Ein herzliches Hallo an euch alle. Schön, dass es euch wieder zu mir verschlagen hat. Es gibt wieder eine kleine Vorrede und dann auch gleich das 6. Kapitel.

Ein liebes Danke wieder an meine herrliche Beta Leaky Cauldron, die mich diesmal garantiert umbringen wird, da ich gerade den Teil, den sie mir komplett angestrichen hat, nicht geändert habe. #duck# Sorry, aber das war gewollt... #g# Trotzdem wie immer untertänigsten Dank für deine Mühe. Ich weiss, dass ich schwierig bin... #g#

Tineoida: Nein, die Story wird nicht gelöscht. Es ging um eine andere Sache. Ich hab ja auch geschrieben, dass die, die es angeht, es wissen würden. Keine Sorge, soweit ich es weiss, bleibt die Story hier (hoffentlich #g#).

Leah: Es gibt keine vorgeschriebene Anzahl an Challenges, also kann ich das hier so lang oder so kurz machen, wie ich will #fg# Und wie ich mich kenne... hehehe...

Kiri&Tom: #Tom auch tritt# Genau, hör auf Kiri...

Und jetzt nochmal an die Betreffenden wegen der Pureblood-Sache: Bitte wendet euch nicht an meine email, sondern an die von Ven&mir, denn es geht uns beide was an, nicht nur mich. Anfragen werden nur über die Pureblood-Adresse geregelt. Bitte beachtet auch den Eintrag in der dortigen Bio. Danke!

Gut, das wars, ich danke euch alle für die wunderschönen reviews. Ich würde ja gern jedem was schrieben, aber dann gibt es hier wieder ein so ewig langes Vorwort wie bei DWZ. Ich habe sie alles gelesen und fand jede Einzelne wunderbar. Beantworten tue ich aber nur direkte Fragen zur Story. Ihr könnt mir auch gerne mailen, wenn ihr was wissen wollt. Einige haben davon ja seit dieser Story schon Gebrauch gemacht. Das freut mich.

Okay, los gehts:

Geißel von Hogwarts

Kapitel 6 – Die Pläne des H. J. Potter

Harry saß auf seinem Bett und plante. Die Woche war definitiv zu schnell vergangen, aber er war nicht unbedingt unglücklich, dass das Wochenende vor der Tür stand. Er hatte an den vergangenen Tagen, wann immer er Draco allein sah, ihm suggestive Blicke, Küsse und kleine Lächeln zugeworfen. Einmal war er sogar so wagemutig gewesen und hatte ihn im Vorbeigehen einen Klaps auf den Hintern versetzt. Die Blicke von Draco waren einfach unbezahlbar und als er Harrys Hand gespürt hatte, hatte er sogar vor Entsetzten aufgekeucht.

Harry hatte einen Spaß, wie noch nie zuvor. Vielleicht brachte er den blonden Slytherin ja (sogar) dazu, eine Bemerkung zu machen, vielleicht sogar vor möglichst vielen anderen. Harry würde die Leute dann aus seinen vermeintlich so unschuldigen grünen Augen heraus verletzt ansehen und Draco hätte sich vor der gesamten Schule zum Arsch gemacht.

Harry war hingerissen von der Idee.

Das einzig Schlechte war, dass Slytherin wieder am Zug mit der Aufgabenverteilung war. Die von Gryffindor gestellte Aufgabe war von Blaise am Donnerstag erledigt worden, als er Madam Hooch zu einem romantischen Besenausflug über den Verbotenen Wald eingeladen hatte. Was die meisten überrascht hatte, war, dass die Professorin einwilligte. Blaise war spät und mit einem äußerst zufriedenen Gesicht von dem Flug zurückgekehrt und seitdem konnten aufmerksame Schüler zu ihrem Entsetzen sehen, wie sich die beiden hin und wieder ansahen und wissend grinsten.

Aber jetzt war Wochenende und das hieß Hogsmeade. Und Harry war mehr als bereit; das Einzigem, worauf er noch wartete, war das Okay-Zeichen von Dean, der im Gang hockte und, von dort durch ein Fenster beobachtend, darauf wartete, dass die Slytherin das Schloss verließen. Ein Pfiff ertönte und Harry schnappte sich seinen Besen, sprang darauf, schnappte sich eine Kanne, die er mit Wasser neben sein Bett gestellt hatte und flog zum Fenster hinaus.

