Hi! Ein neues Kapitel wartet auf euch, ich hoffe es gefällt.
Die letzten Male hatte ich weder Zeit noch Lust ein Vorwort zu schreiben (wie es auch einigen aufgefallen ist) und auch das heute wird nur kurz, aber immerhin wisst ihr dann, dass ich noch lebe. Irgendwie. Ich danke all jenen, die mir einen Kommentar hinterlassen haben, das freut mich immer und mit jedem einzelnen wächst auch die Lust am Schreiben, die, das muss ich zugeben, bei dieser Story hier stark nachgelassen hat. Aber das soll nicht eure Sorge sein.
Ach so - Fragen die mir in Kommentaren gestellt werden, werde ich ab jetzt (soweit noch nicht geschehen) über die Antwort-Funktion bei selbigen Kommentaren beantworten. Nur damit das hier nicht überläuft. Das wäre es soweit.
Vielen lieben Dank an Leaky fürs betan. Ich hoffe, du träumst heute nacht nicht von Kommas.
Disclaimer: Warum schreib ich das überhaupt noch? Ich hatte schon seit längerem keinen richtigen Disclaimer mehr und selbst der letzte war im Bestfall eher zweifelhaft...
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Geißel von Hogwarts
Kapitel 21 – Vorbereitungen
Letztes Mal:
Vor den geschockten Augen der Siebtklässler hatte Hermione Granger Severus Snape mit einem schwarzen Handschuh recht und links eine gelangt. Jeder wusste, was das bedeutete und so wären die nächsten Worte überflüssig gewesen, aber Tradition war nun mal Tradition. Und der Spaßfaktor war auch nicht zu verachten.
„Severus Snape – ich fordere Sie zu einem Zaubererduell!"
„Akzeptiert!"
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Da während des „großen Knalls", wie der Zwischenfall in Zaubertränke inzwischen genannt wurde, um die zwanzig Personen anwesend gewesen waren, wunderte es niemanden, dass innerhalb von einer knappen halben Stunde das gesamte Schloss von den Vorgängen informiert war.
So kam es also, dass Snape sich kaum eine Stunde später im Büro des Headmasters wiederfand. Als er dessen Blick sah, wurde ihm anders. Ganz anders. Und er schwor, dass, wenn der alte Sack ihm wieder einen seiner Zitronenbonbons anböte, er ihm diesen persönlich dahin schieben würde, wohin die Sonne nicht schien. Mal sehen, wie sein Zwinkern danach aussah!
„So, Severus. Möchtest du…"
„Nein ich möchte keinen Zitronenbonbon/ Tee/ Kuchen/ Süßigkeiten jedweder Art/ Unterhaltung über meine Gefühle. Danke, der Nachfrage. Bis dann."
Er hatte sich bereits um die zehn Zentimeter aus seinem Sessel erhoben, als der Headmaster ihn mit einem stählernen Blick zurück in die Polster sandte.
„Severus, mein Junge, mir ist da etwas zu Ohren gekommen, von dem ich hoffe, dass du mir gleich sagen wirst, dass es kompletter Unsinn ist."
Als ob ich ihm das nicht immer sagen würde, wenn er den Mund aufmacht!
„Ach so?"
Snape versuchte sich an einem unschuldigen Blick.
„Ach so!"
Was offenbar nicht geklappt hatte. Dann eben auf die gute alte Art.
„Sie hat angefangen."
„Severus, sie ist eine junge Frau von 17 Jahren…"
„… 18…"
„… von 18 Jahren und Schülerin auf dieser Schule. Wo kommen wir denn hin, wenn wir es unseren Lehrern erlauben würden, Duelle mit Schülern auszutragen?"
Severus hatte eine wundervolle Vision. Leere Gänge, ruhige Klassenzimmer und einen Stein im Schulgarten, auf dem Potters Name stand, sowie ein Geburtsdatum und ein…
„Severus!"
Snapes Augen verankerten sich in Dumbledores, während er langsam und deutlich die Worte „Verpiss dich!" dachte. Nachdem er sich versicherte hatte, das die Botschaft angekommen war, lächelte er freundlich-hinterhältig.
