So. Da bin ich wieder. Das updaten wird nicht so lange dauern. Bevor ihr weiterlesen könnt, möchte ich mich aber vorher noch einmal bei euch allen für die lieben reviews bedanken. Und die, die noch nicht reviewt haben, denen möchte ich sagen, tut es doch einfach. Ich freue mich wahnsinnig über jedes review. Auch Kritik kann ich sehr gut ertragen. Also schreibt doch mal. Bitte.

Und dann natürlich ein riesen Dank an meine Betaleserin.

Also: Sarah vielen vielen Dank nochmal. hab dich lieb

Und jetzt will ich euch nicht länger auf die Folter spannen.

Nur eine Frage noch. Hättet ihr gern am Ende eines Kapitels eine kurze Vorschau auf das nächste? Schreibt mir einfach in euren Reviews ob ja oder eher nicht. Danke.

Und nun: Viel Spaß beim Lesen.

Entschuldigungen und Versprechen

Er dachte gar nicht richtig nach, bei dem was er tat. Das einzige was er wusste war, dass er keine Minute verlieren durfte.

„Severus!" hallte es durch die Eingangshalle.

Zunächst wollte er nicht stehen bleiben, doch als er am Portal war. schloss sich dieses wie von Zauberhand.

„Hier geblieben, Professor Snape!"

Er drehte sich um. Es war Minerva und neben ihr Potter und Weasley. Severus machte den Mund auf und wollte Minerva anschreien. ER HATTE KEINE ZEIT!

Doch sie war schneller:

„Potter und Weasley vermissen ihre Freundin, Miss Granger." Snape hob eine Augenbraue.

„Sie haben vorhin nach ihr die Große Halle verlassen. Wissen Sie zufällig wohin sie gegangen ist?"

Severus hörte nicht mehr zu. Er hatte sich umgedreht, das Portal aufgestoßen und war bereits auf dem Weg nach draußen.

„Was zum...? Snape! Wo wollen Sie hin? SEVERUS!" rief Minerva ihm noch hinterher. Er spurtete ohne darauf zu achten auf den Wald zu. Er wusste sehr genau wo Hermine war. Und es war SEINE Schuld. Er war nun schon am Rand des Waldes angelangt. Doch wo lang? Ohne große zu überlegen, lief er einfach gerade aus. Er lief so schnell er konnte. Immer weiter in den Wald hinein.

Dann schien ihm etwas helles ins Gesicht. Er hob den Kopf und erschrak. Über den Bäumen sah er den Mond. Und es war Vollmond.

„Lupin!" murmelte Severus.

Und dann geschah es.

Ein lautes Jaulen durchbrach die Stille und kurz darauf ein Schrei. Severus verlor die Nerven. Er rannte weiter.

„Hoffentlich komme ich nicht zu spät!" flehte er.

Er kam auf eine Lichtung und dort sah er den Werwolf. Und dieser bedrohte jemanden.

HERMINE

Snape steckte eine Hand in seinen Umhang und zog seinen Zauberstab.

„Expelliarmus!"

Der Werwolf wurde zur Seite geworfen.

„Professor." keuchte Hermine.

Severus war bereits herübergeeilt und stand nun vor ihr. Er kniete sich hin, packte sie sanft an beiden Armen und half ihr auf die Beine.

Doch sie schrie: „Passen Sie auf! Hinter Ihnen."

Snape wirbelte herum.

Der Werwolf stand direkt vor ihm und hob gerade die riesige Tatze.

Severus drängte Hermine zurück und baute sich schützend vor ihr auf. Die riesige Tatze raste hinab und schlug zu. Es erwischte Severus an der Schulter. Durch die Wucht des Schlags schmetterte es ihn zu Boden. Der Werwolf setzte nun zum Angriff auf Hermine an.

„STUPOR!" brüllte Snape.

Er traf den Werwolf genau an der richtigen Stelle und dieser kippte nach hinten um. Sofort war Severus auf den Beinen. Er lief auf Hermine zu. Diese war wieder zu Boden gesunken.

„Was ist mit Ihnen?" fragte Snape.

„Ich glaube, ich habe mir den Knöchel verstaucht."

Ohne zu überlegen oder auch nur kurz zu zögern schob Severus eine Hand unter ihren Rücken und die andere unter ihre Beine. Sie schlang sofort einen Arm um seinen Hals und er hob sie hoch.

„Wir dürfen keine Zeit verlieren!" flüsterte Severus.

„Aber, Sir. Ihre Schulter...!"

„Machen Sie sich um mich keine Sorgen! Es geht schon."

