Hallihallö!

Hier kommt ein neues Kapitel, man könnte es fast schon schnelles Update nennen ;-) Ich bedanke mich bei allen lieben Reviewern, Favostellern und Alertdrückern und natürlich meiner lieben, hochgeschäzten Beta TANYA C. SILVER! Danke, Liebes, für die geduldigen Korrekturen!!

Dieses Kapitel unterliegt einer Wanung:

ACHTUNG RATING-M!!! DETAILLIERTER SEX! WER ES NICHT LESEN MAG: MARKIERTE TEXTSTELLE ÜBERSPRINGEN!! Danke fürs zu hören! )


Kapitel 09

6. Dezember – Mittwoch

Seit dem Unfall meines Vaters in meinem vierten Schuljahr, hatte sich tief in mir eine gewisse Abneigung gegen Krankenhäuser entwickelt. Sie rochen merkwürdig steril und chemikalisch, mit einem Hauch von Kräutern und die grünbekittelten Heiler waren meistens unfreundlich und in Hektik. Suchte man etwas, konnte einem niemand weiterhelfen, wollte man seine Ruhe haben, kamen sie von allen Seiten.

So war es hoffentlich verständlich, dass ich diesen Ort nur sehr selten aufsuchte und wenn möglich mied. Doch leider arbeitete hier meine beste Freundin, die entweder hier oder in Hogwarts anzutreffen war. Und da ich nach der Zabini-Geschichte erst einmal keinen Drang verspürte diese Hallen aufzusuchen, musste ich mich halt ins St. Mungos begeben. Und da mich hier inzwischen fast jeder kannte, hatte sich auch meine Abneigung gegen Heiler etwas gemindert.

„Hermine, ich habe Neuigkeiten für dich!", flötete ich gut gelaunt – der Bibliotheksbesuch hatte mich irgendwie fröhlich gestimmt – oder es lag an der Begegnung mit Lee… Ich hatte die Herzensdame meines Bruders im Aufenthaltsraum angetroffen, nachdem ich ungefähr ein Dutzend Angestellte mit meinen Fragen genervt hatte.

„Wie schön, dass du auch mal wieder anzutreffen bist! Dich habe ich ja ewig nicht mehr gesehen. Ich habe gehört, du warst in Hogwarts?", begrüßte mich Hermine und umarmte mich herzlich.

„Richtig, aber nach einem kleinen Zwischenfall, hat sich für mich keine Möglichkeit mehr ergeben, dich aufzusuchen. Außerdem habe ich in letzter Zeit so unheimlich viel zu tun…", seufzte ich und ließ mich auf einen knautschigen Hocker fallen.

„Tracey ist tatsächlich schwanger", führte ich mein Seufzorchester weiter und stützte erschlagen mein Kinn auf die Hand. Hoffentlich würde Hermine schnell eine Lösung finden, ich war nicht mehr imstande logisch zu denken. Egal wie fröhlich ich eigentlich war.

„Ich weiß. Lisa hat mir Traceys Unterlagen vorbeigebracht… zumindest stand darin, dass Tracy tatsächlich schwanger ist, inzwischen im dritten Monat. Auch seit gestern, wenn ich mich recht erinnere." Konzentriert blätterte sie in ihren Pergamenten herum und suchten nach irgendeinem Datum.

„Genau, hier steht es. Die Empfängnis wurde auf den 5. September berechnet. Das bedeutet, dass sie seit drei Monaten schwanger ist. Und wenn Terence nicht schon irgendein Techtelmechtel vorher mit ihr hatte, dann kann unmöglich er der Vater sein. Und was ihre Erklärung mit ihren Laune angeht: Da muss sie schlichtweg gelogen haben, da sie zu dem Zeitpunkt ebenfalls schon schwanger war."

Mit aufgerissenen Augen starrte ich meine Freundin an und ich spürte förmlich, wie mir die Kinnlade herunterfiel. Die ausgekochte Schlampe wollte Terence tatsächlich ein Kind unterjubeln, das nicht ihm gehörte. Und ICH sollte dessen Patin werden. Also irgendwie war ich im falschen Film.

„Wir müssen das sofort zu einem Anwalt bringen!", stammelte ich dann irgendwann ziemlich aufgebracht. Doch Hermine schüttelte nur mit einer ernsten Miene den Kopf.

