Titel: Summertime Kids

Autor: Vorabiza

Übersetzung: Nerventod

Beta: Ituep

oooooooooo

danke für die kommis

oooooooooo

3. Das Aufschlagen des Lagers

Alle strömten aufgeregt aus dem Wohnmobil, als sie endlich an ihrem Bestimmungsort angekommen waren. Sie waren auf einer sehr großen Lichtung in der Mitte des Waldes. Der Feldweg, der sie zu diesem Campingplatz gebracht hatte, war für das Wohnmobil groß genug gewesen, aber sie waren in einem sehr einsamen Gebiet. Hier würde es niemanden geben, der sie belästigen würde, und auch sie würden keinen anderen belästigen.

Der Platz war ein Halbkreis, der auf drei Seiten von Bäumen umgeben war und der sich bis zu einen Sandstrand und einem kleinen See erstreckte. Es gab einige Picknicktische und eine Feuerstelle, aber das war auch schon alles an Annehmlichkeiten.

Harry fand, dass das absolut fabelhaft war, und er grinste Draco groß an. „Ist das nicht großartig?!"

„Ist es das?", fragte Draco vorsichtig.

Harry fing an, wieder ein wenig nervös zu werden. „Ja, wir werden das hier für die nächsten paar Tage zu unseren eigenen Platz machen, mit allen unseren Zelten und Sachen, die wir mitgebracht haben."

„Harry, ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee war", sagte Draco, der ein wenig krank aussah.

„Oh, komm schon, Draco", flehte Harry. „Gib dem einfach nur eine Chance."

„Aber es ist schmutzig", sagte Draco angeekelt.

„Ein wenig Schmutz wird dir nicht wehtun", sagte Harry augenrollend.

„Ich bin kein Vierjähriger mehr", sagte Draco.

„Bitte, Engel?", sagte Harry und sah ihn mit großen Hundeaugen an.

„Schau mich nicht so an", schnappte Draco.

Harry neigte einfach seinen Kopf auf die andere Seite, während seine Augen ihn weiterhin flehentlich ansahen.

„Oh, in Ordnung", sagte Draco, Harrys Wünschen nachgebend. „Ich werde dem hier eine Chance geben."

Harry grinste, ehe er Draco mit einem Kuss belohnte.

„Wollt ihr beiden nur dort stehen bleiben und knutschen, oder werdet ihr uns helfen?", rief Blaise ihnen zu.

Draco schlenderte hinüber, aber Harry eilte zu ihnen, um ihnen dabei zu helfen, ihr Lager aufzuschlagen.

Harry fühlte sich stark an die Quidditch-Weltmeisterschaft erinnert, als er so viele Hexen und Zauberer gesehen hatte, die auf einen Platz zelteten. Nur dieses Mal würden sie alle normale Muggel-Zelte verwenden.

Leider schienen nur Remus, Harry und Hermine eine leise Ahnung davon zu haben, wie man die Zelte aufstellte, und sie waren nicht wirklich erfahren darin.

Sie hatten fünf Zelte aufzustellen, in denen jeweils die offensichtlichen Paare untergebracht werden sollten - Harry und Draco, Pansy und Hermine, Vince und Greg, Fred und George, Ron und Blaise.

In der nächsten Stunde gab es viel Geschrei, Murren und Fluchen. Und viel von dem Geschrei kam von Draco, der sich dafür verantwortlich fühlte, die Anweisungen zu geben. Alle Zelte waren gleich, folglich waren die Anweisungen dieselben, so dass er es nicht sinnvoll fand, jedem eine Anleitung zum lesen zu geben. Remus kam, um Harry zu helfen und Tonks ging, um den zwei Mädchen zu helfen, obwohl Hermine nicht wirklich begeistert aussah von Tonks sogenannter Hilfe.

Jede Gruppe hatte, wie es schien, eine unerhörte Anzahl von Stangen und riesige Mengen an Stoff, aber schließlich hatte sie fünf große Zelte, die auf ihrem Campingplatz verteilt waren.

Dann kam das Chaos, Luftmatratzen aufzublasen und Schlafsäcke, Kissen und die Taschen und persönlichen Sachen auszupacken. Es dauerte eine lange Zeit, um alles zu erledigen.

