Kapitel 3 Der Fremde in der Nacht
Kapitel 3 Der Fremde in der Nacht
Er nahm meinen Kopf zwischen seine Hände und hauchte mir einen Kuss auf die Lippen, dann deutete er mit einer Hand auf den Boden. Sein Blick wurde streng, als ich nicht sofort reagierte und er presste mich, mit der Hand, die er mir wieder auf die Schulter gelegt hatte, nach unten. Da verstand ich erst, was er wollte und erneut begann es, in meinem Körper zu prickeln. Sein gebieterischer Blick, der keine Widerrede duldete, erzeugte in mir eine Erregung der besonderen Art. Ich nickte unmerklich und ging dann auf die Knie vor ihm, mit einer Hand hatte ich seinen Schaft umschlossen und begann diesen zu massieren. Ich blickte nach oben und sah, wie er mich dabei beobachtete. Seine Hand packte in meine Haare und presste dann meinen Kopf etwas nach vorn. Ich wusste, was er wollte und ich kam seinem Wunsch nur zu gerne nach. Ich senkte den Kopf nach vorn und hauchte mit meinen Lippen einen Kuss auf die empfindliche Spitze seines Schaftes. Dann leckte ich mit der Zungenspitze darüber, bevor ich meine Lippen über ihn stülpte und begann daran zu saugen.
So bearbeitete ich mit meiner Hand und meinen Lippen seine harte Erregung, immer wieder lies ich meine Zunge über seinen Schaft gleiten und immer lauter wurde das Stöhnen über mir. Ich begann meine Bemühungen zu verstärken und massierte ihn immer schneller, als er plötzlich meinen Kopf packte und mich stoppte.
Er packte meine Hand, zog sie von sich weg und mich wieder nach oben. Ich konnte nicht verstehen, wie er es schon wieder fertig brachte, das Spiel zu unterbrechen. Jeder andere Mann hätte es bis zum Ende durchgezogen. Er musste einen enormen eisernen Willen haben, anders konnte ich mir das nicht erklären. Er hatte nun schon zum dritten Mal kurz vor dem Höhepunkt abgebrochen. Entweder er war ein Masochist oder er hatte sich verdammt gut in der Gewalt.
Ich sah erneut in seine Augen. Diesmal hatte ich das Gefühl das Funkeln hätte sich noch verstärkt und seine Augen wären noch dunkler geworden, als sie es ohnehin schon waren, sie leuchteten nun tiefschwarz. Doch ich konnte mich auch täuschen und das war nur das Lichtspiel, dass ihn jetzt noch wilder und mysteriöser wirken ließ.
Er zog sich einen Stuhl, der in der Nähe stand heran, auf den er sich setzte, nahm meine Hand und zog mich mit sich. Ich setzte mich immer noch etwas verwirrt, aber immer noch maßlos erregt, nach seiner Anweisung rittlings auf seine Schoß. Er zog mich noch näher an sich heran, packte meinen Po und hob ihn etwas hoch. Ich schob mein Becken etwas nach vorn und ließ mich über seinem Schaft langsam nach unten gleiten. Und diesmal war ich es, die den Rhythmus angeben konnte, ich genoss diese Macht, die ich nun hatte, und setzte mich sehr sehr langsam auf ihn, dabei schloss ich meine Augen einen Moment, bis ich ihn ganz in mir spürte. Dann öffnete ich meine Augen wieder und sah in seine Augen, die nur noch wenige Zentimeter von meinem Gesicht entfernt waren. Langsam begann ich mein Becken zu bewegen, ich hob und senkte es und gleichzeitig bewegte ich es nach vorn und nach hinten. Meine Hände hatte ich um seinen Nacken geschlungen und hielt ihn fest. Ich wollte ihm auf keinen Fall die Möglichkeit geben, das Spiel noch einmal zu unterbrechen.
Seine Finger fuhren meinen Rücken entlang und ein wohliger Schauer rann über meine Haut. Ich drückte mein Kreuz durch und presste meinen Körper enger an seinen. Sein keuchender Atem ging gegen meinen Hals und ich spürte, wie er erneut Küsse auf meiner Haut verteilte, seine Lippen wanderten immer tiefer und saugten sich dann schließlich an meinen Knospen fest. Seine Zunge leckte wild darüber und jedes Mal hatte ich ein Gefühl, als würde ein Stromschlag durch meinen Körper gehen. Mein Stöhnen wurde lauter und meine Bewegungen auf ihm immer schneller. Auch er begann unter mir zu erzittern, seine Finger gruben sich immer kräftiger und tiefer in mein Fleisch, nur schwach versuchte er die Bewegungen meiner Hüfte zu bremsen. Ich fühlte das Pochen in mir, ich konnte nicht mehr unterscheiden, ob es von ihm oder von mir ausging, ich wusste nur noch, dass ich mir wünschte, das Gefühl würde nie wieder enden.
Er hob seinen Kopf an und sah mir wieder in die Augen, mit einer Hand nahm er meinen Kopf und hielt ihn so, dass ich ihn ansehen musste.
