Note 1: Hi ihr zwei wieder ein großes thx fürs Fb. Es freut mich das ihr diese Liebe so schön findet wie ich wobei...naja das müsst ihr nu wohl lesen g Liebe zwischen Kusine und Cousin ist zwar ungewöhnlich aber kein Inzess zumindest laute meinem Infostand und Recherche. So viel Spaß jetzt...
Teil 12: Ein Ältester gegen die Liebe
Bianca schien nicht zu merken was Chris getan hatte, obwohl sie sonst immer ein Gespür dafür hatte wenn er nicht ehrlich zu ihr was. Aber vielleicht war ihr die Sache im P3 peinlich und sie achtete nicht darauf. Vielleicht glaubte sie auch dass Chris sauer auf sie war, was es auch immer war, Chris war froh dass sie nur wenig mit ihm redete und wenn dann kein Wort über den gestrigen Abend verlor. Er war sich sicher dass er glühend rot geworden wäre wenn sie auch nur gefragt hätte ob sie mit einem Taxi gefahren waren.
Als sie ging fühlte Chris wie sich zum ersten Mal Erleichterung in ihm breit machte. Er war sogar richtig gut drauf. Vorsichtig steckte er den Kopf durch die Tür zu Victors Schlafzimmer. Potter lag noch immer friedlich schlafend und leicht zusammen gerollt im Bett. Chris lächelte das glückliche Lächeln, eines Mannes der die Frau fürs Leben gefunden hatte. Er zog die Tür leise zu und machte sich gut gelaunt auf den Weg in die Zauberschule um in den Büchern dort nachzuschlagen, wie man Wyatts Krönung verhindern oder wenigstens hinaus zögern konnte.
„Schön das du meinen Rat ernst nimmst!" sagte Juros der ebenfalls einige Bücher zurate zog. „Ich glaube zwar nicht das es was gibt was wir tun können aber einen Versuch ist es wert." Gab Chris zurück. Juros machte ein fröhliches Gesicht nicht ausgelassen aber irgendwie glücklich. „Würdest du noch einen Tipp von mir annehmen Chris?" fragte er. Chris sah von seinen Büchern auf und zuckte Misstrauisch mit den Schultern. „Ich würde dir raten deine Kusine Potter ihr eigenes Leben zu lassen." Erschrocken zuckte er zusammen, er konnte doch nicht etwa von unserem Kuss wissen? Wie als antwort sagte Juros „Eine Liebe zwischen euch ist zwar nicht verboten aber sie ist ein Fehler!" Chris starrte ihn ungläubig an wie um alles in der Welt konnte er wissen was ich und sie, was wir gestern getan haben? „Warum ist es ein Fehler?" brachte er schließlich hervor. „Es ist ein Moralischer Fehler Chris. Du hast eine Freundin, eine die dir Treu zur Seite steht. Sie hat es nicht verdient dass du sie hintergehst. Für euere Liebe hat sie viel aufgegeben. Sogar ihre Familie." Chris nickte bekümmert.
Juros hatte Recht aber ich kann doch nicht mein ganzes Leben bei ihr beleiben nur weil sie vieles für mich aufgegeben hat!
„Es ist nicht nur Bianca. Du stürzt auch Potter in einen Abgrund." Sagt Juros und zum Wiederholten mal glaubte Chris Juros könne Gedanken lesen. Er riss die Augen auf „Warum das?" fragte er wütender als beabsichtigt. Juros blieb ruhig „Sie hat einen Freund und sie ist ein ehrliches Mädchen. Du weißt sie sehr sie e s hasst zu Lügen und außerdem was glaubst du passiert wenn ihr euch mal trennt? Wird dann alles so weiter gehen wie vor eurem Versuch ein Paar zu sein? Chris glaub mir ich will euch allen drei Kummer ersparen." Dann stand er auf und ging. Seine Worte hallten in Chris Kopf nach wie ein Echo, i wenn ihr euch mal trennt? Wird dann alles so weiter gehen… Sie hat es nicht verdient dass du sie hintergehst. Für euere Liebe hat sie viel aufgegeben… Du stürzt auch Potter in einen Abgrund./i Chris wusste nicht genau warum aber nach Juros Rede stand für ihn fest was er zu tun hatte.
Ich musste bei Bianca sein und Potter vergessen um unser aller Willen.
Er hatte einen Fehler gemacht aber Potter zu küssen war mit Sicherheit der schönste Fehler den er je gemacht hatte, da war er sich sicher.
Potter hatte Chris den ganzen Tag nicht gesehen. Er hatte ihr eine Nachricht hinterlassen und das war die beste Nachricht die Potter jemals in ihrem Leben erhalten hatte. „Ich liebe dich!" drei kleine Worte die für sie ein ganze Welt bedeuteten.
