Danke für die ganzen Reviews. Schön dass euch die Story gefällt. Tut mir echt Leid dass ich so lange nicht weiter geschrieben habe. Zuerst hatte ich ne kleine Blockade und dann habe ich meinen Uni Abschluss gemacht der doch etwas viel Zeit in Anspruch genommen hat. So jetzt habe ich allerdings wieder mehr Zeit und werde mir Mühe geben öfter ein Update zu haben. Hoffe ihr hattet alle schöne Weihnachten.

Und jetzt viel Spaß beim Lesen!


Mark zog seinen Kittel aus und krempelte die Ärmel seines Hemds hoch. Er griff mit seinen Fingern zwischen die Fahrstuhltüren und versuchte mit aller Kraft die beiden Seiten auseinander zu drücken.

„Verdammt." Sein Atem ging schnell. „So klappt das nicht."

Derek sah zu ihm auf. „Du musst es weiter versuchen. Wir brauchen Hilfe."

Mark nickte und unternahm einen zweiten Versuch. Dieses Mal gaben die Türen einige Zentimeter nach und Mark atmete schwer aus.

„Okay, wir stecken kurz unter dem Stockwerk. Ich kann noch den Fußboden sehen."

Derek nickte. „Dann hilft jetzt nur noch rufen."

Mark holte tief Luft und rief.

„Hallo! Wir brauchen Hilfe hier unten. Wir stecken im Fahrstuhl fest und haben einen Notfall."

Am oberen Ende des Schlitzes konnte Mark Füße stoppen sehen. Eine bekannte Stimme erklang.

„Hallo?" Alex Karev lag nun auf dem Bauch und schaute in den Fahrstuhl hinunter. „Was ist passiert?"

Derek hob den Kopf. „Karev? Wir brauchen dringend Hilfe hier. Es geht um Addison, sie...." Derek stockte. Er wusste nicht was er sagen sollte. Wenn Karev Bescheid wusste würde er sofort zu seinen Freunden rennen und in wenigen Minuten wüsste auch Meredith Bescheid. Verdammt, das ganze Krankenhaus würde über ihn und Addison tratschen.

Er schüttelte den Kopf um seine Gedanken zu ordnen. Es ging hier um Addie und ihr gemeinsames Baby. Scheiß auf den Krankenhaus-Tratsch.

Derek holte tief Luft. „Addison ist schwanger. Sie hat starke Schmerzen und Blutungen. Wir müssen sie so schnell wie möglich hier raus holen."

Alex starrte nur von Derek über Mark zu Addison, die immer noch auf dem Boden lag. Ihr Kopf lag in Dereks Schoß und sie versuchte kontrolliert zu atmen.

Mark schlug mit seiner flachen Hand gegen die Metalltür des Fahrstuhls um Alex aus seiner Trance zu lösen.

„Herrgott Karev, sehen sie zu dass sie Hilfe holen."

Alex nickte und stand auf.

XxX

Alex rannte den Flur entlang auf der Suche nach dem Chief. Er kam an der Schwesternstation vorbei an der Bailey gerade die Patienten zuteilte.

„Karev? Wo denken sie gehen sie hin?" Sie warf ihm einen ärgerlichen Blick zu.

„Ich..muss.. den Chief finden." Alex war vollkommen außer Atem.

Izzie, George, Meredith und Christina kicherten. Bailey brachte sie mit einen Blick zum schweigen, dann wand sie sich wieder Alex zu.

„Wieso müssen sie den Chief finden? In erster Linie ist es ihre Aufgabe pünktlich hier zu erscheinen wenn ich sie zuteile."

Alex hielt ihrem Blick stand. „Montgomery, Sloan und Shepherd sind im Aufzug stecken geblieben. Und brauchen Hilfe."

Christina konnte ein Lachen nicht unterdrücken. „Alle drei? Zusammen?"

Alex warf ihr einen Blick zu der sie zum Schweigen brachte. „Montgomery geht es nicht gut und sie brauchen Hilfe um sie so schnell wie möglich da raus zu holen."

