Note 1: Das tut mir wirklich leid das du das nicht verstanden hast aber um es genau zu nehmen war das Sinn und Zweck der Übung g Ich denke nach diesem Teil bist du wieder voll im Bild ich freue mich jetzt schon auf den FB!
LG Anna
Teil 11: Das wirst du dann merken, sagte Victor Rätselhaft
Zu Pedro ging sie an diesem Abend nicht, in Wahrheit hatte das nie vorgehabt. Kurz spielte sie mit dem Gedanken, zu Tara zu gehen und mit ihr darüber zu reden was gerade geschehen war. Was war eigentlich gerade geschehen? Unweigerlich sah sie Victors Gesicht vor sich, aber er war nicht zuhause. Jason hatte ihn nach Tokio geholt, wo er seine Wirtschaftliche- Kompetenz bei irgendeinem Problem zu rate ziehen wollte. Ausgerechnet jetzt dachte Potter bitter, und schlich die Straße zurück. Plötzlich brannte etwas in ihrer Stirn, ein klarer Gedanke huschte durch ihren Kopf, breitete sich in jeder Windung ihres Gehirn aus und ließ sie so heiß werden, das ihr kalter Schweiß auf der Stirn trat. „Er wird es auch noch merken!" sagte Victor nach dem er seine Enkeltochter eine weile beobachtet hatte. „Was wird er merken?" fragte sie. „Das wirst du dann merken!" sagte Victor rätselhaft.
Potter wurde eines mit erschreckender Gewissheit klar, sie hatte sich verliebt aber das konnte sie Chris doch nicht sagen, er war mit Bianca zusammen, er war ihr Cousin und vier Jahre älter als sie. Sie hatte dich verliebt, aber dir konnte es ihm doch nicht sagen.
Potter war schon nicht mehr zusehen als Chris nach unten kam. So hätte die ganze Sache natürlich nicht laufen sollen, dachte Chris, ich hatte doch mit ihr einen Plan gegen Wyatts Krönung ausarbeiten wollen.
Und jetzt? Eigentlich hatte Chris gar kein Lust Bianca zu suchen, es war ihm einfach so eingefallen, weil er das Bedürfnis gehabt hatte etwas zu sagen. Um nicht wie ein Trottel wieder nachhause zu gehen und sich zu verkriechen, ging er dennoch los. Ihm war klar wo Bianca um diese Zeit war.
Wenig später betrat Chris das P3, es sah aus wie immer und war auch so voll wie immer. Nachdem Tod seiner Mum hatte Leo es verkaufen wollen aber Phoebe hatte das zu verhindern gewusst. Schließlich war sie die letzte noch lebende Teilhaberin des Clubs. Gemeinsam mit Paige hielt sie das P3 am Leben. Nach ihrem Tod hatte Jason es Erik verpachtet der mit Piper befreundet war und den Landen mit ihr geführt hatte und auch Pheobe und Paige oft behilflich gewesen war. Erik hatte es seit dem nicht verändert, ein erstaunliches Erfolgs Rezept.
Chris kämpfte sich bis zur Bar durch. „Hey Chris!" rief Erik, „hab dich schon ne Ewigkeit nicht mehr gesehen. Wie geht's denn so!" ich grinste gezwungen. „Prima!" „Wundert mich dass du dich nicht vor die Bar gebeamt hast!" sagte er gut gelaunt. Erick wusste das die Halliwells Magische Kräfte hatten seit Potter ihn als Baby aus dem Fenster schweben ließ. „Würde dir nur die Gäste vertreiben!" erwiderte Chris. „Ist Bianca zufällig da?" Erik nickte und zeigte zur Bühne, erst jetzt fiel Chris auf das sie neben der Band auf der Bühne stand und ausgelassen tanzte. „Was tut sie da?" fragte er entgeistert und ließ seinen Blick auf der Bühne kleben. „Sie wollte unbedingt einen Schnaps, sie sagte sie hätte einen Scheißtag gehabt und könnte das schon wegstecken ich hab ihr gesagt das sie das besser lassen soll, ich ja weiß das sie nicht so viel verträgt." Er zuckte mit den Schultern. „Dean is neu, er hat ihr was gegeben und drei weitere später war sie nicht mehr von der Bühne zubekommen." Chris sah ihn an. „Na so trinkt sie wenigstens nichts!" gab Erik auf den Blick hin zurück. Chris nickte langsam. „Was war denn los hattet ihr Streit?" Er schüttelte den Kopf sagte aber „Nicht direkt ich war heute mit ihr bei Wyatt und hab sie dann dort stehen lassen. War eben sauer!" „Bianca war schon immer sensibel Chris. Nach der Sache mit Potter hat sie in sieben Bars Hausverbot." Er grinste „inklusive unserer" Um genau zu sein war das Hausverbot nur nicht mehr gültig weil Chris und sie wieder ein Paar waren. „Pass ein bisschen auf sie auf!" fügte er hinzu und Chris nickte bekümmert. Er stand auf um Bianca von der Bühne holen. „Chrissie!" rief sie hocherfreut „Wist du au ein bichen tanzen." Chris antwortete ihr nicht und zog sie sanft von der Bühne. Die Band sah ihn schmunzelnd an und spielte unverdrossen weiter, die Jungs schien nichts aus der Bahn zu werfen. „Chrissie!" rief Bianca über den Lärm hinweg. „Da is Dean. Dean hier bin ich Dean bring noch ein zwo Gläsen!" „Gläschen" schnaubte Chris während er Dean Kopfschüttelnd ansah. Er bugsiert Bianca durch die Menge und als sie den Club durch die Hintertür verließen hörte Chris wie Erik Dean einschärfte Bianca nie mehr etwas Hochprozentiges zu verkaufen.
