Liebe Leser!

Entschuldigung! Ich gebe zu, es hat sehr, sehr lange gedauert, bis zu dem heutigen, glorreichen (hüstel) Tage, an dem ich dieses Kapitel (endlich und sogar verbessert) hochlade.

Danke an alle meine Reviewer, vor allem an Selene(die sehr geduldig meine seltsamen Ideen erträgt), banshee666(für zwei ganz, ganz tolle Trailer) und Amras(für sehr origenelle(!) Verbesserungsvorschläge)

Disclaimer: PotC samt Charakteren gehört Disney und die Crew der Barnacle gehört Rob Kidd. Leider.

Warning: Eigentlich nichts in diesem Kapitel. Höchstens, dass es ein bißchen kurz ist.

Genug der Vorrede. Viel Spaß beim Lesen!!

Kapitel 6 Family Reunion

Bill Turner lag bereits neben Jenny im Bett und versuchte, zu schlafen, als es plötzlich an der Tür klopfte. Jenny fuhr erschrocken hoch und Bill war mit einem Satz im Flur.

Als er die Tür öffnete, kam es ihm fast so vor, als sei die Bescherung um zwei Tage vorverlegt worden.

In der Türöffnung stand James Norrington und auf ihn gestützt, mit Norringtons Mantel um die Schultern stand da niemand anderes als Jack Sparrow.

Bill war sprachlos.

„Was...was...?"

„Guten Abend, Mr.Turner. Entschuldigt bitte, die Störung zu so später Stunde. Ich dachte nur, Ihr würdet Euch freuen, zu hören, dass Jack wieder hier ist."

Jack lächelte ihn verlegen an. Er fürchtete, dass Bill vielleicht sauer sein würde, ihm vielleicht böse war, weil er vor zwei Jahren einfach so verschwunden war, doch weit gefehlt:

Turner zog den jungen Sparrow an sich und drückte ihn wie einen verlorenen Sohn.

„Jack...Jack...Wo warst du nur?", nuschelte Bill, während er Jacks ohnehin schon unordentliche Haare verstrubbelte.

„Bill...du erdrückst mich...Ich war...ich bin..."

Norrington grinste.

„Hättet Ihr die Güte, diese überaus spannende Geschichte für morgen aufzusparen? Dann würde ich nämlich wieder vorbeikommen. Außerdem ist es ja schon spät."

„Oh. Oh. Ja, natürlich. Jack, bist du nicht müde?"

„Doch, doch, 'n bischen... Ich muss aber... ich muss dir noch was sagen... Meine Crew, die..."

„Deine Crew?"

„Ja, bin jetzt Captain."

„Du meine Güte." Bill hätte nicht stolzer sein können. „Was ist mit deiner Crew?"

„Die braucht 'ne Unterkunft. Und wir haben kein Geld, weil das verdammmte Schiff gesunken ist..."

„Sind es viele?"

„Bloß 5 ½."

„Die können zu uns. Das heißt, falls Lord Norrington nichts dagegen hat, wenn wir Gäste hier unterbringen."

Bill verkniff es sich, zu fragen, was für ein Schiff man mit der beeindruckenden Besatzung von 5, nein 5 ½ , über die See bewegen konnte.

„Ich werde mit meinem Vater reden." James verbeugte sich höflich vor Mrs.Turner, die ihm im Nachthemd gegenüber stand.

„Ich werde dann nach Hause reiten. Eine Gute Nacht wünsche ich."

Mit diesen Worten verließ der junge James Norrington die Hütte der Turners und überließ es der Familie, diese unerwartete Wiedervereinigung zu feiern.

Die Wiedersehensfeier war denn auch nur sehr kurz, da Jack beinahe im Stehen die Augen zufielen. Obwohl er das nicht zugab. Natürlich nicht.

"Ich bin wach!"

"Jaaack..." Bill seufzte. Der Junge konnte manchmal furchtbar stur sein.

Jenny saß am Küchentisch und beobachtete Jack sorgenvoll. Bill tauschte einen Blick mit ihr. Es war ihr klar, was ihr Sorgen bereitete, aber ebenso klar war es ihm, dass sie darüber nicht vor Jack reden konnten.

Bill runzelte die Stirn. Konnte er ernsthaft darauf hoffen, Jack Sparrow zu etwas überreden? Ohne Rum war das äußerst unwahrscheinlich, und mit Rum riskierte er, von Jenny erdolcht zu werden. Sie mochte es nicht, wenn Jack trank, was für Bill fast völlig unverständlich war, denn obwohl er selbst nüchtern kaum auf zwei Beinen stehen konnte, ohne umzufallen, machte ihm der Genuß von alkoholischen Getränken erstaunlich wenig aus.

Er wurde von seinen weitschweifenden Gedanken um Jack und Rum jedoch unterbrochen, als etwas Schweres gegen seine Schulter fiel.

"Jack..?"

Der Junge antwortete durch ein kurzes Schnarchen.

Bill lächelte. Wider Jacks Starrsinn hatte die Müdigkeit ihren Tribut gefordert.

Er sah zu Jenny, sein Blick wurde ernst.

"Ich komme gleich, dann sprechen wir darüber..."

Er hob den jungen Piraten mühelos auf seine Arme und trug ihn ins Schlafzimmer, wo Jenny ein Lager aus Stroh bereitgemacht hatte.

Sanft legte er den Jungen darauf und strich ihm eine widerspenstige Strähne aus der Stirn.

"Willkommen zuhause, Jackie...", flüsterte er leise...

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Danke, dass ihr bis hierhin gelesen habt... jetzt könntet ihr ja eigentlich auch reviewen, oder? ;-)