Bailey legte ihre Stirn in Falten. „Was heißt ihr geht es nicht gut?"

Alex schüttelte nur den Kopf. „Ich muss den Chief holen."

Miranda Bailey nickte und machte sich auf den Weg in Richtung der Fahrstühle. Alex rannte weiter den Flur entlang.

XxX

Als Miranda Bailey am Fahrstuhl angelangt war, war ihre Laune auf dem Tiefpunkt. Erst kommt einer ihrer Assistenzärzte zu spät und nun unterbricht ein stecken gebliebener Fahrstuhl ihren gesamten Arbeitstag. Sie beugte sich zu Mark hinunter.

„Sloan? Was haben sie jetzt wieder angestellt?"

Mark Sloan konnte darüber im Moment überhaupt nicht lachen. Er sah Miranda ernst an und sie sah in seinen Augen eine Sorge, die sie nie für möglich gehalten hätte. Zumindest nicht bei Mark Sloan. Ihr Blick wanderte weiter und sie sah Addison auf dem Rücken liegen. Ihr Kopf lag auf den Beinen ihres Ex Mannes und auf ihrer Stirn glitzerten Schweißperlen. Sowohl Addison als auch Derek hatten je eine Hand auf Addisons Bauch gelegt. Miranda Bailey ergriff eine böse Ahnung.

„Oh mein Gott." Sie sah nun wieder Mark an. „Sie ist schwanger, oder?"

Mark nickte und musste schlucken.

XxX

Alex war immer noch auf der Suche nach Richard Webber als er um eine Ecke bog und mit eben diesem zusammen stoß.

„Chief? Sie müssen schnell mitkommen." Alex war außer Atem.

Richard Webber schaute auf ihn herab. „Karev was ist passiert?"

„Es geht um Addison Motgomery. Sie ist im Aufzug stecken geblieben und es geht ihr nicht gut,"

Richard starrte ihn entgeistert an. „Ist was mit dem Baby?"

Alex war verwundert."Sie wissen davon?"
Richard nickte. „Sie war heute bei mir. Ich habe sie nach hause geschickt weil es ihr nicht gut ging."

Richard packte Alex am Oberarm. „Bringen sie mich hin."

XxX

Als Richard und Alex beim Fahrstuhl ankamen, hatte Miranda Bailey bereits ein tragbares Ultraschallgerät besorgt.

Richard sah sie an.

„Wie sieht's aus Miranda."

Miranda Bailey machte eine besorgte Miene.

„Ich weiß nicht. Sie hat starke Schmerzen und die Blutungen haben auch noch nicht aufgehört."

Richards Augen wurden groß.

„Addie blutet?"

Miranda nickte.

„Wir müssen die Türen weiter auf bekommen, damit wir das Ultraschallgerät reingeben können."

Mark rief aus dem Fahrstuhl nach oben. „Ich kann das alleine nicht weiter aufkriegen."

Richard sah sich um. „Karev? Sie ziehen an der rechten Hälfte von außen. Sloan an der linken von innen. Klar?"

Beide nickten und machten sich an die Arbeit. Nach wenigen Minuten war der Spalt breit genug um das Ultraschallgerät hindurch zu reichen.

Mark nahm es an sich und kniete neben Addison nieder. „Addie es wird alles gut. Wir werden jetzt mal gucken wie's dem kleinen Menschen da drin geht."

Addison nickte, eine Träne lief ihr die Wange hinunter.

Mark drückte etwas Gel aus der Tube auf ihren Bauch. Addison zuckte leicht von der plötzlichen Kälte. Derek nahm ihre Hand und drückte sie.

Mark nahm den Sensor und fuhr damit über Addisons Bauch. Nach fünf Minuten atmete er tief ein und legte die Stirn in Falten. Derek sah ihn an.

„Was ist los?"

Mark schaute auf und sah seinem ehemals besten Freund in die Augen.

„Ich kann keinen Herzschlag finden."


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