Hallo Leute bin wieder aus Wien zurück und hab einen neuen Teil für euch...!
Phania Ich weis Cliffhanger sind mies aber ich muss es doch spannend machen. Dieser Teil hat keinen Cliffhanger ist dafür aber ziemlich rasant. Eine Mail von dir habe ich noch keine bekommen...liegt das an meinem PC oder hast du noch keine geschickt? FDalls du noch keine geschickt hast ist das nicht schlimm ich willl nur nicht das du wartest.
Außerdem möchte ich noch den/die neue/n Leser/in begrüßen. Ich freu mich riesig!
So und nun kommt er der sehr rasant, sehr verwirrende und sehr intensive neue Teil:
Chris war der glücklichste einundzwanzig Jährige dieser Welt. Noch am Tag zuvor hätte er sich nicht träumen lassen, dass er noch einmal mit Bianca an seiner Seite aufwachen würde. Er wusste jetzt endlich wie sehr er sie liebte. Er wollte sie riechen, spüren, hören, bei sich haben und nie mehr loslassen. Bianca war seine Zukunft. Schmunzelnd kam Chris der Gedanke wie er vielleicht eines Tages mit seinen und Biancas Kindern zu Potter und deren Familie fahren und ein Familiengrillen veranstalten würde. Ob Bianca wohl einen Hund wollte? Oder ein Haus? Er schmiegte sich enger an sie. „Ich lass dich nie mehr los!" flüsterte er.
Bianca rekelte sich und wand ihrem verschlafenen Blick Chris zu. Augenblicklich lächelte sie. „Ich würde auch gar nicht zulassen dass du das tust!" Die beiden verliebten grinsten sich an. „Lass uns einfach den ganzen Tag im Bett bleiben, was hältst du davon?"
„Ich denke nicht das, das geht." Bianca schmollte und sah dabei aus wie ein kleines Mädchen. „Und warum nicht?" fragte sie ärgerlich. Leicht amüsiert deutete Chris zur Tür wo Jeremy stand. Bianca zog die Decke enger um sich. „Jeremy? Kannst du mir sagen was das soll?" Jeremy lächelte. „Ich wollte euch abholen." „Lern Klopfen!" knurrte Bianca und versuchte so elegant wie möglich die Decke um sich zu wickeln. „Wozu willst du uns denn abholen?" „Frühstück! Potter deckt schon den Tisch und Vick holte die Brötchen."
Chris war sichtlich amüsiert. „Was hast du ihnen gezahlt damit sie mit machen?" Jeremy zuckte unschuldig mit den Schultern. „Also was ist jetzt kommt ihr?"
Die beiden nickten, also verließ Jeremy das Zimmer. Kurz darauf erschienen die beiden Turteltäubchen, Arm in Arm und fertig angezogen. Doch Chris wand sich unbehaglich im Arm seiner Liebsten.
„Alles in Ordnung?" Chris nickte eifrig. „Es ist nur, ich weis auch nicht. Irgendwas stimmt hier nicht!" Jeremys Augen weiteten sich und seine scheinbar Gelassene Fassade fiel. „Wir sollten uns beeilen!" rief er plötzlich und war auch schon verschwunden. Chris und Bianca folgten ihm, auch wenn sie nicht verstanden was in ihn gefahren war.
Jeremy erreichte das Wohnzimmer, wo er Potter zurück gelassen hatte, nur wenige Sekunden vor Chris und Bianca. Doch diese Sekunden reichten aus um zu wissen dass sie nicht mehr da war. Verzweiflung kroch in ihm hoch. Was zum Teufel hatte er sich nur dabei gedacht?
„Sie ist weg!" schrie er kaum dass sich die blauen Lichter in der Luft bemerkbar machten. „Potter?" fragten Bianca und Chris wie aus einem Mund. Jeremy nickte traurig. Es hatte keinen Sinn, er sah Chris, ja selbst Biancas Blick, panisch werden. Niemand konnte von ihm verlangen dass er das durch zog. Er sah die kleinen Kinder in den Slums die ihm die Händchen entgegen reckten, dann sah er Potter wie sie sich als dreijährige von ihm auf die Schaukel heben ließ. Ein markerschütternder Schrei war im Haus zu hören und Jeremy zuckte zusammen als er merkte dass es sein Schrei war. „Wyatt hat sie!" flüsterte er. „Und es ist alles meine Schuld!" Ungläubig starrten sie ihn an und Jeremy wollte wieder schreien.
Potter wusste wo sie war. Es war ihr Zimmer, ihr echtes Zimmer. Nicht die Kopie in der sie seit Monaten wohnte. Sie war im Halliwell Manor, zuhause!
Aber sie wusste nicht was geschehen war. In ihrer letzten Erinnerung hatte sie noch mehr oder weniger enthusiastisch den Tisch gedeckt.
Die Tür ging auf. „Zankou!" Der Dämon lächelte. „Wie schön dich wieder zu sehen, kleine Potter." Potter sagte nichts. „Er will dich sehen." Erklärte Zankou ruhig.
Es erstaunte Potter dass er auf sie einen wahrhaft Untergebenen Eindruck machte. Langsam stand sie auf, sie wollte ihn auch sehen, sie wollte wissen warum sie hier war. Zankou half ihr auf, ihre Beine waren weich und schwach. Langsam schritten sie zur Tür. Die Luft die Potter einsog gab ihr Zug um Zug mehr Kraft. Es tat so gut den Duft ihres Zuhauses wieder zu riechen. Zankou führte sie auf den Dachboden. Wyatt wartete bereits auf seine Kusine. Er wirkte blass und krank, wie Potter fand und er stürzte sofort auf sie zu.
