Huhu ihr Lieben!!! Hier kommt das nächste Kapitel - vielen Dank für die netten Reviews - hab mich sehr sehr gefreut °strahl°... hier gehts dann auch schon weiter - würde mich über eine Reaktion eurer Seits freuen!!

Besonderen Dank schicke ich aber noch an meine liebe Beta Tanya C. Silver. Ohne sie wäre das kapitel nicht, was es ist!! °knuddeldich°


3. Dezember, 1. Advent

Die Keller waren immer noch genauso kalt und unfreundlich, wie ich sie in Erinnerung hatte. Die Slytherins sollten sich schnellstens mal eine Heizung anschaffen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie es mochten, wenn sie das ganze Jahr über froren, denn hier war es ja im Sommer genauso kalt, wie im Winter.

Die Wände aus nacktem Stein zeigten eine gewisse Feuchtigkeit und ich konnte mir gut vorstellen, dass jeder zweite Slytherin regelmäßig bei der Schulkrankenschwester vorbeischauen musste, weil er sich eine Erkältung zugezogen hatte.

Also schlenderte ich mit einem nachvollziehbaren, etwas unwohlen Gefühl die Kellerflure entlang. Die wenigen Schüler, die mir entgegenkamen schenken mir keine, bis gar keine, Beachtung und wenn doch ein Blick der Neugier zu sehen war, wurde auch schnell Skepsis oder Verachtung daraus.

An der Tür zu den Räumen des Hauslehrers Slytherins, blieb ich eine Weile unschlüssig stehen. Was wollte ich eigentlich von Zabini? Wie sollte ich meinen Besuch rechtfertigen? Mit einem „Hallo, wollte nur mal Guten Tag sagen, schließlich sind wir ja bald die Paten desselben Kindes!"? Oder doch lieber mit einem „Hey, weißt du, wo Terence ist??"?

Nach ewigem Hin und Her entschloss ich mich, einfach zu klopfen und es auf mich zukommen zu lassen. Ich hörte Schritte und wenig später wurde die Tür geöffnet. Die Spannung stieg und ich bemerkte das heftige Herzrasen mit gemischten Gefühlen.

„Hatschi!", war schließlich das Erste, was ich zu sehen und zu hören bekam und ein Grinsen konnte ich mir einfach nicht verkneifen.

„Wie wäre es, wenn ihr euch einfach mal langsam eine Heizung anschafft, Zabini?", begrüßte ich ihn feixend und als er mir darauf einen irritierten Blick schenkte, brauchte ich echt jeden Funken Selbstbeherrschung, um nicht sofort schallend loszulachen.

„Weasley. Was machst du hier?"

„Dich besuchen, wonach sieht es sonst aus?", fragte ich gelassen, „Bittest du deine Gäste grundsätzlich nicht rein oder ziehst du Gespräche zwischen Tür und Angel vor?"

Mehr oder weniger widerwillig machte er Platz und gewährte mir einen Blick in sein Büro. Ich schlängelte mich an ihm vorbei und betrat den Raum, der genauso zugig war wie der Rest dieses Schlossteils.

„Willst du Kaffee? Ich habe gerade welchen gekocht."

„Oh ja, gerne!", antwortete ich lächelnd und ließ mich dann unaufgefordert auf den Sessel vor dem Schreibtisch fallen. Während Blaise durch eine Tür in die hinteren Räume verschwand, hing ich einer ganz bestimmten Erinnerung nach. Sie lang schon etwa zwei Jahre zurück und spielte sich genau hier ab. Malfoy hatte mich hierher geschickt, weil ich irgendetwas für ihn abholen sollte – ich weiß aber bis heute nicht, was es war. Der neue Meister der Zaubertränke hatte es sicher in braunes Packpapier gewickelt.

Damals hatte sich Zabini mehr als merkwürdig benommen. Durch sein denkwürdiges Verhalten hatte er sowieso schnell meine Aufmerksamkeit erregt. Schon wieder schlich sich ein leichtes Grinsen auf meine Lippen.

Flashback Anfang

Irgendwie hatte ich es geschafft einen Blick in seine privaten Räume zu werfen, als sich die Tür auf mysteriöser Weise geöffnet hatte. Und was ich da erblickte … ach ja. Erst blieb mir das Herz stehen, dann fing ein kleiner Heiterkeitsausbruch an.

