So. bevor es weitergeht mit kapitel 3 möchte ich natürlich allen meinen lieben reviewern danken.

Außerden natürlich wie immer ein herzliches dankeschön an meine beta sarah.

so. jetzt möchte ich euch natürlich nicht länger auf die folter spannen.

nur noch eine kleine bitte:

an alle die noch nicht geviewt haben. ich würde mich riesig über ein review von jedem von euch freuen. ich freu mich wirklich immer wie ein schneekönig. wär ganz lieb.

und nun viel spaß!

Überraschendes Einverständnis

Als Severus am nächsten Morgen erwachte hatte er kaum die Augen geöffnet als jemand rief:

„Guten Morgen. Schön Sie zu sehen, Professor."

Er blickte nach links und sah genau in die Augen von Hermine.

„Was ist passiert?" fragte er.

„Das wissen Sie nicht mehr?" Hermine war schockiert. Er hob eine Augenbraue.

Solange er das schon wieder kann scheint es ihm besser zu gehen' dachte sie und schmunzelte.

„Was ist daran so lustig, Miss Granger?"

Er sah sie irritiert und ein bisschen verärgert an.

„Nichts, nichts! Nun. Also. Sie haben mich beauftragt Zutaten zu holen, ich bin in den Wald gegangen und dann haben Sie mich vor dem Werwolf..."

„Danke, Miss Granger. Aber ich leide noch nicht unter Gedächtnisschwund. Ich weiß sehr gut, was gestern Abend passiert ist. Ich wollte wissen, warum ich hier in diesem Bett liege."

„Na ja. Sie sind auf einmal zusammen gebrochen. Professor Dumbledore hat Sie auf das Bett befördert, Sie haben ihm noch etwas zugeflüstert und dann haben Sie das Bewusstsein verloren."

Jetzt fiel es ihm wieder ein. Ihm war schwarz vor den Augen geworden. Er hatte einen stechenden Schmerz in der Schulter verspürt und war gestürzt. Und er hatte Albus zugeflüstert, dass die Geschichte, wie Hermine sie erzählte, wahr war.

„Ja. Richtig." sagte er.

„Wie geht es Ihnen, Miss Granger?"

„Danke, es geht mir gut, Sir. Und Ihnen?"

„Hm. Ich liege in einem Bett im Krankenflügel, was soweit ich mich erinnere, sehr sehr lange nicht mehr der Fall war. Ich sollte jetzt in meinem Klassenzimmer stehen und unterrichten. Stattdessen liege ich hier rum und führe Privatgespräche mit einer Schülerin. Nein. Ich glaube es geht mir nicht gut." Oh, ja. Er war ganz der „Alte"!

Eigentlich war Hermine froh darüber und doch fand sie es schade, dass er nun wieder so übellaunig und miesepetrig war.

Im selben Moment rauschte Poppy herein und zog die Vorhänge auf.

„Guten Morgen, Ihr beiden!"

„Sagen Sie, Madame Pomfrey, wie lange muss ich denn noch hier rumliegen?" fragte Severus auch gleich.

„Na, na, na, Professor Snape. Sie sind gerade erst aus Ihrer Bewusstlosigkeit erwacht. Übertreiben Sie es nicht!"

„Das ist keine Antwort auf meine Frage. Ich muss unterrichten." raunte Snape.

„Heute werden Sie gewiss nicht mehr unterrichten!" gab Poppy zurück.

Snape sah grimmiger aus denn je.

„Sie, Miss Granger dürfen gehen." wandte sie sich nun an Hermine.

„Danke, Madame Pomfrey!" gab diese zurück.

„Moment! Warum darf sie gehen und ich nicht?" fragte Snape.

„Weil Miss Granger keinen Liter Blut verloren hat und auch nicht bewusstlos war. Und wenn Sie sich weiter so aufführen bleiben Sie für den Rest der Woche hier! Verstanden?"

Severus starrte ihr böse hinterher als sie in ihr Büro ging. Hermine musste sich ein Lächeln verkneifen. Als sie sich jedoch an Snape wandte sagte sie mitfühlend: „Tut mir Leid, Professor."

„Schon gut. Genießen Sie Ihre Freiheit, Miss Granger!"

Da war er wieder, der Schauer über ihrem Rücken. Sie ging zur Tür drehte sich aber noch einmal um. Sie sah, dass er ihr nachgeschaut hatte, denn sie traf seine Augen.