Auf der einen Seite hatte ich das Verlangen meine Augen zu schließen und mich den Gefühlen voll und ganz hinzugeben, doch auf der anderen Seite konnte ich nicht wegsehen. Ich spürte, wie sich das Feuer in meinem Becken immer mehr sammelte und staute, ich presste mich ihm immer mehr entgegen, fühlte, wie eine gewaltige Welle eines Höhepunktes über mich hereinbrach, es war so ein wahnsinnig intensives Gefühl, dass ich glaubte ich würde wie ein Vulkan explodieren und mein Unterleib begann wild und unkontrolliert zu zucken, während ein leiser Aufschrei aus meiner Kehle kam, der in einem Stöhnen und dann nach einiger Zeit, es kam mir unbegreiflich lange vor, in einem Wimmern endete. Es fiel mir verdammt schwer, meine Augen nicht zu schließen und doch merkt ich, wie sich mein Blick etwas verschleierte.
In dem Moment nahm ich wahr, wie es auch ihn unter mir heftig zu schütteln begann, ich sah ihm immer noch in seine Augen und ich bemerkte das leichte Flackern seiner Pupillen, als ihn der Orgasmus ergriff. In dem Moment, als das Gefühl für ihn am stärksten sein musste, schlang er erneute seine Arme um mich und presste seine Lippen auf die meinen, was ich sofort erwiderte. Ich bewegte mich immer noch leicht auf ihm und spürte, wie nur langsam das Gefühl in mir schwächer wurde und ich mich immer wieder um ihn zusammen zog. Meine Hände strichen beruhigend über seinen inzwischen schweißnassen Rücken. Er hatte seine Wange gegen die meine gepresst und hielt mich einfach nur fest. Ich spürt sein Herz unter seiner Brust, das immer noch kräftig schlug und es dauerte eine ganze Zeit, bis sich unser beider Atem langsam beruhigte.
Ich hob den Kopf an und sah in sein Gesicht. Mit den Fingern wischte ich zart ein paar seiner Haarsträhnen zur Seite und sah ihn an. Obwohl keiner von uns auch nur ein Wort sprach, glaubte ich doch zu verstehen, was er mir sagen wollte. So saßen wir noch einige Minuten da.
Ich schlang noch einmal meine Arme um ihn, drückte ihm einen Kuss auf die Lippen, was er erwiderte. Nach einiger Zeit stand ich auf, meine Finger strichen dabei über seine Wange, dann suchte stumm meine Kleidung zusammen und begann mich anzuziehen. Er tat dasselbe, ohne ein Wort zu sagen, wir sahen uns nur immer wieder stumm an. Wir brauchten keine Worte, das, was wir uns zusagen hatten, taten wir über die Augen, und diese sagten mehr als tausend Worte.
Als wir uns beide fertig angezogen hatten, ging ich auf ihn zu, öffnete den Mund, weil ich irgendwie den Wunsch verspürte ihn wenigstens nach seinem Namen zu fragen, als wir plötzlich von draußen Schritte hörten.
„Wer ist da? Wer treibt sich um diese nachtschlafende Zeit noch im Schloss herum?" rief dieser jemand von draußen.
Ich sah zu meinem mysteriösen Unbekannten, der einen schnellen Schritt nach hinten an die Wand machte und sich hinter die Tür stellte, genau in dem Moment, als diese von außen aufgestoßen wurde.
Ich konnte den Hausmeister erkennen, der mit einer Laterne vor seiner Nase, in der Tür stand und mich anstarrte.
Ich wusste nicht, warum ‚er' sich versteckt hatte, doch warum er es auch immer tat, ich hatte nicht vor, ihn zu verraten und ging auf Mr Filch einen Schritt zu.
„Es tut mir leid, ich bin noch etwas spazieren gegangen und hab mich dabei wohl verlaufen. Ich habe den Weg zurück nicht mehr gefunden", erklärte ich dem perplexen Mann und ging noch weiter auf die Türe zu.
„Vielleicht wären Sie so nett und würden mich wieder zu meinem Zimmer bringen?", bat ich Filch und lächelte ihm freundlich an. Dieser verzog kurz das Gesicht, warf noch einmal einen kurzen Blick in das Klassenzimmer und schloss dann, als ich draußen war, die Tür.
Er brachte mich unter murren und irgendwelchem Gemurmel, welches ich nicht verstand, zurück auf mein Zimmer, das übrigens gar nicht weit von dem Klassenzimmer weg gelegen hatte. Ich bedankte mich bei dem Mann, ging in den Raum und schloss die Türe hinter mir. Ich lehnte mich von innen gegen die Tür und sah in den Raum hinein, ohne aber wirklich etwas wahrzunehmen.
Was war da gerade geschehen? Hatte ich wirklich mit einem mir völlig fremden Mann geschlafen. Und das, ohne auch nur ein Wort mit ihm zu wechseln? Ich wusste nicht mal seinen Namen. Ich konnte es immer noch nicht glauben, mein Verstand war immer noch nicht fähig, das alles richtig zu verstehen, doch ein wohliges Prickeln erfasste erneut meinen Körper, als ich daran dachte, was vorhin passiert war. Vor allem, als ich an seine Augen dachte, diese herrlichen schwarzen Augen, bei denen ich das Gefühl gehabt hatte, endlos in ihnen zu ertrinken.
Ich hatte das Schloss am nächsten Vormittag, nach dem Gespräch mit dem Schulleiter Albus Dumbledore wieder verlassen, ohne noch erfahren zu haben, wer der Mann gewesen war, der mir die schönste und aufregernste Stunde meines Lebens geschenkt hatte.
Achtung... in zwischen gibt es einen zweiten Teil ... Der Fremde in der Nacht Teil 2 !!