Da Chris wusste das Bianca Beamen nicht vertrug, wenn sie betrunknen war, schleifte er sie zum nächsten Taxistand. „Wole no nich gehen Chrissie. Die waren sooooo gut!" gluckste sie vor sich hin. Als sie endlich im Taxi saßen legte sie genüsslich ihren Kopf auf seine Schulter. Die plötzliche Stille rief seine Gedanken zurück in sein Bewusstsein. Er gab dem Taxifahrer die Adresse durch und lehnte sich zurück. Ich kann ihr doch nicht sagen, dass ich mich in sie verliebt habe. Sie ist meine Kusine, sie ist vier Jahre jünger als ich und noch dazu hat sie einen Freund, dachte er. Dann schüttelte es ihn so heftig das Biancas Kopf von seiner Schulter auf seinen Schoß rutschte. Ihm war so heiß das kalter Scheiß auf seiner Stirn stand. Was zum Teufel hatte er da gerade gedacht?
Als Chris zuhause ankam, glaubte er Potter wäre nicht zuhause. Er stützte Bianca in den Flur. „Chrissie wo sin wir?" fragte sie „Chrissie? Wo?" rief sie und kicherte kindisch. Plötzlich stand Potter, im Schlafanzug in ihrer Zimmertür. „Chrissie?" fragte sie ungläubig und sah zu Bianca „Sie ist betrunken!" erklärte Chris ächzend, sein Arm wurde langsam taub.„Oh, klar das macht es besser!" meinte Potter und grinste. Er sah sie nicht an. „Wenn du willst kannst sie in mein Bett legen, das ist näher." Verkündete Potter und hielt die Tür ihres Zimmers auf. Selbst wenn Chris das nicht gewollt hätte, wäre ihm kaum eine andere Wahl geblieben. Biancas Last wurde ihm zu schwer. Chris ließ Bianca auf Potters Bett plumpsen und sie schlief Augenblicklich ein. Chris ließ sich vor ihrem Bett auf den Boden sinken und lehnte sich dagegen Potter tat es ihm nach. „Danke!" sagte er leise um Bianca nicht zu wecken. „Ist schon Okay! Ich kann ja in Grandpas Zimmer schlafen!" „Nein ich meinte nicht nur das heute Abend, es geht allgemein darum wie du mit ihr umgehst seit wir zusammen sind. Ich weiß dass es dir nicht leicht fällt. Danke!" wiederholte er eindringlich.
Chris sah Potter mit seinen tief grünen Augen und plötzlich waren sich ihre Köpfe bedenklich nah. War ihr jemals aufgefallen das ihr Cousin so unglaublich schöne Augen hatte? Reflexartig sprang Potter auf und bereute es im selben Augenblick. „Ich koch ihr einen Kaffe." Sagte sie hastig. Zu allem Überfluss beugte sich Bianca in diesem Moment würgend über den Bettrand. Mit einem Satz war Potter bei ihr und stellte ihren Papierkorb unter Biancas Kopf. Dann stand sie reichlich verwirrt da. Die beiden schnellen Aufsprünge in der kurzen Zeit hatten sie ganz konfus gemacht. Sie besann sich auf das Kaffe kochen und eilte in die Küche.
Als sie eine weile später mit der Tasse zurückkam, sagte Chris er würde jetzt zu Bett gehen. Erschrocken starrte sie ihm nach die heiße Tasse verbrühte langsam ihre Finger aber Potter stellte sie nicht ab, stattdessen klammerte sie sich fester an sie. Bianca schnorchelte in Ihrem Bett wieder leise vor sich hin. Chris hatte den Papierkorb schon beseitigt. So kann das nicht gehen! Sagte Potter zu sich selbst und stellte die Tasse endlich auf den Boden, schlich zu Chris Zimmer und legte ihre Hand auf die Tür. Aber dann verließ sie der Mut. Sie ließ ihre verbrannten Finger auf der Tür zur Klinke hinunter rutschen aber sie betätigte sie nicht. Potter ließ die Hand wieder sinken und ihr Kopf fiel leise schluchzend gegen die Tür. Das erzeugte ein dumpfes Geräusch und sie zuckte erschrocken zusammen. Chris öffnete die Tür und sah in verwundert in Potters gerötete Augen. „Was ist denn los?" fragte er und zog sie in sein Zimmer. „Ich, also ich wollte…" stammelte seine Cousine. Reiß dich zusammen Potter, dachte sie und dann sagte sie fest, wenn auch immer noch einwenig holprig. „Grandpa hat mal gesagt das du es irgendwann merken würdest!" Er sah sie an, so verständnislos das Potter glaubte in mein eigenes Gesicht zu sehen. „Was würde ich merken?" „Das hab ich ihn damals auch gefragt und dann hat er gesagt dass ich das irgendwann merken würde!" Chris Blick wurde sehr ernst er sah so aus als würde er langsam verstehen, worauf sie hinaus wollte. „Ich hab es jetzt gemerkt Chris." Erklärte sie weiter. Er kam einen Schritt auf sie zu „Bist du dir sicher?" fragte er. Potter nickte und er kam ganz nah zu ihr. Eine Träne kullerte ihre Wange hinunter, er wischte sie mit dem Daumen weg und sah sie lächelnd an „Ist das denn wirklich so schlimm?" „Das kommt drauf an was du sagst." Flüsterte Potter. „Ich hab es gemerkt" sagt er und küsste sie sanft. Sie lösten sich von einander, sahen sich an und versanken in einem noch viel innigeren Kuss. Seine Lippen auf ihren, und in diesem Moment fragten sich beide, warum sie all die Jahre so blind gewesen waren.
