Titel: Summertime Kids

Autor: Vorabiza

Übersetzung: Nerventod

Beta: Ituep

oooooooooo

danke für die kommis…

oooooooooo

6. Schwimmen oder nicht?

Harry und Draco gingen zurück zu ihrem Zelt, um sich Badesachen anzuziehen.

„Nehmt euch nicht zu lange Zeit", brüllte Blaise ihnen zu, ehe er in sein eigenes Zelt schlüpfte.

„Wie kommt er auf die Idee, dass wir lange brauchen werden", schimpfte Draco.

„Ich habe keine Ahnung, was ihn jemals auf diese Idee gebracht haben könnte", sagte Harry sarkastisch und rollte mit seinen Augen.

Draco schaute finster, während er seine Tasche durchstöberte. „Wir kommen nicht immer zu spät", sagte er gereizt.

Harry hielt sich nicht damit auf, ihm zu antworten. Es würde keinen Zweck haben. Draco verspätete sich immer und er hatte gelernt einen Komplizen aus Harry zu machen. Tatsächlich plante Harry, dieses Mal der Hauptschuldige zu sein der sie sich verspäten lassen würde, so dass er keine Zeit hatte, sich im Moment mit Draco zu streiten.

Harry nahm sich eine Shorts und eine Flasche von Muggel-Sonnencreme aus seiner Tasche ehe er sich eilig auszog, während er Draco aufmerksam beobachtete. Sobald Draco ausgezogen war, trat Harry hinter ihn, schlang seine Arme um Draco und drängte seinen Körper an den dünnen Körper des anderen.

Harry neigte seinen Kopf, um Dracos Schulter zu küssen und bemerkte zufrieden, dass Dracos Atem abgehackter wurde. Draco hatte das nach dem Meckern über das Verspäten nicht erwartet.

„Harry, du weißt schon, dass das wieder als lange Zeit nehmen gedeutet wird, oder?" fragte Draco sanft und neigte seinen Kopf leicht zur Seite, als Harry mit seinen Lippen über seinen Hals strich.

Harry grinste, während er Draco zu ihrem Bett manövrierte und ihn schubste, so dass Draco darauf fiel. Draco protestierte nicht und grinste seinen Freund an, als er zusah und zuhörte, wie Harry ein paar Zauber zum Schutz ihrer Privatsphäre sprach.

Harry schwenkte mit der Flasche Sonnencreme vor Draco. „Ich will einfach nur sicherzustellen, dass du heute Nachmittag keinen Sonnenbrand bekommst."

„Und du hattest das Gefühl, das dazu ein Stillezauber notwendig ist?", fragte Draco mit hochgezogener Augenbraue.

Harry schluckte als seine Augen über Dracos blassen Körper der auf dem schwarzen Schlafsack lag, gleiten ließ und nickte einfach. Er kniete sich zwischen Dracos Beine und drückte etwas von der Lotion hinaus.

Mit festen Händen und langen Strichen begann Harry, die Sonnencreme über Dracos Beine zu verteilen, wobei er mit dessen Füßen begann und sich dann nach oben arbeitete. Draco verschränkte seine Arme hinter seinem Kopf und genoss das Gefühl von Harrys Händen, die seinen Körper entlangfuhren.

Draco war nicht ganz so entspannt, als Harry zu seinen Oberschenkeln kam und sie leicht auseinanderzog, damit er die Lotion auf jedem Zentimeter verteilen konnte. Harry grinste Draco an, als er nur ein paarmal über Dracos sehr harten Schaft strich, ehe er weiter nach oben strich.

„Harry", wimmerte Draco. „Du kannst mich doch hier nicht so einfach liegen lassen."

„Ich verteile nur die Sonnencreme über jeden Zentimeter deines Körpers", sagte Harry, als er mehr von der Sonnencrem über Dracos Brust und Bauch verteilte.

„Und du denkst, dass ich vorhabe meinen Schwanz der Sonne auszusetzen?", fragte Draco sarkastisch.

„Nein" sagte Harry mit einem Grinsen. „Ich konnte einfach nicht widerstehen, ihn zu berühren."

„Du bist ein verdammter Plagegeist", sagte Draco gereizt, trotz dem seine Augen ein wenig mehr glänzten, als Harrys Hände über seine Nippel strichen.

„Ich will nur wirklich sicherstellen, dass diese ganze prächtige, samtene Haut geschützt wird", sagte Harry. „Aber du solltest wissen, dass sie mindestens zwanzig Minuten in deine Haut einziehen muss, bevor du in die Sonne hinausgehst, oder sie wird nichts nützen."

