Hey, da bin ich wieder! Und mit mir ein neues Kapitel (selbstverständlich). Ich hoffe es gefällt euch, wenn ja, wisst ihr ja was ihr zu tun habt, nicht wahr? Mir hat dieses Kapitel auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und ich arbeite bereits am 12. 'freu'

Hier schon mal ein dickes Danke (!) an meine bisherigen Reviewer! Ihr seit echt aufbauend und inspiriert mich zum Weiterschreiben und nochmal ein extra Dank an meine Beta Diamond! So jetzt geht's los, viel Spaß!


Oh scheiße, wieso musste das ausgerechnet mir passieren? Wieso? Was habe ich getan das ich das verdiene? Draco Malfoy saß an einem mit Büchern gefüllten Tisch in der Bibliothek, als Potter und sich das Wiesel zu ihm setzten. Wieso konnte das nicht denen passieren. Das wäre doch viel plausibler. Das ist alles ihre Schuld... Wenn Potter nicht aufgekreuzt wäre, wäre ich jetzt allein in meinem Zimmer; ganz allein ohne dieses Miststück!

„Nenn mich nicht so! Das habe ich genau gehört, du hirnverbrannter Idiot!", keifte die Oberschlaue.

Er war überrascht, dass er anscheinend so viel Gefühl zeigte, dass dieses Schlammblut das gehört hatte. Entweder er hatte sich schlechter im Griff, was in anbetracht der Tatsache wohl sehr gut möglich war oder sie hatte empathische Fähigkeiten.

Sie ist schließlich ein Mädchen, die können das ja auch besser. - Aber sie ist immer noch ein dreckiges Schlammblut, mein Sohn, sie wird dich ins Verderben ziehen, du wirst sehen... bald. Sie wird das zu ihrem Vorteil nutzen und dich hinterrücks fertig machen. So sind nun mal Frauen, vor allem muggelstämmige Frauen. - Aber sie ist doch nur eine Gryffindor, die würden das nie tun, die sind viel zu dumm dazu. Die Stimme von Lucius Malfoy war wieder verschwunden, aber sie verschwand nie ganz. Sie klebte an seinen Gehirnwindungen wie ein alter abgelutschter Kaugummi an einer Schuhsohle. Draco Malfoy war nie allein.

Und dieses vermaledeite Mädchen war noch hinzugekommen. Das Leben war eine Geisterbahn.

Die Nacht war eine Tortur, er hatte kaum geschlafen. Grangers Träume brachen in seine Gedanken ein; es waren nur verworrene Fetzen, aber sie hallten wie Schreie in seinen Ohren und Augen nach. Er konnte und wollte nicht zu lassen, dass auch sie einen Einblick in sein Allerheiligstes bekam, seine Träume. Sie waren ihm zu wichtig, um sie mit einer oberschlauen Superzicke, die darüber wahrscheinlich wissenschaftliche Berichte schreiben würde, zu teilen. Aber als sie schlief, hatte er wieder die ganze Gewalt über seinen Körper. Es war immer noch schwierig, sich dann zu bewegen, denn sie steckte wie ein Parasit in seinem perfekten Körper und hinderte ihn an den normalen Bewegungen, aber nach ein paar Versuchen und Übungen klappte es sogar ganz gut. Er achtete darauf, sie nicht aufzuwecken, aber sie war anscheinend sehr erschöpft und merkte nicht, wie er versuchte sich wach zu halten.

Am Morgen wurde es dann schon schwieriger, als sie langsam wach wurde und er kurz vorm Schlafen war. Er spürte ihre Angst. Ihre Gewissheit, dass das kein Traum war und sie wirklich in seinem Körper war.

„Was machen wir bloß?" war die Frage, die sie sich und ihm immer wieder stellte. Er konnte es einfach nicht mehr hören, seine Nerven waren selbst bis zum Zerreißen gespannt.

„Granger, wenn du nicht sofort aufhörst, werde ich dafür sorgen, dass Weasley und Potter von dir und mir nie erfahren und schlage sie windelweich."

