder zum Mann. "Sie scheinen wirklich ein netter Mensch zu sein. Tut mir leid." "Was tut dir leid?" Harper biss dem aufschreienden Mann in die Kehle und tötete ihn. Dann zog er die Sachen des Toten an und erschrak, als das Handy des Mannes klingelte. Er zog es aus der Brusttasche seines neuen karierten Hemdes, starrte es verwirrt an, drehte es kurz in den Händen und warf es dann leicht panisch auf den Waldboden. Dann lief er weg.
Jessica saß auf einer Bank auf der Veranda zuhause, ihr Tagebuch auf dem Schoß und sprach Kim auf die Mailbox. "Hey Kim, ich bins. Ich wollte nur hören, wie's dir so geht. Wir vermissen dich hier. Lass dich von deiner Tante nicht verrücktmachen." lächelte sie, dann sah sie Iris mit einem Kaffee zur Veranda kommen. "Komm bald nach Hause. Küsschen." Iris trat zu ihr. "Was machst du denn hier draußen? Ist doch kalt." lachte sie. "Nachdenken. Schreiben.. Durch die Beerdigung von Kims Großmutter hab ich mir wieder Gedanken gemacht über Mom und Dad. Ich wollte dich fragen, du hast doch gesagt, dass du über sie was ausgraben wolltest, über die Adoption." Iris lächelte. "Ja." "Und, hast du? Gegraben?" "Komm mit rein." Jessica stand auf und folgte ihr. Sie setzten sich an den Esstisch, mit Unterlagen und einem Laptop. ,,Dein Vater hat alles aus seiner Arztpraxis aufgehoben. Krankenblätter, Karteikarten, alte Terminkalender. " Sie hob den Kalender hoch. "Es gibt einen Eintrag von der Nacht in der du geboren wurdest. Patientin und Geburtsdatum. Charlotte Peterson." "Glaubst du, das ist ihr richtiger Name?" "Eine schwangere Ausreißerin? Vermutlich nicht. Der Vorname vielleicht, aber wie kommt sie auf Peterson? Der Name einer Klassenkameradin, einer Freundin? Deshalb hab ich ihn gebingt." Sie öffnete im Laptop den Browser und gab erneut den Namen ein. "Ich hab nach allen Petersons in der Gegend gesucht, die im selben Jahr wie Charlotte geboren wurden. Ich hab drei gefunden. Zwei Männer und eine Frau. Trudie, die in Grove Hill, Virginia lebte." "Das ist nicht weit von hier entfernt." "Und jetzt schau dir mal das an." Iris schrieb Highschool als Stichwort hinzu und fand ein Bild von Charlottes und Trudies Jahrbuch. Charlotte hieß Flemming mit Nachnamen. "Charlotte. Sie war n Cheerleader." lächelte Jessica. Iris lachte. "Trudie wohnt dort immer noch. Das ist ihre Adresse." Sie gab Jessica einen Zettel. "Was ist mit Charlotte?" "Ich...konnte absolut nichts über sie finden." Jessica nickte und setzte sich an den Tisch, eine Akte durchsehend. "Hör zu, es gibt da noch etwas. Mr. Saltzman, Armin? Seine Frau stammte auch aus der Gegend hier. Und sie hieß ebenfalls Charlotte." "Warte. Wieso hieß?" "Sie ist tot."
Lysander stand etwas später bei Jessica im Zimmer, die etwas aufräumte. "Armins Frau war vielleicht deine Mutter?" "Das kann nicht wahr sein, oder? Ich meine, allein der Zufall ist schon verrückt." Lysander verschränkte die Arme und Jessica wandte sich zu ihm, eine Jeansjacke und den Adresszettel in der Hand. "Ich hab die Adresse von ihrer Freundin Trudie." "Du willst mit ihr reden?" "Ich weiß nicht, ich...Ha, ich weiß es nicht." Sie hängte seine Jacke an die Tür. "Wenn es stimmt und sie ein und dieselbe Person sind bedeutet das, dass meine leibliche Mutter tot ist." Sie zuckte mit den Schultern. "Ich weiß nicht, ob ich das verkraften kann." "Jessica, hat Iris dir irgendwas über Armins Frau erzählt? Über ihren...Tod?" "Nur, dass sie ermordet wurde und dass der Fall nie gelöst wurde." Er nickte. "Hast du das schon gewusst?" "Als Armin mich an dem Abend in der Schule angegriffen hat, da hat er mir einiges erzählt, über ihren Tod." "Und hat er auch...?" "Nein, nein. Das ist völlig unmöglich." Lysander griff nach Jessicas Händen. "Der Zufall ist zu unglaublich. Hör mal, wenn du dich doch entschließt, mit Charlottes Freundin zu reden, komme ich mit. Ja?" "Ich weiß noch nicht, was ich machen soll." schüttelte Jessica den Kopf. Dann umarmte sie ihn und Lysander strich ihr über den Rücken. "Also, ich geh jetzt lieber. Ich will noch mit Castiel reden." Jessica seufzte, als er sie losließ. "Wie geht's ihm jetzt?" "Er verkraftet das...naja, auf seine Weise." lächelte er.