„Um Gotteswillen, geht es dir gut?" Seine Sorge verwirrte Potter nur noch mehr, das alles war wie ein Traum. Wyatt war hier und er wirkte so gar nicht böse. „Ich hab doch gesagt ich würde dich holen." Da war kein Hohn in seiner Stimme, er klang definitiv krank. Er musste krank seine, sonst würde er doch nicht so reden.
Wyatt kam auf sie zu und Potter wusste dass sie ihn hassen musste, das sie wütend sein musste aber es ging nicht. Mit einemmal war da zu viel für ein Mädchen von noch Nichteinmahl achtzehn Jahren. Zu viel Verantwortung. Sie warf sich in Wyatts Arme und weinte. Seine Muskeln entspannten sich und er schloss die Arme um Potters zitternden Körper. Er sagte nichts, sie sagte nichts, so standen sie da nach so vielen Tagen wieder vereint.
Chris war außer sich und niemand konnte ihn beruhigen. Nicht Bianca, nicht Victor, niemand. „WARUM!" schrie er und Jeremy hielt den Kopf gesenkt. „ Er hätte alles zerstört alles was ich mir so mühsam aufgebaut habe. Das konnte ich doch nicht zulassen." „Stattdessen verrätst du deinen Vater und uns?" Chris konnte sich nicht erinnern jemals so wütend auf jemanden gewesen zu sein und gleichzeitig so viel Mitleid für ihn empfunden zu haben.
„Egal, Scheiß Egal!" er atmete heftig aus und ein und rieb sich über die Stirn.
„Ich hol sie da raus und du hilfst mir!" Jeremy nickte. „Bianca du passt auf Grandpa auf." Er küsste sie und zog Jeremy barsch auf die Füße. „Los du Bastard komm in Bewegung."
„Du kannst nicht hier bleiben." Sagte Wyatt plötzlich, Potter starrte ihn ungläubig an. Sie wollte nicht dableiben, sie wollte zurück aber das er nicht wollte das sie blieb war ihr neu.
„Es ist Momentan zu gefährlich." „Warum bin ich dann hier?" „Weil ich dich sehen wollte!" Wieder sagten sie eine Weile nichts. „Macht ist alles worum es geht, die Macht zu haben die zu beschützen die man beschützenswert hält." „Nicht mit böser Macht Wyatt!" Er nickte. „Du hast Recht, nicht mit böser Macht sondern mit dem abgrundtiefbösen wenn es sein muss." „Du willst das gar nicht! Sieh dich an!" er legte den Kopf schief. „Du bist krank Wyatt, du musst damit aufhören!"
„NICHT ZU LIEBEN HEIßT KEINE SCHMERZEN ZU HABEN!" Potter zuckte zusammen, weil er plötzlich angefangen hatte zu schreien. „Also tötest du um nicht lieben zu müssen?" Er sagte nichts.
Wyatt wand sich von ihr ab. „Herr ihr solltet das nicht tun!" Zankou wirkte nervös und streckte beide Arme nach seinem Herrn aus um ihn von etwas abzuhalten was Potter nicht erkennen konnte. „Lass das!" Wyatt drehte sich so blitzschnell um und rammte Potter ein Messer in die Brust das die Luft förmlich rauchte.
Getroffen sank Potter in Zankous Arme. „Wa…?" Was war denn nun wieder geschehen, Wyatt litt an ausgewachsenen Depressionen. Wäre das brennen in ihrer Brust nicht so schmerzhaft gewesen, hätte sie fast lachen mögen. Weil Wyatt sich aufführte wie ein Hormongesteuerter Teenager. Mit der Ausnahme das es bei Hormongesteuerten Teenagern doch prozentual gesehen recht selten zu Messerattacken kam oder war es anderes herum? Und das war letzten Endes auch das was sie vom lachen abhielt.
Wyatt starrte seine eigene Tat an. „Das war der falsche Weg Herr. Ihr brauch euere Familie." „Bei mir Gefahr, da draußen Gefahr!" stotterte Wyatt. Potter keuchte unter schmerzen als Zankou das Messer aus der Wunde zog.
„Ihr müsste sie heilen Herr." Rief Zankou eindringlich. Wyatt war zu keiner Regung in der Lage was er getan hatte schockte ihn selbst viel zu sehr.
„Er ist krank!" flüsterte Potter. „Ich weis aber ich werde zu ihm stehen kleine Hexe." Potter sog so viel Luft wie Möglich ein. „So langer er dem bösen angehört!" klagte sie den Dämon an der seine Hand fest auf ihre blutende Wunde presste.
„Bis zum bitteren Ende kleine Hexe." Sagte der Dämon sanft.
Wyatt starrte beide noch immer an wie zur legendären Salzsäule erstarrt. „Warum habe ich seinen Angriff nicht gespürt?" „Du sperrst deine Empathie gegen die Familie, also auch deine neue Kraft." Langsam wurde Potter kalt und sie wollte verflucht noch mal geheilt werden, egal von wem.
Gerade als sie diesen Gedanken in klare Züge bekommen hatte erschienen Jeremy und Chris. Ihm reichte ein Blick und Chris erfasste seine tödlich getroffene Kusine in den Armen eines Dämons und seinen Stocksteifen, blutverschmierten Bruder. Ein Faustschlag traf Wyatt, der zu Boden ging. Jeremy riss Potter aus Zankous Armen. Dann verschwanden sie.
Ihre Landung bei Kyle bekam Potter nicht mehr mit. Erst als ihre Wunde sich schloss erkannte sie das sie wieder, gänzlich ohne es gemerkt zuhaben in einem anderen Zimmer lag. Chris strich über ihre Haare und sie rollte sich in seinen Schoß. Zu viel, einfach zuviel. Die Welt war völlig verrückt geworden.