„Wie du weißt, stecke ich auch in diesem Körper und ein Teil davon gehört nun mal mir, ob dir das gefällt oder nicht. Ich will hier auch raus. Wir müssen schnell in die Bibliothek."

„Erst mal müssen wir uns einigen, wie wir uns in MEINEM Körper zu verhalten haben."

Er dachte mit Horror daran, mit Granger zusammen duschen zu müssen oder sich bei den Leuten blicken zu lassen.

„Wir sollten ein paar Runden gehen und unsere Bewegungen miteinander abstimmen, nicht das ich aussehe wie ein behinderter Troll", schlug Draco vor.

Sie setzten sich auf und gingen ein paar Runden durch den Raum, was auch gut klappte, doch als es daran ging sich umzuziehen, wurde es schon schwieriger. Nur mit einer Hand und einem Bein war es schon schwierig genug und dann noch mit einem besessenen Arm und Bein, die anscheinend das taten, was sie wollten, wurde es noch schwieriger.

„Granger! Jetzt halt dein dummes Bein doch endlich still, damit ich diese Hose drüberziehen kann!", schrie er.

„Mal davon abgesehen, dass das dein dummes Bein ist, kann ich nicht. Ich kann mich so schlecht auf dem Bein halten, es tut weh" die letzten Worte waren eher verlegen geflüstert.

„Sag das doch gleich... dann lass uns doch hinsetzen."

Mit einem tiefen Seufzer und Augenrollen ließ sich Draco nieder und zog mit Hilfe ihres Armes die Hose über das Bein. Er merkte wie sie traurig wurde und ein Tropfen von ihrer Gesichtshälfte auf das Hemd tropfte.

„Fängst du jetzt etwa an zu heulen?", fragte er gereizt, „Darauf kann ich jetzt echt verzichten, auf heulende kleine Mädchen."

„Das ist mir SCHEIßEGAL! Was ist, wenn ich meinen Körper nie wieder kriege und hier mit dir in diesem Scheiß festsitze? Was machen wir denn dann? Ich will wieder zurück in meinen Körper, auch wenn er hässlich ist; das ist mir egal. Ich will nicht mit dir zusammen sein. Du bist ätzend, ich hasse dich! UND JETZT LASS MICH HALT HEULEN!", fügte sie brüllend hinzu.

Er war geschockt. Solche Gefühlsausbrüche war er nicht gewöhnt, schon gar nicht, wenn sie sich in seinem Körper abspielten. Die traurige Furcht schwappte in seinem Körper hin und her und versuchte ihn mit sich zu reißen. Vergiss nicht, du bist ein Malfoy. Lass es nicht zu, dass sie dich ansteckt. Du hast ein Image zu bewahren!

„Hör zu, Granger, durch heulen wird nichts besser, also hör endlich auf, das ist ja furchtbar. Typisch Frauen."

„ICH fühl mich dadurch besser, also lass mich!", zischte sie verheult.

„Wir müssen gleich zum Frühstück, damit wir nicht zu spät sind. Also beeil dich damit, ja?"

„Ist mir egal, ich habe sowieso keinen Appetit!"

„Aber du willst doch bestimmt wissen, ob Potter und das Wiesel da sind oder? Es kann ja sein, dass sie es nicht geschafft haben und sie irgendwo tot im nirgendwo sind?", fragte Draco gehässig. Ja, so ist es gut, mein Sohn, mach sie fertig. Du darfst ihr nicht gestatten, in deinem Körper zu weinen. Was erlaubt sie sich eigentlich? Dieses kleine dreckige...

„Sag nicht so was, Malfoy, das stimmt nicht... ich weiß das... sie sind in Ordnung", schluchzte die Gryffindor.

„Das wirst du nur herausfinden, wenn du dich jetzt zusammenreißt und mit mir runter gehst. Da hast du keine andere Wahl."

Hermine schniefte noch einmal herzhaft, bevor sie mit ihm aufstand, noch einmal einen kurzen Blick in den Spiegel warf und das Gesicht noch mal richtig sauber machte, ehe sie aus dem Raum schritten.

