Achtung, diesmal Rating NC-17!

Pillow Talk

- Teil 2/5 -

"Härter... ja..."

Ein Tropfen von etwas Feuchtem traf auf Dracos Wange und er wischte es ungeduldig weg. Harry schwitzte während dem Sex immer, aber im Moment war das Draco wirklich egal. Wie könnte es auch nicht? – Mit Harry in ihn stoßend, genau den richtigen Punkt treffend, genau da...

„Genau so... oh Gott..." Draco verdeckte seine Augen mit einer Hand, als das Geräusch von Harrys Stöhnen zunahm. Später würde er sich schuldig fühlen – bei ihm dauerte es immer etwas länger, während Harry kaum Reibung brauchte -, aber jetzt waren alles, worauf er sich konzentrieren konnte, Harrys Finger auf seinen Hüften, der Druck auf seiner Lende, das stetig ansteigende Gefühl vom Stoßen.

„Ich bin... ich bin... ah..." Seine Worte wandelten sich in ein unartikuliertes Schluchzen, als eine Welle ihn überschwemmte; seine Faust hielt auf seinem Glied inne, sein Mund war offen, sein Körper presste Harry in sich.

Das Gefühl wurde von lieblichem Schwindel ersetzt. Er war sich kaum von Harrys Knurren der Anstrengung bewusst, das sich gänzlich in ein anderes Geräusch verwandelte, dem Rhythmus in seinem Hintern, der immer unregelmäßiger wurde und dann aufhörte. Harry brach auf ihm zusammen und zitterte ein wenig.

Und er war... verschwitzt. Draco seufzte und versuchte, nicht daran zu denken. Er streichelte Harrys Arme – welche weniger verschwitzt waren als sein Rücken, das wusste Draco seit fast einem Jahr. Es sollte ihm egal sein. Er erinnerte sich daran, dass der Schweiß nur ein Resultat von Harrys harter Arbeit war. Harte Arbeit, die fast ausschließlich zu Dracos Zufriedenheit gemacht wurde.

Harry wählte diesen Moment aus, seine Stirn an Dracos trockener Wange zu reiben.

„Iih!", stöhnte Draco und schob ihn weg.

„Was?", grinste Harry und hievte sich über ihn. „Angst, dass du schmutzig wirst?"

Draco zog eine Grimasse. „Du weißt, dass ich ein Problem mit Schweiß habe."

„Oh, sieh mal", sagte Harry und starrte auf Dracos Stirn. „Du bist auch verschwitzt. Ich werde nur–"

„Nein!", rief Draco, aber da spürte er schon die Wärme von Harrys Zunge auf seiner Haut. Er schloss seine Augen. „Du verdammter... Du weißt, dass ich das hasse!"

"Insgeheim liebst du es", wisperte Harry zwischen dem Lecken.

„Tu ich nicht. Ich hasse es. Ich hasse dich."

„Nein, das tust du nicht", erwiderte Harry, sein Ton drückte spöttische Empörung aus. „Du liebst mich. Du liebst mich so verdammt sehr, dass du dich heimlich in die verschwitzten Bettlaken wickelst, wenn ich gehe." Er leckte noch ein wenig mehr, arbeitete sich langsam zu Dracos Nacken hinab.

„Hör auf!", verlangte Draco, fing aber zu lachen an. Er konnte es nicht verhindern.

„Akzeptier' es", murmelte Harry, als er seine Nase in Dracos Unterarm vergrub. „Du liebst es."

„Nein."

„Du liebst mich." Harry kitzelte ihn und versuchte, seinen Arm von seinem Körper wegzuheben. Draco wollte sich herauswinden, aber Harrys Gewicht hinderte ihn daran, sich zu bewegen. Harry fing seinen Arm ein und presste ihn in das Kissen über seinem Kopf.

„Ich hasse dich", lachte Draco.

„Nein, tust du nicht", wiederholte Harry. Seine Stimme klang gedämpft an Dracos Haut. „Du liebst es, wenn ich Schweiß über dir verteile. Du liebst mich dafür."

„Ich...", setzte Draco an, aber dann japste er, als sich Harrys Zunge seinen Weg in die Haare unter seinem Arm suchte. Es fühlte sich... gut an. „Oh Gott", keuchte er. „Ich tue es."

Harry hob seinen Kopf. „Du tust es?"

„Ich tu was?", fragte Draco und errötete. Was hatte er gerade gesagt?

Harrys Augen waren weit. „Du liebst mich?"

Einige Sekunden lang starrte Draco ihn an. Es war nicht genau das, was er damit hatte sagen wollen, aber... es war wahr. Zumindest dachte er das. Er war nie zuvor wirklich verliebt gewesen, demnach war er sich nicht vollständig sicher.

Er atmete tief durch. „Ja."

Erneut fehlten Harry die Worte. Er starrte Draco lange an, dann lehnte er sich vor.

Draco legte eine Hand auf Harrys Mund und grinste. „Oh nein – nicht nachdem, wo dein Mund gerade gewesen ist!"

Harry küsste ihn trotzdem.

Und es war gar nicht mal so übel, dachte Draco – sobald er wieder denken konnte.

Ende

Hehehe, dieses war der zweite Streich und der dritte folgt... in wenigen Tagen °grins°

Wie fandet ihr's:-)

°knuddel°
Dia