Der Test
Als John die Eingangshalle betrat, warteten Severus und Hermine bereits auf ihn. Sie waren in warmer Muggelkleidung erschienen und Severus wirkte im dicken schwarzen Parker ganz anders als in seinem Umhang. Weniger bedrohlich, fast schon normal.
Das konnte für ein Vorstellungsgespräch nur von Vorteil sein.
„Seid ihr soweit?"
Severus nickte.
„Nicht wirklich. Ich habe Prüfungsangst", gab Hermine zu.
„Die hast du schon immer gehabt und doch immer mit den besten Noten abgeschnitten."
John öffnete das Hauptportal und ließ den beiden den Vortritt. Mit schnellen Schritten war er wieder an ihrer Seite.
„Da wusste ich aber, was mich erwartete, hier habe ich nicht den geringsten Schimmer."
„Keine Sorge, den Test bestehst du ohne irgendwelche Vorarbeiten. Selbst ich habe ihn mit Auszeichnung bestanden."
Hermine schüttelte den Kopf, erwiderte nichts mehr.
„Wie gefährlich ist der Ort, wo wir hin müssen?"
Severus' Frage überraschte John.
„Es ist eine wissenschaftliche Station der US Air Force. Also absolut harmlos. Wieso?"
„Weil du bewaffnet bist?"
Verlegen kratzte John sich im Nacken.
„Das ist jahrelange Gewohnheit. Es macht das Überleben einfacher."
„Wenn man ständig bewaffnet sein muss, um zu überleben, frag ich mich, ob ich wirklich dorthin will."
Severus klang wenig begeistert.
„Das haben wir schon diskutiert. Wir wollen beide hier weg. Also können wir uns anhören, was die Amerikaner uns zu bieten haben. Vorausgesetzt, wir bestehen."
„Das steht hier nicht zur Diskussion. Natürlich bestehen wir."
„Typisch Slytherin!", schimpfte Hermine. „Und was ist, wenn man dich über amerikanische Geschichte befragt?"
"Dann sehe ich meinem Prüfer fest in die Augen, wende ‚Legilimens' an und hole mir von ihm die Antwort. Wo ist das Problem?"
„Dass ich nicht diese Möglichkeit habe."
Severus ergriff Hermines Hand und drücke sie.
„Schlimmer als die Abschlussprüfung in Zaubertränke kann es nicht werden. Selbst die hast du mit Auszeichnung bestanden."
„Du warst nur so hart, weil du Angst hattest, mich zu bevorzugen…"
Lächelnd beobachtete John die beiden. Es gab keinen Zweifel, dass sie wirklich ein Paar waren.
Schweigend legten sie die Strecke bis zur Grenze zurück.
Über das Headset nahm John Verbindung zur Daedalus auf.
„Daedalus, bitte kommen. Sheppard hier."
„Daedalus hier, schön Sie zu hören, Sir. Sie sind früh dran, Sir."
„Und vollzählig. Drei Personen bereit zum Beamen."
„Verstanden. In spätestens einer Minute sind Sie oben, Sir."
„Danke. Sheppard Ende."
Hermines fassungslosem Blick begegnete er mit einem Lächeln.
„Harry Potter! Das ist wirklich der schlechteste Moment, um so einen Scherz zu machen. Ich bezweifle, dass wir jetzt auf ein Raumschiff---"
Alles wurde dunkel und John rematerialisierte mit den Snapes auf der Brücke der Daedalus.
Hermine hatte vergessen, was sie eigentlich hatte sagen wollen, und starrte durch die beeindruckende Frontscheibe der Daedalus. Die Erde bot einen spektakulären Anblick. Zögernd, fast schon ehrfürchtig berührte sie die Scheibe.
„Sie ist warm!", stellte sie verwundert fest.
„Das Schiff ist von einem Schutzschirm umgeben, der dafür sorgt, dass wir keine unnötige Energie verlieren."
Severus drehte sich um und als er sah, dass kein Mensch die Antwort gegeben hatte, stupste er seine Frau an, die sich widerwillig vom Anblick der Erde löste.
Als sie Hermiod sah, zögerte sie keinen Moment und neigte den Kopf zur Begrüßung.
Dann bemerkte sie Colonel Caldwell, der ihr Verhalten mit einem amüsierten Ausdruck verfolgte.
Der Kommandant straffte sich und begrüßte sie.
„Willkommen auf der Daedalus. Ich bin Colonel Caldwell und der Captain dieses wunderbaren Raumschiffes. Sie haben es Colonel Sheppard zu verdanken, dass Hermiod Sie auf die Brücke gebeamt hat und nicht in einen leeren Lagerraum. Was Sie hier sehen, ist keine Illusion, sondern die Realität. In Antarktika wird man Ihnen weitere Informationen geben."
