Hi!

Ich hab diesmal leider nicht die Zeit, grosse Vorreden zu schwingen, also machen wir es kurz:

Reviewer: Danke fürs lesen und reviewen. #smooch#

Beta: Danke leaky. Wie immer ausgezeichnete Arbeit. Und: Glückwunsch zum bestandenen Abi.

Dringende FF-Empfehlung: The god of the lost, hier auf ffnet, Pairing: Draco/Hermione, englisch, unglaublich perfekter, mitreissender Plot.

Disclaimer: Yadda yadda, nicht meins, yadda yada mecker grummel crucio.

Last mich wissen, wie eure Abis gelaufen sind. Ansonsten liebe ich euch alle, viel Spass beim Lesen!

Ach so: Lokus: Ja, ich hab deine Empfehlung damals schon gekriegt. Klar kenn ich yamatos Werk. Ist klasse.

Cilia whateverthenamewas: #kick# Wart du mal nächste Woche ab, Fräulein. #g#

Geißel von Hogwarts

Kapitel 17 – The prancing broomstick - Teil I

Was soll mit mir sein, Ms Granger?" Sein Lachen war eisig. „Ist es nicht das, was Sie wollen?" Seine Augen blitzten und seine Stimme wurde leise und grausam. „Na los, entscheide dich. Zieh dich aus oder verschwinde."

Seine Worte schienen nur langsam zu Hermione durchzusickern, doch als ihr die volle Bedeutung klar wurde, trat sie einen Schritt zurück.

„Du Bastard! Wie kannst du es wagen?"

Was ich wage und was nicht, ist meine Sache. Darf ich daraus schließen, dass du nicht interessiert bist?"

Hermione warf ihm einen Blick voller Abscheu zu, dann drehte sie sich um und ging zur Tür.

xxx

Harry hatte sehr wohl bemerkt, dass Hermione hinter ihm in der Klasse zurückgeblieben war, höchstwahrscheinlich, um mit Snape zu reden. Er machte sich Sorgen. Sorgen, was Snape mit Hermione tun würde; Sorgen, was Hermione tun würden, wenn Snape fertig war, und Sorgen, ob seine Lüge auffliegen würde. Dann hätte er sowohl Snape, als auch Hermione gegen sich und dass würde wahrscheinlich das beenden, was Voldemort angefangen hatte. Und diesmal würde es kein Happy End für ihn geben.

Bevor er jedoch etwas tun konnte – und zweifellos etwas Dummes noch dazu – wurde er jedoch geschickt abgelenkt, als zwei, ganz offensichtlich aufs Greifen trainierte, Hände ihn plötzlich nach hinten weg und in einen schmalen Korridor zogen, von denen es, wie er langsam feststellt, hier unten nur so wimmelte.

Das Ganze entwickelte sich mal wieder zu einem Sightseeing á la Draco Malfoy, was soviel bedeutete, wie oben, unten, recht und links Mauer, vorne blonde Haare, eine Hand um seinen Arm und immer den Flur entlang. Schließlich blieben sie stehen.

„Weißt du, welcher Tag heute ist?"", kam es triumphierend von Draco.

„Totensonntag?", fragte Harry und starrte explizit auf das Friedhofsgemälde, welches vor ihnen hing und auf welchem ein kalter Wind über blattlose Bäume hinwegpfiff. Harry nahm zumindest an, dass der Wind kalt war, denn erstens war es ein Gemälde in den Kerkern - was als Beweisführung bereits gereicht hätte – und zweitens war der Wind auf dunklen Friedhöfen immer kalt.

Draco sah kurzzeitig verwirrt aus, beschloss aber dann, der Äußerung keine weitere Beachtung zu schenken.

„Nein", verkündete er, „es ist Donnerstag." Dabei sah er so stolz aus, dass Harry schwante, dass er irgendeine Kleinigkeit vergessen zu haben schien.

„Das ist schön", sagte er langsam, wobei er versuchte, möglichst so auszusehen, als hätte er Ahnung, wovon Draco sprach. Ein Plan, der oft zuversichtlich von Schülern benutzt und von Lehrern zerstört wird. „Ich mag Donnerstage. Sie sind so ... nah am Freitag."

Draco seufzte. „Du hast keine Ahnung, was ich von dir will, oder?"