„Ich habe schon diverse Richtlinien gebrochen, als ich dir diese Unterlagen überhaupt gezeigt habe. Wenn das raus kommt, habe ich ebenfalls eine ganze Untersuchungseinheit am Hals. Tut mir Leid, aber du musst einen anderen Weg finden, diese Intrige aufzudecken. Wenn ich dir jetzt helfe, dann bin ich nicht nur meinen Job los, sondern werde auch nie wieder einen neuen finden."

„WAS!?! Du lässt mich jetzt einfach hängen?? Du musst mit mir zu einem Anwalt gehen und diese Unterlagen als Beweis vorlegen. Dieses Verbrechen geht ja wohl vor jede gebrochene Schweigepflicht! Du hast Niemandem geschadet… aber die Tussi will ein Menschenleben zerstören!", rief ich aufgebracht und sprang vom Hocker auf, um Hermine besser erreichen zu können und ihren Arm zu schütteln. „Wenn du mich jetzt im Stich lässt, dann wird Terence für den Rest seines Lebens mit dieser… dieser Person verheiratet sein müssen!"

„Ginny,… es tut mir Leid. Aber ich kann nicht…", seufzte Hermine und schaute mich mit großen Augen an. Aber nicht mit mir! Nicht auf diese Tour! Diesen Hundeblick konnte sie sich sonst wohin stecken! Da brauche ich einmal ihre Hilfe, und dann verweigert sie mir die einfach… Nur wegen so einer beknackten Schweigepflicht!

„Wir sind fertig miteinander", zischte ich nur noch, ehe ich aus dem Raum und aus dem Krankenhaus stürmte.

Wie auf der Hauptstraße, blickte ich ein paar Mal orientierungslos umher, ehe ich zielstrebig die Straße hinunterlief. Ich musste zurück in die Winkelgasse und noch mal zu Mister Lington. Irgendwo müsste er doch gewiss ein Buch über die magische Rechtslage haben! Ich brauchte dringend irgendein Gesetz, dass mir in diesem verfluchten Fall weiterhelfen konnte.

Wie ich es mir ausgemalt hatte, konnte Mr. Lington mir natürlich weiterhelfen, so dass ich jetzt mit einem Stapel Bücher, einem Stapel Pergamente und Urkunden an unserem Küchentisch saß und Daten herausschrieb. Der Artikel nahm inzwischen Form an und ich hatte schon eine nebelige Vorstellung davon, worum er genau handeln sollte. Die Rechtsbücher dagegen hatten mir bisher überhaupt nicht weiter geholfen, sondern noch viel mehr an den Abgrund getrieben. Schweigepflichtverletzungen konnten nämlich mit Freiheitsstraßen von bis zu vier Jahren verurteilt werden.

Langsam machte sich in mir ein schlechtes Gewissen breit und ich fragte mich, was Hermine wohl gerade tat. Ich war nicht nur unfair zu ihr gewesen, ich habe sie in ernsthafte Gefahr gebracht.

„Ich brauche dringend Urlaub", seufzte ich müde und klappte das Wörterbuch zu. Die Urkunde war zur Hälfte übersetzt und somit würde ich heute nicht weiter daran arbeiten. Von all den Dingen, die ich heute zu erledigt hatte, hatte dies die definitiv meiste Zeit beansprucht.

„Ich habe Pfannkuchen gemacht", strahlte plötzlich ein grinsendes Gesicht hinter den Büchern hervor. Galant ließ Terence einen Teller mit herrlichen Blaubeerpfannkuchen vor meine Nase schweben. Ich schwöre: Nicht mal meine Mutter konnte so gute Blaubeerpfannkuchen backen – und die war bisher immer die ungeschlagene Meisterin gewesen.

„Terence, du bist mein Retter", lächelte ich zufrieden und schob mir die erste Gabel in den Mund. Tracey konnte sich glücklich schätzen, dass sie sich ausgerechnet einen Gourmetkoch für ihr Kind ausgesucht hat. Und offenbar empfand immerhin sie etwas für ihn, wenn sie ihm dieses Kind aufs Auge drücken und eine ewige Ehe mit ihm eingehen wollte. Schließlich zwingt sie keiner dazu so eine Show abzuziehen.