Und zwar mit einer Party mit einem Haufen halbnackter Studentinnen, die mit Bissnarben übersät waren und mit Castiel zuhause im Anwesen tanzten. "Wie schmecke ich?" fragte eine, an der er gerade getrunken hatte. "Ah...1000 mal besser als deine Freundinnen. Aber psst, sags ihnen nicht. Sonst werden sie noch eifersüchtig." Das Mädchen lachte und plötzlich ging der Kronleuchter im Wohnzimmer an und Lysander kam herein. "Nein! Die Spaßbremse.." rief Castiel leidend und blinzelte. Lysander machte die Musik aus und trat zu ihm. "Sei gegrüßt." "Können wir reden?" "Ja." "Ohne deine...Studentinnen." "Alles, was du mir zu sagen hast, kannst du vor ihnen sagen. Sie sind wirklich gut im Geheimhalten." Das Mädchen grinste verschwörerisch. Lysander sah zu Boden und nahm ihn doch beiseite. Die Mädchen warteten auf dem Sofa und die Brüder redeten etwas abseits. "Du machst dir Sorgen um mich. Das ist nett." sagte Castiel angetrunken, mit ner fast leeren Whiskyflasche in der Hand. "Brauchst du aber nicht. Gibt keinen Grund. Mir gehts gut. Warum auch nicht? Ich hab die letzten 145 Jahre nur ein Ziel gehabt: In diese Gruft zu kommen. Das hab ich geschafft. Zugegeben, Debrah war gar nicht drin um gerettet zu werden, aber was soll's? Es ist so befreiend keinen Plan mehr verfolgen zu müssen. Weil ich tun und lassen kann, was ich will." "Genau davor hab ich ja Angst." sagte Lysander und lehnte sich an den Schreibtisch. "Beruhige dich. Ich habe niemanden mehr getötet seit, puh, zu lange." Lysander sah zu den Studentinnen. "Und die Mädels?" "Landen wieder in ihrem Studentenwohnheim. Mit nem dicken Schädel. Sie hatten einen Filmriss. Alles wie gehabt. Aber du hast mich doch nicht beiseite genommen um mich aufzumuntern. Also trink und spucks aus, Bruder." hielt er ihm die Flasche hin. Lysander räusperte sich, nahm die Flasche und sagte: "Es gab da ne Frau vor ein paar Jahren, die du gekannt haben könntest. Ihr Name war Charlotte in North Carolina an der Duke." "Du willst mit mir über die Frauen aus meiner Vergangenheit diskutieren? Allen Ernstes?" "Du hast sie getötet." "Worauf willst du hinaus?" Lysander zuckte mit den Schultern. "Ich wollte bloß wissen, ob du dich vielleicht irgendwie an sie erinnerst." "Das ist wie ne Nadel im Heuhaufen zu suchen, Lysander." "Denk mal scharf nach, es ist wichtig." Castiel legte ihm die Hand auf die Schulter und flüsterte ihm ins Ohr: "Gar nichts ist wichtig. Jetzt nicht mehr." Er nahm die von Lysander unberührte Flasche wieder. "War nett mit dir zu plaudern, aber ich muss jetzt gehen und meinen Kummer in ein paar Frauen ersäufen. Das...wirst du sicher verstehen. Gehab dich wohl, sagte die Studentin."
Rosalya und Nathaniel saßen bei ihm zuhause und sahen ein Footballspiel. "Was ist?" fragte Nathaniel. "Das ist langweilig. Ich langweile mich." "Wow. Ha." "Aber...wir haben doch dieses ganze Haus für uns allein. Ich meine, das ist praktisch eine Junggesellenbude.." "Und..?" "Sollten wir dann nicht etwas Junggesellenbuden-Mäßigeres machen?" "Ach, was denn? Etwas in der Art?" Er küsste sie. "Etwas in der Art." flüsterte Rosalya. "Ach, ich weiß nicht, das Spiel ist echt gut." "Ist das dein Ernst?!" lachend stieß Rosalya ihm in die Seite und Nathaniel legte schnell die Fernbedienung weg und drückte sie auf die Couch. Sie machten rum. "Also echt..." lachte Rosalya. Er zog sein Hemd aus und sie ihre pinke Bluse, dann küssten sie sich wieder. "Oh Gott. Nicht auf meiner Couch." Sie sahen auf und Adele, Nathaniels Mom stand im Türrahmen. "Mom!" Nathaniel bedeckte sich mit nem Kissen und Rosalya verbarg voller Scham ihr Gesicht. "Hey!" lachte er.
Armin und Iris hängten ein Plakat zu einer Spendenaktion am Grill auf. "Na, ich weiß nicht. Ich komm mir komisch vor, wenn ich wie eine Kreuzfahrt verlost werden soll." sagte Armin. "In dieser Stadt sind Spendenaktionen wie vertraglich geregelte Sklaverei. Man hat keine Wahl. Und du bist Junggeselle. Und begehrt. Also musst du." Sie hatte Probleme das Plakat aufzuhängen. "Ja. Lass mich mal. So bitte." hatte er es befestigt. Sie lächelte ihn an. Dann beugte er sich zu ihr und küsste sie. "Oh Gott, warum mach ich das jetzt nur?" seufzte sie. "Was?" "Damit werd ich das jetzt wieder kaputt machen." lächelte sie traurig. "Was?" "Ich muss es dir sagen. Jessica hat kürzlich erfahren, dass sie adoptiert ist und seitdem sucht sie nach ihrer leiblichen Mutter, deren Name Charlotte ist." "Charlotte? Sie heißt wie meine Frau?" Iris nickte. "Nein, Charlotte hat nie ein Kind gehabt." "Bist du sicher? Auch nicht, bevor du sie gekannt hast?" "Niemals. Auf keinen Fall." (AU: Ja klar, mit ihm nicht. XD) Iris zog ihr Handy hervor und gab es ihm. "Das ist Jessicas leibliche Mutter." Es war Armins Charlotte. "Äh, sie, äh...Sie hat mir nie was davon gesagt." Er gab ihr ihr Handy wieder. "Ich...äh, ich muss jetzt gehen. Ja, ich werde jetzt gehen." Er tat es und Iris seufzte.
Jessica hielt den Zettel mit Trudies Adresse in der Hand und stand vor ihrem Haus. Sie hatte ein neues Auto, einen roten Mini. Sie lief zu ihrem Haus und wollte klopfen. Doch sie zögerte nervös. Dann fasste sie Mut und benutzte den Türklopfer. Als sich nichts tat, schüttelte Jessica den Kopf und wollte aufgeben, doch dann öffnete sich die Tür doch. Eine blonde Frau stand dort. "Trudie? Tru..Trudie Peterson?" "Ja?" "Äh, ich bin Jessica Gilbert, ich wollte Sie was fragen über Charlotte Flemming." "Den Namen hab ich schon seit Jahren nicht mehr gehört." lächelte Trudie. "Woher kennst du sie?" "Ähm, es könnte sein, dass sie... Wissen Sie, ob sie ein Kind bekommen hat, dass sie zur Adoption freigegeben hat?" "Mein Gott, du bist ihre Tochter." Sie fing an zu lachen. "Ich wollte gerade Tee machen. Möchtest du einen mittrinken?" " Gerne." lächelte Jessica. "Ah, die Küche ist da vorn." wich Trudie zurück und sah auf die Türschwelle. Jessica trat ein und Trudie schluckte und schloss die Tür.