Nun saßen sie hier nach zwei langweiligen Stunden Kräuterkunde und suchten schon zwei Stunden nach diesem Phänomen. Merlin sei dank hatten sie die beiden anderen Stunden frei gehabt. So brauchten sie nicht weiter mit den anderen Slytherins abzuhängen. Er hatte sich von den Anderen fern gehalten und Crabbe und Goyle waren zu dumm, um zu bemerken, dass an ihm etwas nicht stimmte. Nachdem Granger ihre beiden dusseligen Freunde heute Morgen in der großen Halle gesichtet hatte, war sie wieder ruhig und eifrig damit beschäftigt, nach demihren Problemzu suchen. Leider konnte er sich nicht davor drücken, schließlich musste sie mit seinen Augen lesen und auch er wollte eine Lösung für diese unmögliche Situation finden. Nun stapelten sich schon einige riesige Bücher auf ihrem Tisch und sie hatten noch immer nichts gefunden. Nichts über einen Monsterschrank, der Menschen in die Hölle verdammte.

Er spürte förmlich den Stein, der Granger vom Herzen rutschte. Ein Gefühl, das er nur vom Hörensagen kannte.Potter undsein kleiner Helfershelfersetzten sich gegenüber von ihm und beäugten ihn misstrauisch. Wahrscheinlich dachten sie, er würde Granger irgendwo gefangen halten oder Ähnliches

„Also, Malfoy, wo ist sie, was hast du mit ihr angestellt?", fragte Potter gereizt.

Draco verdrehte die Augen. Das wird ja heiter. Doch Granger kam ihm zuvor, sie konnte sich wie sooft nicht im Zaum halten.

„Ich bin so froh euch zu sehen. Ich dachte, euch sei etwas passiert oder so. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was ich hier durchmache... Es ist schrecklich... er ist schrecklich", sprudelte es aus ihr. Die beiden Idioten sahen strohdoof aus der Wäsche. Wäre die Situation anders, hätte Draco jetzt seinen Spaß.

„Hey Granger, halt die Klappe. Die Beiden sollen ihre Augen behalten, die sie gleich verlieren, wenn sie mich so weiter anstarren!", rief Draco, „Es ist so... Granger und ich müssen aus noch unerfindlichen Gründen, diesen, meinen, Körper teilen. Verstanden?"

Die beiden guckten noch dümmer aus der Wäsche. Also bei dem Ausdruck haben sie es bestimmt nicht verstanden...

Der Goldjunge fasste sich als erstes. „Nein... das glaube ich nicht, du willst uns verarschen, oder? Das kannst du doch nicht ernst meinen... du solltest dich geistig überprüfen lassen. Lass uns gefälligst in Ruhe, du Idiot!" Auch sein treudoofer Freund fasste sich wieder. „Genau, das glauben wir dir niemals. Das kann gar nicht sein!"

„Doch Jungs, es ist so. Fragt mich was. Etwas, das nur ich weiß, dann werdet ihr sehen", seufzte Granger. Die Gesichter schauten noch ungläubiger drein. Ein paar endlose Minuten vergingen, in denen sich die beiden Gryffindorfutzies ihn und sich anschauten. Draco wurde ungeduldig.

„Jetzt macht doch endlich, ich habe nicht den ganzen Tag Zeit. Wir müssen weiterforschen, schließlich will ich nicht mein ganzes Leben mit ihr verbringen! Weiß nicht... fragt nach ihrer Lieblingsunterwäsche oder mit was für ein Gerät sie jeden Morgen ihre Haare so verhunzt oder warum sie so verdammt besserwisserisch ist. Irgendetwas, aber fragt endlich!"

„Ähm...", das war das Narbengesicht, „okay, ich glaube ich habe eine Idee. Was ist eine CD?"

„Das ist leicht: Eine CD, Abkürzung für Compact Disc, ist ein Medium, auf dem Daten von einem PC aus gespeichert werden können, wie zum Beispiel Musik oder Spiele."