„Sie ist alt genug, um ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, Albus. Man nennt das volljährig und es bezeichnet die Zeit, in der sich andere nicht mehr in die eigenen Angelegenheiten einmischen dürfen. Ich weiß, das Konzept von „nicht einmischen" ist dir so fremd wie einem Zentaur ein Steppkurs, aber ich bin mir sicher, du hast zumindest schon mal davon gehört."
Dumbledore warf ihm einen bösen Blick zu und Snape musste sich ein Grinsen verkneifen.
„Oh, Albus! Bitte, halt dich meinetwegen nicht zurück! Lass es mich wissen, wenn ich etwas sagen sollte, dass dich beleidigt. Es könnte doch sein, dass ich es später noch einmal verwenden möchte."
Fledermaus.
Alter Sack.
Sie lächelten sich erbittert an, wie es sonst nur Politiker können.
„Wie dem auch sei, Severus, ich kann es nicht erlauben, dass dieses Duell stattfindet."
„Ach Albus. Ich fürchte, es gibt nicht viel, was du dagegen tun kannst."
„Was meinst du?"
Snapes Mundwinkel verzogen sich siegesgewiss. Es war das „ich habe Potter beim Regelbrechen erwischt"-Grinsen und war von Mitarbeitern und Schülern zu keiner Zeit gern gesehen. Er wischte mit den Fingerspitzen nicht existenten Staub von seiner Robe und starrte desinteressiert ins Nichts. Timing war immerhin die Hälfte aller Kunst. Als Dumbledore langsam nervös wurde, entbot Snape ihm ein Lächeln - das war schließlich die beste Art, jemandem die Zähne zu zeigen – und vollführte seinen bevorzugten Zeitvertreib - den rituellen Todesstoß.
„Es gibt bisher keine Schulregel gegen das Duellieren von Schülern und Lehrern und außerdem", er verschränkte die Arme und seine Stimme bekam jene tödlich-süßliche Färbung, die man auch von Bittermandel kennt, "hat sie mich förmlich herausgefordert. Du weißt schon, Albus, nach Tradition."
Dumbledore Lächeln verblasste.
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Trotz diverser spontaner Versuche, eine Party auf die Beine zu stellen, war es Hermione gelungen, diese bereits im Ansatz zu ersticken. Ihre Laune war auf dem Gefrierpunkt, wohlgemerkt auf dem snape'ischen Gefrierpunkt, also 20 Grad unter Null, und es half nicht, dass sämtliche Gryffindors der Meinung waren, dass dies nicht angebracht war. Nun - fast sämtliche Gryffindors. Gerade der eine, von dem sie gedacht hatte, dass er als Erster sein Zaubertrankbuch verbrennen und nackt einen Limbo auf dem Tische tanzen würde, verhielt sich auffallend ruhig. Zu ruhig.
Hermione beäugte Harry misstrauisch über den Rand ihres Astronomiewälzers, woraufhin sich dieser tiefer in die Polster der Couch sinken ließ. Eindeutig schuldbewusst. Es wurde wohl mal wieder Zeit für eine Runde wohlgemeinter und zartfühlender Inquisition. Bevor sie jedoch dazu kam, öffnete sich das Eingangsportrait und Remus trat ein. Harry dankte all seinen Schicksalsgöttern, sprang auf und raste mit breitem Grinsen auf den braunhaarigen Mann zu.
„Remus, du, hier. Toll! Wie geht's?"
Eine hochgezogene Augenbraue stoppte Harry mit gleicher Effektivität wie eine Steinmauer.
„Hast du was ausgefressen?"
„Ich?" Harrys verletzte Hundeaugen machten auch dem hartnäckigsten Leitungssteher klar, dass etwas nicht stimmte. Lupins Augen verengten sich, doch sein Blick hellte sich gleich wieder auf, als selbiger von Harry, der seine ein-Mann-Unschuldsshow gerade durch eine vorgeschobene Unterlippe zu perfektionieren suchte, zu der finster starrenden jungen Frau glitt.
„Hermione."