„Sex?", fragte Harry hoffnungsvoll.

Graue Augen leuchteten auf, kehrten dann aber mit offensichtlichem Bedauern in ihren Ursprungszustand zurück.

„So fern es mir normalerweise liegt, ein derartiges Angebot zurückzuweisen", lechzte er Harry an, dass diesem ganz anders wurde, „so muss ich doch ablehnen. Vorerst!" Er wirkte, als ob ihn dieses gewaltige Opfer beinahe umbrächte. Und vermutlich tat es das auch. Wie auch immer... Es gab Dinge, die vorerst mehr Aufmerksamkeit bedurften. Dinge... Dinge wie Sex... Unanständiger, langsamer, schmutziger Sex, mit Worten, für die ihn seine Mutter vermutlich den Hauselfen übergeben hätte, damit sie seinen Mund mit Seife auswuschen. Es hatte halt auch Vorteile, von der Familie verstoßen zu sein. Er schüttelte den Kopf. Zuerst die Arbeit...

„Es ist Donnerstag", erklärte er mit soviel Würde, wie das rasch wachsende Zelt in seiner Hose zuließ. „Das Ende der Leidensperiode für die Slytherins. Klingelt da was?"

„Wenn man ein Glöckchen ranhängen würde", mutmaßte Harry, mit Expertenblick in Richtung Dracos Körpermitte.

Geduld... Geduld... Karmapunkte... denk an Filch, Filch mit... Hagrid..., Filch mit Umbridge... Umbridge... uwäh... Das tat den Trick. Dracos Verstand wurde wieder ausreichend mit Blut versorgt, die Partygäste in seiner Hose brachen widerwillig ihre Zelte ab, der unartige kleine Draco wurde zurück in Keller geschickt und die Autorin wird wegen schlechter Metaphern hingerichtet.

„Konzentrier dich", moserte der Slytherin und meinte damit nicht nur Harry, sondern auch sich selbst. „Wo war ich? Ach ja, Leidensperiode. Ende. Richtig. Ab heute 18 Uhr, was in inzwischen in nicht ganz einer halben Stunde ist, ist die Herausforderung beendet und Slytherin am Zug. Fürchtest du dich? Gut! Du hast allen Grund dazu. Mbwahahahah." Er gab Harry keine Chance zu antworten. „Was allerdings auch auf den heutigen Tag fällt, ist die Einlösung einer gewissen Wette, die einen Hogsmeade-Ausflug zum Ziel hat. Erinnerst du dich?"

Die Galleone fiel bei Harry in einzelnen Knuts, daher dauerte es einen Moment, bis es klingelte. Er vollführte die typisch männliche Geste, die indizierte, dass er verstanden hatte. Er klappte den Mund wortlos auf und zu, wie ein Fisch, der auf dem Trockenen lag.

xxx

Nachdem sie die Tür mit aller Wucht hinter sich ins Schloss geschmettert hatte, stampfte Hermione durch die Gänge Hogwarts. Entgegen den Vorstellungen von tränenreichen Schnulzenromanen oder anderen, ähnlich anrüchigen Quellen, reagierte Hermione so, wie jedes normale Mädchen es in der Situation getan hätte.

Sie schwor bittere Rache.

Er hatte sie benutzt. Er hatte sie ausgetrickst, ihr vorgespielt, etwas zu empfinden, und sie dann eiskalt abserviert. Er hatte sich verhalten, wie ein... ein... MANN! Sie schnaubte. Allein bei dem Gedanken, wie er sie ein paar Minuten zuvor behandelt hatte, bebte ihr Körper und sie hätte sich nicht gewundert, wenn Rauch aus ihren Nüstern oder kleine, elektrische Blitze aus ihrem Kopf geschossen wären. Was bildete er sich ein, wer er war? Was dachte er, wer sie war? Bildete er sich tatsächlich ein, dass sie ihn damit einfach davonkommen lassen würde?

Der Mann würde nicht wissen, was ihn getroffen hatte, wenn sie mit ihm fertig war.

„Entschuldigung? Kannst du mir sagen..."

Ein unvorsichtiger Sechstklässler machte den Fehler, das schnaufende Headgirl anzusprechen. Das Einzige, was Hermione sah, war ein weiterer Mann.