Draco wusste zwar nicht, von was dieser Wischmopp gerade sprach, aber es schien zu helfen, denn das Gesicht von dem Schwächling hellte sich ein wenig auf, nur Rotschopf blickte immer noch fragend in die Runde.

„Sie ist es Ron, nur ein Muggel hätte die Antwort gewusst", sprach Potter.

„Also ich weiß nicht, der Bastard könnte uns doch verarschen... Es muss persönlicher sein. Etwas, das wirklich niemand außer uns dreien weiß."

„Wie wär´s damit: Ich weiß, was deinem Vater letztes Jahr zu Weihnachten passiert ist und wie man ihn so schnell gefunden hat", sagte Hermine.

„Das reicht mir noch nicht", war die Antwort von dem Wiesel, „Das könnte der Idiot auch von seinem Vater gehört haben oder so."

Granger überlegte lange.

„Ich weiß was! Es tut mir Leid, Harry, aber das muss jetzt sein. Harry und Cho haben sich kurz vor Weihnachten im Raum der Wünsche geküsst. Sie hat geweint und ich habe euch nachher erklärt, warum sie wohl geweint hat."

Das schlug ein. Ron bekam große Augen und blickte abwechselnd zu ihm und Harry, der sichtlich angenervtvon der Situation war. Draco fand diese Bewandtnis eher belustigend.

„Wow Potter! Ein richtiger Schwerenöter, was? Hätte ja nicht gedacht, dass du noch Jungfrau bist. Obwohl... wenn ich es mir recht überlege, ist es schon klar. Bei so einem Narbengesicht würde sogar die Verzweifelste unserer Schule Nein sagen. Nicht wahr, Granger?"

„Lass ihn in Ruhe, Malfoy!" zischte die Oberzicke, „So kann doch nur eine Schlampe wie du es bist denken!"

„Sag das nicht noch mal, du Miststück! Nur weil ich ein ausgezeichnetes Verhältnis zu mir und meiner Sexualität habe, kann ich nichts dafür, dass ihr prüde und unfähige Idioten seit."

„Also wenn du meinst, dass jede Woche eine Neue ein Ergebnis deines gesunden Verhältnis zu dir ist, dann frag mal Freud. Das machst du doch nur, um dich aufzuwerten, damit du dich nicht als das arme Würstchen fühlst, das du in Wirklichkeit bist."

„Ach ja und was ist mit dir? Bei so einer Zicke wie dir halten es doch nur die beiden Schwachköpfe aus, sonst hast du doch keine Freunde oder? Merkst du nicht, dass du nur das dritte Rad am Wagen bist?"

„Du hast doch überhaupt keine Ahnung von Freundschaft, also hör auf so davon zu reden!"

„Malfoy halt endlich deine schmierige Klappe und lasst uns über unser Scheißproblem reden!", rief Potter genervt dazwischen.

Granger und Draco atmeten tief durch. Schön durchatmen, nicht weiter aufregen... Ganz cool bleiben... Das bringt nichts. Ich kann nichts gegen sie ausrichten, sie steckt in meinem Körper und ich kann ihr nichts anhaben. Oh man, wenn sie jemals wieder hier raus ist, dann werde ich sie in den Boden stampfen.

„Okay, habt ihr schon irgendwas gefunden, was das alles hier erklären könnte?", fragte der Goldjunge.

„Nein, noch nicht, aber wir haben noch nicht alles durchgeschaut. Am besten, ihr sitzt nicht so dumm da, sondern helft uns", antwortete Draco genervt.

Sie nahmen sich ein paar Bücher und fingen an zu lesen. Stille legte sich über sie und Draco genoss sie. Es war schon schlimm genug mit diesen Dummbeuteln hier zu sitzen, aber sich noch mit ihnen zu unterhalten war nervenaufreibend. Aber er hatte sich zu früh gefreut, anscheinend hatten sie das Bedürfnis, das Erlebte miteinander aufzuarbeiten.

Ätzend! Können die nicht einmal ruhig sein, ich will doch nur ein wenig RUHE! Ich glaube ich kriege Kopfschmerzen...

