Autor: Moku

E-Mail: Mokurengmx.de

Fandom: Harry Potter

Disclaimer: Ich habe da was gefunden, was ich so liebe, seit ich es das erste Mal gehört habe: Ladies and Gentlemen:

Welcome to the disclaimer, that's right the disclaimer. This American apple pie institution known as parental discretion will cleans any sense of innuendo or sarcasm from this fanfiction which might actually make you think, and will insult your intelligence at the same time. So, protect your family. This fanfiction contains explicit depictions of things which are real. These real things are commonly known as life. So, if it sounds sarcastic, don't take it seriously. If it sounds dangerous, do not try this at home or at all. And if it offends you, just don't read it.

(Ich liebe den Humor auf dem Album XD)

J.K.R., Bloomsbury Books, Scholastic Books, Raincoast Books, Warner Bros., Inc. etc.

Das Lied "Oops, Oh my" gehört auch nicht mir.

Kommentar: Strip/Tease habe ich geklaut. Also den Titel, da ich das irgendwie genial fand, Striptease mit einem / zu schreiben. ° Die Story ist von „Aja" und könnt ihr unter http://www.gunsnhandcuffs. finden. Und wo wir gerade dabei sind (und ich hoffe, das ist nicht verboten Oo)

Mayas FF "Hatred" (lasst euch vom PoV nicht abschrecken): http://lasairandmaya. (Äh, lest unbedingt auch „Your every wish" )

Auf dieser Seite, die sich Maya mit einer anderen Autorin teilt, müsstet ihr alle anderen FF von ihr auch finden. Sind übrigens englische FFs ° Trotzdem viel Spaß beim Lesen.

Und die mit „Happy Birthday, Draco Malfoy": bin übrigens nicht auf die Melodie des Liedes eingegangen. °

16. Strip/Tease
Point of view: bla bla bla Das Mädchen aka Das Grauen
Harry; Draco

Es war ein Spektakel, dass sich niemand entgehen lassen würde – wenn er davon wüsste. Doch zum Glück des Betroffenen wurde beschlossen, dass dieses Spektakel hinter verschlossenen Türen stattfinden würde. Sorgfalt und Diskretion wurden angewandt, um auch nicht den leisesten Verdacht bei den Freunden und Bekannten zu wecken und dennoch war allgemein bekannt, dass irgendetwas passiert war – wenn Malfoys sehr schlechte Laune und Potters übertrieben strahlendes uranvergiftendes Lächeln irgendein Hinweis waren...


„Ich ziehe mich doch nicht vor dir aus! Wie bist du auf diese selbst für deine Verhältnisse überaus desillusionierte Idee überhaupt gekommen? Glaubst du, dass ich selbst unter Imperius diesen schamlosen Akt ausführen würde? Mein Respekt für dich – der nie wirklich sehr hoch war – hat heute seinen Tiefpunkt im Minusbereich erreicht und wird sich auch wahrscheinlich nie wieder von diesem Kälteschock erholen!"

„Malfoy—,"

„Ich bin noch nicht fertig! Mal davon abgesehen, dass du diesen Wetteinsatz beschlossen hast, als ich geschlafen habe und somit keine Möglichkeit hatte, auch nur ein Wort der Antipathie hervorzubringen, besitzt du auch noch die Impertinenz, Bedingungen nach eigenem Belieben zu variieren und so zu drehen, dass ich als ‚amnestiert' vor deinen Augen als privates Vergnügen auftreten darf!"

„Malfoy—"

„Wenn du es wagst, mich auch nur noch einmal zu unterbrechen, werde ich dir die Zunge rausreißen und an meinen Hausdrachen verfüttern, während sich meine Hausschlange auf den lustigen Weg durch deinen Körper macht, hast du verstanden?"

„Aber—"

„Es reicht!" Mit einer schnellen Handbewegung zog er den Zauberstab aus einer Tasche, richtete ihn auf den Gryffindor, der diesen überrascht musterte. Mit dem gemurmelten Wort Silentium vollführte er seinen Zauber, richtete dann seinen eiskalten Blick auf die Couch, die vom vorlauten Gryffindor besetzt wurde. Er kam nun auf den anderen zu, der seine dunkelgrünen Augen weit aufgerissen hatte, kniete sich hin.