Mann. Feind. Knurr.
„Professor Lupin."Ein Hauch von Eiszeit lag in Hermiones Begrüßung und der Gemeinschaftsraum leerte sich schneller als Knockturn Alley während eines Aurorenbesuches. Harry nahm den Andrang auf das Portrait der Fetten Dame zum Anlass, sich unter den Strom zu mischen und sein Heil in der Flucht zu suchen. Zurück blieben nur eine angepisste junge Dame und ein zunehmend verwirrter Werwolf. Remus ließ sich auf den Stuhl neben Hermione sinken. Da er – korrekterweise – davon ausging, dass er den Arm dabei verlieren würde, sah er davon ab, selbigen um Hermiones Schultern zu legen.
„Was ist los, Mione? Du wirkst schon seit ein paar Tagen seltsam. Willst du darüber reden?"
„Nein."
„Öh… war ja nur 'ne Frage."
Sie seufzte.
„Sieh mal, Remus… es gibt da Dinge… und dann gibt es andere Dinge… und wenn die aufeinander treffen, dann… BAM… verstehst du?"
„Besteht die Chance, dass du dich noch kryptischer ausdrücken könntest?"
„Okay, anders. Stell dir meine Situation wie eine Zwiebel vor, ja? Je mehr Schalen du entfernst, desto mehr musst du weinen."
„Ich würde diese Gelegenheit gern wahrnehmen, um zu sagen: Häh?"
Hermione schnaufte nur. Nachdem sie ein paar Minuten lang nichts gesagt und Remus' Verwirrung gradlinig zugenommen hatte, entschied er sich zu einem Themenwechsel und zwar zu einem Thema hin, welches er bereits im Sinn gehabt hatte, als er sich auf den Weg zum Gemeinschaftsraum der Gryffindors gemacht hatte.
„Also, wegen dieser Woche im Grimmaulds Place…"
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Die Große Halle war von Hunderten frei schwebender Kerzen beleuchtet, deren Flammen sich in Spiegeln brachen und alles in ein weiches Licht tauchten. Die verzauberte Decke gab den Blick auf einen wolkenfreien Abendhimmel preis, in dessen nachtblauem Zelt Abertausende Sterne funkelten wie Diamanten.
Niemand interessierte sich dafür.
Nachdem Dumbledore sich eine Weile lang das schier endlose Geschnatter der Schüler angehört hatte, deren Gesprächsthema eindeutig die Herausforderung von Hermione Granger, Heldin, an Snape, Übergroße Fledermaus, war, hatte er schließlich genug. Mit einem Hüsteln, welches ignoriert wurde, stand er auf.
„Wenn ich eure Aufmerksamkeit haben dürfte?"
Offensichtlich durfte er nicht, denn die Unterhaltungen an den und über die Haustische hinweg liefen ungestört weiter. Snape verzog hämisch die Lippen und räusperte sich leise. Schlagartig kehrte Stille in die Halle ein und ein paar hundert Augen, die Emotionen zwischen Misstrauen, Angst und offener Panik widerspiegelten, wandten sich dem Lehrertisch zu.
„Headmaster", schnurrte Snape überfreundlich.
„Danke, Severus", zischelte Dumbledore und sah dann zu den Schülern. „Meine Lieben", begann er, was die meisten Schüler fast noch mehr verschreckte als Snapes Räuspern, da Dumbledores Ansprachen, die mit „Meine Lieben" begann, noch nie etwas Gutes gefolgt war, „wie ihr alle zweifellos wisst, ist es heute in der Zaubertränkestunde mit den Siebtklässlern der Gryffindors und Slytherins zu einem kleinen… Zwischenfall gekommen."
Leises Gekicher ertönte. Nur Dumbledore würde einen Vorfall dieser Größenordnung als kleinen Zwischenfall bezeichnen.
„Wie auch immer, bevor ich dazu noch etwas sage, muss und möchte ich euch darauf hinweisen, dass es vom heutigen Tage an eine weitere Schulordnung gibt. Ab sofort ist es Schülern offiziell verboten, Lehrer zu Duellen herauszufordern."