„Was glaubt ihr, wieso sind nicht so viele da, wie da sein sollten und wieso hast du nicht deinen eigenen Körper?", fragte Wislette. Man konnte seine Angst schon riechen. Wie erbärmlich, genau wie sein Vater. Eine echte Schande für die Zaubererwelt.

Aber Draco hatte auch Angst, nur ein wenig, aber es war Angst. Egal, was sein Vater in seinem Kopf sagte, egal was er sich sagte, egal an was er dachte. Die Ungewissheit über diesen vertrauten und doch fremden Ort erdrückte ihn innerlich.

„Ich weiß es nicht, Ron, ich habe echt keine Ahnung. Ist denn noch etwas anders? Was habt ihr noch bemerkt?", fragte Granger. Und die beiden erzählten von verlorenen Schwestern, nicht funktionierenden Zauberstäben, besseren und fehlenden Sachen, komischen Stundenplänen, fehlenden und neuen Schülern und Lehrern und über die nicht vorhandene Narbe von Potter. Das überraschte sogar Draco. Er ließ es sich nicht anmerken, aber er war sogar sehr überrascht.

Vielleicht lebt mein Vater ja noch? Kalte Schauer tauchten in seinen Magen ein und spielten Wasserball mit seinem Frühstück. Er hatte das Gefühl, das sich etwas Schweres auf seine Brust setzte und hoch und runter wippte. Was ist, wenn er noch lebt?

„Das ist wirklich höchst seltsam, vielleicht existiert Voldemort hier nicht?", fragte Granger leise. Das überraschte Draco auch sehr. Er wusste, dass Potter leichtsinnig den Namen vom dunklen Lord in den Mund nahm, aber so ein Schlammblut wie sie auch? Sie ist mutiger, als ich dachte.

„Das glaube ich nicht. Dieser Lehrer, ich glaube er hieß Petlack, sagte, wir seien im Krieg. Wenn nicht mit Voldemort, mit wem denn dann? Ich glaube, er existiert, aber es kann sein, dass er mich und meine Familie damals nicht angegriffen hat. Vielleicht leben meine Eltern noch", meinte Dumbledores Liebling.

„Jetzt nicht zu schnell urteilen... Ich will nicht, dass du dir das einbildest und nachher enttäuscht bist, wenn es nicht so ist", riet Hermine, worauf nur ein leichtes und nachdenkliches Nicken von Narbengesicht folgte.

„Ich glaube, wir sind in einer anderen Welt, die nur so aussieht, als wenn es unsere wäre. Es ist eine Welt, die einfach eine andere Geschichte mit den gleichen Darstellern hat und wir haben unsere Rollen eingenommen und müssen sie spielen. Jeder von uns hat hier halt eine andere Geschichte, von anderen Einflüssen verändert", sagte Granger.

„Und du? Was ist mit deiner Rolle? Wurdest du erst gar nicht besetzt oder wurdest du schon nach einigen Akten wieder rausgeschrieben?" Er musste diese Frage einfach stellen, sie war zu verführerisch, „Du bist wahrscheinlich zu langweilig für eine Geschichte wie diese hier."

Das war zuviel, er wusste es, aber sein Gesicht, dass oft sein Leben für ihn führte oder vielmehr so führte, wie er es führen sollte, tat mal wieder das, was es wollte. Aber ihm konnte es nur recht sein, schließlich hatte er ein Image zu vertreten. Das Wiesel war aufgesprungen und wurde nur durch die letzte Kraft von Harry zurückgehalten. Er hatte nur ein müdes Lächeln dafür übrig. Er wiegte sich in Sicherheit, schließlich würden sie ja ihre Freundin schlagen und nicht nur ihn. Das hat man nun davon, ich würde es tun. Ich würde zuschlagen.