„Potter," raunte er mit einem manischen Lächeln. „Jetzt darfst du dich verteidigen."

Draco wusste allerdings, was der Gryffindor als Verteidigung hervorbringen wollte – mal davon abgesehen, dass er ein inkompetenter, ungerechter Feigling war. Es wusste, dass die Troublemaker Bande etwas damit zu tun hatte, oder zumindest ahnte er es und sobald es sicher war, dass Pansy und Blaise Schuld waren, würde es tödliche Zauber hageln.


Nun war dies nur das Vorspiel des Spektakels, dass am nächsten Tag stattfinden sollte. Mittlerweile war der gesamten Schule klar, dass da irgendetwas zwischen dem Gryffindor Held und dem Lebendem Sexgott passieren würde, denn die auseinanderdriftenden Launen der beiden Protagonisten schienen ihre Klimax zu erreichen. Über die Hälfte der Schülerschaft wollte wissen, was überhaupt los war, während die gesamte Schülerschaft an diesem Abend am Liebsten Maus gespielt hätte.


Harry war sich bewusst, dass Draco nicht sehr begeistert von dem Vorschlag gewesen war und seine Stimme war immer noch rau, da er sie einen Tag lang nicht benutzt konnte, denn der wütende Schönling hatte sich permanent geweigert auch nur die Gegenformel zu denken.

Doch das alles lohnte sich für das, was passieren sollte.

Der Gryffindor wusste, dass Draco alles perfekt machte und somit würde auch der – er konnte gar nicht daran denken, ohne rot zu werden – Striptease perfekt werden – egal wie peinlich es dem anderen war.

Nun wartete er – zum ersten Mal wartete er - in ihrem Raum auf die Ankunft des Blonden, die ziemlich lange auf sich warten ließ. Für einen kurzen Moment dachte er, dass der andere nicht kommen würde, als sich plötzlich die Tür mit einem lauten Knall öffnete.

Harry wich zurück, wusste spätestens in diesem Moment, dass er mit dem Striptease einen Nerv getroffen hatte. Draco schritt mit langen selbstsicheren Schritten in den Raum, stemmte die Fäuste in die Hüften.

Der Mund des Dunkelhaarigen öffnete sich erstaunt.

Mal von der überaus aggressiven Pose abgesehen, trieb ein hautenges, weißes Hemd die Röte ins Gesicht des Dunkelhaarigen. Die grün-silber gestreifte Krawatte hing locker um Dracos Hals und sein Haar war zur Abwechslung nicht nach hinten gegelt, sondern hing ihm in wirren Strähnen ins Gesicht. Der Atem des Blonden ging überraschend schnell, jedoch konzentrierte sich der Gryffindor eher auf die dunkle, enge Hose.

„Potter, mein Gesicht befindet sich weiter nördlich," kam es von dem leicht verärgerten Slytherin. „Merlin, heterosexuelle Männer starren auf den Busen und schwule auf—"

„Das ist nicht wahr! Ich bin nicht schwul!"

„Und ich bin kein Malfoy."

„Hey—"

„Du bist widerlich, Potter."

„Was—"

„Lass es uns hinter uns bringen."

„Huh?"

„Tell you what I did last night," begann der Blonde ohne Vorwarnung, während im Hintergrund die Musik anlief. Er schloss die Tür, warf einen verruchten Blick auf den Gryffindor. „I came back, say, around a quater to three." Er wandte sich um, kam mit schwingenden Hüften auf Harry zu, zog ihn mit einer Hand hoch, ein verführerisches Lächeln auf den Lippen. „Still so high" – schnurrte er – „Hypnotized" – ein Raunen – „In a trance." – zog ihn immer weiter an sich. „From the start, so butter and brown(1) and tantalizing." Mit der anderen Hand zauberte er einen Stuhl in die Mitte des Raumes, führte den anderen Jungen darauf zu. „You woulda thought I needed help from this feeling that I felt." Mit einer schwungvollen Bewegung wirbelte er den Dunkelhaarigen herum, drückte ihn auf den Stuhl und setzte sich auf dessen Schoß.