Von dort oben hatte er eine wunderbare Sicht über das gesamte Gelände, welches Hogwarts umgab, eingedeckt in dicken, weißen Schnee. Hagrids Hütte sah aus wie ein kleines Iglu und der Verbotene Wald wirkte wie mit Puderzucker bestäubt. Doch alles, was ihn im Moment interessierte, war Draco Malfoy, den er soeben weit unter sich entdeckt hatte. Nur ein leichter Wind wehte. Harry konnte nicht genau bestimmen, wie er sich anstellen musste, damit sein Plan aufging, aber er konnte ganz gut schätzen und da Draco glücklicherweise ein wenig abseits der Anderen ging, dachte er sich, dass es schon klappen würde. Er peilte und goss dann das Wasser aus. Blitzschnell verschwand er wieder im Turm; er kam ungefähr zeitgleich auf dem Zimmerboden an, als er von unten einen japsenden Schrei hörte.

Harry grinste.

Dann warf er sich Mantel und Schal um und rannte die Treppen hinunter. Ron hatte er gesagt, er würde ihn im Honigtopf treffen, und Hermione hatte erklärt, sie würde das Wochenende über lernen. Er traf rechtzeitig unten ein, um Draco fluchend hereinkommen und die Treppen hinunter zum Kerker verschwinden zu sehen, während sich dieser den nassen Mantel herunterriss. Er lief ihm die Treppen hinterher und erwischte ihn schließlich in einem kleinen Gang, der zu den Gewölben führte. Draco fluchte noch immer vor sich hin.

„Verdammt, wenn ich den Penner erwische, dem dreh ich..."

„Na, Malfoy, hast du dich nass gemacht?"

Draco drehte sich um, sah auf und schloss die Augen in einem Stoßgebet. Nein, nicht Potter, nicht jetzt! Er konnte nicht mehr sehr viel mehr von diesem Mist ertragen, denn der Gryffindor zur Zeit mit ihm abzog.

„Was willst du, Potter?"

„Oh, nett, dass du fragst. Hm, ein Haus im Grünen wäre nett, eine Ausbildung zum Auror und ich wollte schon immer mal nach Hawaii."

Draco hatte plötzlich das unerklärliche Bedürfnis, seinen Kopf gegen die Wand zu schlagen. Oder besser – Potters Kopf.

„Wenn du sowieso nur Deko stehst, dann wirst du mich sicherlich entschuldigen. Wie du siehst, habe ich ein kleines Problem und würde mich gern umziehen. Wenn es dir also nichts ausmacht?"

„Oh, nein, es macht mir überhaupt nichts aus, wenn du dich umziehen willst. Brauchst du Hilfe?"

Draco fielen fast die Augen aus dem Kopf. „Bitte?"

„Nein, nein, du brauchst mich nicht bitten, ich mach es doch gern. Also, was wollen wir dir denn zuerst ausziehen?"Nachdenklich umkreiste Harry den blonden Jungen. „Ich denke, wir fangen mit dem Hemd an, was meinst du? Gleich zuerst die Hose, wäre vielleicht ein wenig... Ich weiß nicht, intim?"

„D... du wirst mir gar nichts ausziehen, Potter."Draco geriet gefährlich nah an die Grenze zur Panik.

„Nana, nun hab dich mal nicht so. Ich bin mir sicher, du hast nichts, was ich nicht schon mal gesehen habe. Oder vielleicht doch?"Harry sah ihn anklagend an. „Draco, Schätzchen, verbirgst du etwas vor mir?"

„Was zur Hölle versuchst du zu erreichen, Potter?"Es war reines Zeitschinden und Draco wusste es.

„Aber, aber, kein Grund unfreundlich zu werden! Ich versuche nur, dir alles zu erleichtern. Du weißt, was ich sagen will! Na ja, seit du dein Interesse an mir gezeigt hast, versuche ich natürlich nur, dir entgegenzukommen."

