Disclaimer: Ich besitze keine Rechte an den Büchern und Geschichten J.R.R. Tolkiens oder seinen Charakteren. Ebenso wenig verdiene ich Geld mit dieser Geschichte. Mir geht es alleine um den Spaß am Schreiben. Die Charaktere und Orte die ihr nicht in Tolkiens Werken findet sind meiner Phantasie entsprungen.

Kapitel 17: Die Vergangenheit holt ein

„IHR!"

Erschrocken wich Elena zurück und starrte nur ungläubig auf das Gesicht des Mannes, das sich nun vor ihr zeigte. Sie kannte es nur zu gut.

„Es tut mir leid euch getäuscht zu haben, aber es war nötig."

„Legolas! Was... was macht ihr hier? Ihr seid doch... ich meine ich... . Oh Gott! Ist das peinlich!", rief Elena, wandte ihr knallrotes Gesicht von ihm ab und schlug ihre Hände davor.

Würde sich doch jetzt der Boden auftun und sie könnte darin versinken. Das war zu peinlich!

Sofort war der Elb an ihrer Seite und legte ihr die Hände auf die Schultern.

„Es war nicht meine Absicht euch in Verlegenheit zu bringen. Verzeiht."

„Warum musstet ihr euch verstecken? Und jetzt erzählt mir nicht, dass ihr Angst vor mir hattet."

„Nein. Das nicht, aber wir wurden verfolgt. Auf dem Weg zum Düsterwald gerieten wir in einen Hinterhalt. Kaum jemand überlebte."

Elene stockte. Überrascht und entsetzt zugleich sah sie zu dem Elben auf.

„Und... und euer Vater?"

Legolas senkte traurig seinen Blick gen Boden und schwieg.

„Ist er etwa... ?"

Elena wollte es nicht zu Ende aussprechen, aber das brauchte sie auch nicht. Es war klar, was die Antwort zu ihrer Frage gewesen wäre. Traurig sah sie Legolas an und nahm ihn schließlich in den Arm. Zwar zögerlich, aber sie traute sich. Der Elb stutzte einen Moment überrascht, erwiderte aber daraufhin die Umarmung.

„Es tut mir so leid, Legolas."

Vom einem der Balkone beobachtete Elrond das Geschehen und musste unweigerlich lächeln. Doch sein Blick wandte sich ab, als er plötzlich hinter sich Schritte vernahm, die langsam näher kamen. Die Person schien zu humpeln, da sie eines der Beine hinter sich herzog. Elrond wandte sich um und schaute in das leicht lächelnde Gesicht Ninglors. Die Maske trug er jedoch immer noch.

„Es tut gut zu sehen, dass du wohlauf bist Ninglor. Ich glaubte dich verloren, vor sehr langer Zeit."

„Herr Elrond. Ich glaubte nicht euch noch einmal zu erblicken. Zu lang verschlang mich die Dunkelheit. Und selbst jetzt noch lässt sie mich nicht ziehen."

Seine Finger fanden die Maske, die sein Gesicht zierte und seine Augen bekamen einen traurigen Ausdruck. Schnell trat Elrond näher.

„Es tut mir leid mein Junge, aber selbst ich kann dir diese Bürde nicht abnehmen."

Sein Blick fiel wieder auf Elena und Legolas.

„Vielleicht vermag sie es ja."

„Herr Elrond. Ich weiß das ich dieses Mädchen irgendwoher kenne. Bitte. Sagt es mir. Ihr wisst es doch. Ich kann es in euren Augen lesen."

Elrond wandte sich seufzend ab. Er schien mit sich zu ringen, ob er dem jungen Elben die Wahrheit sagen sollte oder nicht. Bittend verfolgte Ninglor die Schritte des Braunhaarigen.

„Herr Elrond. Ich bitte euch. Sagt mir die Wahrheit. Woher kenne ich sie?"

„Ich kann es dir nicht sagen. Verzeih mir."

„Bitte. Ihr wart meinem Vater immer ein guter Freund. Bitte. Seid es auch mir."

Elrond rang lange mit sich. Sollte er ihm die Wahrheit sagen? Aber wie konnte er, wenn er doch wusste, dass es nicht sein konnte. Mal davon abgesehen, dass er sich selbst nicht sicher war. Schließlich wandte er sich zu dem jungen Elben um.

„Ninglor. Hast du die Kette gesehen die sie trägt?"

„Ja, das habe ich. Es ist elbische Schmiedekunst. Woher hat sie sie?"

„Von deiner Mutter, mein Junge."

„Von... von meiner Mutter? Aber das... das ist nicht möglich! Sie kannte meine Mutter doch gar nicht."

Plötzlich stockte er. Konnte es sein? Nein! Völlig ausgeschlossen. Elrond verfolgte die Wandlung des Elben, dessen Gesicht von Überraschung zu Entsetzen und dann zur Traurigkeit überging. Ungläubig sah er zu ihm auf.

„Ist sie etwa... ?"

„Ja Ninglor. Es besteht kein Zweifel daran. Ich erkannte sie schon wieder, als ich sie zum ersten Mal erblickte. Die Kette bestätigte meinen Verdacht. Sie ist deine kleine Schwester. Tinu."

---

EIN NEUES CHAPTER! Ich weiß, ich weiß. Man könnte mich erschlagen! Ich bitte um Verzeihung, dass es solange gedauert hat. demütig verbeug

Ich werde demnächst versuchen öfter zu schreiben, aber ich kann leider nichts versprechen. T.T