Sie schlang die Arme etwas enger um ihn und lehnte den Kopf an seine Schulter. Jedoch an die unverletzte. Er ging sehr schnell und dennoch begann er wieder zu reden:

„Was machen Sie denn für Sachen? Das hätten Sie nicht tun dürfen! Es ist viel zu gefährlich allein in den Wald zu gehen." Es war kein Tadel oder eine Standpauke. Nein! Er sprach mit beruhigender, besorgter Stimme.

„Aber, Sir. Ihre Zutaten... Ich wollte Sie nicht enttäuschen."

Sie glaubte zu sehen, wie eine Träne sich aus seinem Auge löste:

„Es tut mir Leid!" Es war nun schon ein sehr leises Flüstern. Doch Hermine war ihm so nah, dass sie es hörte. Und sie konnte es nicht glauben. Er entschuldigte sich!

„Versprechen Sie mir, dass Sie so etwas nie wieder tun werden! Sie hätten sterben können. Und dann wäre ich mehr als nur enttäuscht. Dann wäre ich..."

Doch er wusste nicht was er sagen sollte. Sie spürte seinen inneren Kampf mit sich selbst und beendete ihn:

„Ich verspreche es!"

Er stöhnte erleichtert auf.

Als sie aus dem Wald kamen, sah Severus schon von Weitem, dass das Portal offen stand und offensichtlich einige Leute dort versammelt waren.

„Wir haben es gleich geschafft." Flüsterte er.

Als sie etwa 10 Meter vor dem Portal waren ging der Tumult los.

Severus erkannte immer noch Minerva, Potter und Weasley. Doch mittlerweile waren auch Madame Pomfrey, die Heilerin von Hogwarts, und sogar Dumbledore anwesend.

„Hermine!" riefen Harry und Ron im Chor.

„Oh Gott! Was ist passiert?" brachte Minerva gerade noch hervor.

Sie standen nun in der Eingangshalle. Madame Pomfrey stürzte auf Snape zu, der Hermine immer noch in den Armen hielt.

„Severus! Was ist mit Ihrer Schulter? Lassen Sie mich sehen!" Doch der Angesprochene drehte den Arm weg.

„Kümmern Sie sich nicht um MICH! Hermine braucht Hilfe. Ihr Knöchel ist wahrscheinlich verstaucht."

„Aber, Severus! Sie bluten. Ich muss..."

„Sie müssen sich um diese Schülerin kümmern! Ich komme schon zurecht. Ihr Leben zählt mehr als meines."

„Aber..."

„Jetzt hören Sie schon auf!"

Ohne noch etwas zu sagen lief er los in Richtung Krankenflügel.

Alle anderen folgten ihm etwas erstaunt.

Im Krankenflügel angekommen, fragte er gar nicht nach, sondern ging direkt auf eines der Betten zu. Dort beugte er sich leicht nach vorn und ließ Hermine auf die Bettdecke sinken, ohne jedoch zu versäumen, einen kurzen Moment in ihrer Umarmung zu verweilen. Daraufhin sah sie ihn verdutzt an. Konnte es möglich sein, dass er sie gerade umarmt hatte?

Doch sie konnte nicht weiter darüber nachdenken, denn Poppy war schon herbei geeilt und ließ Hermine einen äußerst ekligen Trank schlucken. Dumbledore, der das Ganze von der Eingangshalle an mit einem leichten Schmunzeln über die große Besorgnis von Severus betrachtet hatte, sprach nun zum ersten Mal:

„Was ist vorgefallen, Severus?"

Doch Severus kam gar nicht dazu zu antworten. Minerva fiel über Hermine her:

„Nun. Ich denke uns ist allen klar, was passiert ist. Miss Granger musste wieder einmal ihren Kopf durchsetzen und ist alleine in den Wald gegangen. Und wäre Severus nicht gewesen würde sie jetzt wahrscheinlich nicht mehr leben. Also Miss Granger. 50 Punkte Ab……."

Doch Snape fiel ihr ins Wort: „Nein, Minerva!"

„Was soll das heißen, Severus?" fragte sie verdutzt.

„Du wirst Hermine keinen einzigen Punkt abziehen! Weil es meine Schuld war."

„Was meinst du mit: DEINE Schuld?"