Harry hätte gern noch weitergemacht. Es tat so gut, Malfoy endlich mal alles heimzuzahlen, was er ihm über die Jahre angetan hatte. Er wollte den anderen ja eigentlich auch nur ein wenig necken. Umso geschockter war er, als der Slytherin ihn plötzlich am Kragen packte und ihn gegen die nächste Wand warf. Seine grauen Augen flackerten gefährlich im Feuerschein.

„Findest du das witzig, Potter? Nein, antworte mir nicht, du tust es wahrscheinlich. Aber ich gebe dir einen guten Rat: Hör auf mit dem Scheiß, bevor du in etwas hineingerätst, wo du nicht mehr so leicht rauskommst. Meine Geduld hat Grenzen. Und jetzt lass mich in Ruhe!"

Er stieß Harry von sich und ging ein paar Schritte tiefer in den Gang hinein. Harry drehte sich verdutzt zu ihm um.

„Hey, Malfoy, jetzt hab dich mal nicht so. Ich hab doch nur Spaß gemacht!"

Draco drehte sich um und sah in verachtend an.

„Ja, das hast du, nicht wahr?"

Damit verschwand er und ließ einen ratlosen Harry zurück.


Verdammt sei Potter, seine Eltern und deren Eltern und überhaupt alles, was mit dem verfluchten Goldenen Jungen der Zaubererwelt zu tun hatte!

Draco schmiss die Tür zu seinem Zimmer mit solcher Gewalt zu, dass das Holz im Türrahmen vibrierte. Er ließ sich zitternd vor Wut auf seinem Bett nieder. Ich hab doch nur Spaß gemacht! Ja, klar! Echt witzig!

Zum wiederholten Male fragte sich Draco, wie er nur so bescheuert sein konnte. Wie zur Hölle konnte er auf Harry Potter stehen? Er hatte sich gegen seinen Vater gewandt und alles, woran er ihn erzogen hatte, zu glauben, verraten, aus dem Gedanken heraus, dass der Gryffindor ihn dann vielleicht endlich bemerken würde. Ihn wahrnehmen würde, als jemanden, der ihm gleich war, der ein Freund sein konnte und nicht als die Verkörperung des Feindes.

„Dumm, so dumm", murmelte er und ließ sich mit dem Rücken auf das Bett fallen. Er bedeckte sein Gesicht mit beiden Händen und versuchte die neuerwachte Härte zwischen seinen Beinen so gut es ging zu ignorieren. Hölle, Potter verspottete ihn und er bekam einen Steifen. Ganz toll! Aber das Bild, wie Harry ihn umkreiste und so tat, als würde er ihm das Hemd ausziehen wollen, ließ das Blut nur weiter nach unten rauschen.

Kein anderer Gedanke hatte Platz in seinem Kopf, als er sich jede Kleinigkeit des dunkelhaarigen Jungen ins Gedächtnis rief, und mit einem resignierenden Seufzen öffnete er seine Hose und umfasste seine geradezu schmerzhafte Erektion.

„Ich hasse dich, Harry", flüsterte er leise, doch in seinen Gedanken tat er das Gegenteil.


Hermione hatte es sich in der Bibliothek bequem gemacht. Als einzige Schülerin von Hogwarts genoss sie das Vertrauen der Büchereileitern, Madam Pince, und da sie gleichzeitig auch Headgirl war, hatte Madam Pince ihr die Hoheit über die Bibliothek anvertraut und hatte sich zu einem Schwätzchen mit Madam Pomfrey auf die Krankenstation verzogen.

Wie üblich breitete sich die Lektüre, die Hermione ausgewählt hatte, über den ganzen Tisch und stapelte sich so hoch, dass sie sich problemlos dahinter verstecken konnte. Sie war ganz vertieft in einen Text über Anwendung von Arithmantik bei der Entschlüsselung antiker Sprachen, als sich ein Schatten über sie legte.

„Ah, wen haben wir denn da?", flüsterte eine Stimme und Hermione wirbelte hoch, das Herz in ihrer Brust wie wild schlagend. Doch statt schwarzer Augen und Haare, sah sie in blaue Augen, umgeben von einem Gewirbel aus braunem Haar.

