Vergeben ist göttlich, Irren ist menschlich - Teil 5
Hermine drehte sich um und sah Harry hinterher, wie er weglief. Er wollte sie tatsächlich nicht sehen. Einen kleinen Moment rang sie mit sich, ob sie ihm jetzt folgen sollte oder nicht. Doch er war und ist ihre große Liebe. Hermine rannte ihm hinterher.
"Harry warte. Bitte."
Er blieb apprubt stehen, drehte sich jedoch nicht um. Sie holte auf und blieb zwei Meter vor ihm stehen.
"Schatz, bitte lass es mich erklären."
Harry hatte seine Hände zu Fäusten geballt und fest gegen den Körper gepresst.
"Ich bin nicht mehr dein Schatz." Seine Stimme klang angespannt.
"Harry, ich liebe dich, bitte du we..."
"Was soll das Hermine? Er drehte sich zu ihr um. Tränen liefen sein Gesicht hinunter.
"Musst du mich so quälen? Reicht es nicht, dass du mir das Herz gebrochen hast? Meine Liebe zu dir, dir nichts Wert ist? Lass mich einfach in Ruhe. Endgültig."
Er drehte sich nicht ab. Sah sie weiter an. Er erwartete eine Reaktion. Antworten. Und dann sah er es. Am liebsten hätte er sie jetzt in den Arm genommen wie früher. Doch der Hass auf sie war zur Zeit noch zu groß um es zu zulassen. Sie weinte. Zwei Meter trennten sie nur voneinander. Doch es schien, als würden 100 KM zwischen ihnen liegen. Kene Berührung war möglich. Kein warmer Blick. Keine herzlichen Worte.
"Warum? Warum hast du das gemacht? Warum hast du mich VERDAMMT NOCHMAL BETROGEN???" Er schrie sie an. Wollte endlich Antworten. Wollte einen Grund. Doch sie schwieg und ließ den Kopf hängen. Es schien, als stünden sie eine Ewigkeit gegenüber. Ohne ein Wort.
Hermine hob den Kopf und streckte die Hand nach ihm aus. Plötzlich stopte sie in ihrer Bewegung und sie ließ die Hand wieder sinken. Sie öffnete ihre Tasche und holte die Kondome raus. Es waren genau die, die Harry gefunden hatte. Harry stockte der Atem.
Was soll das? Spinnt die denn? hat sie denn keinen Ahnung, wie weh das tut?
"Meine Mutter." Sie ließ die Kondome auf die Straße fallen.
Harry sah sie skeptisch an.
"Vor 6 oder 7 Jahren hat sie mir die geschenkt. In der kleinen Herzschatulle. Seit dieser Zeit mussten sie ind er Tasche gewesen sein. Nie wurde auch nur eines rausgenommen oder gar benutzt. Ich habe schlicht vergessen die wegzuschmeißen. Und das ist die Wahrheit. Ich habe dich nicht betrogen. Das könnte ich niemals machen."
Harry war verwirrt, hatte er sich etwa geirrt? So gravierend geirrt?
Nein, das kann dich nicht wahr sein. Wie konnte ich das nur glauben? Hermine, die Liebe, Treue Seele eine Betrügerin. was habe ich nur getan?
er wusste innerlich, das sie die Wahrheit sprach. Doch was sollte er jetzt machen? E hatte sie verlassen. Sie nicht einmal irgendwas erklären lassen. Er hatte sie gehasst für eine Sache die sie nicht mal gemacht hatte. Er fühlte sich klein und beschämt.
"Hermine, es tut mir alles so leid." Er kam auf sie zu und gab ihr einen Kuss. Sie schloss die Augen und genoss ihn, seine Nähe, seine weichen Lippen einfach alles. Die große Distanz zwischen ihnen war verschwunden.
"Hermine, ich war blind vor Eifersucht. Ich habe Sachen gesehen die nie da waren. Verzeih mir."
"Es gibt nicht´s zu verzeihen, ich hätte wahrscheinlich genauso reagiert."
Sie standen zusammen Arm in Arm vor der Eingangstür und genossen die wiedergewonnene Nähe zueinander.
"Ginny, kann ich mal mit dir reden?" Ron stand in hrem Zimmer.
"Sicher doch, was gibt es denn? h... du siehst aber gar nicht gut aus. Ginny bat Ron auf dem Bett platz zu nehmen.
"Ich bin verantwortlich für das, was passiert ist."
"Was meinst du, das mit Harry und Hermine?"
"Ja, gena das. Es sollte doch nur ein Witz sein. Ich wollte nie, dass dies passiert."
Ginny stand auf und stellte sich vor Ron.
"Sag mal spinnst du?? Was hast du gemacht?"
"Also, das war so: Vor sechs Jahren noch in der Shcule habe ich mal Hermien´s Tasche getragen, ich weiß nicht mal mehr warum. Naja jedenfalls ist die Kaputtgegangen. Als ich alles wieder einräumen wollte. sah ich da diese Schatulle liegen, öffnete sie und sah diese bunten Verpackungen. Ich dachte damals das sind Bonbon´s und habe sie behalten. Bis Dean mich afklärte und sagte, dass sein Kondome. Mittel zur Schwangerschaftsverhütung. Ich hatte so einen Schiß ihr die Wiederzugeben und habe sie lieber behalten."
"Ok, Ron das war nicht in Ordnung. Aber wie kam es jetzt, das Hermine sie wieder hatte?"
Ron erzählte Ginny von Harry´s Eifersucht und das sie zusammen den Plan hatten ihm einen wirklich Grund zur Eifersucht zu geben.
"Da habe ich die Schatulle in ihre tasche gepackt."
