Note 1: June Vielen dank für dein FB, ja ich finde es auch gut da Chris darüber nachdenkt denn in seinem Kopf ist ja nicht nur Bi...

Note 2: Phania Ich finde es so toll das ich dich dazu gebracht habe Juros und Gideon zu hassen (gute Ich schätze auf Chris warst du schon seit der Chris Sache nicht so gut zu sprechen...) Ich freu mich wirklich sehr wenn meine Storys so bei den lesern ankommen. Ganz besonderes bei dieser denn Potter und Chris gehören fast schon zur Familie lol PS: Danke das du mich auf den Fehler aufmersam gemacht hast das ist ein Typischer ich ändere alle ichs in sies und alle mein in ihr...Kurz gesagt die Tücken des umschreibens. Anyway danke


Teil 18: Being Potter Halliwell:Hexe, Schülerin, Enkelin, Tochter, Freundin, Kusine, Mensch und Fußabtreter

Potter kam an diesem Abend spät nachhause und hatte keine Lust mehr auf irgendwas. Der Unterricht war der anstrengen und hätte sie nur Kyle als Lehrer gehabt, dann wäre es ja okay gewesen aber sie musste auch noch an diversen anderen Kursen Teilnehmen um sich zu verbessern. Potter fühlte sich als hätten sie ihren Kopf mit einem Hammer bearbeitet. Sie sollte Kräfte spüren und sie übernehmen aber Potter hatte nicht das Gefühl das es sonderlich Sinnvoll war.

„Potter da bist du ja!" Victor freute sich seine Enkeltochter zu sehen. Seit gestern wohnten sie wieder in ihrer Wohnung und auch wenn beide es kaum glauben konnten, sie freuten sich darüber. „Erik hat angerufen!" sagte Victor. „Es ist dringend!" Potter verdrehte die Augen und ging murrend zum Telefon. Erik schien auf ihren Anruf gewartet zu haben, denn es klingelte nur ein einziges Mal ehe er abnahm.

„Potter schön das du dich noch meldest." Er klang müde und abgespannt, sprich genauso wie Potter sich fühlte. „Ist alles in Ordnung bei dir?" fragte sie besorgt. Erik schnaubte. „Nichts ist Okay! Das P3, " sagte er müde „Wird geschlossen." Potter blieb die Luft weg. „Das ist nicht dein Ernst oder?" wieder schnaubte er. „Doch leider. Ich hab kaum noch Zulauf und ich wette das liegt an Wyatt."

„Warum denn das? Er hat das P3 doch nicht etwa angegriffen oder?" Erik seufzte nun. „Nein das nicht aber er wollte es kaufen." „Es kaufen?" „Ja als Erweiterung zu seinem Museum aber ich hab natürlich abgelehnt. Und jetzt hat er ein paar nette Tricks angewendet um mich in den Ruin zu treiben und er hat es fast geschafft!" „Und was sollen wir jetzt tun?" „Ich dachte du könntest mir helfen. Magisch meine ich." Potter nickte „Ja und wie soll ich das machen?" „Wyatt vergrault alle Bands und ohne Band kommen keine Gäste. Er hat eine Gruppe verzaubert oder so und das spricht sich rum." Jetzt war es an Potter zu seufzen. „Aber ich kann doch keine Band zwingen bei dir aufzutreten!" „Musst du nicht. Triff dich nur mit denen und erklär ihnen was Sache ist. Ich hab doch von Magie keine Ahnung. Bitte Potter!" setzte er flehend hinzu. „Natürlich helfe ich dir!" lachte sie, amüsiert über seine Flehende Stimme. „Wenn wir bis Sonntag keine Band haben die den Laden voll bekommt können wir Montag den Schlüssel an Wyatt weiter geben!" sagte er. „Auf keinen Fall!" rief Potter entschlossen. „Überlass das mir ich bekomm das schon hin!" Erik war erleichtert. „Das P3 und ich werden dir das nie vergessen!" lachte er und legte auf. Erschöpft atmete Potter durch und wünschte sich sie würde so voller Optimismus auf die Sache sehen können wie Erik es nun tat.

„Du wirst ihm nicht helfen!" sagte plötzlich eine scharrende Stimme neben ihr. „Was willst du dagegen tun Wyatt?" fragte Potter, nicht im Mindesten überrascht. „Es gibt Wege, das weist du!" Sie nickte. „Aber das stört mich wenig!" rief sie entschlossen. Wyatt funkelte seine Kusine an. „Du und deine beschissene Moral, du würdest für all diese Guten Dinge und Guten Menschen sterben hab ich recht?" sie nickte wieder. Wyatt lachte laut auf. „Du bist so dumm wie alle Halliwells vor dir. Sie sind alle gestorben weil sie an diese Schubladen geglaubt haben." Potter schwieg. Wyatt hatte zwar Recht aber sein Sichtweise war ein wenig einseitig. „Du wirst eines Tages an meiner Seite sein!" sagte Wyatt. Er wehte mit der Hand durch die Luft und hielt Excalibur in Händen. „Berühr es!" sagte er kühl. Als Potter nicht gehorchte packte er ihre Hand und drückte sie gegen die kalte Klinge des Schwerts. Ihre Gedanken verschwand in einem dunkeln Tunnel und sie sah sich selbst an Wyatts Seite als Herrscherin über alles, nur wenige Sekunden, dann war sie wieder zurück. „Was du gesehen hast, hat Excalibur auch mir gezeigt!" sagte er und seine Stimme war plötzlich beängstigend ruhig. „Es ist unser Schicksal kleine, dagegen können wir uns nicht wehren." Potter bekam eine Gänsehaut als er über ihre Wange strich. „Wenn du es doch tust werde ich dich holen. Ich schwöre es." Flüsterte er in ihr Ohr und sein Atem fühlte sich heiß an. Noch als er sich weg schimmerte spürte Potter seinen Atem und hörte seine Worte. Wie erstarrt saß sie in dem dunklen Flur und wusste nicht was sie tun sollte.