Harry blieb bei seiner Aufgabe und erlaubte sich nicht durch Dracos Körper abgelenkt zu werden - noch nicht. Er begann die Lotion auf den ihm am nächsten Arm zu verteilen.

„Oh, dann ist diese Muggel-Sonnencreme doch zu etwas gut", sagte Draco mit neuem Interesse.

„Natürlich ist sie das", sagte Harry grinsend. „Jetzt dreh dich um, damit ich auch die andere Seite eincremen kann."

Draco gehorchte sofort und drehte sich schnell um. Harry verrieb die Sonnencreme auf Dracos anderem Arm, ehe er wieder an den Füßen begann.

Der Geruch der Kokosnusssonnencreme durchzog das Zelt und Harry fand, dass das kein schlechter Geruch war, besonders da er sich sicher war, dass er diesen Geruch nicht mehr mit der Sonne in Verbindung bringen würde. Harry fand es viel schwieriger sich zu konzentrieren, als er seine Hände mit der Lotion Dracos Oberschenkel entlangfuhr und der begann sich zu bewegen.

Harry strich mit seinen Hände über Dracos festen Hintern, unfähig zu widerstehen, ihn leicht zu kneten, und musste seine Augen in dem Versuch schließen, seine Libido zum reagieren zu bringen, als er hörte, wie Draco in die Kissen stöhnte. Es tat seiner Libido überhaupt nicht gut, als er rittlings auf Dracos Hüfte rutschte und sein Glied entlang der jetzt glitschigen Spalte von Dracos Hintern glitt.

„Harry, du hast hoffentlich vor etwas anderes zu tun, als nur dort zu sitzen", forderte Draco keuchend.

„Warte noch ein wenig", sagte Harry ungeduldig, der sich nun genauso beeilen wollte, wie Draco, aber erst noch beenden wollte, was er begonnen hatte. Er schlug Draco leicht auf den Hintern, als der sich weiterhin unter ihm wand. „Hör auf, dich zu bewegen."

Draco stöhnte tief. „Oh Gott, Harry. Ich kann nicht aufhören. Das ist so glitschig und fühlt sich so gut an."

Harry sog scharf die Luft ein, als er mit seinen Händen fest über Dracos Rücken, bis zu dessen Schultern strich. Dracos Haut sah sogar noch aufreizender aus, wie es dort mit der Feuchtigkeit der Lotion glitzerte. Dracos Bewegungen unter ihm begannen ihn verrückt zu machen.

Harry kniete sich nun zwischen Dracos Beine, anstatt sich rittlings auf sie zu setzen. Draco nutzte die Gelegenheit um seine Beine zu spreizen und seine Hüften anzuheben, so dass sein Hintern leicht erreichbar und genau das anbot, was er wollte.

„Ja", zischte Draco, als Harry einen Finger sanft in seinen Eingang gleiten ließ. Draco versuchte, zurück gegen Harrys Hand zu stoßen, rutschte aber mit seiner mit Lotion bedeckten Haut auf dem Schlafsack aus.

Harry gluckste wegen Dracos Problem.

„Fuck, Harry, mach einfach weiter", knurrte Draco ihn an.

Immer noch ein wenig lächelnd, wurden Harrys Augen glasig, während er schnell Draco vorbereitete, einen weiteren Finger hinzufügte und dann einen weiteren.

„Du willst, dass ich dich nehme?", schnurrte Harry verführerisch.

„Ja", zischte Draco. „Jetzt", forderte er.

Draco bäumte sich auf und rutschte noch einmal auf dem Schlafsack aus und Harry fragte sich, wie zum Kuckuck sie das wirklich tun wollten. Alles was er wusste war, dass Draco verdammt sexy war und seine Bewegungen ihn verrückt machten.

Draco stöhnte protestierend, als Harrys Finger aus seinem Hintern glitten. „Harry", flehte er.

„Dreh dich um", wisperte Harry mit rauer Stimme.

Harry gluckste wieder, als Draco sich anstrengte, so glitschig wie er war, sich umzudrehen. Draco funkelte ihn an, als er wieder auf seinem Rücken lag.

„Ich denke, dass ich es mag, wenn du so glitschig bist", sagte Harry lächelnd und ließ seine Hände über Dracos Körper gleiten.

