Demi's POV

Dann bemerkte ich, dass der andere Junge sich vor mich gestellt hatte.

Ich sah auf und traf auf dunkel braune Augen. Und dann sprach er mich an.

„Hey, Ich bin Joe!"

Im ersten Moment konnte ich gar nicht sprechen.

In seinen Augen war ich verloren, aber ich riss mich los und schaute mir den Rest seines sportlichen Körpers an.

Einmal runter und wieder rauf.

„Ich.. bin Demi!", erwiderte ich nach einiger Zeit, „Du surfst also?", fragte ich ihn, da ich ein peinliches Schweigen verhindern wollte.

„Ja manchmal, wenn das College es zulässt!", lächelte er mich an, „Und du? Surfst du auch?"

„Nein, wir sind nicht von hier. Wir kommen aus Texas und verbringen den Sommer hier bevor das College für uns startet", sagte ich und deutete damit auf Miley und mich, die immer noch den anderen Jungen anlächelte, während er ihr irgendetwas erzählte.

„Das erste Jahr?", fragte er und ich nickte nur als Antwort, „Dann seit ihr so alt wie mein Buder Nick!", sagte er und deutete auf den anderen.

Als er sich zu mir zurückdrehte hatte er ein Grinsen auf dem Gesicht.

„Wow, deine Freundin hat es im echt angetan!"

Ich musste lachen. Wenn er nur wüsste, wie sehr sein Bruder es Miley angetan hatte.

Joe schaute mich nur an. „Es ist nichts nur ich glaube anders herum ist es bei den beiden genauso!"

„Na dann bin ich ja froh! Denn Nick hat das Talent sich zu schnell und zu stark zu verlieben und am ende bricht das Mädchen ihm das Herz und unser älterer Bruder und ich dürfen die kleinen Teile seines Herzens aufsammeln!", sagte er, weil er versuchte dramatisch zu wirken, seufzte er einmal, fing dann aber an zu lachen.

„Vertrau mir, Miley wird das nicht tun! Sie gehört ebenfalls zu denen, der das Herz andauernd gebrochen wird!"

Er schaute nochmal auf die beiden, die jetzt ein Stück von und entfernt waren.

Ganz plötzlich kam er ganz nah an mich heran und ich spürte das hämmern meines Herzens in meiner Brust extrem stark.

„Wie wäre es wenn wir die beiden alleine lassen und vielleicht zusammen eine Cola trinken gehen? Wer weiß was aus den beiden wird!", sagte er etwas leiser.

„Okay?", antwortete ich. Mehr eine Frage als Antwort.

Joe griff nach meiner Hand und rannte los. Das Surfbrett hatte er unter seinen anderen Arm geklemmt!

„Schneller! Sie dürfen uns nicht erwischen!", rief er mich lachend hinzu und in dem Moment wusste ich, dass er jemand war, mit dem man viel Spaß haben konnte.

Lachend lief ich schneller, aber er hielt immer noch meine Hand.

Ich drehte mich einmal kurz um, bemerkte aber, dass die beiden uns anscheinend nicht vermissten.

Als wir an einer Strandbar ankamen lies Joe meine Hand los und holte tief Luft.
Wir setzten uns auf die Hocker am Tresen und schon fing Joe an zu plappern.

Immer wieder musste ich lachen und mir viel es leicht bei ihm ich selbst zu sein. Egal, ob jede seiner Berührungen mein Herz doppelt so schnell schlugen lies oder eine Gänsehaut verursachte.

„Okay, lass uns zwanzig Fragen spielen!", schlug er plötzlich wie aus dem nichts vor.

„Okay gut aber du fängst an!", antwortete ich mit einem Lächeln.