Jessica zog ihre Jacke aus und hängte sie über eine Stuhllehne am Esstisch. "Ich wollte gar nicht kommen. Ich hatte es nicht vor, aber ich stand gerade mit dem Auto an der Ampel und...da musste ich dran denken, wie ich Fahren gelernt hab und wie meine Mutter mich immer wieder vor dem toten Winkel gewarnt hat, und dann hab ich an meine Mutter gedacht und...Ich hatte Ihre Adresse, tut mir leid so reinzuplatzen." gestand sie. "Das find ich nicht schlimm. Ähm, aber überraschend ist es schon." Sie bedeutete ihr Platz zu nehmen und setzte sich selbst danach. "Ich hab seit Jahren nicht mehr an Charlotte gedacht." "Wann haben Sie sie das letzte Mal gesehen?" "Ungefähr vor 17 Jahren, als sie wegging, um dich zur Welt zu bringen. Wir hatten noch eine Weile Kontakt miteinander, aber naja, man lebt sich auseinander." "Und Sie wissen nicht, wo sie jetzt lebt?" "Sie war ne Weile in Miami. Sie war allein. Es war nicht leicht für sie." "Haben Sie eine Vorstellung, wer mein Vater ist?" "Das hat sie mir nicht anvertraut. Jedenfalls hat sie sich dann aufgerafft und ist dann sogar auf die Universität gegangen." "An welcher war sie?" lächelte Jessica. "Irgendwo in North Carolina. An der Duke University. Schlaues Mädchen, schlaue Universität." Jessica lächelte und der Teekessel in der Küche fing an zu pfeifen. "Ich hol schnell den Tee." Sie räusperte sich und stand auf. Jessica fuhr sich durch die Haare. Trudie ging in die Küche, sah nach, ob sie unbeobachtet war, dann zog sie aus ihrer Sweatjacke ihr Handy und schrieb eine SMS. "Sie ist hier."
Nathaniel war in der Küche, machte einen Kaffee, Rosalya war schon weg und Adele stand herum. "Du warst ja monatelang weg. Wo bist du gewesen?" "Ach, hier und da. Nirgendwo besonders lange. Du kennst ja Pete." "Nein, eigentlich kenn ich ihn nicht, weil du ihn nie mitgebracht hast." "Und, ist brünett die neue Geschmacksrichtung des Monats? Entschuldige, dass ich sie verjagt hab." "Sie ist keine Geschmacksrichtung, Mom. Ich mag sie." "Dann ist sie ,,die Richtige"?" "Nein, vermutlich nicht, aber vielleicht." Adele holte sich ein Glas und Wodka aus dem Kühlschrank. "Nath, also ehrlich, Crissy Forbes' Tochter? Uwäh." "Mom, also ehrlich, lass es einfach." Adele setzte sich an den Esstisch. "Eis bitte." lächelte sie. Nathaniel gab ihr ihr Glas mit Eiswürfeln zurück. "Und, hast du was von Am gehört?" fragte er. "Nein, aber keine Sorge. Sie kommt schon irgendwann nach Hause, wenn sie etwas braucht. So wie ich früher." "Und machst dus jetzt auch?" "Nein!" "Warum bist du dann zurückgekommen?" "Soll das heißen, ich brauch einen Grund dafür?" Nathaniel schüttelte sauer den Kopf und bereitete Adeles Essen fertig zu. "Setz dich. Iss mit mir." bat sie. Er stellte ihr den Teller hin und setzte sich. "Erzähl mir alles, was ich verpasst hab, hm?"
Armin und Lysander trafen sich im Park im Stadtzentrum. "Danke, dass Sie gekommen sind. Ich hab da was erfahrn." sagte Armin. "Iris hat's Ihnen gesagt." "Ja." "Dann stimmt es also. Ihre Frau, Charlotte, war Jessicas leibliche Mutter." "Was weiß Jessica?" Lysander verschränkte die Arme und stieß die Luft aus. "Über Ihre Frau?" "Über alles. Über Sie, Ihren Bruder." "Sie weiß, was ich bin und sie weiß, dass Sie von den Vampiren wissen." "Weiß sie das von Castiel und Charlotte?" "Nein. Ich konnte es ihr nicht sagen, ehe ich nicht sicher war." "Sie haben gesagt, Sie helfen mir." "Ich hab Castiel gefragt, ohne Details zu erwähnen, er erinnert sich nicht." "Fragen Sie nochmal!" "Castiel ist sehr labil im Moment." "Er hat meine Frau getötet oder zumindest vollkommen ausgesaugt, wann war er jemals nicht labil?!" "Erzwingen Sie es lieber nicht." "Nennen Sie mir einen Grund." "Ihr Überleben. Wäre das Grund genug? Ich kümmere mich darum. Aber jetzt müssen Sie die Sache ruhen lassen." "Wollen Sie das Jessica auch sagen? Lass die Sache ruhn?" Lysander trat drohend näher. "Halten Sie Jessica da raus." "Ich will wissen, was passiert ist. Und ich glaube, Sie auch." Lysander seufzte und trat etwas zurück. "Dazu brauch ich mehr, als nur den Namen Ihrer Frau. Ein Foto, etwas, das ich Castiel zeigen kann." Armin zog aus seinem Geldbeutel ein Foto von Charlotte. Lysander nahm es und lief weg. Frustriert blieb Armin zurück und erinnerte sich.
Er lag im Bett und wachte auf, da Charlotte am PC saß und etwas schrieb. "Ter..?" "Nur noch ein paar Minuten." "Kannst du das...kannst du das nicht morgen fertig machen?" "Ich arbeite gern nachts." "Tja, und ich schlafe gern nachts. Mit dir. OK...der Fisch hat angebissen. Was ist das? Für die Diplomarbeit?" setzte er sich auf. Charlotte schwieg. "Äh..Hör mal, Baby, ich führ hier ne Dreierbeziehung mit dir und dem Computer. Du könntest mir wenigstens verraten, woran du arbeitest." Sie drehte sich lächelnd zu ihm um, stand auf, lief zu ihm und sagte: "Ich hab ein bisschen recherchiert über die Kleinstadt in Mystic Falls, in dessen Nähe ich aufgewachsen bin. Sie liegt isoliert, abgelegen und ruhig. Und hin und wieder sterben Leute auf geheimnisvolle Weise. Es heißt, es seien Angriffe wilder Tiere, aber man findet Leichen, die vollkommen blutleer sind. Das sind Vampire, es muss so sein." "OK. Ich hole Knoblauch und Weihwasser." Charlotte verdrehte die Augen und seufzte. "Und vielleicht, nur vielleicht.." "Nein." "Krieg ich dann etwas Schlaf." lachte er und sie warf ein Kissen nach ihm. "Oh nein." "Los, komm her." Er zog sie zu sich. "Deshalb liebe ich dich. Weil du ernsthaft an diesen ganzen Kram glaubst. So sehr, dass du eine Diplomarbeit daraus machst. Du bist wie Mulder. Nur schärfer. Und eine Frau." Charlotte verdrehte die Augen, dann warf sie ihn auf den Rücken. Er strich ihr über den Kopf. "Das ist kein Witz, Armin! Du findest das vielleicht süß, aber ich werde es beweisen. Ja." Sie küsste ihn, dann stand sie auf und ging zum Laptop zurück. "Und Mulder hatte am Ende recht."