Unwilliges Stöhnen war die Antwort, da alle durchaus gehofft hatten, einen weiteren Skandal dieser Art zu erleben. Besonders die Slytherins fühlten sich betroffen, da sie bereits an expliziten Plänen, Hagrid betreffend, gearbeitet hatten.
Ein verräterisches Grinsen umspielte Snapes Lippen, während er seinen undurchdringlichen Blick zum Gryffindortisch gleiten ließ. Diesmal war das Opfer des patentierten Todesblickes jedoch nicht Hermione, sondern Harry, dessen Nackenhaare sich aufstellte wie bei einer Katze, der man auf den Schwanz getreten war, und der ein höchst flaues Gefühl bekam, welches sich seinen Weg gradlinig von seinem Hals, durch den Magen in Richtung der Zehen bahnte. Er schluckte hart und seine Augen weiteten sich, als ihm die Implikation klar wurde, die dem Starren zugrunde lag.
Oh Fuck. Fuckfuckfuckfuck.
Bedauerlicherweise war die Drohung in Snapes Augen auch Dumbledore aufgefallen, der daraufhin das soeben Gesagte auf Schlupflöcher überprüfte, die Augen verdrehte, schnaufte und mit einem warnenden Blick in Snapes Richtung hinzufügte: „Und selbstverständlich gilt das auch für die Lehrer in Bezug auf die Schüler."
Mist.
Snape mutierte augenblicklich zu einem höchst unzufriedenen Tränkemeister. Nun ja, er vermutete, dass er zum Ausgleich mindestens ein Dutzend Schülerseelen terrorisieren konnte, einfach indem er „Sehen Sie mich nach der nächsten Stunde" auf die Essays schrieb, die er später noch korrigieren würde.
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Nur wenige Stunden später fand Harry sich in einer misslichen Lage wieder, die er so zwar schon kannte, aber eigentlich seit einer Weile zu revidieren gedachte.
Man sollte hinzufügen, dass besagte Lage auf seinem Rücken und unter Draco Malfoy bedeutete.
„Aber warum nicht?", quengelte er in einem weinerlichen Tonfall, der lediglich Dracos Verweigerung zu unterstreichen schien. Weinerlich war nicht sexy.
„Weil Malfoys nun mal toppen. Ausschließlich. Ende der Diskussion."
Es war nicht das erste Mal, dass Harry und Draco eine Grundsatzdebatte über das Thema „Wer liegt unten" führten. Ursprünglich war Harry mit seinem Beteiligungsgrad durchaus zufrieden gewesen, bis er einmal den Gedanken über einen Rollentausch laut geäußert hatte. Das wiederum war bei Draco aus verschiedenen Gründen gar nicht gut angekommen, die wir hier aber aus mangelndem Interesse nicht weiter auskundschaften wollen. Wie gesagt war es ursprünglich nur eine Idee von Harry gewesen, die sich jedoch mit steigernder Ablehnung der gegnerischen Seite zu einer gewissen Obsession entwickelte, was zu Streit führte, was zu fliegenden Gegenständen führte, was zu äußerst interessantem Sex führte und an Zufriedenheit anschließender Unzufriedenheit.
Auch dieses Mal war keine Ausnahme und als sie keuchend und schweißbedeckt nebeneinander auf zerwühlten Laken lagen, nahm Harrys Gesicht jenen seltenen Ausdruck an, den Draco inzwischen als „nachdenklich" einzustufen wusste. Diesmal wusste er es allerdings besser, als nachzufragen – da er ohnehin keine Antwort erhalten hätte – oder es gar mit Legilemency zu versuchen – da Harry es nach intensivem Training mit Snape letztes Jahr schließlich doch noch gelernt hatte zu blocken.
Was von Vorteil gewesen war - man stelle sich nur mal die Überraschung Voldemorts vor, als er versuchte die Verbindung zu Harrys Geist herzustellen und ihn etwas zu quälen, nur um geradewegs in eine solide Stahlmauer zu rennen.
Nein, das war ebenfalls keine Option. Er seufzte, stand auf und begann sich anzuziehen. Als er bereit war zu gehen, drehte er sich noch einmal zu dem dunkelhaarigen Gryffindor um.