Auf dem Küchentisch lag eine nackte Frau, die wohl immer noch die Wallungen abklingen ließ, in denen sie sich bis vor meinen Besuch befunden haben musste. Sie stöhnte und seufzte verhalten, räkelte sich – es war wirklich ein interessantes Bild, das sich mir da bot. Allerdings wurde das Interessante eher gefährlich, als sie registrierte, dass ich sie beobachtete. Wie von einer Viper gebissen sprang sie auf, presste sich ihre dürftige Kleidung an den Körper und fing an zu schreien.

"Stell dich mal nicht so an, du hast nichts, was ich nicht schon gesehen habe", kicherte ich amüsiert. Fehler. Die aufgetakelte Frau verwandelte sich geradezu in eine Furie. Zeternd fing sie an mich zu beschimpfen, zu beleidigen, sich an meiner Familie auszulassen (Interessant, dass wir so bekannt waren, hätte ich nicht gedacht). Blaise stand nur da neben und tat nichts, um den Vulkanausbruch zu stoppen. Aber das war auch nicht unbedingt nötig - ich fand das alles SEHR lustig. Es war lustig, makaber und total abstrus.

Und es endete damit, dass sie halb bekleidet das Schloss verließ und ich von Blaise dankend angeschaut wurde – sie schien nicht nur in diesem Moment eine anstrengende Person gewesen zu sein.

Flashback Ende

„Woran denkst du?", fragte Blaise neugierig, als er mit zwei dampfenden Tassen rein kam. Die, die er vor meiner Nase abstellte, war dunkelgrün, seine eigene schwarz. Kannten Slytherins eigentlich auch andere Farben?? Wirklich, ich hatte mir geschworen, aufzuhören, in diesem Muster zu denken, aber gewisse Dinge wiederholten sich einfach ständig.

„An unsere letzte Begegnung."

„Es gibt wirklich bessere Dinge, an die man sich erinnern kann", murmelte er kopfschüttelnd und setzte sich mir gegenüber. „So, und jetzt raus mit der Sprache, wie kann ich dir behilflich sein?" Interessiert beugte er sich vor und stütze den Kopf in seiner Hand ab. Dunkle Augen versuchten meine Gedanken zu lesen und ich versuchte erst gar nicht, sie zu verbergen. Das war bei diesen Menschen ohnehin unmöglich.

„Hat es was mit Terence zu tun?"

„Ja", seufzte ich ergeben, „wie haben uns gestritten, weil ich mal wieder nicht nachgedacht hatte." Moment mal, nahm ich gerade die ganze Schuld auf mich?

„Man kann sich nicht mit Terence streiten. Es sei denn, ihm geht es nicht gut, also brauchst du gar nicht so großzügig sein, und den Fehler nur bei dir suchen."

„Gibt es auch irgendetwas, was du nicht weißt, wenn du meine Gedanken liest?", fragte ich genervt und verfluchte mein nicht vorhandenes Talent, geheimes in meinem Gesicht zu verbergen.

„Nun, ich weiß nicht, warum du gerade mich aufsuchst. Ich habe von dem Kerl seit Tagen nichts mehr gehört. Seit der Nachricht, ich solle Pate werden, kam nichts mehr von ihm."

„Ja, herzlichen Glückwunsch deswegen übrigens", murmelte ich vor mich hin und fing an gedankenverloren mit einer Adlerfeder zu spielen, die zufällig vor meiner Nase gelegen hatte. Dann nahm ich einen Schluck Kaffee und fummelte weiter an der Feder rum.

„Gleichfalls. Und ich weiß nicht, was es da zu gratulieren gibt. Ich arbeite, weiß Merlin, schon genug mit Kindern! Da brauche ich nicht auch noch eins, das mir aufs Auge gedrückt wird!"

