Sorry, sorry, sorry an alle die so lang warten mussten. Aber ich war krank und musste trotzdem zur Schule und hab das ganze dann etwas verschleppt. So… aber: Im back in the game!

Es ist glaube ich etwas kurz aber ich arbeite dran, dass das Nächste etwas länger wird.

Disclaimer: Mir gehört immer noch gar nix! Außer meine eigenen Charas… Der Song ist von Madsen – Ich Rette Die Welt


ich bin eingeschlafen, aufgewacht
dann hab ich mir etwas ausgedacht
nicht einfach, aber nicht unmöglich

noch mal darüber nachgedacht
dann hab ich´s allen erzählt und wurde ausgelacht

doch das stört mich nicht

ich mach die Augen zu
und nehme all meinen Mut
denn ich weiß, heute muss ich etwas Gutes tun
ich mach die Augen zu
und nehme all meine Wut

hier kommt ein ganz normaler Held
ich rette die Welt

Du siehst es mir nicht an, ich habe einen Plan
es ist nicht leicht, doch ich glaube daran
kaum machbar, aber nicht unmöglich

egal wie es ausgeht, schlecht oder gut
am Ende hab ich es versucht
und das ist, was zählt

ich mach die Augen zu
und nehme all meinen Mut
denn ich weiß, heute muss ich etwas Gutes tun
ich mach die Augen zu
und nehme all meine Wut

hier kommt ein ganz normaler Held
ich rette die Welt

ich mach die Augen zu

und nehme all meinen Mut denn ich weiß, heute muss ich etwas Gutes tun
ich mach die Augen zu
und nehme all meine Wut

hier kommt ein ganz normaler Held
ich rette die Welt

Kapitel 2:Monday Morning

Tempe schlug langsam die Augen auf. Es war Montag Morgen. Die Sonnenstrahlen, die durch die Jalousien auf ihr Gesicht fielen, kitzelten leicht ihre Wange. Ohne zu wissen, wo sie war, oder warum hob sie langsam dem Kopf. Mit einem Mal riefen sich ihr die Bilder von letzter Nacht wieder ins Gedächtnis: .Anruf. Krankenhaus. Regan. Bleib ruhig Brennan, ermahnte sie sich immer wieder, bleib einfach ruhig, denke logisch, analysiere die Fakten. Um die Nerven zu verlieren, war später noch genug Zeit. Mit einem Blick auf die Armbanduhr an ihrem linken Handgelenk –„ Mist. Halb acht. Ich müsste schon seit einer halben Stunde im Institut sein. Und selbst dann wäre ich noch zu spät, weil pünktlich sein untypisch für mich ist und ich normalerweise schon um halb sieben anfange zu arbeiten. Mist. Mist. Mist. Angela wird… oh, nein, hoffentlich ist sie noch nicht da und hat mir schon zig Nachrichten hinterlassen." – richtete sie sich langsam auf und ging aus dem Zimmer. Regan schlief noch tief und fest, also beschloss Tempe als erstes in diesem weißen Irrgarten einen Kaffee aufzutreiben und dann im Jeffersonian anzurufen, um den Rest des Tages frei zu nehmen. Noch gestern hätte sie nie im Traum daran gedacht nicht zu arbeiten, es sei denn, sie wäre ernsthaft krank. War sie es vielleicht? Das alles war so untypisch für sie.

Noch immer in ihren Gedanken versunken schlenderte Tempe mit einem Kaffee in der hand wieder zurück zu Regans Zimmer. Ihr Rücken tat höllisch weh und egal welche Verrenkungen sie auch machte, der stechende schmerz wollte einfach nicht nachlassen.

Mitten in der Tür blieb Tempe plötzlich stehen. Regan war wach. Langsam ging sie wieder auf das Bett zu, während Regans verwirrte Blick sie musterten. Tempe begann sich zu wundern, wie viel man Regan gesagt hatte. War etwa geschwiegen worden?

„Hey", sagte Regan leise. Ihre Stimme hörte sich heiser an, müde, obwohl sie gerade rst geschlafen hatte. Sie hatte geweint. Ihre blauen Augen waren rot und leicht geschwollen.