Draco lächelte schließlich ein wenig. „Ich muss zugeben, dass es sich gut anfühlt." Dann drängte sich Draco nach vorn, zwischen Harrys gespreizte Schenkel, bis sein Hintern gegen Harrys Glied und Hoden gepresst waren, ehe er seine Beine auf Harrys Schultern legte.

„Fuck", zischte Harry.

„Genau", keuchte Draco.

Harry behielt seine Knie auf dem lotionfreien Bereich und ließ sich schließlich mit einem tiefen stöhnen in Draco gleiten. Sie brauchten ein bisschen, um herauszufinden, wie sie es anstellen mussten und schließlich schaukelten Harrys Hüften zu Dracos gleitenden Bewegungen. Es war definitiv kein Nageln in die Matratze, aber es war auf seine Art befriedigend.

Mit einer Hand noch immer auf Dracos Hüfte, legte Harry seine andere Hand um Dracos harten Schaft, der jetzt mehr von den ersten Lusttropfen, als von der Lotion glänzte. Harry pumpte ihm im Takt seiner Stöße und brachte Draco über die Klippe, der Harry zugleich mit sich nahm.

Sie brachen beide in einem schweißigen, schmierigen, schlüpfrigen Gewirr aus Gliedmaßen zusammen.

„Wir brauchen eine Dusche", sagte Draco und rümpfte seine Nase angeekelt.

Harry lachte. „Das tun wir, aber wir können das Gröbste entfernen und dann in den See springen."

„Aber das Wasser wird ziemlich kalt sein", protestierte Draco.

„Du wirst es überleben", sagte Harry augenrollend.

„Also, was genau war das?" fragte Draco amüsiert.

Harry grinste schüchtern. „Das ist nicht so gelaufen, wie ich es geplant habe."

„Harry, wann geht bei dir irgendetwas nach Plan?" fragte Draco mit hochgezogenen Augenbrauen.

„Hey! Dieser Trip hier läuft gut genug", protestierte Harry.

„Das vermute ich", sagte Draco skeptisch. „Aber ich sage immer noch, dass ein beheizter Pool eine viel bessere Idee sein würde, als in diesem kalten Wasser dort zu schwimmen."

Draco fuhr fort zu schimpfen und sich zu beklagen, als sie sich ein wenig säuberten und zum schwimmen fertig machten.

„Draco, du brauchst keine Schuhe", sagte Harry. „Das ist nur Gras, Sand, und Wasser."

„Aber meine Füße werden schmutzig", beklagte sich Draco. „Und wenn ich auf etwas trete?"

Harry atmete tief durch, um sich zu straffen. „Engel", sagte Harry, absichtlich seinen Kosenamen für den Draco verwendend. „Es ist in Ordnung, wenn deine Füße schmutzig werden. Ich schwöre, dass es dich nicht töten wird."

Den Namen zu nehmen, den Harry Draco immer genannt hatte, als der ein Vierjähriger gewesen war, schien zu helfen und Draco seufzte. „Aber, Harry, ich mag noch immer nicht, schmutzig zu werden", wimmerte er.

„Draco, es ist Sommer, und wir sind hier, um einfach nur Kinder zu sein", sagte Harry. „Keine Verantwortungen, keine Sorgen, keine Probleme."

Draco grinste. „Keine Fans und keine sozialen Ereignisse für den Retter der Zaubererwelt", fügte er hinzu.

„Genau" sagte Harry mit einem leichten Schauder, was Draco dazu brachte, zu glucksen. „Wir sind die meisten unserer Leben Erwachsene gewesen. Du bist schon siebzehn, ich werde bald siebzehn und das ist der erste Sommer in dem wir Kinder sein können."

„Und wenn ich kein Kind sein will?", fragte Draco. „Ich bin bereits im letzten Herbst eins gewesen."

„Nun, ich nicht", erwiderte Harry. „Ich war damit beschäftigt, ein Erwachsener zu sein, der die Verantwortung hatte, auf ein Kind aufzupassen."

„Du hast es trotzdem genossen", protestierte Draco.

„Das habe ich", gab Harry mit einem Seufzer zu. „Ich will einfach nur normal sein und mich für kurze Zeit nicht wie ein Erwachsener benehmen müssen. Ich liebe es, mit dir und Severus zusammen zu leben", fügte er mit einem leichten Grimasse hinzu. „Aber es ist trotzdem noch nicht normal. Der Druck hat nachgelassen, aber ich handle bereits im Wesentlichen wie ein Erwachsener, führe einen Haushalt und kümmere mich um die Finanzen und alles. Eltern sollten das tun."

Draco schnaubte. „Du tust nichts im Bezug auf deine Finanzen."

