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Pillow
Talk
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Teil 3/5 -
Endlich kam Harry ins Bett.
Draco war vor einer Stunde die Treppen hinaufgegangen und hatte Harry von Pergamentrollen umgeben am Küchentisch zurückgelassen. Und er hatte die letzten 25 Minuten damit verbracht, an Sex zu denken – kein Wunder, wenn man bedachte, wie lange das letzte Mal her war. Vergangenen Morgen war er in die Dusche geschlurft, nachdem Harry gegangen war, was ihn dazu gebracht hatte, den ganzen Tag bei der Arbeit an Harry (und Sex) zu denken. Natürlich war Harry erst spät nach Hause gekommen und hatte nach dem Essen mit Arbeiten weitergemacht, sodass Draco noch keine Gelegenheit gehabt hatte, ihn zu verführen.
Daher war der Anblick ausreichend, dass Harry durch den Gang stolperte und seine Klamotten auszog, um Draco völlig hart zu machen. Kaum dass Harry unter die Bettlaken geschlüpft war, kuschelte sich Draco auch schon an ihn, eine Hand wanderte seinen Bauch hinab.
Harry hielt Dracos Hand auf. „Lieb dich", flüsterte er und hob die Hand an seine Lippen.
Draco machte ein finsteres Gesicht, entzog ihm seine Hand und rollte sich auf den Rücken.
„Was hast du denn?", fragte Harry.
„Nichts", entgegnete Draco und schloss seine Augen.
„Oh nein", stöhnte Harry. „Was ist los?"
„Nichts", wiederholte Draco und war nahe dran, zu schmollen. „Es ist nur, dass..." Er hielt lange genug inne, um sicherzugehen, dass er Harrys komplette Aufmerksamkeit hatte. „Wir hatten seit über einer Woche keinen Sex mehr."
„Ich weiß", seufzte Harry und streichelte Dracos Arm. „Und es tut mir Leid. Die Arbeit ist so stressig gewesen und ich bin müde und-"
„Ich habe dich nie abgewiesen", beschwerte sich Draco und starrte resolut an die Decke. „Nicht einmal in über fünf Jahren. Nicht mal, wenn ich müde oder krank war. Wenn du mich wolltest, war ich froh, dir entgegenzukommen."
Harry rieb seine Augen und rollte sich auf die Seite, um Draco anzusehen. Er beobachtete diesen einen Moment lang, aber Draco gab vor, es nicht zu bemerken. Nach nahezu einer Minute der Stille lehnte sich Harry vor und küsste Draco auf die Schulter.
„Was tust du da?", murmelte Draco.
Eine von Harrys Händen suchte sich seinen Weg unter das Laken. „Wonach sieht's denn aus?"
Draco schnappte sich die Hand, bevor sie ihr Ziel erreichen konnte. „Ich will keinen erbärmlichen Fick."
„Das ist kein erbärmlicher Fick."
„Doch, ist es. Noch vor einer Minute wolltest du nicht und du willst es jetzt auch nicht."
Harrys Stirn presste sich an Dracos Schulter. „Ich habe meine Meinung geändert."
„Nein, hast du nicht. Du fühlst dich schuldig. Also vergiss es."
„Hör auf", sagte Harry, seine Stimme brach. „Würdest du das heute Nacht bitte nicht tun?"
„Was tun?", wollte Draco wissen und schloss seine Augen erneut.
Einen Moment lang war Harry leise, bevor er erwiderte: „Sieh mal, ich hatte einen beschissenen Tag bei der Arbeit. Mein Kopf dröhnt. Ich habe letzte Nacht nicht gut geschlafen – oder die Nacht zuvor. Ich bin erschöpft." Er seufzte wieder und drückte Dracos Hand. „Ich liebe dich, aber ich bin einfach nicht in Stimmung."
Draco entzog ihm seine Hand. Er wusste nicht, was er dazu sagen könnte. Harry ließ seine Hand auf Dracos Brust wandern und dann drehte er seinen Körper so zu sich, dass sie eng aneinander gepresst dalagen. Draco presste seinen Kiefer zusammen und fühlte sich etwas eingeengt.
„Okay?", fuhr Harry fort, Fingerspitzen malten kleine Kreise auf Dracos Bauch. „Bitte bring mich nicht dazu, mich dafür schuldig fühlen. Du bist das Einzige in meinem Leben, das im Moment gut tut."
Draco zuckte zusammen. Wie kam es, dass es plötzlich sein Fehler war? „Ich versuche nicht, dich dazu zu bringen, dich schuldig zu fühlen."
„Ich weiß", sagte Harry an Dracos Hals, sein Kopf lag geborgen an Dracos Schulter.
„Es ist nur... ich liebe dich. Und ich habe dich diese Woche vermisst."
„Ich habe dich auch vermisst."
Draco drückte einen Kuss auf Harrys Kopf. Jetzt fühlte er sich schuldig und schrecklich selbstsüchtig. „Es tut mir Leid", flüsterte er.
Er spürte, dass Harry an seiner Haut lächelte. „Morgen, das verspreche ich."
„Morgen", wiederholte Draco und legte sich ins Kissen zurück. Er seufzte. Es würde schon so sein. Er konnte warten.
„Ich werde dich überraschen", wisperte Harry.
Draco lächelte. „Ich mag Überraschungen.
EndeHihi, und? ;-)
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Dia