„So feindselig? Man sollte meinen, dass man das für einen Freund gerne tut… davon mal abgesehen: Weshalb arbeitest du als Lehrer, wenn dir Jugendliche und Kinder so auf die Nerven fallen?", fragte ich mit hochgezogenen Augenbrauen. Konzentriert versuchte ich irgendetwas in diesen Augen zu lesen, aber da war nichts zum Lesen. Blaise war noch schwerer zu ergründen als Malfoy oder Terence. Aber auch wenn da nichts zu lesen war, seine Augen fesselten mich. Sie waren von dem gleichen Schokoladenbraun, welches ich schon bei Lee bemerkt hatte. Ein schönes Schokobraun, aber Blaise hatte zudem auch noch eine anziehende Augenform. Wie Mandeln, leicht schräg. Irgendjemand in seiner Familie musste asiatischer Herkunft sein.

„Es war eher Zufall, dass ich hier gelandet bin. Und reine Bequemlichkeit, dass ich geblieben bin. Der Job ist gut bezahlt, man hat einen Namen und etliche Menschen haben Angst vor dir. Was wünscht man sich mehr?"

„Slytherins", dachte ich halblaut und nahm noch einen Schluck. Ich würde sie nie verstehen.

„Na ja gut, du musst dich ja damit rumschlagen. Und ein Schützling mehr oder weniger wird dich auch nicht umbringen. Ich habe sicher nicht vor dich zu bekehren oder dir die Augen zu öffnen. Mein Beweggrund war Terence. Der ist nicht hier, also werde ich dich nicht weiter belästigen", schwafelte ich ohne nachzudenken los. Ich leerte die Tasse und wollte schon aufstehen, als Blaise meine Hand über den Tisch ergriff und mit ziemlichem Nachdruck festhielt.

„Wie heftig war euer Streit?"

„Ziemlich heftig? Wenn ich genau überlege… In dem Ausmaß habe ich noch nie mit ihm gestritten. Es fühlt sich an, als ob ich von Schuldgefühlen zerfressen werde. Ich möchte es einfach klären, mich mit ihm vertragen und…"

„Schon gut… so genau wollte ich es jetzt auch nicht wissen. Wie genau eure Versöhnung aussieht, kann ich mir vorstellen. Das brauchst du mir nicht schildern… aber du kannst mir verraten, was du von Tracy hältst?!"

„Gar nichts. Die verlogene Schlampe hat es geschafft Terence auszutricksen, an der Babygeschichte stimmt irgendetwas ganz gewaltig nicht."

Spätestens als Blaise anfing mit seinem Daumen über meinen Handrücken zu streicheln, was genau ist diesem Moment der Fall war, wurde mir klar, das auch hier gerade irgendetwas nicht ganz normal war. Obwohl es Jahre her war, kamen Gefühle in mir hoch, die ich das letzte Mal in der sechsten Klasse gehabt hatte. Ein nicht definierbares Kribbeln. Ein warmer Schauer. Ein…

„Blaise, was wird das?", fragte ich relativ gereizt, ich konnte es nicht verhindern. Aber ich mochte es nicht, wenn man mich eiskalt erwischte – so wie in jetzt.

„Weißt du Ginny, ich finde wir sollten Essen gehen. Nächstes Wochenende oder so. Oder gleich jetzt?" Er sagte das mit vollkommen ausdrucksloser Miene, jedoch war ich mir ziemlich sicher, dass er jetzt den Verstand verloren haben musste.

„Bitte? Entschuldige mal… ich habe gerade wirklich andere Sorgen als ein Essen mit dir! Ich werde jetzt gehen. Vielleicht ist Terence ja schon zu Hause…" Ich zog meine Hand aus seiner und stand so abrupt auf, dass der doch recht massige Sessel, in dem ich gesessen hatte, mit einem lauten Gepolter umfiel.

Ich wollte nur noch flüchten. Es war wie in einem falschen Film. Unecht und so vollkommen falsch. Doch die Tür sollte ich nicht erreichen. Der dunkle Mann, der dunkle merkwürdige Mann, fing mich am Arm ab und drückte mich gegen die Wand.

„Du hattest schon immer eine unglaubliche Anziehungskraft auf mich", erklärte er ernsthaft und drückte seine Lippen auf meine. Ich wollte mich wehren, mich aus seinem Griff befreien, aber er hielt mich fest. Ich konnte mich nicht lösen. Und irgendwann verschwand mein Kampfgeist und ich wurde wie weiche Butter unter seinen Lippen.