„WAS, zischte sie. „Was willst du? Ein Gespräch anfangen und mich in emotionaler Sicherheit wiegen, mir vorspielen, dass du mich lieben würdest, um dann später auf meinen Gefühlen rumzutrampeln, ja? Mich ausnutzen? Ihr seid alle gleich, ihr undankbaren, hinterhältigen ... MÄNNER! Von mir aus könntet ihr alle verschwinden, ich würde euch keine Träne nachweinen! Du brauchst mich gar nicht so anzugucken, ich hab dich durchschaut, ja, das hab ich! Mach das du wegkommst! NA LOS! VERPISS DICH!"

Der junge Hufflepuff nahm die Beine unter den Arm und es dauerte nicht lange, bis die ganze Schule wusste, dass das Headgirl auf einem brutalen Emanzentrip war. Oder alkoholabhängig. Da gab es gespaltene Ansichten.

xxx

Harry und Draco drückten sich um Ecke und sahen Filch zu, wie er sich langsam den Korridor hinab bewegte.

„Das war knapp", flüsterte Draco.

Harry schüttelte den Kopf.

„Malfoy, es ist gerade mal kurz nach sechs. Wir tun nichts Verbotenes, wenn wir uns hier aufhalten."

„Nein, das nicht, aber Filch ist ein wenig sauer, weil er Playwizard-Sammlung vermisst."

„Wo ist sie denn hin?"

„Er hat sie mir geschenkt."

Harry sah ihn ungläubig an. „Filch hat dir was geschenkt?"

Der Slytherin grinste teuflisch. „Geschenkt, gestohlen, wo ist der Unterschied?"

„Du hast Filch beklaut?"

„Ja." Draco schob sich näher an Harry heran. „Ich bin ein gesetzloser Regelbrecher. Macht dich das an?"

„Erinnere mich bei Gelegenheit daran, dass ich dir was übers Regeln brechen erzähle."

„Arroganter Sack."

„Slytherin."

„Der Weg ist frei."

Sie schlichen einmal quer über den Gang, leicht vornüber gebeugt, auf Zehenspitzen und mit angehaltenem Atem, was die Gruppe von Ravenclaws schräg gegenüber dazu brachte, die Augenbrauen hochzuziehen. Nachdem sie geschickt und seitlich ans Geländer gedrückt die Treppen hinunter gelaufen waren, mehrere Haken geschlagen und falsche Fährten gelegt hatten, waren sie sicher jeden möglichen Verfolger abgehängt zu haben. Interessiert beobachtet von inzwischen fast der halben Schule standen sie schließlich am Hauptportal.

„Sehen wir es ein – wir sind Nieten im Schleichen", murmelte Harry.

Daraufhin hielten es ein paar Fünft- und Sechstklässler für angebracht, ihnen aufmunternd zuzurufen und die Daumen nach oben zu halten.

„Wie du Ihn-der-tot-ist jemals besiegen konntest, ist mir ein Rätsel", knurrte Draco. „Und wie kommen wir jetzt nach Hogsmeade?"

„Mir fällt schon was ein."

„Solange kann ich nicht warten." Der Slytherin drehte sich um. „Und das war eine Demonstration, wie leicht man eure kindlichen Geister vom wahren Geschehen ablenken kann. Während ihr hier steht und uns beobachtet, ist eine Gruppe von nicht näher zu benennenden Schülern in eure Gemeinschaftsräume eingebrochen und klauen den Jungen die versteckten Magazine und den Mädchen die Unterwäsche. Schönen Tag noch!"

Schreiend und kreischend teilte sich die Menge wie das Rote Meer und machte sich wie eine Heuschreckenplage davon.

Draco drehte sich zu Harry um. „Gesehen, wie man das macht? So, jetzt lass uns planen, wie wir hier wegkommen."

Harry brummte irgendetwas, was mit Sicherheit nicht besonders nett war, und gab Draco ein Zeichen, mitzukommen. Da alle Schüler in ihre Häuser gerannt waren, um ihrer Ansicht nach zu retten, was zu retten war, brauchten sie dieses Mal ihre nicht existierenden Schleichkünste nicht anzuwenden. Im dritten Stock stellte sich Harry vor die Statue einer buckligen Hexe und schien mit sich zu ringen.

„Was ist los?"

Der Gryffindor sah ihn nachdenklich an. „Ich weiß nicht, ob ich dir genug trauen kann."

