Note 1: Wow nur noch fünf Teile dann muss ich neue schreiben...
Note 2: Es freut mich das euch der Teil wieder gefallen hat. Chris ist schon ein verrückter Trottel, er tut sich immer weh wenn er denkt es hilft anderen und in diesem Fall tut es das noch nicht mal. Dieser Teil wird allen die wissen wollen was mit Wyatt ist gefallen denke ich. Also noma danke Phania und June!
Teil 14: Terror
So zogen die Tage ins Land und Potter gewöhnte sich an den Gedanken, das Chris und Bianca nun endgültig ein Paar waren. Sie schoss Pedro in den Wind, der ihr ehrlich mitteilte, dass er das alles schon geahnt hätte.
Es war ein Sonntag als Potter aus dem Bett kroch und sich richtig mies fühlte. Sie krabbelte aus dem Bett und ging zu ihrem Kalender. Heute war Piper Todestag und sie fragte sich wie Chris sich wohl fühlte. Sie sah zu dem alten Familien Bild das auf ihrem Schreibtisch stand. Es war komisches Gefühl, sieben Jahre waren vergangen und nichts, rein gar nichts hatte sich verändert. Sie fühlte immer noch die Trauer in sich und sie erinnerte sich an jede einzelne Minute an ihrem Todestag und den Tagen die darauf folgten. Traurig wendete sie sich ab und kroch zurück in ihr warmes Bett. Es war schrecklich kalt geworden obwohl sich San Francisco mit großen Schritten dem Sommer näherte. Plötzlich fiel Potter auf das es unnatürlich still war. Es war nichts zu hören nur ihr eigener Atem, draußen schien nichts zu sein, keine Autos keine Menschen, nichts. Zumindest waren sie nicht zuhören. Sie ging zum Fenster, das konnte nur eine Dämonische Ursache haben. So schnell wie die Stille gekommen war so schnell ging sie wieder. Das Haus erzitterte und Putz bröckelte von der Decke, die Wände bebeten. Schützend hielt sich Potter ihre Arme vors Gesicht. Was zum Teufel war das? Der Lärm von draußen war Ohrenbetäubend. „Potter! Potter, wo bist du?" Es war Victor der ihren Namen rief. Der Lärm wurde immer lauter und das Haus schien jeden Moment zusammen zufallen. San Francisco war früher vielleicht von Erdbeben heimgesucht worden aber nicht mehr seit man einen Weg gefunden hatte sie zu verhindern. „Das kann nur Wyatts Schuld sein!" schrie Potter und war sich nicht sicher ob Victor sie hören konnte und wo er war. Potter begann zu husten, Staub trat in ihre Lungen. Victors rufe waren nicht mehr zuhören. Nun bebte das Haus so sehr das Potter zu Boden stürzte. „Grandpa!" würgte Potter zwischen dem Husten hervor, sie hörte ihn nicht mehr und das machte ihr Angst. Sie rappelte sich auf und hangelte sich über all ihre Sachen, die aus den Regalen, gestürzt waren. Der Staub war so dicht das sie nichts sehen konnte. Draußen ging die Welt unter- zwischen das krachen von Holz und zerbersten von Beton, mischten sich immer mehr panische Schreie. Dann spürte Potter wie jemand ihren Arm umklammerte und ehe sie sich zu ihm umsehen könnte schwebte sie zwischen hier und jetzt und in der nächsten Sekunde krachten ihre Füße auf den harten Parkettboden der Zauberschule.