Sein Griff wurde lockerer, bis er mich ganz losließ und ich meine Arme um seinen Nacken schlang, in seinem Kuss entgegenkam, ihn erwiderte. Der verdammte Kerl küsste verdammt noch mal gut! Offenbar wusste er ganz genau, was er tun musste, um mich willig und willenlos zugleich zu machen.

Erst als ich registrierte, dass ich meine Beine um seine Hüfte geschlungen hatte und er mich in Richtung Privaträume trug, wachte ich auf. Ruckartig löste ich mich von ihm und schob ihn von mir.

„Du bist in manchen Dingen schlimmer als deine Haus-Kollegen", seufzte ich und drehte mich um. Diesmal schaffte ich es, den Raum zu verlassen. Sogar das Schloss konnte ich ohne weitere Unterbrechungen hinter mir lassen. Und als ich Hogsmeade erreichte, apparierte ich sofort in meine Wohnung. Der Tag war bisher verdammt lange gewesen.

Wie ich recht schnell einsehen musste, war Terence hier genauso wenig, wie er in Hogwarts gewesen war. Hier war niemand. Alles war dunkel und ich war mit meiner Verwirrtheit ganz alleine. Also tat ich das einzige, was mir helfen konnte. Ich schloss mich im Badezimmer ein und riss die Klamotten regelrecht von meinem Körper. Die Dusche war befreiend heiß.

Wie lange das Wasser auf meine Haut niederprasselte, weiß einzig der liebe Gott, aber es musste sehr lange gewesen sein. Meine Haare fühlten sich merkwürdig trocken an und meine Haut war durchweicht und schrumpelig, als ich mich im Spiegel betrachtete. Das beige Handtuch um mich geschlungen, ließ mich weiß wie die Wand wirken und meine müden Augen verrieten mich. Ich war fix und fertig. Von wegen, heiße Duschen helfen!

Als mir der Gedanke von Schokolade und Kaffee kam, schloss ich mit neuer Hoffnung die Badezimmertür auf und wollte mich in die Küche begeben. Wollte.

„Ginny! Hast du versucht dich zu ertränken?? Was hast du über zwei Stunden unter der Dusche getan??", begrüßte es mich. Es, hatte zerzaustes Haar, trug ein zerknittertes Hemd und einen besorgten Blick in den Augen. Terence war da.

„Wer verdammt will mir verbieten zu Duschen wann und wie lange es mir beliebt?? Es geht dich einen Scheißdreck an!", zischte ich. Egal war das schlechte Gewissen. Egal war der noch frische Streit. Ich war schlecht gelaunt. Und ich wollte den restlichen Abend mich selbst bemitleiden und darüber grübeln, was Blaise versucht hatte. Was war bloß in den gefahren??

„Es geht mich keinen Scheißdreck an, wenn es dein Leben gefährdet!", kam es genauso temperamentvoll zurück.

„Ich lebe noch, falls dir das entgangen ist!"

„Ja, und du siehst dabei aus, als ob du kurz davor zu krepieren. Hast du dich mal im Spiegel angesehen? Ginny, ich habe mir Sorgen gemacht!"

„Schön für dich", keifte ich und kochte mir meinen Schnellkochkaffee. Dann holte ich mir aus dem Regal drei Tafeln Schokolade, schnappte mir eine Tasse und verschwand in mein Zimmer. In diesen fünf Minuten war kein Wort gefallen. Aber ich habe seinen Blick gespürt. Er hat mich geradezu erdolcht. Und das schlechte Gewissen war zurückgekehrt.

Eigentlich wollte ich mich jetzt erst recht einschließen, in meinem Kummer zergehen und dann schlafen, aber Terence war mir gefolgt und hatte mein Zimmer betreten, ehe ich die Tür schließen konnte. Er hatte eine Tube in der Hand.

„Setzt dich hin", wies er mich monoton an und ich gehorchte. Sanft ließ er sich neben mir nieder, öffnete die Tube und presste weiße Creme aus ihr auf meine Haut.