"Hast du die etwa immer bei dir?"
"Nein, natürlich nicht. Während Hermine auf Toilette war, habe ich sie mit dem Aufrufezauber beschwört und dann platziert."
"Oh Ron, du Trottel. Weißt du eigentlich, was du damit angerichtet hast?"
"Ja und ich fühle mich furchtbar. as mach ich denn jetzt?"
"Zum Glück fühlst du dich so. Du hast es nicht anders verdient. Aber ich werde helfen. Ich mach das jedoch nicht für dich, sondern für Harry und Hermien. Ich weiß, dass sie zum Grimmauld Platz wollte. Vielleicht ist sie ja noch da, versuch dein Glück."
"Was, wie meinst du das?"
"Du gehst hin und klärst alles auf."
"Alleine?"
"Ja. Du hast es auch alleine verbockt."
Ron machte sich also auf den Weg zu Harry und Hermine. Er schwitzte unwahrscheinlich stark und ihm war kotzübel. Diese Situation war nicht leicht. Wie erklärt man seinen besten Freunden, das man dran Schuld ist, das sie sich getrennt haben?! Es sollte doch nur ein Witz sein.
Ron stand vor der Tür zum Grimmould Platz Nr. 12. Er schluckte heftig und versuchte den Klos im Halse runterzuwürgen. Er klopfte. Schritte näherten sich der Tür. Er war wirklich nervös. Die Tür wurde geöffnet und ein strahlender Harry schaute ihn an.
"Ron, gut das du da bist. Ich muss mmit dir reden."
"Ich muss eher mit dir reden Harry."
Harry zog die Augenbraue hoch. "Warum so nervös? Es ist alles aufgeklärt."
"Ach ja?? Wirklich?"
"Ja. Ich weiß jetzt, das Hermine mich nicht mit dir betrogen hat und auch sonst nicht. Es war ein Missverständniss."
"Ok. Dann is ja gut." Ron grinste.
"Komm doch rein. Hermine ist auch da. Sie hat mir gerade erzählt, dass ihr mir einen kleinen Streich spielen wolltet."
Harry lachte.
"Das war nur leider das falsche Thema für einen Scherz."
Sie gingen zusammen ins Wohnzimmer, wo Hermine auf dem Sessel saß und wartete.
"Ron, wie schön. Du bist auch da. Dann muss ich nicht alles alleine erzählen. Immerhin war es ja deine Idee."
"He,he,...ja du sagst es."
Sie unterhielten sich eine Zeitlang über das Thema.
"aber was ich noch immer nicht so ganz verstehe, ist wo aufeinmal die Schatulle herkam. Ich war mir eigentlich fest sicher, das ich sie mal verloren hatte."
"Aber du hast doch vorhin gesagt, du hättest sie in der Tasche vergessen."
"Vrgessen, verloren, wo ist denn da der Unterschied?"
"Also Leute...ähm...um genua zu sein... ja...Ist das nicht warm hier drinnen?" Ron zupfte an seiner Jacke.
"Ron, was ist los mit dir?? Hast du etwa ein Geheiminss?" Harry stichelte gegen seinen Freund.
"Ja...um genau zu sein. Habe ich die Kondome da plaziert. Um dich bewusst Eifersüchtig zu machen." Ron ging in Deckung.
Harry und Hermien schauten sich gegenseitig an und dann wieder zu ron.
"Du hast WAS???" Hermine schrie ihn mit einem lachenden Unterton an.
"Weißt du eigentlich, das deinetwegen ich eine Woche nicht merh richtig geschlafen habe?"
"Ja ich weiß, und es tut mir auch schrecklich leid. Ich werde das auch nie wieder machen. Bitte verflucht mich jetzt nicht."
Hermine und Harry fingen an zu lachen.
"Ron, es ist alles in Ordnung. Wir haben es gewusst." Harry verschte Ron zu beruhigen.
"Wie gewusst, was gewusst?"
"Ron, meinst du denn, ich wäre wirklich Eifersüchtig auf euch beide? Glaubst du ernsthaft ich würde euch eine Affaire zutrauen? Ron, das war ein Witz. Wir haben dich reingelegt."
"Aber...aber...du bist ausgezogen...dieser Brief..."
"Ja schon. Aber Hermine hat gewusst wo sie mich finden kann. Es war geplant."
Ron fing plötzlich an zu lachen. "Da habt ihr mich aber echt drangekriegt, aber wieso nur?"
"Ron, seit Jahren spielst du Harry nd mir immer wieder kleine Streiche. Das war mal die Rache, was alles passieren kann, wenn man es übertreibt."
"Woher habt ihr gewusst, das ich die Kondome hatte?"
"Die waren in meiner Tasche, die du hattest und dann waren sie weg? Also war es logisch das du sie hattest. Und da du rausgefunden hattest, was da drin war, war s dir zu peinlich die wieder loszuwerden. Wir haben kurzerhand deinen Streich in unseren verwandelt. Sei nicht sauer. Büüüttttteeeee."
Sie lachten zusammen und erzählten sich, wie genau sie es geschafft hatten, seinen Plan in ihren zu verwandeln.
So meine Lieben, zu dieser Geschichte gibt es zwei verschiedene Enden. Ich habe mich dazu entschlossen diese zu veröffentlichen,w eeil ich diese lustiger finde. Ich kann mir bei dem Text genau das verdutze Gesicht von Ron vorstellen. Habt meine Fantasie und ihr werdet euch kringeln vor lachen. Wer noch interesse hat,d as andere Ende zu lesen, möge mir dies bitte mitteilen.
Ansonsten... Vergeben ist göttlich, Irren ist menschlich xD