Harry lächelte ein bisschen. „Ich weiß, dass ich mit den Finanzen lausig bin, aber du weißt, was ich meine."

„Ja das tue ich", sagte Draco sanft.

Harry seufzte wieder und fuhr mit einer Hand frustriert durch das Haar. „Vielleicht mache ich nur eine zu große Sache daraus. Es ist nicht so, als ob ich jemals normal sein würde und wenn ich aufrichtig bin, will ich es nicht einmal sein. Wenn ich normal wäre, würden wir jetzt nicht zusammen in unserem eigenen Haus leben und ich würde das für nichts aufgeben wollen."

„Ich denke, dass du trotzdem eine gewisse Ahnung davon hast, wie es ist, normal zu sein", murmelte Draco. „Schmutzig zu werden und sich den Hintern abzufrieren, klingt für mich nicht so, als wäre es normal."

Harry zuckte mit den Achseln. „Schau mal, warum gehst du nicht einfach ins Wohnmobil und duscht dort", schlug er geschlagen vor.

„Sei nicht so", schnappte Draco und funkelte Harry an.

„Ich bin überhaupt nicht irgendwie", sagte Harry ruhig. „Ich bin dir nicht böse", fügte er hinzu.

„Nein, aber du bist enttäuscht", sagte Draco.

„Ein wenig aber ich werde darüber hinwegkommen", gab Harry zu. „Wenn du das ehrlich nicht tun willst, werd ich dich nicht zwingen. Ich will trotzdem noch schwimmen gehen."

Draco seufzte dramatisch und stellte seine Schuhe beiseite. „Ich kann später noch eine heiße Dusche nehmen, richtig?"

„Draco", begann Harry, war aber außer Stande noch etwas zu sagen, als Draco ihn plötzlich küsste.

Draco zog sich nach einer Minute zurück und grinste ihn an. „Komm schon, Loverboy. Lass uns für eine Weile Kinder ohne Sorgen sein."

Harry blinzelte ihn für einen Moment an, da er sich durch den Kuss noch ein wenig betäubt fühlte. Langsam breitete sich ein Grinsen auf Harrys Gesicht aus, als er begriff, was Draco gesagt hatte.

„Du weißt, dass ich dich liebe, richtig?", fragte Harry und strahlte jetzt glücklich.

„Ja und du weißt, dass ich Dich liebe, sonst würde ich zu nichts von dem hier zustimmen", erwiderte Draco mit einem schiefen Lächeln.

Harry küsste ihn schnell, bevor er schließlich das Zelt verließ und Draco zum See hinunter zerrte. Draco ging jedes Stück des Weges behutsam und schimpfte in seinen Bart etwas über idiotische Freunde, die vorgeben wollten, normal zu sein.

Alle ihre Freunde waren draußen im See, wo es eine große Schwimmplattform gab. Harry ließ Draco los um behutsam mit seinen Füße das kalte Wasser zu prüfen und watete hinaus, bis er eintauchen konnte. Harry schwamm hinaus und zog sich grinsend auf die Plattform.

„Es ist Zeit, dass du hier raus gekommen bist, Kumpel", sagte Ron trocken. „Wir hatten schon gedacht, dass ihr beide nicht zu uns kommen würdet."

„Ich bin immer noch nicht sicher, dass Dracos zu uns kommen wird", sagte Blaise mit einem Grinsen.

Harry drehte sich um und tatsächlich stand Draco noch am Ufer und schaute hinunter in das Wasser. Harry begann, zusammen mit den anderen, herzhaft zu lachen.

„Armer Draco", sagte Pansy grinsend. „Er ist beheizte Pools gewöhnt, nicht dieses kalte Wasser."

„Es ist doch eigentlich gar nicht so schlecht", sagte Blaise.

„Ich wette, dass sich das kühle Wasser großartig anfühlt", sagte George.

„Nach der Hitze in eurem Zelt", beendete Fred mit einem breiten Grinsen.

Harry grinste. „Sicher tut es das."

Hermine und Pansy schwammen träge auf Luftmatratzen auf der anderen Seite der Plattform. „Harry, ich hätte nie vermutet, dass du dich in so einen Sexbesessenen verwandelst", sagte Hermine trocken.

„Hast du damit ein Problem?" fragte Harry mit einem schelmischen Lächeln auf seinen Lippen.

Sie schnaubte. „Es ist nur ein Problem, weil niemand von uns anderen welchen hat."

„Hey!", schrien Fred und George beide auf.