Erschrocken hielt ich mit dem Kauen inne und starrte Terence schockiert an. Hoffentlich hat der nicht meine Gedanken lesen können! Wie kommt nur so ein Hirngespinst in meinen Kopf? Egal was Tracey auch für Hintergedanken hat: Sie hat kein Recht dazu und Terence hat so etwas nicht verdient.

„Alles in Ordnung mit dir?", fragte Terence plötzlich besorgt und setzte sich neben mich an den Tisch.

„Klar, was sollte sein?", entgegnete ich so unbekümmert wie möglich mit halbvollem Mund.

„Du siehst etwas überarbeitet aus, Liebes. Obwohl dir Draco heute freigegeben hat, wirkt es, als ob du fünfzehn Stunden durchgearbeitet hättest. Willst du nicht lieber mal einen Gang zurückschalten?"

„Ach Blödsinn! Ich habe mich heute mehr oder weniger gut amüsiert, als ich unerwartet Lee getroffen habe – ich weiß nicht ob du dich an den Witzbold erinnerst – er hing immer mit meinen Brüdern rum…"

„Ja, ich entsinne mich", murmelte Terence und stand wieder auf, um den Abwasch zu machen. Irgendwie sah er betrübt aus, auch wenn ich mir nicht ausmalen konnte, weshalb.

„Wie sah denn dein Tag heute aus? Du siehst nämlich auch erschöpft aus", merkte ich dann auf einmal und registrierte erst nach meinen Worten, dass er tatsächlich ziemlich fertig aussah.

„Nun, ich habe acht Stunden gearbeitet, war danach mit Tracey beim Arzt und dann haben wir noch ihre Eltern besucht. Deshalb kam ich auch so spät." Er sah mir nicht in die Augen und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er mir etwas verschwieg.

„Und?"

„Ihr Vater hatte gefragt, ob sie vielleicht schwanger ist. Dabei hatten wir uns wirklich Mühe gegeben, uns nichts anmerken zu lassen. Aber der Mann scheint übersinnliche Kräfte zu haben…"

„Oder er beherrscht Legimentis. Mensch Terence! Warum sagt ihr es den beiden denn nicht? Heiraten wollt ihr doch jetzt sowieso, oder nicht?"

„Und uns dann anhören, wie verantwortungslos wir sind, uns Vorwürfe machen lassen und all den Kram? Ohne mich! Wenn wir geheiratet haben, gestehe ich denen meinetwegen alles, dann sie können sowieso nichts mehr daran ändern, aber momentan befinden wir uns noch in einer heiklen Phase."

Terence, glaube mir, DU wirst diese abscheuliche Person sowieso nicht heiraten! Nicht für alles Gold dieser Welt. Ich werde das zu verhindern wissen!

Resolut stand ich auf uns stellte den leer gemampften Teller auf die Spüle und drückte ihm einen entschlossenen Kuss auf die Lippen. Eigentlich sollte das ein kurzer, aufmunternder Kuss werden, doch als seine Arme sich um meine Taille schlangen und ich meine Hände in seinem Haar vergrub, verwandelte er sich irgendwie in einen verzweifelten.

Wo sollte das denn bloß enden? Ich durfte diesen Mann eigentlich gar nicht mehr küssen.

„Ich muss noch duschen", murmelte ich müde, als wir uns nach Ewigkeiten voneinander lösten. Es war schon fast Mitternacht und ich fühlte mich wirklich unsauber. Eine erfrischende Dusche war genau das, was mir vor dem Schlafengehen noch fehlte.

„Alles klar. Kommst du danach zu mir, oder soll ich bei dir warten?", grinste mich Terence erwartungsvoll an und brachte mich zum Lachen.

„Du kannst auch einfach mitkommen", ließ ich möglichst beiläufig fallen und verschwand dann ohne weitere Kommentare ins Bad. Die Tür ließ ich offen. Möglichst langsam streifte ich meine Kleidung ab, wohl wissend, dass Terence mich durch den Türspalt beobachtete. Dieses Spiel spielten wir häufig. Es ging um Macht, Erotik und distanzierte Verführung, die mir persönlich diebischen Spaß machte. Und da er eigentlich immer darauf ansprang, ging ich davon auf, dass er dem zumindest nicht abgeneigt war.