Jessica und Trudie sahen Charlottes Jahrbuchfotos durch. Trudie lachte. "Zu den Spielen kamen sie unseretwegen. Das Football-Team hat eigentlich nie gewonnen. Die Stars waren wir. Naja, genau genommen Charlie, aber ich war ein gutes Back-up." Jessica lachte. "Das ist toll, danke." "Das mach ich gern. Du hast deinen Tee gar nicht getrunken..." "Oh. Ja." Jessica nahm einen Schluck und bemerkte etwas. "Was ist das für ein Tee?" "Ach, eine Mischung verschiedener Kräuter.." wich Trudie aus. "Eisenkraut?" Trudie erstarrte. "Sie wissen es." "Was weiß ich?!" Jessica schüttelte den Kopf. "Sie...haben mich nicht rein gebeten und Sie machen mir Eisenkraut-Tee, Sie wissen Bescheid." Trudie schluckte und stand auf. "Du solltest jetzt lieber gehen, glaub ich." "Moment." Sie stellte die Tasse weg. "Was verschweigen Sie mir?" "Bitte! Du musst gehen! Sofort!" Erschrocken stand Jessica auf, nahm ihre Jacke, sah sie noch geschockt an und lief raus. Als sie zu ihrem Auto lief, sah sie noch verwirrt zum Haus zurück. Sie kramte die Schlüssel raus und sah sich um. Ein Mann stand ein paar Meter hinter ihr auf der Straße. Ängstlich stieg sie ein und startete den Motor. Der Mann setzte sich in Bewegung, doch Jessica fuhr los.
Armin saß im Grill an der Bar und betrank sich. Castiel ließ sich auf den Hocker neben ihn fallen. "Bourbon." bestellte er. "Sieh mal einer an. Der Lehrer... (XD) Haben Sie keine Arbeiten zu korrigieren?" grinste er. "Das macht mehr Spaß, wenn man einen sitzen hat." "So wie die meisten Dinge im Leben. Nüchtern sein macht depressiv." "Sie scheinen mir nicht der Mann zu sein, der depressiv wird." "Sie sagen das, als würden Sie mich kennen." "Nein." Er fixierte ihn. "Nur so ein Gefühl.." Castiel bemerkte es misstrauisch und Armin leerte sein Glas. "Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag." sagte Armin. "Unwahrscheinlich." Er stand auf und verschwand. Crystal nahm Armins Platz ein. "Alkohol am helllichten Tag?" "Das ist gerade in." sagte Castiel und nahm einen Schluck. "Ich hätte gern, dass Sie mir einen Gefallen tun." "Waren Sie schon mal verliebt?" "Wie bitte?" "Waren Sie schon mal so verrückt nach jemanden, dass es Ihnen das Herz im Leib zerreißt?" "Sie vergessen, das ich mal verheiratet war." "Richtig. Ein schwuler Ehemann." Er winkte nach dem Barmann. "Sie kriegt dasselbe wie ich. Setzen Sie sich." Crystal tat es und bekam auch einen Bourbon. "Heute Abend gibt es eine Spendenaktion, die der Gründerrat veranstaltet, die begehrtesten Junggesellen der Stadt werden für Verabredungen verlost und...Tja, es haben sich nicht genug gemeldet." "Das machen Sie also, wenn es keine..." Er sah sich um, beugte sich zu ihr und flüsterte: "Vampire gibt." Crystal lachte. "Junggesellenverlosung organisieren." "Sie können mir glauben, im Moment vermiss ich die Vampire." Castiel grinste. "Ah." "Sie sind ein Held, in dieser Stadt, Castiel. Die meisten Leute wissen es nicht, aber Sie sind einer. Und Sie sind singel. Und ein guter Fang.. Ach, kommen Sie schon, helfen Sie mir." "Uah.." "Carol Lockwood wird es mir nie verzeihen, wenn ich mit leeren Händen vor ihr stehe." "Naja, ein Raum voller tobender Frauen, die ein Date mit mir gewinnen wollen, hört sich lecker an." lächelte er und Crystal lachte. "Danke." "Eh, nur eins. Können Sie sich für mich über jemanden informieren, über Armin Saltzman, den Geschichtslehrer? Irgendwas stimmt da nicht mit ihm und ich...will mich nur vergewissern, dass die Schule ihre Hausaufgaben gemacht hat." Crystal nickte und stellte ihr Glas zu Castiel. "Wird erledigt." Sie stand auf. "Danke."
Es klingelte an Trudies Tür und der Mann, der Jessica beobachtet hatte, stand dort. "Was kann ich für Sie tun?" "Danke für die SMS." Trudie erstarrte. "Hab ich gern gemacht...Sie hat nichts von mir erfahrn, ich hab mein Versprechen gehalten." "Gut." "Allerdings...wusste sie schon etwas..." "Das ist kein Problem. Sie wird der Wahrheit nicht näher kommen." "Gut." stieß Trudie erleichtert die Luft aus. "Wars das für mich?" "Ja. Das wars." grinste der Mann. Sie wollte die Tür schließen, doch er hielt sie auf. "Nein! Ich werd Sie nicht reinbitten, Sie kommen nicht rein!" "Ich bin kein Vampir. Deshalb kann ich rein!" Sie schluchzte und er drückte die Tür auf. Sie stolperte gegen ihre Treppe und fiel hin. "Nein! Das verstehe ich nicht. Ich hab getan, was Sie gesagt haben! Ich hab meinen Teil erfüllt!" "Und jetzt muss ich meinen erfüllen." Schluchzend versuchte sie zu entkommen und rannte die Treppe hoch, doch er packte sie auf der obersten Stufe und stieß sie die Treppe runter. Sie brach sich das Genick und schlug sich den Kopf blutig am Fußboden unten. Der Mann ging die Treppe runter, stieg über ihre Leiche und verließ das Haus.