Überrascht zog John eine Augenbraue hoch. Er hatte niemanden gebeten, dass man sie auf die Brücke beamte. Er fragte sich, welche Taktik dahintersteckte.
„Können Sie mir trotzdem einige Fragen beantworten?" Hermine hatte dieses wissbegierige Glitzern in den Augen.
„Sie sind nur noch knapp fünf Minuten an Bord. Ich bezweifle, dass es reicht, um auch nur eine einzige Frage für Sie befriedigend zu beantworten. Aber bitte, fragen Sie."
Irgendwie tat Caldwell John in diesem Moment leid.
„Ist das Raumschiff irdische Technik oder die von Außerirdischen?"
„Es ist eine gemeinsame Entwicklung. Die Details können Sie noch nicht verstehen."
„Eine Frage habe ich auch." Severus lächelte und sämtliche Alarmanlagen gingen bei John an.
„Wie heißt die Rasse, mit der Sie zusammenarbeiten?"
„Wir werden von den Menschen als Asgard bezeichnet."
„Gut, hätten Sie sich mit den Goa'uld verbündet, hätte ich darum gebeten, von Bord gebeamt zu werden." So leise Severus Stimme war, der Kommentar schlug ein wie eine Bombe
Stille. John hatte das Gefühl, dass die Brückencrew nach diesen Worten die Luft anhielt.
„Was wissen Sie davon, Mr. Snape?" Caldwells Stimme war schneidend.
„Professor´ Snape, bitte. Ich weiß nicht viel über die Außerirdischen. Ich habe in einigen alten Büchern gelesen, dass die Goa'uld die Menschen vor vielen Jahrtausenden versklavt hatten. Irgendwann ist es uns dann gelungen, sie von der Erde zu vertreiben und das Tor zu den Sternen zu schließen. Ich habe lang genug gekämpft, um meine Freiheit zu erhalten, ich werfe sie nicht einfach weg."
„Ach, man muss im guten alten England um seine Freiheit kämpfen?" Caldwells sprach leise und gefährlich.
„Wo kann ich dieses Buch finden? Das würde mich sehr interessieren. Oh! Entschuldigen Sie. Daniel Jackson. Ich bin sozusagen der Wissenschaftler vom Dienst."
Mit einem Lächeln auf den Lippen und ausgestreckter Hand ging der Archäologe auf Severus zu. Der zögerte einen Moment, dann schlug er ein.
„Severus Snape." Steif und sehr zurückhaltend kam die Antwort. „Und das ist meine Frau, Hermine."
„Sehr erfreut." Daniel reichte auch Hermine die Hand, die sie mit einem schüchternen Lächeln nahm und schüttelte.
„Sind Sie der Daniel Jackson, der vor einigen Jahren von der so genannten Fachwelt ausgelacht wurde, weil er behauptete, dass die ägyptischen Pyramiden von Außerirdischen erbaut wurden?"
Severus' Miene war ausdruckslos. Daniel hingegen schien nicht erfreut zu sein, dass er erkannt worden war.
„Ja, der bin ich."
„Ihre Theorien waren grundsätzlich gut durchdacht, aber wenn Sie sich etwas mehr Mühe mit den Formulierungen gegeben hätte, dann hätte man Sie mit Ehrungen überschüttet. Aber wie ich sehe, haben Sie genau das bekommen, was Sie verdient haben."
„Und wie meinen Sie das?"
Severus lächelte nicht, aber er wirkte sehr amüsiert.
„Sie sind auf einem Raumschiff. Was will ein Mann mit solchen Visionen anderes?"
Daniel entspannte sich.
„Da haben Sie Recht. Auch wenn ich mich manchmal nach einer ruhigen, gemütlichen Professur sehne."
„Ruhig, gemütlich? Eine Professur? Sie sind ein Träumer." Severus ließ eine ganze Ladung Sarkasmus auf Daniel ab.
„Ich gestatte mir hin und wieder diesen Luxus. Ich kann es auch, im Gegensatz zu fast allen Anwesenden. Wovon träumen Sie, Mr. Snape?"
John erwartete, dass Severus Daniel wegen der Anrede korrigierte, aber da kam nichts.
„Davon, in Ruhe und Frieden mit meiner Frau zu leben und zu forschen, ohne dass mich irgendwelche Idioten, die sich Schüler nennen, in den Wahnsinn treiben."
„Zum Forschen sind Sie hier genau richtig, für Ruhe und Frieden kämpfen wir, doch die Idioten…" Daniel schüttelte den Kopf. „Dr. McKay hält all seine Kollegen für Schwachköpfe. Ich glaube jedoch, dass die meisten durchaus fähig sind."
„Ich befürchte, dass ich Dr. McKay zustimmen muss."
Grinsend wandte sich Daniel an Hermine.