Erst als ich unter der Dusche stand und das Wasser angedreht hatte, hörte ich die Tür knarren und sah durch den Duschvorhang eine verschwommene Person. Auch Terence zog sich langsam – zu langsam – aus und meine Spannung litt fürchterlich darunter. Meine Fingerspitzen kribbelten und das Rauschen der prasselnden Dusche machte das Ganze nicht wirklich besser.

Als er endlich klar in meinem Gesichtsfeld erschien, hatte ich meine Harre schon zweimal einshampooniert. Sanft fuhr seine Hand an meinem Gesicht entlang, berührte die Haut kaum, und wischte einen Schaumklecks beiseite, ehe er mich zärtlich küsste.

Meine Fingerspitzen fuhren fahrig seine Brust lang, hinunter bis zu seinem unglaublichen sexy Bauch. Seine Haut fühlte sich so unnatürlich trocken an, als ich endlich bemerkte, dass er noch gar nicht wirklich unter der Dusche stand. Also zog ich ihn mit sanfter Gewalt etwas näher und spürte plötzlich seine harte Erregung an meinem Bauch.

Merkwürdige Erfurcht befiel mich, als meine Hand sein steifes Glied suchte, um es zu massieren. Terence stöhnte wolllustig in meinen Mund, während ich darüber sinnierte, wie er mich nehmen sollte.

Meine Erwägungen konnte ich nicht beenden, da ich plötzlich angehoben und gegen die kalte, geflieste Wand gepresst wurde. Weil mir nichts anderes übrig blieb, schlang ich meine Beine um Terence Hüfte und positionierte mich dabei automatisch passend, so dass Terence nur noch zustoßen musste. Das mir entflohene Stöhnen überraschte mich selbst. Eigentlich war ich die stille Genießerin. Obszönes Gestöhne oder wohlmöglich irgendwelche Schreie von mir zugeben war mir neu.

Aber diesmal konnte ich nicht anders, ich wollte unbedingt mehr. Soviel er mir geben konnte. Schnurrend warf ich meinen Kopf in den Nacken und verfehlte dabei knapp die Wand. Er stieß zu. Schnell, unkontrolliert und wild. Es war nicht lange, aber der Orgasmus war gigantisch.

Als er schwer atmend aus mir glitt, ließen wir uns erschöpft auf den Boden unserer Dusche sinken. Ich kuschelte mich an ihn und streifte meine Hand sanft über seinen Oberschenkel. Gänsehaut zog sich über sein Bein. Unwillkürlich musste ich grinsen.

„Das ist nicht lustig, junge Lady, was du mit mir anstellst. Du brauchst nur deine Hand auf meinen kleinen Finger legen und ich würde für dich durch die Hölle gehen, wenn es dein Wunsch wäre."

Obwohl ich ihn akustisch sehr gut verstanden hatte, reagierte ich nicht sofort. Seine Worte stimmten mich nachdenklich. So etwas konnte er mir nicht einfach sagen, wenn er in zwei Wochen heiratete und wir dann nicht mehr als Freunde sein würden. Wieso also redete er so?

Merkte er nicht, wie sehr er mich damit verletzte?

„Wir sollten schlafen gehen", meinte er schließlich und stand auf. In ein riesiges Handtuch eingehüllt gingen wir langsam in mein Schlafzimmer – ich hatte einfach das größere Bett – und legten uns hin. Es war schon verdammt spät, aber es dauerte lange, bis ich einschlief. Zu viele Gedanken hielten mich wach.

Obwohl wir uns eigentlich distanzieren sollten, schien es, als ob Terence und ich uns näher kamen. Es war ein anderes Gefühl, wenn wir beisammen saßen oder miteinander schliefen. Ich hatte plötzlich Angst um ihn, machte mir Sorgen. Vor ein paar Wochen noch, war er manchmal tagelang weg gewesen und ich habe mich nicht halb so um ihn gesorgt wie jetzt gerade, kurz vor dieser Hochzeit. Was war denn bloß los mit mir??

Gegen drei Uhr hörte ich entfernt eine Kirchturmuhr schlagen und ich fragte mich, weshalb ich nicht schon schlief. Der Tag war lang gewesen und da sich eine schwere Müdigkeit in mir meldete, war es merkwürdig, dass ich nicht schlafen konnte.