Bianca war anstrengend wenn sie schmollte. Dann tat sie immer so als sei Chris Luft.

Er hatte mit ihr sprechen wollen aber sie war weggelaufen. Entweder weil sie sich vor einer Absage fürchtete oder weil sie ihren Antrag mittlerweile bedauerte. Eigentlich hatte Chris keine Lust auf dieses Versteckspiel aber er machte sich dennoch auf sie zu suchen. Ein Mann muss eben tun was ein Mann tun muss.

Als er den Flur der Zauberschule entlang ging, seine und Biancas Wohnung war erst in einer Woche Bezugsfertig, sah er von weitem Potter und Kyle. Eilig verschwand er hinter der nächst besten Säule. Chris hatte Potters Mailbox zugequatscht und ihr Haarklein von seinen Problemen mit Bianca berichtet. Er wusste nicht ob sie es schon gehört hatte aber nur für den Fall das, wollte er sie jetzt lieber nicht sehen.

Es hätte ihn allerdings nicht gewundert wenn ihm Bianca hinter einer der Säulen der Feigheit begegnet wäre.

„Du musst Ruhe bewahren!" sagte Kyle mit ruhiger Stimme zu Potter. Sie kamen näher. „Er hat gesagt dass er dafür sorgen wird das ich komme!" es war Potters Stimme sie klang müde und abgespannt. An ihrem Schatten konnte Chris sehen das sie mit ihrem Ring spielte was sie immer tat wenn sie nervös war. Genau vor der Säule hinter der er stand blieben sie stehen und setzten das Gespräch fort. Chris verdrehte die Augen. Murphys Law, alles was schief gehen kann wird auch schief gehen! Als hätte er nicht schon genug Probleme.

„Dein Charakter ist viel stärker als seiner. Du lässt dich nicht einfach auf etwas ein." „Aber Wyatt," sagte Potter und Chris wurde nun hellhörig. „war so, so…" sie brach den Satz ab und schlug die Hände vors Gesicht. Chris hielt die Luft an. Was war Wyatt? Was hatte er ihr angetan? Einige Sekunden herrschte schweigen. Dann, „Chris komm gefälligst hinter der Säule vor!" rief Potter durch ihre Hände. Erschrocken zuckte er zusammen und trat mit gesenktem Kopf hinter dem dorischen Marmorwerk hervor. Kyle grinste und Potter nahm langsam die Hände vom Gesicht. Sie war müde, es schien als hätte sie die ganze Nacht nicht geschlafen. „Sorry!" murmelte er zerknirscht. Sie rollte kurz ihre braunen Augen und legte erschöpft den Kopf schief. „Bianca glaubt du willst dich um eine Antwort drücken, sie glaubt du könntest jeder Zeit zur Vernunft kommen und dir Frau rausschmeißen die jemanden aus deiner Familie töten wollte. Du musst sie finden und ihre sagen das du sie liebst, und das am besten bevor sie etwas sagen kann. Dann ohne das Wort aber zu gebrauchen, teilst du ihr deinen Entschluss mit. Ach und noch was finde sie bevor das P3 aufmacht wir alle wissen was passiert wenn du das nicht Schafts." Mit einem tiefen seufzen endete ihr Monolog. Chris wurde ein bisschen rot und es war ihm peinlich dass sie seine Nörgelei am Telefon abgehört hatte. „Danke!" war alles was er aufgrund seiner Verblüfftheit herausbrachte. Erstmals lächelte sie. Auch Kyle lächelte. „Wir sehen uns später!" er zwinkerte Potter zu „Du brauchst mich jetzt nicht mehr." Als er gegangen war sah Chris Potter an und sagte. „Ich hab mein Handy dabei, willst du mir dein Problem auf die Mailbox sprechen?" „ Ich steh mehr auf Live Übertragung!" sagte sie und lächelte erneut.

Chris rastete aus nachdem Potter ihm alles erzählt hatte. „Dieser Bastart!" rief er aufgebracht. „Du hast versprochen dass du ruhig bleibst!" mahnte Potter ihn, Chris verzog das Gesicht. „Ja da wusste ich ja auch noch nicht was er getan hat!" „Was hast du denn geglaubt was er getan hat? Mir meinen Teddy weggenommen?" Potter war bissiger gewesen als sie es beabsichtigt hatte, aber die Sache nahm sie ja auch mehr mit als sie geglaubt hatte. „Ich sag ja, ich leg ihn für dich um!" rief Chris erneut, sie legte beruhigend ihre Hand auf seinen Arm. „Ich komm schon klar, geh du jetzt zu Bianca!" Er sah Potter lange an, schließlich seufzte er und verschwand.