„So shock," – Draco rutschte auf den Knien des anderen zurück, hielt sich mit einer Hand fest, die andere gespielt schockiert an seiner Brust – "I had to catch my breath."

Harry wusste anscheinend gar nicht wie ihm geschah, als sich der Blonde auf seinem Schoß niederließ, seine Hüften langsam reibend hin und her bewegte, dabei die Augen lustvoll schloss und leicht grinste. Doch so schnell, wie Draco sich auf seinen Schoß gesetzt hatte, verließ er ihn auch wieder, stellte sich direkt vor ihn. „Oops," sang Draco grinsend, warf die Krawatte zur Seite. „There goes my shirt over my head, oh my," kamen die Zeilen, als er sein Hemd, nachdem er es zum Takt aufgeknöpft hatte, langsam beim ‚oh my' auszog, dann seine Hände an den Knopf der Hose setzte. „Oops, there goes my pant dropin' to my feet, oh my." Jedoch schüttelte er an dieser Stelle nur neckisch den Kopf, entfernte die Hände indem er sie langsam und sinnlich über seinen Oberkörper fahren ließ, während Harry nicht wusste, ob er weiterhin den Blonden anstarren oder alles abbrechen sollte – er hatte eh keine Ahnung, wie er auf die wahnsinnige Idee gekommen war. „Ooh, some kinda touch caressing my face, oh my." Während der Blonde diese Zeile sang, fuhr er mit seinen langen, dünnen gespreizten Finger über sein Gesicht, den Hals hinunter immer weiter über die Brust, langsam, verspielt, mit geschlossenen Augen und leicht geöffnetem Mund.

Harry wurde wahnsinnig… es war eine verdammt schlechte Idee gewesen.

„Ooh, I'm turning red... who could this be?"

Der Gryffindor Held streckte die Hand aus, zog sie dann zurück, nicht nur, weil der Blonde seine Augen wieder öffnete, sondern auch weil ihm einfiel, dass er das nicht tun sollte, wenn er den Tag überleben wollte.

„I tried and I tried to avoid but this thing was happening." Es klang fast verzweifelnd, verlangend und sehr, sehr erotisch – zumindest aus Harrys Sicht. „Swallow my pride, let it ride and party." Das Gesicht des Slytherin veränderte sich, das niederträchtige Lächeln legte sich wieder auf die Lippen des Blonden, während seine neckischen Hände sich dem Hosenbund näherten, dann darüber hinaus wanderten. "But this body felt just like mines, I got worried. I looked over to the left," – sein Kopf wandte sich nach links, wo der riesige Spiegel hing, der Harry in diesem Moment zum ersten Fall auffiel, aber der sich seit dem ersten Tag dort befand. Die silbergrauen Augen weiteten sich, die wandernden Hände hielten inne. „A reflection of myself, that's why I couldn't catch my breath."

Die Bewegungen des Slytherin setzten mit dem Refrain wieder ein, das verführerische Tanzen, das Gleiten der Hände, die nun dazu ansetzen die Hose zu öffnen, Knopf für Knopf. Harry beugte sich vor, schien fast vom Stuhl zu fallen, obwohl er versuchte – schmerzhaft versuchte – sich zusammen zureißen. „Oops, there lies my shirt there over that place, oh my."

Die Hose war offen.

Harry war kurz davor über den Blonden herzufallen.

"Oops, there goes my pant dropin' to my feet, oh my." Und mit diesen Worten landete die Hose auf dem Fußboden.

Harrys Atem kam zu einem kurzzeitigen Stillstand, als er fasziniert den Körper des anderen betrachtete, von den leicht geröteten Wangen, über die unbehaarte Brust, immer weiter südlicher. Dabei hätte er nie gedacht, dass man Beine als „sexy" bezeichnen konnte, doch Dracos fielen definitiv in diese Kategorie. Zur Hölle, sein Bild war wahrscheinlich neben dem Wort ‚sexy' im Lexikon zu finden.

Noch bevor der Gryffindor jedoch wusste, was geschah, wurde die Hose wieder hochgezogen, die Musik endete abrupt und die Beine verschwanden wieder hinter Stoff.