„Wenn du nicht schlafen kannst, solltest du aufstehen und etwas machen. Liegend wirst du dich nur ärgern!", erinnerte ich mich an ein paar weise Worte meiner Mutter, die sie mir einmal mit auf den Weg gegeben hatte, als ich in den Ferien an akuter Schlaflosigkeit gelitten hatte. Damals hatte es gewirkt…

In der Küche lagen immer noch meine angesammelten Dokumente. Ich schenkte mir also ein Glas Wasser ein und setzte mich wieder an meine Übersetzung und an die schon halbfertigen Notizen, als mir plötzlich die Tagebücher einfielen, die mir Mr. Lington gegeben hatte.

Wie elektrisiert und den Schlaf vergessen, holte ich die Unterlagen hervor und fing querbeet an zu lesen:

07.10.1975

Der Krieg ist ausgebrochen und meine Hochzeit liegt nicht einmal zwei Wochen zurück. Narzissa nimmt es mit Fassung auf, doch ich sehe an ihren Mundwinkeln, dass sie den Lord am liebsten ins Jenseits geschickt hätte, weil er ihre Flitterwochen unterbrochen hatte.

Howard habe ich, Merlin sei Dank, schon vor zehn Tagen nach Deutschland geschickt. Die Siedlung, die wir gestern niederbrennen sollten, war seine alte Heimat. Er und seine Frau haben mir eine Nachricht zukommen lassen. Natürlich auf Muggelart -woher sollte Howard als Muggel auch eine Eule herbekommen? - , aber ab und zu ist es auch ganz nett einen Brief mit einem merkwürdigen Bildchen in der Ecke zu bekommen.

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13.06.1978

Morgen soll der große Anschlag auf das St. Mungos sein und ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Schließlich liegen dort auch eine Menge reinblütiger Anhänger und Sympathisanten. Natürlich würde es Dumbledore schwächen, aber uns nicht auch??

Howard und Anne haben sich inzwischen ein wenig in Deutschland eingelebt. Sie wohnen irgendwo an der Nord-West Küste. Die Sprache beherrschen sie noch nicht einwandfrei, aber es scheint sich zu entwickeln.

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21.03.1980

Heute ist die kleine Tochter von Howard geboren. Ihr Name steht noch nicht fest. Noch streiten sich Anne und Howard um Josephine und Katharina. Wenn die nicht bald in die Puschen kommen, werde ich den Namen einfach bestimmen. So viel Recht werde ich als Pate wohl haben dürfen!

Dank Howard habe ich nun auch ein paar Kontakte zu deutschen Zauberern, die unsere Ideologie stark verfolgen. (Es ist faszinierend, wie er sich in unserer Welt zu Recht findet, obwohl er ja in keiner Weise verbindung dazu hat...) Was die Schwärmereien von dem „dritten Reich" und einem gewissen „Adolf" sollten, konnte ich mir zwar nicht erklären, aber jeder der unsere Meinung teilt, der sollte als ein Mitglied des Clubs betrachtet werden…

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23.03.1980

Der Name steht endlich fest! Meine kleine Patentochter Mellie hat nun ihren festen Namen und daran wird wohl nichts mehr zu rütteln sein.

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12.11.1981

Morgen kommen Howard und Anne mit ihrer Tochter nach England zurück. Seit der Meister tot ist, droht ihnen keine Gefahr mehr. Narzissa freut sich auch ihre alte Freundin wieder zu sehen. Sechs Jahre sind eine lange Zeit, und schließlich konnten sie sich all die Jahre nicht sehen.

Nun wird auch Draco seine neue Spielgefährtin kennen lernen und vielleicht geht ja Howards und mein Plan auf und die beiden werden später heiraten, um die Familienbande weiter zu pflegen.

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Irritiert und durcheinander klappte ich das Buch wieder zu und starrte gedankenverloren Löcher in die dämmerige Dunkelheit. Konnte mich mal jemand kneifen?? Lucius Malfoy, Schrecken aller Hexen und Zauberer, Vater meines ach-so-lieben Chefs hatte Muggel-Freunde?? In welcher Dimension war ich denn gelandet??

Gehirnzellen sortierend blätterte ich weiter in dem Tagebuch herum und machte noch manche Entdeckung, ehe ich erschöpft über den Büchern einschlief.


Reviews würden mein Herzlein sehr erfreuen

ihr braucht euch wirklich nicht zu scheuen,

es geht - ehrlich - super fix

auf das Go drücken tut euch nix!