Vergeben ist göttlich, Irren ist menschlich - Teil 4
Harry saß auf dem Stuhl und starrte die Wand an. In der Hand hielt er ein Foto von ihm und Hermine. Sie standen zusammen vor einem Kirschblütenbaum, dessen Blätter im Wind wehten. Sie lachten und küssten sich. m den Stuhl herum lagen mehre Bilder. Von ihr, Ron, seinen Eltern und von Freunden. Sein Blick schweifte zurück auf das Foto in seiner Hand. Blanker Hass überflutet ihn bei ihrem Anblick. Er zeriss das Foto und schmiss es gegen die Wand. Wutentbrannt flog auch der Stuhl gegen die Wand. Harry drehte sich um und warf sich auf´s Bett. Er schloss die augen und atmete tief durch. Seine Wut schwand und Tränen breiteten sich aus. Hary schwang sich hoch, zückte den Zauberstab und mit einem Schwung waren Stuhl und Foto weder zusammen. Er hob das Foto auf und legte es auf die Kommode.
"Hermine,...bitte das ist doch wahnsinn. Wie willst du das machen?" Ginny versuchte ihrer Freundin gut zuzureden.
"Ginny, es muss sein. Ich kann nicht mehr warten. Seit mehr als einer Woche ist er nun verschwunden. Meientwegen...Ich muss ichn endlich finden."
Hermine war nachdem Auszug Harry´s, mit gutem zureden von Ron mit in den Fuchsbau gegangen. Doch nun wollte sie nicht mehr warten. Es war sinnlos. Harry würde sich nicht melden. Hermine war verzweifelt. Er hatte gesagt, dass sie ihn nicht finden würde und genauso war es auch. Doch sie wollte nicht aufgeben. Sie konnte nicht. Sie musste es ihm doch wenigstens erklären. Hermine hatte den Entschluss gefasst alles zu tun um ihn zu finden und niemand würde sie davon abhalten können.
"Hermine willst du das wirklich machen?"
"Aufgrund von einem Missverständniss habe ich die Liebe meines Lebens verloren. Was würdest du machen?"
"Ich würde dasselbe machen. Aber bitte pass auf dich auf...Wo willst du anfangen zu suchen?"
"Ich weiß es noch nicht, aber ich denke mal bei Sirius."
"Meinst du, er würde ich das Haus gehen? Wo ihn nur Schmerz und Trauer erwartet?"
"Ginny, er ist über eine Woche verschwnden. Ich weiß, dass er noch in England ist. Das fühle ich. Dort habe ic noch nicht gesucht. Also werde ich dort erneut anfangen. Wünsch mir Glück."
Sie gab ihrer Freuundin noch einen Kuss auf die Wnage, schloss sie in die Arme und verschwand. Hermine apparierte vom Fuchsbau weg, jedoch nicht gleich zum Grimmauld Platz. Sie musste sich erst rational überlegen, was sie sagen wird und wie sie ihn dazu bringt zuzuhören. Also schlenderte sie durch die Straßen und Gassen. Den Blick gen Boden gerichtet und ich Gedanken versunken.
Harry lief im Haus auf und ab. Er konnte keine Ruhe mehr finden. Zwar war der Schmerz und der Hass auf Hermine und Ron abgeklungen, jeodch nicht weg. Seit einer Woche saß er nun in diesem Haus. Wohlwissend, das Hermine ihn hier nicht vermuten würde. Harry plackte die EInsamkeit und das eingeschlossen sein. Er musste raus, an die Luft. Nicht unbedingt zu Menschen, aber dennoch raus. Er sah nicht gut aus. Unrasiert, struppig und schlapp. Seine Augen waren rot und tief. Doch es war ihm egal. Jeder konnte wissen, dass auch der "Retter" verletzlich und krank sein kann.
Harry begab sich nach draußen. Das grelle Licht der Sonne blendete ihn einen kurzen Moment. Doch schnell gewöhnten sich seine Augen an die neu gewonnenen Farben. Er setzte sich auf eine Bank gelegen unter einem Eichenbaum. Er atmete tief ein. Die frische Luuft brannte leicht in seinen Lungen. Hier fühlte er sich frei und glücklich. Endich. Am liebsten hätte er sich seinen Besen geschnappt und wäre zum Fuchsbau geflogen für einen Runde Quidditch. Ron. Sein bester Freund... Harry lies den Kopf hängen und schloss die Augen.
Hermine war an ihrem Ziel angekommen. Sie stand vor der Tür, wohniter sie hoffte Harry zu finden. Ihre Worte hatte sie beisammen. Alles war bereit. Sie streckte sich noch einmal und griff zur Klingel, als ihr Blick auf die Bank fiel, wo ein schwarzes Häufchen saß. Sie schlcukte und ließ den Arm sinken. Mit wankenenden Schritten ging sie Richtung Bank. Ihr zeriss es das Herz. Wenn das Harry war, dann sah die ganze Situation nicht gut für sie aus.
Bitte lass das nicht Harry sein.
Hermine stand nun direkt hinter der Bank. Sie erkannte ihn. Es war Harry. Ihr Harry. Aber er sah schrecklich aus.
"Harry?" Sie fragte im Flüsterton.
Erschrocken fuhr Harry herum. Er fixierte sie und wich ein paar Schritte zurück.
"Es tut mir leid Harry. Schrecklich leid." Hermine ging auf ihn zu, doch er wich weiter zurück.
"Geh!"
"Was?" Hermine verstand nicht.
"Du sollst verschwinden, ich will dich nicht mehr sehen. Harry lief an ihr vorbei.
So Ende im Gelände, das war´s erstmal wieder.
Bis zum nächsten Chap.
So noch zum Schluss, ich werde meine Kommentare fett markieren, Gedanken kursiv und Absätze... ja die sollte es eigentlich geben werde unterstrichen. xD