„Das war's," rief der Slytherin, kam auf den Gryffindor zu und griff direkt zwischen dessen Beine. Der Dunkelhaarige stöhnte überrascht auf, versuchte zurück zu weichen. „Du widerst mich an, Potter," murmelte Draco, zog angewidert die Hand zurück. Er wischte sie an der Robe des anderen Jungen ab, holte dann einen Zettel aus seiner Hosentasche und drückte ihn dem anderen in die Hand. „Wir sprechen später darüber."

Mit diesen Worten drehte er sich um und verließ so schnell wie möglich den Raum.


Mit langsamen, schweren Schritten näherte sich eine Person dem Raum des Vertrauensschüler der Slytherin. Pansy Parkinson lag auf dem Bett, horchte auf und wandte ihren Kopf vorsichtig zur Tür. Blaise Zabini, der auf ihren Beinen saß und ihre Schultern massierte, warf erst einen fragenden Blick auf das Mädchen, wandte dann aber auch seine Aufmerksamkeit auf die Schritte, die plötzlich innehielten.

Gregory Goyle und Vincent Crabbe sahen sich ebenfalls fragend an, doch dann stand der Größere auf, ging auf die Tür zu. Just in diesem Moment öffnete sich diese mit einem Knarren. Die vier Slytherin in dem Raum wichen alle ein paar Zentimeter zurück, starrten mit geweiteten Augen auf die Person, die ihren Kopf gesenkt hielt, dann mit langsamen, schweren Schritten in den Raum trat.

„Dr...Draco?", fragte Pansy leise, bekam als Antwort aber nur ein Kopfschütteln.

Einige Minuten des Schweigens vergingen, bis der blonde Vertrauensschüler seinen Kopf hob, jeden einzelnen im Raum gefährlich anfunkelte.

„Raus," knurrte er.

Die anderen Slytherin zögerten, doch dann verließen sie so schnell wie möglich das Zimmer. Sobald sie die Tür geschlossen hatten, war alles ungewöhnlich ruhig. Sich hinterhältig grinsend ansehend, wandten sie sich von der Tür ab und entfernten sich vom Raum.

Draco währenddessen hatte sich auf sein Bett geworfen, vergrub seinen Kopf in eines der Kissen.

Um ehrlich zu sein hatte er noch nie das Bedürfnis verspürt, jemanden beim Ausziehen zu beobachten geschweige denn sich vor einer anderen Person auszuziehen. Wäre er wach gewesen, als Potter den Vorschlag machte, er hätte ihn vehement verneint.

Natürlich wusste er, wer hinter all diesem Theater steckte, jedoch machte das die Tatsache nicht erträglicher, wenn Potter – ja Potter, sie waren wieder auf Nachnamenbasis – sich vor seiner Nase einen runterholte, auch wenn er das theoretisch nicht gemacht hatte, sonders es lediglich eine natürliche Reaktion auf seine umwerfend erotische Ausstrahlung war. Er war wütend und musste diese Wut loswerden.

Sich vor Harry – Potter, Potter, er war wütend! – auszuziehen, dabei tanzen, lächeln und ihn nach Möglichkeit anmachen war nie etwas, was er hatte machen wollte.

Nicht vor Harry Potter, nie vor Harry Potter – nicht wenn er sich in dessen Gegenwart Sorgen über sein Auftreten machte. Schlimm genug, dass die gesamte Schule ihn für eine Schlampe – „Die Hogwarts Hure" – hielt (obwohl keiner einen Beweis hatte, dass er sich angeblich durch die halbe Schule geschlafen hat), was sollte Ha—Potter jetzt von ihm denken?

„Scheiße," murmelte er, als er sich auf den Rücken drehte und einen Arm über seine Augen legte.

Zum ersten Mal war Draco Malfoy etwas peinlich.

Next:

Get over yourself

(1) ehrlich gesagt, weiß ich nicht worauf sich das "brown" bezieht. Da es ein Hip Hop-Lied ist und von einer Schwarzen gesungen wird, denke ich mal, dass die Hautfarbe gemeint ist... deshalb hätte ich die Textstelle umschreiben müssen.. theoretisch... aber ich weiß nicht °