Der Hitzopf beruhigte sich wieder und erst jetzt merkte er, wie das Schlammblut sich in die Tischplatte krallte, bemüht nicht vollends durchzudrehen. Jetzt, wo der Tumult beendet war, kroch die stickige Angst, wie Rauch durch eine geschlossene Tür, zu ihm herüber. Hoffentlich kann sie die Tür geschlossen halten, bitte keine Panikattacke. Hätte ich das nur nicht gesagt... Aber zu spät, die Tür öffnete sich. Eine wahre Flut von Gedanken und Fragen stürmte auf ihn ein und die Angst von ihr versuchte ihn zu ertränken.

„Was ist mit mir? Wieso bin ich nicht in meinem Körper? Bin ich tot oder erst gar nicht geboren? OH MEIN GOTT! Ich bin tot... ich bin bestimmt tot, aber warum? Warum bin ich tot? Oder Mama ist tot und deswegen konnte ich nicht geboren werden oder mein Papa ist tot... tot, tot, TOT! Was mache ich jetzt? Ich will nicht tot sein... Ich bin allein, ganz allein... Ich will zu meiner Mama. Wo ist meine Mama? TOT? Ich bin in der Hölle, ich will hier nicht mehr sein, ich will zu meiner Mama. Mama, wo bist du? Ich will nicht tot sein, bitte lieber Gott, lass mich nicht tot sein, ich will leben! Ich habe Angst vor dem Tod, aber ich lebe ja noch... hier, in diesem Gefängnis, aber was ist, wenn ich auch sterbe? Wenn meine Seele auch einfach verschwindet, weil sie nicht in ihrem Körper ist? Mama? Bist du da? Wo bist du? Mama? Ich will leben..."


Ein Review? Bitte...

An meine Reviewer:

duivel: Ja, ich finde Neville ist ein kleiner Trottel, du etwa nicht? Ich muss ehrlich zugeben, dass er mir streckenweise echt auf die Nerven geht, aber da muss ja jeder selbst wissen... Ich weiß hier findet man nicht wirklich Antworten, warum sich alles so verändert hat, aber ich denke jeder weiß jetzt auf was ich hinaus will... Und aus Dracos Sicht zu schreiiben macht einfach Spaß 'g' danke für dein nettes Review und ich hoffe du machst auch schnell weiter mit deinem Übersetzen!

angelus azrael: Also der Engel des Todes, ich muss zugeben darauf wäre ich nicht so schnell gekommen... Vielleicht denke ich da zu sehr an Dogma... und wenn Snape nicht der Alte wäre, wäre es doch echt schade oder! Merci für das coole Review!

CelinaHP: Ich weiß, es war nicht ganz so schnell, aber ich bemühe mich. Thx für das nette Review.

StarHeyoka: Das mit dem Updaten ist momentan relativ schwierig, weil ich nicht zu hause, sondern bei meiner Mum bin und das Internet ist hier immer so eine Sache... es kostet und es ist langsam... da muss ich natürlich drauf Rücksicht nehmen, aber ich schreibe recht viel... Hier wird halt schon einiges vermutet, ob alles so stimmt... wer weiß! Ich finde es schön, dass dir die Story gefällt und ich hoffe sie tut es auch weiterhin... und keine Panik, es wird keine Slashgeschichte... obwohl ich es vielleicht mal ein wenig slashig mache, schließlich steckt immer noch eine Heterofrau in dem Männerkörper, aber da wird bestimmt nicht schlimm... Und was F/F angeht, muss ich dich leider ganz enttäuschen, dass würde so gar nicht passen... also nicht so richtig... wegen dem Männerkörper und so... naja... du weißt... Echt supertolles Kommi, ich hoffe ich bekomm noch ein paar mehr davonl.. ;p

die-na: Tja, wer dreht zuerst durch... für mich ganz klar, aber ich schreibe ja auch die Geschichte. 'g' Ich bin dir nicht böse, dass du es vergessen hast mir zu reviewen, hauptsache du hast es gemacht! Danke!

Lolligie: Tut mir leid wegen deinem Gipsfuß, ich hoffe ich konnte dich ein wenig hiermit aufheitern... Vielleicht kommt irgendwann noch mal extra etwas fürs aufheitern... mal schauen...

So nach mal an alle danke! Macht weiter so!
Bis dann dann!