„Professor Lupin", atmete sie erleichtert, aber auch ein wenig enttäuscht, wie sie mit Verlegenheit feststellte. Sie hatte Snape seit ihrem „Zwischenfall"nicht mehr gesehen, selbst bei den Mahlzeiten schien er immer gerade dann verschwunden zu sein, wenn sie auftauchte.

Lupin, der wieder Verteidigung gegen die Dunklen Künste lehrte, legte den Kopf schief. „Aber Hermione, du brauchst mich außerhalb des Unterrichts doch nicht Professor nennen, das weißt du doch", schmunzelte er, „sag Remus."

„Ja, entschuldige Remus, ich war gerade irgendwie..."Sie wedelte mit einer Hand und rollte die Augen. Er lachte und setzte sich neben sie.

„Schön, dass ich dich hier treffe, weißt du, ich wollte dich sowieso etwas fragen", lächelte er dann. „Ihr, das heißt die Siebtklässler, habt ja vor den NEWT's zwei Wochen frei, in denen ihr euch vorbereiten könnt. Ich wollte dir anbieten, die zwei Wochen im Grimmaulds Place zu verbringen. Harry und Ron kommen auch. Was denkst du?"

„Oh Remus, ist das dein Ernst? Ja! Ja, ich will auch hinkommen. Das ist so toll", jubelte sie du warf dem Werwolf die Arme um den Hals. Remus legte einen Arm um ihren Schulter und strich ihr über den Rücken.

Remus hatte nach dem Tod seines Freundes Sirius dessen Haus geerbt und wenn er dort war, dann fühlte er sich oft einsam. Seit Voldemorts Tod traf sich der Orden nicht mehr und das Haus war leer und ruhig. Und mit wem würde er es lieber teilen, als mit Harry und Ron und natürlich mit Hermione, die sich in der letzten Zeit zu einer charmanten, jungen Frau entwickelt hatte, was auch Remus nicht entgangen war. Zwei Wochen mit ihr, wer wusste schon, was sich da möglicherweise entwickeln würde? Mit ein wenig Hilfe seinerseits, dass verstand sich von selbst.

Er lächelte erneut und schloss das fröhliche Mädchen enger in die Arme.

Von seinem Regal in der Verbotenen Abteilung aus, beobachtete Severus, wie Remus die Arme um Hermione legte und sie sich an ihn schmiegte. Er war gerade von der Abteilung über Tränke gekommen, als er Zeuge dieser spontanen Umarmung wurde. Ihm entging auch nicht das Lächeln von Remus und seine Hände, die über ihren Rücken strichen. Er verengte die Augen. Wie kam dieser Werwolf dazu, sich dem zu nähern, was ihm gehörte? Erst Weasley (von dem er inzwischen wusste, dass er mit Hermione nur befreundet war) und jetzt Lupin. Gab es dieses Jahr eine offizielle Jagt-Hermione-Saison?

Nach dem Kuß von Hermione hatte er sich, geschockt über sich und seine Reaktion auf ihre Nähe, zurückgezogen. Ja, schön, er gab es zu, er war ihr aus dem Weg gegangen. Er hatte in den letzten Tagen überdacht, wie er sich ihr am Besten nähern könnte. Ihr Kuß war so süß gewesen, ihr Geschmack überwältigend und der Körper, den er durch seine Roben gespürt hatte, war der einer Frau gewesen. Er hatte endlose Stunden in seinem Sessel vor dem Kamin verbracht, mit einer Flasche Glen Odgens Feuerwhiskey, und phantasiert, wie er sie von ihrer Kleidung befreien und seine Hände langsam über ihren Körper gleiten lassen würde.

Doch offenbar war er mit diesen Überlegungen nicht der Einzige und nun war Remus ihm zuvorgekommen. Er klappte das Buch, das er noch immer in der Hand hielt, zu und hielt es so fest, dass seine Fingerknöchel weiß hervortraten. Er sah, wie die beiden sich voneinander lösten und den Hauch von Rot auf Hermiones Wangen. Er biss die Zähne zusammen, bis sein Kiefer schmerzte. Er konnte förmlich die Gedanken in dem Kopf des Werwolfes hören, wie er überlegte, ob er sie küssen sollte oder nicht. Das konnte Severus auf keinen Fall geschehen lassen!