Das erste was Potter sah war Victor, mit dem weißen Staub in seinen Haaren und den Blut unterlaufenen Augen sah er viel älter aus als er war. „Du hättest dich beeilen können!" klagte er, aber er meinte nicht Potter sondern Chris, der sie hierher gebracht hatte. „Bianca war schneller!" beschwerte er sich weiter und wie auf Kommando betrat sie die Bibliothek, beladen mit einem Tablett auf dem vier dampfende Tassen standen. Auch ihre Haare waren schneeweiß. Chris ließ ihren Arm los und sah sie an. „War doch viel spannender so, oder?" Potter antwortete nichts, musste aber lächeln. Chris Haar war ebenfalls voll weißem Staub und Potter fragte sich zum wiederholten Mal, wie es ihm wohl ging. Sie hatte die Möglichkeit seine Gefühle zu erkunden, sie musste nur ihre Empathie einsetzten. Doch bei ihrer Familie tat Potter das so gut wie nie ohne guten Grund. Der letzte gute Grund war Chris Depression nach Wyatts Abgang gewesen aber die Sache hatte sich ja erledigt nachdem Bianca ihn wieder ins Leben zurückgeholt hatte. Heute musste es ihm ähnlich schlecht gehen, es war der Todestag seiner Mutter und Wyatt zerstörte die Stadt. Schlagartig wurde Potter bewusst dass nicht alle lauschig in einer Bibliothek saßen, die Menschen da draußen waren in Gefahr. Tara, Erick, Sheila, Luise und selbst Darryl kämpften vielleicht in diesem Moment mit dem Tod. Jemand musst Wyatt aufhalten, auf dem schnellsten Weg. „Der Ältesten Rat will dass wir drei uns darum kümmern." Sagte Chris als hätte er Potters Gedanken gelesen. Sie spürte wie seine Hand, ihrer Finger berührte und errötete. „Jetzt müssen wir erstmal was warmes trinken, sonst halten wir niemanden auf!" sagte Bianca mütterlich aber bestimmt und schob Potter, Chris und Victor der Reihe nach eine Tasse voll Tee in die Hand. Chris war ganz offensichtlich nicht der Meinung das es Zeit zum Tee trinken war aber er Protestierte nicht. Potter nahm einen großen Schluck Tee er brannte heiß in ihrer Kehle aber er spülte auch den Staub aus ihrem Hals. Dennoch war sie unruhig. „Ich hol mal ein Pendel!" sagte Chris, stellte seine unberührte Teetasse zurück auf das Tablett und verschwand den langen Gang entlang.
Bianca, Victor und Potter schwiegen bis er wieder da war. Es dauerte nicht lange bis Wyatt ausgependelt war. „Dann machen wir dem Bastard mal Feuer unter dem Hintern!" sagte Chris düster. Victor wollte etwas Pädagogisches sagen, entschied sich dann aber dagegen. Chris wendete sich wieder an Potter „Möchtest du mit Bianca oder mit mir reisen?" fragte er und sie verstand nicht ganz warum er sie vor eine Wahl stellte. Ihr Großvater nahm ihr die Entscheidung ab „Oh, nimm Chris! Sie ist furchtbar" er verzog das Gesicht und Bianca lachte leise. Auch Chris und Potter schmunzelten. Für Grandpa war es schwer gewesen sich an das beamen zu gewöhnen, obwohl er es jetzt liebte. Doch mit einer Phönixhexe zu „reisen" war doch einwenig etwas anderes. Entschlossen griff Potter nach Chris Arm. „Ich ziehe Chris-Tours vor!" erwiderte sie. Bianca nickte wohlwollend und schimmerte sich bereits weg. Chris blieb stehen. „Wir beeilen uns und dann können wir hoffentlich bald wieder nachhause." Erklärte Chris seinem Großvater. „Ach ich komm schon klar!" erwiderte Victor und stand auf.
„Soll ich dir was sagen?" fragte Chris als er gegangen war. Potter fand die Situation etwas bedenklich, er sicher nicht. Es war nicht einfach zu akzeptieren dass er Bianca genommen hat und jede seiner Annährungen an machten es Potter noch schwere, es stürzte sie regelrecht in einen Abgrund. Potter zuckte mit den Schultern und nickte betont desinteressiert. „Ich bin froh dass du dabei bist!" sagte er und sie stürzte in einen Abgrund.
Die zwei erreichten die Brücke kurz nach Bianca. Dass er ausgerechnet die Brücke ausgewählt hatte, empfand Chris als persönlichen Angriff. Er, ob gut oder böse, wusste genau das er die Brücke auf merkwürdigerweise liebte. Leo hatte ihm gezeigt wo es hinging wenn er nachdenken musste und da er sonst nicht viel hatte was ihn mit seinem Vater verband, hatte er die Brücke seitdem ebenfalls zum nachdenken genutzt. Potter und Wyatt waren die einzigen die das wussten.
Wyatt schien seine Familie nicht wahrzunehmen. Der Wind wehte durch seine Haare, sein Gesicht war rot und feucht von Schweiß und Tränen, seine Augen glühten schwarz.