„Harry, egal was du plottest, lass es. Es wird nichts bringen, meine Entscheidung steht. Okay? Lass es einfach."
Damit verschwand er aus dem geheimen Raum (der neben dem bösen Besenschrank) und verpasste etwas Interessantes: Zuerst sah Harry ihm nur nachdenklich hinterher, doch dann, ganz plötzlich schlich sich ein Lächeln auf seine Lippen, das so hinterhältig war, dass es Voldemort, die Deatheater, die gefährlichsten Monster auf Merlins weiter Welt und selbst Dumbledore schreiend in die Flucht geschlagen hätte.
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Als er dem dritten „Stupefy" auswich, bekam Harry langsam aber sicher das Gefühl, dass Snape diesmal wirklich sauer war, das er in seine Vorratskammer eingebrochen war. Er verstand den Mann einfach nicht. Wie konnte irgendjemand so sehr an ein paar stinkenden, faulenden und schlichtweg ekligen Dingen hängen? Oder war es einfach nur der Bedarf an materiellen Gütern?
„Stupefy!"
Das war knapp.
Na ja, vielleicht war es auch nur, weil Snape Harry hasste. Er wickelte den Tarnumhang dichter um sich. Solange die Fledermaus nicht beweisen konnte, dass er es gewesen war…
„Stupefy! Ich krieg dich, Potter!"
Uhoh.
Irgendwie kam Harry sich vor wie eine Matheaufgabe:
Harry sprintet mit 30 km/h den Gang entlang. Es sind noch etwa 50 Meter bis zur Freiheit. Etwa zehn Meter hinter ihm rennt Snape mit wütenden 40 km/h. Wie lange wird es dauern, bis der Aufprall von circa 80 Kilogramm äußerst unamüsierten Snape Harry den Tag versauen?
Er hatte Mathe schon in der Grundschule gehasst.
Er rannte Zickzack und schaffte es, den Tränkemeister etwas abzuhängen, doch als er um die nächste Ecke bog und die äußerst massive Mauer am Ende des Ganges sah, war er ziemlich sicher, dass Snape ihn innerhalb der nächsten Sekunden einsacken würde. Das war der Moment, in dem Peeves aus der Wand auftauchte.
Ihm kam eine Idee. Es war eine bescheuerte Idee, aber wenn er eines in Hogwarts gelernt hatte, dann dass Frechheit siegte.
„Hey, psst, hey Peeves."
Der Poltergeist machte eine Rückwärtsrolle in der Luft und seine Nase schwebte nur wenige Zentimeter vor Harrys.
„Die Stimme kenn ich, Potty Pott ist wieder unterwegs. Schüler nach Sperrstunde draußen, Potter der Otter auf Beutezug." Peeves holte tief Luft, um eines seiner berüchtigten Gedichte zu schmettern, womit er Snape zweifelsohne auf Harry aufmerksam gemacht hätte, als der Gryffindor ihn unterbrach.
„Lässt du dich von mir bestechen?"(1)
Peeves Augenbrauen wanderten nach oben.
„Klar."
„Zwei Kisten der neuesten Weasley-Scherzartikel, unzensiert, garantiert gefährlich – wenn du mir Snape vom Hals schaffst."
Auf Peeves Gesicht hing etwa fünf Sekunden lang ein Ausdruck göttlicher Offenbarung, bevor er breit grinste. „Abgemacht." Er horchte und das laute Fluchen welches an ihre Ohren drang versicherte ihnen, dass Snape seine Verfolgung noch nicht aufgegeben hatte. „Hier hilft nur eins", erklärte der Geist fröhlich.
„Ablenkung?"
„In der Art. Ich dachte an meine von allen Kritikern hoch gelobte Darbietung von „Gewaltausbruch ohne Vorwarnung"."(2)
Damit rauschte er beglückt von hinnen und Harry machte sich mit seiner Beute auf und davon.
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Referenzen:
(1) Cordelia, Angel, St. 4.
(2) Angel, Angel, St. 4.