Es schien, dass Harry und Draco ein wenig länger brauchten, als die anderen.

Als Harry ihre Sachen verstaut hatte, ließ sich Draco auf ihr behelfsmäßiges Bett plumpsen. „Das ist es, worauf du uns schlafen lassen willst?", fragte er zweifelhaft.

Harry grinste und plumpste auf die Luftmatratze neben Draco, was diesen die Augen aufreißen ließen, als er höher geschleudert wurde, als er erwartet hatte.

„Nun, das könnte interessant sein", schnarrte Draco.

Sich seinen Zauberstab schnappend, sprach Harry schnell einen Stillezauber auf ihr Zelt und einige andere Zauber, die helfen sollten, ihre Privatsphäre zu sichern. Draco starrte ihn mit hungrigen Augen an und sollte nicht enttäuscht werden, als Harry seinen Zauberstab beiseite warf und sich auf Draco rollte.

Draco begrüßte Harrys Gewicht auf sich und schlang seine Arme fest um Harry, um ihn noch näher zu sich zu ziehen. Münder trafen sich zu einem leidenschaftlichen Kuss, der mehrere Minuten andauerte, währen ihre Hände wanderten. Draco öffnete seine Beine, was Harry erlaubte, sich fester an ihn zu drücken. Sie beide stöhnten bei der Reibung, die erzeugt wurde.

Harry stieß seine Hüften nach unten und wurde großzügig belohnt, als Draco mit mehr Druck zu ihm zurück gedrängt wurde. Er brach den Kuss und grinste Draco an.

„Ja, das könnte tatsächlich sehr interessant sein", keuchte Draco.

Harry, zog sich zurück und stemmte das Gewicht seines Oberkörpers auf seine Hände, was ihm mehr Schwung geben sollte. Zumindest dachte er, dass es ihm mehr Schwung geben würde. Was es letztendlich erzeugte, war eine unglaubliche wackelnde Bewegung, wenn er seine Hüften wieder nach unten stieß.

Draco wurde durch Harrys Gewicht nach unten gestoßen und dann von der Kraft der Luft in der Luftmatratze wieder zu Harry hoch geschoben. Harry konnte sein Grinsen nicht aufrechterhalten, als die Gefühle schnell anstiegen.

„Oh Gott, Harry, ist das unglaublich", stöhnte Draco.

„Ohne diese verdammten Klamotten würde es noch besser sein", keuchte Harry, als er immer wieder nach unten stieß, den Rhythmus, den sie geschaffen hatten, beibehaltend, das Tempo aber erhöhend.

„Später", stöhnte Draco und ließ seine Hände unter Harrys Hemd gleiten, wo er die bereist harten Nippel fand. Er streichelte sie zunächst leicht und begann dann, sie zu drücken und leicht zu drehen, wobei er allmählich den Druck vergrößerte.

„Oh Gott, Draco", stöhnte Harry, seinen Kopf zurück werfend.

Silberne Augen blitzen vor Verlangen auf und beobachteten verzückt, wie sich smaragdgrüne Augen fest schlossen. Harry zu beobachten lieferte seinem eigenen Verlangen mehr Brennstoff. Das Schaukeln wurde schneller, härter und intensiver. Harry gab ein kehliges Stöhnen von sich, als er seine Erlösung fand, der Draco kurz darauf folgte.

Harry fiel auf Dracos Seite und legte seinen Unterarm über sein Gesicht. Draco streckte sich, um Harrys Zauberstab zu erreichen und reinigte sie beide schnell, ehe er sich einfach zurücklegte und versuchte, sein Atmen wieder unter Kontrolle zu bekommen.

„Also, findest du es jetzt in Ordnung, mit mir in diesem primitiven Bett zu schlafen?", fragte Harry trocken.

„Ich weiß nicht, wie es ist darauf zu schlafen", schnarrte Draco. „Aber heute Abend wirst Du mich definitiv darauf ordentlich durchnehmen."

„Tut mir leid", sagte Harry und klang dabei mehr amüsiert, als entschuldigend. „Wir müssen uns wieder beeilen, weil wir noch das Camp fertig aufbauen müssen."

„Das scheint mir mehr Arbeit, als Spaß zu sein", sagte Draco genervt.