Jetzt war es schon nach zehn und Potter saß mit ihrer besten Freundin Tara in der Lounge des P3. Es war Taras neunzehnter Geburtstag.
„Und dann haben wir uns geküsst" schloss Potter ihre Erzählung und Tara sah ihre Freundin mit großen Augen an. „Du meine Güte!" rief sie „Wenn das mal kein Geburtstagsgeschenk ist, ich dachte schon ihr bekommt das nie auf die Reihe!" sie strahlte übers ganze Gesicht. An ihrem Geburtstag strahlte sie immer aber Potter konnte dennoch erkennen das sie auch strahlte weil sie sich für sie freute „Willst du damit sagen dass du es die ganze Zeit geahnt hast?" Tara nickte mit einem freudigen Strahlen. „Oh!" versetzte Potter. „Du warst schon immer vernarrt in Chris und er in dich." Erklärte Tara strahlend. Potter musste lachen, dann sprang sie von ihrem Sessel auf und zog Tara auf die Tanzfläche. „Los Geburtstagskind lass uns tanzen!" Erick hatte das P3 zu Taras Geburtstag mit Luftballons und Girlanden geschmückt und die Band spielte nur Lieder die ihr gefielen. Es war eine super Stimmung aber plötzlich sah Potter das Chris im Türrahmen zum Büro lehnen, er machte ein ziemlich ernstes Gesicht. „Ich geh mal rüber!" rief Potter Tara zu, diese nickte und verschwand im Getümmel. „Hey!" sagte Potter als sie vor ihm stand und wusste nichts mit ihren Armen anzufangen. „Potter ich muss mit dir reden!" sagte er und machte immer noch einen sehr Ernsten Eindruck. „Ich- ja okay!" Sie zogen sich ins inner des Büros zurück. Überall hingen Poster und Tourplakate all der Bands die hier im Laufe der Jahre aufgetreten waren. Über dem zerschlissenen Schlafsofa hingen Fotos von Piper, Phoebe, Paige und Erick mit einigen Bands oder Sängern und in der Mitte hing das Familienbild das Erick bei Chris Geburtstag ein Jahr vor Pipers Tod aufgenommen hatte. Chris ließ sich auf das Sofa fallen Potter blieb vor ihm stehen und kam mir vor wie ein kleines Schulmädchen das auf seine Strafe wartete. „Öhm", begann Chris und wirkte jetzt deutlich unsicherer als zu beginn. „ich glaube der Kuss gestern Nacht war ein Fehler!" sagt er als berichtete er die Butter sei leer. Potter versuchte ihre Mimik unter Kontrolle zu halten aber sie spürte wie ihr Mund nach untern klappte. Bevor sie etwas entgegnen konnte sprach er weiter. „Ich meine es war wirklich schön und so- aber ich hab Bianca und du hast auch jemanden. Wir sollten ihre Gefühle nicht verletzen." Potter stand nur da und starrte ihn an. „Wen hab ich?" fragte sie weder Herr über ihre Sinne noch über ihre Stimme. „Du hast Pedro. " Sagte Chris und klang als wolle er ihr einen löchrigen Socken schmackhaft machen. „Ja, genau. Stimmt!" sagte sie, ihre Lüge jetzt zu offenbaren kam ihr lächerlich vor. Allmählich begriff sie was er mir sagte. „Du hast vollkommen recht, ich darf Pedro nicht wehtun und du Bianca. Du hast ja so recht, es war ein Fehler." Sagte sie mit fester Stimme. Chris nickte und stand auf. „Schön das du das so siehst" er verließ das Büro und Potter konnte gerade noch sehen wie er in der tanzenden Menge verschwand, dann brach sie in schluchzen aus und das wummern der Musik versteckte es.