Der Vampir Harper war auf dem Stadtplatz angekommen und war überfordert von all den neuen Geräuschen und modernen Geräten, wie Fahrräder, Skateboards, Handys und Autos. Dann sah er eine Frau auf einer Bank sitzen, die er kannte. Sie nickte ihm zu, offenbar auch ein Vampir und er verschwand.
Jessica lief in Lysanders Zimmer. "Lysander?" "Besser. Ich." Castiel kam oben ohne aus dem Bad zu ihr. "Du siehst.." "Schneidig? Umwerfend? Unwiderstehlich?" beugte er sich zu ihr. "Fertig. Du siehst fertig aus." wich sie zurück. "Dazu gibt es keinen Grund. Hast du gewusst, dass ich einer der begehrtesten Junggesellen von Mystic Falls bin? Hm?" "Ha." "Jep." Er warf sein altes Hemd weg und fing an ein neues mit Knöpfen vor dem Spiegel anzuziehen. "Wie geht es dir?" fragte Jessica. "Ging mir nie besser. Ja. Was kann ich für dich tun? Ich bin heute voller Gefälligkeiten. Das ist mein neuer Lebenszweck: Wie kann ich allen behilflich sein." Er versuchte die Knöpfe zu zu machen. "Ich warte nur auf Lysander, wir gehen zur Spendenaktion." "Hilf mir doch mal, ja? Ich..krieg das nicht hin." Jessica seufzte und lief zu ihm "Ich..ich hab rausgefunden, wer meine leibliche Mutter ist." erzählte sie und schloss die Knöpfe. "Ach, wen juckt das." Sie sah ihn an. "Sie hat dich verlassen. Sie ist das Letzte." Er fixierte sie. Sie sahen sich an. Schritte ertönten. "Lysander! Da bist du ja." lief Jessica schnell zu ihm. Lysander lächelte. "Hi." Castiel zog sich ächzend ein Jackett über, das aber zu eng war. "Ahg, ich brauch n größeres Jackett. Wow, weißt du, mit ner gelegentlichen Studentin hättest du vielleicht, naja..etwas mehr Fleisch auf den Rippen." Lysander grinste, Castiel zog das Jackett wieder aus, zupfte sein Hemd zurecht und ging an ihnen vorbei.
"Er ist drüber weg." sagte Jessica, als er weg war. "Er ist Castiel." meinte Lysander. "Vielleicht ist der Herzschmerz ganz gut für ihn, dann merkt er wieder, dass er eins hat, selbst wenn es nicht mehr schlägt!" kam es genervt von Jessica. "Darauf würd ich nicht wetten." Sie lachten. "Ich war übrigens bei Trudie Peterson. Ich..ich weiß, es war nicht geplant." "Äh..und wie wars?" "Sie hat Eisenkraut. Sie weiß über Vampire Bescheid, Lysander, das ist bestimmt kein Zufall." Er nickte. "Ist es nicht." Lysander zog ein Foto hervor. "Das hier ist...Armins Frau." "Das ist sie, das ist Charlotte! Hat er dir das gegeben?" "Alles, was er über Vampire weiß, hat er von ihr. Er meint, dass sie von einem umgebracht wurde." "Oh mein Gott." "Hör mal, Jessica. Armin könnte dir eine Menge über Charlotte erzählen, aber ich hätte gern, dass du noch eine Weile wartest, bevor du ihn danach fragst." "Wieso?!" "Ich weiß, das dass viel verlangt ist, aber...würdest du das tun? Für mich?" Jessica nickte.
Bei der Verlosung im Grill moderierte Carol Lockwood. "Die Lotterielose stehen jetzt zum Verkauf. Der gesamte Erlös ist für die jährliche Gründertagsfeier bestimmt."
Armin war da im Anzug mit einer Nummer am Jackett. Iris sah ihn. "Das steht dir aber gut." lächelte sie. "Ach ja? Verlegen und unbehaglich?" "Das meint ich." lachte sie. "Genau das." "Also das heute früh, tut mir wirklich leid. Ich war ein bisschen...geschockt." "Nein, mir tut es leid. Ich hab dich damit überrumpelt. Aber ich fand, du solltest es wissen." "Versteh schon." "Du kannst dich ja...mal mit Jessica unterhalten." lächelte Iris. "Ich bin sicher, sie würde gern etwas über Charlotte erfahrn. Wie sie so war." "Ja..." Er nahm einen Schluck Whisky. "Oder auch nicht...Ich will dich nicht drängen." "Ich weiß nicht, ob das so ne gute Idee ist. Wenigstens nicht...nicht sofort." Iris nickte.
Castiel kam zu Lysander vom Wohnzimmer in den Flur bei der Haustür. Er hatte nun ein anderes Jackett an. "Wo ist unsere Freundin hin?" "Sie ist schon zum Grill gegangen. Ich...äh.." Er zog das Foto von Charlotte hervor. "wollte mit dir reden. Diese Frau meine ich. Charlotte. Aus North Carolina. Kommt sie dir bekannt vor?" "Wer will das wissen?" "Na ich." "Wer will das sonst noch wissen?" Lysander musste grinsen. "Hast du sie getötet?" Castiel zuckte mit den Schultern. "Sorry. Die kenn ich nicht. Hey, kommst du mit? Die echten Hausfrauen von Mystic Falls warten."
Rosalya stand bei der Kasse des Losverkaufs und Nathaniel im Kellneroutfit und Jessica standen bei ihr. "Er wurde schon ungefähr 35-Mal angebaggert, der totale reife Frauen Schwarm." sagte Rosalya grinsend. "Beeindruckend." lachte Jessica. "Wohl eher peinlich." lächelte Nathaniel. Adele trat zu ihnen. "Hi, Mrs. Donovan!" lächelte Rosalya. "Jessica! Schätzchen!" lächelte Adele und umarmte sie. "Hey Adele." lächelte Jessica. "Wir haben uns ja ewig nicht mehr gesehen." "Wie gehts Ihnen?" fragte Jessica. Rosalya war ziemlich genervt, da sie ignoriert wurde, überspielte es aber. "Wie immer. Oh, Nath sagt, du hast ihm das Herz gebrochen." "Mom!" "Ich mach nur Spaß, beruhige dich..Er hat ne Lückenbüßerin gefunden.." sagte sie mit Seitenblick zu Rosalya. "Oh, hier bitte, Schätzchen.. Egal, wie viel man dafür bekommt, ich hoffe, ich krieg nicht Junggeselle Nummer 3." Sie gab Rosalya Geld, die ein Los raussuchte. "Den hatte ich schon beim letzten Mal in der Highschool, nicht beeindruckend." lachte sie. "In jeder Beziehung." fügte sie flüsternd hinzu. Jessica lachte. Nathaniel sah genervt zu Boden. Adele bekam ihr Los. "Wie aufregend!" Sie verschwand und Jessica sah ihr nach und sah Armin, der aber weglief, als er sie sah.
