Ina Bauer, geli-chan, Elektra van Helsing, neosildrake, silbernewolfsfrau, Jadis, Salazar Azrael Slytherin: Vielen Dank für eure Reviews! Davon leb ich...

A/N: Hab einige Anfragen per email und review erhalten was ein Adept ist. Habe das von der Geschichte "Dragonmasters" aufgeschnappt (ich liebe sie!): Adepten sind Elementarmagier, ziemlich selten. Sie können mit Element Dinge erschaffen und kämpfen. Viel Spass beim lesen.

Disclaimer: nix ist meins... leider

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Harry hatte es geschafft unbemerkt zurück in den Gemeinschaftsraum zu kommen und hatte sich dort auf der Couch schlafend gestellt. Nur wenige Minuten später waren auch schon die ersten Frühaufsteher erschienen und hatten ihn vorsichtig "geweckt".

Nun saß er in Verwandlung und langweilte sich zu Tode. Das Hauptthema des Jahres waren die Animagi. Und nachdem er das bereits konnte, ohne das Wissen von McGonagall und des Ministeriums, war relativ wenig Interressantes für ihn in diesem Unterricht.

Das galt auch in vielen anderen Fächern, er war seinen Mitschülern einfach meilenweit voraus. Denn wenn er sich nicht selbst auf den Krieg und damit auf den kommenden Kampf gegen Voldemort vorbereitete, würde es wohl auch kein anderer tun. So verbrachte er bereits das Ende des letzten Jahres meist in der Bücherei, ebenso wie die Ferien. Er hatte in der Nähe der Dursleys einen kleinen Buchladen entdeckt der neben den normalen Muggelbüchern auch, in einem mit muggelabwehrzaubern verborgenen Raum, magische Bücher führte.

Und nachdem er zurück in Hogwarts war hatte er sich nach neuen Wissensquellen umgesehen. Seine "Freunde" ließen ihn schon eine Weile in Ruhe. Bereits vor den Ferien hatte er gemerkt das sie sich nichts mehr zu sagen hatten, die beiden waren noch Teenager, fast Kinder. Er hingegen mochte zwar noch im Körper eines 16-jährigen stecken, doch war sein Geist späterstens nach dem Tod seines Patenonkels der eines Erwachsenen. Anfangs hatte er noch versucht sich ihnen anzuvertrauen, versucht ihnen verständlich zu machen wie er sich gefühlt hatte als Voldemort ihn kontrolliert hatte, die Macht die er gefühlt hatte. Doch sie verstanden nicht, ganz im Gegenteil, deutlich sah er die beginnende Furcht ihn ihren Augen.

Die Furcht vor ihm.

Das war der Ausschlag gebende Punkt gewesen. Die Erkenntnis das sie die Macht die er entwickeln müsste, die Dinge die er tun müsste, nie auch nur ansatzweise verstehen würden. Hermine mit ihrem Idealismus würde nicht an seiner Seite stehen wenn er tötete, nicht einmal wenn es Todesser oder der dunkle Lord waren. Und Ron? Der sah schon immer nur den Ruhm den seine Freundschaft mit Harry brachte. Immer wenn er nicht in der Gunst der Zaubererwelt stand hatte dieser sich von ihm abgewandt. Was würde ihn daran hindern dies wieder zu tun?

Nein es war besser wie es jetzt war.

Und vielleicht würden Snape und er ja so etwas wie eine Freundschaft aufbauen können? Der Mann war den Weg der dunkle Seite schon einmal gegangen, er würde Harry mehr beibringen können als der gesamte Phönixorden. Harry schnaupte bei dem Gedanken an Dumbledors Haufen. Sie schienen zu erwarten das Harry den dunklen Lord mit einem Stupefy zur Strecke brachte. Denn mehr hatten sie ihm nicht wirklich beigebracht. Und immer wenn er den Rektor darauf angesprochen hatte wurde ihm als Antwort aufgetischt das er doch erst einmal seine Jugend genießen sollte.

Seine Jugend genießen! Der Mann hatte Nerven! Ein wahnsinniger Massenmörder war hinter ihm her und tötete jeden der ihm im Weg -und Harry wichtig- war und er sollte seine Jungend genießen. Das war ja wohl der Witz des Tages.

Wenn es nicht bitterer Erst wäre...

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Severus streckte sich genüsslich und öffnete langsam die Augen. Er hatte es sich, nachdem Potter verschwunden war, auf einem der mit Moos bewachsenen Stege zwischen den einzelnen Seen bequem gemacht und war schließlich eingeschlafen.

Nun setzte er sich langsam auf und sah sich nochmal in seiner neuen Behausung um. Ein Kolibri schwirrte interresiert um ihn herum als wolle er dieses merkwürdige Geschöpf genauer unter die Lupe nehmen. Severus musste leise lachen und erschrak. Wann hatte er das letzte mal gelacht? Er wusste es nicht. Seid dem er herausgefunden hatte was es bedeutete ein Meermensch in der Welt der Zauberer zu sein war kein Tag vergangen in dem er nicht um sein Leben fürchtete...

Seid Severus' Vater seine Mutter vor dessen Augen umgebracht hatte.

