Boa obwohl meine Laune heute von sehr hoch auf sehr niedrig gesunken ist hau ich noch einen Teil raus...hoffe das sorgt wenigstens bei euch für gute Laune !


Teil 10: The Halliwell Memorial Museum is now open

Chris konnte selbst nur schwer glauben, dass seine Beziehung zu Bianca so harmonisch verlief, geschweige denn von all den anderen. Victor hatte sich wohl oder übel damit abgefunden, auch wenn er die beiden mit Argwohn beobachtete und drauf achtete, dass seine kleine Potter nicht zu sehr unter der Situation litt. Potter selbst war zu dem Entschluss gekommen, dass sie ein eigenes Leben brauchte und aufhören musste sich immer um Chris zu kümmern. Wie hatte Tara so treffend bemerkt, „Herrgott der Mann ist zwanzig, er wird sein Leben schon in den Griff bekommen!" Fast drei Monate waren Bianca und Chris nun wieder zusammen. Und obwohl Wyatt die Welt regierte, Bianca eine Phönix Hexe war und Potter anfänglich nicht sonderlich von dieser Beziehung zu begeistern war, klappte alles super. Doch es waren bereits dunkle Wolken am Horizont zu sehen. Chris und Bianca verließen die Wohnung Arm in Arm und bester Laune, es war Morgen, die Sonne schien. Sie hatten sich gerade von Potter und Tara verabschiedet und traten hinaus auf die Straße. Doch was sie dann sahen ließ beiden das Blut in den Adern gefrieren. „Sag dass das nicht wahr ist!" flehte Chris und starrte die Plakatwand, am Wohnhaus gegenüber an. Bianca starrte ebenso entsetzt auf die Plakatwand. „Würde ich wenn ich könnte." Gab sie zurück. „Ich muss das Potter zeigen!" Chris hatte sich schon umgedreht und war zum Eingang zurück gelaufen, als er das genervte schnaufen seiner Freundin hörte. Bianca verdrehte die Augen. „Sie wird es sehen wenn sie aus dem Haus geht!" „Ja, und dann wird sie der Schlag treffen!" gab Chris stur zurück. „Chris sie ist siebzehn, sie wird es überleben." Energisch schüttelte Chris den Kopf. „Ich möchte dass sie es von mir erfährt." Bianca schnaubte. „Chris, wieso denkst du immer zuerst an sie?" „Das tue ich gar nicht!" widersprach er. Bianca löst ihren Blick von dem Überdimensionalen Plakat und sah nun ihren Freund an. „Doch das tust du Potter hier, Potter da, ich kann das nicht mehr hören." „Sie ist nun mal meine Kusine." Verteidigte sich Chris. Bianca schüttelte genervt den Kopf. „Chris ich weiß das dir die Familie über alles geht aber ich bin deine Freundin, sie ist deine Kusine, denkst du nicht dass du Grenzen ziehen solltest." Chris wusste nicht was er sagen sollte. „Erwartest du dass ich weniger Zeit mit ihr verbringe nur weil wir jetzt wieder zusammen sind." Bianca ließ ein empörtes lachen hören. „Nur weil wir jetzt zusammen sind!" wiederholte sie. Beleidigt drehte sie sich weg. „Bianca sei mir nicht böse, ich fühle mich doch nur verantwortlich für sie." „Lass das deinem Grandpa und sei du nur mein Freund!" bat sie. Eine weile sah Chris sie an dann sagte er zögerlich, „Na gut!" und küsste sie aber überzeugen konnte sein Versprechen nicht einmal ihn selbst. Wieder sah er zur Plakatwand. „Willst du hinfahren?" fragte Bianca sanft. Chris zuckte mit den Schultern. „Nein das sollte ich wirklich mit Potter machen!" Bianca zog die Brauen hoch. Entschuldigend hob Chris die Arme. „Ist ja schon gut, wir fahren hin." Dann nahm er ihre Hand in seine. „Oder besser wir beamen uns.