Draco schien stolz zu sein. „Das ist lieb von dir."

„Das war NICHT als Kompliment gemeint!"

„Ach so. Jetzt hab dich nicht so. Du hast mir schon bei ganz anderen Sachen vertraut. Du weißt schon..." und er wackelte mit den Augenbrauen.

„Eww. Schwein."

„Fast. Slytherin. Egal. Und jetzt?"

Dissendium."

„Selber. Was?"

Der Buckel der Statue öffnete sich einen Spalt breit und Harry sah Draco halb genervt, halb amüsiert an. Draco steckte seinen Kopf in den Spalt und ein paar Sekunden später ertönte seine Stimme dumpf aus dem Inneren. „Is' dunkel hier!"

Harry schlug sich die Hände vors Gesicht.

Lumos! Und wo führt der Gang hin?"

„In den Honigtopf. Genaugenommen in den Keller vom Honigtopf."

Dracos Kopf erschien wieder aus dem Inneren und er sah Harry mit zusammengekniffenen Augen an. „Honigtopf in Hogsmeade... Tarnumhang..." Man konnte sehen, wie die Räder in seinem Kopf ratterten und schließlich das Puzzle zusammensetzten. „Du Ratte!"

„Fast. Gryffindor. Egal. Beweg dich."

Mit einem wohlgezielten Stoß sandte Harry Draco in den Gang und folgte ihm gleich darauf. Der Buckel der Hexe schnappte zu und im gleichen Moment trapste Tonks um die Ecke.

„Na endlich. Ich dachte schon, die beiden hauen gar nicht mehr ab."

xxx

Hätte sich irgendjemand im Keller des Honigtopfes aufgehalten, wäre er Zeuge eines interessanten Zwischenfalls geworden. Stimmen erschallten aus dem Nichts.

„Sind wir endlich da?", quengelte die erste Stimme.

„Nein", fauchte die Zweite.

„Ist es noch weit?" Wieder die Erste.

„Ja."

„Es ist so kalt und feucht hier unten. Ich werde bestimmt krank."

„Ich kann kaum damit beginnen aufzuführen, auf wie viele Arten mir das egal ist."

„Du bist gemein."

„Mach du dir lieber Sorgen um deine Haare."

„WAS? WIESO? WAS IST MIT MEINEN HAAREN?"

„Oh, Merlin, töte mich jetzt!"

Ein Teil des Bodens bewegte sich und eine der Platten wurde emporgehoben.

„Hey – du hast mich angelogen."

„Und?"

Ein Kopf mit einer zerzausten schwarzen Mähne tauchte aus dem Loch im Boden auf, gefolgt von einem nicht weniger zerzausten, blonden Schopf. Beiden fingen damit an, sich die Spinnenweben aus den Haaren zu zupfen. Als sie sich dann aus der Öffnung hochziehen wollten, stellten sie fest, dass dies gleichzeitig nicht möglich war. Ein herzhaftes Gerangel war die Folge, welches aber auch keinen Sieger hervorbrachte. Schließlich legte Harry Draco einfach beide Hände de auf den Kopf und stemmte ihn untertage.

„Retter der Zaubererwelt haben Vorrang, klar?"

Draco tauchte mit einem manischen Grinsen auf und legte den Kopf schief. „Weißt du, Potter, ein Gentlemen bittet seinen Partner darum runterzugehen. Runterstemmen bedeutet schlechte Manieren." Der Ton, der in seiner Stimme mitschwang, war unmissverständlich.

Harry war sich ziemlich sicher, dass der plötzliche Schmerz in seinem Kinn davon stammte, dass sein Unterkiefer grade zu Boden gefallen war. Er drehte sich hastig weg und verscheuchte die ungebetenen Bilder aus seinem Kopf. Pfui, böser Harry! Er beeilte sich zur Treppe zu kommen und stieg die ersten Stufen hinauf.

„Komm endlich. Und hör auf, mich anzustarren!"

Draco folgte ihm katzengleich.

„Woher willst du wissen, dass ich dich angestarrt hab?"

„Ich spüre die fragenden Augen von Idioten!"

xxx

Nachdem sie den Honigtopf durch eines der Fenster verlassen hatten, drehte sich Harry postwendend in Richtung der „Drei Besen". Draco packte ihn am Arm.

