A/N: Sohoooo... Da bin ich und mit im Gepäck - Das LETZTE Kapitel... Ja, ihr habt richtig gelesen. Stupid Mistake endet hiermit. Vielleicht wird es noch einen kleinen Epilog geben, wenn ihr n paar Reviews hierlasst! ;-) Und ich lass euch ja nicht allein. Ein anderes Projekt von mir ist ja schon "auf dem Markt." °Schleichwerbung macht° Guckt doch mal rein, gelle? ;-)
LilySummer: Oh, vielen Dank °rot werd° Ich hoffe, ich kann dir mit diesem Kapitel eine Freude machen. Du musst auch nicht vor mir niederknien. Rewieven reicht völlig! °lach° Ich hoffe, du bist auch bei den weiteren Projekten dabei, du warst mir eine sehr liebe, treue Leserin! °knuddel°
Missy: Na? Hab ich die Erwartungen erfüllt? ;-) Vielen Dank fürs Rewieven! °knuddel°
AnneCarter: Vielen Dank, das freut mich sehr:-)
Sna: Siehste mal, ich hab an dich gedacht. Dabei sollte es ja eigentlich anders ausgehen, aber ich hab mir gedacht, nein, das kannste ihr nicht antun. Das Ergebnis ist nun das. Ich hoffe, du bist zufrieden? ;-) Natürlich hoffe ich auch bei dir, dass ich dich weiterhin mit anderen Storys beglücken kann. Das Stupid Mistake dich sogar zu einem kleinen OneShot inspiriert hat, rührt mich noch immer. :-) Vielen Dank für deine lieben, tollen Rewievs! °knuddel°
Inujeanne: Hmm... Es fällt mir immer n bisschen schwer, James´Gefühle richtig rüberzubringen. Aber du hast das schon richtig verstanden, wie ich das gemeint hab. Ich hoffe, das dir das nächste Kap genauso gut gefällt wie die letzten. Vielen Dank fürs rewieven!
Kapitel 6:
Du und Ich – Wir beide?
Ich verstehe nicht ganz, also sage ich erst einmal nichts. Er will dich. Wie eine Metapher spukt dieser Satz in meinem Kopf und mein Herz schlägt drei Takte schneller. Er will dich wirklich noch.
James sieht mich fragend und abwartend an. Er beobachtet jede Regung von mir. Ich kenne das schon und mittlerweile stört es mich auch nicht mehr. Erst jetzt denke ich daran, dass er ja auf eine Antwort wartet.
„James... Ich..."
„Schon gut. Ich hab verstanden", sagt er und der Schimmer tiefster Traurigkeit setzt sich in seine Augen. Wunderschöne Teddybäraugen, fährt es mir durch den Kopf und ich muss lächeln.
„Jamie", sage ich leise, als er sich schon längst umgedreht hat. Er bleibt stehen, dreht mir aber weiterhin den Rücken zu. „Jamie, sieh mich an."
Er seufzt tief, wendet sich dann ganz langsam um. Die Traurigkeit in seinen Augen hat Resignation und Ausdruckslosigkeit Platz gemacht, so wie in den letzten Tagen auch. Es ist ihm peinlich, wenn ich sehe, dass es ihm schlecht geht, dass weiß ich. Doch ich habe gedacht, dass wir mittlerweile schon über dieses „Der Mann muss stark sein" hinweg wären.
Ich gehe auf ihn zu, bis ich dicht vor ihm stehe. Meine Hand verirrt sich in seinen Haaren. Diesen wunderbar unordentlichen, rabenschwarzen Haaren. Mit einem Mal spüre ich eine so tiefe Liebe in mir, dass es mir beinahe Angst macht. Angst, ihn wieder zu verletzen. Angst, ihn das nächste Mal vielleicht zu verlieren...
„Ich liebe dich", flüstere ich und er zuckt kurz zurück, weil ich mich so dicht an ihn drücke, dass mein Atem seinen Nacken streift. „Und egal, wie viel Zeit du brauchst – Ich werde immer da sein und warten."
Ich mache eine kurze Pause, lasse meine Worte wirken. Er höre, wie er scharf einatmet, vielleicht hatte er diese Antwort erhofft, aber nicht wirklich mit ihr gerechnet. Ich kann es ihm nicht verübeln. Wir beide sind so jung – vielleicht werden noch viele weitere Jungen kommen, für die mein Herz schlagen könnte. Aber mittlerweile bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ein weiteres Leben ohne James sinnlos wäre. Also denke ich auch nicht darüber nach, was ich verpassen könnte.
Ich streiche über seine Wange. „Ich will diejenige sein, die mit dir aufwacht, wenn du die Augen öffnest. Ich will diejenige sein, die dich auffängt, wenn du Kummer hast und ich will die sein, die mit dir lacht, wenn du glücklich bist."
Er sieht mich an, ein Lächeln stiehlt sich auf sein Gesicht. Er zieht mich an sich und küsst meine Stirn. Ganz zart liegen seine Lippen auf meiner Haut und doch habe ich das Gefühl, ein erneutes Feuer wird in meiner Magengegend entfacht.
Er riecht an meinen Haaren und ich muss lächeln. Ich liebe seine Durchschaubarkeit. Eigentlich liebe ich alles an ihm. Wirklich alles, seine guten sowie auch seine schlechten Seiten. Wieso habe ich seine Liebe nur wie eine Leichtfertigkeit abgetan...?
„James", flüstere ich wieder und er sieht mich aufmerksam an. Seine Arme ruhen um meiner Taille, sein Atem geht langsam und ruhig und ich fühle mich wunderbar beschwingt und seltsam beruhigt.
„Was denn?", fragt er leise, als ich nicht weiter rede. Er streicht über meinen Rücken, küsst mein Haar und sieht mich dann wieder sehr aufmerksam und fragend an.