„Tara kneif mich!" bat Potter ihre beste Freundin. Entsetzt blickte sie auf Wyatts Holographiefoto, das sie aus der Zeitung heraus anlächelte. Tara kniff sie nicht und schob stattdessen, die Zeitung so dass sie den Artikel lesen konnte und las vor. „Das Halliwell Museum öffnet heute seine Pforten. Das Museum um die vier Magischen Schwestern, Prue, Piper, Phoebe und Paige zeigt originalgetreu ihr Schaffen und sterben. Unterhalten sie sich mit Videos, mischen sie Tränke und erfahren sie wer ihre Welt gerettet hat, lernen sie die wahren Halliwells kennen." Schockiert sah sie zu Potter hoch. „Wyatt hat sie doch nicht mehr alle!" stellte sie fest. „Ein Museum!" brabbelte Potter verwirrt. Seit Wyatt sie aus dem Haus geworfen hatte, hatten sie nicht mehr von ihm gehört und nun wusste sie warum-.

„Deshalb wollte er dass ihr das Haus verlasst!" stellte Tara fest. „Ja deshalb und wegen des Nexus." Erklärte Potter.

Es war eine verfahrene Situation. Denn obwohl Wyatt seit seiner Macht Ergreifung, die ganze Welt in Atem hielt und so viel Unheil brachte wie er nur konnte, hielt er doch das Andenken ihrer Mütter und Tanten am Leben. Potter schämte mich für diese Gedanken, der Preis der dafür zu zahlen war hoch, zu hoch. Und außerdem brachte die offenbarte Magie nicht nur gutes. In den Schulen, auf der Straße über all wurde man als Hexe erkannt bewundert oder verachtet und das behinderte den Kampf gegen die Dämon. Im Untergrund, unauffällig und leise zu arbeiten, war nicht mehr möglich. Bücher, Shows und Dokumentationen alles drehte sich um Magie und jeder mit Magischen Fähigkeiten wurde verfolgt wie ein Star. Das schlimme war, das es vielen gefiel und sie ihre Arbeit vernachlässigten. Bald sah die ganze Stadt wie ein Kriegsgebiet aus und Wyatt entwickelte Sensoren um bestimmte Magische Wesen aufzuspüren um so Gefahren für sich und seinen Plan zu entgehen. Der Ältesten Rat musste mit ansehen wie eine Hexe nach der anderen ausgeschaltet wurde, in welcher Form auch immer. Nur in Chris und Potter und ein paar Hexen im Untergrund, sah er Retter im Kampf gegen Wyatt. „Du solltest dahin gehen." Sagte Tara nach einer Weile. Potter nickte „Ja aber ich sollte auf Chris warten, wir sollten das zusammen machen." Tara nickte verständnisvoll. „Sag mal Potter wie geht es denn eigentlich diesem Pedro?" Tara wechselte das Thema um hundertachtzig Grad. Irritiert sah Potter sie an. „Öhm, also, " stotterte sie „ich denke es geht ihm gut!" „Du denkst es geht ihm gut?" fragte Tara mit hochgezogenen Brauen. Die junge Hexe wurde rot „Ich hab mich etwa ne Woche nicht bei ihm gemeldet." Erklärte sie verlegen. Tara zog die Brauen noch ein wenig höher. „Also war der auch nix?" Potter nickte. Ihre Dates in den letzten Wochen hatten sich allesamt als Flops entpuppt. Dabei war Tara doch so bemüht dass sie trotz ihrer Lage genug unter „normale" Leute kam. Potter war sich nicht genau im Klaren darüber, warum aber sie waren ihr alle zu oberflächlich. Pedro war zwar noch der beste gewesen aber Potter merkte das ihr gar nicht des Sinn nach einer Beziehung stand. „Potter du wirst in vier Monaten achtzehn, du warst fast ein Jahr ohne Freund wegen der Wyatt Sache, findest du nicht das es reicht?" „Also erstens sind es noch fünf Monate bis zu meinem Geburtstag, was zweitens zur Folge hat das ich ein halbes Jahr keinen Freund hatte und das liegt drittens sicher nicht nur an Wyatt." Korrigierte Potter ihre Freundin. Tara schmollte. „Trotzdem, Pedro war doch süß." Potter lachte, „Dann nimm du ihn doch, ich bin sicher er kann Trost gebrauchen."