„Und was genau denkst du, das du vorhast?"

„Ich denke, wir wollten was trinken gehen?"

„Ja, aber nicht dort. Oder willst du deinem Freund Hagrid deine Anwesenheit dort erklären? Oder einem der anderen Lehrer vielleicht? Was denkst du, was die abends machen? Sich in ihre Zimmer zurückziehen und lesen?"

„Öhm... nicht?"

„Natürlich nicht! Dummkopf! Wenn ich den Erzählungen vertrauenswürdiger Quellen trauen kann, dann ist Hagrid in zwei Stunden dicht, Flitwick in drei Stunden auf Randale aus und Hooch in vier Stunden oben ohne auf der Bar."

„Dähäää."

„Genau."

„Also in den Eberkopf?"

„Bist du verrückt? Da wimmelt es von Abschaum und Spionen. Ich persönlich habe keine Lust, mich morgen vor Dumbledore zu verantworten, weil ein schöner, langer Artikel über meine Trinkgewohnheiten im Daily Prophet steht. Du?"

„Nicht wirklich. Aber wo sollen wir was zu trinken herkriegen? Mehr Kneipen gibt es doch in Hogsmeade nicht."

„Sagt wer?" Ein Grinsen breitete sich über Dracos Gesicht aus. Er ruckte mit dem Kopf. „Du hast uns aus Hogwarts rausgeführt, den Rest überlass mir. Komm mit."

xxx

Seit wann war Hogsmeade so groß? Harry war noch nie über die Straße hinter dem Eberkopf hinaus weiter nach Hogsmeade vorgedrungen und sah sich jetzt mit einem völlig neuen Teil dieses Dorfes konfrontiert. Was aber viel wichtiger war: Seit wann gab es einen Friedhof in Hogsmeade?

Denn genau über den stampften sie gerade. Die Erde war nass und schwarz im immer schneller schwindenden Licht und gab ein saugendes Geräusch von sich, wann immer er einen Fuß aus dem Dreck zog. Kalter Wind pfiff durch blattlose Bäume.

Kalter Wind, Friedhof. Ha! Gewonnen, dachte Harry. Gegen wen und was er gewonnen hatte, war zwar unklar, aber niemand hat je behauptet, dass männliche Logik gradlinig ist.

Vielmehr gleicht die männliche Logik einem unaufgeräumten, mit alten Socken, Essensresten und Pornomagazinen überhäuften Kellerlabyrinth, welches hier und da mit Türen geschmückt ist, auf denen in Harrys Fall Dinge standen, wie: Quidditch. Sex. Welt retten. Sex. Gut aussehen. Quidditch. Besen polieren. Anderen Besen polieren. Quidditch. Nicht umbringen lassen. Sex. Auror werden – oder Quidditchspieler. Quidditch. Sex. Voldemort töten (dieses Beschriftung war durchgestrichen und mit einem in Rot und Gold gekleideten Männchen verschönert, welches auf der Leiche eines schwarz gekleideten Männchens tanzte). Anti-Snape-Pläne. Quidditch. Auf einer etwas neueren Tür stand: Draco. Daneben: SEX! Hier und da lag ein Fetzchen Papier, auf den schulische Leistungen stand.

Und das war der Retter der Zaubererwelt! Zum Heulen...!

Ein Ellenbogen im Magenbereich signalisierte Harry, dass sie angekommen waren. Ein Blick aus grünen Augen wanderte über eine alte und äußerst hässliche Steinmauer, auf der einige vergilbte Blätter mit Reklame hingen. Bevor er die ersten Worte äußern konnte, die ihm einfielen – und die waren nicht freundlich – wurde er am Arm gepackt und durch die Mauer hindurch gezogen. Es war, als ob er durch Gelee laufen würde, aber dieses Gefühl hielt nur ein oder zwei Sekunden an, dann fiel er praktisch aus der Mauer und direkt in etwas, das seine Augen überquellen ließ.

Während Harry seinen ungläubigen Blick schweifen ließ, ertönte Dracos Stimme.

„Willkommen im „Prancing broomstick".

Oh. Mein. Gott.

xxx

xxx

Lemon, anyone?

#fg#

Bis dann!

viv

PS: Irgend jemand eine Anmerkung zum Titel?