„Es tut mir so leid", sage ich. Meine Augen brennen verdächtig und ich verfluche mich innerlich, für meine Schwäche die ich doch ausgerechnet in diesem Augenblick nicht zeigen wollte.
Meine Stimme schwankt, als ich fortfahre: „Ich habe dich so sehr verletzt. Das weiß ich und es tut mir so wahnsinnig leid. Ich weiß nicht, wie das passieren konnte. Das letzte, was ich wollte, war dir weh zu tun."
Er lächelt und sein Finger fährt über meine Lippen. Er sagt nicht, Schon gut auch nicht Schon vergessen oder ähnliches. Ich weiß, es braucht seine Zeit. Er muss lernen mit diesem Fehler umzugehen und ich will ihn nicht drängen. Ich will nur, dass er weiß, wie es ihn mir aussieht.
Als sich unsere Lippen treffen, küsst er mich mit aller Sanftheit, die er vermutlich in diesem Augenblick aufbringen kann. Ich drücke mich an ihn, seufze, versinke in seinen Armen, schmelze geradezu dahin.
Sein Geruch weckt sein sehr vertrautes, warmes und beruhigendes Gefühl in mir und bevor ich weiß, wie mir geschieht, habe ich schon wieder heiße Tränen in meinen Augen. Verwirrt hält er inne und sieht mich an.
„Warum weinst du?", fragt er.
„Weil ich dich so sehr liebe", gebe ich zurück und vergrabe mein Gesicht in seiner Halsbeuge.
„Und das ist zum Weinen?" Ich muss grinsen, als ich mir sein schiefes Lächeln auf seinem Gesicht vorstelle. Gewiss sieht er eben mit diesem Lächeln auf mich herunter und fragt sich, ob ich nicht doch irgendwo einen Fehler habe.
Ein lautes Räuspern lässt uns auseinander fahren und als ich mich umsehe, sehe ich Black, wie er uns breit grinsend betrachtet.
„Ich störe wirklich ungern", sagt er, sieht dabei aber nur James an.
„Dann geh doch wieder", gebe ich zurück, noch bevor ich überhaupt über meine Worte nachdenken kann.
Überrascht sieht er mich an, ebenso wie James. Ich kann nicht verhindern, dass ich trotzig meine Arme ineinander verschränke und ihn wahrscheinlich ansehe, als wäre ich ein kleines Kind, das nach seinem Lolli verlangt.
„Sie hat ne ganz schön große Klappe." Black lässt seinen Blick amüsiert zu James schweifen und auch dieser grinst.
Black kommt auf mich zu, betrachtet mich das erste Mal von oben bis unten. Er begutachtet mich und irgendwann komme ich mir vor wie eine Antiquität, über dessen Preis man sich noch nicht sicher ist.
„Was ist, Black?", schnauze ich ihn an.
„Sirius", sagt er schlicht.
Ich verstehe nicht recht. Auch James scheint erstaunt, denn er zieht eine Augenbraue hoch und sieht zwischen uns hin und her, als würde er einem Schlagaustausch beim Tennis zusehen.
„Was?", frage ich also und er grinst.
„Sirius. Ich denke, es ist an der Zeit, dass du mich Sirius nennen darfst."
„Oh, wie überaus großzügig."
„Ja, nicht wahr?" Er strahlt mich an, bevor er sich schließlich schon wieder James zuwidmet und nun fast ernst aussieht.
„Ich brauch deine Hilfe, kommst du?"
James runzelt die Stirn, nickt dann und streicht mir über die Wange. Black dreht sich galant um und in einer sehr übertriebenen Art legt er sich die Handfläche über die Augen. „Ihr dürft jetzt", sagt er und James grinst und schüttelt mit dem Kopf.
Dann küsst er mich, flüchtiger und nicht mehr ganz so sanft wie vorhin, doch noch immer mit einem sehr liebevollen Glitzern in den Augen.
„Also dann, Miss", sagt er und grinst schelmisch. „Darf ich Sie um ein Date bitten? Nächstes Wochenende?"
„Ich warte sehnsüchtig, bis Sie vor meiner Türe stehen, Mister", gebe ich zurück.
James wendet sich um, klopft Sirius kurz auf die Schulter und geht. Black dreht sich kurz zu mir um und grinst und genau in diesem Moment kommt mir ein wichtiger Gedanke.
„Sirius." Es ist ungewohnt ihn so anzureden, seinen Namen mit einem fast melodischen Klang auszusprechen.
Er sieht mich fragend an. „Wieso?"
„Was?"
„Du sagtest, jetzt ist es an der Zeit, dich Sirius nennen zu dürfen. Warum ausgerechnet jetzt?"
Er zuckt mit den Schultern, scheint diese Frage nicht erwartet zu haben, denn er zieht seine Stirn in nachdenkliche Falten.
„James hat sich für dich entschieden", meint er dann schlicht. „Der beste Freund und die Freundin sollten sich nicht immer beim Nachnamen anreden, meinst du nicht auch?"
Ich nicke nur, Sirius grinst und macht Anstalten zu gehen.
„Sirius", rufe ich ihm nach und er dreht sich wieder zu mir um.
„Lily", sage ich dann und muss bei seinem verdutzten Gesicht fast lachen.
„Hä?"
„Lily", wiederhole ich. „Es ist an der Zeit, nicht wahr?"
Damit drehe ich mich um und lasse ihn stehen.
Ende
Das ist es dann gewesen. Es hat Spaß gemacht, zu schreiben, wenn ich an die vielen lieben Rewievs denke. Ich hoffe, wir lesen uns bald wieder! ;-) Und auch wenn es jetzt das letze Kap war - trotzdem schön rewieven, gelle? Bis denne dann!