„Sprich für dich selbst", erwiderte Fred.

„Nur weil wir Angelina und Alicia mitgebracht haben", sagte George.

„Bedeutet das nicht, dass wir keinen haben", fügte Fred hinzu.

„Ich kann noch immer nicht glauben, dass sie wirklich bereit waren, mit euch beiden auszugehen", sagte Ron stirnrunzelnd.

„Nun, der Rest von uns bekommt immer noch keinen", sagte Pansy gereizt.

Als alle sich wieder träge niederließen, fragte sich Harry, ob er der einzige gewesen war, der bemerkt hatte, dass sie Ron angeschaut hatte, als sie das gesagt hatte. Er schaute neugierig zwischen Ron und Pansy hin und her. Es war nicht das erste Mal, dass er einen von ihnen, den anderen anstarren sah. Es war interessant gewesen, Blaise und Hermine zu beobachten, dich ebenfalls umeinander herum schlichen.

Vince und Greg fingen Harrys Blick und grinsten. Harry grinste zurück. Also, war er nicht der einzige, der die langsame Verschiebung in der Dynamik bemerkte.

Harry und Draco waren auch die einzigen, die wussten, dass Vince und Greg ein Paar waren. Sie fühlten sich einfach nicht gerade wohl, es vor dem Ende des Schuljahres öffentlich zu machen. Harry fragte sich, ob sie es wenigstens den Rest ihrer Freunde erzählen würden. Sie waren noch die meiste Zeit schrecklich ruhig und neigten dazu, für sich zu bleiben. Jedem das seine, war Harrys Meinung dazu.

Harry glitt zwischen die zwei großen Slytherins. „Ich denke, dass diese zwei Mädchen dort auf diesen Luftmatratzen schrecklich trocken aussehen", wisperte Harry.

„Ich denke, dass Ron es vorziehen würde, Pansy nass zu sehen", stimmte Greg zu.

„Und Blaise würde es vorziehen, Hermine nass zu sehen", fügte Vince hinzu.

Alle drei grinsten, als sie Ron und Blaise beobachteten, wie sie versuchten lässig zu sein, als sie auf die zwei Mädchen starrten. Sie kicherten, als sie sahen, wie die beiden Mädchen durch zusammengekniffene Augen zu den beiden Jungen auf der Plattform hinstarrten.

„Direkt in die Mitte", wisperte Harry verschwörerisch. „Auf drei."

Vince und Greg nickten, weit grinsend.

„1... 2... 3", wisperte Harry und als er die letzte Zahl sagte, sprangen alle drei mit einer Bombe ins Wasser, direkt zwischen die beiden Mädchen auf den Luftmatratzen und den zwei Jungen, die dort zufällig auf der Plattform lagen.

Die zwei Mädchen schrien laut auf, als sie unfreiwillig in den See fielen. Ron und Blaise schrien und fluchten auf der Plattform. Harry kam wieder hoch, spuckte Wasser aus und genoss das Chaos, das er zu erschaffen geholfen hatte.

Er lachte, als Fred und George direkt nach Harry, Vince und Greg ins Wasser gesprungen hatten, und sich lauthals darüber beschwerten, von dem Spaß ausgeschlossen zu werden. Plötzlich wurde Harry unter Wasser gedrückt und er kam spuckend wieder herauf, um zu sehen, wer ihn eingetunkt hatte.

Harry sah in das Gesicht eines grinsenden Dracos. „Hey, hast du dich also doch entschlossen, zu uns zu kommen", sagte Harry glücklich.

„Ich kann euch hier ja nicht den ganzen Spaß allein überlassen", sagte Draco und starrte zu den beiden Mädchen, die versuchten, zurück auf die Luftmatratzen zu krabbeln.

Harry grinste. „Ja, ich denke Vince, Greg und ich haben gute Arbeit geleistet", sagte er zufrieden.

„Blaise und Ron scheinen zu denken, dass du gute Arbeit geleistet hast", schnarrte Draco und reckte sein Kinn zu den zwei Jungen, die die Hintern der Mädchen betrachteten, während die noch immer mit sich kämpften.

„Bei diesem ganzen Wasser ist es schwierig zu sagen, wie viel sie wirklich sabbern", sagte Harry lachend. „Denkst du, dass sie es bald geschafft haben?"

„Wollen wir hoffen", schnarrte Draco. „Dann werden sie uns vielleicht in Ruhe lassen."

„Bestimmt", stimmte Harry, mit viel Gefühl in diesem einen Wort zu.