„Ich habe Ihre Bewerbungsunterlagen gesehen und freue mich schon sehr auf ein Gespräch, Mrs. Snape. Es ist erstaunlich, auf wie vielen Gebieten Sie sich fortgebildet haben, und ich habe den Eindruck, dass Sie eine große Bereicherung für uns sein könnten. Unglücklicherweise habe ich von Ihrem Mann keine Unterlagen bekommen. Scheinbar gibt es da ein Kompetenzgerangel. Das ist aber für den heutigen Test unwichtig. Dr. McKay wird sich damit beschäftigen, wenn Sie bestanden haben und immer noch mitmachen wollen."
„Wieso glauben Sie, dass wir es uns anders überlegen wollen?" Hermine war ungehalten.
Abwehrend hob Daniel die Hände.
„Das wollen wir nicht. Nur haben 80 Prozent der Wissenschaftler, die sich für das Atlantisprojekt beworben haben, herausgefunden, dass das Risiko doch zu groß ist, und sich für ungefährlichere Aufgabengebiete entschieden haben."
„Soll das etwa heißen, dass Sie die Stadt unserer Ahnen gefunden haben?"
Ganz leise und viel zu sanft stellte Severus diese Frage. John kannte seinen ehemaligen Lehrer gut genug, dass diese Stimmlage nichts Gutes bedeutete und entschied, dass es an der Zeit war, Daniel aus der Schusslinie zu nehmen.
„Nicht nur das, Severus, wir leben auch dort!"
Mit einem breiten Grinsen verkündete John die Tatsache und erfreute sich an Severus' verärgertem Gesichtsaudruck. Dann holte die Fledermaus zum Gegenschlag aus.
„Wenn meine Bücher die Wahrheit berichten, muss man, um dorthin zu gelangen, das Sternentor durchschreiten…"
„… und man braucht acht Koordinaten, um Atlantis zu erreichen", ergänzte Hermine. „Aber das Sternentor…"
Sie wurden runtergebeamt. John blinzelte und orientierte sich.
„… wurde vernichtet." Severus beendete den Satz, als ob nichts passiert wäre.
Daniel blickte ihn einen Moment ungläubig an, zögerte und gab dann Auskunft.
„Es wurde nicht vernichtet. Nur begraben. 1924 wurde es in Gizeh ausgegraben und seit über zehn Jahren ist das Stargate wieder aktiv. Kommen Sie, hier geht es lang."
Er ging voraus. Hermine und Severus folgten, ignorierten dabei die vier Wachen, die sie begleiteten. John folgte ihnen ebenfalls; er wollte kein Wort ihrer Unterhaltung verpassen.
„Sind Sie auf die Goa'uld gestoßen?" Hermines Neugierde war riesengroß.
„Ja, und wir haben sie letztes Jahr besiegt. Es gibt keine Systemlords mehr."
„So wie Sie das sagen, gibt es ein ganz großes Aber", hakte sie nach.
„Wie man es nimmt. Ich würde Sie gerne einweihen, aber bitte haben Sie Verständnis, dass ich Ihnen noch nichts erzählen darf. Sie haben es Ihren erstaunlichen Kenntnissen zu verdanken, dass ich Ihnen schon mehr erzählt habe, als ich eigentlich durfte."
„Wie kann man so ein gigantisches Projekt vor der Welt geheim halten?" Hermine ließ einfach nicht locker.
Daniel zuckte mit den Achseln.
„Ich weiß, dass die Gefallenen größtenteils als Opfer des Irakkrieges deklariert werden. Vielleicht liegt es daran, dass alle Mitwirkenden sich bewusst sind, dass die Menschheit einfach noch nicht reif für die Wahrheit ist. Vielleicht in zehn Jahren."
Sie betraten den Raum, in dem der Antikerstuhl stand. Daniel ging zum Kopfende.
„Das ist der erste Teil des Tests, sozusagen zum Aufwärmen. Ihre Aufgabe besteht darin, sich hinzusetzen und zu versuchen, an nichts zu denken."
Severus umkreiste vorsichtig den Stuhl, betrachtete jedes Detail.
„Wer sagt mir, dass es wirklich so harmlos ist, wie Sie behaupten? Es könnte auch eine Folterbank sein."
John wusste zu gut, welche Erfahrungen Severus in den letzten Jahren gemacht hatte, und nahm ihm sein Misstrauen nicht übel.
Daniel grinste, setzte sich selbst hinein und verschränkte die Arme.
„Sehen Sie, mir passiert nichts. Genauso wenig wie Ihnen etwas passieren wird. Der Stuhl ist ein Überbleibsel unserer Ahnen und wir erforschen immer noch, wie er funktioniert. Deswegen wird auch jeder Besucher dieser Station dazu gedrängt, sich hineinzusetzen. Es wird alles aufgezeichnet." Daniel deutete hinter sich. Hinter einem Tisch, der mit Bildschirmen und anderem technischem Gerät beladen war, stand ein Mann, der den Monitor überwachte und die Neuankömmlinge mit einem Nicken begrüßte.