„Danke, Professor. Für Alles."

Und mit diesen Worten verließ sie den Krankensaal.

Severus flüsterte ganz leise zu sich selbst:

„Du musst mir nicht danken. Ich habe es gerne getan!"

Am Nachmittag entließ Poppy ihn dann doch. Wahrscheinlich, weil sie sein ständiges Rumgenörgele und Generve, wann er endlich gehen durfte, nicht mehr aushielt.

„Oh, na gut. Verschwinden Sie schon!", sagte sie und er konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.

Sofort ging er in seine Privaträume. Dort fand er einen Brief auf seinem Sofa. Er entfaltete ihn und las:

Lieber Severus

Wenn Poppy Dich entlassen hat, möchte ich, dass Du sofort zu mir kommst.

Ich muss mit Dir über etwas Wichtiges reden.

Bitte komme unverzüglich!

Deine Albus Dumbledore

Severus hatte keine Ahnung über was Albus mit ihm reden wollte. Er ging aber sofort los, um in sein Büro zu gehen.

Dort angekommen klopfte er an die Tür.

„Herein!" drang Albus' Stimme durch die Tür.

Severus trat ein und ging auf den Schreibtisch zu, hinter dem Albus saß.

„Severus! Es freut mich, dich wohl auf zu sehen. Setz dich!" sagte er und deutete auf den Stuhl vor ihm.

Severus tat wie ihm geheißen.

„Nun Severus. Wie ich dir bereits in meinem Brief mitgeteilt habe, muss ich mit dir etwas Wichtiges besprechen. Es geht um Miss Granger." fuhr Albus fort.

Severus stutzte. Um Hermine!?

„Es mag sein, dass ich mich irre. Aber kann es sein, dass sie für dich mehr als nur eine Schülerin ist?"

„Albus, ich..."

Doch Dumbledore hob die Hand und Severus verstummte sofort.

„Severus, du musst dich in keinster Weise rechtfertigen. Ich bin nicht Minerva. Sie würde mit Sicherheit an die Decke gehen, aber ich tue es nicht. Severus!

Unsere Welt ist voller Krieg und Hass. Umso mehr freue ich mich über jedes bisschen Liebe."

„Dich stört nicht, dass sie meine Schülerin ist?"

„Nein, Severus. Es stört mich nicht. Wahrscheinlich sollte ich, als Schulleiter, euch eigentlich beide von der Schule werfen. Aber ich tue auch das nicht.

Aus verschiedenen Gründen. Zunächst freue ich mich für dich, Severus."

Wiederum hob Severus eine Augenbraue. Langsam glaubte er wirklich, dass er träumte.

„Dann weiß ich, dass man sich nicht aussuchen kann, wo die Liebe hinfällt. Wenn es dich trifft dann ist das nun mal so. Als letztes kommt es nicht darauf an, was ihr seit. Ob sie 20 Jahre jünger ist, oder du ihr Lehrer bist, das spielt überhaupt keine Rolle, solange ihr euch liebt. Und außerdem finde ich, dass ihr einfach ein schönes Paar seit." setzte er schmunzelnd hinzu.

„Ich verstehe nicht..." stotterte Severus.

„Du liebst sie, Severus. Und so wie sie dich ansieht und wie sie von dir geredet hat, darüber dass du sie beschützt hast... Es würde es mich wundern, wenn sie dich nicht auch liebt. Aber genau wie du hat sie Angst etwas zu sagen. Aus Angst enttäuscht zu werden. Doch das ist falsch!

Du brauchst keine Angst haben, Severus. Du solltest es ihr so schnell wie möglich sagen, sonst ist es vielleicht zu spät."
Severus sah seinen Schulleiter an. Doch in diesem Moment wurde ihm klar, dass der alte Mann, der ihn mit seinen blauen Augen freundlich ansah, im Augenblick wirklich nur ein Freund war. Ein guter Freund. Und kein Vorgesetzter.

„Ich danke dir, Albus." Sagte Severus.

„Wenn Illusionen sterben, entsteht aus der Asche, die Liebe. Mein Freund."

Und mit diesen Worten und einem Lächeln entließ Albus Dumbledore seinen Schützling, der in dem Moment, in dem er das Büro verließ, als Freund ging.