So, ich hab mal wieder einen neuen Teil geschrieben und bin schon dabei den nächsten zu schreiben. Dieser ist nur sehr kurz, ein übergangs Teil, der nächste wird länger versprochen...
Die Welt war völlig verrückt geworden oder war sie es schon immer gewesen?
War es nicht verrückt dass Jeremy um das gute zu bewahren böse werden musste?
Jeremy hatte einen Traum gehabt. Die Sünde seines Blutes rein zu waschen in dem er so viel gutes wie möglich tat. Als kleines Kind schon hatte er damit begonnen. Es war eine Ironie des Schicksals das er all dem Schmerz um sich herum entfliehen wollte nur um dem nächsten Schmerz in die Arme zu laufen.
Nur ein paar Wochen Ruhe und Frieden bei alten Freunden. Er hatte nicht wissen können dass einer dieser Alten Freunde die Seite gewechselt hatte. Jeremy war keine Wahl geblieben, sein Herz, sein Leben hing an dem was er den Menschen in Afrika aufgebaut hatte.
Sollte er zulassen dass all das zerstört wird?
Mit Sicherheit nicht!
Aber um es zu retten, das Gute zuretten musste er böses tun und den Menschen Leid zufügen die sein ganzes Leben lang hinter ihm gestanden hatten.
Das musste verrückt sein, das konnte nichts anderes sein.
Wie nannte man so etwas? Positive Negative?
Er hatte es sich nicht einfach gemacht und es am Ende doch getan. Potter alleine gelassen und Chris abgelenkt, hatte von Wyatts Pläne gewusste und sie nicht verhindert.
Und war es nicht noch verrückter, das er all dies tat und sie nach wie vor zu ihm hielten. Potter, Victor, Chris, sie hassten ihn nicht. Sie schlossen ihre Arme um ihn, fingen ihn auf, machten ihm Mut. Jeremy erkannte dass es weitaus mehr gab als gut und böse.
Es gab Hoffnung und Liebe. Das war es was er bringen musste. Hoffnung und Liebe halten einen am Leben. Du kannst essen und trinken und schlafen aber ohne Hoffnung ohne Liebe gehst du zu Grunde. Es war verrückt!
Jeremy war ausgebrannt nach San Francisco gekommen und es war dort nur noch schlimmer geworden und doch, er kehrte nachhause zurück, als besserer Mensch und mit dem wissen Freunde zu haben die über schwarz und weis hinweg sahen. Das war wundervoll und verrückt.
Und war es nicht verrückt das Potter da gestanden hatte bei Wyatt und ihn hatte einfach nur spüren wollen? Ganz nah bei sich, so wie wenn er ihr früher vorgelesen hatte oder sie Fußball spielten. War es nicht verrückt das sie das Monster völlig außer Acht ließ das Monster das sie Welt ins Chaos stürzte. Ein Jahr lang hatte sie Tag und Nach damit verbracht dieses Monster zu fokussieren. Einen Weg zu finden dieses Monster zu verbannen. Sie hatte dabei völlig vergessen wer hinter dem Monster stand. Da war Wyatt ihre Familie. Es ging nicht darum ein Monster aufzuhalten sondern Wyatt zu retten. Es war ihr klar gewesen und doch in den Hintergrund gerückt. Das war verrückt, oder etwa nicht?
Und Chris? Er saß an seinem Schreibtisch und dachte über all das nach was geschehen war. Über Jeremy, Bianca , Wyatt und Potter. Er fühlte sich gut trotz allem.
Denn was Potter von Wyatt erzählt hatte, hatte ihn heiß und kalt werden lassen.
Er hatte etwas gespürt, seinen Bruder gespürt, hatte sich Sorgen um ihn gemacht.
Es hatte ihm neue Kraft gegeben. Er hatte jetzt wieder ein Ziel vor Augen. Er wusste was zu tun war. Sein geliebter Bruder musste gerettet werden. Vielleicht wollte dieser das nicht, wahrscheinlich würde er sich wehren aber das alles war Chris egal.
Die Ältesten konnten ihm vorschlagen was sie wollten. Chris hatte jetzt seinen eigenen Plan. Seine bewegungslose Phase, in der ihn der Schock um den Verlust des Bruders gelähmt hatte, war vorüber. Er hatte einen Plan und ein Team. Das war wirklich alles sehr verrückt. Oder etwa nicht?
TBC...
