Disclaimer: Die Charaktere von Star Trek gehören nicht mir. Die Idee hinter dieser Story ist aber meine, die Idee hinter Star Trek ist natürlich nicht meine Idee. Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld. Das ist eine reine Fanfiction und nur zum Spaß geschrieben.
: Der Absturz
Nach exakt einer Stunde standen Spock und McCoy an der Shuttlerampe bereit, ausgestattet mit sowohl einem wissenschaftlichen als auch medizinischen Trikorder. Der 1. Offizier war des Weiteren noch mit einem Phaser bewaffnet. Der Doktor trat nervös von einem Bein aufs andere, als nach weiteren fünf endlos langen Minuten der Captain erschien. Ihm folgten noch zwei Sicherheitsoffiziere, die ebenfalls mit Phasern ausgerüstet worden waren. „Da wir nicht sicher sein können, was uns dort unten erwartet, werden uns diese beiden Herren begleiten.", erklärte Kirk ihre Anwesenheit. „Captain?", meldete sich Spock zu Wort, „Ich habe die Stunde genutzt, um die Beschaffenheit des Störfeldes eingehend zu studieren. Dabei habe ich rausgefunden, dass lediglich die höheren Ebenen der Atmosphäre unsere Scanner blockieren. Für die Enterprise wäre es zu gefährlich diese zu unterfliegen, aber mit dem Shuttle sollte es möglich sein, tief genug zu fliegen, um die Situation per Kurzstreckenscann besser einschätzen zu können." „Das sind ja fantastische Neuigkeiten. Dann ist es also beschlossene Sache, dass wir zuerst einen kleinen Erkundungsflug machen." Daraufhin stiegen die fünf Männer in das Shuttle. „Spock, setzen sie einen Kurs zu dem nördlichen Wendepunkt des Planeten." „Aye, Sir." Trotz des recht ruhigen Flugverlaufs, krallte McCoy die Finger in die Armstützen seines Sessels, schloss die Augen und bemühte sich seinen Herzschlag zu beruhigen. Spocks emotionslose Stimme riss ihn aus seinen misslungenen Entspannungsübungen. „ Captain, wir sind jetzt tief genug. Die Scanner werden nicht mehr blockiert." „ Sehr gut. Dann können wir uns ja ein Bild der Lage machen. Fliegen sie in einem Suchgitter. Lambda7." Das Shuttle näherte sich dem äquatorialen Ring, während der Computer gemessene Daten erfasste, in Bilder, Tabellen oder Grafiken verwandelt und an Spocks Konsole weiterleitete. „In Kürze müsste es mir möglich sein den genauen Standort des Ursprungs der Wetterphänomene zu ermitteln." Kaum dass er ausgesprochen hatte, ging ein markerschütternder Ruck durch das Shuttle, sodass sämtlichen Besatzungsmitgliedern die Zähne aufeinanderschlugen. „ Was war das?", fragte Kirk an den 1. Offizier gerichtet. „In diesem Höhengebiet schein es zufällige Entladungen zu geben, die von unseren Schutzschilden nicht abgehalten werden können." „Dann steigen wir eben höher.", warf McCoy ein. „ Diese Vorgehensweise ist keine Option, da der Impulsantrieb zu schwer beschädigt worden ist." Wie aufs Stichwort, ging ein erneuter Ruck durch das Shuttle. Spock sagte in gelassenem Tonfall: „Der Antrieb ist ausgefallen, ich kann ihn noch ungefähr zwei Komma fünf Minuten mit der Notenergie am Laufen halten. Ich empfehle daher eine Notlandung vorzunehmen." „Täuschte er sich oder lag da etwa versteckte Besorgnis in der Stimme des 1. Offiziers?", dachte McCoy schaudernd, „denn wenn Spock besorgt war, würde die ganze Sache bestimmt nicht gut ausgehen." „ Aktuellen Höhe 3700 m, Tendenz fallend", kommentierte der Wissenschaftsoffizier die Lage. Das Shuttle sank immer schneller und allen Anwesenden stand die nackte Angst ins Gesicht geschrieben. Die letzten 200 m bis zum harten, unnachgiebigen Grund befand sich das Shuttle praktisch im freien Fall, da die Notenergie den zerstörten Antrieb nicht mehr versorgen konnte. Tiefschwarze Bewusstlosigkeit umgab die fünf Offiziere und würde sie auch nicht so schnell wieder freigeben.
