„Addison?"
„Addie?"
Mark und Derek waren sofort an ihrer Seite.
„Addison was ist los?" Mark war hinter sie getreten und versuchte sie zu stützen.
„Mark, ich muss mich hinlegen. Ich...ich bin schwanger."
„Was?" Sie konnte die Überraschung in Dereks Stimme hören.
Er kniete sich neben sie und hielt ihre Hand.
„Wie weit bist du?"
„10. Woche. Es ist dein Baby."
Sie konnte fühlen wie er ihre Hand fester drückte und ihr über den Kopf strich.
Jetzt meldete sich auch Mark wieder zu Wort, der hinter ihr saß und ihren Kopf auf seine Oberschenkel gebettet hatte.
„Ok, Addi. Was ist los? Du hast doch Schmerzen."
„Ich habe starke Krämpfe. Ich fühl mich schon den ganzen Tag nicht besonders"
Derek drückte eine Hand auf ihren Unterleib.
„Versuch gegen meine Hand zu atmen. Ganz ruhig. Die holen uns hier bald raus."
Derek und Mark sahen sich besorgt an. Sie wussten beide dass Addison das Baby verlieren könnte. Und beide hatten Angst um sie und konnten kaum mit ansehen, wie sehr sie unter den Schmerzen litt.
Derek konnte spüren wie Addison leicht zitterte als ein erneuter Krampf ihren Bauch hart werden ließ. Er sah Mark an und dieser nickte ihm zu. Auch wenn sie ihre Freundschaft als beendet ansahen, waren sie sich jetzt ohne Worte einig, dass sie Addison so schnell wie möglich aus dem Fahrstuhl heraus bekommen mussten.
Addison lag auf ihrem Rücken, den Kopf auf Marks Beine gelegt, sie konnte Dereks Hand auf ihrem Bauch fühlen und die andere hielt ihre Hand. Die Krämpfe wurden immer schlimmer und sie spürte die Panik in ihr aufsteigen. „Derek?" Er drehte sich zu ihr und sah sie an. Sein Blick war voller Sorge, eine Sorge die Addison schon seit Jahren nicht mehr gesehen oder gespürt hatte. „Addi was ist los?" Addison spürte wie ihr die ersten Tränen die Wangen herunter liefen. „Ich...ich glaube ich blute."
Derek nahm die eine Hand von ihrem Bauch und griff unter ihr Kleid, er konnte die Feuchtigkeit spüren. Als er die Hand wieder hervor zog, waren seine Finger rot von Blut. „Oh Gott" Derek starrte auf seine Hand.
Mark hatte die letzten Minuten nichts gesagt, er war zu geschockt. Er liebte Addi noch immer. Damals hatte sie sein Kind abgetrieben und nun war sie von Derek schwanger. Seltsamerweise war er nicht sauer auf sie. In diesem Moment fühlte Mark Sloan nur eins: Er hatte Angst um Addison und das Baby, auch wenn es nicht seins war. Zwei Menschenleben waren hier in Gefahr und er konnte nur daran denken sie zu retten.
Er strich Addison über den Kopf und legte sie vorsichtig von seinen Knien. Sie sah zu ihm auf und er konnte in ihren Augen eine Angst sehen, die ihm einen kalten Schauer über den Rücken liefen ließ. Addison war immer stark, sie war Addison, sie wusste immer was zu tun war. Sie so zu sehen brach ihm das Herz. „Addi, es wird alles gut." Mit diesen Worten versuchte Mark nicht nur Addison zu überzeugen, sondern auch sich selbst.
Derek sah Mark aufstehen und in Richtung der Aufzugtüren gehen. Was hatte er nur vor? Als Mark an ihm vorbei ging warf er ihm einen Blick zu, den Derek ohne weiteres verstand: Pass auf sie auf.