Castiel flirtete mit Carol. "Ich hab das große Date schon genau geplant. Ein romantisches Dinner, ein lauschiges Plätzchen irgendwo im Wald." "Sie meinen wohl, dass ich auch ein Los kaufen sollte." "Naja, Sie organisiern das doch, Sie könnten...was dran drehen.." Castiel sah Crystal mit Unterlagen ihm zunicken und entschuldigte sich. "Bin gleich wieder da." Er ging zu Crystal, die mit ihm in einen ruhigen Raum in der Nähe ging. "Ich hab ihn überprüfen lassen, den Geschichtslehrer. Wollen Sie das vor oder nach Ihrem großen Auftritt?" "Wie siehts denn aus?" "Na schauen Sie rein. Ein paar Geschwindigkeits-Übertretungen, aber eine Sache gibts. Offenbar ist seine Frau vor ein paar Jahren in North Carolina verschwunden." "North Carolina? Hat sie auch einen Namen?" "Ja." Sie blätterte eine Seite um zu einem alten Führerscheinbild von ihr. "Charlotte." "Charlotte." wiederholte Castiel. Er sah zu Armin und grinste.
Lysander kam im Grill an, als die Verlosung schon in vollem Gang war. Carol stand bei Jungeselle Nummer 3. "Und was machen Sie, Junggeselle Nummer 3?" "Also, ich bin Klempner." "Das ist doch wunderbar. Klempner kann man immer gebrauchen." Leises Gelächter. "Gehen wir zum Nächsten. Nummer 4, Armin Saltzman." Jessica stieß Iris an. "Das ist ja ein Zungenbrecher. Was machen Sie, Armin?" "Ich bin Lehrer an der Mystic Falls Highschool." "Oh. Gutaussehend und Köpfchen. Meine Damen, den muss man sich warmhalten. Was unterrichten Sie?" "Geschichte." "Geschichte..." Lysander bahnte sich vor. "Dann erzählen Sie uns doch mal was Lustiges über Mystic Falls. Irgendwas...verrücktes." Armin sah zu Castiel, der übertrieben ganz Ohr war. "Äh, also.." "Er spart sich wahrscheinlich die besten Geschichten für sein Date auf. Und dann haben wir zu guter Letzt...Castiel Salvatore. Über Sie wissen wir nicht viel..." "Naja, ich passe eben nicht auf eine Karte." Jessica sah Lysander und winkte ihm zu, er winkte zurück. "Haben Sie irgendwelche Hobbys, zum Beispiel Reisen?" "Oh ja! L.A., New York...Vor ein paar Jahren war ich in North Carolina. In der Nähe der Duke University. Ich glaube...ich glaube, Armin hat dort studiert, stimmts? Ja, denn ich weiß, dass seine Frau dort studiert hat." Entsetzt sah Lysander zu Jessica, die aufhorchte. Er lief zu ihr. "Ich war mit ihr mal was trinken. Sie war ein..phew.. tolles Mädchen, hab ich Ihnen das nie erzählt? Sie war wirklich...köstlich." grinste er. Armin starrte ihn an. Entsetzt starrte Jessica ihn auch an. Iris war verwirrt und Lysander war bei Jessica angekommen. "Geht's dir nicht gut?" fragte Iris. Sie war kurz vorm Heulen. "Ich geh kurz an die Luft." Sie stand auf und lief raus. Lysander sah noch kurz entsetzt zu Castiel, dann folgte er ihr.
Jessica machte sich draußen Luft. "Jessica..." "Er hat sie getötet?! Castiel war der Vampir, der sie getötet hat?!" "Ich weiß nicht, was da passiert ist, die Leiche wurde nie gefunden." "Oh mein Gott, Lysander!" schluchzte sie. "Ich weiß, tut mir leid, ich wollte es dir sagen, doch zuerst...wollte ich noch mehr wissen." "Ich hatte wirklich Mitleid mit ihm! Ich hab gehofft, dass die ganze Geschichte mit Debrah ihn ändern würde. Ich bin so dumm gewesen..." "Er weiß nichts von der Verbindung zu dir, ich wollte ihn damit konfrontieren, aber er ist auch schon so fertig." "Wieso musst du ihn in Schutz nehmen?!" "Weil du nicht der Einzige bist, der hofft, dass er sich vielleicht noch ändert." Jessica schüttelte fassungslos den Kopf, dann erstarrte sie. "Dieser Mann..." Lysander drehte sich um. "Den hab ich auch schon mal vor Trudies Haus gesehen." "Geh wieder rein. Komm schon." Er schob sie vorwärts.
Nun wurden die Gewinner gezogen. "Kommen wir zu Jungeselle Nummer 3. Er geht an 37458." "Das bin ich!" "Ah! Adele Donovan. Ganz reizend...Du und der Klempner, ihr werdet richtig viel Spaß haben." Adele ging zur Kasse, an der Rosalya immer noch saß. "Graruliere, Mrs. Donovan." lächelte sie. "Ok, jetzt...hör schon auf. Hör auf, dich so zu bemühn. Dieses Getue, dieses nette Getue, das ist falsch. Wie du, wie deine Mutter. Aus irgendeinem Grund ist Nathaniel drauf reingefallen, aber ich bestimmt nicht! Ich kann dich nicht leiden, OK? Also, sag dem Klempner, ich bin an der Bar." Traurig blieb Rosalya zurück.