Er würde diesen Tag nie vergessen. Damals war er acht gewesen und hatte nicht verstanden warum seine Mutter ihn nur dann hatte schwimmen lassen wenn sein Vater, ein Tränkemeister wie er, nicht zuhause war. Sie war eine wunderschöne Nixe gewesen. Mit einem in allen blautönen schimmernden Schwanz und blau-schwarz glänzenden Haaren. Doch ihre Augen waren das was ihm am besten in Erinnerung geblieben war. In einem unwirklich schimmernden türkiston waren sie gewesen und hatten ihn immer so voller Liebe und Stolz angesehen.

Sie hatte in einem, mit Verhüllungszaubern versteckten, Kellerraum eine kleine Seenlandschaft erschaffen und Severus eingeschärft das er seinem Vater nie davon erzählen durfte. Auch das er und seine Mutter "halbe Fischchen", wie er das früher nannte, waren sollte ihr Geheimnis bleiben. Nicht das Severus es seinem Vater jemals verraten hätte. Dieser war schon immer ein brutaler und liebloser Mann gewesen. Mit den selben schwarzen Augen die er auch Severus vermacht hatte. Er hatte nie verstanden wie seine Mutter sich in dieses Monster hatte verlieben können und letztlich hatte sie es mit ihrem Leben gebüßt.

Sein Vater war eines Tages überraschend nach Hause gekommen und hatte seine Mutter in dem geheimen Raum überrascht. Severus war krank gewesen und musste im Bett bleiben. Eine Tatsache die ihm wohl das Leben gerettet hatte. Er wusste bis heute nicht wie sein Vater den versteckten Raum gefunden hatte, das einzige woran er sich erinnern konnte war die Schreie seiner Mutter die ihn geweckt und in den Keller gelockt hatten. Dort hatte er dann mit ansehen müssen wie seine Mutter aus dem Wasser gezerrt und erstochen wurde. Die ganze Zeit hatte sein Vater etwas von 'großem Reichtum' und 'besten Zutaten' gemurmelt. Damals hatte Severus nicht gewusst was er damit meinte, zu schockiert war er gewesen, aber heute wusste er woher der plötzliche Reichtum seines Vaters kam. Er hatte es sich Buchstäblich mit dem Blut seiner Ehefrau verdient.

Severus hatte ihn dafür im Alter von 17Jahren ermordet.

Das Wissen das seine Mutter als Zutat verkauft wurde und die Jahre der Grausamkeiten seitens seines Vaters, die er sein ganzen Leben lang hatte ertragen müssen, machten sich am Tag nachdem er von seinem siebten Jahr in Hogwarts zurück gekommen war Luft. Er war nun ein legaler Erwachsener und hatte sich schon Monate zuvor dem dunklen Lord angeschlossen. Dieser wusste zwar wer Severus Mutter ermordet hatte aber nicht wieso. Und da sich der alte Snape sen. zu fein gewesen war irgendeiner Seite bezutreten war er kein großer Verlust in den Augen des dunklen Lords. Vor allem da Severus trotz allem eine Liebe zu Zaubertränken entwickelt hatte und sein Können für die dunkle Seite nutzte.

So hatte er nur zu gerne einige seiner besten Todesser zusammen mit Severus nach Snape Manor geschickt als dieser seinen Wunsch nach Rache

gestanden hatte. Es war eine lange Nacht gewesen und nur die mächtigen Stillezauber hatten dafür gesorgt das die Schreie seines Vaters nicht in der Nachbarschaft zu hören waren. Nein, das Risiko das sich der alte Mann verplapperte war er nicht eingegangen.

Letztlich war es Severus gewesen der ihm den Rest gegeben hatte. Er hatte sich über den sterbenden Mann gebeugt und ihm zwei Wörter ins Ohr geflüstert bevor er Wasser in dessen Lunge herauf bechworen und ihn so regelrecht ertränkt hatte. "Stirb Mensch." Und er hatte in dessen Augen die Erkenntnis aufblitzen sehen. Sein Vater war mit dem Wissen gestorben das er von einem Meermenschen zur Strecke gebracht worden war.

Seinem einzigen Sohn.

In der selben Nacht hatte Severus die Seiten gewechselt.Es mag einem unverständlich vorkommen. Aber in dem Augenblick als er sich bewusst wurde was er getan hatte hatte sich eine Leere in ihm ausgebreitet.

Das Wissen das er nicht besser war als sein Vater.

Das Wissen das seine Mutter sich für ihn schämen würde.

Seine Mutter war es die ihn zurück auf die Seite des Lichtes gebracht hatte. Und vielleicht hatte er jetzt jemanden gefunden für den es sich lohnte auf dieser Seite zu bleiben.

Harry war wie er. Er war ein Außenseiter. Der, sobald er enttarnt wurde, in größter Gefahr schwebte. Denn eines war klar: Sobald der Zaubererwelt bewusst wurde wie mächtig der Junge war würden sie sich gegen ihn stellen. Späterstens wenn er den dunklen Lord vernichtet hatte. Und das schien dem Jungen auch bewusst zu sein, warum sonst hatte er sich hier einen Ort geschaffen an dem er ohne weiteres viele Jahre verleben konnte?

Vielleicht würden sie so etwas wie Freunde werden können, oder wenigstens Verbündete.

Tbc

Ab dem nächsten chap gehts endlich los, Voldemord packt aus...

Ansonsten bin ich auf der verzweifelten Suche nach einem Übersetzer...

SS