Mist, ich war nicht da. Ich hätte da sein müssen." „ Hey", erwiderte Tempe unsicher.

„Wie geht es dir?"

Wow, dumme Frage. Was sie wohl antworten wird? War das gerade Sarkasmus? Ich verbringe eindeutig zuviel Zeit mit Booth. Wo ist er überhaupt? Er war plötzlich weg. Hör auf Bones! Jetzt fange ich selbst schon an mich Bones zu nennen. Ich verbringe viel zuviel zeit mit Booth. Hör auf! Sofort! Deine Schwester liegt vor dir in einem Krankenhausbett, weiß nicht wer vor ihr steht und du denkst an Booth. Er ist nur Booth, mein Gott. Stopp! Ich glaube nicht einmal an Religion."

„Na wie schon?", murmelte Regan mehr zu sich selbst, als zu Tempe.

Wer ist diese Frau? Bescheuerte Frage; wie soll es mir schon gehen?

a)einfach schlecht

b)sehr schlecht

c)total beschissen

An wen erinnert mich diese Frau? Sie kommt mir so vertraut vor. Denk nach Regan, denk nach. Ist sie…? Nein, das kann nicht sein. Aber abgesehen davon habe ich keine anderen verwandten mehr. Ich… muss mir erst sicher sein. Warte ab… nur noch ein kleines Bisschen."

„Tut mir leid, ich bin nicht so gut mit Menschen."

„Passt schon." Stille. Bedrückende Stille. Unerträgliche Stille. Schließlich hielt Regan es nicht mehr aus und brach das Schweigen: „Bist du… Ich meine… Bist du sie? Joy?

Woher weiß sie… Nicht einmal ich selbst wusste es bis vor kurzem. Das ist verrückt."

Mehr als ein leises „Nein" brachte Tempe nicht heraus, bis sie ihre Beherrschung wieder fand „Ich meine Ja. Ich war es mal.", sagte sie, erschrocken von dem Zittern in ihrer Stimme.

„Ich weiß, es ist nicht leicht für dich und für mich ist es das auch nicht aber…"

„Wer zu Hölle bist du dann?"

Sie schwieg einen Moment, nur solange, bis das beklemmende Gefühl sich auf de Stelle übergeben zu müssen etwas nachließ. Anscheinend wusste Regan nur halb soviel, wie Tempe anfangs gehoffte hatte „Regan, Ich bin deine Schwester.", begann sie langsam „Ich soll mich um dich kümmern, weil…" Ja, warum? Gab es keine anderen Verwandten mehr, die regan zumindest kannte? „Du kannst im Gästezimmer schlafen und…" „Warum rede ich nur Stuss?"

„Das ist vollkommen unlogisch: Du bist eine Fremde!", schnitt Regan ihr das Wort ab. „ Ich kenne dich nicht und soll mit dir Leben. Aber ich sollte dich kennen, weil du meine Schwester bist und…" Dies war mal wieder einer dieser Momente, die Tempe von ganzem herzen hasste: Dr. Temperance Brennan, eine der besten Anthropologinnen der Vereinigten Staaten von Amerika, vermutlich sogar der Welt, Bestsellerautorin und einem IQ von über 130, wusste nicht was zu tun war.

Sie war großartig, wenn es um ihre Arbeit ging. Sie konnte aus Überresten, die für andere Menschen nichts mehr waren, als Knochen, ein ganzes Leben rekonstruieren, konnte die Wahrheit finden, wenn niemand sonst es mehr konnte.

Aber das… das war zweifellos nicht ihre Liga. Tempe war noch nie gut im Umgang mit Menschen gewesen. Sie wusste nicht was sie sagen sollte, konnte, durfte. Zumal sie normalerweise nie nett zu anderen war, nur damit sie sich besser fühlten.

Doch dieses Mal war es anders. Sie wollte genau das, wollte, dass es Regan besser ging, wollte ihr all die Sorgen nehmen, wollte ihr sagen, dass alles gut würde.