„John, du hast bestimmt auch schon in diesem Stuhl gesessen. Ist er wirklich ungefährlich?" fragt Hermine.
„Wenn man auf ihm sitzt, ist er ungefährlicher, als wenn man einen Helikopter fliegt. Setz dich, Hermine, der Stuhl beißt nicht."
Daniel stand auf und deutete eine Verbeugung an. Zögernd ging Hermine näher, dann setzte sie sich. Und der Stuhl reagierte. Nicht nur, dass er blau aufleuchtete, er gab ein summendes Geräusch von sich und klappte nach hinten. Hermine schrie leise auf.
In diesem Moment reagierte Severus. Er packte seine Frau, riss sie aus dem Stuhl, ließ sich zur Seite fallen und riss Hermine mit sich.Er lag noch nicht auf dem Boden, als er seinen Zauberstab in der Hand hielt und zwei der Wachen, die ihre Waffen auf das Paar richten wollten, mit einem „Stupor!" außer Gefecht setzte.
Dann baute sich ein silberleuchtender Schutzschild um das Paar auf.
Daniel hatte den Arbeitstisch umgeworfen, war dahinter in Deckung gegangen, hatte einen Revolver gezogen und richtete ihn auf den Schutzschild.
„Wie sehr musst du mich hassen, dass du noch nicht einmal davor zurückschreckst, Hermine reinzuziehen." Trotz der Verzerrung durch den Schild konnte John die Enttäuschung in Severus' Stimme hören.
Da er als einziger Severus' Lebenslauf kannte und wusste, was dieser Mann durchgemacht hatte, verstand John, warum er jetzt ausgetickt war, und versuchte, ihn zu beruhigen.
„Severus, du irrst dich. Niemand will euch angreifen. Das ist ein Missverständnis. Daniel, stecken Sie bitte die Waffe weg und sorgen Sie dafür, dass die Gorillas verschwinden."
John hatte seine Hände halb erhoben und achtete darauf, keine schnelle Bewegung zu machen.
Mit einer Kopfbewegung brachte Daniel die Wachen dazu, Johns Anweisung zu folgen, und steckte gleichzeitig seinen Revolver ins Schulterhalfter.
„Was soll ich machen, damit du mir traust, Severus?"
„Setz dich auf den Stuhl!"
„Kein Problem."
John ging zum Stuhl und setzte sich ich. Er spürte, wie die Antikertechnik mit ihm Kontakt aufnahm. Genau wie bei Hermine leuchtete der Stuhl blau auf und klappte zurück.
„Ich sitze, Severus. Was soll ich jetzt machen?"
„Beweis mir, dass er harmlos ist!"
„Severus, hör auf mit diesen Spielchen und lass mich los! Mir ist nichts passiert. Ich habe mich nur erschreckt, niemand hat mir etwas zuleide getan." Hermine war sehr, sehr sauer auf ihren Mann.
John ließ ein Hologramm des Sonnensystems direkt über sich erscheinen, hoffte, dass Severus begriff, was er sah. Als kein Angriff erfolgte, zoomte er immer weiter hinein, bis nur noch die Erde zu sehen war.
„Reicht das?"
Als Antwort fiel der Schutzschirm in sich zusammen.
Hermine stand auf, Severus' Zauberstab in der Hand, und hielt ihn John hin. Er unterbrach die Verbindung zum Stuhl und stand auf. Schüttelte abwehrend den Kopf und nahm den Zauberstab nicht an.
„Was soll ich damit?"
„Sicher stellen, dass mein Mann, der meint, in die Steinzeit zurückfallen zu müssen, um mich zu beschützen, keine weitere Dummheit anstellt. Ich hasse es, wenn er überängstlich ist und glaubt, dass alles und jedes eine Gefahr für mich sein könnte. Genau, wie er gestern verhindert hat, dass Molly und ich in den Kampf eingreifen konnten. Und dabei vergisst er, dass ich wirklich alt genug bin, um meine eigenen Kämpfe auszutragen." Hermine drehte sich um und John war verdammt froh, dass sie nicht auf ihn sauer war. „Severus Snape, wenn wir nicht verheiratet wären, würde ich dafür sorgen, dass du bis in alle Ewigkeit bereuen würdest, mich zu kennen. So bin ich froh, dass ich noch einige Jahre habe, um dir das Leben zur Hölle zu machen, weil du alles verdorben hast!"
Daniel hatte sich aufgerappelt, trat zu John und blickte über seine Schultern auf das Schauspiel, das Hermine bot.
„Und Sie wollen die beiden wirklich mit nach Atlantis nehmen? Ich habe nicht die geringste Ahnung, was dieses gleißende Licht zu bedeuten hat. Und gefährlich ist er obendrein auch noch." Die Worte wurden geflüstert.