Er trat aus den Schatten des Regals und schritt hinüber zu dem Tisch der beiden.

„Lupin, Ms Granger", presste er mühsam hervor, anstatt seinen Instinkten nachzugeben und Lupin hier und jetzt mit bloßen Händen umzubringen. Zufrieden sah er, wie der andere Mann mit schuldbewusster Miene zurückwich. Aha, dachte er, also hatte ich Recht. Er wollte sie küssen. Er blickte zu Hermione und erkannte, dass sich das Rot auf ihren Wangen verstärkt hatte.

„Severus", nickte Lupin, während Hermione kein Wort herausbekam. Alles, was sie tun konnte, war, auf ihn zu starren. Wie war er plötzlich aus dem Nichts hier aufgetaucht? Hatte er sie mit Remus gesehen? Hatte er die Umarmung vielleicht falsch verstanden? Dachte er wohlmöglich...? Und wenn, was ging es ihn an? Und warum dachte sie überhaupt darüber nach, was er dachte? Das konnte ihr doch egal sein, oder? Jawohl, das war es auch!

Sie streckte entschlossen das Kinn nach vorn und sah zu ihm auf und ihm direkt in die Augen. Fehler! Großer Fehler! Aber das merkte sie erst, als es schon zu spät war. Mitternachtsschwarze Augen bohrten sich in ihre, als würden sie auf den Grund ihrer Seele vordringen, und ein Glühen, dass sie nur aus ihrem vergessen geglaubten Traum kannte, glomm in seinen Augen. Augenblicklich verwandelten sich ihre Beine in Pudding und sie war froh, zu sitzen.

Snape verfolgte die Emotionen auf ihrem Gesicht aufs Genaueste. Er hatte immer gesagt, dass der größte Fehler der Gryffindors darin lag, dass man ihre Gefühle auf ihren Gesichtern erkennen konnte, doch in diesem Fall war er sehr froh darüber. Er sah die Besorgnis, die Abwehr, den Zorn und schließlich die Unsicherheit, die in einen hilflosen Blick überging. Innerlich grinste er. Vielleicht war doch nicht alles verloren, doch zunächst musste er Lupin von ihr entfernen.

„Professor", schnarrte er und sah Lupin direkt an, „ich habe ihre nächste Dosis Wolfsbanntrank fertig und würde Ihnen gern ein paar Fragen zu dem letzten Trank stellen. Ich habe ihn etwas erweitert und würde gern wissen, ob Sie irgendwelche Veränderungen bemerkt haben, im Gegensatz zu vorher."

Remus lächelte gezwungen. „Natürlich, Severus."Er erhob sich und sah noch einmal auf Hermione herunter. „Wir sehen uns, Mione", lächelte er und widerstand dem Drang, ihr über die Wange zu streichen.

„Jetzt, Lupin", zischte Severus und wartete, bis der Mann an ihm vorbei, zur Tür gegangen war. Dann sah er zu Hermione und seine Augen versprachen ihr Dinge, die sie in heilloser Verwirrung zurückließen.


An diesem Abend kam die nächste Aufgabe der Slytherins in den Gryffindorgemeinschaftsraum. Lavender, die den Zettel geöffnet hatte, brach in haltloses Lachen aus und zeigte ihn Parvati, die ebenfalls zu kreischen begann.

„Was ist es denn?", fragte Harry neugierig und sie warfen ihm feixend den Zettel zu.

Challenge 5

Harry Potter muß nach dem nächsten Quidditchspiel vor allen Anwesenden einen Striptease auf dem Feld hinlegen!

Harrys Kinnlade fiel in unbekannte Tiefen.

Ein Schrei durchdrang den Gemeinschaftsraum der Slytherins.

„IHR HABT WAS?", kreischte Draco panisch.

Merlin, das überleb ich nicht!



Tjaja, armer Draco, armer HARRY! Was hat Snape jetzt wohl mit Hermione vor und wie passt Remus da rein? Fragen über Fragen. Na, mal sehen ob das nächste Kapitel da was beantworten kann!

Nächstes Mal: Kapitel 7 – Nackte Tatsachen

Danke fürs Lesen und wir sehen uns nächste Woche!

viv