Wortanzahl: 632 Wörter
Kapitel 18
Rodney ist online.
Rodney: Hey Liz! Schön das du es geschafft hast.
Elizabeth: Hallo. Du weißt doch wie das ist … man hat immer viel zu viel zu tun.
Elizabeth: Wollte John nicht auch noch kommen?
Rodney: Du kennst ihn … er dürfte wieder zu spät kommen.
John ist online.
John: Sorry für die Verspätung.
Rodney: War nicht anders zu erwarten...
Elizabeth: Hauptsache du konntest on kommen...
Elizabeth: Wie geht es dir?
Rodney: Wie sollte es ihm schon gehen?
John: Mir geht es gut.
John: Rodney wir hatten das Thema...
Rodney: Sicher … es war nur ne irgendwie blöde Frage … Sorry Liz.
Elizabeth: Ist schon ok. Ich wollte es wirklich nur wissen … Denn ich weiß nicht wie es bei euch ist, aber Janet reagiert auf keine meiner Nachrichten.
John: Sie braucht Zeit um es zu verarbeiten. Wer kann das ihr schon verübeln.
Rodney: ... trotzdem es hilft nichts, wenn sie sich vergräbt und nicht mal Daniel an sich heran lässt.
John: Dann sprich mit ihr darüber. Du kennst sie. In der Beziehung ist sie wie …
Elizabeth: … wie Sam, meinst du.
John: Ja. Aber sie muss erstmal Trauern. Ich kann es selbst noch nicht glauben, dass Blondie nicht mehr da ist.
Rodney: und Jack.
Elizabeth: Er wird erst seit 2 Wochen vermisst. Wir dürfen noch nicht die Hoffnung aufgeben, dass er lebend gefunden wird.
John: Das sag mal Daniel auch wenn er sich tapfer schlägt.
Elizabeth: Er redet wenigstens darüber. Janet redet über alles und es ist immer ein wenig zu freudig wie sie spricht.
Rodney: Nun zumindest kommt sie gut mit ihrem Studium voran.
John: Und das soll ihr wobei helfen? Im Beruf wohl sehr viel aber im Rest ihres Lebens.
Elizabeth: Wir könnten doch mal wieder was mit ihr unternehmen … um sie ein wenig abzulenken.
Rodney: Und was? Ehrlich, wenn ich in ihrer Situation wäre, würde ich auch eher meine Ruhe haben wollen.
Elizabeth: Wir sollten nicht denselben Fehler wie früher machen. Denkt daran was wir bei Sam falsch gemacht haben.
John: Du weißt aber schon, dass wir nicht sehr viel tun können. Für sie da sein: ja. Aber sie muss von allein wollen.
Rodney: Was auch bestimmt passieren wird.
Elizabeth: Janet ist viel einsichtiger als Sam es jemals gewesen war.
John: Aber in so einer Situation? Kennen wir sie wirklich gut genug um sie einzuschätzen? Anders als der Rest von uns kennen wir sie nur in guten Zeiten... wer weiß wie sie in solchen Situationen reagiert.
Rodney: Stimmt … da muss ich dir recht geben. Die einzige, die sie wirklich kannte war Sam.
Elizabeth: Wir kennen sie... nur nicht so gut wie den Rest unserer Gruppe. Auf jeden Fall sollte einer von uns bei ihr und/oder Daniel vorbeischauen.
John: Oh ja! Das müssen wir. Es ist in zwei Tagen Wochenende und da sollten wir sie besuchen, oder?
Rodney: ...darf ich dich daran erinnern, dass du immer noch im KRANKENHAUS liegst und dort auch BLEIBEN sollst?
John: Oh, verdammt! … Dann müsst ihr das machen!
Elizabeth: Man würde doch denken, dass du nach Jahren endlich gelernt hast...
John: Was gelernt?
Elizabeth: Das Rodney keinerlei Schummeleien dudelt wenn es um deine Gesundheit geht... selbst, wenn es um unsere Freunde geht.
Rodney: Genau! Irgendjemand muss ja an deine Gesundheit denken. Dein Hirn hat ja nicht genügend Platz dafür.
John: Eben. Dafür hab ich eben dich.
Elizabeth: Nun, zumindest ihr beiden werdet euch wohl nie ändern. *seufz* Wollen wir hoffen, dass es auch bald Daniel und Janet besser geht. Oder eher... das wir bald positive Nachrichten über Sam und Jack zu hören bekommen. Ich habe wirklich Angst was sonst mit unseren beiden Freunden passiert...
Rodney: Nichts. Alles andere werden wir einfach nicht zu lassen. Verstanden?
John: Natürlich.
Elizabeth: Dafür sind wir eben ihre Freunde...
Ende Kapitel 18