„Mit wem wollen Sie weniger Ärger haben, mit ihm oder mit Hermine?"
Grinsend deutete John auf seine Freundin, die mit ihrer Gardinenpredigt noch nicht fertig war.
„Mit niemandem."
„Sehen Sie. Major Lorne braucht dringend einen Wissenschaftler für die Außenmissionen und es soll noch ein weiteres Erkundungsteam gebildet werden, für das wir mutige und fähige Leute brauchen. Dafür sind sie bestens geeignet. Ich bin mir sicher, dass auch Severus das Antikergen hat und eine gewisse Paranoia ist für das Überleben in der Pegasusgalaxie Einstellungsvoraussetzung."
„Wenn Sie meinen." Daniel stand so nah, dass John spürte, wie er den Kopf schüttelte. „Aber dennoch sollten Sie Professor Snape noch irgendwie in den Stuhl bugsieren, damit alles seine Richtigkeit hat. Wenn es nach mir geht, hat es hier keinen Vorfall gegeben – vorausgesetzt kein Soldat wurde ernsthaft verletzt. Ich frage mich, welche Waffe er benutzt hat, um sich zu verteidigen? Als er an Bord der Daedalus gebeamt wurde, war er unbewaffnet."
„Glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage, dass ich als Kind in einer Schule gelernt habe, die Fähigkeiten, die ich durch das Antikergen habe, zu beherrschen? Und dass Severus Snape einer meiner Lehrer war?"
„Inzwischen glaube ich alles. Dass es Außerirdische gibt, dass der Teufel nur ein Symbol für die Ori ist und dass die Menschheit in einem Krieg verwickelt ist, den sie eigentlich nicht gewinnen kann. Warum soll ich das nicht glauben? Erzählen Sie mir mehr."
„Würde ich gerne, aber dazu bin ich nicht berechtigt."
Daniel stöhnte frustriert auf.
„Ich hasse das Militär, die Regierung und alle Heimlichtuer überhaupt!"
„Aber nicht doch", tadelte John. „Bestimmte Sachen sind nicht für die breite Masse geeignet. Und um Ihnen mehr zu erzählen brauchen Sie eine Freigabe der britischen Regierung." Entschuldigend zuckte John mit den Achseln „Denken Sie nur an die Hexenverbrennung im Mittelalter. Wissen Sie, wie viele Menschen damals elendig verbrannten, nur weil sie wahrscheinlich das Antikergen hatten?"
Dass einige Opfer ausgebildete Zauberer waren und starben, weil sie nicht apparieren konnten, verschwieg John.
„Die heutige Menschheit ist viel aufgeklärter."
„Sie sind ein Optimist. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie panisch die Menschen reagieren würden, wenn sie erfahren, dass wir gegen die Ori Krieg führen."
Darauf fand Daniel keine Antwort. Stattdessen wechselte er das Thema.
„Wie lange braucht sie noch, um ihre Wut abzulassen?"
„Hermine hat es schon geschafft, mehrere Monate erfolgreich zu schmollen."
„Da kann er einem ja richtig Leid tun."
„Sie haben sich verdient."
Aber Daniel hatte Recht, Hermine musste sich wieder beruhigen.
„Hermine!" John war vorsichtig und blieb auf Abstand. Er wollte nicht zwischen ihre Fronten geraten.
Sie blickte hoch und als sie sah, wie John und Daniel sie musterten, errötete sie.
„Ja, bitte?"
„Meinst du nicht, dass du für den Moment genug Dampf abgelassen hast?"
Severus schnaubte und Hermine blickte verlegen zur Seite.
„Wir haben wohl eine ziemliche Freakshow geboten."
„Wir haben unseren Spaß gehabt", neckte John sie.
„Du hattest deinen Spaß und wir haben jede Chance vertan, Teil dieses Projektes zu werden. Dabei hörte es sich wirklich spannend an. Ich bin meinem überbesorgten Mann unendlich dankbar."
Severus sah sie mit steinerner Mine an.
„Es tut mir leid, dass ich überreagiert habe, Hermine. Aber du hast mich damals mit all meinen Macken geheiratet und wusstest, dass ich einen ausgeprägten Beschützerinstinkt habe. Ganz oder gar nicht. Und du hast dich für ganz entschieden. Also hör auf, dich weiter aufzuregen. Denn damit hast du alles noch schlimmer gemacht."
„Du hast ja Recht, verdammt noch Mal. Aber ich muss doch nicht glücklich damit sein!"
Eine Träne rann ihre Wange herab.
Severus ging auf sie zu und nahm ihre Hand.
„Lass uns einen Neustart in der Muggelwelt versuchen. Mit deinen Qualifikationen bekommst du doch sofort einen Job."
Daniel räusperte sich laut und vernehmlich.