Potter hatte noch andere Sorgen als Wyatt, und die waren im Moment wichtiger. Noch drei Stunden, dachte sie seufzend. Noch drei Stunden, bis zu meiner ersten Prüfung an der Zauberschule. Da sie nach Wyatts „besuch" nicht mehr in der Lage gewesen war zu schlafen, beschloss sie das jetzt nachzuholen und sich bis zur Prüfung ein wenig hinzulegen. Ihre Gedanken hingen allerdings noch immer an ihrem treffen mit der Band. Wie stellte Eric sich das eigentlich vor? Wie sollte ich die nur dazu überreden im P³ aufzutreten? Über all diesen Fragen schlief sie ein, und wachte erst wieder auf als sich Kyle in ihr Zimmer beamte. „Potter!" rief er eindringlich. „Potter deine Prüfung!" erschrocken fuhr sie hoch und schnappte sich ihren Wecker. Er hatte bereits vor zwanzig Minuten geklingelt. „Verdammt! Tut mir leid!" Kyle lächelte sanft. „Das können die schon mal vertragen!" er schnipste und Potter fand sich in ihren Alltagsklamotten wieder. Sie stieg aus dem Bett, Kyle reichte ihr ihre Tasche und sie reichte ihm ihre Hand, dann beamte er sie zur Prüfung.

„Miss Halliwell! Da sind sie ja!" sagte einer der Prüfer, erleichtert stellte Potter fest, das er lächelte. Es beruhigte sie das sie die Prüfer nicht kannte. Gideon, Jurors oder Leo hätten sie doch nur vorführen wollen. Kyle setzte sich auf einen Stuhl neben dem hohen Tisch, an dem die Ältesten saßen. Sie selbst stellte sich auf eine Markierung, circa fünf Meter von dem Tisch entfernt. Sie wusste nur ungenau, was sie erwartete, doch das Kyle da war beruhigte sie. Dann, ganz plötzlich, tauchte eine Dämon auf. Potter spürte genau was er vorhatte, sie spürte wie seine Kraft in ihr wuchs und es tat weh. Diese Kraft war böse, dennoch wusste sie dass sie, sie zulassen musste. Das war Sinn der Übung. Innerhalb von Sekunden strömte sie durch ihren Körper und aus der Ferne hörte sie sich selbst schreien. Der Dämon warf einen Feuerball, Potter wich ihm aus und noch während des Falls schleuderte sie einen zurück. Der Dämon sah die junge Hexe verdutzt an und ging in Flammen auf. Mühsam rappelte sich Potter vom Boden hoch und blickte in die strahlenden Gesichter der drei Ältesten.

„Miss Halliwell, das war eine grandiose Leistung!" lobte der mittlere, die anderen nickten zustimmenden. „Sie haben ihre Kraft sehr schnell in den Griff bekommen." Kyle stand nun von seinem Stuhl auf und trat neben seinen Schützling. „Ich sehe das genauso wie sie! Potter hat rasend schnell ernorme Fortschritte gemacht! Deshalb würde ich Vorschlagen, dass sie nur noch einmal die Woche meinen Unterricht besucht und zwar bei mir zuhause um absolute Ruhe zu gewährleisten!" Die Ältesten schienen überrumpelt und allgemein überrascht. Sie tauschten fragende Blicke aus, schließlich nickten sie. „Nun gut, wenn sie der Meinung sind Potter genügt das, soll es uns recht sein. Allerdings werden wir mit regelmäßigen Tests überprüfen welche Fortschritte sie macht!" Kyle bedankte sich und bugsierte Potter eilig aus dem Zimmer. Sie hatte die ganze Zeit nicht gesprochen aber jetzt sprudelte es aus ihr heraus. „Warum hast du das gemacht?" Kyle lächelte „Ist doch toll oder!" Sie grinste zufrieden und nickte. „Ich versteh nur nicht warum wir nicht hier üben können!" Kyles, eben noch so triumphierendes Gesicht, wurde sehr ernst. „Ich weis es auch nicht genau. Vertrau mir einfach. Du darfst nicht mehr so oft in die Zauberschule kommen!" Potter verstand nicht was er meinte aber sein Blick verriet ihr, dass sie nicht nachfragen sollte. „ Also dann morgen um drei bei dir!" sagte sie lächelnd. Kyle nickte und umarmte Potter. „Nachhause?" fragte er, sie sah auf die Uhr. „Nein besser gleich ins P³!" Kyle nickte erneut und beamte sie ins P³. Beide landete am Hintereingang, doch Kyle verschwand sofort wieder. Verwirrt ließ Potter sich auf den Boden sinken, etwas Seltsames ging vor sich, etwas Großes. Aber man schien sie nicht für alt genug dafür zuhalten, man wollte das sie dem fern blieb.


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