Als Chris vor seinem Elternhaus stand beschlich ihn das Gefühl das er einen Fehler gemachte hatte aber um das Gefühl los zu werden legte er meinen Arm um Bianca. „Na wenn haben wir denn da?" rief eine scharrende Stimme hinter ihnen. Chris drehte mich langsam um, ein Mann, etwa in Wyatts alter und mit glühenden Augen stand den beiden und strahlte als hätten sie ihm gerade ein besonders schönes Geschenk gemacht. „Der kleine Bruder und seine Flamme kehren zurück, warum hast du denn deine kleine Kusine nicht mitgebracht. Der Herr hätte gewettet das du sie nicht alleine zuhause lässt wenn du ihn besuchen kommst." Chris Augen verengten sich zu schlitzen. „So spielt das Leben, Ich habe auch geglaubt Wyatt zu kennen!" fauchte er zurück aber seine Worte trafen ihn härter als er glaubte. „Können wir Wyatt sehen?" fragte Bianca und trat einen Schritt nach vorne. Der Dämon schnaubte verächtlich. „Der Herr wünscht von keinem gestört zu werden. Er bereitet sich für seine Krönungsfeier vor. Ich soll euch ausrichten das die Zeit kommen wird da ihr eure erbärmliche Rache bekommen werdet." Wieder strahlte er wie ein Kind unter dem Weihnachtsbaum. Plötzlich zuckte Bianca wirr zusammen. Eine art Sensor kam auf sie zu geschwebt und scannte ihren Körper ab, der Dämon nickte dem Gerät zu und es verschwand. „Der Herr setzt auf neue Technik gepaart mit seinen Kräften. Die Dinger nehmen Kräfte wahr und töten jeden der meinem Herrn mit diesen Kräften in die Quere kommt. Außerdem kann er jedes Wesen mit magischen Kräften in ganz San Francisco ausfindig machen!" Bianca und Chris tauschten einen besorgten Blick aus. Das Gesicht des Dämon wandelte sich neuerlich zu einer grinsenden Fratze. „Heute nicht!" Sagte er und schimmerte sich davon. Chris ging einen Schritt auf das Portal zu aber Bianca hielt ihn am Arm fest und sah ihren Freund ernst an. „Heute nicht!" Chris schnaubte gab ihr aber nach. Stufe um Stufe schritt er hinunter bis er wieder auf der Straße stand. Es kam ihm wie eine Ewigkeit vor das er hier einmal Fußball gespielt habe. Chris drehte sich um und sah Wyatt am Dachbodenfenster stehen. Mit verschränkten Armen stand er da, der neue Herrscher über zwei Welten. Die beiden Brüder tauschten verächtliche Blicke aus und dann beamte Chris sich davon.

Er wollte nicht wieder nachhause zurück und er wollte auch nicht dass Bianca ihm irgendwohin folgte. Chris wollte alleine sein und sich wie ein trotziger Junge benehmen. Wenn es eine Sache gab die er von seinem Vater im Herzen trug, dann war es die Tatsache das er im Kummer immer alleine sein musste und wollte, und am besten alleine war Chris meistens auch dort wo sein Vater es für gewöhnlich war. Bianca, Potter oder Grandpa, hier oben konnte ihn keiner erreichen. Hinter ihm die Stadt und vor ihm der Ozean. Chris war alleine.