„Solange Sie hier ein Vorstellungsgespräch haben, möchte ich Sie bitten, doch nicht über andere Stellen zu sprechen." Grinsend erwiderte Daniel ihre überraschten Blicke. „Sie haben noch einen Test vor sich und wenn Sie bereit sind, weiterzumachen, dann setzt sich jetzt einer von Ihnen auf den Stuhl. Wenn Sie kneifen, dann werden wir Sie sofort nach England zurückbringen."
Severus und Hermine blickten sich an, dann trat der Tränkemeister einen Schritt vor.
„Um weitere Missverständnisse zu vermeiden, mache ich den Anfang."
Zustimmend nickte Daniel.
„Gut, dann lassen Sie mich die Leute reinholen, damit wir loslegen können."
Es dauerte aber mehr als eine halbe Stunde, da einige der Überwachungsmonitore den Geist aufgegeben hatten. Daniel hatte keine Rücksicht auf das Equipment genommen, als er in Deckung gegangen war.
Daniel übernahm es nun, sämtliche Reaktionen des Stuhles auf die beiden Zauberer zu überwachen.
John war nur Beobachter und mischte sich nicht ein.
Ihre Interaktion mit dem Stuhl war herausragend. Severus kam mit ihm wesentlich besser zurecht als John bei seinem ersten Versuch und als sich Hermine anschließend in den Stuhl setzte, waren ihre Ergebnisse unwesentlich schwächer als Johns.
Anschließend wurden sie zur ärztlichen Kontrolluntersuchung gebracht. Als sie dort eintrafen, verließen gerade die beiden Soldaten, die Severus außer Gefecht gesetzt hatte, den Behandlungsraum. Sie wichen zurück, als sie Severus sahen, und betrachteten ihn mit viel Respekt. Außer Kopfschmerzen hatten sie aber keine Schäden davongetragen.
John bat den Arzt, das gesamte Prozedere genau zu erklären, dann verließ er den Untersuchungsraum, um draußen zu warten. Er hoffte, dass Severus durch seine Kriegsverletzungen nicht gehandikapt war.
Nach mehren Minuten fühlte John Daniels Blick, zuckte als Reaktion darauf mit den Achseln und grinste.
„Ich kann es einfach nicht glauben." Der Archäologe schüttelte den Kopf. „Ihr drei habt das Antikergen in einer Ausprägung, die ich noch nie erlebt habe – General O'Neill einmal ausgenommen. Hammond hat sein Okay gegeben, dass sie die Erde verlassen und Atlantis neue Wissenschaftler bekommt. Das Leben ist unfair!"
„Ist es. Aber Sie können ja versuchen, die beiden zu überreden, fürs SGC zu arbeiten."
„Bin ich wahnsinnig?" Daniel sah ihn entsetzt an. „Die sind mit unseren Leuten nicht kompatibel. Was meinst du, was für eine Stutenbissigkeit einsetzt, wenn Mrs. Snape und Sam Carter aufeinander treffen?"
„Stutenbissigkeit?" John hörte den Ausdruck zum ersten Mal, dann stellte er sich vor, wie die beiden beim ersten Treffen reagieren würden und entschied, dass Daniel Recht hatte. „Sie meinen, sie behandeln sich in der Öffentlichkeit mit eisiger Höflichkeit und intrigieren, wenn sie glauben, unbeobachtet zu sein?"
„Nicht nur das. Viel schlimmer. Ich habe es einmal in meiner Studienzeit miterlebt, als zwei rivalisierende Professorinnen den Campus aufmischten. Es war die Hölle."
Es dauerte nicht lange, bis die Ärzte mit den Untersuchungen fertig waren. Es würde zwar noch einige Stunden dauern, bis die Ergebnisse ausgewertet waren, aber das erste Urteil lautete ‚dienstfähig'.
Die verbleibende Zeit nutzte John, indem er Severus und Hermine in einen Besprechungsraum brachte und sie mit Daniels Hilfe über das Atlantis Projekt informierte.
Drei Stunden später war John am Ende. Seine Stimme war nur noch ein Krächzen.
Severus und Hermine hatten nonstop Fragen auf ihn abgefeuert, die er nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet hatte. Manchmal war Daniel eingesprungen – immer dann, wenn die Fragen einen Fachbereich berührten, von dem John überhaupt keine Ahnung hatte.
Die meisten Fragen wurden jedoch über das Leben in der Pegasusgalaxie und über die zu erwartenden Feinde gestellt. Besonders Severus ließ da nicht locker.
Als John schilderte, dass die Wraith den Menschen das Leben aussaugten und sie damit rapide altern ließen, zog er eine Augenbraue hoch und murmelte „Interessant". Zu mehr ließ er sich nicht hinreißen und zeigte eine ausdruckslose Miene.
John konnte nicht erkennen, ob er für oder gegen Atlantis eingestellt war.