Und genau das war der Punkt: Sie wusste nicht wie. In ihrem Leben gab es nichts als Fakten.

Keine Vermutungen, die in sich zusammenfallen könnten, wie ein Schloss aus Sand.

Regan schwieg. Sie starrte hilflos aus dem Fenster. Sie war nicht in der Lage, Augenkontakt mit Tempe zu halten. Sie wollte es, wollte denselben hilflosen Ausdruck darin sehen, der gerade jetzt auch in ihren Augen lag. Nur um sich besser zu fühlen, nur ein kleines bisschen, doch sie konnte dem Blick ihrer Schwester nicht standhalten. Was wäre wenn Tempe wirklich nicht wüsste, was zu tun war, wenn sie weglaufen würde, vor all dem hier?

Regan blieb still, sagte kein Wort. Es war so still, dass Tempe glaubte ihr eigenes Herz schlagen zu hören, bis sie selbst sich dazu durchringen konnte dem Schweigen ein Ende zu bereiten. Jetzt war einfach nicht der Zeitpunkt die mauern um sich herum noch höher zu ziehen, als sie es ohnehin schon waren.

„Mein Name ist Dr. Temperance Brennan. Ich arbeite als forensische Anthropologin am Jeffersonian Institut. Früher einmal…", sie stockte, das war schwerer als sie gedacht hatte. Eigentlich müsste es einfacher sein, je weniger Emotionen sie zuließ, doch es funktionierte nicht. „Früher einmal, war ich Joy Keenan, doch das ist schon sehr lange her. Meine Eltern verschwanden, als ich 15 war. Von da an habe ich bei Pflegefamilien gelebt, habe mich aber nie zu Hause gefühlt. Meine Mutter ist tot und mein Vater ist noch immer verschwunden, aber ich weiß zumindest, dass er lebt. Ich habe einen älteren Bruder und ich habe dich, meine kleine Schwester." Langsam schien Tempes kleine Rede Wirkung zu zeigen, denn Regan hatte sich wieder ihr zugewandt und blickte sie direkt an. Brennan sprach weiter, gerade so, als ob ihr niemand zuhörte: „Ich war noch nie gut im Umgang mit Menschen, habe immer nur aus Büchern gelebt. Ich habe Probleme anderen zu Vertrauen oder jemanden zu lieben, weil alle Menschen, die ich je geliebt habe, verschwunden sind. Sie sind weg und haben mich zurückgelassen. Ich habe einfach Angst, dass es jetzt wieder passiert und ich weiß nicht wie ich mit dir umgehen soll."

„Ich habe auch Angst", flüsterte Regan so leise, dass Tempe es fast nicht verstand. Regan hatte tränen in den Augen, doch sie wollte nicht weinen, wollte nicht schwach sein.

„Ich habe Schiss, dass alles noch mal passiert, dass ich dann ganz allein dastehe. Ich will doch nur meine Mutter zurück!" Das war zuviel. Regan konnte die Tränen nicht mehr länger zurückhalten. Sie liefen einfach wie zwei reißende Flüsse ihre blassen Wangen hinunter und tropften an ihrem Kinn hinunter auf ihr Oberteil.

Temperance, unsicher was sie tun sollte, hätte sie doch am Liebsten auf dem Absatz kehrt gemacht, ging einen schritt auf Regan zu.

Ihr inneres schrie danach wegzulaufen, doch sie konnte und durfte es nicht. Es war ihr nur so vollkommen fremd, wie fast alles zwischenmenschliche es war, doch sonst machte es ihr nichts aus. Doch dieses Mal war anders. Langsam legte sie ihre Hand auf die etwas kleinere ihrer Schwester und drückte diese leicht. Regan zuckte leicht zusammen, zog die Hand jedoch nicht weg. Und dann, keiner von beiden wusste mehr wie es geschehen war, lagen sich die beiden Schwestern weinend in den Armen. „Wir schaffen das.", flüsterte Tempe „Irgendwie."


Please review!!! Ich hatte keine zeit mehr, das alles noch Mal auf Fehler zu durchsuchen. Sorry P