„Nun. Ich habe Miss Granger den Auftrag gegeben für mich ein paar Zutaten zu besorgen. Und ich forderte sie auf, dies so schnell wie möglich zu tun. Daraufhin muss sie sich sofort auf den Weg in den Wald gemacht haben. Als mir klar wurde, was ich ihr befohlen hatte, lief ich sofort los um sie zu suchen. Als ich jedoch am Portal war hielt mich Minerva auf. Sie meinte Potter und Weasley suchen Miss Granger und ob ich nicht wüsste wo sie ist. Ich antwortete nicht, sondern lief in den Wald. Ich fand Miss Granger und da sie nicht laufen konnte, trug ich sie hierher. Den Rest kennen Sie ja. Die Schuld trifft ganz allein mich!"

Das Zusammentreffen mit dem Werwolf hatte Severus bewusst verschwiegen. Er mochte Lupin nicht, doch er wollte ihn nicht in Schwierigkeiten bringen. Er hatte seinen Stolz. Aber Albus schien zu bemerken, dass einige wichtige Details fehlten.

„Und woher kommt dann die Verletzung an deiner Schulter, Severus?"

Mist. Er war ertappt worden.

„Nun ich sehe, du willst uns keine weitere Auskunft geben. Vielleicht kann uns Miss Granger weiterhelfen?" er blickte Hermine fragend an.

Sie suchte Snape´s Blick. Er zog eine Augenbraue hoch. Was sollte das nun wieder bedeuten? Dumbledore schien den Blickkontakt bemerkt zu haben und sagte:

„Miss Granger! Ich werde meine Informationen so oder so bekommen. Aber es ist mir lieber, wenn Sie mir diese freiwillig geben. Sehen Sie. Ich muss wissen was im Wald passiert ist. Es sei denn, Sie wollen, dass ich Professor Snape von der Schule werfe." WAS? Natürlich wollte sie das nicht! Also begann sie:

„Nein! Als ich also die Anweisung von Professor Snape bekommen hatte, ging ich in den Wald. Ich war gerade dabei auf einer Lichtung Zauberpilze zu sammeln, da hörte ich plötzlich ein Jaulen. Ich schaute mich um und entdeckte einen Werwolf."

Ron und Harry stöhnten laut auf. Professor McGonagall fuhr sie mit einem „Pssst" an und wendete sich dann wieder Hermines Erzählung zu.

„Ich schrie auf. Das muss Professor Snape wohl gehört haben."

Severus nickte stumm.

„Ich lief rückwärts und blieb mit dem Fuß an einer Wurzel hängen. Ich fiel hin und verstauchte mir den Knöchel. So kauerte ich vor einem Baum und der Werwolf kam immer näher. Ich war so geschockt, dass ich meinen Zauberstab nicht ziehen konnte. Der riesige Wolf hob schon seine Pranke hoch. Ich dachte jetzt ist alles vorbei. Doch in diesem Moment rief jemand „Expelliarmus!" Ich sah in die Richtung, aus der, der Zauber gekommen war und sah Professor Snape mit erhobenem Zauberstab. Sofort kam er auf mich zu, um mir zu helfen. Aber ich sah, wie der Werwolf wieder aufstand und warnte Professor Snape.

Er drehte sich um und stellte sich schützend vor mich, damit ich nichts abbekam. So traf der Wolf ihn jedoch an der Schulter, er fiel hin. Gerade wollte der Werwolf mich angreifen als Professor Snape „Stupor" rief und den Wolf schockte. Dann hob Professor Snape mich hoch und trug mich zurück zum Schloss. Wäre Professor Snape nicht gewesen, wäre ich jetzt wahrscheinlich nicht mehr am Leben." Nun war Hermine etwas erschöpft, nach dieser langen Rede. Dumbledore sprach wieder:

„Nun, Severus. War es so? SEVERUS!"

Er hatte sich zu seinem Schützling umgedreht und gerade noch gesehen wie dieser, eine Hand an der blutenden Schulter, taumelte und zu Boden stürzte.

„Poppy!" rief Albus etwas aufgebracht.

„Ich habe es doch gleich gesagt. Er hat viel zu viel Blut verloren. Aber Professor Snape muss ja mal wieder seinen Dickschädel durchsetzen!

Legen Sie ihn auf das Bett!" fügte sie zu Dumbledore gewand hinzu, der seinen Zauberstab hob und Severus in das Bett neben Hermine schweben ließ.

Severus packte Dumbledore am Umhang und zog ihn zu sich heran.

„Jaaaah, Albus. Soooo war es." Stotterte er.

Und dann sank seine Hand auf das Bett und er verlor das Bewusstsein.

So. Ich freue mich wie oben schon erwähnt über ein Review. Also, bitte. Wenn ihr fleißig reviewt beeile ich mich auch mit dne Updates.;)

bis bald