„Ein wenig Arbeit jetzt wird den Rest der Zeit lustiger machen", sagte Harry ernsthaft, während er aufstand.

„Du und deine verdammte Arbeitsethik", erwiderte Draco und erlaubte Harry, ihm aus ihrem Bett zu helfen.

„Oh, beruhige dich", sagte Harry. „Du weißt, dass ich das wieder wett machen werde."

Sie traten aus ihrem Zelt, wieder ins Freie. Draco wollte sich gleich wieder umdrehen, als er die anderen mit noch mehr Stangen und Planen sah.

„Was versuchen sie denn jetzt zu errichten?" fragte Draco, entsetzt von der Idee noch mehr Muggeldinge aufzustellen.

„Das sind nur ein paar Sonnensegel", sagte Harry.

„Was auch immer" sagte Draco augenrollend.

„Braucht ihr Hilfe?", fragte Harry die anderen mit einem Grinsen.

„Es ist verdammt nochmal Zeit, dass ihr endlich zurückkommt", murmelte Ron. „Mine sagt, dass sie weiß, was sie tut, aber ich bin mir nicht so sicher, dass ich ihr glauben soll."

„Nun, es lässt sich nicht so zusammenbauen, wie es in der Anleitung steht", ärgerte sich Hermine.

„Ich habe dir gesagt, dass ich für die Anleitungen verantwortlich sein sollte", sagte Draco hochmütig.

„Fein" ärgerte sie sich und warf Draco das Papier zu. „Dann mach du es. Ich werde anfangen, unsere Stühle raus zu holen."

„Ich werde ihr helfen", sagte Pansy schnell.

„Ich auch", fügte Blaise hinzu.

„Oh, du nicht", brüllte Ron Blaise an. „Wenn ich hier helfen muss, dann tust du es auch."

„Ich weiß genauso wenig wie du, wie das hier geht", murmelte Blaise dunkel.

„Das kann nicht so viel schwerer sein als das Aufstellen der Zelte", sagte Harry in der Hoffnung, sie alle zu beschwichtigen.

„Das haben wie auch gedacht", murmelte Ron.

„Wo sind die anderen?" fragte Harry neugierig.

„Remus und Tonks machen etwas zum Mittagessen", sagte Ron, sichtbar nicht mehr so verärgert.

„Vince und Greg sind mit Fred und George losgezogen", sagte Blaise.

„Um was zu tun?", fragte Harry.

„Lupin hat ihnen etwas im Bezug auf das Brennholz gesagt, was wir brachen und hat sie losgeschickt, um etwas davon zu sammeln", erklärte Blaise, ein wenig kichernd.

„Warum ist das komisch?", fragte Harry und schaute Blaise mit einem sonderbaren Blick an.

Ron hatte auch angefangen zu kichern. „Remus musste Fred und George ausreden, einfachen den nächst besten Baum zu fällen. Er war der Meinung, dass sie ein wenig zu viel Begeisterung gezeigt haben", erklärte er.

„Ich verstehe noch immer nicht", sagte Harry stirnrunzelnd. Rons und Blaises Kichern schien über Rons Erklärung hinauszugehen.

Ron und Blaise brachen schließlich in lautes Gelächter aus, was Harrys Verwirrung noch erhöhte. „Sie wollten den Baum direkt hinter eurem Zelt nehmen", sagte Blaise.

„Hey! Warum sollten sie das tun?", protestierte Harry.

„Sie waren der Meinung, dass es ein bisschen unfair ist, dass sie losgeschickt wurden, um mehr Arbeit zu tun, während ihr beide weiß Merlin was in eurem Zelt gemacht habt", fügte Ron hinzu.

„Nun, wir sind jetzt hier, um zu helfen", sagte Harry missmutig. „Kein Grund zu versuchen, uns dumm anzumachen, nur weil ich Draco die Vorteile des Schlafens auf einer Luftmatratze gezeigt habe."

„Nennt man das jetzt so?" fragte Blaise amüsiert. „Ihm die Vorteile zeigen?"

„Ja", erwiderte Harry. „Ich denke, dass Draco jetzt die Vorteile des Schlafens in einem Zelt erkannt hat und ich denke nicht, dass ihr noch mehr Beschwerden von ihm in dieser Richtung hören werdet."