„Wenn du dich jetzt nicht eincremst hast du noch Wochen was von deiner Duschaktion. Deine Haut wird vollkommen ausgetrocknet sein." Dann kam wieder eine Phase des Schweigens. Doch sie war nicht so erdrückend wie noch vor ein paar Minuten. Sie war fast schon angenehm und wurde von dem wohligen Gefühl Terences Händen begleitet.

„Es tut mir Leid, okay? Ich habe total überreagiert und Dinge gesagt, die nicht gesagt werden sollten", fing er an, als der Moment kam, indem ich das Handtuch von meinem Körper lösen musste.

„Es ist schon gut. Wir haben uns beide daneben benommen. Ich wahrscheinlich mehr als du. Immerhin mache ich dir alles nur noch schwerer, dabei hast du es im Moment sowieso nicht gerade leicht. Und auch ich habe Dinge gesagt die… die nicht sein mussten."

Das Handtuch lag am Boden und ich saß nur in Slip vor dem Mann, der mit einer anderen Frau verlobt war und voraussichtlich ein Kind von ihr erwartete. Seine Hände glitten über meinen blassen Körper, der sich mit jeder kommenden Sekunde mehr entspannte. Meine Haut erlangte zögernd wieder das Gefühl der Normalität und auch mein Ärger verflog langsam.

„Wo warst du?"

„Bei Tracy."

„Das wird nie gut gehen."

„Ich weiß." Und dann küsste er mich. Ehe ich mich versah drückte er mich aufs Bett und hatte seine Hände überall. Ich war so zittrig, dass ich kaum imstande waren sein verfluchtes Hemd zu öffnen. Aber irgendwann funktionierte es.


4. Dezember – Montag

Am nächsten Morgen wachte ich spät auf – und alleine. In zwanzig Minuten müsste ich bei der Arbeit sein, aber irgendwie fehlte mir die Motivation aufzuspringen, mich anzuziehen und rechtzeitig im Büro zu erscheinen. Der unberührte Kaffee vom vorherigen Abend war kalt geworden, aber ich trank ihn trotzdem. Dazu knabberte ich an einer der drei Tafeln Schokolade und grübelte über Terence und unsere Beziehung nach. Oder Nicht-Beziehung. Was war das, was uns immer wieder im Bett landen ließ. War es nur überladene, sexuelle Anziehung? Es musste so sein. Auch wenn ich es mir keineswegs erklären konnte, doch Liebe konnte es nicht sein.

Zur Liebe gehörte Eifersucht, dauerhafte Sehnsucht, das gewisse Etwas. Ich hatte aber nie Eifersucht verspürt, wenn er wieder nebenbei eine andere Frau am Haken hatte. Und auch Sehnsucht kannte ich nicht in dem Sinne, wie ich sie zum Beispiel bei Seamus oft verspürt hatte. Doch was war es bloß, was uns so zusammenhielt?

Lächelnd fiel mir auf, dass ich vor nicht allzu wenigen Tagen darüber sinniert habe, dass Terence und ich mal heiraten würden. Ich hatte mich aufgeregt darüber, dass wir kein Paar waren und dabei wollte ich das doch selbst nicht mal?! Diese Beziehungskiste war definitiv zu hoch für mich. Einen Tag dachte ich dies darüber, am nächsten schon jenes. Und immer wieder war es ein anderer Gedanke. Vor der Offenbarung mit Tracy war ich wirklich davon überzeugt, dass wir mal vor dem Altar landeten. Wir waren ein gut eingespieltes Team, eine Ehe wäre harmonisch gewesen. Das stimmt wohl, aber andererseits stimmt es auch, dass für eine Beziehung etwas fehlte.

Was war denn bloß los?

Meine Gedanken kreiste auch weiter über dieses Thema, als ich mich dann doch aufraffte aufzustehen und mich für die Arbeit fertig machte. Und auch im Büro kam ich davon einfach nicht weg. Irgendetwas war da, was ich übersah. Irgendetwas, was mein Gefühlschaos erklären würde.

Ich wurde jäh unterbrochen, als plötzlich ein blonder Mann vor mir stand.

„Weasley, in mein Büro! Sofort!!"


So,...schön, dass ihr es bis hierhin geschafft habt. Das zahlt eure Geduld aus und muss belohnt werden!! Drückt doch mal auf den kleinen Knopf unten links... ihr werdet staunen und sehen °zwinker°