Auch Hermine schien gar nicht mehr so glücklich zu sein, als sie erfuhr, was sie auf Atlantis erwartete. Dabei hatte John noch gar nichts von der Belagerung durch die Wraith erzählt.
John wusste aus eigener Erfahrung, wie hart das Leben in der anderen Galaxie war. Insgeheim hatte er trotz allem gehofft, dass die beiden das Risiko eingingen und einen neuen Anfang wagen würden. Sie wären eine Bereicherung für die Besatzung auf Atlantis.
„Was bringt es uns, wenn wir einen Vertrag unterschreiben?" Hermines Frage weckte Johns Kampfgeist. Sie hatte sich wohl doch noch nicht gegen Atlantis entschieden. Er hatte keine Ahnung, was Wissenschaftler verdienten und sah Daniel Hilfe suchend an.
„Es gibt einen Tarif für Wissenschaftler, die in militärischen Forschungseinrichtungen arbeiten. Zusätzlich bekommen Sie noch eine Auslands- und eine Gefahrenzulage. Ihnen wird vertraglich alle fünf Jahre Heimaturlaub zugesagt, zudem ist auf Atlantis Verpflegung und Unterkunft frei. Ich bin autorisiert, Ihnen ein entsprechendes Angebot zu machen. Wenn Sie möchten, händige ich Ihnen zwei Standardverträge aus, die können Sie gerne durcharbeiten."
„Wie lange haben wir Bedenkzeit?"
„Ziemlich lange. Denn innerhalb der nächsten 48 Stunden wird die Daedalus in die Pegasusgalaxie aufbrechen. Ein normaler Roundtrip ist mit sieben Wochen kalkuliert. Aber da es in der Pegasusgalaxie immer irgendwelche Probleme gibt, rechnen wir mit drei bis vier Monaten, bis das Raumschiff wieder hier ist. Wir bräuchten also Ihre Entscheidung innerhalb des nächsten Monats."
„Falls ihr jedoch kurzentschlossen seid, könnt ihr auch schon morgen die Erde verlassen", ergänzte John. Daniel nickte zustimmend.
„Haben wir mit irgendwelchen Einschränkungen zu rechnen, falls wir uns gegen die Arbeit für die amerikanische Regierung entscheiden? Gehirnwäsche zum Beispiel?"
So wie Severus Daniel anblickte, war er bereit, in dem Moment zu apparieren, in dem Daniel für ihn unglaubwürdig wurde.
„Nein. Sie sind jetzt Geheimnisträger und solange Sie niemandem etwas davon erzählen, haben Sie nichts von uns zu befürchten. Unser Vorteil ist, dass das, was wir Ihnen erzählt haben so fantastisch ist, dass es niemand glaubt. Falls Sie sich nicht daran halten, kann es allerdings sein, dass sie wegen Verrat unter Anklage gestellt werden."
Während Daniel seinen Vortrag hielt, hatte Severus den linken Mundwinkel leicht nach oben gezogen. Auch John konnte ein Lächeln nicht unterdrücken. Zauberer waren bereit, noch viel unglaublichere Sachen zu glauben. Nicht zuletzt gab es in der magischen Welt Bücher über die Antiker.
„Und was ist, wenn wir auf Atlantis sind? Gibt es da irgendwelche Vorschriften?"
„Viele, hauptsächlich die Sicherheit betreffend. Atlantis war 10.000 Jahre unbewohnt und es gibt viele potentiell gefährliche Sektionen, die nicht betreten werden dürfen. Da die Atlantismission ein internationales Projekt ist, ist auch die Bevölkerung multikulturell. Selbst Russen sind mit dabei. Da gibt es keine Geheimnistuerei. Ihr habt nichts zu befürchten, solange ihr euch nicht mit euren Vorgesetzten anlegt oder zu den Wraith überlauft."
„Wieso sollte ich zu einer billigen Dementorenkopie überlaufen?" Severus war fast schon erbost.
„Eben, deswegen gibt es auf Atlantis so gut wie keine Geheimnisse."
John grinste Severus auffordernd an. Aber erst als er von Hermine einen Stoß in die Seite verpasst bekam, nahm Severus den Vertrag und las ihn.
Es dauerte nicht lange, bis Hermine die letzte Seite umklappte. Sie lächelte John an, sagte aber noch nichts, sondern wartete, bis ihr Mann den Vertrag durchgelesen hatte.
Als Severus die Dokumente durchgesehen hatte, nahm er einen Stift und blickte Hermine an. Sie nickte ihm zu und lächelte aufmunternd. Der Tränkemeister setzte seine Unterschrift unter den Vertrag. Dann reichte er den Stift an seine Frau weiter.
Anschließend nahm Daniel die Verträge und signierte sie.
„Wir brauchen noch eine Unterschrift vom Kommandostab, aber das ist reine Formsache. Willkommen bei der Air Force."