Ron schnaubte. „Ich bin mir nicht sicher, warum wir seine Beschwerden überhaupt gehört haben. Er wird mit Dir überall schlafen, egal was ist."

„Natürlich werde ich das", schnarrte Draco. Er wedelte in die Richtung der Sonnensegel, die er die ganze Zeit studiert hatte. „Wenn ihr Idioten jetzt damit fertig seid uns zu ärgern, könnten wir vielleicht diese verdammten Dinger aufstellen."

Mit Draco, der wieder die Anleitung bellte, schafften es Harry, Blaise und Ron die drei Sonnensegel schneller aufzustellen, als sie erwartet hatten. Nicht einer von ihnen wollte laut zuzugeben, dass es wahrscheinlich vorteilhaft gewesen war, dass Draco ihnen die Anleitung gab, anstatt ihnen zu physisch helfen.

Harry trat mit einem stolzen Blick auf ihre Arbeit zurück. Als Gruppe hatten sie seiner Meinung nach einen sehr netten Campingplatz geschaffen. Das Wohnmobil war auf der Rückseite ihres Campingplatzes abgestellt und hatte jetzt die Sonnensegel vor sich. Einige bequeme sich Liegestühle standen in den Schatten der Sonnensegel und ein Tisch stand zwischen ihnen.

Offensichtlich wollten Remus und Tonks ihr Wort halten und den Jugendlichen während ihres Aufenthalts so viel wie möglich aus dem Weg bleiben. Sie waren dort um aufzupassen und sicherzustellen, dass nichts Ernstes passierte, aber sie sollten ihnen nichts vorschreiben.

Die fünf Zelte waren auf dem Platz verteilt und Harry war froh, dass sein und Dracos Zelt am weitesten weg und ein Stück entfernt von den anderen stand.

Ihr Campingplatz war größtenteils mit Gras bedeckt und wo es in den Strand überging, gab es eine riesige Feuerstelle. Einige große Stämme lagen um sie herum, damit man sich hinsetzen konnte. Vince, Greg, Fred und George hatten eine riesige Menge an Brennholz gesammelt, das an der Seite angehäuft war. Zumindest etwas von ihrem Stapel mussten sie dorthin geschwebt haben lassen, weil es viel zu viel war, um es wirklich getragen zu haben.

Zwischen der Feuerstelle und dem Wohnmobil waren die Picknicktische, auf denen jetzt sportlich bunt-karierte Decken lagen. Eines ihrer großen Sonnensegel beschattete ihren Essbereich. Die anderen zwei Sonnensegel beschatteten ein Gebiet, wo sie bequeme Liegestühle und Tische aufgestellt hatten. Sie hatten einen netten Platz, um sich zurück zu legen und zu entspannen, oder Spiele zu spielen.

Harry war besonders froh darüber gewesen, die Liegestühle gefunden zu haben. Sie waren aus Holz und die Sitzflächen waren aus einem Netzmaterial. Es waren im wesentlichen Minihängematten in Stühlen, wobei die Konstruktion es immer noch erlaubte, dass man schaukeln konnte. Sie waren erstaunlich bequem.

Technisch gesehen waren solche Hängematte-Stühle nicht dazu gemacht, tragbar zu sein, trotzdem sie für draußen gemacht wurden, aber das sich faltende Design machte sie leicht, sie mit sich zu nehmen. Besonders, da sie Hexen und Zauberer waren, die die Fähigkeit hatten, fast alles mit zum zelten zu nehmen, was sie mitnehmen wollten.

Harry war glücklich, dass das alles zusammenpasste. Sie würden hier sicher eine schöne Zeit haben. Er spürte, dass Draco hinter ihn trat und lehnte sich an dessen Körper zurück, als Draco seine Arme um ihn schlang und sein Kinn auf Harrys Schulter ruhen ließ.

„Du bist ziemlich mit dir selbst zufrieden, nicht wahr?" fragte Draco, und Harry konnte hören, dass er grinste, auch wenn er es nicht sehen konnte.

„Ja, das bin ich", sagte Harry leise. „Es ist hier so friedlich und ich denke, dass wir ein wunderbares Lager errichtet haben."