Tara war nun also neunzehn und ich habe meinen Cousin geküsst der mich nicht als seine Freundin will, na dann war ist ja alles prima, dachte Potter, als sie am nächsten morgen die Augen öffnete. Sie hatte im Büro auf dem ausziehbaren Sofa geschlafen, neben ihr lagen Erick und Tara. Sie hatten mich gefunden und getröstet. Vorsichtig stieg sie aus dem Bett und zog ihre Jeans über. Sie verspürte kein großes Interesse daran nachhause zu gehen und auf Chris zu treffen aber heute würde ihr Grandpa wieder kommen und er war sicher traurig wenn sie ihn nicht begrüßte. Taras zerstrubelter Kopf tauchte auf dem Deckenwirrwarr auf und sie reib sich verschlafen die Augen. „Gehst du?" fragte sie und schob Ericks Arm von ihren Beinen. „Ich hätte dich schon noch geweckt!" Tara zog sich ebenfalls ihre Hose an. „Lassen wir ihn schlafen!" sagte sie und zeigte auf Erick. Die beiden hinterließen einen kleinen Zettel auf dem sie sich bedanken. Dann machten sie sich auf den Weg nachhause zu den Halliwells. Mit Tara an ihrer Seite war es für Potter leichter Chris wieder zu sehen. Er saß alleine am Tisch und Frühstückte. „Na ihr zwei wie war es noch?" fragte er als sie nichts gewesen. Tara warf ihm einen giftigen Blick zu während Potter „Schön!" nuschelte. „Warst wohl noch bei Pedro, wie?" sagte er und schob den beiden Mädchen Tassen zu. Potter zuckte nur mit den Schultern. „Na ja wie auch immer ich hol jetzt Grandpa, wollt ihr mitkommen?" Tara und Potter schüttelten den Kopf. Chris verabschiedete sich und ging. Potters Kopf krachte auf die Tischplatte. „Na prima!" murmelte sie in ihre Arme. „jetzt können wir nicht mehr normal mit einander umgehen."
Es war für Chris nicht einfach gewesen, Potter darum zu bitten die Sache mit dem Kuss zu vergessen und um genau zu sein wollte er ja gar nicht dass sie es vergaß. Aber es schien ihr weniger aus zu machen als Chris erwartet hatte. Und er musste sich eingestehen dass es ihm wehtat. Häufiger als vorher besuchte Potter Pedro wann immer sie ging um ihn zu treffen betete Chris sie würde zuhause bleiben. Mit Bianca war seit dem Kuss mit Potter aber alles bedeutend leichter geworden. Sie war viel gelöster und lustiger als sonst. Das machte seine Gefühle aber nur umso verwirrter. Er wusste dass er Potter liebte auch wenn er sich für Bianca entschieden hatte. Aber er liebte eben auch Bianca und so sehr sich bemühte- er konnte keine richtige Entscheidung treffen. Chris wusste jetzt wie man sich fühlte wenn man glaubte zwei Leben, leben zu müssen und hätte er nicht gewusst das er beiden damit weh tat dann hätte er es getan. Dann hätte er ein Leben mit Potter und ein weiteres mit Bianca geführt.
Potter und Chris bemühten sich um einen normalen Umgang, sie wollten dass alles wieder so war wie früher. Es gelang ihnen sogar einigermaßen, wenn man davon absah dass sie viel vorsichtiger waren. Einen kleinen Scherz auf kosten des anderen, den sie vor ein paar Wochen noch gemacht hätten, verhallte jetzt ungesagt um jedem Streit aus dem Weg zu gehen. Victor hatte natürlich sofort gemerkt das es zwischen seinen Enkelkindern anders war als zu beginn seiner Geschäftsreise. Noch am selben Abend an dem er wieder da war sprach er die beiden darauf an.
„Was ist eigentlich los mit euch beiden?" fragte er und packte ein paar Souvenirs aus seinem Rucksack. Chris suchte Potters Blick aber sie sah ihn nicht an. „Sieh mal", sagte Victor „das ist für Tara zum Geburtstag." Er hielt Potter ein in samtenen Stoff gebundenes Buch mit asiatischen Mustern unter die Nase. Für Victor war Tara wie ein viertes Enkelkind, sie war seit ihrem sechsten Lebensjahr Tag ein Tag aus bei den Halliwells gewesen.
Potter nickte bekümmert aber Victor ließ sich seine gute Laune nicht verderben. „Nächstes Mal musst du mich beamen Chris, diese Fliegerei macht einen ja Wahnsinnig." Klagte er und näselte noch eine weile an seinem Rucksack herum, dann kam er wieder zur Sache. „Was ist los ihr Trauerklöße?" „Wir haben uns geküsst!" sagte Potter so freiheraus das Chris richtig überrumpelt war. „Das ist doch toll," erwiderte ihr Grandpa „ich dachte mir schon lange das…" aber Potter unterbrach ihn und sagte abermals freiheraus. „Aber Chris glaubt das es besser ist wenn er bei Bianca bleibt und ich finde das auch!" Victor sah von einem zum anderen und sein Blick war äußerst Misstrauisch, vielleicht erwartete er von den beiden so etwas wie, „Haha war nur ein Scherz!" aber es war eben keiner. Nachdem er sie eine weile gemustert hatte sagte er „Na wenn das für euch beide in Ordnung ist." „Ist es!" sagten Potter und Chris Gleichzeit. „Nun denn!" sagte Grandpa und zog eine Packung Reisnudeln aus seinem Rucksack.
Tbc...