Ein Chris durchaus vertrautes Pling Geräusch verriet ihm das er plötzlich nicht mehr alleine war. Er drehte sich um und erwartete seinen Vater zu sehen aber es war Juros einer der Ältesten. „Was tust du denn hier oben." „Mein Vater hat mir den Platz gezeigt!" sagte Chris Wahrheits- gemäß und zuckte mit den Schultern als sei nichts Ungewöhnliches daran auf dem höchsten Punkt der Golden Gate Bridge zu stehen wo alles unter einem wirkte wie eine Miniatur. Chris spürte Juros durchdringenden Blick in meinem Rücken. „Wyatt plant Excalibur aus dem Stein zu ziehen." Sagte er. Chris drehte sich nicht zu ihm um als er ihm antwortete dass er es bereits wisse. Juros schien nicht überrascht darüber. „War nur eine Frage der Zeit bis er diese Mächtige Waffe gegen uns richtetet." Chris nickte. „Sieh zu das du einen Weg findest es zu verhindern." Jetzt drehte Chris sich zu ihm. „Wie stellst du dir das vor?" Juros zuckte mit den Schultern. „Du bist der Sohn einer der Mächtigen drei, es wird einen Weg für dich geben." „Es gibt keinen ich habe Wochen lang…" Juros verschwand. „Hey!" rief Chris „Wie stellt ihr euch das vor verdammt noch mal." Wütend stierte er auf die Autos unter sich die von hier oben, in meinen Augen zu einer riesigen Schlange verschmolzen. Geh nachhause und frag Potter was sie von all dem hält, sagte eine Stimme in seinem Kopf, du bist nicht dazu geboren alleine zu kämpfen, du kämpfst immer im Team Chris, flüsterte die Stimmer weiter. Sie hatte Recht.

„Ich glaub das nicht! Wieso hintergehst du mich so. Was hätte denn dagegen gesprochen wenn wir zu dritt dorthin gegangen wären?" peitschte Potter los, nachdem Chris ihr gebeichtete hatte das er bereits bei Wyatt gewesen war. „Bianca wollte es nicht!" beichtet er klein laut und klammerte sich müde an seine Kaffeetasse. „Bianca hat hier gar nichts zu wollen, das ist eine Familiensache du hättest mich mitnehmen müssen!" fauchte Potter. Chris sah hoch und nickte. Seine Kusine ließ sich auf den Stuhl gegenüber fallen. „Ich hab auch gewartet", erklärte sie, „Tara wollte mit mir hin und ich blöde Kuh sag ihr dass ich auf dich warten muss." „Es tut mir leid!" nuschelte Chris bekümmert. Potter stand wieder auf und sah ihn an, einen Moment wollte sie sagen dass es okay sie aber dann sprudelten andere Worte aus ihrem Mund. „Ich geh jetzt, hab ein Date!" völlig unsinnige Worte was interessierte es Chris ob sie ein Date hatte oder nicht. Jetzt stand Chris auch auf und sah sie durchdringen an. „Mit wem?" fragte er und kniff die Augen zusammen. „Mi-mit Pedro?" stotterte Potter verunsichert. Sie fing seinen Blick ein und die beiden starrten einander an als hätten sie sich noch nie zuvor gesehen. Minuten, die vergingen wie Stunden, standen sie da und blickten in das Gesicht des anderen, Potter war nicht einmal in der Lage zu blinzeln. Was passierte da? Gleichzeitig lösten sie ihren Blick voneinander. „Ich muss dann!" sagten beide gleichzeitig. „Wo musst du hin?" fragte Potter und nun verengten sich ihre Augen zu schlitzen. „Bianca!" sagte Chris so bedeutungslos wie möglich. „Oh!" entwich es ihr dann drehte sie sich um und ging. Als sie auf der Straße war schlug die Tür oben ein weiteres Mal ins Schloss und Potter beeilte sich, sie wollte Chris nicht noch mal sehen.


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