„Es ist friedlich", gab Draco zu. „Und hier sind zumindest keine Horden von Fans."

Harry lächelte kläglich. „Ich habe die ganze Aufmerksamkeit satt, jedes Mal wenn wir versuchen, irgendwo zu gehen."

„Deshalb diese verrückte Campingidee von dir", sagte Draco trocken.

„Hey, bist jetzt ist es doch gut", protestierte Harry.

„Bis jetzt", sagte Draco vorsichtig.

Harry hielt sich nicht damit auf zu antworten. Egal was Harry sagen würde, Draco würde noch einige Dinge erleben müssen, bevor er es glauben würde. Draco hatte kein Problem mit der Idee zu verreisen oder etwas Lustiges mit ihren Freunden zu machen, aber es wäre ihm lieber gewesen, in einem fünf Sternhotel, mit einem beheizten Pool und allen Annehmlichkeiten zu sein.

Sie verfielen in ein beruhigtes Schweigen, als sie beobachteten, wie Remus und Tonks mit Hilfe der Mädchen das Essen auf den Tischen verteilten. Blaise und Ron zerrten Kühler aus dem Wohnmobil, die so verzaubert waren, dass sie ihre Getränke kalt hielten. Sie würden nicht jedes Mal hineingehen müssen, wenn sie etwas wollten, denn die Kühler wurden an das Ende der Picknicktische gestellt. Fred, George, Greg und Vince waren unten am Ufer und schienen, ihre Hände zu waschen, nachdem sie dieses ganze Holz getragen hatten.

Bald darauf saßen sie alle um die zwei Tische herum und unterhielten sich glücklich, während sie aßen. Sie hatten Burger, die Remus gemacht hatte. Misses Weasley hatte viele Salate für sie vorbereitet und sie alle nahmen sich etwas von den Kartoffel- und Makkaronisalaten. Es gab eine Art Obstsalat, den alle absolut köstlich fanden.

„Ich denke, dass ich neuen Respekt vor deiner Mum habe", sagte Vince zu Ron, als er sich mehr von dem Kartoffelsalat nahm.

„Ja ist sie eine großartige Köchin", stimmte Ron mit einem riesigen Grinsen zu, während er nach der Schüssel mit Makkaronisalat griff.

„Weiß du, Mine", sagte Harry beiläufig, „wir hätten wirklich die Verbindung von Ron mit Vince und Greg schon vor langer Zeit sehen sollen, was ihr gemeinsames Interesse an Essen betrifft."

Alle lachten über die leidenschaftliche Liebe der drei Jungen zum Essen.

Hermine nickte während sie kicherte. „Wir hätten es wirklich kommen sehen sollen, wenn man an die zwei Kuchen im zweiten Jahr denkt", stimmte sie zu.

Ron protestierte. „Hey! Ich habe nicht versucht, sie zu essen!"

Harry grinste breit. „Sicher, Ron, was immer du sagst. Wir habe gesehen, wie du sie genauso wie Vince und Greg angesehen hast."

„Das habe ich nicht!", beklagte sich Ron.

Alle außer Harry, Ron und Hermine schaute verwirrt auf das Trio.

„Kuchen?", fragte Vince.

„Im zweiten Jahr?", fügte Greg hinzu.

Die folgende Diskussion dauerte den ganzen Rest des Mittagessens und auch über das abräumen hinaus. Sie sprachen noch immer über die Mätzchen des Trios, als alle sich in die verschiedenen Hängematte-Stühle setzten und wegen der vollen Mägen ächzten.

„Ich kann nicht fassen, dass ihr uns so einen Streich gespielt habt", meckerte Draco.

„Es war kein Streich", protestierte Harry immer wieder.

„Dafür dass es kein Streich war", begann George.

„War es ein schrecklich guter", beendete Fred fröhlich.

„Ich stimme zu", sagte Blaise.

„Du bist ein Slytherin", protestierte Draco. „Du solltest auf unserer Seite sein."

„Warum?", fragte Blaise mit einem Grinsen. „Scheint mir, dass die Slytherins die ganze Zeit verloren haben. Wenn sie uns übertrumpfen können, selbst wenn sie es nicht versuchen, dann muss man ihnen das zugestehen."