Chris bemerkte Potters durchdringenden Blick und ärgerte sich dass sie nicht Wyatt sondern ihn so ansah. „Was ist?" fragte er scharrend. Sie wendete den Blick ab. „Nichts!" nuschelte sie dabei. Plötzlich kam Leben in Wyatt. „Wie nett das ihr gekommen seit um mir bei der Erprobung meiner neuen Kräfte zuzusehen." Sagte er ohne auch nur im Mindesten überrascht zu sein dass er nicht mehr allein auf der Brücke war. Alarmiert sah Chris seinen großen Bruder an „Du hast Excalibur noch nicht aus dem Stein gezogen, die Krönungsfeier ist erst in ein paar Tagen!" erklärte er ihm, nicht zuletzt um sich selbst zu beruhigen. Wyatt sah ihn an, sein Augen hatten wieder ihre alte Farbe aber sie waren kalt und leer. Die Augen meines Bruders haben vor Liebe und Güte geglüht nicht vor Bosheit, dachte Chris traurig. „Wer sagt dir dass ich es nicht vorgezogen habe?" fragte er amüsiert. Biancas Blick flackerte.
„Wyatt du musst das nicht tun um Piper zu Rächen das hat doch alles keinen Sinn. Sie hätte mit allen Kräften verhindert was du jetzt tust!" schrie Potter plötzlich. Sie war ganz bleich im Gesicht und sah ganz so aus als wäre ihr schlecht. „Was hast du?" fragte Chris leise und trat einen Schritt an sie heran. „Ich fühle seine Kräfte!" keuchte sie. „Ich dachte du spiegelst nur Gefühle!" Sie hustete „Sieht so aus als wäre das nicht mehr alles." Dann schloss sie die Augen um sich zu konzentrieren. Chris wendete meinen Blick wieder Wyatt zu. „Ich hab echt keine Lust hier oben zustehen und Fähnchen um Wind zu spielen und schon gar nicht wenn du der Wind bist!" brüllte er. Wyatt schien die ganze Sache tierischen Spaß zu machen. Er grinste was äußerst grotesk wirkte weil sein Gesicht noch immer voller Tränen war. „Ich sehe du hast dich mit Bianca vertragen!" feixte er. „Jaah, hab ich!" „Schön!" sagte er nur, sein Blick ruhte auf Bianca, Chris Blick ruhte auf ihm und Biancas? Er sah zu ihr rüber, sie zeigte auf Potter die sich mittlerweile auf dem Boden krümmte. „Was hast du?" fragte Chris Sinnloserweise. „Was glaubst du denn?" presste sie hervor. Dann sah sie ihn an ihr Gesicht war so schweißnass wie das von Wyatt. „Er hat Excalibur aus dem Stein gezogen!" Chris wusste nicht was ich dazu sagen sollte und schwieg. Bianca stützte Potter. Chris funkelte Wyatt an. „Ja Excalibur hübsches Geschenk zum Geburtstag was?" es war keine Frage und auch keine Feststellung, es war eine Tatsache. „Ahhhhrg!" kam es plötzlich von Potter sie schleuderte etwas auf Wyatt und Chris Blick folgte diesem etwas voller Staunen. Wyatt folg einige Meter weit. „Was zur Hölle war das?" fragte Chris sie entsetzt. „Weiß nicht!" nuschelte sie und richtet sich schwach von Biancas Seite auf. „Aber was immer es war es war zu viel!" schrie nun Wyatt. Er schleuderte seine Energiebälle in Potters und Biancas Richtung. Chris beamte sich vor die beiden, ergriff ihre Hände und beamte sie hinter Wyatt. Der Energieball schlug ein und zerfetzte den kompletten Brückenpfeiler. Die Autos unter ihnen quietschten, Menschen schrieen und liefen weg. Wyatt drehte sich wieder zu uns, „Ihr kommt mir nicht davon!" Potter murmelte „Ich wäre mir da nicht so sicher!" sie kniff die Augen so fest zusammen das sie Tränten. Wyatt lachte dümmlich und in ebendieser Haltung erstarrte er kurzdarauf. „Wie hast du das gemacht?" fragte Bianca. Potter schüttelte den Kopf. „Ich weiß es nicht!" sagte sie lahm. „Aber wir sollten hier weg!" dann brach sie zusammen.