Jessica lief aus dem Bad und direkt in Castiel. "Hoppla, nicht so stürmisch. Kauf ein Los, genau wie alle anderen." grinste er. "Macht dir das Spaß, diese Spielchen mit Armin Saltzman?!" Verwirrt sah er sie an. "Was?" "Grade, als ich dachte, dass vielleicht doch noch etwas Menschliches an dir wäre..." "Jessica..." stand ein kopfschüttelnder Lysander hinter Castiel, welcher sich zu ihm umdrehte. "Hab ich irgendwas verpasst?" fragte Castiel. "Hab ich bei unserem Gespräch vorhin, vergessen zu erwähnen, das meine leibliche Mutter, die, die mich weggegeben hat..." "Mh-hm." grinste er. "Eine gewisse Charlotte war?!" Castiels Lächeln verblasste. "Nur zu. Schwelge in Erinnerungen daran, wie du sie getötet hast!" stürmte sie mit Tränen in den Augen an ihm vorbei. Lysander schenkte ihm noch einen vorwurfsvollen Blick, dann folgte er Jessica. Castiel blieb zurück. "Verdammt!"
Jessica lief aus dem Grill, Lysander kam hinterher. "Ich werde dich nach Hause bringen..." sagte er. Plötzlich stand der Mann vor ihnen und Lysander zog Jessica schützend zu sich. "Ich hab eine Nachricht für Sie." "Was?" sagte Jessica. "Wer sind Sie?" fragte Lysander. "Suchen Sie nicht weiter." sagte der Mann. "Nicht weitersuchen, wonach?" wollte Jessica wissen. "Sie will Sie nicht kennenlernen. Sie will nicht mit Ihnen reden." "Charlotte." flüsterte Jessica geschockt. "Hören Sie auf zu suchen. Haben Sie verstanden?" "Sie lebt?! Heißt das etwa, sie ist ein..." Jessica wollte auf den Mann zugehen, doch Lysander hielt sie fest. "Jessica, er steht unter Zwang." "Haben Sie verstanden?" wiederholte der Mann. "Ja. Verstanden." antwortete Jessica. "Gut." Der Mann sah die Straße runter, an der er stand. "Ich bin jetzt fertig." Er lief rückwärts, bis er von einem Laster erwischt und überfahren wurde. Jessica schrie erschrocken auf und Lysander hielt sie fest.
Schnell liefen sie zum Laster, der angehalten hatte. Lysander überprüfte, ob der Mann noch lebte. Jessica fand ein Handy auf dem Boden, das sie aufhob. Als sich Schaulustige sammelten, stand Lysander auf und zog Jessica mit sich. "Komm, wir verschwinden." Jessica steckte das Handy ein. "Na komm."
Carol Loomer verkündtete die restlichen Gewinner. Iris hatte Armin gewonnen. Carol hatte Castiel gewonnen, welcher aber schon verschwunden war. Armin bekam es mit und ließ Iris stehen. "Ich ruf dich nachher an." verabschiedete er sich von ihr und lief los. Er erinnerte sich wieder.
Er saß auf dem Bett, sie stand mit verschränkten Armen am Fenster. "Wär's nicht langsam Zeit, diesen Vampirkram zu lassen? Diese ganzen Recherchen und Reisen, das ist zur Besessenheit geworden.." "Das ist aber wichtig für mich, Armin!" "Warum? Wieso ist dir das so wichtig? Erkläre es mir. Mach..mach es mir verständlich." Sie biss sich auf die Lippe und schwieg. "Ach..ich verstehe nicht, was das soll. Du willst keine Kinder, du bist fast nie zuhause, ich will nur, dass wir ein normales Leben führn." "Vielleicht will ich das aber nicht. Vielleicht will ich...mehr."
Er verließ den Grill.
Nathaniel brachte seine betrunkene Mom nach Hause. "Da wären wir, im trautem Heim." "Warte, warte, warum sind wir denn wieder hier, ich war doch noch gar nicht soweit..." "Doch warst du, Mom." Sie stolperte aufs Sofa und seufzte. Nathaniel setzte sich neben sie. "Du bist der Beste, Nath." "Ich weiß." "Ähm..tut mir leid...das ich so lange weg war." "Warum bist du nach Hause gekommen, Mom?" "Wegen Pete. Er ist gegangen. Und es ist alles meine Schuld. Ich war es, ich bin es jedes mal..." "Nein, du warst es nicht, Mom. Es ist nicht deine Schuld." "Du bist alles, was ich noch habe." Er nickte. "Bitte, verlass mich nicht." schluchzte sie. "Ich hab nicht vor irgendwohin zu gehen." Sie lächelte und tätschelte sein Kinn, dann legte sie sich aufs Sofa und schlief ein. Nathaniel deckte sie zu.
Castiel kam nach Hause, Frisur zerwühlt und Krawatte gelockert und goss sich erst mal einen Drink ein. Armin schlich mit einem Pfahl näher. Castiel bemerkte es. "Sind Sie wirklich so dämlich?!" Er drehte sich um, da stand er zwei Meter von ihm entfernt. Castiel sah auf Armins Pfahl, nahm einen Schluck aus seinem Drink und sagte: "Anscheinend schon." Er raste los und stieß ihn ins Wohnzimmer, wo er hart auf dem Rücken landete, vor dem Kamin. Schnell rappelte er sich wieder hoch, den Pfahl hatte er noch in der Hand und ging in eine geduckte Angriffsstellung. Castiel stand hinter dem Sofa. "Legen Sie den Pfahl weg." Er tat es nicht. "Wow. Mutig." "Wo ist Charlotte? Was haben Sie mit meiner Frau gemacht?" Langsam lief Castiel im Halbkreis um ihn herum. "Möchten Sie gerne hören, dass ich sie getötet hab? Ich glaube, Sie wissen ganz genau, was passiert ist." "Sie haben sie ausgesaugt." "Ja, hab ich. Und ich hab nicht gelogen. Sie war köstlich." Armin stürzte los. "Verdammt!" Doch Castiel schlug ihm in den Bauch und er stolperte zurück. "Ich bitte Sie, was glauben Sie denn, was geschehen ist? Nicht die leiseste Ahnung?" Armin hustete. "Haben Sie nie die Möglichkeit erwogen? Ich hab sie verwandelt." "Wieso?!" "Sie kam zu mir! Richtig rührend. Auf der Suche nach Vampiren. Aber sie hatte etwas an sich...das ich sehr mochte, etwas Besonderes..." "Sie haben Sie verwandelt, weil Sie sie mochten?!" "Nein, deswegen hab ich mit ihr geschlafen. Verwandelt hab ich sie, weil sie mich darum angefleht hat. Aber das wussten Sie auch, oder? Mhm..wahrscheinlich war sie einfach nicht glücklich.. Mit dem Leben im Allgemeinen. Mit dem Leben mit Ihnen." Armin stürzte sich erneut auf ihn, doch Castiel nahm ihm den Pfahl ab und rammte ihn ihm in die Brust. Armin schrie auf. "Ahh..es ist eine Schande..." Er rammte den Pfahl etwas tiefer rein. "Wir sind seelenverwandt. Verlassen von der Frau, die wir lieben. Unerwiderte Liebe ist scheiße." Er zog den Pfahl raus, Armin keuchte. "Oh, das war die Lunge. Ich kann mich also hinsetzen und Ihnen beim Sterben zusehen." Castiel ließ ihn los und er fiel zu Boden. Castiel warf den Pfahl beiseite und setzte sich mit seinem Drink aufs Sofa und sah zu, wie er qualvoll erstickte.