Alle Gryffindors begannen zu lachen. Draco blickte finster, aber sogar Pansy, Vince und Greg kicherten.

„Habt ihr denn keinen Slytherin-Stolz mehr?", schnappte Draco gereizt.

Blaise schaute ihn ungläubig an. „Das kommt von dem Kerl der an der Hüfte mit dem berühmtesten Gryffindor, seit Godric Gryffindor selbst, zusammengewachsen ist?"

Harry und Draco fingen beide an, zu protestieren.

„Ich bin nicht so berühmt!", sagte Harry laut über das Gelächter der anderen hinweg.

„Wir sind nicht an der Hüfte zusammengewachsen!", schrie Draco zur gleichen Zeit.

Sofort schauten alle zu Harry und Draco, die in einem der doppelten Hängematte-Stühle saßen und sich dort an der Hüfte berührten. „Ihr alle wisst, dass das nicht das ist, was Blaise gemeint hat", schnappte Draco und versuchte, sich von Harry weg zu bewegen.

Harry grinste jetzt und weigerte sich, Draco wegrücken zu lassen.

„Nein, ich habe das nicht wortwörtlich gemeint", grinste Blaise. „Ich habe einfach gemeint, dass ihr ohne den anderen nie irgendwo hin geht oder irgendetwas anderes tut. Obwohl ich denke, dass ihr zwei auch ganz häufig wortwörtlich zusammengewachsen seid."

„Gib es auf, Engel", sagte Harry, seinem Freund zulächelnd. „Er hat recht."

„Ja", stimmte Draco, trotz seines Grummelns zu. „Aber hier steht der Slytherin-Stolz auf dem Spiel."

„Hast du vergessen, dass Harry praktisch selbst ein Slytherin ist, genauso wie er der berühmteste Gryffindor ist?", erwiderte Pansy.

Diese Erinnerung führte dazu, dass Draco aufhörte zu grummeln. „Guter Punkt", sagte er und entspannte sich wieder in Harrys Armen.

„Denkst du nicht, dass du einen leichten Hang zu Dramatik und Überreaktion hast?", fragte Fred humorvoll.

„Ich dachte, dass wüssten wir bereits", fügte George hinzu.

„Ich reagiere nicht über", erklärte Draco hochmütig.

Ron rollte mit seinen Augen. „Oh, nein, Draco Malfoy ist nie dafür bekannt, ein Drama zu erzeugen, wohin er auch geht."

„Müssen wir dich wirklich daran erinnern, wie du dich letzten Herbst dazu entschlossen hast, dich für vier Monate in einen Vierjährigen zu verwandeln?", fragte Hermine.

„Okay, okay! Also, vielleicht kann ich wirklich manchmal ein wenig dramatisch sein", gab Draco missmutig zu.

Harry schnaubte. „Ja, nur ein wenig", murmelte er.

„Fängst du jetzt auch noch an", sagte Draco warnend.

„Das tue ich nicht", sagte Harry schnell. Er nahm Dracos Kinn und beugte sich vor, um mit seinen Lippen über Dracos Mund zu streichen, wobei seine Zunge herauskam, um die rosigen Lippen zu kosten, die so wunderschön aussahen.

Draco wartete nur ein paar Sekunden, ehe sich seine Lippen für Harrys Zunge öffneten und sich ihre Zungen zu einem vertrauten Tanz trafen. Sie trieben den Kuss nicht weiter und entspannten sich nach mehrere Sekunden, indem sie sich aneinander kuschelten.

„Ich nehme an, es ist leicht zu sagen, wie Harry mit seinen Dramen umgehen will", sagte Ron trocken.

„Er weiß wirklich, wie er Dracos zerzauste Federn wieder ordnen kann", stimmte Blaise zu.

„Sollte ich beleidigt sein, Harry?", fragte Draco abwesend, der mehr darauf konzentriert war, sich jetzt mit Harry zu entspannen, als den Streit fortzusetzen.

„Nein, kein Grund beleidigt zu sein, wenn man bedenkt, dass sie in Wirklichkeit sagen, dass du viel Action bekommst", sagte Harry leicht schmunzelnd.

„Das ist gut für mich", sagte Draco, während ihre Freunde lachten.