John war erleichtert. Er hatte es irgendwie nicht glauben können, dass sie wirklich die magische Welt verlassen würden.
Dann ergriff Hermine das Wort.
„Es ist vergeudete Zeit, wenn wir noch drei Monate warten, bis wir nach Atlantis fliegen. Wir wollen morgen mit. Was gibt zu beachten?"
„Da bei Ihnen das Antikergen so ausgeprägt ist und Sie begrenzte Sicherheitsfreigabe haben, wird man Sie auf Atlantis mit offenen Armen empfangen egal was in Ihren Unterlagen steht. Man hat deswegen schon ganz andere genommen. Wir müssen sicherstellen, dass auch eine Kabine für Sie frei ist. Das muss ich erst mit Colonel Caldwell abklären, denn jeder noch so kleine Raum wird mit Versorgungsgütern vollgestopft."
John wusste, dass das Daniel Recht hatte und dies ein Problem werden konnte, hoffte aber, eine Lösung zu finden.
„Ich rede gleich mit Caldwell, das wird nicht das Problem sein. Ihr dürft pro Person 20 kg persönliches Gepäck mitnehmen – vom Volumen her darf es nicht mehr sein, als ihr selber tragen könnt."
John wusste, dass sie ihr Hab und Gut sowohl schrumpfen, als auch leichter zaubern konnte, wollte aber vermeiden, dass es zuviel wurde.
„Das ist akzeptabel. Kann ich meine wissenschaftliche Ausrüstung mitnehmen?"
„Auf Atlantis steht Ihnen ein komplett eingerichtetes Labor zur Verfügung, das keine Wünsche offen läst. Ich glaube nicht, dass es sich lohnt, Ihre eigenen Materialien mitzubringen."
Severus gedämpftes Schnauben zeigte ganz genau, was er von Daniels Aussage hielt. Dann starrte er den Archäologen so lange an, bis dieser sich geschlagen gab und zur Seite blickte.
„Packen Sie Ihre Sachen zusammen. Dr. McKay wird morgen entscheiden, ob er Ihren Kram braucht. Vorausgesetzt die Daedalus hat noch Platz, sonst haben Sie verloren und können nur hoffen, Ihre Ausrüstung bei der nächsten Runde zu bekommen."
„Gut, dann werde ich wenigstens meine Bücher mitnehmen. Dr. McKay hat schon mehrfach beteuert, wie sehr er diese Unterlagen auf Atlantis brauchen würde."
John atmete auf. Er hatte schon befürchtet, dass es deswegen zu einer Auseinandersetzung kommen würde.
Severus stand auf und wollte den Raum verlassen, aber Hermine knuffte ihn in die Seite und hinderte ihn mit einem strengen Blick daran. Dann blickte sie Daniel an.
„Dr. Jackson, dürfen wir gehen? Wir haben noch viel vorzubereiten."
„Von mir aus gerne." Daniel schob seinen Stuhl nach hinten und stand auf. „Colonel Sheppard wird Sie wieder begleiten. Am besten klären Sie mit Colonel Caldwell, ob für Sie noch Platz ist und wenn ja, wann er sie morgen hochbeamen soll. Sie bekommen morgen auch Ihre Kopie des Arbeitsvertrages. Bitte suchen Sie bis dann Ihre Kontoverbindung und die Daten Ihrer Kranken- und Rentenversicherung heraus. Und wenn es noch andere Verpflichtungen gibt, wie zum Beispiel Mietzahlungen, die regelmäßig erledigt werden müssen, bringen Sie die dazu gehörigen Unterlagen mit. Wir werden dafür sorgen, dass es während Ihrer Abwesenheit zu keinen Unregelmäßigkeiten kommt."
„Ich habe kein Konto, wie Sie es meinen." Severus fiel es nicht leicht, dies einzugestehen.
„Aber ich. Da wir verheiratet sind, dürfte es doch kein Problem sein, beide Gehälter auf ein Konto zu überweisen."
„Nein, das geht schon klar. Aber bevor ich es vergesse…" Daniel ging auf Hermine zu und reichte ihr seine Hand. „Herzlich willkommen im Stargate-Projekt. Ich wünsche Ihnen viel Glück auf Atlantis. Es ist eine fantastische Stadt."
Hermine ergriff die Hand und drückte sie.
„Danke sehr."
Der Händedruck dauerte nur einen Augenblick, dann löste Daniel den Kontakt und reichte auch Severus seine Hand. Der Tränkemeister erwiderte die Geste, ließ dann abrupt los und deutete auf die Tür.
„Können wir jetzt los?"
Während Hermine den Kopf schüttelte, lächelte John amüsiert. Das war typisch für Severus.
Daniel hingegen blieb ernst, ging zur Tür und öffnete sie.
„Aber sicher doch."