Lysander kam rein und sah den toten Armin. "Was ist passiert?!" Er lief zu ihm. "Was hast du getan?!" "Was denn, er hat mich angegriffen!" Lysander seufzte und stand auf. "Castiel." "Ich hab ihm bloß die Wahrheit gesagt. Seine Frau wollte ihn eben nicht mehr. Nicht meine Schuld, dass ers nicht...wegstecken konnte..." "So wie du das mit Debrah wegsteckst?!" "Ich komme gut damit klar. Ich sag dir was. Charlotte kam zu mir. Sie hat mich gesucht. Und wenn sie mit Jessica verwandt ist, muss sie auch mit Debrah verwandt sein. Vielleicht hat Debrah sie zu mir geschickt." lächelte er. Lysander schüttelte den Kopf. "Hör auf damit! Du sollst dich nicht mehr damit beschäftigen!" "Es kann kein Zufall sein, dass Charlotte mich ausfindig gemacht hat, mh-hm, kann nicht sein." Er leerte sein Glas, stellte es weg und deutete zu Armin. "Ich nehme an, du kümmerst dich darum." Dann stand er auf und ging. Lysander kniete sich frustriert wieder zu Armin. Plötzlich bewegte sich ein Finger von Armin. Lysander beugte sich verwirrt vor und Armin wachte auf. Er hielt sich die Brust und keuchte. "Was ist passiert?! Was ist los?!" "Sie waren gerade..." Lysander wich etwas zurück. "Hat Castiel Sie verwandelt? " "Nein, ich... Ich bin auf ihn losgegangen, dann hat er mir den Pfahl..." "Nein, nein nein...Jemand muss Ihnen Vampirblut eingeflößt haben." "Nein, es ist...es ist was anderes..." Er setzte sich auf. "Was denn?" "Ich..." Er sah auf seinen Ring. "Charlotte..." Und erinnerte sich.
Er lag halb in seinem Bett und schüttelte die Schachtel des Rings, Charlotte saß im Schneidersitz auf dem Bett vor ihm. "Überraschunggeschenke sind unfair. Ich hab dann immer ein schlechtes Gewissen, das ich nichts für dich hab." "Jetzt machts schon auf." lächelte sie. "Uh, das ist ja n gigantisches Schmuckstück." lachte er. "Ich weiß, es sieht lächerlich aus...Sag einfach, es ist ein Familienerbstück, dann fragen die Leute nicht weiter." "Wo hast du den her?" "Wenn ich es dir sage, dann lachst du mich aus. Aber verspricht mir, dass du ihn tragen wirst. Er beschützt dich vor all den Dingen, die nachts herumpoltern." "Ah, ein Ring um Dämonen abzuwehren..." "Sieh es als ein...Zeichen meiner Liebe, meiner Zuneigung an. Und wenn nicht das, dann als Entschuldigung für mein verrücktes Verhalten." Armin lachte. "Naja, verrückt bist du ja wirklich." "Und ich bin selbstsüchtig und ich bin besessen und ich bin eine furchtbare Ehefrau. Aber trotzdem liebst du mich." "Ja, das tu ich."
"Dieser Ring hat mich beschützt." Fassungslos setzte Lysander sich wieder. "Das ist völlig unmöglich." "Ich weiß."
Jessica saß auf ihrem Bett und sah ein Bild ihrer Eltern an, dann sah sie zu dem Handy, dass sie gefunden hatte und das auf dem Nachttisch lag. Sie nahm es und wählte die einzige Nummer der gewählten Rufnummern. Es wählte. Eine Frau meldete sich. "Hats ein Problem gegeben? Haben Sie sie gefunden? Was ist los?" "I..Charlotte?" Sie legte auf.
Der Vampir Harper ging zu einem Haus im Wald. Er klopfte an die Tür. Die Vampirin, die er in der Stadt gesehen hatte, öffnete ihm. "Pearl! Es ist Harper!" Pearl kam zur Tür, gefolgt von Li. "Ich bin froh, dass du uns gefunden hast." lächelte Pearl. "Miss Gibbons. Dieser junge Mann ist ein Freund von mir. Darf er rein kommen?" "Oh. Pearls Freunde sind auch meine Freunde. Ich bitte Sie, kommen Sie rein." sagte die ganz klar manipulierte Besitzerin des Hauses, Samantha Gibbons. "Lian, mach bitte die Tür zu." sagte Pearl. Harper trat ein und Li schloss die Tür.
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Joah.. N Haus voller Vamps. Aber Li ist endlich wieder aufgetaucht! Yay! XD
Hier die Songs:
Black Hearts (On Fire) von Jet
Castiel feiert mit den Studentinnen
Time is a Runaway von The Alternate Routes
Castiel und Armin im Grill, Crystal fragt Castiel, ob er bei der Junggesellen Aktion mitmacht
You Eyes Are Liars von Sound Team
Bei der Verlosung reden Iris und Armin daüber, dass Charlotte Jessicas Mutter ist
Real You von Above The Golden State
Adele kommt im Grill an zur Verlosung, als Nath, Rosa und Jessica miteinander reden
Something In Common von Free Energy
Carol befragt die Junggesellen, Castiel redet über Armins Frau
Winter Night von Sweet Thing
Adele sagt Rosalya, dass sie sie nicht leiden kann
Portrait of a Summer Thief von Sounds Under Radio
Armin wird an Iris verlost
Wieder voll schöne Songs ^^ Hoffe, sie gefallen euch!
LG
Ronjale55
